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Vergewaltigung in der Ehe ?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Das Thema ist ja derzeit auch in den Medien ganz aktuell. Lassen wir mal die Person, die es betrifft, aussen vor, OK ?

Es geht nicht um Verharmlosung, sondern auch um die Frage, wie Mann sich selbst gegen diese Vorwürfe wehren könnte ?

Vergewaltigung in der Ehe ist unbedingt zu verfolgen und ich kann Typen nicht verstehen, die so weit gehen. Das sollte mal klar sein.

Nur, steht eine derartige These mal im Raum, bleibt immer ein Rest übrig, obwohl evtl. die Sachlage anders aussieht vor Gericht.

Ich muss gestehen, dass ich zum Thema selbst keine Erfahrungen habe, aber mir Gedanken mache und versuche mich in die Lage eines unschuldigen Mannes zu versetzen.

Also, schreibt mal von Euren Erfahrungen. Ob betroffene Frauen oder Männer.

Ich denke - sicher nicht ganz zu unrecht - dass Männer vorab einen gewissen Prozentsatz des Urteils gepachetet haben.


Oppa grüsst die Runde


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Geschrieben

Ein aktuelles und heikles Thema.

Keine Frage das eine wirkliche Vergewaltigung verfolgt und bestraft gehört.
Ohne wenn und aber!

Aber? Wie will man das einwandfrei beweisen.

Okay, Spermaspuren. Hautpartikel des Mannes können aber auch von einem "freiwilligen Sexspiel" kommen. Das kennen wir alle, wenn der Rücken zerkratzt ist.

Was aber, wenn nach dem Beischlaf ein Mordsstreit entbricht.

Wenn die Dame aus "Rache" zur Polizei geht?

Vor knapp 30 Jahren nach einem One Night Stand, drohte mir eine Frau mal damit mich anzuzeigen.

Dumm auch noch das wir beide nachher einige Kratzer hatten, die im Eifer des Gefechts entstanden sind.

Zitat: "Du kannst das Gegenteil nicht beweisen!" (Wir waren beide leicht alkoholisiert)

Ich habe sofort eine gemeinsame Freundin angerufen, die dann vermittelt hat.

Der betreffenden Frau bin ich danach ganz gepflegt aus dem Weg gegangen um nicht noch einmal in so eine Situation zu geraten. Denn sie wusste "ihre Waffen" schon geschickt einzusetzen.

So eine Situation möchte ich nie wieder erleben, bzw. darin stecken.

Man kann sich als Mann vor solch einer Anschuldigung kaum schützen.

Mädels, nur ganz ganz wenige Frauen ticken so, ich schätze mal 1 von 75.000.
Und ich meine keine hier registrierten!

Und nen Schriftstück in der Brieftasche zu haben, das alles freiwillig passiert und das unterschreiben zu lassen ist nicht so der Bringer. Da kannste gleich wieder einpacken. Im wahrsten Sinne des Wortes.


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Geschrieben

ich denke mal, die Spuren einer -auch heftigeren- Sexnacht sind doch andere als bei einer Vergewaltigung.
Es geht ja nicht nur um Spermaspuren und Hautpartikel unter Fingernägeln.

Natürlich KANN es sein, das bei bestimmten Spielen solche Spuren enstehen aber das wäre schon ein böser Zufall, wenn es grade bei der Konstellation zu ner Anzeige käme.

So einfach wie sich das so manch einer vorstellen mag ist es wohl nicht. Heutzutage gibt es mehr Mittel und Wege da rauszubekommen ob sich ne Frau ne Story ausdenkt um nem Mann eine reinzuwürgen als früher ;-)


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Madame31
Geschrieben

Stimme Sandi zu !

Allgemein ist das pos. zu betrachten- sowohl für die Frau, wenn sie tatsächlich Opfer ist, als für den Mann, wenn er denn schuldfrei wäre !


Gruss

Madame 31


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toto969
Geschrieben

Das ist ein ganz heikles Thema.

