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Jetzt ist es raus: Wir alle werden immer dümmer


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Frauenfeindlichkeit ist keine feste in den Genen niedergeschriebene Eigenschaft. es ist bloß eine Sache des schlechten Charakters und schlechter Erziehung.



Was genau hat das mit Frauenfeindlichkeit, schlechter Erziehung und einem schlechten Charakter zu tun?

Frauen bevorzugen Männer, die dominant sind und Entscheidungen treffen.
Vielleicht wirst Du jetzt sagen, dass es ja auch dominante Frauen gibt, die Entscheidungen treffen.
Und dann sage ich Dir: "Richtig. Aber auf jede dominante Frau kommt ein noch dominanterer Mann."


Geschrieben (bearbeitet)



Ein kluger Mann sagte mal:
"Ich kann es mir nicht leisten, dumm zu sein."

Nun lasse Dir das mal durch den Kopf gehen und ziehe Deine eigenen Schlüsse daraus.



Naja, sicher ziehe ich die. Eigentlich ständig. Aus den verschiedensten Aussagen.

Dann hast Du auch die Definition von Dummheit.


Schon, aber nur in einer sehr speziellen Ausprägung.

Mir schwebte eine etwas allgemeingültigere Definition vor.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
das n klemmt.
Geschrieben


Mir schwebte eine etwas allgemeingültigere Definition vor.



Vielleicht kann Forrest Gump Dir da weiterhelfen:
"Dumm ist der, der Dummes tut."


Geschrieben

Diese Definition finde ich ausgezeichnet!

Ausgehend davon könnte man dann auch im Thema weitergehen und sich fragen, ob die Leute heute dümmer agieren als früher. Sind die Probleme (alle. Hunger, Kriege, Wirtschaftskrisen, Umweltzerstörung etc) darauf zurückzuführen, dass die individuelle Dummheit im Vergleich zu früher ansteigt?

Gäbe es die Probleme nicht, oder wären sie geringer, wenn die Welt von 6 Milliarden Buschleuten bevölkert wäre?

Meiner Meinung nach (reine Spekulation) wär's dasselbe in grün. Das Problem ist nicht der Anstieg der individuellen Dummheit, sondern der Gesamtmenge. Und 6 Milliarden haben da einen wesentlich größeren Output als 10.000.


Geschrieben


Ausgehend davon könnte man dann auch im Thema weitergehen und sich fragen, ob die Leute heute dümmer agieren als früher. Sind die Probleme (alle. Hunger, Kriege, Wirtschaftskrisen, Umweltzerstörung etc) darauf zurückzuführen, dass die individuelle Dummheit im Vergleich zu früher ansteigt?



Nein, es hat eher damit zu tun, dass die Leute weniger Verantwortung für ihre Handlungen übernehmen müssen und die Dummen weniger zur Rechenschaft gezogen werden.

Mitunter wurden auch gewisse, ich nenne es mal "Sicherungen", abgeschaltet.
(Ein Beispiel: Du sprichst Kriege und Wirtschaftskrisen an.
Erkundige Dich doch mal, was der Goldstandard, bzw. die Abschaffung desselben damit zu tun hat).


Geschrieben

Da ist was Wahres dran. Hoffentlich hat mein Schaden kein Gehirn genommen.


Geschrieben (bearbeitet)

Jetzt habe ich mir doch wirklich Gedanken über diese These gemacht.
Zu allererst gibt es, wie hier schon mehrfach erwähnt, keine eindeutige Definition von Dummheit und ihren entsprechenden Gegenwert.
Die einen glauben, dumm sei, wer dummes tut.Die Gegenfraktion kontert mit ihrer Intelligenz und mathematische Aufgaben lösen können. Sind diese deshalb glücklicher?

