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Submission = Erniedrigung?


To****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

bezugnehmend auf meine vorschrieber würde ich sagen, das jedwede verallgemeinerung in diesem bereich immer falsch ist.

ich kenne männliche doms, die gerne erniedrigen, weibliche subs, die erniedrigung (in welcher form auch immer)  völlig ablehnen,  aber auch jene, di voll drauf abfahren.

usw. es gibt da fast jegliche konstellation, zumindest meiner bescheidenen  erfahrung nach. vielleicht hat es weniger mit männlich oder weiblich zu tun, sondern eher, ob submissivität auch mit einem gewissen mass an psychologischem masochismus einhergeht.

letztlich habe ich aufgehört , das generell zu hinterfragen, sondern  ich lasse mich auf einen menschen mit seinen facetten ein und entweder passt es menschlich, emotional und neigungsmässig ganz individuell oder eben nicht.

tendentiell  würde ich aber insofern zustimmen, das männer eher zur verrohung neigen (sprachlich, handlungsmässig) welche gründe dahinter stecken, naja darüber kann man bestimmt studien führen.

ich glaube frauen sind archetypisch betrachtet feinsinniger, eher in kulturellen konventionen gefangen, sozialisierter.

 

das zeigt sich ja teilweise schon an einem querschnitt der nicknamen und kommunikativen auftritte hier auf dieser seite.

 

Geschrieben
Am 5.1.2016 11:43:40, schrieb Paarko1:

Man findet bei submissiven Frauen mindestens genauso oft, dass sie sich herschenken möchten und sich aus Hingabe unterwerfen. - Sie haben einen ganz anderen emotionalen Zugang zum Thema.

Danke. Schön in worte gefasst.

Geschrieben

Moin Moin,

 

aus meiner Sichtweise wir zu leichtfertig mit dieversen Begrifflichkeiten umgegangen.

Immer wenn von einer Person geschrieben wird kann es M oder W sein!

 

Fang wir doch mal von vorne an... als 1. haben wir den passiven Part.... Dieser kann einen devoten, einen maso oder einen neutralen Kern in sich haben.

Vielfach bezeichnet sich dieser passive Part schon als Sub oder Skalve, was schnell zu irretationen führen kann.

Der Neutrale will nur beim Sex nicht aktiv sein und überlasst die Führung dem aktiven Part... BDSM Elemente kommen so gut wie nicht vor.

Der maso Part steht auf Schmerzen und ist meist zum Masopart nocht dominant da nur der Maso-Part bestimmt wann, wie, womit und in welcher Heftigkeit.

Der devot Part zerfällt wieder in 2 verschiedene Arten der Devotion.

a) der Sklave   welcher dem aktiven Part gefallen möchte, dazu aber eine Führung benötigt, da er selbst aus eigenem Willen heraus keinerlei antrieb hat.

b) der Diener dieser möchte ebenfals dem aktiven Part gefallen, aber im Gegensatz zum Sklaven handelt der Diener aus eigenem Antrieb heraus.

 

Sowohl der Sklave, wie auch der Diener ziehen letzendlich aus der "Rolle"/ dem Lebensinhalt des Erniedrigten ihre Lustbefriedigung. Beide wollen dem aktiven Part gefallen, der Diener tut das es seinem Antrieb heraus, und das durch aus auch mit "antainierten Verhaltenweisen, wie z.bsp. bei "Nichtgebrauch" in der Ecke zu stehen und die Wand anzuschauen und anderen Verhaltensweisen. Der Sklave hingegen braucht mehr die direkte Führung des Aktiven und handelt mehr auf Grund von Befehlen, welche er erhält.

 

Die von Dir angesprochenen Tips für Ernierigungen in Sessions oder Spielen betreffen mehr den Sklaven, finden aber durch aus auch einmal beim Diener Anwendung. Letztendlich "kickt" es den dominaten aktiven Part, wenn der Submessive Part durch Aufgaben an dessen, selbstverständlich vorher abgesprochenen Grenzen" gebracht wird. Auch solche "Erniedrigungen" finden immer im Konzens des Aktiven und des Passiven statt. Der dominate Part weiß ja, dass der Sklave, der Diener ihm unbedingt gefallen möchte.

 

Dann kommen da noch die Begriffe "Spielen" und "Lebensinhalt" mit in die große Kiste der "Was ist Was" frage.

Spielen bezeichnen viele Situation, welche als Vorspiel zum eigentlichen Sex dient. Der Geschlechtsakt ist an diesem Spiel das eigentlich Wichtige und der BDSM Einschlag erfolgt nur im Vorfelde. Und diese Form des Vorspieles ist eine von Einigen. Selten, aber denoch anzufinden, sind aber auch "Spielbeziehungen" die nicht auf den Geschlechtsverkehr aus sind, sondern wo der Reiz in dem kurzweiligen verlassen der "Normalen" Welt besteht. Diese Beziehungen können emotonial sehr heftig sein und setzen sehr viel Vertrauen und Einfühlungsvermögen voraus.

 

Die Lebensbeziehung Diener/Sklave Aktiver Part läßt selbstverständlich eine weit aus größeren Rahmen der Möglichkeiten zu.

 

Wichtig ist überall, dass alle Beteiligten den Respekt vor dem Anderen nie verlieren, dass eine ständige Kommunikation erfolgt und dass Absprachen eingehalten werden, dieses gilt im übrigen auch, wenn vergleichsbar heftige Phantasien umgesetzt werden sollen. Wichtig ist auch, dass beide Seiten jederzeit die Reissleine ziehen können und aus solchen Bezeihungen aussteigen können.

 

Und ja es gibt immer wieder Irretationen, bzw. Verständnisprobleme von BDSM´lern unter einander oder von Außenstehenden die dieses nicht verstehen, sondern in die Form der Menschenverachtung einstufen.

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben

was war jetzt daran nicht zu verstehen,

dass es um Submission in diesem Thread geht ?

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