Ob es nun in einer Ehe, oder in einer festen Partnerschaft, ob die Frau einen Mann freiwillig z. B. ihn bestiegen hat, oder diesen aufgegeilt und zu Sex aufgefordert hat. Es bleibt das Problem der Beweislage.

Ist es nachweislich zum ungeschützten Sex gekommen, trägt die Frau ein gewisses Beweispotential in sich. Behauptet sie dann noch es wäre gegen ihren Willen, sogar mit Gewalt, geschehen, dann wird es proplematich für den Mann.
Die offensichtlichen Beweise, Sperma in der Vagina und ggf. noch einige selbst zugeführte Verletzungen und Mann steht ganz blöde da.

Hat dann der Angeklagte noch eine Emanze als Richterin, dann ist das Urteil sehr wahrscheinlich SCHULDIG. Was das für die berufliche Zukunft bedeutet, muß ich wohl kaum erklären.

Denn wer macht schon vor jedem einzelnen Beischlaf einen Vertrag darüber, was passieren kann, soll oder muß - wohl keiner. Und dann am Besten noch notariell.


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cuthein
Geschrieben (bearbeitet)

...

Ich denke - sicher nicht ganz zu unrecht - dass Männer vorab einen gewissen Prozentsatz des Urteils gepachetet haben.


Oppa grüsst die Runde


Doch.
Da denkst Du ziemlich falsch.

Denn Staatsanwälte/Staatsanwältinnen und Richter/innen sind nicht ganz blöd (die Strafrechtler schon gar nicht) und lassen einen Zeugen ganz gerne durch einen Gerichtsarzt physiologisch bzw. auf seine Glaubwürdigkeit durch einen Psychologen untersuchen.

...
Aber? Wie will man das einwandfrei beweisen....


Ganz einfach: Durch Zeugenbeweis.

Gestern war ich ziemlich entsetzt, als in in einem renommierten "Nachrichtenmagazin" las, es stehe Aussage gegen Aussage.

Ein unter juristischen Laien weitverbreiteter Irrtum!

Denn wenn ein Zeuge etwas aussagt, dann ist es BEWIESEN.
Aus.

Es sei denn, seine Glaubwürdigkeit kann massiv erschüttert werden.

Auch in meinem unmittelbaren Umfeld kam es schon zu ganz ekelhaften sexuellen Übegriffen und die Kollegen desjenigen Täters konnten es nicht glauben, sammelten sogar noch für eine Revision (darunter auch Frauen, es konnte nicht sein, was nicht sein durftte).

Im wirklichen Leben finden Prozesse nicht vor Barabara Salesch und auch nicht vor Alexander hold statt.

Glaub mir: wenn so ein Promi in U-Haft sitzt, dann wissen Staatsanwalt und Richter, daß der Haftantrag sehr wohl gut begründet ist!

Wieviele Promis haben wir schon gehabt, die Stein und Bein schworen, es sei nichts gewesen?

Und hinterher...


bearbeitet von cuthein
Dreckfühler...

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Geschrieben (bearbeitet)



Denn Staatsanwälte/Staatsanwältinnen und Richter/innen sind nicht ganz blöd (die Strafrechtler schon gar nicht) und lassen einen Zeugen ganz gerne durch einen Gerichtsarzt physiologisch bzw. auf seine Glaubwürdigkeit durch einen Psychologen untersuchen.





Soviel zu dem Thema. bei uns in der Stadt passiert!



Kempten | se | Mitten in den fröhlichen Faschingstrubel platzte die Nachricht, dass eine 19-Jährige von zwei maskierten Männern vergewaltigt worden sei. Jetzt stellte sich heraus, dass sie das angebliche Verbrechen erfunden hatte, berichtet die Kripo.

„Immerhin hat die Frau zwei Unschuldige in Haft gebracht“, erklärt der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, Dr. Christoph Ebert. Sie hatte felsenfest behauptet, zwei grün verkleidete Mitglieder einer Ulmer Faschingsgruppe eindeutig als Täter erkannt zu haben.

