Jump to content

Warum werden M aus offenen Beziehungen rigerous als "vergeben" abgelehnt?


cu****

Empfohlener Beitrag

Ich denke das kommt darauf an was man sucht. Geht es wirklich nur um „KnickKnack“ dann kann ein „vergebener“ Partner durchaus von Vorteil sein. Aber irgendwie scheinen sich die Allermeisten von uns (Poppis) dann doch ein Hintertürchen offen zu halten für den Fall, dass vielleicht mehr daraus wird.

Vor 24 Minuten , schrieb RSSC666:

Viele wollen aber nur einen, nicht zwei (Ausnahmen gibt es immer). Und wenn man satt ist, braucht man kein "2 für 1", weil man das zweite schon vor dem geistigen Auge im Müll sieht...

Eine Sicht mit viel Egoismus zuzüglich Abwertung als Konsequenz.....
Wie gehst du mit einer Partnerin um, die Bedürfnisse hat, die über dein Satt-sein hinausgeht? Soll die sich Müll anlachen? Sind ihre Bedürfnisse dann auch Müll?

Ich finde es bedenklich, das man meint mit solchen Aussagen Klarheit und Eindeutigkeit zu vermitteln. Und man sieht nicht mehr die Brutalität der Extreme hinter dieser Aussage.

Da ja bei dir vermutlich auch viele Menschen hier im Müll landen: Macht es Freude den Müll nach etwas Gebrauchbarem zu durchsuchen?

Ich vermisse die Zeiten des Humanismus. Zeiten wo Menschen nicht mit Müll verglichen werden.

Ich sehe dem Ganzen doch auch nur akademisch von der Seitenlinie aus zu. Und versuche über Mustererkennung Prognosen abzuliefern oder Kausalitäten zu entdecken um mich in der Gesellschaft orientieren zu können.

Der Satz "Nicht gute, sondern erfolgreiche Handlungsmuster setzen sich durch." stammt nicht von mir. Er hat sich aber immer wieder als gute Arbeitsgrundlage erwiesen.
Das so viele (nehmen wir mal an das stimmt) sich als Singles ausgeben muss dann bedeuten, das sie damit erfolgreich sind. Und erfolgreich hieße dann, das sie ab und zu jemanden finden, mit dem sie mindestens einmal intim werden. Selbst wenn jene Person danach es rausfindet und danach wutentbrannt den Kontakt abbricht.
Damit meine ich nicht, das ich sowas toll finde. Sondern nur das das Vorhandensein dieser Einstellung wahrscheinlich ist.

Wären Menschen in offener Beziehung erfolgreicher, wäre die Motivation zu mehr Transparenz erfolgreicher.

Vor 44 Minuten , schrieb NoKings:

Ich finde beachtlich, dass Du - anstatt einzuräumen "Oh stimmt, da lag ich falsch" - einfach wortlos darüber hinweggehst, als hätte es Deine Aussage nie gegeben und ansatzlos anfängst über andere Themen zu referieren.

"Fake-Singles" setzen sich übrigens nicht durch. Sie denken zu Beginn nur, dass sie gewitzt sind, wenn sie "Single" anstatt "gebunden" angeben. Jede Frau mit nur zwei Gehirnzellen kennt diverse Wege herauszufinden, ob der Mann wirklich Single ist oder nicht. Und wird nach dem Ergebnis dann ganz sicher nicht sagen: "Na gut, er hat zwar gelogen, aber dann bums ihn ich eben trotzdem". Der Mann bleibt somit trotzdem ungebumst und hat nur dazu beigetragen, dass eine weitere Frau Männer für verlogene Armleuchter hält. Super Konzept.

Ich hab ungünstig zitiert, das gebe ich zu.
Alles andere, da sind wir beide auf unterschiedlichen Ebenen unterwegs. Meine Sicht ist vermutlich viel technischer. Ich vermute, du denkst das ich dir mehr widerspreche, als ich das eigentlich tue.
Ich kann deine persönliche Sicht ja verstehen. Finde sie auch nicht falsch. Sie reicht nur nicht aus um das zu erklären, was geschieht. Für mich ist wichtig, das es kausal schlüssig ist und weniger ob ich es gut oder schlecht finde.

vor 45 Minuten, schrieb Constans:

Ich vermisse die Zeiten des Humanismus. Zeiten wo Menschen nicht mit Müll verglichen werden.

