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Submissiv durch mangelndes Selbstwertgefühl?


leo70nrw

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Also bevor ich hier einen Sturm der Entrüstung auslöse, will ich gleich mal vorwegschicken, dass ich nicht behaupte, dass es bei allen Subs so sein muss.

Ich gehe vielmehr von mir aus und überlege, ob es bei mir da gewisse Zusammenhänge gibt. Also ob Probleme mit dem Selbstwertgefühl so eine Haltung begünstigen, dass man meint, man habe es nicht anders verdient, als gedemütigt, erniedrigt, geschlagen, beschimpft, überwältigt und benutzt zu werden.

Und das würde ja dann auch bedeuten, dass man möglicherweise weniger submissiv wird, wenn man es schafft, sein Selbstwertgefühl zu steigern.

Mich würde interessieren, wie das bei anderen ist: Seht ihr bei euch auch solche Zusammenhänge?

Geschrieben
Es gibt durchaus Subs . ...egal ob männl oder weibl die wirklich ein psychisches Problem haben. Und die übelst manipuliert werden können. Ich behaupte das es dann nicht ein mangelndes Selbstwertgefühl ist. ...sondern da schon in Richtung Persönlichkeitsstörung geht. Sowie es Doms gibt die wirklich einen an der Waffel haben. Ich kann nur für mich sprechen. .....meine Neigung auszuleben braucht. ...im Gegenteil. ...Mut und ich weiß genau was ich will und brauche. ...sobald ich spüren würde das es mir nicht mehr gut im Spiel geht...oder etwas in die falsche Richtung läuft. ...wäre Schluss mit Lustig. Es ist für mich ein Zeichen meiner Stärke durch BDSM endlich die Intensität und Sexualität zu leben die in mir ist. So macht es glücklich und erfüllt wunderbar. Deswegen habe ich einen Herrn der sich von Stärke herausgefordert fühlt und nicht von Manipulierbarkeit. Und ich unterwerfe mich einem Menschen der mein Geschenk zu schätzen weiß. ...so wie ich seine Dominanz als Geschenk sehe. Aber es gibt natürlich so viele Beweggründe wie Menschen. Doch pauschalisieren darf man auf keinen Fall.
Geschrieben

Aus meiner Perspektive ist es genau anders herum. Erst ein gesundes Selbstwertgefühl ermöglicht es mir, die Erniedrigung, Demütigung usw zu genießen. 

Im Beruf und im Sport muss ich ständig entscheiden, Menschen (an-) leiten und Verantwortung tragen. Daher ist es für mich ein wahrer Genuss und ich liebe es einfach, die Kontrolle und Verantwortung mal abgeben zu können. Benutzung oder Schmerzen helfen mir dann, mich fallen zu lassen und mich richtig hingeben zu können. 

 

Bei den Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl die ich kenne, ist es eher so, dass sie versuchen dies zu überspielen. Sei es durch Angeberei oder oft gewalttätiges Verhalten. Die können es überhaupt nicht ab wenn man ihnen sagt, sie seien "nichts wert". 

Geschrieben
vor 42 Minuten, schrieb Slave4U:

Bei den Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl die ich kenne, ist es eher so, dass sie versuchen dies zu überspielen. Sei es durch Angeberei oder oft gewalttätiges Verhalten.

Ja, das gibt es auch. Ich hatte eine Kollegin, die auf den ersten Blick sehr selbstbewusst aufgetreten ist und von sich und ihren Leistungen sehr überzeugt war und das auch immer wieder herausgestellt hat. Und wenn man ihr mal widersprochen hat, dann ist sie sehr schnell aggressiv geworden. 

In Wirklichkeit war sie aber sehr unsicher und und hat es nicht ertragen, wenn sie in Frage gestellt wurde. Das hat sie aber mit ihrer dominanten Art zu überspielen versucht.

Geschrieben

Ich möchte mal sagen das man durchaus auch in der Lage ist bei  seinem Gegenüber Selbstwert und dadurch Selbstbewussten zu fördern.... 