Die beiden Männer wurden am Faschingssonntag festgenommen. Sie kamen aber nach einer Woche wieder auf freien Fuß, da sie ein Alibi hatten und als Täter definitiv ausschieden. In der Folge meldete sich ein Zeuge, der von einem weiteren vermeintlichen Verbrechen berichtete. Bei dem Vorfall hatte es sich aber lediglich um eine harmlose Streiterei gehandelt.

Bei weiteren Vernehmungen und Gesprächen mit Beamten der Kripo blieb die junge Frau bei ihrer Version. In den folgenden Wochen wurden aufwändige Ermittlungen und kriminaltechnische Untersuchungen durchgeführt. Dabei kamen laut Kripo-Chef Albert Müller immer mehr Zweifel an ihrer Aussage auf.

Am vergangenen Dienstag wurde sie nun erneut zur Vernehmung vorgeladen. Da räumte die junge Frau schließlich ein, die Vergewaltigung erfunden zu haben. Einen plausiblen Grund gab sie nicht an.

„Oft ist es so, dass Frauen, die eine Vergewaltigung vortäuschen, tatsächlich freiwilligen Sexualkontakt hatten“, weiß Ebert. Im eigenen Umfeld erzählten sie aber, dies sei gegen ihren Willen geschehen und gerieten dann schnell in Erklärungsnot.

Die Hausfrau und Mutter erwartet nun eine Anzeige wegen falscher Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat. Freiheits- oder Geldstrafe sieht das Strafgesetz dafür vor. Zudem wird sie einen Teil der Ermittlungskosten übernehmen müssen. Laut Ebert sicher eine vierstellige Summe.



Man beachte, eine Woche unschuldig Knast.

Und nur weil so ein Gör sich nen Scherz erlaubt.


bearbeitet von Nicki10001

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cuthein
Geschrieben

Die Vergewaltigung ist Ende Januar passiert.
Die Verhaftung erfolgte Ende März.

Es hat schon seinen Grund, warum sich die Staatsanwaltschaft soviel Zeit gelassen hat.

Schließlich erregt die Verhaftung eines Promis mehr Aufmerksamkeit als die von Nobodies.

Die Verhaftung zeigt, daß die Glaubwürdigkeit der Zeugin bisher nicht erschüttert worden ist.


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Geschrieben

manchmal reicht sogar nur eine kleine Wutattacke aus, um den Partner zu verunglimpfen..stellt man sich nur mal eine Sub und einen Dom vor, die eine Session abhalten.Wenn sie aus dem Ruder läuft hat Frau sogar noch die Spuren auf dem Körper..

es gibt nichts was es nicht gibt ;-)


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cuthein
Geschrieben

Fellmaus: Das reicht sicher nicht für eine Verhaftung.

Wie schon gesagt: wir sind nicht bei Richter Alexander Hold.


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Geschrieben

Ich halte es für unzulässig, wenn jetzt hier die eine Straftat mit einer anderen Straftat 'abgeglichen' wird.
Ich habe Vertrauen, dass die Personen, die dieses sensible Thema untersuchen, aufklären und beurteilen, über ausreichend Gründe verfügen, um dann zu urteilen. Nicht schon vorher.


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Geschrieben

Fellmaus: Das reicht sicher nicht für eine Verhaftung.

Wie schon gesagt: wir sind nicht bei Richter Alexander Hold.


aber Sperma am Schlübbbaaaa ist ausreichend? soso?

achja.. ich gucke so einen Nachmittagsmist nicht..:-)


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cuthein
Geschrieben

Fellmaus: Wer redet von Sperma am Schlüpfer?
Dem Staatsanwalt reicht sowas nicht.
Dir vielleicht.


