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Spiritualität und Esoterik....was versteht man eigentlich darunter


Ma****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

@ ompul

warum ist es dir wichtig, das so negativ klingen zu lassen?


Ich halte, anders als die meisten hier im Thread, solche Konzepte nicht für harmlos.

Es hängt viel dran.

Das verschwindet allzuleicht aus dem Blick, wenn niemand kritische Äußerungen einstreut.



Natürlich ist und wird sich nicht ein jeder Mensch als Spirituell bezeichnen, obwohl er auch (im Unterbewußtsein, siehe Freud) ein Suchender ist.


Du sagst es.
Zum Suchen braucht es weder Göttlichkeit und somit auch keine Spiritualität.



Ich sehe aber die Spiritualität der Individien mal einfach ausgedrückt im kosmischen Ganzen, zurück gehend über die Darwinischen Theorien bis zum Urknall. Meines Erachtens nach, drücken dies die Indianer mit Manitu am Besten aus.


Aber wenn Du Göttlichkeit raus und den Urknall rein nimmst, dann landen wir bei Wörtern wie

Urknallität

Urknallieller

und bei folgender Definition

Urknallität: Geisteshaltung, die alle Lebewesen und alle Nicht-Lebewesen als vom Urknall durchdrungen ansieht



... Anfang 2012 löste sich die Spiritualität und alle Göttlichkeitskonzepte weltweit auf ...


bearbeitet von ompul
Geschrieben (bearbeitet)

.
hmmmm.... ich hatte das jetzt weniger als kritisch empfunden, im sinne einer konstruktiven kritik, sondern eher als allgemeines negativsetzen.


vorsicht und kritk klang m.e.den ganzen tread über immer wieder an und war v.a. auf den persönlich-geistigen schaden gerichtet und auf das materielle.

ich jedenfalls würde manches von dem von dir gesagten durchaus unterschreiben, wenn es weniger tendentiös, sondern neutraler ausgedrückt wäre. ob sich wohl jemand, dem du auf diese spöttische art begegnest, von der kritik berühren lassen würde?

.


bearbeitet von geilbinich
Geschrieben

.

vorsicht und kritk klang m.e.den ganzen tread über immer wieder an und war v.a. auf den persönlich-geistigen schaden gerichtet und auf das materielle.


Es gab kritische Stimmen, richtig.
Aber die bezogen sich weitgehend auf Esoterik und religiöse Spiritualität.
Ich wollte explizit Spiritualität auch dann kritisieren, wenn es sich nicht um eine religiös-institutionelle handelt.

Spott einem Konzept (hier "alles durchdringende Göttlichkeit") gegenüber empfinde ich selber als bereicherndes und legitimes Stilmittel in einer öffentlichen Debatte.

In meiner Wahrnehmung verdienen Göttlichkeitkonzepte weit mehr offensiven Spott (aber auch andere Mittel des Widerstandes, der Kritik) als sie es bisher in öffentlichen Debatten erfahren.

Solche Konzepte werden viel zu oft geschont, mit völlig unangemessenem Respekt behandelt.

Kurz:
Manchmal wähle ich dezente Stilmittel. Manchmal halte ich das für unangemessen und wähle deftigere.


Geschrieben (bearbeitet)

also ich sag mal man kann es drehen und wenden wie man will, jeder hat eine andere Ansichten und Definition von Religion , Esoterik und Spiritualität. Jeder versteht was anderes darunter. Das ist meine Erkenntnis, die ich gewonnen hab aus der Diskussion hier.


bearbeitet von SeuteDeern001
Geschrieben

o

...ich wollte explizit Spiritualität auch dann kritisieren, wenn es sich nicht um eine religiös-institutionelle handelt.

Spott einem Konzept (hier "alles durchdringende Göttlichkeit") gegenüber empfinde ich selber als bereicherndes und legitimes Stilmittel in einer öffentlichen Debatte....

Solche Konzepte werden viel zu oft geschont, mit völlig unangemessenem Respekt behandelt...


dass du zwischen privater auseinandersetzung und öffentlicher debatte unterscheidest, war mir nciht klar gewesen. und natürlcih bleibt die wahl des stilmittels bei dir

warum findest du spiritualität etwas so bedrohliches? ich meine, ich kann das ringen um nähe zum wie auch immer definierten göttlichen auch nicht so recht nachvollziehen, aber ich erlebe, wie vielen das gefühl dieser nähe stärke und gelassenheit gibt. das respektiere ich.wirklcih gefährlich im sinne der selbstgefährdung - hab ich sie nur selten beobachtet

wenn, dann eher als an einem fortschritt in hier und jetzt verhindernd, weil sie von instabilen leuten im austausch zu echten therapien eingesetzt werden.