... und ich vermisse die Zeiten, in denen Menschen nicht wie Waren "zwei für den Preis von einem" feilgeboten werden ... 

Muß schwer sein zu begreifen, daß nach wie vor der größte Teil der Menschheit sich einen verbindlichen Partner wünscht und nicht bloß eine Fickgelegenheit.

Und selbst wenn der Sex im Vordergrund steht, will wohl kaum eine Frau Nummer 2 - 99 sein oder einfach nur eine Adresse, wo Mann sich mal nebenher leer machen kann. 

vor 52 Minuten, schrieb Constans:

Das so viele (nehmen wir mal an das stimmt) sich als Singles ausgeben muss dann bedeuten, das sie damit erfolgreich sind. Und erfolgreich hieße dann, das sie ab und zu jemanden finden, mit dem sie mindestens einmal intim werden. Selbst wenn jene Person danach es rausfindet und danach wutentbrannt den Kontakt abbricht.

Das ist ein Irrtum, erfolgreich sind sie sicher nicht, sonst würden nicht ständig Jammerthreads dazu eröffnet werden. Frauen, die den schnellen Fick suchen, müssen sich hier nicht mit Männern absprechen, die ggf. gar keine offene Beziehung haben oder doch kein Single sind. Die gehen in die nächste Eckkneipe. Ist es eine voller Taubstumme hat sie sogar den Jackpot. 

vor 16 Stunden, schrieb Krista43:

Am Ende bleibt bei sowas immer die Frau auf der Strecke, es ist immer nur zum Vorteil des Mannes.

Im Prinzip ein guter Kommentar, der zitierte Satz gilt aber auch umgekehrt. Ich würde heutzutage auch keine Frau wollen, die in einer solchen Konstellation lebt. In jüngeren Jahren hatte ich zweimal Verhältnisse mit verheirateten Frauen. Im Endeffekt mußt Du springen, wenn die Zeit haben und Dich nach ihrem Terminkalender richten. Zu der Zeit ging das, da war ich ziemlich flexibel. Ich habe jenen Frauen aber nie Priorität eingeräumt, im Grunde waren es, so hart es klingt Zwischenlösungen. Es gab noch eine dritte Frau in Beziehung, da habe ich aber schon beim zweiten Treffen gemerkt, daß sie mich tiefer berührt und die Notbremse gezogen. Das ist nämlich auch so ein Punkt, bei solchen Geschichten kann man sich ganz schön verbrennen,.

 

Warum sollte ich einen Mann mit Freibrief einem Mann, der den nicht braucht, vorziehen? 

Warum etwas, was bestimmt schwieriger ist, als Beispiel: Ich rufe dich nachts an und sage: „Ich will dich ficken. Du musst deine Frau fragen, der andere nicht?

Warum soll ich etwas teilen, was ich alleine haben kann?

Übrigens lügen Menschen hier, nicht nur Männer oder Frauen, und unabhängig davon auch, ob sie Single sind oder nicht.

vor 19 Stunden, schrieb HerzensheimatBerlin:

Ich hatte viel ersten schriftlichen Austausch mit Männern in s.g Offener Beziehung. Nur das die Frauen davon nie etwas wussten. 

Ich hatte mal einen Arbeitskollegen und Freund, wir sind auch öfters Karneval zusammen ausgegangen. Der hat recht spät eine feste Beziehung gefunden. Als wir im folgenden Jahr Karneval feiern gingen, machte der sogleich mit einer anderen rum. Als ich ihn darauf ansprach, daß ich das jetzt nicht sp prall finde uns seiner Freundin gegenüber unfair, meinte er, die Beziehung würde zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch ruhen. Sollte wohl ein Witz sein, ich fand es nicht so toll, daß er mich zum Komplizen machte. 

vor 19 Stunden, schrieb HerzensheimatBerlin:

Ich hatte viel ersten schriftlichen Austausch mit Männern in s.g Offener Beziehung. Nur das die Frauen davon nie etwas wussten. 

Ich hatte mal einen Arbeitskollegen und Freund, wir sind auch öfters Karneval zusammen ausgegangen. Der hat recht spät eine feste Beziehung gefunden. Als wir im folgenden Jahr Karneval feiern gingen, machte der sogleich mit einer anderen rum. Als ich ihn darauf ansprach, daß ich das jetzt nicht sp prall finde uns seiner Freundin gegenüber unfair, meinte er, die Beziehung würde zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch ruhen. Sollte wohl ein Witz sein, ich fand es nicht so toll, daß er mich zum Komplizen machte. 

