Jump to content

Erektionsstörung oder Geilheit ein Altersproblem?


Lust oder Frust?  

98 Stimmen

  1. 1. Lust oder Frust?

    • Je oller desto doller (ich bin eine Frau)
    • Je oller desto doller (ich bin ein Mann)
    • Ich habe weniger Lust als früher (Frau)
    • Ich habe weniger Lust als früher (Mann)
    • Das ist bei mir altersunabhängig (Frau)
    • Das ist bei mir altersunabhängig (Mann)
    • Das kommt nur auf den Partner an (Frau)
    • Das kommt nur auf die Partnerin an (Mann)
    • Hängt von der Sexpraktik ab (Mann)
    • Hängt von der Sexpraktik ab (Frau)


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Es gibt viele organische und psychische Auslöser, die m.E. hier nicht unbedingt aufgelistet werden müssen. Betroffene werden sich auf ihre Art kundig machen

Und es ging mir bei meinem vorherigen Posting ganz und gar nicht darum, dass eine Frau der Auslöser ist. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen wie hilflos sich eine Frau fühlen kann. Nicht mehr und nicht weniger.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich muss jetzt mal vorsichtig sein, damit nicht wieder der Eindruck entsteht, ich möchte alles torpedieren, nur weil man mit meinenm gelegentlichen Sarkasmus nicht klarkommt.

Um es mal auf den Punkt zu bringen: Beiträge, wie die von Goodiva oder der letzte von SinnlichXXL, die sich mit Statistiken, oder tabellarischen Ursachenanalysen beschäftigen sind zwar ganz interessant, gehen für den Betroffenen, aber an 90% des Problems vorbei.
Die Hauptfrage ist nämlich nicht primär, mit wie vielen Altersgenossen ich in einem Boot sitze, und tatsächlich auch nicht, welche Ursachen denkbar sind (da hilft mir auch keine Aufstellung bei pde). Meine persönliche Ursache muss ich mit meinem Arzt klären.

Gundsätzlich ist nur eines von Bedeutung: Was macht es mit mir, mit meinem Selbstwertgefühl, mit meiner Lust, und im Grunde mit meinem Mann- und Menschsein, wenn ich in einer mir als wesentlich anerzogenen und (neuwortlich) "anerlebten" Eigenschaft nicht mehr funktioniere.
Das noch umso mehr, je mehr ich das Gefühl habe in einer Welt zu leben, in der die Funktion eines Menschen beständig zunehmend über dessen "Seelenwert" gestellt wird, noch dazu (und deshalb funktioniert das hier auch nicht) auf einer Website, die sich wie kaum eine andere der sexuellen Funktion verschrieben hat.

Ich denke, dass der größte Teil der Beiträge in diesem Thread paradoxerweise das eigentliche Thema total verfehlt, selbst wenn sie sich intensiv damit auseinandersetzt, und ich glaube, ganz brutal gesagt, dass Frauen gar keinen Zugang zum Kern des Problems haben, wenn sie keinen Mann kennen oder lieben, der dieses Problem hat und ihnen derart viel Vertrauen schenkt, dass er sich in seinen Empfindungen da ganz öffnen kann.
Die Beiträge von Monddimant sind noch die hilfreichsten, weil sie zu den wenigen gehören, die eine echte Einfühlung erkennen lassen, ein größerer Teil (nicht alle) der anderen sind nicht mehr, als ein selbstgefälliges Nebelfechten.

Ein bisschen empfinde ich das als eine ohne Not auferzwungene Diskussion.

Kein Mann hat dieses Thema eröffnet, keiner sich geoutet und um Hilfe gebeten, und wenn ich sage, dass man einen an der Klatsche haben muss, wenn man sich HIER öffnet, dann ist das nicht nur einfach eine flapsige Form von Ablehnung des Themas, sondern mein voller Ernst.

Ich kenne von zumindest zwei Frauen, die sich hier verständnisvoll äußern, durchaus ein paar Beiträge, in denen sie von ihren tollen Ficks erzählen, und bei denen die Worte extrem funktionsbezogen anmuten, und ich würde denen keinen Jota über den Weg trauen, mich hier zu äußern, weil ich befürchten müsste, dass es nur darum geht, auch das Thema mal zu haben und, was schlimmer ist, sich gegenseitig und selbst auf die Schulter klopfen zu können, ach wie tolerant, verständnisvoll und weltoffen man doch ist.

