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Nicht binär


le****

Empfohlener Beitrag

Am 25.9.2026 at 15:33, schrieb Dr_JennyCD:

Re: "dass hier viele männliche TVs sich als nicht binär eintragen."
Das wurde vom Portal so durchgeführt. Früher hab es andere Klassifizierungen auch als TV. Aber bei einem Update wurde das in non-binary geändert. Je nach Ausprägung der Menschen ist es nicht zwingend falsch.

TV (Transvestitismus) ändert aber nicht das biologische und binäre Geschlecht eines Menschen. Wenn jemand Transvestit ist, behält diese Person dennoch ihr Geschlecht bei. Die Geschlechtsidentität ist davon gar nicht betroffen. Ein Mann, der sich mit Frauenaccessoirs zeigt, bleibt ein Mann. Eine Frau, die sich mit Männeraccessoirs zeigt (erregt üblicherweise eh weniger Aufsehen), bleibt eine Frau.

Wer tatsächlich trans oder nichtbinär ist, trägt das auch so ein. Wenn aber ein Mann lediglich Crossdresser, DWT oder genereller ein Frauenklamottenträger ist (also ein Transvestit = TV), sollte er sich laut Definition weiterhin als Mann registrieren, da er eben weiterhin einer ist und bleibt. Das kapieren viele dieser Männer aber nicht und bezeichnen sich dann als etwas, das sie nicht wirklich sind.

vor einer Stunde, schrieb Druide-Jo:

Nur daraus folgt ja nicht automatisch der Schluss dass diese Menschen fein damit sind wenn Sie ständig mit geläufigen Geschlechterrollen konfrontiert und auch identifiziert werden. 

daraus folgt auch nicht automatisch der Schluß, dass sie nicht fein mit ihrem biologischen Geschlecht sind.

 

was geläufige Geschlechterrollen 2026 sind weiss ich nicht, ausser es ist tatsächlich Steinzeitdenke

 

vielleicht solltest du akzeptieren lernen, dass es keine klassischen Geschlechterrollen mehr gibt (abgesehen von dem Prozederen der Fortpflanzung)

An Druide:
dem muss ich widersprechen.

Gemessen an der aktuellen sozial-ethischen Debatte/ Weiterentwicklung ist Deine Ansicht verständlich.

Aber:

Die Natur - Fortpflanzung in allen (!) biologischen Bereichen - hat halt andere, langfristige Pläne.

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Only_:

daraus folgt auch nicht automatisch der Schluß, dass sie nicht fein mit ihrem biologischen Geschlecht sind.

Korrekt. Da ich ja selbst ständig den semantischen Umkehrschluss zitiere; - unstrittig. 

vor 3 Stunden, schrieb Only_:

was geläufige Geschlechterrollen 2026 sind weiss ich nicht, ausser es ist tatsächlich Steinzeitdenke

Na was denn sonst, aber natürlich im volkstümlichen Sinn, schmunzel ... 

Die Wissenschaft hat damit aufgeräumt. Anhand von Ausgrabungen gilt es als empirisch erwiesen dass es in der Steinzeit keine nach Geschlecht zugeordnete Rollenvergabe gab; - denn es gab Jägerinnen und Kriegerinnen und Männer die Höhle und feuer hüteten; - die Steinzeit war diesem Rollenbild also klar voraus. 

Nur 3 Namen unter Vielen Die Meilensteine auch für mich persönlich in meiner geistigen Entwicklung waren und sind weil mich ihr handeln und Denken mit geprägt haben: 

Bertha Benz, Clärenore Stinnes und Hannah Arendt. Und das sind nur 3 von Vielen. Manchmal streiten sich Hannah Arendt und Friedrich Nietzsche in meinem Kopf und versöhnen sich wieder. 

