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Ohne den Penis gäbe es keinen Krieg

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ist sein Schwanz für das Unheil verantwortlich, das der Mann über die Welt bringt?


xhollywood
Geschrieben

Du meinst, Kriege entstehen aus Schwanzneid?? Die Amies sind nur in den Irak eingefallen, weil Sadam 'n größeren hatte... ?? :-D

...interessante These das.


Geschrieben

Die Frage ist die heutige Sonntagsaufgabe -

ich will mal so sagen: es ist nicht der "Schwanzneid" aus dem die Kriege kommen, aber die Ursache für speziell männliche Gewalt ist die gleiche, die u.a. auch für das Vergleichen von Schwänzen zuständig ist...

Der Mann ist biologisch programmiert (im wahrsten Sinne des Wortes) "zuerst zu kommen", seinem Samen den Vorrang vor dem des anderen zu erkämpfen.
Dieses Prinzip ist jedoch in das Betriebssystem des Mannes geschrieben und ist nicht nur ein Unterprogramm desselben mit einer fest umrissenen Funktion.
Der Mann lebt nicht nur in "Fortpflanzungskonkurrenz" - er "ist" eine solche.

Bei manchen Tieren, wie ich meine z.B. u.a. Delphinen, gibt es Bestandteile im Sperma, die das Sperma anderer Delphinbullen unschädlich machen...

In der Urzeit hat man dem anderen einen Prügel über die Rübe gezogen und seine Alte an den Haaren in die Höhle geschleppt - heute haben wir Massenvernichtungswaffen - haben uns wissenschaftlich rasanter entwickelt, als ethisch...

...mit unübersehbaren Folgen...


Geschrieben

...zu geil, sitze in Palma, war bestimmt seit 2 Monaten nicht mehr auf pp.de, aber an der Qulität der Beiträge hat sich nix geändert ---es gibt doch noch Konstanten im Leben.
Aber nun zum TE, wie Du sicher nicht weiß bin ich hier eine der obersten Authoritäten in Sachen Männerunterbuttern, Frauenüberhöhen un deinschleimen, deshalb meine unumstößliche, alleinige und unwiderlegbare WAHRHEIT (bereit???):
Die FRAUEN sind schuld (wie immer), den gäbe es keine Muschies(Vagina's) könnten wir Männer glücklich und Zufrieden mit Bier, Bild und Sprossung leben, und müßten uns nicht mit Penisneid rumärgern, wo wir doch alle den größen haben.
Und wenn Du jetzt noch einen Thread schreiben möchtest wer zuerst da war Henne, oder Ei --- hier gleich die Antwort: Der Hahn.
So, mein Bester ich geh jetzt in die Sonne un dtrink Ouzo, und was machst Du so?


Geschrieben

Das macht dich nicht interessanter *pfui achilles.

Spritzneuling, ich finds interessant was du fragst.

Ich habs schonmal geschrieben und scheue mich nicht es erneut zu sagen, dass Penisneid eine rein weibliche Angelegenheit ist.

Mit den Samen und dem anderen was du so sagst...
Meine Sonntagsantwort ist, dass es in der Geschichte an allen liegt (Männlein wie Weiblein), dass es ein Konkurrenz- und Überlebenskampf um nichts gibt.
Kain und Abel, es waren Brüder ja, aber es gab bestimmt auch Schwestern die sich bekriegten.

Heute haben sich alle weiterentwickelt und bekriegen tun sich auch Frauen mit Männern; nur in einem kleineren Rahmen.

Stell dir vor unsere Angie dreht durch weil sie z.B. nix mehr zu verlieren hat und sich zwischenzeitlich unser Bild durch was auch immer in sie geändert hat?

Wir Menschen sind das Ergebnis unserer Zukunft und nicht ein Mann oder eine Frau.


Geschrieben

Sind hier etwa BILD Leser anwesend?

*grusel*

Wenn ich mir den Terror unter Frauen so ansehe... *ohne worte*


griselda
Geschrieben

Ich gebe zu bedenken, dass nicht nur Männer (begrenzt testosteronbedingt) machthungrig und kriegerisch sind. Man denke an Lady MacBeth oder gar die Amazonen. Zudem sagt man auch, dass hinter jedem großen Mann eine große Frau steht.