Manch eine(r) mag meine Worte böse finden und ungerecht und mir mal wieder unterstellen, ich wollte nur mal wieder meine demonstrative Ablehnung manchen Usern gegenüber zur Schau stellen - aber genau davon bin ich grad ganz weit entfernt.
Ich als (noch?!) nicht Betroffener vermute mal, dass hier eigentlich kaum eine(r) eine Ahnung von der eigentlichen Dimension hat, und Frauen (das angeblich einfühlsamere Geschlecht) vermutlich noch weniger, als die Männer hier.
Denn ein Mann, der funktioniert, weiß, wie wichtig ihm das ist und hat eine ungefähre Idee davon, was dessen Verlust bedeuten könnte, selbst wenn das auch noch theoretisch bleibt. Aber es sich RICHTIG vorstellen, ist dann auch noch mal eine ganz andere Geschichte.


bearbeitet von Lichtschimmer
Geschrieben

Ich als (noch?!) nicht Betroffener vermute mal, dass hier eigentlich kaum eine(r) eine Ahnung von der eigentlichen Dimension hat, und Frauen (das angeblich einfühlsamere Geschlecht) vermutlich noch weniger, als die Männer hier.
Denn ein Mann, der funktioniert, weiß, wie wichtig ihm das ist und hat eine ungefähre Idee davon, was dessen Verlust bedeuten könnte, selbst wenn das auch noch theoretisch bleibt. Aber es sich RICHTIG vorstellen, ist dann auch noch mal eine ganz andere Geschichte.

Dem kann ich mich nur in vollem Umfang anschließen und noch einen drauf setzen.
Ich empfinde es geradezu als Frechheit von Damen, die mit diesem Thema aus eigener Erfahrung nichts zu tun haben, hier zu behaupten ein Großteil der bei P.de angemeldeten Männer sei impotent und die Männerwelt zu feige, dies zum breiten Thema im Forum zu machen, um aus Impotenz ein Mysterium zu erzeugen.

Ich wiederhole noch einmal:
Wie wahrscheinlich ist es denn, dass sich ein impotenter Mann auf einer Sexkontaktseite anmeldet?
Wie wahrscheinlich ist es, dass sich eine frigide Frau auf einer Sexkontaktseite anmeldet?


Geschrieben

Ich hatte ein „Date“ mit einem Mann mit „Erektionsstörungen“!

Seine vorhandene Geilheit, die er nicht (!) mit dem Schwanz ausleben konnte, hat er durch Brutalität und extreme Rücksichtslosigkeit ersetzt.

Ich weiß, ich bin selber Schuld, aber in welchem Bereich zahlt mein kein „Lehrgeld“?

Von daher muss ich der Meinung widersprechen, ein „impotenter“ Mann würde sich nicht auf poppen.de anmelden


Geschrieben

@carli395: schade für dich, dass es schlecht anfing und noch schlechter endete.
aber das muss nicht die Regel sein.

Um aber auf das Thema zu kommen, als ich jünger war, habe ich auch einen Zusammenhang gesehen. Heute im reifen Alter (und zwangsweise single) habe ich andere Ansichten. Richtig ist, dass Frauen fast immer können und oft auch wollen.
Meine sexuellen Wünsche haben sich mit fortschreitendem Alter geändert, sind aber im Kern die gleichen geblieben.
Erektionsstörungen sind aus eigener Erfahrung vom Alter unabhängig. Beruflicher Stress ist ein wichtiger Auslöser, zumindest bei mir war das in hohem Maße so. Ich hatte mit 30 und mit 40 solche Phasen des Wollens aber nicht Könnens. Heute ist es weniger ein Problem, weil ich Sex haben kann, wenn ich will und nicht, wenn er gewünscht wird. Dann ist er auch wesentlich intensiver. Heute habe ich Sex mit Frauen, die ich vermutlich vor meiner Singlezeit nicht ins Blickfeld genommen hätte. Und ich kann sagen, es war jedes Mal ein Erlebnis mit Nachhall.
Mit echten, also medizinisch bedingten E. habe ich zum Glück keine Erfahrung.

Nachsatz: Dustin Hofmann sagte mal: früher litt ich unter ejacula praecox. Heute im Alter tue ich das auch noch, aber es dauert länger.


