Jump to content
mansharingBO

Was ich nicht weis, macht mich nicht heiss !

Ist "fremdgehen" bei WÖRTLICHEM "Was ich nicht weis, macht mich nicht heiss" OK   

23 Stimmen

  1. 1. Ist "fremdgehen" bei WÖRTLICHEM "Was ich nicht weis, macht mich nicht heiss" OK



Empfohlener Beitrag

mansharingBO
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo liebe Poppen-Gemeinde.

Wir würden gerne einmal eure Meinungen hören zu:

"Was ich nicht weis, macht mich nicht heiss !"

Wenn der eine Ehepartner zum anderen Ehepartner das WÖRTLICH sagt,
und ER oder SIE dann tatsächlich mit jemand anderem ins Bett
steigt ........ wäre dieses "fremdgehen" dann aus eurer Sicht zu beanstanden ?

Bitte keine Kommentare !!!! Nur abstimmen ! Danke !

Update:

Nochmals die Bitte: "Keine Kommentare"
Es handelt sich hier NICHT um uns !!!!!!!!!!!!!!
Daher sind Anfeindungen echt fehl am Platz !


bearbeitet von mansharingBO
Schlüppadieb
Geschrieben

Nur weil sich Menschen Tatsachen verschließen, bedeutet das nicht automatisch, das sie deshalb damit auch einverstanden sind.


Ferkel007
Geschrieben

Bitte keine Kommentare !!!! Nur abstimmen ! Danke !



Schade das ich so gut schlecht hören kann, willst dir wohl die "harte" Wahrheit ersparen..........

Ganz ohne Kontext, ohne weitere Informationen ob das im Bezug auf SEX oder Fremdgehen gemeint ist hört sich das für mich an als suche da jemand einen Persilschein..................

Und diese Nummer wäre absolut erbärmlich.........



Wäre es jemandem wirklich so gleichgültig würde ich ihn mal fragen wieviel ihm an mir liegt...........


BusenfeeDieII
Geschrieben

Mich würde es bei ungeschütztem Verkehr innerhalb einer "festen" Partnerschaft durchaus brennend interessieren, in wen mein Schatz seinen Lümmel nebenher versenkt. Unwissenheit schützt vor Ekel und Krankheit nicht.


mansharingBO
Geschrieben

Also nochmal : Es handelt sich um niemanden aus unserer Partnerschaft !


Geschrieben

Ich sag dazu nichts (verlegen vor mich hin pfeifend)


GrosserBln46P
Geschrieben

Also nochmal : Es handelt sich um niemanden aus unserer Partnerschaft !



hehe, das hätt ich jetzt auch lieber gesagt *ggg*


Ferkel007
Geschrieben

Ahja, ihr seits nicht, was interessiersts dich dann was andere dazu sagen?..............

Hast du/Ihr keine eigene Meinung? Und was wenn nun alle eine andere haben? Ändert ihr eure dann?...........




Mann, Mann, Mann, liegt dat eigentlich am Wetter?..........

Honk, Honk...........


Liebegesucht001
Geschrieben

schade, dass man hier nur abstimmen darf..!!!!


Geschrieben

Ich stimme für "falsch geschrieben"!


Geschrieben

Probieren wir mal eine formal identische Situation zu erzeugen. Ich stelle mir gerade vor, ich bin bei einem Autohändler, der mir ein wunderschönes Auto verkaufen will und bevor er anfangen kann, über Mängel zu reden, sage ich ihm "Och wissen sie, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß..." - und fahre eine halbe Stunde später mit meiner neu erworbenen, rollenden Todesfalle vom Hof.
Ich würde eher sagen, dass ein Ehepartner, der so etwas zu seinem Partner sagt, verzweifelte Verlustängste hegt. Ein Fall von "Ich gestatte außerehelichen Sex, vielleicht bleibt er/sie dann ja bei mir, aber ich will um Himmels Willen nicht wissen mit wem. Nachher sieht er/sie ja deutlich besser aus als ich und überhaupt - nein, ich will's nicht sehen."
Die mit sich selbst und dem anderen ehrlicherer Variante wäre, eine offene Ehe zu beschließen, Spielregeln festzulegen und auch entsprechend ehrlich mit einander umzugehen.

Lasst es mich einfach ausdrücken: Die Augen davor zu verschließen, dass gerade Scheiße passiert, hindert die Scheiße nicht am passieren. Im Gegenteil: Etwas nicht zu wissen, aber ständig davon ausgehen zu müssen, dass es passiert führt nur zu unnötigen inneren Spannungen. Schließlich hat man dann dauerhaft eine negative Erwartungshaltung. Am Ende ist die Ehe "zerrüttet" und nach längeren juristischer Schlacht gehen alle deprimiert nach Hause.