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Geschrieben

nun , ich hab schon Pferde kotzen sehen, da ich ehrenamtlich in dieser Richtung arbeite...
grundsätzlich liegt für mich erst einmal noch nichts vor, bis es nicht bewiesen wurde..
und selbst da ist Justizia machmal blind...
Der Promi-bonus ist leidlich genug um die BILD-Zeilen vollzukriegen


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schimmi70
Geschrieben

Ja so ist es liebe Fellmaus. Oftmals stellte sich schon heraus, dass die Frau dem Mann heirmit was heimzahlen wollte und die angeklagte Vergewaltigung gar nicht stattgefunden hat. Der tatsächlich angerichtete Schaden(Rufmord) ist durch den Freispruch nicht zu beseitigen.
Also liebe Leute macht es wie ich. Vor jedem Beischlaf lasse ich mir von der Dame die Freiwilligkeit unterschreiben.


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Geschrieben

Also liebe Leute macht es wie ich. Vor jedem Beischlaf lasse ich mir von der Dame die Freiwilligkeit unterschreiben.



Jepp in einer Traumwelt funktioniert das wohl...grins


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toto969
Geschrieben

Es ist immer ein Problem mit der Beweislast, zumeist für den Mann.

Wie schon mal geschrieben, was will ein Mann wirklich großartig machen, wenn nach einem ungeschützten GV, die Frau einfach zur Polizei rennt und dort Anzeige erstattet. Die Beweise des ersten Anscheins sind gegeben.
Die Polizei wird dann ermitteln und ein Gerichtstermin wird dann der Mann wohl auch bald bekommen mit der zugehörigen Klageschrift. Wenn er Pech hat landet er sogar im Knast.

Stellt sich dann heraus, dass es keine Vergewaltigung war, wird dieser frei gesprochen. Leider ist dieses schwierig hin zu bekommen.

Mal konstruiert, Du hast Familie, ein Haus neu gebaut oder gekauft und noch eine neue Stelle angenommen.
Dann kommt die Polizei zu Dir ins Büro, klick - klick die Handschellen und irgendjemand bekommt mit, dass es wegen einer Vergewaltigung wäre.
Job los, die Bank kündigt den Kredit -> Haus weg, evtl. Frau mit Kindern auch weg.

Ein halbes Jahr später wirst Du dann frei gesprochen - der Gerechtigkeit ist erstmal Genüge getan.

Nur den materiellen Schaden kann kaum jemand ersetzen. Das Ansehen bleibt arg beschädigt, denn wer angeklagt wird, muß ja was schlimmes angestellt haben, und erst recht, wenn er dafür im Knast gesessen hat.
Solange Du da weiterlebst, wird es immer heißen, der hat doch mal ... Besonders in kleinen Orten oder Stadtteilen wo jeder jeden kennt.

Der Erfolg für sie ist für Dich der berufliche und persönliche Untergang.

So, und wie soll sie es wieder gut machen? Finanziell werden das die meisten nicht schaffen, beruflich wird sie es überhaupt nicht können. Und die Gerüchteküche läßt sich überhaupt nicht kontrollieren, je mehr sich da jemand wehrt, desto schuldiger wird dieser.

Dann kannst Du Dir wirklich den Strick nehmen.

Hast Er wirklich jemanden vergewaltigt, dann ist eine harte Strafe richtig und gerechtfertigt, mit allem was danach kommt. Denn das Opfer wird ihr Leben lang damit zu kämpfen haben.


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Geschrieben

.
Also liebe Leute macht es wie ich. Vor jedem Beischlaf lasse ich mir von der Dame die Freiwilligkeit unterschreiben.


kann ich das Zeug auch haben, was du täglich rau(s)chst?


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Eddie750
Geschrieben

Aus eigener Erfahrung kann ich nur mal in den Raum stellen, dass sich an unseren Gerichten immer mehr sogenannte "amerikanische Verhältnisse" etablieren.

Gegen geltendes Recht steht heutzutage der Angeklagte (gerade Männer) mehr und mehr in der Beweispflicht seiner Unschuld.
Kann der Angeklagte einen unzureichend bis gar nicht bewiesenen Vorwurf nicht entkräften, droht zumindest eine Teilstrafe.