_____

 

So ein Faden bestätigt mich wieder einmal. Egal welch wohlklingenden Begriffe man erfindet, in diesen offenen Beziehungen geht es nur darum einfach völlig unverbindlich rumzuvögeln. Da hilft es auch nicht, wenn man sich hinter Trendbegriffen wie polygam oder polyamor versteckt. Rumhuren bleibt rumhuren. 

vor 13 Stunden, schrieb cuckoldFKB:

 

Hallo Krista, das einige lügen kann ich nichts für. Bin nicht deren Moralkompass, finde es aber 💩 weil dadurch den Ehrlichen Dinge untergeschoben werden, die nicht stimmen. Das Zeitproblem kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ein Single Mann hat eine Arbeit, macht im Idealfall Sport oder geht auch mal mit Bekannten ins Kino, Kneipe, Radtour etc. Jetzt frage ich mich wie du dir das vorstellst Spontan zu ihm zu fahren weil du als Frau Lust auf Sex hast?
Wieso MUSS der Mann in deinen Augen derjenige sein der die Wohnung für das Miteinander stellt? Du sagst die Frau hat eventuell Kinder. Habe ich als Vater auch. Auf die passe ich sogar auf wenn meine Frau ein Date hat. Genauso kenne ich auch Alleinerziehende Männer? Wie verhält es sich mit deiner Ansicht bei denen?
Triffst du dich primär mit Arbeitslosen die den ganzen Tag auf Abruf zuhause sitzen, oder verlangst du wirklich das deine F+ innerhalb von einer Stunde springen muss wenn es dir paßt?
Sorry will dich nicht angreifen, aber die Ansichten finde ich merkwürdig

Ich treffe mich mit Niemandem, dazu fehlt mir momentan die Zeit und das Interesse.

Ja, Single-Männer haben all diese Sachen, die haben vergebene Männer aber auch, bei denen kommt die Partnerin und all die aufgezählten Sachen noch zusätzlich dazu. 

Die Lügerei musst du nicht auf dich beziehen, mein Kommentar bezog sich nicht auf deine Person, sondern auf die Frage, warum generell solche Männer von vielen Frauen gemieden werden. Du hast nicht gefragt, warum DU gemieden wirst.

Das sind nunmal die Gründe, die Tatsache, dass es dir nicht gefällt, ändert daran nichts.

Warum MUSS der Mann die Wohnung stellen? Ganz einfach: Ich würde mich nur noch mit Männern treffen, die besuchbar sind um sicher zu gehen, dass sie wirklich Single sind. Andere Frauen machen es vielleicht aus anderen Gründen. Die meisten Männer hier, die behaupten sie wären nicht besuchbar, weil sie alleinerziehend sind und Kinder zu Hause haben oder nicht besuchbar sind, weil sie eine bettlägerische Mutter zu haben, sind in Wirklichkeit in einer Beziehung. Die verschwinden von alleine, wenn man denen sagt, dass Treffen erstmal bei ihnen stattfinden. 

Ja, es gibt auch allein erziehende Väter, die Mehrzahl sind aber nunmal Frauen und um die ging es ja nun hier...oder wolltest du Männer daten (womit du wahrscheinlich sogar eher Erfolg haben würdest).

Im Übrigen haben die allein erziehenden Väter auch die Möglichkeit so zu handeln, steht ja jedem frei.

Und ja, bei einem Single-Mann ist die Wahrscheinlichkeit nunmal größer, dass er spontan Zeit hat, als bei einem vergebenen.

Es ist einfach stressiger mit denen. Wir sind doch fast alle hier in dem Alter, indem wir soviel unnötigen Stress wie möglich von uns abstreifen wollen und nicht uns noch mehr Stress im Leben aufbürden wollen. 

vor 22 Stunden, schrieb cuckoldFKB:

Woran liegt diese Abneigung gegen "Offene" Herren?