Ich frage mich,was ist denn Wissen? Da bin ich mir nicht sicher..Hat es Bestand ,sich auf Wissen zu berufen, welches evtl in wenigen Jahren als falsch geoutet wird? War die Erde etwa früher wirklich eine Scheibe?
Immerhin muss jeder zugeben, dass sich in Sachen Forschung und Erkenntnisse in den letzten Jahren nicht mehr viel getan hat.Ist das ein Beleg dafür, dass wir immer dümmer werden? Oder gibt es nur nichts Großartiges mehr zu entdecken?
Meines Erachtens ist das mit ein Grund, warum renommierte Wissenschaftler dazu übergehen, Hypothesen aufzustellen, die im Grunde genommen nix wert sind. Irgendwann müssen sie ja mal was für ihr Geld tun. Vielleicht meinte auch Mrs Crabtree, ihr werter Gatte müsse mal was für sein Renommee machen .Es soll ja Frauen geben, die Einfluß auf ihre Männer haben;-)

Früher war ich auch mal so scharf auf Wissen jeglicher Art! Habe auch alles geglaubt, was mir an Unausgegorenem vorgesetzt wurde. So vor 25 Jahren ,als Jungbetriebsleiterin. Immerhin wollte ich erfolgreich sein und hab auch an das Mantra der Politiker und Betriebswirte geglaubt: unendliches Wachstum! Gott, was war ich dumm!
Im Laufe der Jahre hab ich vieles gelernt: nicht jedes Wissen ist es wert, das man daran glaubt. Denn vieles ist einfach nicht praktikabel! Aber Fehler sind dafür da,dass man sie macht und daraus lernt. Erfahrung ist für mich das Zauberwort.

Wenn man sich mal die globalen Zusammenhänge betrachtet, bin ich mir persönlich sicher, werden wir für absolut dumm verkauft!
Von daher werden wir nicht dümmer, sondern immer öfter für dumm verkauft!


bearbeitet von RidiReloaded
Geschrieben

Wie seht ihr das?

Betrachtet man sich das Schauspiel, dass wir heutzutage weniger Zeit für mehr Aufwand besitzen, und dies in einer zur vergangenen Entwicklung rasant gestiegen ist, ist es doch nur klar, dass wir uns emotional bechneiden, behindern, denn hierauf kann sich unser Körper doch unmöglich so schnell einstellen.

Im Leben dürfte dies dem einen oder anderen auch mehr und mehr auffallen oder


Geschrieben

@zwibbeltorte

... stelle ich wohl besser mal einen Eimer Wasser bereit...



Ein Wanderer kommt spät abends in ein einsames Berghotel und bekommt das letzte freie Doppelzimmer, hinter ihm eine junge Dame, die ebenfalls ein Zimmer möchte.

Der Empfangschef bittet den jungen Mann, die Dame bei sich über Nacht aufzunehmen. In Anbetracht der Notlage stimmt er zu, geht aufs Zimmer, dreht sich um und schläft sofort ein.

Am nächsten Morgen ist zwar nichts passiert, aber er geht in die Kirche zum Beichten. Der Pfarrer fragt, ob denn wirklich nichts passiert sei - die Antwort war: Nein.

Dann bete zur Busse 10 Rosenkrämze und saufe 4 Eimer Wasser. Der junge Mann ist schockiert und fragt: Warum 4 Eimer Wasser trinken?

Das ist die normale Tagesration für ein Kamel.

Das ist auch ein Umschreibung für Dummheit.


Geschrieben

Braungefleckte Kühe geben Vollmilch, schwarzgefleckte Kühe geben H-Milch, gegen ungewollte Schwangerschaft kann man sich impfen lassen, Fanta statt Obst wegen der vielen Vitamine und ne Schwangerschaft beim Menschen dauert 24 MOnate; JA, die Menschheit verblödet zusehends und unwiderruflich!

Der haarsträubende und einen nur noch in die Verzweiflung treibende Blödsinn am Anfang dieses kleinen Pamphlets belegt dies leider eindeutig und zweifellos.

Ich könnte noch unendlich viele Beispiele für die unaufhaltsam fortschreitende Verblödung anführen, bin jedoch nicht masochistisch veranlagt und befürchte, am Ende diesem sich immer schneller ausbreiten Virus ebenfalls zu erliegen. Wer weiß, vielleicht ist so eine Total-Verblödung am Ende doch noch ansteckend... Bloß nix wie weg!


Geschrieben

Braungefleckte Kühe geben Vollmilch, schwarzgefleckte Kühe geben H-Milch, gegen ungewollte Schwangerschaft kann man sich impfen lassen, Fanta statt Obst wegen der vielen Vitamine und ne Schwangerschaft beim Menschen dauert 24 MOnate; JA, die Menschheit verblödet zusehends und unwiderruflich!



