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Warum ist das so?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb heiko180465:

gibt es eigentlich Punkte für absolute Blödheit,oder kann man sowas einfach hier mal entfernen.

Ich gebe dir absolut recht

Geschrieben

Heiko, der 180465. einer langen huldvollen Reihe von Vertretern des reinen Klische-Heikoismus.
Einfach weiter in die Landschaft glotzen und den Geist restentleeren ...

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb nylonliebhaber60:

Ich gebe dir absolut recht

Warum? Benötigst du welche?

Geschrieben

Ich habe keine Probleme, über positives aus der Ex Beziehung zu reden, sowie ich auch mit ExPartner noch reden kann und teils Kontakt habe, nicht regelmäßig, aber Kontakt. Warum getrennt? Weil es irgendwann nicht mehr ging, Interessen sich änderten, man sich selbst änderte... aber deswegen ist der andere nicht gleich ein Unmensch und positives vergangenes ungeschehen.

Geschrieben

Kommt sicher nicht toll rüber wenn man erst alles positive erzählt und sich danach trennt.
Ist scheinbar ne Art Schutz

Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb nylonliebhaber60:

Ich gebe dir absolut recht

Lieber Punkte, manchen fehlt es ganz wo anders

Geschrieben

Ich denke, das gehört einfach zum Prozess des "Loslassens" dazu. Es ist für die Psyche leichter, jemanden ziehen zu lassen, wenn "alles scheiße" war und man kein gutes Haar am gegenüber lässt.

Geschrieben

sag mal, wie dämlich stellt man(n) sich denn hier an?
Was das nur für eine Frage. 
Der Teil, der sich aktiv trennt, hat seinen Entschluss und die Entscheidung endgültig getroffen, und wird und will sich mit dem "Gelaber" des anderen und die Versuche wieder alles ins Gute umzuschwenken nicht mehr antun! 
Man negiert, blendet aus, fährt seine "Schutzmauern" hoch und lässt rein gar nichts mehr an sich ran, was die eigene Entscheidung verändern könnte. Und deshalb, scheiß drauf, man will seine Ruhe und seine Entscheidung nicht mehr erklären und rechtfertigen. Ende. 

Und das ähnelt übrigens auch sehr, dem "Absagen" hier, warum jemand nicht zu einem passt. Die Entscheidung ist getroffen bei einer Seite und gut. Die andere Seite hat nur es zu akzeptieren und weiter seinen eigenen Weg zu gehen. 

 

Geschrieben

Ist das wirklich so ? Ich glaube eher das etwas was vorher nur etwas gestört hat auf einmal von der Maus zum Elefanten wird.

Geschrieben

Es lässt sich eigentlich ganz einfach erklären. Wenn sich jemand trennt, entsteht ein Gefühlschaos für den anderen. Er ist verletzt, traurig, fühlt sich hintergangen, missverstanden, ist enttäuscht. Diese Gefühle lassen sich besser "verdauen" wenn man sich erstmal sagt, dass ja eh alles blöd war mit dem Partner. Man kann demjenigen erst einmal die "Schuld" geben (obwohl die Schuldfrage immer sehr schwierig ist, aber das ist ein anderes Thema) und kommt besser mit der Situation klar. Erst mit Abstand, mit etwas Zeit, mit verstehen und eventuell auch verzeihen wird einem wieder bewusst, dass es auch eine schöne Zeit mit dem anderen gab und was er auch für positive Eigenschaften hat. Ich habe das mit einem Exmann selbst so erlebt. Bestes Beispiel ist auch heute noch so: Unsere Ehe hat nicht gehalten, aber trotzdem ist er immer noch ein toller Papa für die Kinder und wir haben auch wieder eine Basis gefunden, um super miteinander umzugehen.

Geschrieben

Zu Beginn kennt man sich eventuell noch gar nicht so lange. Man kennt also nicht alle Eigenarten die eine Person hat. Je mehr Źeit man miteinander verbringt, desto mehr Eigenarten fallen auf.
Dazu kommen dann in der Regel noch Konflikte. Sind es zu viele, wirkt es sich am Ende negativ auf die Beziehung aus.
.
Dazu kommt, das man wesentlich stärker und schneller durch eine Person verletzt wird, die einem deutlich näher steht... Das muss nicht mal einen negativen Hintergrund haben...
Gruß Julian

Geschrieben
vor 9 Minuten, schrieb Linda0512:

Es lässt sich eigentlich ganz einfach erklären. Wenn sich jemand trennt, entsteht ein Gefühlschaos für den anderen. Er ist verletzt, traurig, fühlt sich hintergangen, missverstanden, ist enttäuscht. Diese Gefühle lassen sich besser "verdauen" wenn man sich erstmal sagt, dass ja eh alles blöd war mit dem Partner. Man kann demjenigen erst einmal die "Schuld" geben (obwohl die Schuldfrage immer sehr schwierig ist, aber das ist ein anderes Thema) und kommt besser mit der Situation klar. Erst mit Abstand, mit etwas Zeit, mit verstehen und eventuell auch verzeihen wird einem wieder bewusst, dass es auch eine schöne Zeit mit dem anderen gab und was er auch für positive Eigenschaften hat. Ich habe das mit einem Exmann selbst so erlebt. Bestes Beispiel ist auch heute noch so: Unsere Ehe hat nicht gehalten, aber trotzdem ist er immer noch ein toller Papa für die Kinder und wir haben auch wieder eine Basis gefunden, um super miteinander umzugehen.