Als Partner in einer offenen Ehe/Beziehung ist man halt vergeben. Da kannste nix dran drehen. Deswegen stößt es sehr oft auf Ablehnung. :sweat_smile:

Bei einem Mann geht das natürlich nicht, nur als Frau wird es in der heutigen Gesellschaft akzeptiert.Dann wird aber wieder von Gleichberechtigung gesprochen einfach ein Witz. Das sind meine Erfahrung und Meinung.Mfg

Vor 58 Minuten , schrieb DoofieBerlin:

Das ist ein Irrtum, erfolgreich sind sie sicher nicht, sonst würden nicht ständig Jammerthreads dazu eröffnet werden. Frauen, die den schnellen Fick suchen, müssen sich hier nicht mit Männern absprechen, die ggf. gar keine offene Beziehung haben oder doch kein Single sind. Die gehen in die nächste Eckkneipe. Ist es eine voller Taubstumme hat sie sogar den Jackpot. 

Ich kenne solche "Jammerthreads" eher von tatsächlichen Singles, oder jenen die eine offene Beziehung deklarieren (egal ob das so ist oder nicht).
Ich glaube mich an nur einen einzigen Thread zu erinnern, wo der TE sich als Single ausgab, und (un)berechtigte Zweifel bei Teilnehmern aufkamen.
Würde ich mich als Single ausgeben, würde ich keinen Thread eröffnen, der meine Situation offenlegen könnte.
Daher glaube ich, das die allermeißten "Single-Jammer-Threads" auch von tatsächlichen Singles kommen.
Wissen können wir das nicht. Wir können es nur vermuten und mittels Logik versuchen wahrscheinlichere Aussagen zu treffen. Und in dem Punkt halte ich es für wahrscheinlicher, das es tatsächliche Singles sind.

Vor 52 Minuten , schrieb Varrick:

Ich hatte mal einen Arbeitskollegen und Freund, wir sind auch öfters Karneval zusammen ausgegangen. Der hat recht spät eine feste Beziehung gefunden. Als wir im folgenden Jahr Karneval feiern gingen, machte der sogleich mit einer anderen rum. Als ich ihn darauf ansprach, daß ich das jetzt nicht sp prall finde uns seiner Freundin gegenüber unfair, meinte er, die Beziehung würde zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch ruhen. Sollte wohl ein Witz sein, ich fand es nicht so toll, daß er mich zum Komplizen machte. 

_____

 

So ein Faden bestätigt mich wieder einmal. Egal welch wohlklingenden Begriffe man erfindet, in diesen offenen Beziehungen geht es nur darum einfach völlig unverbindlich rumzuvögeln. Da hilft es auch nicht, wenn man sich hinter Trendbegriffen wie polygam oder polyamor versteckt. Rumhuren bleibt rumhuren. 

Ich fürchte, das ist nicht zu halten. Ich habe Kontakte in die polyamore Szene und bin ja selbst so einer.
Ich kann dir sagen, das Sexualleben von polyamoren und polygamen ist in aller Regel keuscher als das vieler Singles. In der Regel haben die vielleicht alle paar Jahre mal jemand weiteren. Und nicht wie das immer so kolportiert wird ständig mehrere am Start.
Und oft weniger Sexualpartner im Leben wie ein seriell monogamer Mensch. Aus Sicht von Polyamoren "huren" viele seriell monogame Menschen und Singles viel mehr in der Gegend herum......

Vor 7 Stunden, schrieb SchwanenHerr:

Du hast doch die Debatte mit mir angefangen. Von Dir erwarte ich bestimmt nichts. 🤣

Genauso wenig wie von Dir. 🤣 

Findest Du es intelligenter, jemanden recht schnell zu blockieren, nur weil Dir die Meinung des anderen nicht gefällt?

Dann beschäftigte Dich mal mit so gewissen sozialen Phänomenen, die viele nicht wahr haben wollen.

Eine bekannte Rapperin, singt öffentlich, dass alle Männer unterwürwürfig werden sollen. Wie dümmlich ist das denn?

Etwas Schlaueres, wie ich würde keine abbekommen, fiel Dir wohl nicht ein. Ich bin hier nicht im allgemeinen Kindergarten.

Und jetzt kommentier schön weiter. Auf solche Kommentare niedrigster Art werde ich nicht mehr antworten. 

Bei dir sind doch echt alle Lampen ausgefallen. 🤔🤷‍♀️

Ich habe dein Phänomen auch schon beobachten können, ich hatte nur das Glück sagen zu können dass nicht alle weiblichen Personen hier eine Abneigung dagegen haben. Wenn dann denke ich aber liegt das hauptsächlich daran dass hier viele einfach unehrlich sind und ihre Beziehungen verheimlichen.

vor 49 Minuten, schrieb Constans:

Ich kann dir sagen, das Sexualleben von polyamoren und polygamen ist in aller Regel keuscher als das vieler Singles.

