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Sexuelle Unzufriedenheit

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich glaube das liegt überwiegend daran, dass man heute auch unabhängig voneinander leben kann. Früher hat eine Frau einen Mann gebraucht um zu überlegen, das hat sich in den letzten Jahrzehnten definitiv verändert. Was meiner Meinung nach aber völlig okay ist, heute beendet man Beziehung halt schneller wenn etwas nicht passt, dadurch wird es zwar schwierig jemanden zu finden mit dem man sein Leben monogam leben kann. Wenn es jedoch klappt, ist jeder zufrieden und nicht nur einer der Personen.

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Geschrieben

Beziehungen sind heute viel weniger wert. Da wir ein neues Bewusstsein erleben.

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Scratchcat
Geschrieben

ich bin gerne monogam und möchte das natürlich auch ausleben.ich halte nichts von fremd gehen daher versuche ich gerne sofern ich einen Partner habe auch wünsche irgendwie unter einen Hut zu bekommen wenn ich denke es ist realisierbar. da es das nicht ist zumindest nicht mehr in der heutigen Zeit habe ich lieber keinen Sex und Partner und lebe dafür ruhiger und glücklicher.

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Geschrieben

Vor 30 Jahren wurde ich zum Schlüsselkind. Denn damals liessen sich meine Eltern scheiden.

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Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb Neugierig37:

Nun ist die Frage, warum dies so ist. Früher " vor 30 Jahren " lebten doch die meisten Paare mehr oder weniger Glücklich bis an ihr Lebensende zusammen

Wellcome to the 21st! ;) 

Die Zeiten ändern sich. Menschen sind nicht mehr gezwungen in einer Situation auszuharren, die sie unglücklich macht. Gesellschaft und Sitten haben sich gewandelt. 

vor 27 Minuten, schrieb Neugierig37:

Heutzutage ist doch das Fremdgehen an der Tagesordnung .

"Doch" ist ein Selbstbestätigungspartikel. Damit schließt du aus, dass es anders sein könnte. Tatsächlich existieren treue, monogame Beziehungen dennoch.

 

vor 28 Minuten, schrieb Neugierig37:

Mein Freund erwähnte, das auch die Frau heutzutage nicht mehr nur das Hausmütterchen ist sondern auch ihren Weg geht und das macht was sie möchte.

Das Sein bestimmt nicht das Sollen. ;) Prinzipiell kann heutzutage jeder Mensch seinen Weg gehen und machen was er möchte. Und es wäre in meinen Augen höchst menschenverachtend zu fordern, dass die Leute gefälligst nicht tun dürfen, was sie wollen, nur damit man sie in eine monogame Beziehung fesseln kann.

Tatsächlich gehe ich davon aus, dass die Leute das ganz freiwillig machen - auch mit all den vielen bunten Hightech-Möglichkeiten, die sie so haben. Wenn sie monogam mit einem Menschen zusammen leben wollen, dann machen sie das auch. Wenn sie das nicht wollen, lassen sie's. Das ist eigentlich ganz einfach.

Und solange sie das halt nicht wollen, haben sie nicht denjenigen Menschen gefunden, mit dem sie über eine längere Zeit einzig und allein zusammen leben wollen. Oder aber es läuft ihnen dann auch mal jemand über den Weg, der noch viel besser zu ihnen passt, als der, den sie aktuell haben (ein mysteriöser Vorgang namens "sich neu verlieben", der die meisten Leute irgendwie erstmal in eine emotionale Krise stürzt, weil sie sich in dem Moment kurzzeitig selbst nicht verstehen).

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passion04
Geschrieben

Wieso soll da Thema falsch sein ? Jeder möchte dich irgendwann mal den Partner an seiner Seite haben und ankommen .oder nicht? Ich möchte was zu deinen Beitrag sagen . Ich denke vor 30 Jahren hätt sich noch keiner so richtig an das Thema Sex und Offenheit getraut ,weil die Familie heilig war ,egal ob glücklich oder nicht ,man ist geblieben ,falls ihr versteht wie ich das meihne. Man ist mit dem Thema Sex nicht so offen umgegangen wie heute. Man würde von der Außenwelt beeinflusst ,jeder hatte Angst schlecht angesehen zu werden .