Die müssen ja schließlich alle miteinander klar kommen wenn Sie schon in meinem Kopf wohnen ... ;) 

Im Ernst; - ich bewundere den Pioniergeist vieler Frauen und ich finde das kommt viel zu wenig vor in den Geschichten und in den Köpfen der Menschheit. 

Ich muss es noch mal aufgreifen; - Heute beim Einkaufen die Dame mit dem fetten X7-Schiff in diese knappe Parklücke. Wie vom Schnürchen gezogen, präzise wie ein Uhrwerk mit Lächeln im Gesicht. Ich sehe Sie; - ich sehe die Parklücke; - Sie wird doch nicht ... doch Sie wird (Schnell. Und ich meine schnell.). Fahrkunst vom Feinsten. Sieht man selten so ganz allgemein. Und Sie hat noch nicht mal den Motor jaulen lassen wie das bei den meisten großen Jungs Die wenn Sie das können so was ohne nicht machen können (rooooaaaarrrr). Ohne heulenden Motor und schlupfende Reifen ist nicht - und Sie? Pure Eleganz gepaart mit allerbester Fahrkunst, ich habe den Motor kaum gehört. 

Ganz ehrlich? Mit dem Schlachtschiff hätte ich trotz weiteren Weg eine größere Parklücke gewählt. Also Hut ab und wieder einmal eine Frau Die es vorführt ganz ohne Schnörkel. 

Es gibt Männer Die können weder mit meinem Werkzeug was anfangen, noch bekommen Sie einen Nagel in die Wand. Und dann gibt es Frauen Die mir mit meinen eigenen Werkzeugen Tricks zeigen Die ich noch gar nicht kannte!? 

Ja, so was gibt es ... ;) 

vor 3 Stunden, schrieb Only_:

vielleicht solltest du akzeptieren lernen, dass es keine klassischen Geschlechterrollen mehr gibt (abgesehen von dem Prozederen der Fortpflanzung)

Schmunzel ... 

Wieso dass es keine klassischen Geschlechterrollen mehr gibt? Das es Sie gibt ist ja unstrittig dokumentiert sich aus zahllosen Köpfen, Die manchmal aber nicht immer Dem vor-steinzeitlichen reptiloiden Verhaltensmuster folgen und Beute schlagen, manchmal auch traditionellen, religiösen oder kultischen Mustern folgen Die alle mehr oder weniger ihre Berechtigung haben, mehr oder wenig bizarr anmuten und manchmal auch romantischer als auch toxischer Natur sein können. 

Das Spektrum wie sich diese Rollenbilder heute noch aktuell begründen ist also bunt und riesig groß, fast unüberschaubar auf den ersten Blick, zu umfassend um davon hier einen tatsächlichen Eindruck zu vermitteln. Aber Eines ist sicher; - ganz unabhängig von mir existieren diese Rollenbilder im hier und jetzt. Das halte ich für unstrittig. 

Die zweite Frage ist meine Haltung und meine innere Einstellung dazu: 

Und dazu gebe ich Dir jetzt mal einen Eindruck aus meiner ganz persönlichen geistigen Entwicklung: 

Mit etwa 5 Jahren fing ich mir eine Frage zu stellen: Warum fühle ich manchmal eine erwachsene Frau wie einen Mann und umgekehrt? 

Dann kam Frau S. die Mathe-Lehrerin. Hobby-Leistungsruderin. Mannschafts-Kapitänin. Motto: Leistung zählt. Jawoll Frau Kalloy! So maskulin, aber definitiv biologisch weiblich da vierfache Mutter! Tiefe polternde Stimme. So dass die hacken hörbar zusammenklappten wenn Sie guten Morgen sagte. 

Diese Frau hat mein Bild von Geschlechterrollen endgültig total verwirrt. Da war ich 13. 

