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Alles Hat Seinen Preis


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

... solltest du das thema weiter diskutieren wollen ...


Ja, ja. Und immer wieder auf die kleinen Dicken! Pöh!

... Mein Körper gehört mir, mir ganz allein. ...


Sicher gehört er Dir ganz allein. Und dennoch solltest Du anerkennen, daß selbst der gewissen Regeln folgen muß, die Du nicht beeinflussen oder ändern kannst. Du und alle anderen Frauen haben das Potential, Kinder zu bekommen und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Mann kann das nicht! Er kann nur seinen Teil dazu beisteuern. Eine Frau kann sich immer sicher sein, daß das Kind von ihr ist. Ein Mann hingegen nicht. Das ist ein erheblicher Unterschied, so daß ich die Männer im Gegensatz zu Dir verstehen kann, die nicht bereit sind, Kinder, deren Herkunft ihnen nicht bekannt ist, groß zu ziehen. Sie folgen damit einer Grundregel der Evolution, genauso, wie eine Frau, die ein eigenes Kind haben möchte, womit ich Dir die Antwort gebe, die ich ein paar Mal angefragt habe.

Kinder werden nicht auf einer "metaphysischen" Ebene gezeugt, sondern sie sind der Ausdruck dessen, was sich "Leben" nennt, daß sich immer wieder durchsetzt, egal, in welchem Jahrhundert wir uns befinden. Die Gesetzmäßigkeiten, wie sich Leben auf diesem Planeten durchsetzt, sind immer gleich und egal, um welche Spezies es sich dabei handelt, sie sind nicht beeinflussbar, weder durch Intelligenz noch durch Verstand oder Bauenschläue. Das Leben lässt sich nicht überlisten! Und das Leben kostet bekanntlich den Tod und ist mit Schweiß und Tränen gepflastert. Für Alle!

In all Deiner Verklärung, welche sich in Deinem Bild von "Mutter und Kind" wiederspiegelt, fehlt nur noch die Beschwerde, dass es die Frauen sind, die die Kinder bekommen und Du es ungerecht findest, daß Männer nicht diese neun Monate der Schwanderschaft und die "Prozedur" der Geburt, ertragen müssen. Das Leben hat es nunmal so eingerichtet: Frau hat die Eizelle, die der Mann befruchtet und dies war vor 2000 Jahren so und so wird es in naher Zukunft wohl auch bleiben.

Und sobald ein Kinderwunsch in Dir aufkeimen sollte, hinterfrag nochmal Deine Feststellung:

... Mein Körper gehört mir, mir ganz allein. ...


Geschrieben

Sie folgen damit einer Grundregel der Evolution [...]


Na es gibt auch einige, die auf diese "Grundregel der Evolution" scheißen. Diese Menschen aber auch immer, lassen sich von dieser holden Evolution aber auch immer weniger vorschreiben! Arme Evolution, bald braucht sie ein Taschentuch.


Geschrieben

Vielen Dank für Deinen aufschlussreichen Beitrag. Das gibt wieder Punkte bei den Frauen!


Geschrieben

Respektiere doch einfach den Wunsch, das Nebenthema nicht zum Hauptthema zu machen

Es kann nur nicht angehen, dass Frauen mit haarsträubenden Vergleichen denunziert werden.

Ich möchte das mit Dir so oder so nicht weiter diskutieren, ich brauche auch für mich persönlich nichts überdenken. Und auch wenn es Dich jetzt schwer entsetzt, ich habe keinen Mann dazu gebraucht, zu entscheiden, dass ich keine Kinder bekommen will.

Eröffne einen Thread und sag mir Bescheid...

Thema ist, warum Männer in Bezug auf Frauen oft an "Kohle" denken.

Nina


Geschrieben (bearbeitet)

@smart


sorry.wenn du mit frauen die ein EIGENES kind haben wollen ein problem hast dann thematisiere das bitte in einem eigenen thread.
genau und nur DARUM dreht sich die konversation hier deinerseits.

oder geht es darum,dass mann sich nie ganz sicher sein kann wirklich der vater zu sein?
ist das der zu hohe preis?

wie auch immer.ich habe das gefühl das sollte besser separat diskutiert werden.

danke.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

... Respektiere doch einfach den Wunsch, das Nebenthema nicht zum Hauptthema zu machen ...


Respektiert!

... Thema ist, warum Männer in Bezug auf Frauen oft an "Kohle" denken. ...