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Geschrieben

Ich bezweifle das es früher weniger, denke aber eher das es von Seiten der Männer mehr war. Eine Frau war früher häufig weniger selbstbewusst und von dem Mann abhängig, aber ich bin mir sicher, so manche Frau hätte es gern getan bzw. sich getrennt..Aber es ging nicht um nicht ihren guten Ruf nicht so schaden etc. . Früher gab es auch die Medien nicht in denen es bekannt wurde, aber man kann so manch ältere Frau hören die nach dem Tod des Mannes erst aufblühte.  Manchmal habe ich das Gefühl es kratzt ordentlich am Ego mancher Männer das die Frauen nicht mehr so sind und ohne Männer klar kommen, bzw. Sich nehmen was sie möchte. .quasi ersetzbar sind 😁Und wenn ich in der heutigen Zeit bei jüngeren schauen ist es Stellenwert von Beziehungen doch sehr hoch, nur etwas anders aufgeteilt. ..Fast wie in der Mode, kommt alles wieder...Vielleicht nur mit ein paar kleinen Änderungen 

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DickeElfeBln
Geschrieben (bearbeitet)

@Neugierig37

Dies ist so gekommen, weil die Erde keine Scheibe ist, der Neandertaler sich weiterentwickelt hat und der Raub der Sabinerinnen heute nur Stress mit dem Gesetz bringen würde......

Wie weit ist euere Einschätzung denn selbst, warum es so ist und sich der Neandertaler weiterentwickelt haben könnte?

bearbeitet von DickeElfeBln
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morituritesalutant
Geschrieben

ich habe diese erfahrung tendenziell nicht gemacht,aber wahrscheinlich liegt es daran,das wir in einer kurzlebigen un reizüberfluteten zeit leben.viele werte haben sich geändert oder deren bedeutung verschoben.menschen werden zu objekten und austauschbar.partnerschaften zum investment mit rendite erwartungen,aber am ende ist jeder sich selbst verantwortlich,ob er diesen trend nach geht oder entgegenstellt.umso mehr sich die gesellschaft ändert,umso mehr stelle ich mit erschrecken fest,dass ich immer konservativer werde(im verhältnis zur gesellschaft ).ich bin monogam,werde ,sofern meine partnerin mein ziel nicht torpediert,nur einmal heiraten und zwar bis der tod(der natürliche) uns scheidet.

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Saarkater
Geschrieben

Glaube nicht das es früher anders war, nur fanden sich die Sexwilligen Paare eher im nahen Umfeld.

gimmecoc
Geschrieben

Glaube, damals war man nicht so gewagt und durfte seine sexuelle Wünsche nicht äussern, weil die Kirche/Religion so prägt. Heutzutage ist man nicht mehr so naiv und gehorsam.

Geschrieben

Also in meinem Umfeld sind vll. max. 10% unzufrieden. Liegt evtl. am Bekanntenkreis. Gleich und Gleich gesellt sich gern sagt man doch oder.

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FräuleinSapio
Geschrieben

Früher wurde vermutlich über Sex, Lust, Vorlieben, unzufriedenheit und fremdgehen nicht gesprochen. Mit wem auch 😁 das war einfach so.

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Maria2466
Geschrieben

Wieso glaubst du dass früher niemand fremd gegangen ist? Da gab es Mägde, Hausangestellte und so weiter

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valens-fidus
Geschrieben

Halte es für ein Gerücht, daß sie früher glücklicher zusammen gelebt haben. Ein Grund dafür könnte sein, daß die Leute heutzutage weniger Kompromissbereit sind. Dazu kommt natürlich, daß die Welt offener und "kleiner" geworden ist. Und gibt es nur den einen richtigen Partner auf der Welt? Denke nicht!

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furnish
Geschrieben

Ich schließe mich der Meinungen hier an. Auch Frauen gingen früher schon fremd, sieh dir nur an wieviele Kuckuckskinder es gibt.. glücklicher waren die Paare auch nicht, viele outen sich erst am Grabe des Mannes und halt ihrer Frau. Die Frauen waren halt oft abhängig von ihren Männern weil sie Hausfrau waren. Heute sind Frauen emanzipiert und sorgen selbst für sich Aber es ist auch richtig das die Möglichkeiten fremdzugehen noch größer geworden sind

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ichliebespass41
Geschrieben

Fremd gegangen wird schon immer. Grad in der Faschingszeit. Es gab halt nur kein Internet

IloveHorses
Geschrieben

Vielleicht weil nicht so viel Pornographie konsumiert wurde? Es gibt ja Menschen in einer Partnerschaft, die regelmäßig welche schauen. Dort Praktiken sehen, die sie anmachen und sie unbedingt mit dem Partner probieren wollen. Der Partner lehnt trotz Redens ab und oft ist man dann enttäuscht und hält vielleicht ohne Wissens des Partners Ausschau nach jemandem, der mitmacht. Nein: Ich denke NICHT, daß jeder der Pornos schaut chronisch unzufrieden ist oder fremd geht.

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