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[..zeitarbeitsfirmen sind jobkiller..]


?  

139 Stimmen

  1. 1. ?

    • Ich habe Erfahrungen
    • Jobkiller
    • Ich habe keine Erfahrungen
    • Kein Jobkiller


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

69iger so beharrlich du mit deinen zulagen warst, koenntest du das format haben, auch die rechnung als richtig beim gegen-poster mal zu ..erwaehnen..macht einen schlanken fuss und kostet nichts..

xirix.-...)))


Aber Recht behält er, wenn er behauptet, dass die Lobbyisten die einzigen Gewinner in diesem miesen Spiel sind.

Und die Verlierer sind und bleiben nicht nur die Lohnsklaven, sondern alle anderen mit, die diese Raffgier der "Reichen", der "Elite" auch noch über Steuergelder tragen müssen!


69Liebhaber69-1967
Geschrieben (bearbeitet)

Aufstocker

Immer mehr Menschen in Deutschland können von ihrem Einkommen nicht leben. Die Zahl derjenigen, die arbeiten und zur Sicherung des Existenzminimums zusätzlich Hartz IV beziehen müssen, ist weiter gestiegen. Rund ein Viertel aller Hartz IV-Empfänger/-innen ist heute berufstätig. 2009 erhielten nach Angaben der BA durchschnittlich 1,3 Millionen Menschen aufstockendes Alg II, um ihr Existenzminimum zu sichern.



Fakt ist, dass die prekäre, nicht existenzsichernde Arbeit massiv zugenommen hat. Und traurige Realität in Deutschland ist, dass auch Vollzeitjobs die Familie oft nicht ernähren! Besonders betroffen sind Beschäftigte in der Leiharbeitsbranche, im Gast- und Verkehrsgewerbe sowie bei den Reinigungsdiensten.

Zusätzliche Hartz-IV-Leistungen beziehen …

geringfügig Beschäftigte 614,000

sozialversicherungspflichtig Beschäftigte,670,000

davon:

- Vollzeit-Beschäftigte 425,000

- Teilzeit-Beschäftigte 245,000


Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA) 2010




Besonders bedenklich ist die wachsende Zahl der Menschen, die sogar trotz Vollzeitarbeit auf staatliche Zuschüsse angewiesen sind!!!

Darüber hinaus gibt es noch eine riesige Zahl Bedürftiger, die ihren Anspruch auf staatliche Hilfe nicht wahrnehmen!!!!!

Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung nehmen knapp zwei Millionen Erwerbstätige das aufstockende Alg II nicht in Anspruch, obwohl dies möglich wäre!!!!

Für die Betroffenen ist es „demoralisierend, wenn sie voll arbeiten, mit ihren Beiträgen zur Finanzierung des Sozialstaats beitragen und trotzdem auf staatliche Leistungen angewiesen sind“ (Wilhelm Adamy, DGB).


Politik fördert Lohndumping!

Statt den Niedriglohnsektor endlich wirksam einzuschränken, wie dies in vielen unserer Nachbarländer der Fall ist, schafft in Deutschland die Politik sogar noch Anreize! !!

Durch aufstockendes Alg II übernimmt der Staat praktisch „eine Ausfallbürgschaft für Niedriglöhne, weil das Einkommen eben nicht zur Deckung des Existenzminimums ausstreicht“ (IAQ).

Allein 2009 wurden auf diese Weise knapp elf Milliarden Euro an Lohnsubventionen gezahlt. Geld, das an anderer Stelle fehlt …

* Die Ausgaben für die Gruppe der Aufstocker betrugen allein im Jahr 2009 10,9 Milliarden Euro.
Quelle: BA

Die staatlichen Zuzahlungen haben massiv zur Ausweitung des Niedriglohnsektors beigetragen! Fakt ist, dass Arbeitgeber die Löhne drücken, seit es Hartz IV als Zuzahlung gibt.
Sie nutzen dies aus, indem sie verstärkt Niedrigverdiener einstellen, die ihren spärlichen Lohn dann mit Alg II aufbessern müssen.



Mindestlohn einführen statt Lohndumping staatlich fördern!

Es ist ein gesellschaftlicher Skandal, dass der Staat zugunsten der Arbeitgeber Armutslöhne subventioniert und damit die öffentlichen Haushalte schwächt!!!!!

Die Möglichkeit aufzustocken, gibt Unternehmen Anreize, die Löhne zu senken. Hartz IV hat den Niedriglohnsektor beflügelt: Es spricht sich bei den Arbeitgebern immer mehr herum, dass man niedrige Löhne mit staatlichen Leistungen „aufbessern“ kann.

Dieses Lohndumping auf Kosten der Steuerzahler muss endlich beendet werden. Dies kann wirksam nur durch die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne erreicht werden.


Quelle : Verdi b+b



Aus den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gehr hervor, dass derzeit 109.259 Selbstständige und Freiberufler aufstocken. Angesichts des hohen Anteils der Juristen an den Selbstständigen bedeutet dies, dass wohl 10.000 der insgesamt 150.000 als Anwalt zugelassenen Juristen Hartz IV beziehen.


bearbeitet von 69Liebhaber69
Geschrieben (bearbeitet)

wenn man es humoristisch betrachtet, haben wir eigentlich unsere Obrigkeit als groesste Vetreter im Sinne von " Leiharbeit" vergessen. Schleicht sich doch auch da ein, dass man seinen Aemtern nur noch gelegentlich effizient und dann doch sprunghaft wechselfaehig nachgeht. So werden Ministerpraesidenten / Praesidenten und beruflich voellig falsch ausgerichtete auch zu jedem Job -gezwungen-
( siehe Gutenberg in der Verteidigung.Profession: eine ganz andere)
Lediglich das "Lohnniveau" ist dort deutlich ertraeglicher und die Pensionen sicher

Ja es ist faszinierend, wie angeblich gerechnete 35 Millionen Erwerbstaetige, 80 Millionen " am fressen" halten.

gruss xirix

Ich halte auch nichts von dem Lohn der mit 8 € ueber dem Exiztenzminimum liegt.Hauptsache er liegt so eben darueber.
In einer Erhebung zum Thema niedergelassen Juristen, wurde schon einmal Ende der 90iger Jahre festgstellt, das rund 54% der One-Men Kanzleien Zuschuesse aus sozialen Kassen bekamen.
Im Rahmen der Erhebung, fand man damals heraus, das der " Chef" weniger verdiente, als seine Vorzimmerdame, die er allerdings auch braucht.


bearbeitet von xirix
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