Dann während meiner Ausbildung zum KFZ Mechaniker: Damals Ehrensache und gleichzeitig Pflicht; - Waschhallen-Dienst teilen sich die Lehrlinge auf, alle drei Wochen war ich also dran. Und so lernte ich Fräulein Dr. S. kennen. Bevor es zu der ersten Begegnung wurde ich vom Chef eingenordet Sie um Gottes Willen unbedingt mit Fräulein Dr. anzusprechen; - noch Fragen? Sie fuhr einen weißen Porsche 911 Turbo, Chrom muss glänzen ... Der Mathe-Lehrerin noch mal einen drauf. fast 1,90 groß, breite Schultern, tiefe Stimme, Haare streng zurück, Hornbrille, kritischer Blick. Dann: "Junger Mann, gute Arbeit. Wenn ich Ihnen was sagen darf, wenn Sie da vorne unter dem Türgriff noch einmal nach polieren könnten, dann müssen Sie nicht noch einmal zurück laufen, dann diese Seite hier entspricht ganz meinen Ansprüchen." Ich so "gerne doch Dankeschön" und Sie "immer gerne bitteschön". Die Folge: Chef: (grinsend) "Du hast deine Sache sehr gut gemacht. Sie hat gefragt wann der nette junge Mann wieder Dienst hat. Über die Jahre wurden dann die Gespräche länger und vertraulicher. Irgendwann (ich wusste dass Sie Süßes mag) habe ich Sie schelmisch gefragt ob ich ich ein ein klein wenig unverschämtes Angebot machen kann. Und Sie so lassen Sie hören. Und dann lud ich Sie auf ein Magnum Eis ein. Daraus wurde ein kleines Ritual. Und wenn kein Kunde in der Schlange war, nutzten Wir das aus. Und an genau so einem Tag; - Sie spendierte das Eis und dann passierte etwas Unerwartetes, dass mich nachhaltig bis heute bewegt. Das erste Mal habe ich Sie leicht unsicher erlebt. "Ich glaube ich kenne Sie gut genug um zu wissen dass ich von Ihnen nichts zu befürchten habe wenn ich Ihnen das jetzt erzähle." 

 

Jetzt mal kurz innehalten; - was kann kommen wenn Jemand mit so einem Satz etwas ankündigt? 

Sie erzählte mir dann eine lange bewegte Geschichte, dass Sie als Mädchen anders war weil Sie den Anblick von Frauen erregend fand und wie Ihr Vater versuchte Sie auf das klassische Rollenmodell zu zwingen, das volle Programm bis zur Enterbung weil Sie sich weigerte Ihm Erben zu schenken. Kurzum; - Sie war lesbisch. Es war sehr bewegend; - das erste mal dass Sie mir die Hand schüttelte. Und dann war ein winziger Impuls auf beiden Seiten. Aber die Contenance hat dann gesiegt und aus der Umarmung wurde ein wissendes Lächeln. 

Diese Frau hat aus dem Geschlechterbild dass in mich indoktriniert worden war erst einmal ein Trümmerfeld gemacht. 

Dann kam ich nenne Sie mal Iris. Das Einzige mal dass ich ernsthaft fremd ging in meinem Leben, denn da war ich schon mit meiner Kleinen zusammen. Iris war ein blonder Engel mit einem Engels-Gesicht. Eine Figur wie eine Elfe, lange blonde Locken bis zum Po. Ich habe Sie tanzen sehen. Und war so was von geflasht. Dann habe ich mich an Sie heran getanzt, es knisterte, es gab zufällige Berührungen und ich weiß nicht mal wie, aber auf einmal waren Wir hinten in der Chill-Zone und haben abwechselnd geknutscht und miteinander geredet ; - die ganze Nacht, siedend heiß. Ihre Stimme, dieses unfassbar schöne Gesicht, Sie hat mich verrückt gemacht.

Und auch hier wieder so ein Satz; - bevor Du dich mit mir verabredest musst Du etwas wissen und dann werden Wir sehen ob Du mich noch treffen willst. Und was kommt? Iris war keine biologische Frau und Sie war noch Prä-OP. 