Geschrieben (bearbeitet)

meiner erfahrung nach ist es nicht der mangel an selbst_bewusst_sein, sondern genau das gegenteil. man ist sich sehr bewusst darüber, wo das eigene defizit liegt und lässt damit spielen, um sich in seinem 'elend' bewusst suhlen zu können, um sich 'gut' dabei zu fühlen.  andere (die meisten) schützen nämlich lieber ihre schwachstelle im selbstwert, damit da keiner reinpiekt, weils wehtut. im sm muss man da schon mutig bis gierig sein, damits wehtut und lust verschafft ....  also eher masochistisch als submissiv oder beides. wie war noch mal die frage? ^^

 

bearbeitet von glaubensfrage
Geschrieben

Hier werden Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein teilweise synonym verwendet. Ich würde für die weitere Diskussion hier vorschlagen, ersteinmal die Begrifflichkeiten zu klären respektive zu definieren, um präziser (be)schreiben zu können, was man meint

Geschrieben

Ich denke auch... dass viele personen ihre submissive seite entdecken und auch ausleben wollen.... die im richtigen leben eher stsrk und bestimmer sind... und die dann fen eindch verspüren... sich auch mal führen zu lassen....

Geschrieben

Ich glaube, es gibt nur wenig Menschen, die ein sehr passendes Selbstwertgefühl haben - vielleicht sogar niemanden. Oftmals variiert dies auch - bei manchen Menschen sogar je nach Tagesform. Manchmal fühlt man sich total klasse und hat ein zu ausgeprägtes Selbstwertgefühl - und manchmal ist das Gegenteil der Fall. Und das ist auch völlig OK - ja, es ist menschlich. Äussere Umstände haben natürlich einen erheblichen Einfluss. Mach auf der Arbeit oder im Studium bzw. der Schule einen sehr guten Job, und das Gefühl ist in die eine Richtung verschoben - mach einen richtig schlechten Job, und es ist in die andere Richtung verschoben.

Von daher lehne ich schonmal Deine Prämise ab, Menschen hätten üblicherweise ein starres/fixes Selbstwertgefühl und das würde bei vielen auch noch grundsätzlich sehr passend sein.

Und ja - dann gibt es die Menschen bei denen das Selbstwertgefühl pathologisch in die eine oder andere Richtung verschoben ist. So haben aber z.B. gerade Menschen mit eine narzißtischen Persönlichkeit nicht selten einen massiven Selbstwert-Mangel, der durch Narzißmus quasi kompensiert werden soll. Somit findest Du ganz sicher auch unter "dominanten" Personen einige, die tief in sich ein sehr negatives Selbstwertgefühl haben. Aber ganz sicher auch unter "devoten" Menschen.

Ein Mensch besteht aber auch SEHR viel mehr Bereichen, als aus "Dominanz/Submission" auf der einen und Selbstwertgefühl auf der anderen Seite. Ich finde dies eines viel zu monokausale Betrachtung.

Von daher ist die Antwort zwar ein klares Ja: Es gibt definitiv devote Menschen, die ein sehr schwaches, unpssendes, negatives und ungesundes Selbstwertgefühl haben. Und ja - das kann auf direkt zusammenhängen. Aber nein - das ist nichts, was automatisch gilt und gerade bei psychologischen Betrachtungen sind alle Theorie-Darstellungen nur Modelle, die dabei helfen sollen, Einzelfälle zu betrachten, die fast immer viel komplexer und vielschichtiger sind, als ein paar Theorie-Modelle.

Geschrieben

Man könnte auch umgekehrt fragen: ob die inflationär steigende Zahl von (angeblichen) Doms damit zu hat, dass Männer meinen, auf diese Weise endlich eine Frau abzukommen, die "gefügig" ist, was wiederum bedeutet, dass diese Art von Doms jedenfalls zu wenig Selbstwertgefühl bzw. Selbstbewusstsein haben - oder es mit Lautstärke verwechseln. Da meiner Meinung nach generell guter Sex im Kopf anfängt und das noch noch mehr im Bereich BDSM gilt, kann es nur funktionieren, wenn beide Seiten sich ihrer selbst bewusst sind, als Mensch. Und entsprechend kommunizieren können. Und natürlich tut es gut, wenn man beruflich ständig die Zügel in der Hand hat, diese mal jemand anderem zu geben. Warum: weil mann es kann! Und will! Wohl dem, der auf der anderen Seite jemand Entsprechendes findet. Ob das "Spiel" dann dauerhafter Teil der eigenen Existenz ist oder eben mal ein Spiel, sei dahingestellt. Für mich selbst passt keine Schublade (dom, dev, switscher)....