Geschrieben

Von daher muss ich der Meinung widersprechen, ein „impotenter“ Mann würde sich nicht auf poppen.de anmelden

Das habe ich so auch nicht behauptet. Sicher gibt es den einen oder anderen. Sicher gibt es auch Männer, die Erektionsstörungen bekommen haben, nachdem sie sich hier angemeldet hatten.

Ich habe gefragt: wie wahrscheinlich ist es?
Wer impotent ist, hat in der Regel seine Schwierigkeiten damit. Ich halte es für ziemlich unüblich, sich dann bei einer Sexkontaktseite anzumelden und tatsächlich Dates zu vereinbaren, wenn die Gefahr sehr groß ist, dass sich die Probleme damit noch verstärken.

Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, wenn von Frauen, die mit dem Thema selbst nichts zu tun haben, behauptet wird:
- eine Vielzahl von Männern bei P.de sei impotent
- alle Männer ab 40 hätten Erektionsprobleme
- diese Männer seien zu feige, sich zu outen und dieses Thema hier öffentlich zu diskutieren


Geschrieben

wie schon von einigen erwähnt, ist dieses thema viel zu diffizil, um in diesem zusammenhang abgehandelt zu werden.

es ist schon schwierig genug, es zwischen zwei liebenden partnern unter vier augen anzusprechen, ohne die situation durch "zer-reden" zuzuspitzen.

und so unterschiedlich und vielfältig die ursachen sind, so individuell ist der umgang damit.

hm.... tja.... so richtig was zum thema hab ich damit auch nicht beigesteuert, und meinen eigenen erfahrungsbericht - mit sehr erfreulichem ausgang - stelle ich hier auch nicht rein


Geschrieben

Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, wenn von Frauen, die mit dem Thema selbst nichts zu tun haben, behauptet wird:
- eine Vielzahl von Männern bei P.de sei impotent
- alle Männer ab 40 hätten Erektionsprobleme
- diese Männer seien zu feige, sich zu outen und dieses Thema hier öffentlich zu diskutieren



Wo um Himmels Willen hat das irgendeine Frau hier behauptet? Ich habe behauptet, dass es auch in diesem Forum Männer mit Erektionsstörungen gibt - und es hat seinen guten Grund, weshalb ich dies sage! Verständlich, dass Männer hier nicht schreiben: "Ich bin impotent - was soll ich tun?" Andererseits gibt es auch häufig Threads nach dem Motto: "Mein Schwanz ist nur 9 cm - kann ich eine Frau befriedigen?" Aber warum sollte es nicht möglich sein, darüber zu diskutieren, wie man mit derartigen Problemem umgeht? Andererseits - ich fürchte in der Tat, dass es in diesem Forum schwer ist, da manche Leute ein wenig dazu neigen, ausfällig zu werden.

Ich habe auch niemals behauptet, das betroffene Männer sich outen müssten - aber ich sehe eben Unterschiede im Verhalten von Männern und Frauen. Es gibt hier sehr wohl Threads von Frauen, die über mangelnde Libido, Orgasmusprobleme, etc. klagen. Klar werden Männer wieder sagen, dass dies typsches Frauengewäsch sei - aber so stimmt das eben nicht. Man nimmt nach wie vor an, dass ein wesentlicher Grund für die höhere Lebenserwartung von Frauen der ist, dass sie über ihre Probleme reden und sich Hilfe suchen, während viele Männer erst mal alles in sich hineinfressen.

Ach ja, Lichtschimmer - keine Ahnung ob du mich mit der Unterstellung gemeint hattest, dass manche Frauen an anderer Stelle von sehr potenten Männern schwärmen würden. Ich habe jedenfalls immer wieder hervorgestellt, dass Sex auf x unterschiedliche Arten wunderschön sein kann. Als Frau habe ich eher das Problem, dies dem Mann klarzumachen und einen Weg zu finden, dass es für beide schön ist.


Geschrieben (bearbeitet)

SinnlicheXXL - das ist nix Persönliches, aber ich frag mich, warum es hier einen Hühnerthread zu einem Männerthema geben muss, zu dem kein Mann einen persönlichen Anlass gegeben hat?
Wie wenig Verständnis für Männer da ist, sieht man ja schon am Titel, der ein Problem präjudiziert, wo es auch eine Form von Weisheit sein kann, zwar noch potent, aber nicht mehr so geil zu sein.