Wir haben Uns zwei Mal getroffen. 

Der Sex mit Ihr war einfach nur gut und mit der Schönste Den ich hatte. Wir waren verrückt aufeinander und verrückt denn Wir sind beide fremd gegangen. Und dann wurde es zu heiß, denn Beide wollten Wir unsere Partner nicht verlassen. 

Aber Sie hat das Trümmerfeld meiner Rollenbilder begradigt und damit was hinterlassen auf dem ich aufgebaut habe ... Damals war ich 24. 

Also vor ziemlich genau 31 Jahren. Heute ist es so dass ich Dir aus der Pistole geschossen felsenfest versichern kann dass wenn es mir noch einmal passiert dass ich mich in eine Trans-Frau verliebe, ob mit oder ohne Wissen dass Sie Trans ist egal; - mir wäre es wieder egal. Wie damals. 

Ich werde einen anderen Fehler nicht wiederholen. Ich werde mich dafür nie wieder rechtfertigen und von niemanden sagen lassen dass wenn ich so ticke deswegen bi-neugierig, bi oder gar schwul sein muss. 

Kompletter Kokolores das alles. Als ich mich damals verliebte und das auf der Tanzfläche so knisterte, da habe ich eine Frau gesehen, - in meinen Augen die schönste und weiblichste in dem ganzen Raum unter 400 Leuten. 

Weiter im Text; - meine schwulen Freunde haben mich gerne mit auf Partys geschleppt und ich habe gerne mal am Zapfhahn ausgeholfen und geshakert ... ca. 27. 

Ich empfinde es heute noch als Auszeichnung; - einmal wurde ich von einem bekannten Lesben-Pärchen zu einer Lesben Party eingeladen, als hetero Mann. Aber bevor hier die Taschentücher raus geholt werden, - nein, da habe ich abwechselnd mit einer Kollegin Musik gemacht, also Platten aufgelegt ... da war ich 36. 

Und hier schließt sich der Kreis, denn egal was oder Wer man ist, außer eben non-binary ist irgendwie mit Geschlechterrollen verknüpft; - und dazu zitiere ich jetzt einen Satz Den ich sowohl von schwulen als auch von lesbischen Paaren schon öfter gehört habe: 

"Eine(r) ist immer das Mädchen!" ... B|

bearbeitet von Druide-Jo
Vor 19 Stunden, schrieb Druide-Jo:

Aber natürlich das! Versetze Dich in die Lage eines asexuellen Menschen, Der sich vielleicht dazu noch ungewöhnlich oder androgyn kleidet. Wie fühlt man sich wenn man ständig mit binären Geschlechterrollen identifiziert und konfrontiert wird? 

Hinweis: Wenn Du hier liest wirst Du fündig ... 

Verwechselst Du Asexualität und Nonbinärität?
Asexuell heißt nur ich möchte keinen Sex haben.

Anonymes-Mitglied-1

was gibts denn noch außer penis und vagina? für solche fälle gute psycharter !!

vor 11 Stunden, schrieb Nussknacken:

So begegne ich Menschen grundsätzlich, dass ich sie primär als Mensch und das Herz sehe. Das verbindet grundsätzlich schon mal. Frei von jedem Geschlecht oder Geschlechtsidentität. Das nimmt zum einen den trennenden Spannungen die Energie und zum anderen bleibt man aus dieser sexualisieten Mann-Frau-Diverse-Spannung draußen.

Das gefällt mir.

vor 10 Stunden, schrieb macbieber:

... schonmal überlegt google zu fragen, oder chatgpt...?

Da stehe auch Menschen dahinter, demzufolge sind die Antworten der KI nicht immer richtig.

Es geht besser, wenn man Menschen fragt, die es betrifft.

 

Am 25.9.2026 at 15:33, schrieb Dr_JennyCD:

Das wurde vom Portal so durchgeführt. Früher hab es andere Klassifizierungen auch als TV. Aber bei einem Update wurde das in non-binary geändert. Je nach Ausprägung der Menschen ist es nicht zwingend falsch.