Bin mir nicht so sicher, ob wir beide den Begriff "keusch" ähnlich interpretieren. 

Dass viele Singles rumhuren bestreite ich nicht, ich bin auch nicht dogmatisch und ich habe garantiert nicht mein Leben als Mönch verbracht.

Aber eine verbindliche Partnerschaft ist für mich monogam oder gar nicht, gibt nur ganz wenige Ausnahmen und die sind nicht die Regel. 

Einfach nur den Horizont erweitern wollen ist für mich kein Argument. Ab einem gewissen Alter sollte man die Reife haben, seine Bedürfnisse soweit kontrollieren zu können, daß man sie dem eigenen Beziehungsstatus anpassen kann. 

Das ist auch eine Frage der Prioritäten. Jetzt kann man natürlich hedonistisch kontern. Hedonismus ist aber eine Lebensweise, die ich erstens ablehne und die als Norm schon mal gar nicht funktioniert. Nach fest kommt ab, nach Dekadenz kommt Niedergang.

 

Abgesehen von meiner Ablehnung gegenüber dem Konsum von anderen Menschen zur eigenen Befriedigung oder Selbstverwirklichung ist nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen, in Beziehungen meist einer emotional in der stärkeren Position. Wenn eine Beziehung angeblich "offen" ist, dann dürfte es meist so sein, einer macht halt mit und der andere lebt sich aus. Beschränkt sich nicht nur aufs sexuelle. Beziehungen sind nie komplett und vor allem nie durchgehend in der Waage, zumal wenn korrigierende Konventionen fehlen. Führt hier aber zu weit. Wir werden in hier aber nie die andere Seite zu hören bekommen, zumal man sich ja auch stets auf die Aussagen eines Fragestellers verlassen muß, ohne deren Wahrheitsgehalt kontrollieren zu können. Ich danke Dir also für Deine Rückmeldung, aber inhaltlich kommen wir zwei nicht überein. Ich lehne dieses offene Beziehungsmodell für mich ab und glaube auch nicht an die Zufriedenheit aller Beteiligten.

 

vor 21 Stunden, schrieb SchwanenHerr:

Tja, das ist der Feminismus. Gerne mit unterschiedlichen Maßstäben messen.

Mit Verlaub, ich dürfte so ziemlich einer der schärfste Feminismuskritiker im Forum sein, aber das ist Quatsch. 

Die "polymoren" Frauen bekommen hier auch vom eigenen Geschlecht Feuerwasser serviert.

Und jede Frau hat genau wie ich als Mann das Recht zu definieren, wer für sie als Partner oder auch  Sexualpartner in Frage kommt. 
Man muß sich echt nicht sonderlich anstrengen, um nachvollziehen zu können, warum gebundene Männer für Singlefrauen nicht attraktiv sind, zumal wenn noch reichlich ungebundene Männer im Lostopf sind.

Ob jener Herr sich als offen gebunden deklariert spielt keine Rolle. Die Einschränkungen die damit einhergehen sind nun einmal zahlreich, in jungen Jahren spielt sowas oft nicht so die Rolle, in älteren Jahren, wo man sich ausgetobt hat oder Erfahrungen gesammelt hat, was einem gut tut oder was nicht eben schon. Und wenn Frau sich dann doch auf einen Mann einläßt der gebunden ist, dann doch wohl eher mit jemanden der klassich gebunden ist, der für nette Schäferstündchen vorbei kommt oder ein Liebesnest finanziert und nicht mit jemanden, der nebenher noch andere Liebeleien hat und den man dann Deutschlandweit teilen muß.

Gebundene Männer nicht als Partner zu wollen hat jedenfalls eindeutig nichts mit Feminismus zu tun. Im Grunde ist das sogar sehr traditionell und konservativ. 

Vor 27 Minuten , schrieb Varrick:

Mit Verlaub, ich dürfte so ziemlich einer der schärfste Feminismuskritiker im Forum sein, aber das ist Quatsch. 

Die "polymoren" Frauen bekommen hier auch vom eigenen Geschlecht Feuerwasser serviert.