Ergo: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß." ist eine bescheuerte Ausrede von jemandem, der sich seinem Leben nicht stellen will, sondern lieber davor wegläuft. Schöne Grüße an diejenigen, um die es geht: Paar-Therapeuten werden nicht von der Krankenkasse übernommen, sind aber durchaus eine sinnvolle Investition. Brauchen auch in der Regel weniger Sitzungen als andere Therapieformen. Vorausgesetzt natürlich immer, die betreffenden wollen wirklich an sich arbeiten. Das ist vermutlich eher nicht der Fall, schließlich gucken sie ja lieber feige weg.


mondkusss
Geschrieben

Ahja, ihr seits nicht, was interessiersts dich dann was andere dazu sagen?..............

Hast du/Ihr keine eigene Meinung? Und was wenn nun alle eine andere haben? Ändert ihr eure dann?...........


meine meinung :


Ballou1957
Geschrieben

Vielleicht liegt das ja an meinem Alter - aber bei mir hinterlassen radikal verurteilende psychologische Pauschalferndiagnosen immer den Eindruck, dass der eigentliche Sinn der Diagnostik in einer Form der Selbstbefriedigung liegt. Was ja nichts Schlechtes ist, wenn es funktioniert. Man muss halt nur als Leser darauf achten, die Botschaft selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Um es einfach mal beispielhaft zu machen:
" Paartherapeuten, die man nach langfristigen Erfolgen befragt, können vor allem eines: die Defizite und Blockaden der Beteiligten erklären, die letztlich doch zum Scheitern geführt haben!"

Oder wie wäre es damit:

"Paare, die in Paartherapie gehen, sind einfach zu feige, das längst stattgefundene Scheitern einzugestehen und quälen sich nur noch einige Zeit länger"

Ich persönlich zweifle einfach Pauschalitäten an!
Selbst offene Beziehungen mit genau abgesprochenen Regeln finden in einer Realität statt, die so manches bringen kann, mit dem die Beteiligten nicht gerechnet haben. Und man könnte mit Fug und Recht die Umkehrbehauptung aufstellen, dass genau diese Absprachen dazu dienen sollen, Verlustängste zu kontrollieren oder zu vermeiden. Und das "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiss" kann auch einfach die gelebte Erkenntnis sein, dass man eventuell kommende Ereignisse auch nicht mit Vorababsprachen in Griff bekommt - bestenfalls die dadurch entstehende eigene Verletzung kanalsieren kann, indem man dem Partner vorwirft, sich nicht an Absprachen gehalten zu haben.


marccgn
Geschrieben

Vielleicht liegt das ja an meinem Alter ...

Ich persönlich zweifle einfach Pauschalitäten an!



das ist mir zu pauschal Ballou ;o)

Der TE will keine Meinungen er will Stimmen!
Das erinnert mich irgendwie an einige Politiker ;o)


@ TE

Wenn der eine Ehepartner zum anderen Ehepartner das WÖRTLICH sagt,
und ER oder SIE dann tatsächlich mit jemand anderem ins Bett
steigt ........ wäre dieses "fremdgehen" dann aus eurer Sicht zu beanstanden ?



Ja au meiner Sicht ist das zu 150% zu beanstanden, wenn es meine Partnerin tun und zu 200% nicht zu beanstanden, wenn ich es tue. Is doch klar.

Die Diskussion ist akademisch. Letztlich müssen die beiden miteinander einen Weg finden. Einen gemeinsamen - oder einen der sich gabelt.

Es geht dabei nicht um Rechtfertigung, Beweise, Beweisumkehr etc. Wer soll denn der Richter in der Beziehung sein, wer der Staatsanwalt?

Wir hier die poppen.de Gemeinde, die per Scherbengericht entscheiden, ob eine Formulierung einen Seitensprung rechtfertigt oder nicht oder gar die Definition des "Seitensprunges" regelt?

Und welches Gesetz legt man der Sache zu Grunde und wer entscheidet dann über das Strafmaß?

Wenn eine Beziehung so weit ist, dass man mit juristischer Winkeladvokat-Rhetorik "beweisen" muss was ein Seitensprung ist oder auf "Freispruch" pocht, weil ja die Aussage der Gegenseite zum Zeitpunkt x eindeutig amnestiebegründend blablabla..

dann hat die Beziehung IMHO ganz andere Probleme als den Seitensprung.

Die Beziehung ist ein Spiel von zwei Parteien, die im Idealfall Partner sind. Und nur diese legen die Regeln für ihr Spiel fest.

Und Du lieber TE, wenn es sich doch gar nicht um Eure Beziehung handelt - wie Du nicht müde wirst zu betonen - Wieso interessiert es Dich dann? Wozu dann diese Abstimmung. Willst Du anderen Leuten mit Hilfe einer pp.de Abstimmung erklären, was in ihrer Partnerschaft richtig oder falsch ist und was sie gefälligst als "fremdgehen beanstanden dürfen" und was nicht?

Was fremdgehen ist und was nicht und wie viel Wahrheit eine Beziehung verträgt sollten die entscheiden, die es betrifft.
Wer seinen Partner gut genug kennt weiß, ob er/sie einen verheimlichten Seitensprung toleriert oder nicht. Da muss man sich nicht auf irgendwelche Aussagen berufen.