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden, schrieb Slave4U:

Bei den Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl die ich kenne, ist es eher so, dass sie versuchen dies zu überspielen. Sei es durch Angeberei oder oft gewalttätiges Verhalten. Die können es überhaupt nicht ab wenn man ihnen sagt, sie seien "nichts wert". 

ich persönlich kenne niemanden, der im alltäglichen zu sabbern anfängt und einer abgeht, wenn man ihm 'du bist nichts wert' signalisiert. also haben wir wohl alle einen minderwertigkeitskomplex. die einen heulen dabei wenn man ihn trifft, die anderen eher nicht, sondern sind dann nicht selten darum bemüht, ihren über den des anderen zu stellen, also zurück erniedrigen. normal halt. 

allerdings,  bei menschen mit narzstischer neigung hab ich mich auch schon gefragt, ob die wirklich gar nicht merken, das sie gar nicht sooo toll sind.

im sm ist es aber ja nicht selten so, das bei  erniedrigungspielen gleichzeitig eine vergleichbare wertigkeit ausserhalb der gängigen konventionen vermittelt wird, eben durch die erniedrigung. diejenigen, die sich wirklich minderwertig fühlen müssen, um lust zu empfinden sind auch in den kreisen rar, so mein eindruck. 

vor 32 Minuten, schrieb IrgendwieDevot:

So haben aber z.B. gerade Menschen mit eine narzißtischen Persönlichkeit nicht selten einen massiven Selbstwert-Mangel, der durch Narzißmus quasi kompensiert werden soll.

ich glaube eher, die haben diesen mangel eben nicht und stattdessen (unbewusst) erlernt, das und wie dieser gar nicht erst entsteht bzw als gefühl auftritt. die kompensation bei besteht dann darin, ihren selbstwert immer über den der anderen zu stellen. ein gesunder selbstwert kennt auch das gefühl der niederlage, des selbstzweifels.

bearbeitet von glaubensfrage
Geschrieben
Die mit mangelnden Selbstwertgefühl sind eher die (Dumm)Dom die meinen sie müssten was beweisen.
Geschrieben

Man könnte auch exakt konträr argumentieren das dominante Personen dies dazu benutzen um ihre fehlende Selbstsicherheit zu kompensieren .

Ich denke ein so grobes Gedankenraster wird der individuellen Komplexität nicht gerecht .

böses_Mädchen781
Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb leo70nrw:

Also bevor ich hier einen Sturm der Entrüstung auslöse, will ich gleich mal vorwegschicken, dass ich nicht behaupte, dass es bei allen Subs so sein muss.

Ich gehe vielmehr von mir aus und überlege, ob es bei mir da gewisse Zusammenhänge gibt. Also ob Probleme mit dem Selbstwertgefühl so eine Haltung begünstigen, dass man meint, man habe es nicht anders verdient, als gedemütigt, erniedrigt, geschlagen, beschimpft, überwältigt und benutzt zu werden.

Und das würde ja dann auch bedeuten, dass man möglicherweise weniger submissiv wird, wenn man es schafft, sein Selbstwertgefühl zu steigern.

Mich würde interessieren, wie das bei anderen ist: Seht ihr bei euch auch solche Zusammenhänge?

Ohne gelesen zu haben stimme ich Dir zu. Und jetzt bin ich "böse". Geht um sexuelle Vorlieben kann auch die selbstbewußte Frau mal devot sein. Geht es aber wirklich um den Charakter, dann gehören manche Menschen eher in Threapie, als in eine Sub/Dom Beziehung. Die sollen alle machen was sie wollen. Ich verurteile da auch nichts! Aber ich glaube, dass es manchmal eher eine "Notlösung" ist, in der man sich geborgen fühlt, gerade wenn man es nicht anders kennt. Man könnte aber noch anders werden werden und noch mehr erleben.

Also ich trenne da schon sexuell vom charakterlichen. Ich betone nochmal, die sollen alle machen was sie wollen, aber denken sollten sie auch.

 

Geschrieben
vor 23 Stunden, schrieb böses_Mädchen781:

Geht um sexuelle Vorlieben kann auch die selbstbewußte Frau mal devot sein. Geht es aber wirklich um den Charakter, dann gehören manche Menschen eher in Threapie, als in eine Sub/Dom Beziehung.