Die von dir genannten Beispiele sind für mich kein Beispiel fortschreitender Verdummung. Woher soll das mit der Milch jemand wissen,wenn er es nie gelernt, gesehen also selbst erfahren hat?
Was für dich und mich selbstverständlich ist, sehen die Kids heut ganz anders.Die Milch kommt aus der Tüte Punkt.
Steht auf jeder Fantaflasche, dass da jede Menge Vitamine drinne sind,warum anzweifeln? Und die restlichen Beispiele sind nur ein Synonym dafür, dass es heutzutage Normalität ist, Wort zu benutzen um Gerüchte in Umlauf zu bringen, Lügen zu verbreiten und Menschen zu manipulieren . Die meisten wissen es nicht besser! Diesen mache ich keinen Vorwurf.
Den Manipulateuren Vorwürfe zu machen ist auch sinnlos.Sie machen es oft im Namen des großen Gottes "Wachstum"!

Hier jetzt weiter auszuführen,warum immer mehr Menschen dazu neigen zu Lügen , führt zu weit und am Thema vorbei!


Geschrieben

@Riri:

Es gibt eine eindeutige Definition von Intelligenz im Sinne der Vertreter der These, dass westliche Gesellschaften derzeit einen dysgenischen Prozess durchgehen und weniger Intelligent werden. Diese Definition mag nicht erschöpfend sein, aber sie ist hoch korreliert mit all dem, was wir für Hochzivilisationen als essentielle Vorraussetzungen erachten.

Deine "Wissenskritik" führt ins Leere. Wer informierte Entscheidungen treffen will muss sich immer auf das beste, gerade vorhandene, Wissen stützen. Das galt aber schon immer. Dass man so gut wie nichts "beweisen" kann im Sinne eines mathematischen Beweises oder auch nur im Sinne eines (scheinbaren) Naturgesetzes ändert daran nichts.

Wenn bei Dir im Haus der Feueralarm angeht und Rauch durch die Türritze quillt wirst Du vermutlich auch das weite suchen und Dich nicht davon abhalten lassen, dass Du kein definitives Wissen über die Ursachen der Rauchentwicklung hast und das ganze auch ein Fehlalarm sein könnte. Wir leben in einer imperfekten Welt mit imperfekten Informationen und müssen uns irgendwie darin zurecht finden.


Geschrieben (bearbeitet)

Jedenfalls ist es doch recht beruhigend, in einem Forum, in dem alle Gesellschafts- und Bildungsschichten vertreten sind zu lesen, dass auch bei jenen, die an die Verblödungsthese glauben, dennoch nur die anderen betroffen sind, und nicht man selber.

Ich bleibe dabei. Dann kanns - rein rechnerisch - noch nicht so schlimm sein




Es gibt eine eindeutige Definition von Intelligenz im Sinne der Vertreter der These, dass westliche Gesellschaften derzeit einen dysgenischen Prozess durchgehen und weniger Intelligent werden


Und ich könnte mir vorstellen, dass aufgrund eines erstaunlichen Zufalls die Vertreter dieser Definition mit den Vertretern der These der fortschreitenden Verdummung personell übereinstimmen...?

Nur so ein Gedanke.

Es gibt in einem Douglas Adams Roman eine Figur eines Erfinders, der einen Haufen Kohle damit gemacht macht, einen Automaten zu erfinden, in den man die gewünschte Ergebnisthese und eine Anfangsbedingung eingibt, und der Automat gibt einem dann eine lückenlose und völlig logische Argumentationskette von der Anfangsbedingung zur Ergebnisbehauptung aus. Das Ganze wurde vom Pentagon aufgekauft, mitsamt der Patente etc, aber wenn man den Algorithmus kennt, kann man anhand der Begründungen für das SDI (vulgo "Star Wars" - erinnert sich noch jemand?) Programm klar erkennen, dass sie noch denselben Algorithmus verwenden.

Reine Fiktion, aber wenn sich jemand schon hauptberuflich mit Kognitionswissenschaften beschäftigt, dannn dürfte es ein Klacks sein, sich so etwas zu basteln


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Es gab eigentlich schon immer "eindeutige Definitionen", die "jeder vernunftbegabte" Mensch anerkannte und als fundierte Erkenntnisgrundlage tradierte...
... bis dann irgendwelche weniger vernünftige Mitmenschen zu neuen Erkenntnissen kamen, welche die "eindeutige Defintionen" vom Thron stürzten. Und dann kamen neue Claquere und hoben die neue Definition auf den Sockel der "eindeutigen Definitionen", die jeder "vernunftbegabte" Mensch anerkannte ...