Wie gesagt:
Eigene Erfahrung


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cuthein
Geschrieben

...
Kann der Angeklagte einen unzureichend bis gar nicht bewiesenen Vorwurf nicht entkräften, droht zumindest eine Teilstrafe...


Das widerspricht sich ja schon in sich selbst: Im ersten Falle wäre es in dubio pro reo zu entscheiden, im zweiten wäre der staatsanwaltschaftliche Vortrag unvollständig, was ebenfalls nicht zu einer Verurteilung führt.


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SinnlicheXXL
Geschrieben

Erinnert sich jemand an den Nachmittagstalker Andreas Türck? Der wurde von einer Kneipenbekanntschft der Vergewaltigung bezichtigt. Zwar wurde er freigesprochen, aber seine Karriere war am Ende.

Ich alleine kenne mind. vier Fälle persönlich, wo Exfrauen mit Anzeigen wegen Vergewaltigung/Kindesmissbrauch gedroht haben. Zweien ging es ums Sorgerecht, einer um Wohnungsräumung. In einem Fall wurde ein Freund von mir nach einvernehmlichen Sex sogar angezeigt. Seiner Meinung nach, weil die Frau aus einem Kulturkreis kommt, wo Familien Vergewaltigungsvorwürfe als Mittel einsetzen, um den Mann zur Heirat zu bewegen. Meines Wissens kam es damals nicht mal zu einem Gerichtsverfahren, aber den Stress, den der Mann hatte, kann man sich leicht vorstellen. Umgekehrt hat mir aber ein Mann auch schon erzählt, dass er in einem Beziehungsstreit so überreagiert hat, dass die Frau ihn der Vergewaltigung hätte anzeigen können.

Ich denke, das ist ein ganz, ganz schwieriges Thema. Den unschuldig bezichteten Männern stehen vermutlich noch mehr Frauen gegenüber, die ihren (EX-)Partner nicht anzeigen, auch wenn er sie vergewaltigt hat. Aus Scham, weil sie sich mitschuldig fühlen, weil sie Angst vor einem demütigendem Prozess haben oder weil sie die Familie nicht zerstören möchten.

Manchmal ist der Fall auch sehr schwierig gelagert. Der Mann hat vielleicht zu viel getrunken und ist geil, die Frau hat eigentlich keine Lust und sagt nein. Im Prinzip ist alles was nach einem klaren Nein passiert ein sexueller Übergriff. Doch manchmal ist die Frau dann dem Mann zuliebe doch einverstanden, manchmal bekommt sie vielleicht sogar Lust und manchmal entsteht aus der Situation wirklich eine vollzogene Vergewaltigung.

Wenn eine Frau nach einer Vergewaltigung zeitnah zum Arzt geht, kann der anhand von Einrissen ganz gut feststellen, ob es sich um einvernehmlichen GV oder um einen erzwungenen handelte. Aber dafür muss die Frau schnell den Entschluss fassen und auch den Mut zu einer Anzeige aufbringen. Auch wenn sich in der Hinsicht viel gebessert hat, jeder Missbrauchs- oder Vergewaltigungsprozess ist eine Tortur.

Da wir kaum unser Privatleben mit Kamera oder Abhöranlagen dokumentieren können/wollen, wird sexuelle Gewalt wohl immer ein Bereich bleiben, in dem es von beiden Seiten zu Missbrauch kommen kann.


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Engelschen_72
Geschrieben

Vergewaltigung , egal ob in der Ehe oder in einer Partnerschaft , gehört ganz klar bestraft !
Soweit so gut .

Ich denke jedoch , daß dieser Vorwurf von manchen Frauen "genutzt" wird , um dem Mann , dem Expartner o.ä. einen reinzudrücken und ihm das Leben , ab diesem Moment , zur Hölle zu machen !
Und der Mann ist in einer äusserst beschissenen Situation , weil er wohl meistens nicht beweisen kann , daß es keine Vergewaltigung war .