Der Phallus an sich steht für Macht, er symbolisiert Stärke und nicht zuletzt steht er für Fruchtbarkeit und Fortpflanzung - Fortpflanzung und Fruchtbarkeit bedeueten schon immer Macht, weil Menschen das wichtigste Kapital darstellten, was heute nicht mehr unbedingt der Fall ist, Quantität ist eben wirklich nicht alles.
So, wie Fruchtbarkeit heute nicht mehr wirklich als machtvoll angesehen wird, nimmt auch die Bedeutung des Phallus ab.

Ich würde eher sagen: Ohne Glauben gäbe es keinen Krieg, ohne Geldgier gäbe es keinen Krieg. Das ist zwar auch heute noch eine männliche Domäne, aber die ist historisch gewachsen und wird heute durchaus auch von Frauen infiltriert.


goldenhills
Geschrieben


Kain und Abel, es waren Brüder ja, aber es gab bestimmt auch Schwestern die sich bekriegten.



Und da *Männer* die Bibel geschrieben haben, ist von dem Krieg unter Schwestern nicht die Rede *lächel.....und aus welchem Grund?

Weil Männer immer besser sein wollen !!!!

golden, die die These des TE´s gar nicht SO falsch findet;-)


Geschrieben (bearbeitet)

Ist sein Schwanz für das Unheil verantwortlich, das der Mann über die Welt bringt?



Nee, jedenfalls wurde auch der Führer von Frauen häufiger gewählt als von Männern.

Britische Frauen müssen jeden Mann schief angesehen haben, der sich nicht freiwilllig zu den Soldaten gemeldet hat, als es in den zweiten Weltkrieg ging. Interessant dürfte in diesem Zusammenhang das Buch "Frauen und Krieg." des Militärhistorikers Martin van Creveld sein.

@griselda: Es gibt keine Beweise, daß Testosteron ein Aggressionshormon ist. Frauen sind eben genauso aggressiv wie Männer, aber das anders - subtiler. Es wurde sogar festgestellt, daß Frauen mit einem sehr hohen Testosteronspiegel hilfsbereiter sind.


bearbeitet von Lichtzeichner32
Geschrieben

golden, die die These des TE´s gar nicht SO falsch findet;-)

Na eben, und die Welt wandelt sich doch dauernd. Schau mal; ihr Frauen dürft hier eure Meinung sagen

Unterstelle dich doch nicht Thesen die rein auf den Ursprung allen Daseins sich richtet.

Frauen können und "dürfen" das Gleiche heute.

*, vielleicht war "diese" Spitzfindigkeit ja auch gewollt und der TE ist ein Weib?


Geschrieben (bearbeitet)

@griselda - auch Geldgier ist in meinen Augen schon phallisch...

Und die Aussage, dass der Phallus für Macht steht, unterstützt ja meine These,
die weitere Aussage, dass er auch für Fruchtbarkeit steht, befindet sich nicht im Widerspruch zu dem von mir Gesagten - im Gegenteil: ich sage ja, dass der Kampf um die Durchsetzung der eigenen Fruchtbarkeit eine Triebfeder für Gewalt ist.

Lady Macbeth kennen wir aus den literarischen Werkes eines Mannes, und die Amazonen gehören halb ins Land der Sage.
Zudem bedeuten ja (weibliche) Ausnahmen (mit männlicher Attitüde) nicht notwendig die Fehlerhaftigkeit meiner These...

Ohne den Tod gäb es es keinen Glauben und ohne den Phallus keinen Tod wegen des Glaubens...

@Lichtzeichner: deine Argumente stützen meine These eher noch, weil sie eben auch die Rolle der Frau im Reproduktionsprozess widerspiegeln - obwohl ich darauf nicht hinauswollte...

@Luftzug: Nomen est Omen - bei mir kommt ein Luftzug aus der Luftpump...
Ich werde dich meiden müssen, bevor ich mich wieder unbeliebt mache...


bearbeitet von Spritzneuling
griselda
Geschrieben (bearbeitet)

Und da *Männer* die Bibel geschrieben haben, ist von dem Krieg unter Schwestern nicht die Rede *lächel.....und aus welchem Grund?



Hier müssen wir beachten, dass die Bibel tatsächlich von Männern geschrieben wurde, weil Frauen keine Bildung zugänglich war. Wer hat das bestimmt? Männer! Es ist ja nicht so, dass die "Frauenrolle" zufällig entstanden ist. Frauen mussten sich durchaus heimlich verbünden, um überhaupt irgendwas zu schaffen. Vielleicht laufen deshalb weibliche Kriege eher unbemerkt ab.