"Eindeutige Definitionen" und das Wissen, auf der "richtigen Seite" zu stehen, geben aber auf jeden Fall ein gutes Gefühl - zumindest denjenigen, die der jeweiligen Definition anhängen.Immerhin lassen sie die imperfekte Welt ein wenig perfekter erscheinen.


Geschrieben (bearbeitet)

Naja, so würde ich es nicht sehen. Wissenschaft wird nun mal so hergestellt, dass jemand hingeht und eine Theorie aufstellt und entweder es gibt dann einen schlagenden Beweis, dann ist es ein Gesetz oder es gibt einen schlagenden Gegenbeweis, dann ist die Theorie falsch, aber solange es weder das eine noch das andere gibt, ist es eine gültige Theorie.

In den Bereichen der Psychologie/Philosophie, insbesondere den Erkenntniswissenschaften, gibts nun mal nur Theorien, weil das ganze so komplex ist, dass man bei jeder Theorie mindestens einen zutreffenden Fall und einen widersprüchlichen Fall nennen, aber weder eindeutigen Beweis noch eindeutigen Gegenbeweis erbringen kann.

Der Unterschied zwischen den eher geisteswissenschaftlichen und den eher naturwissenschaftlichen Bereichen ist der, dass die Hauptvertreter der geisteswissenschaftlichen Disziplinen - meinem Empfinden nach - eher so eine Art religiösen Diskussionsansatz fahren, und das Aufkommen von Zweifeln immer so einen Anflug von Glaubenskrieg bekommt, während man z.B. im Bereich der Physik eher fröhlich über die eigene Unkenntnis der tatsächlichen Faktenlage zu scherzen beliebt. Finde ich netter. Wer Recht hat, ist mir eigentlich egal, aber so eine gewisse Lockerheit im Umgang mit den Dingen wirkt doch sehr sympathisch.

Vielleicht liegt's daran, dass die Naturwissenschaften schon ein bisschen älter sind als insbesondere die psychologischen Disziplinen.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
bin mir nicht sicher bezüglich der Abgrenzung Philosophie und Psychologie
Geschrieben

Wir reden hier erstmal über ein rein statistisches Phänomen.

Irgendein genereller Faktor, den Wissenschaftler g nennen, korreliert sehr stark positiv mit etlichen wünschenswerten und für eine fortgeschrittene Zivilisation notwendigen Eigenarten in den Biographien der Menschen.

Und dieser generelle Faktor g nimmt genotypisch durchschnittlich ab.

Ob g nun der Stein der Weisen ist sei mal dahin gestellt. Ob es weise ist, diesen Prozess zu ignorieren, aber auch...


Geschrieben

Es ist weise und ein Merkmal eines guten Wisschenschaftlers, eine Theorie nicht mit einem Gesetz zu verwechseln.

Natürlich kann man irgendwo lesen "ein kluger Mann hat einmal gesagt, er könne sich keinen Fehler leisten" und dann daraus zu schließen, dass die Definition von Klugheit die ist, dass man sich keine Fehler leisten kann.

Man kann das ganze aber auch ganz offen sehen und von verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und zu der Auffassung kommen, dass das natürlich durchaus eine valide Theorie ist. Aber von einem anderen Blickwinkel betrachtet formt sich doch auch das Bild eines Menschen, der entweder kurz vor'm Zusammenbruch steht, weil er tatsächlich der Überzeugung ist, jeder Fehler, den er begeht, könne katastrophale Folgen nach sich ziehen - sowas hält man nur eine Zeitlang aus - oder sein Problem eher in einer Art Unfehlbarkeitskomplex liegt.

Wo die Wahrheit liegt, ist schwer zu sagen, aber ich würde eher die beiden alternativen Deutungen als valide Theorie sehen: jemand, der sich in eine Situation laviert hat, in der es keine Toleranzbereiche für sein Handeln gibt, ist offenbar nicht wirklich schlau vorgegangeen, und Unfehlbarkeitskomplexe empfinde ich auch eher als pathologisch als als Zeichen überbordender Klugheit.

Es gibt hier aber keine Wahrheit. Nur Theorien. Auslegungen.