Das stimmt, weil "TV" ist kein Geschlecht.

Das Portal musste entscheiden, weil es nur 5 Möglichkeiten als Geschlechtseintrag gibt.

Manche TV tragen nun non binair ein.

Sind sie es, wissen sie es nicht besser, oder wollen sie sich einfach nicht als Mann (oder Frau) eintragen, weil Trans* wäre ja auch eventuell falsch.

Mehr Möglichkeiten zum eintragen, um sich zu definieren wäre gut.

Klar kannst Du das herausfinden, indem Du die Vorlieben anschaust: wenn da Vaginalsex steht, dat diejenige eine Vagina. Wenn dort Top steht, hat diejenige einen Penis. Ansonsten beteilige ich mich nicht an der Diskussion, ich freue mich, wenn jeder die Freiheit hat, sich auszuleben.

vor 3 Stunden, schrieb Herrngespinst:

Verwechselst Du Asexualität und Nonbinärität?

Nein. 

vor 3 Stunden, schrieb Herrngespinst:

Asexuell heißt nur ich möchte keinen Sex haben.

Ich weiß. 

(bearbeitet)
vor 5 Stunden, schrieb Herrngespinst:

Asexuell heißt nur ich möchte keinen Sex haben.

Ist nicht ganz richtig.

Asexualität bedeutet lediglich, dass man keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen verspürt. Wie jemand zu sexuellen Handlungen steht, ist jedoch sehr individuell und unterschiedlich.

Ich bin z.B. auf Grund meiner Neigung Menschen gegenüber auch asexuell.

Asexualität und Geschlechtsindentität gehören für mich nicht zwingend zusammen.

bearbeitet von Uyen
Vor 19 Minuten , schrieb Uyen:

Ist nicht ganz richtig.

Asexualität bedeutet lediglich, dass man keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen verspürt. Wie jemand zu sexuellen Handlungen steht, ist jedoch sehr individuell und unterschiedlich.

Ich bin z.B. auf Grund meiner Neigung Menschen gegenüber auch asexuell.

Asexualität und Geschlechtindentität gehören für mich nicht zwingend zusammen.

Ja das war unsauber formuliert... Auch heterosexuellen haben ja manchmal Sex mit Gleichgeschlechtlichen... Stimmt schon.
Mir ging es darum, dass es scheinbar eben mit einer Geschlechtsidentität gleichgesetzt wurde, mir ging es um die Abgrenzung dazu.

@Druide-Jo den Text lese ich nicht... viel zu lang.

ich habe keine Ahnung in welcher Welt du lebst und warum Frauen mit tiefer Stimme männlich wirken. vielleicht hast du zu viele Vorteile.
Meine Mutter war berufstätig seit ich 3 Jahre alt war. mein Vater hat die Familie nicht allein ernährt. meine Mutter konnte Traktor fahren und half meinem Großvater auf dem Feld und sie war nicht die einzige Frau die das tat. ich kenne Malerinnen, Lackiererinnen, Trockenbauerinnen, Polizistinnen, Soldatinnen, Feuerwehrfrauen, Wasserbauerinnen, Friseure, Köche, Schneider, Hausmänner, alleinerziehende Väter, Frauen in Hosen und Männer in Röcken. sogar Männer mit hohen Stimmen und Frauen mit tiefen Stimmen, Manner mit langen Haaren und Frauen mit Glatze.... keine Ahnung, was ausser Periode und Schwangerschaft "Frauensache" ist und was, ausser einem Penis typisch Mann ist. meiner Erfahrung nach, wurde das Rollenbild zwischen 1960 und 1990 abgeschafft

vor 24 Minuten, schrieb Herrngespinst:

Ja das war unsauber formuliert... Auch heterosexuellen haben ja manchmal Sex mit Gleichgeschlechtlichen... Stimmt schon.
Mir ging es darum, dass es scheinbar eben mit einer Geschlechtsidentität gleichgesetzt wurde, mir ging es um die Abgrenzung dazu.