Und jede Frau hat genau wie ich als Mann das Recht zu definieren, wer für sie als Partner oder auch  Sexualpartner in Frage kommt. 
Man muß sich echt nicht sonderlich anstrengen, um nachvollziehen zu können, warum gebundene Männer für Singlefrauen nicht attraktiv sind, zumal wenn noch reichlich ungebundene Männer im Lostopf sind.

Ob jener Herr sich als offen gebunden deklariert spielt keine Rolle. Die Einschränkungen die damit einhergehen sind nun einmal zahlreich, in jungen Jahren spielt sowas oft nicht so die Rolle, in älteren Jahren, wo man sich ausgetobt hat oder Erfahrungen gesammelt hat, was einem gut tut oder was nicht eben schon. Und wenn Frau sich dann doch auf einen Mann einläßt der gebunden ist, dann doch wohl eher mit jemanden der klassich gebunden ist, der für nette Schäferstündchen vorbei kommt oder ein Liebesnest finanziert und nicht mit jemanden, der nebenher noch andere Liebeleien hat und den man dann Deutschlandweit teilen muß.

Gebundene Männer nicht als Partner zu wollen hat jedenfalls eindeutig nichts mit Feminismus zu tun. Im Grunde ist das sogar sehr traditionell und konservativ. 

Wie differenzierst du zwischen "Einfach nur den Horizont erweitern" und "gibt nur ganz wenige Ausnahmen"?

Ich bin mir auch nicht sicher inwieweit sich Natur (zu der auch menschliche Bedürfnisse gehören) sich durch Kultur (Regeln des Miteinander) beeinflussen lassen. Das man nicht jedem Impuls folgen sollte, stelle ich nicht in Frage. Allerdings beschäftige ich mich schon länger mit Psychosomatik und Verhaltensveränderungen in der Gesellschaft. Und ich habe den Eindruck, das wir in einer zu überkultivierten Welt leben. Und als "Ausbruchbewegung" halt das andere Extrem wo man jeden eigenen Impuls als Ausdruck des eigenen Willens sieht.

In allen Zeiten war das menschliche Miteinander immer ambivalent. Es braucht Platz für beides: Kultur und Natur. Und das heißt, das es auch für die Naturbedingten Bedürfnisse eines in Beziehung lebenden Menschen Lösungen brauchen wird. Kein natürlicher Drang lässt sich auf ewig mit Regeln eindämmen.

(bearbeitet)

Vlt solltest du die besagten Frauen zuerst mit deiner Frau reden lassen, ob deine Geschichte auch der Wahrheit entspricht ☝️

bearbeitet von Paar50
vor 2 Stunden, schrieb Varrick:

Bin mir nicht so sicher, ob wir beide den Begriff "keusch" ähnlich interpretieren. 

Dass viele Singles rumhuren bestreite ich nicht, ich bin auch nicht dogmatisch und ich habe garantiert nicht mein Leben als Mönch verbracht.

Aber eine verbindliche Partnerschaft ist für mich monogam oder gar nicht, gibt nur ganz wenige Ausnahmen und die sind nicht die Regel. 

Einfach nur den Horizont erweitern wollen ist für mich kein Argument. Ab einem gewissen Alter sollte man die Reife haben, seine Bedürfnisse soweit kontrollieren zu können, daß man sie dem eigenen Beziehungsstatus anpassen kann. 

Das ist auch eine Frage der Prioritäten. Jetzt kann man natürlich hedonistisch kontern. Hedonismus ist aber eine Lebensweise, die ich erstens ablehne und die als Norm schon mal gar nicht funktioniert. Nach fest kommt ab, nach Dekadenz kommt Niedergang.

 

Abgesehen von meiner Ablehnung gegenüber dem Konsum von anderen Menschen zur eigenen Befriedigung oder Selbstverwirklichung ist nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen, in Beziehungen meist einer emotional in der stärkeren Position. Wenn eine Beziehung angeblich "offen" ist, dann dürfte es meist so sein, einer macht halt mit und der andere lebt sich aus. Beschränkt sich nicht nur aufs sexuelle. Beziehungen sind nie komplett und vor allem nie durchgehend in der Waage, zumal wenn korrigierende Konventionen fehlen. Führt hier aber zu weit. Wir werden in hier aber nie die andere Seite zu hören bekommen, zumal man sich ja auch stets auf die Aussagen eines Fragestellers verlassen muß, ohne deren Wahrheitsgehalt kontrollieren zu können. Ich danke Dir also für Deine Rückmeldung, aber inhaltlich kommen wir zwei nicht überein. Ich lehne dieses offene Beziehungsmodell für mich ab und glaube auch nicht an die Zufriedenheit aller Beteiligten.