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Geschrieben (bearbeitet)

Zunmal alles gefährlich werden kann, wenn die richtige Dosierung fehlt, zb Autofahren. Essen, Trinken, Ferneher Internet usw usw.

Ich kenne nichts auf der Welt, was nur Vorteile besitzt. Ich sehe das auch wie ihr, das Thema ist so vielschichtig, das man es nicht auf eins festmachen kann.

LG Freya


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Ompul, ich respektiere durchaus deine Meinug und Kritik zur Spiritualtität bezogen auf alles Göttliche. Was hältst du davon, wenn du genau zu dieser Frage/deine Meinung/deine Kritik einen eigenen Thread eröffnest?

Ich vermag nun nicht beurteilen, ob dies regelkonform für dieses Forum als solche erlaubt/geduldet wird. Vllt. gibt es auch schon einen Thread mit "Glauben heute" oder "Gibt es einen Gott?" oder "Wie steht ihr zur Religion?".... so oder ähnlich könnte eine Threaderöffnung aussehen. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob dies hier so erlaubt ist- Versuch macht klug. Du kannst sicher sein, dass ich mich daran auch beteiligen würde, wenn denn gewünscht....

Die Frage des TE ist noch immer nicht beantwortet, und ich denke, dass es nicht in der Absicht des TE liegt/lag hier ein Gedankenschwall über Religion und deren Philosophie zu erfahren.

Der TE bezog sich m.W. auf einen anderen Thread, wo der Begriff Spiritualität gefallen war und möglicherweise in Verbindung mit Esoterik eher Spiritismus gemeint war und wollte dazu eine Erklärung.

Wir können ja mal alle Beiträge aus diesem Thread in einen Topf werfen, kräftig umrühren und die erste Kelle die daraus geschöpt wird, ist die "allumfassende" Antwort.


LG Mondi


Geschrieben (bearbeitet)

@ompul

Bisher habe ich sehr viele Warnungen und Kritik in diesem Thread registriert. Und wenn Du aufmerksam meine Posts gelesen hast, wirst Du bei mir eine sehr distanzierte Haltung festgestellt haben.

Wenn ein jeder seine Spiritualität so leben würde (sofern er dies will), wie in dem Zitat von Ferreira geschrieben, würden all diese negativen Formen gar nicht zum Tragen kommen.

Für Dich nochmal und ersetze ruhig Göttlichkeit mit Kosmisch oder Urknallität.

mal ein Zitat von
Mar-Isis Ghida Ferreira, Herausgeberin des Phoenix Magazins (Ausgabe 03/ Septmeber 2001):

“Spiritualität ist nicht mit Esoterik im landläufigen Sinn zu verwechseln und besteht nicht aus bestimmten Handlungen, wie etwa Meditieren oder Kartenlegen. Spiritualität ist eine geistige Haltung, ist das Bewusstsein der Göttlichkeit aller Lebewesen; sie schöpft aus dem Respekt gegenüber dem Platz, der jedem Lebewesen innerhalb des Ganzen zusteht; sie sucht daher eine friedliche Koexistenz aller Wesen, welche dem Einzelnen - ob schwarz oder weiß, ob Mensch, Tier, oder Pflanze - ermöglicht, in Würde und Selbstachtung sein persönliches Potential im Dienst des Ganzen auszudrücken und auszuleben. Schon gar nicht ist Spiritualität alltagsfern oder gar weltfremd. Im Gegenteil: Echte Spiritualität äußert sich in einer konkret gelebten, verwirklichten geistigen Haltung der Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aller, bedeutet somit ein ganz klares, starkes, engagiertes politisches Bewusstsein.”



Welches Stilmittel Du zu Deiner Kritik verwendest sei unbenommen. Aber ich kann nun beim besten Willen nicht erkennen warum dieses absolut den Kern der Spiritualität treffende und für Alle unschädliche Zitat Deinen "Spott" verdient hat.

@Mondi
Ich glaube schon, dass die Fragen des @TE beantwortet sind, da es ihm ja um die Erklärung der Begrifflichkeiten ging.


bearbeitet von Leckerbaer6
Geschrieben

Zunmal alles gefährlich werden kann, wenn die richtige Dosierung fehlt, zb Autofahren. Essen, Trinken, Ferneher Internet usw usw.