"Bestes Beispiel ist auch heute noch so: Unsere Ehe hat nicht gehalten, aber trotzdem ist er immer noch ein toller Papa für die Kinder und wir haben auch wieder eine Basis gefunden, um super miteinander umzugehen."

Diese Einstellung zeugt von einer gewissen "Größe" von Euch beiden! Jeder wird das nicht können.

Es ist ja so, dass "nur" weil man sich trennt der (Ex-)Partner nicht gleich ein komplett schlechter Mensch wird und gänzlich negativ ist. Er hat auch weiterhin gute Eigenschaften.

Und dann wird es bei einer Trennung der Verlauf hoffnungsvoller weise so sein, wie Du ganz einfach erklärst...anfängliches Gefühlschaos bis zum Bewußtsein, dass der andere positive Eigenschaften hat.

Geschrieben

Ich denke eher, dass bei einer Trennung/Abbruch plötzlich der Fokus auf die ,,negativen" Seite gelenkt wird und nicht unbedingt die ,,positiven" Aspekte negiert werden. Ist vielleicht auch davon abhängig, ob man in den Liebeskummer verfällt oder nicht.

Geschrieben

Also ich trenne mich erst, wenn ich nichts Positives in meinem partner sehe, das kommt nicht erst mit der Trennung! Mit der Trennung kommen eigentlich eher die Gedanken an das ehemals positive und man wird ein bisschen wehmütig...

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb nylonliebhaber60:

Lieber Punkte, manchen fehlt es ganz wo anders

Dann solltest du mal nachschauen oder nachschauen lassen, wo oder was da fehlt. Nur so als Tipp.

Geschrieben

Das ist eine gute Frage, das habe ich auch noch nie verstanden. Ich wundere mich auch, wenn bei Trennungen die Liebe, die oft beschworen wurde, in Haß umschlägt.
Dann frage ich mich, ob die Liebesschwüre nicht eigentlich gelogen waren?

Geschrieben

Das ist eine gute Frage, das habe ich auch noch nie verstanden. Ich wundere mich auch, wenn bei Trennungen die Liebe, die oft beschworen wurde, in Haß umschlägt.
Dann frage ich mich, ob die Liebesschwüre nicht eigentlich gelogen waren?

Geschrieben

Das ist eine gute Frage, das habe ich auch noch nie verstanden. Ich wundere mich auch, wenn bei Trennungen die Liebe, die oft beschworen wurde, in Haß umschlägt.
Dann frage ich mich, ob die Liebesschwüre nicht eigentlich gelogen waren?

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Nilsson:

Dann solltest du mal nachschauen oder nachschauen lassen, wo oder was da fehlt. Nur so als Tipp.

Das mache ich .

Geschrieben (bearbeitet)

Moin, ich glaube das trifft fast nur auf den verlassenen Teil zu, als eine Art Frustabbau und um die Trennung leichter zu verarbeiten.

bearbeitet von PeterHH1961
Tippfehlerkorrektur
Geschrieben

Das Phänomen wird in einem Buch gut erklärt. Zumindest was die psychologische Wirkung betrifft: Schnelles Denken, langsames Denken. Gibt es als Hörbuch. Unser Bewusstsein urteilt automatisch nach dem Schluss eines Erlebnisses. Auch wenn der Großteil positiv war... wenn es schlecht endet, überwiegt das Negative. Das ist irrational und es kann helfen, wenn man sich das Positive vor Augen führt. Denn zu diesem Moment war es etwas schönes. Im Nachinein ändert es ja nichts am Moment selbst. Rein objektiv betrachtet. Das hilft zumindest mir, wenn auch wenig, weiterhin dankbar zu sein, für das Gute, das war. Wenn sich herausstellt, dass alles gelogen oder falsch war... das tut weh... dann spielt man alles nochmal mit anderen Augen von vorne ab... und bewertet neu. Ist ein Prozess. Aber am Ende zählt, ob Du Deinen Frieden und einen Schlussstrich damit erreichen kannst, damit der Groll, der Hass, die Missgunst und Enttäuschung nicht Dein täglicher Begleiter bleiben. Es ist schwer, ich weiß. Möge die Zeit Dir helfen. Lg

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