 

Mit Verlaub, ich dürfte so ziemlich einer der schärfste Feminismuskritiker im Forum sein, aber das ist Quatsch. 

Die "polymoren" Frauen bekommen hier auch vom eigenen Geschlecht Feuerwasser serviert.

Und jede Frau hat genau wie ich als Mann das Recht zu definieren, wer für sie als Partner oder auch  Sexualpartner in Frage kommt. 
Man muß sich echt nicht sonderlich anstrengen, um nachvollziehen zu können, warum gebundene Männer für Singlefrauen nicht attraktiv sind, zumal wenn noch reichlich ungebundene Männer im Lostopf sind.

Ob jener Herr sich als offen gebunden deklariert spielt keine Rolle. Die Einschränkungen die damit einhergehen sind nun einmal zahlreich, in jungen Jahren spielt sowas oft nicht so die Rolle, in älteren Jahren, wo man sich ausgetobt hat oder Erfahrungen gesammelt hat, was einem gut tut oder was nicht eben schon. Und wenn Frau sich dann doch auf einen Mann einläßt der gebunden ist, dann doch wohl eher mit jemanden der klassich gebunden ist, der für nette Schäferstündchen vorbei kommt oder ein Liebesnest finanziert und nicht mit jemanden, der nebenher noch andere Liebeleien hat und den man dann Deutschlandweit teilen muß.

Gebundene Männer nicht als Partner zu wollen hat jedenfalls eindeutig nichts mit Feminismus zu tun. Im Grunde ist das sogar sehr traditionell und konservativ. 

Da stimme ich Dir zu. Dennoch kommt es auf die einzelne Frau an. Sie soll alles selber bestimmen. Das ist ihr gutes Recht. Diese Fälle sind unproblematisch.

Nur fällt mir zahlreich bei Poppen und in der Gesellschaft folgendes auf: Es gibt auch Frauen, die in einer Beziehung sind und von Männern erwarten, dass sie in keiner Beziehung sind mit der dreisten Aussage, dass sie keine unnötigen Komplikationen möchten, da er in einer Beziehung sei. 

Natürlich kann sie das so begründen, aber es hinterlässt einen egoistischen Eindruck. Dass er dadurch, dass sie in einer Beziehung ist, Komplikationen hat, blendet sie aus.

Und es entspricht sehrwohl einem zumindest gewissen Feminismus und ist somit kein Quatsch.

Diese "Ticke" findet allgemein bis hochgradig Konsens in unserer Gesellschaft. Von Frauen sowohl als auch Männern, die die Frauen in ihrer Argumentation noch unterstützen. Argumentiert die Frau so, findet sie allgemein Zustimmung, argumentiert er umgekehrt so, findet so gut wie keine Zustimmung statt. Das hat viele evolutionäre und soziale Gründe.

Ich behaupte nicht, dass Männer nicht auch so verfahren. Aber es geht mir um die Qualität und Quantität der Gegebenheiten und wie man damit umgeht.

So viele Threads, die ich gelesen habe, deuten für mich dahin, dass solche Debatten überwiegend zu Gunsten der Frauen geführt werden.

Auf andere Sachverhalte habe ich nicht abgestellt. 

Des Weiteren werde ich mich auch dazu nicht mehr äußern. 

 

 

vor 54 Minuten, schrieb SchwanenHerr:

Das hat viele evolutionäre und soziale Gründe.

Da kommen wir der Sache schon näher. Evolution hat aber nichts mit Ideologie zu tun, wenn sich die Ideologen natürlich der Natur des Menschen bewußt sind und sich diese zu nutzen machen.