Weil ihre "Potenz" oftmals genau darauf reuziert wird. Die anderen "Fähigkeiten" treten in den Hintergrund und scheinen zweitrangig zu sein, wenn es darum geht, den "Richtigen" zu finden, für eine langfristige Beziehung, Haus, Kind und Garten.


Geschrieben

Weil ihre "Potenz" oftmals genau darauf reuziert wird.


Guter Mann

Gelobt sei das Patriarchat

Bedanken Dich dort und zeige nicht mit dem Finger auf Frauen.
.

  • </p><p>
  • Männer waren es, die Frauen Bildung verweigert haben.
  • Männer waren es, die Frauen in Abhängigkeit gehalten haben.
  • Männer waren es, die das Recht hatten über Wohl und Wehe von Frauen zu bestimmen.


.
Siehe einige Beiträge weiter unten, erst 1977 durften Frauen ohne Genehmigung ihrer Ehemänner einer Arbeit nachgehen. Das ist gerade mal 36 Jahre her...

Du kannst jetzt über das harte Los der Männer weinen, oder Du kannst über den Begriff "gleichberechtigte Partnerschaft" nachdenken, umdenken und den Weg der Frauen zur Gleichberechtigung akzeptieren.

Helfen braucht man Frauen dabei ganz sicher nicht, das können wir inzwischen auch gut und gerne alleine. Und ich sehe auch nicht ein, warum wir uns von Männern jetzt die Gleichberechtigung vorschreiben lassen sollten.

Nina


Geschrieben


  • </p><p>
  • Männer waren es, die Frauen Bildung verweigert haben.
  • Männer waren es, die Frauen in Abhängigkeit gehalten haben.
  • Männer waren es, die das Recht hatten über Wohl und Wehe von Frauen zu bestimmen.


Waren es tatsächlich die bösen Männer oder vielleicht die Lebensumstände, die dazu führten, daß beiden Geschlechtern nur bestimmte Wege offenstanden, um das Leben gemeinsam zu meistern? Wann begann das nochmal mit der Spezialisierung? Welche Vorteile hatte dies und welche Nachteile führte dies zwangsläufig mit sich?

Aus dem geschichtlichen Kontext herausgerissen Lebensumstände einer Zeit anzuklagen, welche unter gänzlich anderen Lebensrealitäten das Überleben sicherten und sie in eine Zeit zu adaptieren, welche andere Möglichkeiten und Chancen bietet, zeugt erneut von Verklärung der Realität und dem Zurechbiegen eines feministischem Geschwätzs. Willkommen, einfach Welt mit einfachen Erklärungsmustern.

... Du kannst über den Begriff "gleichberechtigte Partnerschaft" nachdenken ...


Das tue ich unentwegt und es verwundert mich immer wieder, die von Dir so angebpriesene "Emanzipation" in Fragen der Partnerwahl nach wie vor nicht gesichtet zu haben.

Statistiken belegen, Frauen suchen nach wie vor "oben", hingegen Männer sich nach "unten" orientieren!

Gebildete Akamikerinnen bilden das Gros der einsamen Herzen, denn nach "oben" wird die Luft dünn und es ist, um es in den Worten einer Commerzbankwerbung zu umschreiben, "dort nur Platz für Wenige!" Die Muster der heutigen Partnerwahl sind beinahe identisch mit denen, wie sie zu Zeiten anzutreffen waren, als Männer und Frauen durch die Lebensumstände dazu gezwungen waren, "getrennte" Wege in einer Partnerschaft zu gehen.


Geschrieben

o.k.
das ganze hier mag ein "zwiegespräch" sein.


dennoch diverse anmerkungen.

männer waren es die frauen nicht in der medizin haben wollten.
männer waren es die "weise frauen" verbrennen liessen.
männer sind es noch heute die ungeachtet der fähigkeiten mehr verdienen.


ja,alles hat seinen preis.


Geschrieben


männer waren es die "weise frauen" verbrennen liessen.



es gab aber auch sehr viele Männer die genau so auf dem Scheiterhaufen endeten... das mit den Hexen kam wohl auch 200 Jahre später als Heinrich Kramer sein Malleus Maleficarum veröffentlichte. Rom war entsetzt darüber was in Deutschland, Schweiz, Österreich usw. passierte. die einzigen die sich daran nicht beteiligt hatte waren weite teile Osteuropas...

müsste aber noch mal nachlesen... muss zugeben dass es schon lange her ist als mich das noch interessierte...