Esoterik und Spiritualität sind als Ideologie, also geistige Konzepte, aber etwas völlig anderes.


Geschrieben (bearbeitet)

unter Esoterik versteht man z.b. wenn man die körperliche Energie und Kraft an jemanden anders wiedergeben oder auch die Aura.
und unter Spiritualität ist der Glaube und der Geist. Die einzelnen Völker suchen und" klammern " sich an einen einzelnen, um sich quasi zu bedanken


bearbeitet von SeuteDeern001
Geschrieben

Nur bei der Spiritualität bin ich noch kein Stück schlauer

Ich haenge in den USA gelegentlich mit Indianern ab, die sich selbst als "nicht religioes, sondern spirituell" bezeichnen.
In dem Fall bedeutet das Dinge vom eins-sein-mit-Natur bis zu speziellen Trommelgruppen und Ritualen, bei denen Kraeuter verbrannt werden, um die Luft zu klaeren und zu oeffen. Bei vielen Dingen kann man noch sehen, warum die mal gemacht wurden, also halte ich selbst mich z.B. auch dran, dass in mein Lagerfeuer weder Plastik noch Zigarettenkippen fliegen...

Uebrigens, lieber TB, versuche ich in keiner Weise, Leute zu missionieren. Muss ich auch nicht; wer mit mir im Wald war, aendert seine Einstellung zur Natur meist von ganz allein. Und Leute, die ganz zivilisiert in Staedten wohnen, muessen viele Dinge gar nicht wissen - wozu also Vortraege halten. Ich weiss nicht, welche Esotherikerin Dir da auf die Zehen getreten sein koennte, finde es aber lustig zu lesen.


Geschrieben

Also nochmal mein Erklärungsversuch zum Unterschied zwischen Esoterik und Spiritualität und was es für mich ist.

Für mich heisst Spiritualität, sich mit allem verbunden zu fühlen, nicht nur mit der Natur, sondern mit allem was ist.

Zur Esoterik:

Für mich ist Esoterik erst mal sich selbst weiter zu entwickeln und auf keinen Fall irgendeinem Guru hinterherzulaufen, sondern auch kritisch zu hinterfragen und selbst zu denken.
Und den Geist über den Körper zu stellen.


Geschrieben

Also da habe ich so meine Probleme mit Deinen Definitionen...
1) Es gibt keinen Unterschied zwischen Natur und Allem was ist! Alles ist der Natur inne. Das ganze Universum ist Natur, Deine Nylons (auch wenn sie Syntetics genannt werden), sogar die Brennstäbe im AKW...
2) Spiritualität meint Vergeistigung/Transzendenz, also die Welt jenseits der materiellen Hülle zu ergründen. Sie beinhaltet aber an sich keine "technische" Anleitung, wie man zu dem Ergebnis kommt, sondern beschränkt sich nur auf die Sichtweise als solche.

3) Esoterik ist wiederum die "technische" Anleitung (Methodik), welche zur Erlangung des spirituellen Zustandes angewendet werden soll. Weshalb sie als Geheimlehre vermittelt wurden/werden hat m.E. irdisches Machtkalkül zum Motiv. Der exklusiv Wissende ist klar im Vorteil...

4)Es gibt keine Religion (zumindest die abrahamitischen), die nicht zuerst esoterisch war, später wurde der missionarische Aspekt hinzugenommen, um sich weltliche Macht zu verschaffen.
Dabei wurde über sehr viele Leichen gegangen...immer im Namen Gottes - dem Spiritus Sanctus. Da Esoterik organisiert ist, haben sich dort auch entsprechende Strukturen eingestellt. Diese wiederum haben Aufgrund der pyramidalen Hierarchie eine wissende
Spitze und eine unwissende Basis. Logischerweise verehrt die Basis die Spitze, womit das Guru/Chef/Meister/Herr-Problem da ist.


Geschrieben

3) Logischerweise verehrt die Basis die Spitze, womit das Guru/Chef/Meister/Herr-Problem da ist.



Das ist die Gefahr, ganz vom Ego ist wohl niemand befreit.

Den guten Guru &gt Lehrer

macht aus, dass er seine Schüler anleitet, ihre Fragen beantwortet, sie weiterbringt aber sie NICHT abhängig macht.


Geschrieben (bearbeitet)

Ompul, ich respektiere durchaus deine Meinug und Kritik zur Spiritualtität bezogen auf alles Göttliche. Was hältst du davon, wenn du genau zu dieser Frage/deine Meinung/deine Kritik einen eigenen Thread eröffnest?