Vermutlich war Goodiva eine Goodmeina, als sie den Thread eröffnet hat - aber so, wie er sich entwickelt, ist das grauselig und macht mir eine Fröstelhühnerpelle - so als würde mir jemand ein Trojanisches Pferd unterjubeln, oder ein anderweitiges Danaergeschenk machen wollen...

Du bettelst ja quasi darum, dass sich jemand meldet, den Du dann mit deinem mütterlichen Helferdrang betütteln kannst, und an dem wir alle unser Verständnis, unsere Toleranz und unsere sexuelle Aufgeklärtheit jeweils tröstend, Mut machend und Hilfe aufdrängend demonstrieren können.
Um sich diesem kollektiven Streichelreflex auszusetzen, muss echt zur erektilen Dysfunktion noch eine cerebrale kommen. Auf Deutsch: so blöd kann keiner sein und ist hoffentlich auch keiner...

...und P.S.: ich kenne sogar hier (nach mehr als jetzt fünf Jahren) Frauen, mit denen ich sofort über dieses Problem als Betroffener sprechen könnte, unter anderem auch welche, die ich noch nie getroffen, und mit denen ich nie telefoniert habe.
Aber ein Outing hier? Da müsste ich ja voll beknackt sein.

Ach ja: mit der "anderen Stelle" hab ich primär eine andere gemeint...


bearbeitet von Lichtschimmer
Geschrieben

Lichtschimmer, da muss ich dir Recht geben - der Titel und auch die Befragung sind in der Tat sehr reißerisch und wenig dazu angetan, einen sensiblen Umgang mit einem schwierigen Thema zu fördern! Es klingt ja so, als sei Sex ab 40 immer irgendwie problematisch - und das ist keineswegs so!

Leider ist es in diesem Forum aber generell schwierig, respektvoll miteinander umzugehen. Obwohl es ein Erotikforum ist, ist eine ernsthafte Diskussion über sexuelle Schwierigkeiten kaum möglich. Stell dir vor, ich würde hier einen Thread eröffnen "Wie können Frauen mit Potenzproblemen ihrer Partner umgehen?" Sofort gäbe es Postings, die mir böse Absichten unterstellen würden. Und garantiert kämen Kommentare wie: "Ich habe mir dein Profil angesehen - kein Wunder, dass dein Mann keinen mehr hochbekommt. Nimm ab, treib Sport, rasier dich.. etc!" Das Thema betrifft mich derzeit nicht - aber es wäre für Frauen durchaus interessant zu hören, wie Männer möchten, dass sie damit umgehen.


Geschrieben (bearbeitet)

Leider ist es in diesem Forum aber generell schwierig, respektvoll miteinander umzugehen. (...) Stell dir vor, ich würde hier einen Thread eröffnen "Wie können Frauen mit Potenzproblemen ihrer Partner umgehen?" Sofort gäbe es Postings, die mir böse Absichten unterstellen würden.

Es ist ganz einfach, in diesem Forum respektvoll miteinander umzugehen, wenn man den anderen gegenüber Respekt zollt.
Und ein Thema "Wie können Frauen mit Potenzproblemen ihrer Partner umgehen?"kann zu sehr ernsthaften Diskussionen führen, wenn es eine betroffene Frau mit ihrem eigenen Erfahrungshintergrund eröffnet.
Es ist aber zum Scheitern verurteilt, wenn es nur eröffnet wird um sich als die große Männerversteherin zu produzieren.


bearbeitet von Delphin18
Geschrieben (bearbeitet)

Nein, warum sollte es mich interessieren, wie Männer wollen, dass ich damit umgehe.

Erstens tickt jeder Mensch, und damit jeder Mann anders.

Und zweitens wird das erst dann ein Thema für mich als Frau, wenn ich einen betroffenen Mann treffe und ich mich für ihn interessiere. Dann kann ich immer noch fragen.

Und zum dritten mache ich nicht unbedingt das, was andere wollen oder von mir erwarten, sondern das, was mir in der entsprechenden Situation bei dem Betroffenen nach meinem Gefühl angemessen erscheint.

Weil viertens der eine sicherlich darunter leiden mag, der andere aber damit gut umgehen kann. Es gibt Männer mit erektiler Dysfunktion, die trotzdem großartige Liebhaber und tolle Männer sind. Oder gerade deshalb?