Und wie würdest du da die Grenze ziehen? Für mich hängt das schon zusammen: Weil ich einen bestimmten Charakter habe, praktiziere ich bestimmte Formen der Sexualität.

 

böses_Mädchen781
Geschrieben

Baoh, das ist jetzt schwierig, besonders, weil ich weiß zerrissen zu werden, egal wie ich antworte.

Ich versuche es mal. Na ja, auch Subs haben Grenzen. Und sie sind wichtig und menschlich. Völlig egal, wo die Grenzen liegen. Also jetzt mal nicht über die Ausmaße diskutieren.

Wer aber bewußt über die Grenzen geht, WEGEN oder FÜR den Anderen und es der Person nicht mehr gut tut sollte was ändern. Für SICH selber. Auch über sehr gestörte Verhaltensweisen wird das Deckmäntelchen des BDSM gelegt. Das stört mich sehr. Ein "guter" Dom, ein aufmerksamer, empathischer Mensch wird das schon merken und auch darauf reagieren. Aber das kann man ja leider nicht immer voraussetzen. Es gibt auch "Doms", die nur mal hart ficken wollen. Dafür sind die(se) Frauen hervorragend geeignet. Sie werden weiterhin schlechte Erfahrungen machen, immer noch denken, es eh nicht anders verdient zu haben und die "Doms" hatten ihren Willen.

Man sollte eigentlich all diese Begriffe aus derartigen Diskussionen rauslassen. Weil sich dann andere Menschen, die sich z.B. als "Sub" bezeichnen angegriffen fühlen. Oder Männer, die sich als "Dom" bezeichnen.

Es ist ein sehr, sehr schwieriges Thema, weil auch die Anstufungen sehr variieren können. Ich bin schon irgendwie devot. Aber ich bin keien Sub. Ich möchte "das" aber auch einfach nicht sein.

Geschrieben

Nach meinen bisherigen psychoanalytischen Erfahrungen ist Masochismus - den man sorgfältig abgrenzen muß vom "Lustschmerz", der überhaupt Garnichts damit zu tun hat - regelmässig eine Folge von Traumata der Kindheit, weswegen Masochisten in der Regel sehr widerspenstig auf Reflexion ihrer Neigung reagieren. Die "Abwehrmechanismen" stemmen sich mit Nachdruck und meist auch mit Erfolg gegen jedes "Nachdenken". Insbesondere masochistische Frauen werden sehr garstig, wenn sie mitbekommen, daß man über sie "nachdenkt".

Ganz besonders widerspenstig gegen jedes Nachdenken werden die gaOP-Transfrauen, die eine erstaunlich hohe Affinität zu extremem und pathologisch-selbstzerstörerischen Masochismus zeigen, auch sehr gerne diese desaströsen "24/7"-Beziehungen anstreben, aus der sie regelmässig als therapieunfähige "Psycho-Wracks" von ihren ebenfalls völlig entnervten "Doms" wieder herausgeworfen werden - nicht selten in die Obdachlosigkeit - und sich dann auch meist irgendwann umbringen.

Es ist ein sehr trauriges Kapitel - aber zur "öffentlichen Diskussion" meiner bisherigen Erfahrung nach völlig ungeeignet.

Geschrieben
vor 23 Stunden, schrieb böses_Mädchen781:

Baoh, das ist jetzt schwierig, besonders, weil ich weiß zerrissen zu werden, egal wie ich antworte.

Ich versuche es mal. Na ja, auch Subs haben Grenzen. Und sie sind wichtig und menschlich. Völlig egal, wo die Grenzen liegen. Also jetzt mal nicht über die Ausmaße diskutieren. [...]

Kompliment.... 

Geschrieben

Solange eine in meinen Augen gestörte Verhaltensweise den Nutzer glücklich macht und Niemand anderem schadet ,ist es mir egal ob das Verhalten von der Mehrheit als therapiebedürftig eingestuft wird .

Ich denke nicht das es erstrebenswert ist eine nivellierte Masse zu erreichen . 

böses_Mädchen781
Geschrieben

Aber wenn es den Menschen dann glücklicher machen könnte? Hat da nicht ein Dom auch eine gewisse Verantortung?