Ob gleichgeschlechtlicher Sex oder Hetero, spielt bei Asexulität gegenüber Menschen (für mich)  gar keine Rolle.

Wenn ich bei Menschen asexuell bin, dann bei allen Menschen, egal als was sie sich fühlen oder definieren.

Asexualität ist  keine Geschlechtsidentität, non binair allerdings schon.

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Only_:

ich habe keine Ahnung in welcher Welt du lebst und warum Frauen mit tiefer Stimme männlich wirken. vielleicht hast du zu viele Vorteile.

Interessant, dass Du dir einen Punkt aus meinen Beschreibungen isoliert heraus greifst, die tiefe Stimmen sind nur einer von vielen Aspekten dieser Wahrnehmung. 

Liest Du selektiv? 

Wie Du allerdings daraus schließen kannst dass ich zu viele Vorteile hätte wird vermutlich ein Rätsel bleiben ... 

vor einer Stunde, schrieb Only_:

Meine Mutter war berufstätig seit ich 3 Jahre alt war.

Setzen Wir mal gegenüber; - als ich 3 Jahre alt war ist meine Mutter an Magenkrebs gestorben. 

vor einer Stunde, schrieb Only_:

Vater hat die Familie nicht allein ernährt.

Meiner schon. Er hatte auch keine Wahl. 

vor einer Stunde, schrieb Only_:

ich kenne Malerinnen, Lackiererinnen, Trockenbauerinnen, Polizistinnen, Soldatinnen, Feuerwehrfrauen, Wasserbauerinnen, Friseure, Köche, Schneider, Hausmänner, alleinerziehende Väter, Frauen in Hosen und Männer in Röcken.

Stelle Dir mal vor, das kenne ich auch alles. 

vor einer Stunde, schrieb Only_:

Schneider, Hausmänner, alleinerziehende Väter, Frauen in Hosen und Männer in Röcken. sogar Männer mit hohen Stimmen und Frauen mit tiefen Stimmen, Manner mit langen Haaren und Frauen mit Glatze....

Ich habe selbst in meinem Leben 2 Jahrzehnte lange Haare getragen. Das hat auch einigen Frauen gefallen. Das hat aber auch gar nichts mit meiner Männlichkeit oder auch mit meiner wahrgenommenen Männlichkeit zu tun. Mir ist nicht eine Frau begegnet Die wegen meiner langen Haare an meiner Männlichkeit zweifelte und ich habe die haare auch nicht lang getragen weil ich damit irgendwie weiblicher oder androgyner aussehe. Es hat mir gefallen, es war in gewisser Weise ein Protest und ich war in meiner Punk-Community der einzige Mann mit langen Haaren. 

Das waren meine wichtigsten Gründe. 

Was hat das alles nun aber mit meiner Kernaussage zu tun dass ich in meiner Wahrnehmung manche biologische Frau mir männlicher erscheint als manch biologischer Mann und das mir manch biologischer Mann weiblicher erscheint wie manche biologische Frau? 

Hand aufs Herz; - das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun!? 

vor einer Stunde, schrieb Only_:

keine Ahnung, was ausser Periode und Schwangerschaft "Frauensache" ist und was, ausser einem Penis typisch Mann ist. meiner Erfahrung nach, wurde das Rollenbild zwischen 1960 und 1990 abgeschafft

Ich fürchte ganz so einfach ist es nicht. 

Wenn Du im Sommer bei 35° im Schatten auf eine Straßen-Baustelle guckst; - hast Du da jemals eine Frau gesehen? 

Industrietaucher; - ein Beruf in dem es zertifiziert meines Wissen gar keine Frauen gibt; - warum ist das so? 