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

... Stell dir vor, ich würde hier einen Thread eröffnen "Wie können Frauen mit Potenzproblemen ihrer Partner umgehen?"..... Das Thema betrifft mich derzeit nicht - aber es wäre für Frauen durchaus interessant zu hören, wie Männer möchten, dass sie damit umgehen.



Sinnliche XXL, du würdest hier keine Antwort erhalten!!! Es würde einem Outing gleich gesetzt werden.

Ich hatte bereits in einem meiner vorherigen Postings schon erwähnt, dass Männer wesentlich strukturierter an ihre Probleme (gleich welcher Art) herangehen als Frauen. Männer ziehen sich zur Lösung ihres Problems erstmal zurück und vllt danach sprechen sie darüber.

Allerdings würde mich zu diesem Thread interessieren, was Goodiva mit ihrer Threaderöffnung tatsächlich erreichen wollte. Ich bin daher dafür, dass wir auf ihren weiteren Kommentar warten sollten.


LG Mondi


Geschrieben

Nein, warum sollte es mich interessieren, wie Männer wollen, dass ich damit umgehe.

Natürlich nicht. Das wäre ja auch ein Thema von einer Frau zum Erfahrungsaustausch mit Frauen. Das kann doch zu einer ernsthaften Diskussion führen.

Aber Mondi hat recht. Es führt hier zu weit weg vom eigentlichen Thema.


Geschrieben (bearbeitet)

Nun, ich halte es für wenig sinnvoll, anmaßend hineinzuinterpretieren, was andere wollen. Bei der Vielfältigkeit der Aussagen reicht es vollkommen aus, darüber weiter zu diskutieren, was andere freiwillig von sich geben!


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

So weit so gut, doch welche Lösung meinst Du? Wenn es tatsächlich ein medikamentöses Problem ist, hilft auch kein Blasen oder Pumpen!

Leider ziehen sich Männer mit Erektionsstörung - aus welchem Grund auch immer - häufig zurück.


Man gehe als Mann am besten zum Urologen und fragt nach gewissen Tabletten, nein, nicht Viagra!!!
Diese Tabletten haben einen gewissen Botenstoff, der die jetzige "Blockkade" wieder reduzieren kann! Nach etwa einem halben bis ganzem Jahr ist alles meist bis sehr oft wieder wie vorher in "Alarmbereitschaft"!


Geschrieben

Die These soweit: Es ist nicht mehr so, wie mit 20. Das Interesse an Sex wächst bei der Frau beständig, während der Mann mit 40++ nicht mehr so kann, wie sie will.




Wie kommst du denn darauf.

Ich bin 52 und hatte in meinem ganzen Leben noch keinen Hänger.
Und was die neugierde und das schauen nach Frauen angeht:

Mit 20 waren die Frauen von 16 bis 25 für mich ein Grund neugierig zu werden.

Heute machen mich Frauen von 18 bis 60 neugierig.

Was sich geändert hat ist die Ausdauer beim Sex.

Schnellschüsse reizen mich genausowenig wie Fltarate ficken.

Aber das gepflegte Nümmerchen von einer Stunde hat was.

Gruß

Heidjer58


Geschrieben (bearbeitet)

Das Interesse an Sex wächst bei der Frau beständig, während der Mann mit 40++ nicht mehr so kann, wie sie will.

In diesem Satz wird relativ eindimensional vom Reinstecken ausgegangen. Über derlei funktionales Geplänkel bin ich schon ein Weilchen hinaus. Sex ist etwas viel Ganzheitlicheres geworden.

Allerdings möchte ich einräumen (und das ist was ganz anderes als "zugeben"), dass Sex einfach nicht mehr die zentrale Bedeutung einnimmt, die er noch hat, so lange die Hormone schießen, weil man in jüngeren Jahren noch dem Reproduktionsprogramm der Natur zu folgen hat.

Mit 30 hatte ich oft keinen "freiwilligen" Sex, weil mir im Prinzip die Latte diktiert hat, dass mal wieder eine gepflegte Triebabfuhr an der Tagesordnung ist. Ich war hübsch, in einer Branche mit Frauenüberschuss und vielen Events, und hatte eine gute Zeit, wobei ich immer noch viel bedachter damit umgegangen bin, als andere.

Heute ist mir die gärende Latte meiner Latte oft Latte, weil ich lieber was lese oder schreibe, oder ein gutes Gespräch führe, statt einem Durchschnittsrock hinterherzuhecheln. Ich brauche Sex nicht mehr für mein Ego, oder um meinem Jagdinstinkt zu gehorchen.