Geschrieben

machste hier eine historix-tour mit......weisste bescheid.


hexen,folter,scheiterhaufen.


davon abgesehen: noch heute dominieren männer das geschehen und das ist nicht leistungsbezogen.

frauen müssen das xxx-fache leisten um da hin zu kommen.


Geschrieben

@vampirchen

ja doch... das ist schon richtig. dennoch ändert sich das auch langsam, vor allem gegen dem willen und Vorstellungen so manch einer Traditionellen Weltanschauung... wie konservative Parteien oder Religionen. wobei die Kirche aber ohne all diese Frauen die sich ehrenamtlich an dem Verein beteiligen wäre kaum noch existent... ein Verein ohne Sinn... ein Verein von alten Männern für alte Männer aber das ist es jetzt schon...

naja... egal... ich wollte nur in dem einem Punkt Männer so weit entlasten, dass auch diese des öfteren auf dem Scheiterhaufen landeten. womöglich nicht wegen den gleichen "Verbrechen". Frauen wurden sehr oft Dinge angelastet die mit Sexualität zu tun hatten aber auch wegen ihren wissen. aber das eher seltener. es ging im späteren verlauf der Verfolgungen hauptsächlich nur noch um Umverteilung von Werten die durch Enteignung zustande kamen.

eine Furchtbarer Abschnitt der europäischen Geschichte... die letzte Frau wurde in Europa um 1900 als "Hexe" verurteilt.... absolut finsterlich...


Geschrieben

Waren es tatsächlich die bösen Männer


Wer sagt, dass Männer "böse" sind?

Habe ich das irgendwo geschrieben?

Fakt ist nun mal, dass Frauen im sogenannten christlichen Abendland - danke Vampirchen - entrechtet, absichtlich ohne Bildung gehalten, zu tausenden gefoltert und verbrannt wurden.

Mir fällt auch so schnell nicht ein, welche Frau im Deutschen Kaiserreich wirklich etwas zu sagen oder ein Wahlrecht hatte

oder vielleicht die Lebensumstände, die dazu führten, daß beiden Geschlechtern nur bestimmte Wege offenstanden, um das Leben gemeinsam zu meistern?


Hm, da könnte etwas wahres dran sein.

1. Weltkrieg
2. Weltkrieg
Vietnam

Bedeutet das jetzt im Umkehrschluss, dass man Männer so richtig an den Eiern packen und kurz hakten müsste, damit dieser Planet noch eine Überlebenschande hätte

Merken wir was?

Wann begann das nochmal mit der Spezialisierung?


Welche "Spezialisierung"?

Das Recht lesen, schreiben und rechnen lernen zu dürfen?

Ich weiß nicht was daran so "speziell" ist.

Welche Vorteile hatte dies und welche Nachteile führte dies zwangsläufig mit sich?


Für einen scheinbar überzeugten Patriarchaten wie Dich nur Nachteile.

Geht ja nicht an, dass Frauen sich nun plötzlich Bilden, mitreden können und nach Freiheit und Unabhängigkeit streben.

Aus dem geschichtlichen Kontext herausgerissen Lebensumstände einer Zeit anzuklagen, welche unter gänzlich anderen Lebensrealitäten das Überleben sicherten und sie in eine Zeit zu adaptieren, welche andere Möglichkeiten und Chancen bietet, zeugt erneut von Verklärung der Realität und dem Zurechbiegen eines feministischem Geschwätzs. Willkommen, einfach Welt mit einfachen Erklärungsmustern.


Dann erkläre mir doch bitte mit einem einfachen Erklärungsmuster die zeitgeschichtliche Rechtfertigung für Verfolgung, ***igung, Folter und Mord an tausenden von Frauen im Namen "Gottes".

Das tue ich unentwegt und es verwundert mich immer wieder, die von Dir so angebpriesene "Emanzipation" in Fragen der Partnerwahl nach wie vor nicht gesichtet zu haben.

Statistiken belegen, Frauen suchen nach wie vor "oben", hingegen Männer sich nach "unten" orientieren!


Du verstehst es wirklich nicht, oder?

36 Jahre gibt es jetzt die Freiheit für Frauen, ohne die Genehmigung des Ehemannes einer Arbeit nach zu gehen. Und Du wunderst Dich, weshalb sich Frauen in der Gesellschaft nach alten Verhaltensmustern und Regel orientieren?

Statistiken belegen auch, dass die Verarmung von Frauen - vor allem im Alter - wesentlich höher liegt, als die bei Männern.

Woran das liegen mag?