Geschrieben

@böses_Mädchen781

Nun da sehe ich den Dom in keiner größeren Verantwortung als jeden anderen Beziehungspartner und natürlich wäre es in einem solchen Fall sinnvoll das glücklichere Leben an zu streben .

Ist die Person aber eben exakt so glücklich wie sie ist , sehe ich keinen Grund nur weil´s für mich das Gegenteil bedeuten würde ihren Lebensentwurf als quasi " krankhaft " zu sehen .

So allgemein ist das Thema auch in meinen Augen kaum zu behandeln .

Geschrieben
Am 30.12.2018 at 10:33, schrieb leo70nrw:

Also bevor ich hier einen Sturm der Entrüstung auslöse, will ich gleich mal vorwegschicken, dass ich nicht behaupte, dass es bei allen Subs so sein muss.

Ich gehe vielmehr von mir aus und überlege, ob es bei mir da gewisse Zusammenhänge gibt. Also ob Probleme mit dem Selbstwertgefühl so eine Haltung begünstigen, dass man meint, man habe es nicht anders verdient, als gedemütigt, erniedrigt, geschlagen, beschimpft, überwältigt und benutzt zu werden.

Und das würde ja dann auch bedeuten, dass man möglicherweise weniger submissiv wird, wenn man es schafft, sein Selbstwertgefühl zu steigern.

Mich würde interessieren, wie das bei anderen ist: Seht ihr bei euch auch solche Zusammenhänge?

es gibt unterwürfigkeit und unterwürfigkeit. wie sich hier wieder schön zeigt .

die eine aus mangelndem selbstwertempfinden, andere wiederum aus inner stärke und der sehnsucht sich konträr dazu zu verhalten.

menien beobachtung ist, das unterwürfige männer eher erster kategorie zuzuordnen sind, unterwürfige frauen eher der zweiten.

im eingangsposting geht es aber nicht ausschliesslich um submissivität im klassischen sinne. hier spielen noch masochistische und auch erniedrigende elemente eine rolle.

wie  @NikiLE in seinem prosting schon andeutet, gibt es da durch aus vehemente verfechter der frühkindlichen traumatheorie.

da können noch so viele andere stimmen aus ihrer eigenen erfahrung  erzählen, das sie sich keinerlei traumatischen erlebnissen bewusst sind.. die pathilogisierende tendenz in der analyse ist aber vorhanden.

übrigens..wie ich finde, auch ein hauptkritikpunkt an dem sog plot.auch hier wird dieser traumatisierende hintergrund als grund für die handlungskompensation - im konkreten falle dem sadismus des grey - angeführt.

Geschrieben
vor 23 Stunden, schrieb böses_Mädchen781:

Ich bin schon irgendwie devot. 

und kein stück masochistisch, richtig?

vor 22 Stunden, schrieb böses_Mädchen781:

Aber wenn es den Menschen dann glücklicher machen könnte?

vllt ist es gesünder mit seinen geistern zu tanzen, als sie vertreiben zu müssen. jeder geht mit seinen geistern anders um.

böses_Mädchen781
Geschrieben
vor 22 Stunden, schrieb Nitrobär:

@böses_Mädchen781

Nun da sehe ich den Dom in keiner größeren Verantwortung als jeden anderen Beziehungspartner und natürlich wäre es in einem solchen Fall sinnvoll das glücklichere Leben an zu streben .

Ist die Person aber eben exakt so glücklich wie sie ist , sehe ich keinen Grund nur weil´s für mich das Gegenteil bedeuten würde ihren Lebensentwurf als quasi " krankhaft " zu sehen .

So allgemein ist das Thema auch in meinen Augen kaum zu behandeln .

Oh, oh, oh...

Grundatzsadiskussionen.

BDSM ist immer "heilig". Wehe man sagt da mal was. Ich kenne ja auch die ganzen Ausnahmen. Wehe die werden mal in den Ausfürhungen vergessen. Da kann man sich die Finger wund schreiben.