Ich möchte dazu keinen Thread eröffnen.
Davon unabhängig wäre ein solcher Thread gemäß Forenregel 16g auch gar nicht zulässig oder nur unter besonderer Aufsicht, also mit Einschränkungen möglich.



Die Frage des TE ist noch immer nicht beantwortet, und ich denke, dass es nicht in der Absicht des TE liegt/lag hier ein Gedankenschwall über Religion und deren Philosophie zu erfahren.


Das sehe ich wie Du.
Aber wie der Thread zeigt, ist es offenbar nicht leicht eine oder wenige alternative Definitionen herauszuarbeiten.
Es gibt ja einige hier im Thread, die keineswegs einen Schwall ausgießen, sondern sich ernsthaft um Definitionen bemühen.
Kurz:
der TE sollte also etwas Geduld mitbringen. Wenn er genau mitliest, kann er sicher Erkenntnisse mitnehmen.


Ich haenge in den USA gelegentlich mit Indianern ab, die sich selbst als "nicht religioes, sondern spirituell" bezeichnen.
In dem Fall bedeutet das Dinge vom eins-sein-mit-Natur bis zu speziellen Trommelgruppen und Ritualen, bei denen Kraeuter verbrannt werden, um die Luft zu klaeren und zu oeffen.


Mich würde es sehr interessieren, wie Indianer, die eine moderne naturwissenschaftliche Ausbildung an einer Hochschule genossen haben, die also z.B. vertraut sind mit Astrophysik, Evolution, Hirnforschung etc. ihre eigenen Traditionen, mit denen sie als Kind großgeworden sind, betrachten.
Versuchen solche jungen Indianer den Alten das Wissen der Moderne zu vermitteln?

Gibt es Ansätze, das traditionelle Betrachtungen aufgrund dieser Einflüsse verworfen werden?
Oder beharren die Indianer, wie viele andere gesellschaftliche Gruppen, einfach auf den alten Sichtweisen.

Wie finden eigentlich Indianer moderne Verfahren der Prüfung von Thesen (Doppelblindtest, statistische Verfahren, ...)?
Die Wirkung von Ritualen könnte doch wunderbar so überprüft werden.
Betrachten Indianer ein Produkt aus Plastik eigentlich als "Nicht-Natur"? Wenn ja: wie definieren sie Natur und Nicht-Natur?
Fragen über Fragen für mich als jemand, der mit indianischer Kultur völlig unvertraut ist.


@ompul
Und wenn Du aufmerksam meine Posts gelesen hast, wirst Du bei mir eine sehr distanzierte Haltung festgestellt haben.


Die habe ich wohlwollend wahrgenommen. Ich schätze Deine Postings inhaltlich und auch von ihrem klaren Stil her. Du bereicherst den Thread sehr, IMHO.


Wenn ein jeder seine Spiritualität so leben würde (sofern er dies will), wie in dem Zitat von Ferreira geschrieben, würden all diese negativen Formen gar nicht zum Tragen kommen.


Ich bin skeptisch was diese Vermutung angeht.
Auf mich wirkt die Haltung von Ferreira sehr idealistisch, teilweise sogar naiv.
Das ist bei Anhängern von Göttlichkeitskonzepten jedoch nicht verwunderlich.
Sie interessieren sich ja weniger für prüfbare Zusammenhänge, sondern konstruieren sich in ihrem Geist ein Ideal.

Selbstverständlich erkenne ich wohlwollend an, dass Menschen mit einer solchen Geisteshaltung friedvoll sind.
Aber das reicht für das immer neue Ringen um gute Lösungen in unserer Welt nicht aus.

Meiner Erfahrung nach, hat Sprache einen großen Einfluss auf das Denken.
Göttlichkeitskonzepten stammen aus alten Zeiten, wo es weit weniger Wissen um Zusammenhänge gab.
Wer keine Angst vor neuem Wissen hat, sollte sich nicht nur von alten Konzepten trennen, sondern auch von alten Begriffen.
Sonst besteht die große Gefahr, dass ihn diese alten Begriffe weiter in seiner Wahrnehmung und Weiterentwicklung einengen.



Welches Stilmittel Du zu Deiner Kritik verwendest sei unbenommen. Aber ich kann nun beim besten Willen nicht erkennen warum dieses absolut den Kern der Spiritualität treffende und für Alle unschädliche Zitat Deinen "Spott" verdient hat.


