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Bin ich dominant oder bilde ich mir das nur ein?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

oft gebe ich in meinem Profil an, dass ich eher dominant an.

Doch ist die Frage, was ist dominant. Ist es, wenn man beim Sex den Ablauf bestimmt und das Wort hat (in Grenzen) oder gehört Unterwürfigkeit des anderen dazu?

Und wo beginnt das dominant sein?

Würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung bzw. von eurem Erfahrungen berichten würdet.

Geschrieben

Dominant ist zum Beispiel, wenn ich mit meinem Date zur Pommes-Bude gehe und mein Kram zuerst bestelle.
Das zieht sich dann durch's ganze Leben (in Grenzen)!

Geschrieben

Du gibst den takt vor du machst praktisch mit ihr was du möchtest (natürlich vorher abklären was sie mag und was nicht) der andere muss nicht unbedingt unterwürfig sein. Gib den Ton an

Geschrieben (bearbeitet)

Oh je, die Diskussion um den (terminologisch) Heiligen Gral.
Ich bin sehr gespannt und freue mich auf Antworten. Danke für die interessante Frage.

Meine Kurzfassung: Es reicht schon die klar führende Rolle beim Date im Allgemeinen und beim Sex im Besonderen einzunehmen, Entscheidungen zu treffen. Dabei ist weder Fesseln noch Schmerz auf der einen noch Gesten der Unterwürfigkeit oder ähnliches auf der anderen Seite von Nöten.
Es gehört wohl auf der dominanten Seite auch dazu, nehmen zu können statt dauernd zu fragen. *) Aber dazu gehört dann noch mehr Vertrauen auf beiden Seiten und ständige Empathie und Rücksichtnahme auf Seiten des Führenden. Ohne das wird sich das Gegenüber nicht fallen lassen können und das ist doch der zentrale Punkt bei dem ganzen Dominanzspielchen - der unterwürfige Spielpartner darf sich fallen lassen, Denken und Grübeln sein lassen und einfach er/sie selbst sein.

 

> Bin ich dominant oder bilde ich mir das nur ein?

Nach meinem Verständnis dann wohl ein  klares "ja".  



*) Es versteht sich ein Nehmen im Bereich bestehenden Konsenses und eines steten Vergewisserns.

bearbeitet von Alfonso
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Elias2901:

Doch ist die Frage, was ist dominant. Ist es, wenn man beim Sex den Ablauf bestimmt und das Wort hat (in Grenzen) oder gehört Unterwürfigkeit des anderen dazu?

.

Im Bett den Ton anzugeben ist schon mal ein wesentliches Merkmal von Dominanz. Und wenn das Gegenüber unterwürfig veranlagt ist, dürfte es ihm oder ihr sogar Spaß machen.

Eine dominante Neigung lässt sich vielleicht mit dem Musikgeschmack vergleichen. Wenn du gerne Pop hörst, spielt es dann eine Rolle, ob du ihn gemeinsam mit anderen hörst und ob diese dann auch Pop mögen? Eigentlich doch nicht, aber gemeinsam macht es in der Regel mehr Spaß, vor allem, wenn man den Musikgeschmack teilt.

 

Ob du nun dominant bist oder nicht, lässt sich auf diese Weise aber nicht bestimmen. Da gehört schon mehr dazu, um das sagen zu können.

Geschrieben

Wenn du dich selber fragst, hast du noch nie eine Resonanz auf ein ganz persönliches eigenes Dominates Verhalten erfahren. Sowas kann man nicht lernen, das hast oder haste nicht....Praktiken sind was anderes...

Geschrieben

Wenn einer unterwürfig ist macht das den Partner nicht automatisch dominant.
Das ist ja so als würde ich sagen, von zwei Dunkelhaarigen ist der mit dem helleren (aber immernoch dunklen) Haar blond, weil der Schwarzhaarige ja schwarze Haare hat. Dann muss der andere ja das genaue Gegenteil sein. ?!?

Geschrieben

Also wenn Du Dir dir Frage stellst, bildest Du Dir das sicher nur ein. Hoff Du kannst jetzt wieder beruhigt schlafen.
😂😂😂
Is nicht so ernst gemeint. Klar, oder?

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb ThortyDogdt:

Dominant ist zum Beispiel, wenn ich mit meinem Date zur Pommes-Bude gehe und mein Kram zuerst bestelle.
Das zieht sich dann durch's ganze Leben (in Grenzen)!