Weil sich Männer oft ab einem gewissen Alter nach "unten" orientieren, die "Alte" einer jüngeren Platz macht und wenn man sich für Haus, Herd, Kinder und Karriere des Partners eingesetzt hat, anstatt zu arbeiten, selber Geld zu verdienen...

Gebildete Akamikerinnen bilden das Gros der einsamen Herzen, denn nach "oben" wird die Luft dünn und es ist, um es in den Worten einer Commerzbankwerbung zu umschreiben, "dort nur Platz für Wenige!"


Aha, also lieber blöd und Beine breit, im Alter zur freiwilligen Sterbehilfe?

Die Frau als Fick- & Gebärmaschine für den einen oder anderen dämlichen Krieg, ansonsten gut zum putzen, kochen, bügeln, Wäsche waschen und Socken zusammen legen. Amen.

Man, man, man, selten jemanden gelesen, der vom Artikel 3 Eures Deutschen Grundgesetzes rein gar nichts verstanden hat.

Die Muster der heutigen Partnerwahl sind beinahe identisch mit denen, wie sie zu Zeiten anzutreffen waren, als Männer und Frauen durch die Lebensumstände dazu gezwungen waren, "getrennte" Wege in einer Partnerschaft zu gehen.


Es steht Dir frei nach Karlsruhe zu gehen und gegen den Artikel 3 des Grundgesetzes zu klagen

Gutes Gelingen...

Bitte versuche nicht klar zu stellen, dass Du den Begriff "gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe" jemals verstanden oder auch nur darüber nachgedacht hast.

Zum einen widersprechen sich Deine Ausführungen, zum anderen wüsstest Du, dass die Gleichberechtigung der Frau nur in Symbiose mit den Männern einher gehen kann.

Genau das ist der Punkt und nicht der "Krieg der Geschlechter".

Nina


Geschrieben (bearbeitet)

@tenjin

du hast recht.auch männer wurden verbrannt weil sie angeblich den "teufel im laib" hatten..
weise frauen.....diese waren meist alleinstehend,also durften sie keine sexualität haben und wurden haptsächlich wegen ihrem wissen verfolgt und verbrannt.
hebammen.

eine solche bin ich und wäre mit sicherheit auf dem schafott gelandet.

warum?

weil männer sich ihre allmachtsphantasie nicht berauben lassen wollen.

auch heute nicht.

danke dir und allen anderen für die gedankengänge!


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

ach naja... wenn es danach ginge wer heute auf dem Scheiterhaufen landen würde... ich meine da wäre Europa danach fast komplett entvölkert wenn ich den Zahlen glauben kann dann nehmen Atheisten fast 25% an dem Anteil der Gesamtbevölkerung. oh mann... und ich erst... so ein nihilistisches Subjekt...


Geschrieben

nichts wird heute noch so heiss gegessen wie es gekocht wird....


Geschrieben

Nun ja, ich denke nicht, dass man im großen Stil noch versucht, die Gleichberechtigung der Frau aufzuhalten.

Es macht sicherlich wenig Sinn, per Gesetz eine Frauenquote zu erzwingen, wenn nicht genügend Nachwuchskräfte da sind. Es macht aber Sinn, Frauen den Einstieg in alle Berufe zu ermöglichen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu bezahlen.

Ansonsten finde ich schon, dass wir im Thema sind.

Das System funktioniert im Grunde immer noch auf dem gegenseitigen Ausspielen der Geschlechter. Geht es uns gut, soll die Frau am liebsten bei Heim und Herd bleiben, geht es uns schlecht, muss Frau Familie und Beruf unter einen Hut bekommen.

Gut und schlecht gehen definiert sich nicht an Werten, sondern über das Geld.

Bricht eine Lebensgemeinschaft auseinander, wird auch nur der Geldwert geregelt, um sich als System der Versorgung möglichst zu entledigen.

Gemeinsam angeschaffte Dinge, die zum Leben und für die Existenz der Lebensgemeinschaft wichtig wären, werden zerstört und in irgendeiner Form aufgeteilt. Oft ungerecht für beide Seiten, nur profitabel für das System.

Daher denke ich, spricht Mann oft über "Kohle" wenn es um Frau geht.

Ebenso wie Frau sich nach den alten Versorgungsregeln orientiert, teilweise immer noch aus der Notwendigkeit heraus, sich zwischen Beruf und Familie entscheiden zu müssen.

Nina


Geschrieben

ich denke eher viele versuchen es noch immer....frauen aufzuhalten.

sei es nun im kleinen oder im grossen stil.
es klappt nur nicht mehr so gut.


wie auch immer,wünsche euch eine gute nacht!