Man kann so ziemlich allem phallische Eigenschaften zuschreiben, wenn man es nur möchte. Doch bedenke man, dass der Phallus ohne seinen Antagonisten, das weibliche Honigtöpfchen, so gar keine Macht symbolisieren könnte.


bearbeitet von griselda
Geschrieben

@griselda: Ihr armen, armen unterdrückten ...

Wenn es tatsächlich so wäre. Die Tatsache ist allerdings, daß der Mann schon immer das unterdrückte Geschlecht waren. Wer ging und geht denn in den Krieg und läßt sich als Kononenfutter verballern? Ja ja, auch hier sollen wieder die Frauen die Hauptopfer sein, bekommen sie doch tote oder verkrüppelte Männer oder Söhne zurück. Vom leid, das die Männer im Krieg erfahren redet niemand. Ist nicht ein toter oder verkrüppelter Mann das wahre Opfer des Krieges?

Dieser scheiß Feminismus will nur alles pervertieren und die Frau im Glanze erstrahlen lassen. Feminismus ist eine menschen- und lebensverachtende Ideologie/Religion!


Geschrieben

In der Geschichte gab es auch genug Frauen die Kriege geführt haben. Und es gab und gibt genug Frauen die Grausamkeiten begangen haben.
Wie z.B. die bekloppte Schuhsammlerin von den Phillipinen oder Frau Honecker.


griselda
Geschrieben

Das ist jetzt niedlich, bin ich doch bekennende Feminismuskritikerin.
Ich schilderte gerade Fakten, wenn Du Männer als per se historisch unterdrückt darstellen möchtest, dann musst Du Dich im Rahmen Deiner Aussage schon fragen, wer denn die Männer in den Krieg geschickt hat. Frauen? Wohl eher nicht, Machthaber und Heerführer waren historisch gesehen Männer und sind auch heute fast immer Männer. Frauen haben Männer versteckt, um sie nicht in den Krieg ziehen zu lassen, sie haben ihre Söhne als Mädchen getarnt, damit sie nicht in den Krieg ziehen mussten, sie haben das Land bewirtschaftet und auf die Heimkehr ihrer Männer gewartet. Das machen sie auch heute noch vielerorts.

Feminismus, mein Lieber, ist grundsätzlich auf das friedliche und gleichberechtigte Miteinander der Geschlechter bedacht und wäre nie entstanden, wenn Frauen schon immer die gleichen Rechte wie Männer gehabt hätten.
Nun war es leider schon immer so, dass eigentlich gute Ideologien von ihren Vertretern in der Umsetzung negiert wurden, weshalb ich Feminismus kritisiere. Grundlegend ist nämlich wichtig, dass Männer und Frauen einfach nicht gleich sind und einander nicht alle Aufgaben abnehmen können. Das klassische Beispiel: Männer können nicht stillen, verfügen dafür aber in der Regel über mehr physische Kraft.
Feministen tendieren oft dazu, der Frau mehr Vorteile als den Männern erringen zu wollen, genau damit führen sie den feministischen Grundgedanken ad absurdum. Eine Gleichberechtigung kann nur erreicht werden, wenn alle wirkliche Gleichheit wollen und ist deshalb per se zum Scheitern verurteilt. Besonders, wenn die, die gleichberechtigt sein sollen, so unterschiedlich sind wie es nunmal bei Männern und Frauen der Fall ist.


Geschrieben

Wer ging und geht denn in den Krieg und läßt sich als Kononenfutter verballern? Ja ja, auch hier sollen wieder die Frauen die Hauptopfer sein, bekommen sie doch tote oder verkrüppelte Männer oder Söhne zurück. Vom leid, das die Männer im Krieg erfahren redet niemand. Ist nicht ein toter oder verkrüppelter Mann das wahre Opfer des Krieges?