Nur vorab nochmal: Dir ist klar, nehme ich jedenfalls anhand Deiner Antwort an, dass ich nicht einzelne Personen verspotte oder dazu aufrufe.
Weder Dich, noch Ferreira.
Welcher konkrete Inhalt aus dem Zitat verdient also meiner Ansicht nach Spott?
Ein Beispiel:
"friedliche Koexistenz aller Wesen"
Frieden ist eine Kategorie aus der menschlichen Sphäre.

Die Anwendung auf Lebewesen aus verschiedensten Biotopen, die in einer Räuber-Beute-Beziehung stehen ist völlig sinnlos.
Sie verdient daher Spott.
Wenn man milder urteilen möchte, könnte man auch sagen, die Formulierung bemüht sich sträflicherweise nicht um Klarheit.

Weiterhin kann ich der Behauptung aus dem Zitat, eine spirituelle Haltung ziehe zwingend ein starkes politisches Engagement nach sich, nicht folgen.

Ich kenne einige Menschen aus meinem persönlichen Umfeld, die sich selbst als spirituell (übrigens nicht in der Form der religiös-institutionellen Spiritualität) bezeichnen. Sie sind sämtlich unpolitisch. Ihr Blick ist vorwiegend nach innen gerichtet, nicht nach außen.

Das ist natürlich kein Beweis für die Gefährlichkeit von Spiritualität, aber als Indiz werte ich es.


bearbeitet von ompul
Geschrieben

Mich würde es sehr interessieren, wie Indianer, die eine moderne naturwissenschaftliche Ausbildung an einer Hochschule genossen haben [...] ihre eigenen Traditionen, mit denen sie als Kind großgeworden sind, betrachten.

Genauso verschieden, wie weisse Kinder, die in einem religioesen Elternhaus zuhause unterrichtet wurden und dann an einer Uni Physik studieren. Die Gegensaetze finde ich auch interessant, weiter drauf einzugehen, wuerde den Rahmen dieses Threads aber sprengen - sag Bescheid, wenn Du offline darueber schwatzen willst.


Geschrieben

Genauso verschieden, wie weisse Kinder, die in einem religioesen Elternhaus zuhause unterrichtet wurden und dann an einer Uni Physik studieren.


Hätte ja sein können, dass Indianer neuem Wissen aufgeschlossener gegenüberstehen als christliche Kirchen.


Die Gegensaetze finde ich auch interessant, weiter drauf einzugehen, wuerde den Rahmen dieses Threads aber sprengen - sag Bescheid, wenn Du offline darueber schwatzen willst.


Danke für Dein Angebot. Das nehme ich gerne an. Nicht gleich morgen, aber bei Gelegenheit. Du wirst mir dann bitte einfach signalisieren, ob es Dir gerade passt.
Du meinst mit "offline" vermutlich "per PN", oder bist Du gerade in Berlin?


Geschrieben

.. 4)Es gibt keine Religion (zumindest die abrahamitischen), die nicht zuerst esoterisch war, später wurde der missionarische Aspekt hinzugenommen, um sich weltliche Macht zu verschaffen.
Dabei wurde über sehr viele Leichen gegangen...immer im Namen Gottes - dem Spiritus Sanctus. Da Esoterik organisiert ist, haben sich dort auch entsprechende Strukturen eingestellt. Diese wiederum haben Aufgrund der pyramidalen Hierarchie eine wissende
Spitze und eine unwissende Basis. Logischerweise verehrt die Basis die Spitze, womit das Guru/Chef/Meister/Herr-Problem da ist.

bitte, wie meinst du das mit den abrahamitischen religionen? waren sie zuerst esoterisch, oder nicht?
weiß nicht genau, was du meinst.

wie kommst du auf den gedanken, dass esoterik organisiert ist? die meisten, die sich hier dazu geäußert haben,
sehen das nciht so, außer im fall, dass z.b. institutionen diese für ihre zwecke einspannen.

wieso ist es logisch, dass eine unwissende basis irgendjemanden verehrt? wenn sie jemanden verehrt, muss sie ja zumindest so viel wissen haben, dass sie in der lage ist, die geistige führung dieser spitze zu erkennen, um daran zu glauben oder zu vertrauen.

kann es sein, dass du religion mit den dahinter stehenden instituionen und esoterik in einen topf wirfst?

was möchtest du mit der pyramidalen hierarchie ausdrücken?
einen unterschied zu einer kephalen organisation aufzeigen?

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