Geschrieben (bearbeitet)

Das Muster, nachdem sich Männer und Frauen Beziehungen aussuchen heisst heute nun nicht mehr Versorgung, sondern Liebe. Zum Glück können wir wählen!

Aber zur Zeit, als es rein um die Versorgung und Bewirtschaftung der Güter ging (Smart, darum ging es auch den Männern, es ging ausschliesslich um eine gute Partie in allen Richtungen) hielten Ehen noch. Es gab ja auch kaum die Möglichkeit, sich zu trennen. Kinder waren zwingend notwendig, um die Versorgung der Güter zu sichern, oder sie arbeiteten mit. SIE waren zur Verorgung der Eltern da! Dasselbe gilt heute noch in vielen asiatischen Ländern!

Heutzutage, wo es ausschließlich um Liebe als Grundgerüst einer Ehe geht, scheitert jede 2,5. ?!

WAS läuft schief im System?


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Nein, nicht alles hat seinen Preis!
Zumindest nicht in meiner kleinen Welt!
Es gibt einfach , zumindest für mich, Dinge, die sind unbezahlbar!

Ich möchte hier denjenigen, die so vehement darauf bestehen, alles kaufen zu können , unterstellen, dass sie entweder von diesen Dingen, die ich meine , keinerlei Ahnung haben, weil sie sie noch nie erfahren durften.
Oder aber durften sie sie erfahren, sind aber nun verbittert, da sie das verloren haben und suchen nun unterschwellig danach. Eher unbewußt.
Frau merkt sowas schon.

Was suchen denn hier soviele Mitglieder bei P.de??? Schnöder Sex?? Mag sein,der Eine oder Andere schon.
Vielen Beiträgen hier im Forum, übrigens auch in anderen Foren, kann man den Schmerz , die Bitterkeit und die Einsamkeit zwischen den Zeilen entnehmen. Auch bei jenen Menschen, die in Beziehungen leben.Die mit ihren Partnern nur noch nebeneinander her leben.
All jene suchen nach den Dingen, die sie nie kaufen können:
Achtung, Respekt, Begehren und letztendlich Liebe!


Geschrieben

...Dingen, die sie nie kaufen können:
Achtung, Respekt, Begehren und letztendlich Liebe!


Sehe ich auch so, genau deshalb sträube ich mich gegen einige Vergleiche die einfach nicht zu vergleichen sind.


Heutzutage, wo es ausschließlich um Liebe als Grundgerüst einer Ehe geht, scheitert jede 2,5. ?!

WAS läuft schief im System?


Zum einen der Verlust an Werten wie Achtung, Respekt, Begehren und letztendlich Liebe. Sieht man am besten in der Definition von Glück oder glücklich sein, das kann rein materiell oder rein ideell sein.

Zum anderen das politisch, soziale, wirtschaftliche System, welche am Ende unsere Gesellschaft bilden, unter deren Umstände Lebensgemeinschaften bestehen müssen. Existenzängste, Druck, unsichere Lebensbedingungen, speziell für Lebensgemeinschaften mit Kindern, sind eine Alltagsbelastung, die sich auf Dauer nicht positiv auswirkt.

Mit Sicherheit auch die langsam aber sicher einkehrende Gleichberechtigung. Die eine Seite weiß damit nicht umzugehen, die andere Seite hat sich darin noch nicht positioniert. Rückfall alter Denk- und Verhaltensmuster in einer (gesetzlich) neu geregelten Umgebung.

Nina


Geschrieben

Ganz profan gesehen hat jedes menschliche Leben hat seinen Preis . Der wird festgelegt in unserem Arbeitsleistungswert. Jahres, bzw. Lebensverdienst. Gut, wenn wir das was wir kosten, deckend mit dem Verdienst halten. Das klappt aber zunehmend bei den wenigsten. Die meisten Menschen leben stark über ihre finanziellen Verhältnisse. Das sieht man deutlich an die gestiegen Zahl der privaten Schuldner/ Insolvenzen.

Konsumgesellschaft mit übersteigerten Ansprüchen in allen Bereichen. Eine regelrechte Scheinglitzerwelt. Auch sexuell. Jedes klitzekleine Bedürfniss muss promt ausgelebt werden. Wer kann den wirklich auch mal VERZICHTEN?!

Nina, natürlich sind bestimmte Werte fast ausgestorben. Aber diese unterliegen sowieso immer einem gesellschaftlichen und demografischen Wandel. Ich meine eher was wie; Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Fürsorge und Güte.