Und wer hat die Kriege angezettelt, in denen die armen, unschuldigen Männer sich verballern lassen mussten? Wer hat bestimmt, dass Frauen eben nicht in den Krieg ziehen?


griselda
Geschrieben

Die Bekloppte mit dem Schuhtick heißt übrigens Imelda Marcos und war mit dem Staatsoberhaupt der Philippinen verheiratet. Macht hatte also eigentlich nur ihr Mann Ferdinand, der immerhin 21 Jahre lang den Diktator gab. Da kommen wir wieder zu "Hinter jedem großen Mann steht eine große Frau". Frau Marcos hat eine totale Macke hinsichtlich Schuhen, aber auch hinsichtlich Schmuck und allem, was schön und teuer ist. Die politische Macht hatte trotzdem ihr Mann, sie hat ihr dabei allerdings "gut" unterstützt - das erwartet man doch auch von einer Ehefrau, nicht wahr?


popcorn69
Geschrieben

der marcos war sicher nur die marionette seiner frau....
wenn die ´n paar schuhe brauchte(dringend ) liess der seine schergen amok laufen...

in der realtität sehe ich überall machtgierige frauen hinter vermeintlich mächtigen männern.

und wenn nicht: friedrich der grosse...o.ä. dann war es griesgrämigkeit, wieder wegen der (diesmal fehlenden oder falschen) -frau(en)


griselda
Geschrieben

Somit sehen wir: Auch mächtige Männer sind nur Menschen und wollen nen Happen Sex und Liebe.


Geschrieben

Danke Griselda!
Mir fiel der Name nicht ein.
Ich denke aber das die wenigen Weiblichen Herschererinnen in der Geschichte auch nicht gezögert haben Menschen in den Tod zu schicken. Z.B. Katharina die Grosse.


griselda
Geschrieben

Aber genau das ist der springende Punkt: Es waren und sind noch immer sehr wenige Frauen.
Wenn wir mal Spritzis Eingangsbehauptung ansehen, dann können wir dazu bisher nur eins sicher sagen: Krieg ist eine männlich dominierte Angelegenheit, weil Männer noch immer in den Machtpositionen dominieren. Wir können nicht sagen, ob Frauen auch so handeln würden, aber wir gehen wegen der Sanftheit, die der Frau an sich zugeschrieben wird, davon aus, dass Frauen nicht so viele Kriege führen würden. Andererseits wird Frauen auch eine höhere Tendenz zur Hysterie zugeschrieben...


Geschrieben

Wenn ich so manche Meldungen von misshandelten oder getöten Kindern mitbekomme gehe ich davon aus das Frauen genauso Grausam oder friedlich wie Männer sind.


Geschrieben (bearbeitet)

Jetzt mal eine Zusammenfassung, daß Kriege und andere solche Dinge nicht einseitig vom Mann ausgehen:

Da man hier keine Links setzen kann, blieb mir nur übrig, das Posting in einem anderen Forum zu kopieren.

Eine ideologische Leitfigur Frankreichs im 100-jährigen Krieg war Jeanne d' Arc.

Die spanische Königin Isabella I. von Kastilien war an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert eine der Hauptverantwortlichen für den Massenmord an der Indio-Bevölkerung Südamerikas.

Die englische Königin Maria I. war Mitte des 16. Jahrhunderts für die Einführung der Inquisition in ihrem Land verantwortlich.

Katharina von Medici führte Krieg gegen die Hugenotten in Frankreich und gehörte zu den Drahtziehern der Bartholomäusnacht 1572.

Im 16./17. Jahrhundert führte Elizabeth I. Krieg gegen Spanien.

Anna von Österreich führte im 17. Jahrhundert Krieg gegen ihren eigenen Bruder.

Die Erzherzogin Sophie von Österreich, Mutter des vor allem durch die "Sissi"-Filme bekannt gewordenen Kaisers Franz Josephs I., war berüchtigt für ihre brutale Unterwerfung von Aufständischen in den habsburgischen Kronländern.

Magda Goebbels galt im Dritten Reich als eine der aktivsten Unterstützerinnen der Nazi-Prominenz, nicht nur ihres Mannes.

Hilde Benjamin, erste Richterin am obersten Gericht der DDR und spätere Justizministerin, im Volksmund "Blut-Hilde" oder "die rote Guillotine" genannt, war gefürchtet und berüchtigt durch die Vielzahl der Todesurteile, die sie fällte. Historiker vermuten heute, dass ihr Hardlinertum sogar von der damaligen kommunistischen Staatsführung als zu extrem empfunden wurde und dies der Grund für ihre spätere politische Kaltstellung war.

Indira Gandhi verwandelte während ihrer Amtszeit als Premierministerin Indien zwischenzeitlich in einen Polizeistaat.