Grundsätzlich verhalten sich Frauen solidarischer als Männer, die naturgegeben im Konkurrenzkampf stehen. Frauen sind ja auch im Normalfall die Sozial- und Emotionsmaschinen. Gleichzeitig gibt es natürlich Männer, die jeder Frau in echter oder vermeintlicher Not zu Hilfe eilen. Dessen sind sich Frauen auch sehr wohl bewußt. Das ist tatsächlich auch ein Punkt, warum sich Feminismus faktisch ohne echten männlichen Widerstand durchsetzen konnte, zumal in den meisten Beziehungen, wo der Mann kein echter Alpha ist, die Frauen schon immer die Hosen anhatten. Um das aber jetzt genau darzulegen müßte ich wieder die Forenregeln sprengen. Eines ist aber klar, die Sexlust des Mannes verleiht der Frau Macht. Ein Umstand kommt entscheidend hinzu. Die Mehrzahl hiesiger Frauen braucht den Mann nicht mehr als Versorger. Ich blende an der Stelle mal aus, daß dafür dann vielfach der Steuerzahler einspringt. Und natürlich eröffnet der Umstand den Frauen ganz andere Lebensmodelle, Pille und veränderte Sexualmoral spielen hierbei auch eine entscheidende Rolle. . 

Warum Frauen andere Ansprüche an Männer stellen als sie selbst erfüllen ist aber sehr einfach und ohne Ideologiebezug zu erklären. Weil sie es können.

Du bist in meinem Alter. Im Prinzip verändert sich zwar im Alter das Geschlechterverhältnis zu Gunsten von uns Männern, ab Ende 60 sogar drastisch. Aber Männer bleiben viel länger fertil, fahren die Hormonproduktion viel später entscheidend zurück und daher gibt es ein eindeutiges Lustgefälle zwischen den Geschlechtern. Wird in 10 Jahren für uns noch ungünstiger ausfallen. Und nicht jeder Mann ist in der sozialen oder ökonomischen Situation sein Beuteschema beliebig in jüngere Jahrgänge ausweiten zu können. Unsere Ahnen hatten es da besser, die waren bis spätestens Mitte 60 meistens schon tot. Unsereins muß irgendwie bis Anfang 70 oder 80 aushalten. Gut dran ist dann derjenige, der frühzeitig die richtige Partnerwahl getroffen hat oder über so viel Penunze verfügt, um sich eine Mätresse oder vernünftige professionelle Dienste leisten zu können. 

Diese Seite hier oder ähnliche, solltest Du aber grundsätzlich nicht zum Maßstab nehmen, hier ist so einiges, vor allem das Sozialverhalten komplett auf den Kopf gestellt. Wenn man Datingseiten tatsächlich mit sozialen Medien vergleicht sollte klar sein, an jenen sozialen Medien ist nichts, aber auch rein gar nichts sozial. 

 

Weil Normopathen kein PolyAmor kennen, sondern nur diese Ich-Betrüge-meine-Partnerin oder vielleicht noch Offene Beziehung/Poly im Sinne von Sie gibt Freifahrtschein aber will nix von weiteren Partnerinnen erfahren.
Ehrliche und offene Karten sind meist nicht erwünscht (und Bedürfnisse und Gefühle sollen wohl ignoriert werden). Was natürlich dazu führt, dass es immer mehr gibt die Lügen. Also ist das entsprechend selbst verschuldet, aus der Normopathie heraus. Klingt logisch?

vor 10 Minuten, schrieb kusheldir:

Normopathen

Ohne Abwertung als Argumentersatz geht's wohl nicht?

Ist ja wie das Vanillagelaber der Peitschen-und-Ketten-Fraktion.

vor 28 Minuten, schrieb kusheldir:

Weil Normopathen kein PolyAmor kennen, sondern nur diese Ich-Betrüge-meine-Partnerin oder vielleicht noch Offene Beziehung/Poly im Sinne von Sie gibt Freifahrtschein aber will nix von weiteren Partnerinnen erfahren.
Ehrliche und offene Karten sind meist nicht erwünscht (und Bedürfnisse und Gefühle sollen wohl ignoriert werden). Was natürlich dazu führt, dass es immer mehr gibt die Lügen. Also ist das entsprechend selbst verschuldet, aus der Normopathie heraus. Klingt logisch?

Nö, der TE ist auf der Suche nach Sexdates, nicht nach einer weiteren Liebe. Er findet das nur fair, weil die Gattin auch andere vögelt. Anfangs war diese angeblich polyamor, das war aber wohl ein Tippfehler. Später war sie dann polygam, aber um weitere Ehemänner ging es wohl doch nicht. Ich fürchte, die ganzen Fremdwörter haben ihn verwirrt. Aber am Ende wurde klar, es geht um das Vögeln außerhalb der Beziehung. 

×
×
  • Neu erstellen...