Im Trockenbau; - wie viele Frauen findest Du da noch mal? 

Und im Forst? Es gibt natürlich wenn auch selten Försterinnen. Aber in ganz Deutschland gibt es nur eine einzige Forstrückerin! Warum? 

Maschinen-Führer, Baggerfahrer; - in dem Bereich habe ich in meinem Leben noch keine Frau gesehen. 

Oder TÜV-Prüfer; - wie viele weibliche TÜV-Prüfer hast Du in deinem Leben gesehen? 

Wie viele Frauen kennst Du Die auch einen der genannten Jobs und Viele Andere auch freiwillig übernehmen wollen? 

Vielleicht nicht Du oder doch; - viele Frauen sagen bei schmutzigen, harten oder technischen Aufgaben "das ist Männersache" warum ist das so und warum ist das hoffähig? 

Was passiert denn wenn ein Mann bei bestimmten Arbeiten sagt "das ist Frauensache"? Komm schon, Du weißt es ... ;) 

Und warum wird in der Frage Männersache / Frauensache so hart mit 2 verschiedenen Maßstäben gemessen und das als legitim erachtet? 

 

"meiner Erfahrung nach, wurde das Rollenbild zwischen 1960 und 1990 abgeschafft"  

Meine Wahrnehmung ist da wenn ich mich recht lebendig an den beißenden Sexismus erinnere Der gerade in den 1990ern noch Alltag war diametral eine Andere. 

Kann es sein dass Du die Vergangenheit mit der goldenen Feder zitierst? 

Ich für meinen Teil werde erst überzeugt sein dass sich in den Köpfen der Menschen was bewegt, wenn ich spüre dass meinen neugierigen Blicken keine Angstvollen Augen mehr begegnen und so wie es gerade läuft habe ich große Zweifel dran, dass ich diesen Tag noch erleben kann, - ich freue mich aber wenn ich in dem Punkt irren sollte ... ;) 

bearbeitet von Druide-Jo
(bearbeitet)
vor 50 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Ich fürchte ganz so einfach ist es nicht. 

Wenn Du im Sommer bei 35° im Schatten auf eine Straßen-Baustelle guckst; - hast Du da jemals eine Frau gesehen? 

Industrietaucher; - ein Beruf in dem es zertifiziert meines Wissen gar keine Frauen gibt; - warum ist das so? 

Im Trockenbau; - wie viele Frauen findest Du da noch mal? 

Und im Forst? Es gibt natürlich wenn auch selten Försterinnen. Aber in ganz Deutschland gibt es nur eine einzige Forstrückerin! Warum? 

Maschinen-Führer, Baggerfahrer; - in dem Bereich habe ich in meinem Leben noch keine Frau gesehen. 

Oder TÜV-Prüfer; - wie viele weibliche TÜV-Prüfer hast Du in deinem Leben gesehen? 

Wie viele Frauen kennst Du Die auch einen der genannten Jobs und Viele Andere auch freiwillig übernehmen wollen? 

Vielleicht nicht Du oder doch; - viele Frauen sagen bei schmutzigen, harten oder technischen Aufgaben "das ist Männersache" warum ist das so und warum ist das hoffähig? 

Was passiert denn wenn ein Mann bei bestimmten Arbeiten sagt "das ist Frauensache"? Komm schon, Du weißt es ...  

Und warum wird in der Frage Männersache / Frauensache so hart mit 2 verschiedenen Maßstäben gemessen und das als legitim erachtet? 

 

"meiner Erfahrung nach, wurde das Rollenbild zwischen 1960 und 1990 abgeschafft"  

Meine Wahrnehmung ist da wenn ich mich recht lebendig an den beißenden Sexismus erinnere Der gerade in den 1990ern noch Alltag war diametral eine Andere. 

Kann es sein dass Du die Vergangenheit mit der goldenen Feder zitierst? 