Schwierige Sache


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Geschrieben

Mann und Frau aus einem Dorf hatten vor über 10 Jahren mal einen ONS... beide ziemlich besoffen, irgendwann nach ner Dorffete.

Nach ÜBER 10 Jahren flattert ihm eines Tages ein Schreiben der Staatsanwaltschaft ins Haus... sie hat ihn wegen Vergewaltigung angezeigt. Der Sex in dieser einen Nacht soll wohl nicht freiwillig gewesen sein.

Bis es zum abschließenden Gerichtsverfahren kam, verging über 1 Jahr. Der Mann ging in dieser Zeit fast gar nicht mehr vor die Tür, weil er von allen begafft wurde, es wurde getuschelt, geredet, jeder stellte Vermutungen an, etc. pp. Er hat psychisch extremst darunter gelitten, war nicht mehr er selbst, ging beinahe vor die Hunde.

Im Gerichtsverfahren sagte dann eine Zeugin aus, mit der die angeblich Betroffene zum damaligen Zeitpunkt über diesen ONS geredet hatte... und es damals definitiv nicht als Vergewaltigung sondern als einen schönen ONS beschrieb.
Nur aufgrund dieser Zeugin wurde der Mann freigesprochen... wäre sie nicht gewesen, hätte es ganz anders für ihn ausgehen können, OBWOHL es weder körperliche Spuren noch Spermaspuren noch sonst irgendwas gab. Aber die Dame konnte vor Gericht unheimlich gut wie auf Kommando in Tränen ausbrechen und hatte eine sehr bissige Staatsanwältin an ihrer Seite, die den Leuten das Wort im Mund umdrehen konnte, bis sie nicht mehr wussten, was sie sagen sollten.

Soviel zum Thema "das ist nicht so einfach"...

Ansonsten habe ich heute, aufgrund dieser momentan aktuellen Geschichte, mit einer Kundin darüber geplaudert... sie meinte, inwieweit man sowas glauben könne und dass sie das besagtem Herrn ja gar nicht zutrauen würde. Ich meinte, dass er auch nur ein Mensch sei und man nichts genaues wisse, man wäre ja nicht dabei gewesen.
Da meinte sie... "ja, aber kann man nach so langer Beziehungszeit tatsächlich von einer Vergewaltigung reden? Wenn es um ein 18jähriges Mädchen gegangen wäre, ok, aber eine erwachsene Frau, mit der er so lange zusammen war? Das ist doch keine Vergewaltigung!"
Ich dachte, ich hör nicht richtig.. die Frau war so zwischen 45 und 55 und ich hab sie angeguckt und einfach nur mit dem Kopf geschüttelt. Da sie eine Kundin war, musste ich mich zusammenreißen, aber ich habe nur zu ihr gesagt, dass jeder Sex, der NICHT freiwillig geschieht, eine Vergewaltigung ist. Egal, ob Mann oder Frau, egal, wie alt und erst recht egal, wie lange man zusammen war oder ob man sich fremd ist.

Kann es sein, dass es tatsächlich FRAUEN gibt, die SO denken???


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Geschrieben

Ich bin durch zufall vor ein paar Wochen auf ein Forum für geschiedene Väter gestolpert. Es ist schon recht heftig was manche Menschen auffahren um sich an ihren Ex-Partner zu "rächen".

Wenn solche Fälle nach zig Jahren vor Gericht kommen beruht es meist auf sogenannte Gutachten. Und diese Gutsachter sind auch nur Menschnen. Sie sind manipulierbar und machen auch Fehler.


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cuthein
Geschrieben

...

Im Gerichtsverfahren sagte dann eine Zeugin aus, mit der die angeblich Betroffene zum damaligen Zeitpunkt über diesen ONS geredet hatte... und es damals definitiv nicht als Vergewaltigung sondern als einen schönen ONS beschrieb....


Widerlegt durch Zeugenbeweis.

qed


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