Eine Theorie zu ignorieren, ist nicht klug. Eine Theorie mit einem Gesetz zu verwechseln, und jede abweichende Theorie als falsch zu werten aber auch nicht.


Geschrieben (bearbeitet)

@Sensual Lies Deinen ersten und Deinen zweiten Satz nochmals und finde den Widerspruch darin heraus!

@Zweifeltorte
Ich seh das schon ein wenig anders: es gab und gibt in der Wissenschaft auch schon immer Leute, die zwar eine gültige Theorie erst einmal anerkannten, aber nicht gleich auf einen Sockel hoben. Daraus ergaben sich häufig im weiteren Verlauf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die teils altes aufhoben, teils den Erkenntnisprozess weiter entwickelten.

Ich fand es z.B. toll, dass einige Paläontologen und Prähistoriker nicht einfach blind die These übernahmen, dass die Neandertaler als fast reine Fleischfresser einfach zu unflexibel gegenüber klimatischen Veränderungen gewesen und daher ausgestorben seien.
Wären sie nicht auf die Idee gekommen, mal interdisziplinär den Zahnstein bei Neandertalern verschiedener Regionen zu untersuchen, wäre man nicht darauf gestoßen, dass sie nicht nur Grassamen (also Getreide) zu sich nahmen, sondern sogar Verfahren kannten, ihn zu rösten und damit im Verdauungstrakt besser zu erschließen.
Ein lustiger Nebeneffekt dieser Anektode ist, dass bis dahin bereits Genetiker belegt hatten, dass die Karnivorenthese zwingend richtig gewesen sei.

Irgendwo hat Erkenntnis auch etwas mit eigenständigem Denken zu tun - was wiederum - wie uns @Sensual bereits weiter vorn bestätigt hat - nichts mit Intelligenz zu tun hat.

Edit: @Zweifeltorte: nach Deinem letzten Posting seh ich die Differenz als geklärt. Ich war einfach zu spät mit meinem Posting. Trägheit des Alters


bearbeitet von Ballou1957
Geschrieben (bearbeitet)



Wenn bei Dir im Haus der Feueralarm angeht und Rauch durch die Türritze quillt wirst Du vermutlich auch das weite suchen



Nö! Curiosity kills the cat. Ich schau besser mal nach, ob ich nicht selbst löschen kann, bevor jemand anderes zu Schaden kommt!


etlichen wünschenswerten und für eine fortgeschrittene Zivilisation notwendigen Eigenarten

...



Daran störe ich mich nun gewaltig!!! Bitte?? Welche Eigenarten sollen das denn sein?
Der Mensch ist wie er ist!


bearbeitet von RidiReloaded
Geschrieben


Natürlich kann man irgendwo lesen "ein kluger Mann hat einmal gesagt, er könne sich keinen Fehler leisten"



Das man sich Dummheit nicht leisten kann.

Machen wir mal eine Kette:
Theorie - Praxis - Erfahrung - Theorie - Praxis - Erfahrung ..... usw. usw.

Man hat also eine Theorie, z.B. wie man Auto fährt.
Also setzt man sich hinter das Lenkrad und setzt die Theorie in die Praxis um.
Nun sammelt man Erfahrungen. Erfahrungen sind die Summe aller Irrtümer (Fehler).

Nun analysiert man die Fehler (bewusst oder unbewusst) und lernt daraus.
Damit hat man eine neue Theorie, die man dann wieder in die Praxis umsetzt.
Und die Kette wird fortgesetzt.....

Wer das nicht kann, ist dumm.
Darum ist die Bauanleitung für eine Atombombe am sichersten bei einem Analphabeten aufgehoben....


Geschrieben


Und dann sage ich Dir: "Richtig. Aber auf jede dominante Frau kommt ein noch dominanterer Mann."



gefühlt oder mit belegen ? kannst du deine Annahme irgendwie belegen ?

dass Rollen in Gesellschaften oft verteilt sind ist schon nicht unbedingt von der Hand zu weisen... dennoch gibt es Gesellschaften in denen diese anders verteilt sind als z.B. bei uns. und manch eine lebt bis heute noch und denen geht es nicht unbedingt schlechter als uns. wir leben in einer Gesellschaft die man als Patriarchat nennt. es gibt und es gab nicht wenige Gesellschaften in denen das Matriarchat (bitte unbedingt nachschlagen) herrschte und weiterhin herrscht. es ist jetzt nicht die frage welche von den beiden formen besser ist... sie gibt es aber... also haben diese genau so eine Daseinsberechtigung als alle anderen.