Ich für meinen Teil werde erst überzeugt sein dass sich in den Köpfen der Menschen was bewegt, wenn ich spüre dass meinen neugierigen Blicken keine Angstvollen Augen mehr begegnen und so wie es gerade läuft habe ich große Zweifel dran, dass ich diesen Tag noch erleben kann, - ich freue mich aber wenn ich in dem Punkt irren sollte ...  

ich kenne zwei Kranführerinnen und beim Straßenbau bin ich bemüht keinen Unfall zu verursachen. ich kenne Frauen die in Baumschulen arbeiten und Frauen mit Jagdschein. ich denke die machen das freiwillig... ah und mir fallen Männer im Einzelhandel an der Kasse in Pflegeberufen und in Kindergärten ein. sicher gibt es Berufe, die nicht 50:50 auf Männer und Frauen verteilt sind und Berufe die weniger bekannt sind ... ob das was mit Geschlechterrollen zu tun hat🤷🏼 keine Ahnung letzten Monat sah ich eine Frau die einen Betonmischwagen fuhr und letzte Woche eine Truckerin Stahlträger ausliefern. und tatsächlich hat kürzlich eine Frau vom TÜV meinen PC abgenommen... aber bastel dir weiterhin konservative Geschlechterrollen. ich muss das ja nicht verstehen

bearbeitet von Only_
Vor 1 Stunde, schrieb Uyen:

Ob gleichgeschlechtlicher Sex oder Hetero, spielt bei Asexulität gegenüber Menschen (für mich)  gar keine Rolle.

Wenn ich bei Menschen asexuell bin, dann bei allen Menschen, egal als was sie sich fühlen oder definieren.

Asexualität ist  keine Geschlechtsidentität, non binair allerdings schon.

Im Grunde wollte ich das sagen. Das mit Bi habe ich als weiteres Beispiel zu einem möglichen Handeln, das nicht die wirkliche Neigung widerspiegelt.
Und dein letzter Satz ist das was ich erklären wollte, als ich überhaupt in die Diskussion gestolpert bin.

vor 8 Minuten, schrieb Only_:

ich kenne zwei Kranführerinnen und beim Straßenbau bin ich bemüht keinen Unfall zu verursachen. ich kenne Frauen die in Baumschulen arbeiten und Frauen mit Jagdschein. ich denke die machen das freiwillig... ah und mir fallen Männer im Einzelhandel an der Kasse in Pflegeberufen und in Kindergärten ein. sicher gibt es Berufe, die nicht 50:50 auf Männer und Frauen verteilt sind und Berufe die weniger bekannt sind ... ob das was mit Geschlechterrollen zu tun hat🤷🏼 keine Ahnung letzten Monat sah ich eine Frau die einen Betonmischwagen fuhr und letzte Woche eine Truckerin Stahlträger ausliefern. und tatsächlich hat kürzlich eine Frau vom TÜV meinen PC abgenommen... aber bastel dir weiterhin konservative Geschlechterrollen. ich muss das ja nicht verstehen

Also; - Du holst willkürlich Beispiele mit Ausnahmen hervor. Das hat a) im Zusammenhang keine wesentliche Evidenz und b) ändert das nichts an der grundsätzlichen Frage Die ich stellte, noch beantwortet es Sie. 

Schade finde ich aber dass Du scheinbar opportun versuchst Gegendarstellungen zu meinen Worten zu finden; - obwohl ich Dir in keiner Weise widersprochen habe ... 

Ich kenne die Beweggründe dahinter nicht, also will ich es an dieser Stelle mal gut sein lassen. 

 

Dennoch; -  sehr schade. 

Ich habe mich auch schon gefragt, woher man weiß, welches primäre Geschlechtsorgan seit Geburt denn dann bei dem Menschen vorhanden ist. Glaube, da hilft nur nachfragen.

Zum Glück hab ich das Problem nicht, sieht net aus, hat Charakter, OK ab ins Bett oder so ähnlich

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