Die "sie hat doch gesagt, dann darf ich auch" - Ausrede ist der nutzlose Versuch das eigene Gewissen zu beschwichtigen. Rechtfertigungsversuch für etwas, von dem man weiß, dass es keine Rechtfertigung dafür gibt. Zumindest keine die der Partner gleichermaßen akzeptieren würde.

Also viel Spaß beim Scherbengericht und der Be- oder Verurteilung von anderen Beziehungsvarianten.

Aber lehnt euch nicht zu weit aus dem Fenster, sonst fallt Ihr vom Rand der Scheibe

Marc - sorry I couln't resist


Geschrieben

ich spar mir das schreiben, ballou hat's schon treffend gesagt


Ballou1957
Geschrieben


...
Es geht dabei nicht um Rechtfertigung, Beweise, Beweisumkehr etc. Wer soll denn der Richter in der Beziehung sein, wer der Staatsanwalt?

Wir hier die poppen.de Gemeinde, die per Scherbengericht entscheiden, ob eine Formulierung einen Seitensprung rechtfertigt oder nicht oder gar die Definition des "Seitensprunges" regelt?

Und welches Gesetz legt man der Sache zu Grunde und wer entscheidet dann über das Strafmaß?
...
Marc - sorry I couln't resist



Ach hau doch ab! (Ich weiß, passt nicht - aber gestern frisch gelesen und wollte es endlich auch mal schreiben - also bitte bleib. es gibt nicht mehr so viele, die man noch gerne liest! Es ist ja schon herzöffnend, dass jemand hier überhaupt noch weiß, wass ein Scherbengericht ist!)

Wo, wenn nicht hier ist das ideale Biotop für Nahrungsketten der Entrüstung und moralischen Verurteilung - beginnend vom fehlenden Buchstaben in einem Wort, mangelnder oder übermäßiger Zeichensetzung, bis hin zu den diversen Stufen zwischenmenschlichen "Verrates", falscher Entrüstung über den stattgefundenen Verrat und natürlich auch Entrüstung über die Entrüstung über die Entrüstung über die.....


Couldn´t resist too


Tristania_
Geschrieben

Ich würde mich allen Ernstes auch fragen, was ich meinem Partner noch bedeute, wenn ich einen solchen unausgesprochenen Jagdschein bekäme ...

Die logische Vermutung liegt nahe, dass da wohl Jemand schon vorher an einem fremden Honigtopf genascht hat und nun sein Gewissen beruhigen will ...

Emotionale Erpressung wäre auch noch eine Möglichkeit - frei nach dem Motto: Ich will zwar nicht wissen, was Du tust, hoffe aber auf Loyalität und Deine Liebe, dass Du meine (vermeintliche) Großzügigkeit nicht ausnutzt. Das hat schon fast etwas vom "eigener-Marktwert-für-den-Partner"-testen ...
Armselig, wer solche Spielchen nötig hat, statt offen zu kommunizieren.


Ein weiterer Gedankengang wäre, wenn ich das in alle Richtungen auslege, dass es da wohl schon vermutete Seitensprünge gab und sich der Andere so den eigenen seelischen Druck nehmen will ...


Geschrieben



1. Für mich ist die Bezeichnung "Offene Partenrschaft" nicht wirklich verständlich.
Warum?
wenn zwei Menschen so "offen" leben", wozu brauchen sie den überhaupt einen Partner??



Hi ,
weil man einen Menschen an der Seite hat den man liebt.
Das andere ist für mich nur Sex , das muss niemand verstehen , das reicht wenn mein Partner und ich damit glücklich sind

In unserer offenen Partnerschaft gibt es keinen von uns alleine , wir leben das zusammen aus.

Gruß Gaby


Delphin18
Geschrieben

wenn zwei Menschen so "offen" leben", wozu brauchen sie den überhaupt einen Partner??

Weil es möglicherweise außer Sex noch andere Lebensinhalte gibt?


Delphin18
Geschrieben

Viele Menschen gehen in ihrer Partnerwahl auch Kompromisse ein, oder müssen Kompromisse eingehen.

Es kann auch sein, dass trotz erfüllendem Sex mit dem Partner zur Seelenverwandtschaft auch gehört, dass beide gleichermaßen auch Sex mit anderen genießen und dem Partner zugestehen können.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Sind Deine Aussagen als Single eher theoretischer Natur?


DerLeibhaftige
Geschrieben

Einen Kommentar lasse ich mir nicht verbieten!

Fremdgehen ist Betrug, und Betrug ist nie okay, unabhängig davon, ob er aufgedeckt wird, oder nicht!

Wenn es aber etwas ist, was die Beziehung nicht in Frage stellt, ziehe ich vor, es nicht zu wissen...


CityLion
Geschrieben

Am besten, man verkauft noch Ablassbriefe für solche Art von Beziehungen.

( Wäre doch eigentlich eine tolle Marktlücke ?! )

Fazit: Solche Beziehungen kann man auch sein lassen.


LeBatteur
Geschrieben

In einer funktionierenden Partnerschaft gibt es kein "Fremdgehen".
Wenn doch, funktioniert die Partnerschaft nicht.


×