Geschrieben

(...,...)


Müssen wir also, um der voranschreitenden Verdummung der Menschheit entgegenzuwirken, zurückkommen auf diesen „rohen natürlichen Auswahlprozess“, um unnütze genetische Mutationen deshalb zu eliminieren, weil die Mutanten unter anderem nicht mehr zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden können?

Wäre dann die Rückentwicklung zu einem „rohen natürlichen Auswahlprozess“ nicht in Wahrheit eine Vorwärtsentwicklung oder sollten wir uns lieber damit trösten, dass es so schlimm nicht werden wird?




Ich befürchte, wir dürfen uns weiterhin ganz entspannt zurücklehnen -und müssen auch kein worst case (-Szenario) erwarten.


Geschrieben

gefühlt oder mit belegen ? kannst du deine Annahme irgendwie belegen ?



Gut, ich gebe Dir gerne eine Beispiel:

Vor einiger Zeit war ich mal in einer Kneipe. Dort stelle mir ein flüchtiger Bekannter eine Bekannte vor.
Sie war eine Studentin, sehr "selbstbewusst" und "emanzipiert" usw. - also sozusagen "dominant". (Sie war also so eine von der Sorte, die sich "nichts gefallen lässt" und zu glauben scheint, "wo es lang geht". Man kennt ja diese Sorte.....)

Ich habe ihr zur Begrüssung die Hand gegeben. Da meinte sie, dass ich einen sehr festen Händedruck habe, worauf ich meinte, dass ein Mann doch einen festen Händedruck haben muss.
Worauf sie meinte, dass alle "Männer", die sie kennt, einen sehr weichen Händedruck haben.
Aha....

Naja, wir sind dann ein bisschen ins Gespräch gekommen. Das war auch recht angenehm, denn trotz ihrer grosskotzigen und ach so "emanzipierten" Art war sie nicht dumm.
Je länger wir dann miteinander gequaselt haben, umso mehr hat sie ihre "emanzipierte" und "dominante" Art aufgeben. Schlussendlich war sie eine ganz liebe "Miezekatze"....

Wir sind dann zu mir gefahren und dann Rock-N-Roll....
Anschliessend meinte sie zu mir, dass sie sich dabei mal endlich wieder als eine richtige Frau gefühlt hat, und dass sie das von den "Männern", mit denen sie sonst zu tun hat, gar nicht kennt.


Das war jetzt mal ein Beispiel.
Aber Du siehst, auf jede dominante Frau kommt ein Mann, der noch dominanter ist....


Geschrieben



Das war jetzt mal ein Beispiel.



Jepp. Eindeutig. Das war ein Beispiel.


Aber Du siehst, auf jede dominante Frau kommt ein Mann, der noch dominanter ist....



Du meinst dieses Beispiel reicht aus, um ein Gesetz zu postulieren?

Oh je...

Jetzt wundert es mich auch nicht, dass du der Theorie anhängst, ein kluger Mann könne sich keine Fehler leisten und daraufhin beschreibst, wie man aus Erfahung (der Summe der Fehler) lernt. Was für meinen Logikbegriff die Schlußfolgerung bedeutet, dass ein kluger Mann der ist, der nichts mehr lernen kann...

Wobei, schön, der kluge Mann kann trotzdem klug sein, er hat nur einen Aphorismus verwendet, und sowas darf man eh nicht so sezieren.

Aber ich stelle fest, wir haben tatsächlich absolut diametral angeordnete Vorstellungen


Geschrieben

Wobei: aus einem einzigen Beispiel ein allgemeines Gesetz abzuleiten, zeigt ja eigentlich schon wieder ein enormes Abstraktionsvermögen - und damit hohe Intelligenz.
Wenn man dann zugrundelegt, in welchem enormen Umfang hier aus Einzelerfahrungen verallgemeinert wird, ergibt sich wiederum ein enormes Intelligenzpotential, das sich allein auf dieser Seite tummelt.

Wobei wir natürlich wieder das Problem haben, ob man mit ein wenig gesunden Menschenverstand von solchen Verallgemeinerungen Abstand nehmen würde.


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