Vielleicht sollten die Frauen, nahe, im oder nach dem Klimakterium, die (wie im Eingangsposting behauptet) öfter wollen, als die Männer können, mal fragen, warum ihr Reiz nicht mehr in der Lage ist, diese weise gewordenen Männer hinter dem Ofen vorzulocken, wenn ihnen gerade die Mumu juckt.

"Mein" persönlicher Unterschied ist, dass ich mit der "Richtigen" immer noch OFT Sex haben möchte, aber bestimmt nicht mehr VIEL Sex mit einem Haufen "Falschen".

Ich bin der Natur einerseits dankbar dafür, dass sie diesen Zwang von mir genommen hat, und freue mich andererseits darüber, dass mir mein Erfahrungsschatz zusätzlich erlaubt, den Geschlechtsverkehr zwar immer noch wunderschön zu finden, aber ihn nicht ehr so gnadenlos überzubewerten, wie das früher mal war.

Vielleicht brauchen die Frauen ÜBER 40 den Sex jetzt gleichermaßen zur Selbstbestätigung, wie wir Männer unter den Vierzigern - kann ja sein... und sind jetzt sauer, dass sie uns jahrelang dabei geholfen haben, ohne jetzt ihr Äquivalent einfordern zu können...

Klar können sie sich Jüngere holen - aber bei denen müssen sie halt wieder davon ausgehen, dass nicht deren Herz ein echten Begehren am Menschen, sondern lediglich deren Glied ein schnödes Begehren an ihrem Lustfutteral haben -

aber auch das kann Spaß machen, und ich kann da großherzig und souverän gönnen... Bin ja ein Lieber...


bearbeitet von Lichtschimmer
Geschrieben

ich kann nicht feststellen, dass Erektionsstörungen in diesem Forum nicht Thema sein sollten. Wieso Du - [COLOR=blue]@Goodiva - keinen Beitrag gefunden hast, ist unklar. An einen konnte ich mich noch erinnern (den obersten) und auch, dass dort recht offen berichtet wurde. (anders als hier - aber das liegt an der Fragestellung) Die anderen stammen aus drei Suchläufen.[/COLOR]
Errektionsstörung bei 3er oder Gruppensex !
Tantra als Problemlösung?
Tipps, wenn man vor Nervosität keinen Hoch kriegt !!
Sexuelle Depression bei Männern die LANGSAM auf die 30 zugehen
Erektionsstörungen???
Wie Errektionsprobleme verhindern?
Was haltet ihr von Lustverstärker...?
Erektionsstörung - das totgeschwiegene Problem !


Dabei verknüpfst in Deinem Fragenpaket 3 von einander völlig unabhängige Fragen. Zusätzlich stellst Du 2 weitere Fragen, die bisher unbeachtet geblieben sind:

  • </p><p>
  • ändert sich die Lust mit zunehmendem Alter und gibt es dabei Unterschiede zwischen Männern und Frauen
  • ändert sich Eure sexuelle Frequenz mit zunehmendem Alter und gibt es dabei Unterschiede zwischen Männern und Frauen
  • haben die Männer die Erfahrung gemacht, dass mit zunehmendem Alter Erektionsstörungen zunehmen?
    • war es Euch peinlich?
    • wie seid Ihr mit dem Problem umgegangen?
    • wurde es behoben?


    [*]wann haben Frauen die Erfahrung gemacht, dass sie mehrmals hintereinander zu einem Orgasmus kommen können?

    • </p><p>
  • hat das Euer Sexleben verbessert?
  • ist die sexuelle Technik für mehrfache Orgasmen entscheidend?
  • oder liegt es daran, dass "er" der richtige Mann ist?


[*]braucht ihr (also Männer und Frauen) nach richtig gutem Sex eine Pause, oder geht es sofort weiter?