Das ist nicht dominant sondern unhöflich. Das wird oft verwechselt 

Geschrieben
Vor 3 Minuten , schrieb Ropebunny:

Das ist nicht dominant sondern unhöflich. Das wird oft verwechselt 

Ich denke, das wollte ich mit meinem Beitrag differenziert wissen.

Geschrieben
Vor 13 Minuten , schrieb BittersweetPain:

Das heißt, ein dominanter Mann hält seiner Sub auch keinesfalls die Tür auf, um sie zuerst hindurchgehen zu lassen? 🤔🙄 Man sollte schlechtes Benehmen nicht mit Dominanz verwechseln. Und auch nicht vergessen, dass auch eine Sub emanzipiert sein kann.

Die Tür kann aufhalten, wer sie zuerst erreicht – vorausgesetzt man begegnet sich auf Augenhöhe, und spielt nicht das archaische Lady-Gentleman-Ding durch.
Zuerst bestellen sollte der-/diejenige, der/die am meisten Hunger hat, um bei dem Beispiel zu bleiben.

Geschrieben

...die Art der Verwechselungen :: Aktive glauben oft ,sie wären dominat.....passive glauben oft , sie wären devot ,......etc.

Geschrieben

Ein Date an der Pommes Bude...wie geil ist das denn?🙈
Ich hoffe dann mit Rot-Weiß, oder? 🤣🤣

Geschrieben

Winnetou würde das so beschreiben:
Dominant ist ein Reiter, der die Stute in die Richtung lenkt wo sich sein Ziel befindet

Geschrieben

Dominanz ist weder eine sexuelle Einstellung noch ein Verfahren wie viele sagen unhöflich, denn ich denke es kommt auf beiden Seiten drauf an

 

Natürlich kann auch der dominante die Tür aufhalten und es kann erotisch auf Augenhöhe stattfinden bei einem romantischen Dinner. 

 

Es gibt auch Menschen die Alltags dominant sind und im Bett eher der devoten Seite angehören. Und dominanz heisst ja auchvnicht ausschliesslich jemanden schlecht behandeln. 

Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb DeinDomDresden:

Ich hoffe dann mit Rot-Weiß, oder? 🤣🤣

In ihr kommen, wenn sie ihre Tage hat?!?🙈😅

Geschrieben

Austrahlung Charisma das macht dominant aber nicht weil man beim normalen Sex bestimmt

Geschrieben

Du bildest es dir nur ein ... wer dominant ist stellt sich diese Frage nicht

Geschrieben
vor 16 Minuten, schrieb Frei2018:

In ihr kommen, wenn sie ihre Tage hat?!?🙈😅

Auf den Gedanken wäre ich nie gekommen 🙈🙉🙊

Geschrieben

Wenn du darüber nachdenken musst, bildest du es dir nur ein.

Geschrieben

Dominanz ist nichts ohne Demut. Ich bin schrecklich dominant und dies erlaubt mir, abgöttisch devot zu sein.

Wer das nicht nach vollziehen kann, ist auch nicht wirklich dominant. Beides ist Hingabe und zwar absolute.

Geschrieben

jemand wird nicht dominant, weil er an der Pommes-Bude zuerst bestellt, sich die Tür aufhalten lässt oder im Bett gern das sagen hat. Dominanz ist Ausstrahlung, Souveränität, Einfühlungsvermögen. Ein Dom (gilt natürlich auch für Dommes) klärt Bedürfnisse, erläutert die eigenen, nimmt Rücksicht auf die Tagesform/Limits. Er respektiert die sub und selbstverständlich wertschätzt er sie. Ein Dom gibt der sub das Gefühl, dass sie genau für IHN submissiv sein will und es auch kann. 

und last but not least: Ein Dom fragt nicht, was dominant ist. Er weiß für sich, wie sich seine Dominanz in ihren Ausprägungen zeigt und er gibt vor, in welchen Bereichen er die Dominanz einsetzt. So kann er die sub vielleicht fesseln, aber dennoch trifft er nicht alle Entscheidungen. Er baut eine Verbindung zur sub auf. Er ist selbstbewusst genug, dass er nicht googlen muss, wie sich DOM zu verhalten hat. Und die ganz tollen Doms wissen, dass sie zunächst in den Kopf und die Seele einer sub eindringen müssen, bevor sie nur darüber nachdenken sollten, ihren Körper zu "übernehmen". 

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