MIR geht es jetzt nicht um die Frauen, die das sexuell wirklich wollen. Die 24x7 sind für mich krank. Wenn die damit glücklich sind, dann muss man nichts dran ändern. Ich bezweifel das aber Manchmal. Bzw. geht es dann noch um den Umgang damit und hängt dann sehr vom Dom ab. Z.B. ein Dom seiner Frau morgens sagt. "Setz Dich auf den Stuhl, steh nicht auf, egal was passiert". Und sie bleibt da sitzen bis er abends von der Arbeit kommt ist KRANK! Die nichtmal zur Toilette geht. Die nichtmal das Haus (den Stuhl) verlassen würde, wenn es brennt IST krank! Das kann man nicht mehr schon reden. Klar sind das nur Ausnahmesituationen, aber auch die las ich hier im Forum.

Im Bett mal devot zu sein ist das Eine. Aber 24x7 und SOWAS sind zwei völlig verschiedene Dinge. Natürlich wid jetzt wieder kommen: "Wenn die das aber so wollen". Aber "wollen" die das wirklich oder sind die nur krank? Genau wie Rauchen eine Sucht und eine Krankheit ist. Man wird zwar auch nicht Zwangstherapiert, man weiß aber, dass es eiegntich echt schädlich ist udn macht es trotzdem. Weil es eine Sucht ist und es ohne vermeindlich nicht geht.

Ich weiß nicht wie ich das besser formulieren soll. Ich will nicht ganz so böse sein, aber auch nicht zu nett. Es gibt auch sehr starke Menschen, die sehr genau wissen,w as sie da tun und die das tun, weil es ihnen gut tut. Dagegen würde ich nie etwas sagen. Aber es gibt auch Menschen, die sich beeinflussen lassen, die keine Ahnung haben, sich nicht informieren, kein Selbstwertgefühl haben und da so möchtegern Doms ausgeliefert sind.

Ich KANN nicht immer sagen, dass alles toll ist. Das ist es eben nicht immer. Ein sehr wichtiger Indikator ist, ob es jemandem damit gut geht! Geht es einem nicht mehr gut, muss ggf. was ändern.

Und nun zu Deinen Sätzen:

1. "Nun da sehe ich den Dom in keiner größeren Verantwortung als jeden anderen Beziehungspartner und

natürlich wäre es in einem solchen Fall sinnvoll das glücklichere Leben an zu streben ."

Doch, ich sehe das so. Er will doch die "Kontrolle". Er willl doch "aufpassen". Dann hat er auch eine sehr viel größere Verantwortung zu tragen!

2. sehe ich keinen Grund nur weil´s für mich das Gegenteil bedeuten würde ihren Lebensentwurf als quasi " krankhaft " zu sehen .

Wenn es nicht mehr gut tut, nicht mehr förderlich ist, nicht mehr "menschlich" ist. Ja, dann könnte man was ändern. Es kommt doch auf die Gründe an. Die ignorierst Du hier völlig. Aber jemand der absolut lebensunsfähig ist und ohne Aufforderung/Erlaubnis NICHTS macht, ist doch nicht wirklich gesund, oder? (ja, das können die ja gerne wollen. Und dann geraten sie an den Falschen......)

vor 22 Stunden, schrieb glaubensfrage:

und kein stück masochistisch, richtig?

Oh doch. Aber darum geht es hier nicht. Ich sagte doch, dass ich Sex vom "Leben" trenne und ich wußte sehr genau, dass ich Ärger bekomme. (ich bin masochistisch ;) )

vor 22 Stunden, schrieb glaubensfrage:

vllt ist es gesünder mit seinen geistern zu tanzen, als sie vertreiben zu müssen. jeder geht mit seinen geistern anders um.

Ich sag doch gar nichts gegen Dich.

Geschrieben
Es ist schwierig zu beantworten, jedoch bei meiner Ficke kann ich ein mangelndes Selbstwertgefühl feststellen. Doch als guter Dom versuche ich dieses zu steigern, in dem ich sie lobe und ihr mit Tat und Rat zur Seite stehe. Doch das muss nicht bei allen Subs der Fall sein. Auch ich als Dom bin mir oft unsicher, jedoch wird das von mir überspielt. Trotz völliger Ahnungslosigkeit nehme ich dann das Kommando an mich, da niemand anderes es kann oder macht ( ist mir schon oft im Alltag passiert ). Für stark werde ich oft gehalten, doch manchmal bin ich überfordert und hab mich selbst verloren, und dennoch bin ich dominant. Also auch ein Dom kann manchmal ein mangelndes Selbstwertgefühl haben.
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