Woran hast du gemerkt, dass du einem Mann wirklich vertrauen kannst? War es ein Moment, ein Satz oder etwas, das er nicht getan hat?
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Von Gelöschter Benutzer, in Fetisch- und BDSM Forum
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Empfohlener Beitrag
Luderwicht
Immer!
re****
Ich mag eure Story 😃
Be****
Auf die Rubrik bezogen, Führung und Kontrolle verbinde ich nicht mit Vertrauen, sondern mit Misstrauen.
re****
Verständlich! 😃
Ta****
Die Überschrift finde ich durchaus allgemeinwürdig. Gut, der EP-Satz ist dann etwas mißverständlich. Für mich allerdings kein Grund, wieder halbwegs Kindergarten zu spielen. Irgendwie scheint sich das gerade auszubreiten. Nun gut.
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Vertrauen wäre für mich jetzt auch nicht unbedingt geschlechterspezifisch
Ich hatte jetzt in der Tat versucht, den Moment herauszufinden, ab dem ich sagen konnte, 'ich vertraue dir', ohne dabei ev. Bauchschmwerzen zu bekommen. In der Tat fand ich diesen Moment nicht wirklich. Wenn ich allerdings die Inhalte und die Offenheit in der Kommunikation betrachte, die offenen Fragestellungen und die daraus resultierenden Antworten, dann ergab sich da eigentlich immer ein gewisses Muster. War die Kommunikation intensiv, Antworten spontan oder aber umfänglich und überlegt, wurde manchmal mehr geantwortet, als eigentlich gefragt wurde etc. dann hat mich mein Gespür auch zukünftig nicht getäuscht, dass ich der Person/Frau trauen konnte und kann.
Nehmen wir den anderen Kontext im BDSM-Zusammenhang. Hier sehe ich eher tatsächlich die "Führung" beim submissiven Part. Da wird es sicher sehr verschiedene und individuell geprägte Muster geben. Mit Sicherheit dürften die Schildträger "Ich bin DOM" in den seltensten Fällen dazu gehören. Leider gilt auch im negativen Bereich die Aussage "Es fallen immerdie gleichen aufeinander rein." Die sich dadurch entwickelnden und publizierten negativen Erfahrungen gehören leider auch zu der Realität.
Du****
Gut Du willst die Diskussion laufen lassen.
In einer Beziehung sollte Vertrauen auf beiden Seiten existieren. Ist diese Vertrauen gegeben, gibt auch gerne einer der Beiden die Führung an seinen Partner abgeben, wenn er weiß, dass er auf diesem Gebiet einfach besser ist.
Wenn Du dies auf die Intensität übertragen möchtest, haben wir doch eigentlich das gleiche. Vertraut eine Frau nicht ihrem Partner, wird sie mit ihm vielleicht nicht so sich fallen lassen können, dass beide ihre Wünsche ausleben möchten.
Do****
Im BDSM-Kontext fand ich es immer spannend zu fragen, wie diese Dominanz/Führung sich zeigt, wenn es nicht um Sex geht. Die Antworten waren allerdings selten spannend. Allerdings gab es auch sehr erfreuliche Ausnahmen.
Ca****
Ich würde ja die Dominanz Nummer einfach weglassen. Oder einfach nicht so in den Fokus rücken.
Nicht jede Frau, die es mag wenn Mann mal führt, will am Ende auch dominiert werden. Es geht halt nicht zwingend um Kontrolle oder Führung. Es geht darum ich im richtigen Moment, dass richtige zu tun. Zu erkennen wann die Frau vielleicht gerade einfach mal jemanden braucht der vorangeht. Sie vielleicht auch einfach mal "schwach" sein möchte. Macht der Mann dann das richtige, wächst natürlich das Vertrauen.
Wie das natürlich in der "Dominant - Devot" Nummer läuft weiß ich nicht. Aber nehme ich Poppen als Maßstab und das was so in den "GBs" von mancher Frau steht... wo dann "Dominanter-Irgendwas" so Sachen schreibt wie "Melde dich SOFORT bei mir, sonst wirst du bestraft"... habe ich den Eindruck, wann immer ein Mann sich "Dominant" auf die Stirn schreibt, ist er vieles aber eben nicht Das, was die Frauen wollen.
bearbeitet von Carbonatedla****
Da stimme ich dir aus vollem Herzen zu. Du hast damit den Kern moderner und wirksamer Führung auf den Punkt gebracht.
bearbeitet von lazy_crazyWenn Vertrauen fehlt, schrumpft Führung auf ein reines Management von Abläufen, Leistungskontrollen und Micromanagement zusammen. Das ist nicht nur extrem energieintensiv für Führungskräfte, sondern nimmt Teams jeglichen Spielraum für Eigenverantwortung, Kreativität und echtes Engagement. Oder was meintest du jetzt?
Luderwicht
Weil Menschen (auch Frauen 😉) selbstbestimmt sind oder sein wollen/sollten.
Mich führt niemand!
Es gibt eine Situation: Wenn ich meinem Mann beim Sex die „Führung“ überlasse! Allerdings nicht jedesmal und immer im Einvernehmen! Und ausnahmslos nur zu zweit miteinander und bezogen auf die Situation 😎
Er kennt mich, meine Grenzen, meine Bedürfnisse und ist nie übergriffig!
Wie gesagt: Im wahren Leben niemals!
Wir auch 😊
re****
Sehr analytisch 😃
re****
Wie sehen die Antworten aus?
re****
Danke
Do****
Oh, da war einiges dabei. Vorgaben zu Menge und Art des Essens, Auswahl Klamotten, alle halbe Stunde eine Email schicken, Befehle bellen usw. Meine präferierte Antwort über Bildung, Intellekt und mentalen Fähigkeiten war nur selten dabei.
re****
Wenn es zum vereinbarten Spiel gehört, ok. Geht es aber gegen den Willen (die Grenzen) des Gegenüber, nicht ok. Da trennt sich Spreu vom Weizen. Viele kranke Köpfe verstecken sich hinter diesem Fetisch. Habe schon Storys gehört, da wird dir schwindelig 😅
ha****
Ich denke der entscheidende Punkt in der Führung ist die Kommunikation. Wer dich führen will muss dich kennen und deine Signale wahrnehmen. Er wird interessiert sein an dir und Schritt für Schritt den Rahmen erkennen in dem er sich bei dir bewegen kann und auch wissen wie er sich bewegen muss. Wobei das auch schon ein bisschen was devotes hat ;)
Dominanz ist wiederum etwas anderes ist und ich denke die wenigsten Frauen wollen genau das.
Ro****
In meiner Welt gibt es keine Führung durch einen Mann , ich möchte und muss nicht geführt werden.
Vertrauen zu einem Mann , im sexuellen Bereich , bekomme ich durch die Art und Weise wie er mich behandelt.
Anonymes-Mitglied-3
Es ist dieser eine ganz bestimmte Moment: Wenn du als Mann die Fernbedienung freiwillig abgibst. Da weiß die Frau: Der Mann hat wahre innere Stärke und keine Angst vor Kontrollverlust!