Geschrieben

Das Muster, nachdem sich Männer und Frauen Beziehungen aussuchen heisst heute nun nicht mehr Versorgung, sondern Liebe. Zum Glück können wir wählen!


Es heißt Liebe, aber auch immer mal wieder Versorgung. Bzw. spielen manchmal beide Gründe mit in Beziehungsentscheidungen und sicher sind beide Extreme zu finden.

Heutzutage, wo es ausschließlich um Liebe als Grundgerüst einer Ehe geht, scheitert jede 2,5. ?!

WAS läuft schief im System?


Nichts. Ist doch gut, wenn sie sich scheiden lassen, um später mit jemand anderem wieder glücklich sein zu können.


Geschrieben

Mal davon abgesehen das jeder 3.4. im großraum München einen 2. Job annehmen muss um nicht unter den Hartz4-Satz zu fallen nach abzügen wie Miete,Strom etc.

Zum glück gehöre ich nicht dazu.
Ich stelle mir das hart vor, für die Familie sorgen zu müssen und gleichzeitig 6-7 Tage die Woche durcharbeiten.

Kein wunder das dazu noch Psychische störungen zunehmen und jeder 3. Burnouts und was es noch alles so gibt bekommt


Geschrieben

@Nina: Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß ich auf deinen Sermon direkt antworte, oder? Du bist wie viele Frauen: Sachargumente werden als "nicht relevant" beiseite gewischt und den Emotionen freien Lauf gelassen, hinter denen Nichts weiter als heisse Luft lauert. Darauf im Einzelnen einzugehen lohnt und führt zu Nichts.

Das hier ist interessant:

... Aber zur Zeit, als es rein um die Versorgung und Bewirtschaftung der Güter ging ...


Bildung war bis ins Zeitalter der Aufklärung keine Männerdomäne, wie hier fälschlich behauptet wird, sonden sie war ein Privileg des Adels und Klerus. Menschen aus einfachen Verhältnissen, konnten nur im Klöstern das Schreiben und Lesen erlernen. Der Adel unterhielt Privatschulen, in denen Lehrer die Zöglinge, Jungen wie Mädchen, unterrichteten. Der überwiegenden Mehrzahl der zumeist bäuerlichen Gesellschaft war dieser Zugang zur Bildung jedoch verwehrt. Sie konnte weder lesen noch schreiben und die Leibeigenschaft garantierte ein Abhängikeitsverhältnis über Generationen hinaus.

Dies betraf Männer genauso wie Frauen!

Die französische Revolution fegte die reformunwillige Bildungselite beiseite und stärkte die Rechte aller Menschen. Unter dem Leitspruch: "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" wurden die Klassen und die Leibeigenschaft gewaltsam abgeschafft. Humanistische Bildung sollte für Alle möglich sein und der kategorischen Imperativ Kirche und Staat voneinander trennen. Die ersten Schulen der Reformationszeit standen Pate für eine allgemeine Schulpflicht, die der Breite der Bevölkerung von Staats wegen eine Grundausbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen ermöglichen sollte. Universitäten öffneten ihre Pforten für die Menschen aus den unteren Schichten des aufkommenden Bürgertums.

In deutschen Landen war zwar der Wille zur Aufklärung aber nicht die Auflösung der Stände politisches Ziel der kaiserichen Macht. Erst mit Ende des ersten Weltkrieges dankte der letzte deutsche Kaiser ab. Sehr spät, zur Gründung der Weimarer Republik 1919, wurde in Deutschland die allgemeine Schulpflicht eingeführt. Für Jungen und für Mädchen.

Diese Reformen wären ohne die industrielle Revolution nicht möglich gewesen. Sie forderte eine Veränderung der Gesellschaftordnung, denn nun standen sich "Geldadel" und "Proletariat" gegenüber, welche ein neues, gesellschaftliches Gleichgewicht suchten.

Betrachtet man die Jahrtausende und fokussiert nicht den Blick auf die letzen Jahrzehnte, so ist erkennbar, dass sich durch Änderung der äußeren Umstände gleichfalls auch die Rollen der Geschlechter geändert haben. Sie sind ursächlich nicht einem wie auch immer gearteten "Matriacharch" oder "Patriacharch" geschuldet, sondern entspringen einer kompexen Gemengenlage von äußeren Faktoren und inneren Verhältnissen. Die Geschlechterfrage ist dabei völlig irrelevant.


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