Im Laufe des Lebens wird bei den meisten Menschen die Erkenntnis reifen, dass es bei Genuss im Allgemeinen (also auch Essen, schöne Stimmungen, gute Gespräche etc.) mehr auf die Intensität als auf auf die Quantität ankommt. Eine zu große Häufigkeit kann sogar dem Genuss schaden, weil es dadurch gewöhnlich, alltäglich wird und kein Genuss mehr ist. Auch lassen die körperlichen Fähigkeiten nach, so dass es "technisch" schwieriger wird, die Häufigkeit eines jungen Menschen beizubehalten. Da aber im Gegenzug die Persönlichkeit reift und man sich selber und seine Vorlieben und Wünsche besser kennenlernt, man sich dadurch auch leichter von Zwängen (so vorhanden), die von aussen kommen befreien kann, wird in den meisten Fällen das Weniger in der Frequenz durch ein Mehr im Genuss kompensiert. Obwohl man seltener Sex hat, ist man zufriedener.
Wobei das natürlich bei jedem anders ist und sich das Problem stellt, dass zwischen Lust haben und Lusterfüllung die Frage der Gelegenheit liegt. Wer keine Gelegenheit hat, seine Lust wie eigentlich gewünscht zu befriedigen, wird in seiner Phantasie viel häufiger Lust haben, als ein Mensch, der in einer solchen Beziehung lebt, dass seine Lusterfüllung möglich ist und er dadurch "satt" werden kann, um danach neue Lust aufzubauen.

Es ist etwas völlig anderes, ob ich keine Lust auf Sex habe, oder ob ich Lust habe, aber nicht "kann". Die Frage des Könnens liegt z.B. auch daran, zu viel Lust zu haben, also zu aufgeregt zu sein. Ich denke, die Frage des Könnens ist zunächst unabhängig von der Lustfrage, wird aber im Laufe der Zeit darauf zurück wirken.
Gründe für Impotenz sind hier schon viele genannt worden und es ist wohl müßig, sie alle durchzusprechen. Offensichtlich hast Du [COLOR=blue]- @Goodiva - ein bestimmtes Problem im Auge, dass Du aber nicht offen ansprechen magst. Das macht konkrete Antworten, die Dir weiterhelfen unmöglich.[/COLOR]

Da die Fragen rund um die weibliche Lust bisher nicht angespochen wurden, lasse ich sie ruhen. Dafür sollte wohl ein eigener Thread eröffnet werden. Und mit Sicherheit gibt es reichlich Themen, wo man sich zu mehrfachen Orgasmen äussern kann.


Geschrieben (bearbeitet)

...[/COLOR]


Danke für die vielen Anregungen.
Ich würde das Theama gern noch vielseitger gestalten. Es ist doch schön, dass Männer über 40 wählerischer sind und nicht mehr nach rein sexueller Triebgier nach Partnerinnen suchen.
Ob sie nun mit einem Ständer oder mit einem Ständchen deutlich machen, wie sehr sie eine potentielle Partnerin begehren, das finde ich erstmal schnuppe.
In der Tat gibt es aber immernoch die fleißigen Schreiber, die nicht zu einem Treffen kommen, bei denen es tatsächlich beim Kopfkino bleibt. Das finde ich nun wiederrum sehr schade, wenn doch die Lust so groß ist aber so wenig Männer gibt es ja hier auch nicht. Wenn ich so ein Schätzchen erwische, der mit Hand und Mund zufrieden ist und zufrieden gestellt werden kann, dann bin ich doch schon glücklich.
Nun, ich freu mich weiterhin über Dikussionsbeiträge und wenn jemand eine Idee hat, wie die Umfrage interessanter werden kann, dann mal los, es ist ganz einfach, einen Thread zu eröffnen! Es lässt sich nur im nachhinein nichts mehr an den Fragen verändern.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

In der Tat gibt es aber immernoch die fleißigen Schreiber, die nicht zu einem Treffen kommen, bei denen es tatsächlich beim Kopfkino bleibt.

Der Zusammenhang zwischen Erektionsstörung und Mobilität war mir bisher auch nicht bewusst.


Geschrieben

Der Zusammenhang zwischen Erektionsstörung und Mobilität war mir bisher auch nicht bewusst.


Möchtes Du da nicht etwas näherliegendes dazu beitragen?


Geschrieben (bearbeitet)

Mit anderen Worten, wenn Mann immer zu vereinbarten Dates erscheint, ist das im Umkehrschluss also ein Indiz dafür, dass er keine Erektionsprobleme hat.

Aha!!!!! Dieses Gedankenkonstrukt war mir bisher auch noch nicht bekannt.


LG xray666


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

, zu vereinbarten Dates erscheint, ist das ...so ein Indiz dafür, dass er keine Erektionsprobleme hat.

LG xray666




Auch eine interessante These, sollten wir das weiterverfolgen?


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
×
×
  • Neu erstellen...