Die Frau von Mao beteiligte sich während des "großen Sprungs nach vorn" an zahlreichen Menschrechtsvergehen.

Während der politischen Unruhen in der Bundesrepublik der Siebziger Jahre waren auch Terroristinnen wie etwa Susanne Albrecht, Ulrike Meinhoff, Brigitte Mohnhaupt oder Inge Viett aktiv.

Winnie Mandela, geschiedene Frau von Südafrikas Nationalhelden Nelson Mandela, werden Folterungen politischer Gegner nachgesagt.

Imelda Marcos, ehemalige philippinische Präsidentengattin, erlangte durch die massive Ausbeutung ihres Volkes traurige Berühmtheit.

Die britische Premierministerin Margaret Thatcher führte zu Beginn der Achtziger Jahre Krieg gegen Argentinien um die Falklandinseln, welcher zwar keinerlei Veränderung des politischen Status quo brachte, dafür aber eine Menge Todesopfer unter Zivilbevölkerung und Militär.
Geschichtswissenschaftler gehen heute davon aus, dass Thatcher den Krieg vor allem deshalb führte, um ihre innenpolitische Situation vor einer bevorstehenden Wahl zu stärken.

Elena Ceaucescu war an der Seite ihres Mannes Nicolae zu Zeiten des sozialistischen Rumäniens massiv mit für die Verarmung und Unterdrückung des rumänischen Volkes verantwortlich.

Ende der Neunziger Jahre trat im Nahen Osten erstmals verstärkt das Phänomen der Selbstmordattentäterinnen auf, also dass sich auch Frauen auf öffentlichen Plätzen in die Luft sprengten, um möglichst viele Menschen mit in den Tod zu reißen.

Im Jahre 2003 erlangte die amerikanische Soldatin Lynndie England weltweite Bekanntheit, da sie sich massiv an Folterungen und rituellen sexuellen Demütigungen irakischer Kriegsgefangener im Gefängnis Abu Ghraib im Irak beteiligte.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts trug US-Außenministerin Condoleeza Rice maßgeblich die Kriegspolitik ihres Vorgesetzten George W. Bush mit, welcher mehrere Tausend US-Soldaten zum Opfer fielen.

2006 hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel offenkundig keine Schwierigkeiten damit, das Leben deutscher Soldaten bei Einsätzen der Bundeswehr im Libanon und Kongo zu riskieren.


Finden ließen sich bestimmt noch etliche Beispiele mehr ...


Tansu Ciller: Als türkische Ministerpräsidentin ging sie nicht friedlicher mit Minderheiten um als ihre männlichen Vorgänger.

Kumaratunga Bandaranaike: Die frühere Regierungschefin Ceylons / Sri Lankas war Singhalesin, und als solche war sie nie verlegen, wenn's was gegen die Tamilen auszubaldowern galt, wobei, zugegeben, sich die beiden Ethnien noch nie was geschenkt haben.

Golda Meir: Die frühere Ministerpräsidentin Israels war ebensfalls kein Ausbund an Menschlichkeit. Kein von Heim und Hof vertriebener Palästinenser hatte bei der je was zu lachen gekriegt.

Katharina die Große von Rußland

Maria Theresia ( Schlesische Kriege )

(...) weil Männer noch immer in den Machtpositionen dominieren.



Das ist angesichts der Liste oberhalb eine unhaltbare These, die Du ganz sicher nicht beweisen kannst. Das kann nur eine gefühlte dominanz der Männer in Machtpositionen sein.


bearbeitet von Lichtzeichner32
griselda
Geschrieben

Sehr schön, nun setz dem bitte alle Kriege und Menschheitsverbrechen gegenüber, die von Männern begangen wurden.

Licht, niemand behauptet, dass Frauen KEINE Kriege führen, dass Frauen keine Verbrechen an der Menschheit begehen oder begangen haben, niemand behauptet, dass Frauen nicht geil auf Macht sind. Es geht hier um die Proportion und auch Du wirst feststellen, dass Krieg und Menschheitsverbrechen eben keine weibliche Domäne sind oder jemals waren.
Wenn Du einseitig argumentierst, dann wirst Du niemals eine Ganzheit erfassen können.


Geschrieben

Wenn die Gleichberechtigung weiter erfolgreich sein wird kommt es ja vielleicht mal zu einem Ausgleich der Grausamkeiten.


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