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Was kommt nach dem "Peak"?


En****

Empfohlener Beitrag

Ich mach es jetzt einfach mal...Du hast in den Kommentaren hier oft eine Meinung die erahnen lassen könnte, das Du ein totaler Player bist. Mein Rat an Dich, lass Dir Eier wachsen!

Anonymes-Mitglied-1

Ja, hab ich ( Frau, mitte 40) erlebt .
Kam völlig unerwartet
Alles , was danach kam , war einfach nicht mehr das Wahre .

(bearbeitet)

Einfach damit abfinden, wenn eine Beziehung ungewollt bzw. von der anderen Person initiiert, endet.
Man kann ja nichts im Leben erzwingen. Ist ja auch nicht der Sinn, jemanden zwanghaft  zu halten, wenn dieser es nicht will.
Einseitige Liebe/Zuneigung bringt nichts.
Lieber sich bei diesem Menschen bedanken für die schöne Zeit, die man mit ihm erleben durfte. (als jahrelanger Groll/Frust o.ä.)
---
Wenn ein Mensch aus freien Willen Zeit mit einem verbringen möchte, dann sind das gute Vorraussetzungen, auf die man aufbauen kann.

Und diesen Menschen gibt es bestimmt wieder.

bearbeitet von SensualMarc
Anonymes-Mitglied-2

Ich hab 2015 jemanden kennengelernt, sollte eigentlich nur ein ONS werden, aber sexuell waren wir auf gleicher Ebene. Wir mochten so ziemlich dasselbe, haben viel ausprobiert und es hat einfach gepasst, egal ob beim Küssen oder beim Sex. Da ist es natürlich nicht beim ONS geblieben. Wir waren drei Jahre zusammen, wobei es diese Verliebtheit, wie du sie beschreibst, bei mir allerdings nicht so wirklich gab.
Tatsächlich hab ich seitdem kaum noch Lust, hier jemanden zu treffen, weil es meistens enttäuschend ist.
Letztes Jahr jedoch habe ich dann endlich jemanden gefunden, bei dem der Sex zumindest recht nah kam. Leider war nach zweimal Treffen dann aber nichts mehr.
Einerseits hätte ich zwar gern mal wieder Sex, andererseits aufgrund meiner Erfahrung ist es wirklich verdammt schwer, noch guten Sex zu finden und das nimmt einem irgendwie auch den Spaß.

Ich bin bis zu […] keine Lust hat und nicht so viel lesen mag[…] gekommen 🤷

schön das es dir etwas bedeutet. ich habe bis zum Schluss gelesen, aber was willst du jammern? gehe ins reale Leben, fertig.

Ich mag nicht der "ältere, erfahrene Typ" sein, den man dazu hören wollte, aber my two cents:
Wie erfreulich?!
Mal nüchtern betrachtet: einen solchen "Peak" zu erreichen, ist nicht das Ende aller Freuden. Es ist nur eine Spitze, die einem zeigte, was das Leben einem alles (unerwartet) schenken kann. Wofür man besser dankbar ist (denn wie viele erleben dies niemals) und wessen man sich im Nachhinein besser erkenntlich zeigt.
Man weiß nicht einmal mit Gewissheit (außer man ist ein Narr), ob nicht doch noch einmal so etwas wiederkehrt - oder alles übertrifft, "den neuen Peak setzt", sozusagen. Denn wie unterschiedlich sind wir in allen Phasen des Lebens. Und lernen stets dazu, wenn wir das wollen.
Ja, selbst der Gedanke, so etwas wäre nun das Optimum gewesen, lässt einen doch mit Klarheit da: auch dann weiß man stets die Freuden des Lebens zu schätzen. Verlust, Ängste, Sorgen...begleiten uns ein Leben lang. Freude ist eine flüchtige Begegnung, die uns mit Geduld und Ausdauer zu Zufriedenheit führt.
Wer seinen eigenen "Peak" wahrhaftig glaubt erlebt zu haben, schnippst mit den Fingern und sagt sich: nun kann ich wirklich immer entspannt dankbar für jede Freude sein.

Vor 14 Minuten , schrieb SensualMarc:

Einfach damit abfinden, wenn eine Beziehung ungewollt bzw. von der anderen Person initiiert, endet.
Man kann ja nichts im Leben erzwingen. Ist ja auch nicht der Sinn, jemanden zwanghaft  zu halten, wenn dieser es nicht will.
Einseitige Liebe/Zuneigung bringt nichts.
Lieber sich bei diesem Menschen bedanken für die schöne Zeit, die man mit ihm erleben durfte. (als jahrelanger Groll/Frust o.ä.)
---
Wenn ein Mensch aus freien Willen Zeit mit einem verbringen möchte, dann sind das gute Vorraussetzungen, auf die man aufbauen kann.

Und diesen Menschen gibt es bestimmt wieder.

Danke erstmal, aber ich möchte kurz einwenden, dass es nicht um Trennungsschmerz nach einem Beziehungsende geht, das habe ich lange überwunden und sehe die Dinge alle genau so, wie du. Mir geht es bei meiner Frage mehr um das Thema Sexualität (darum auch im "Sex-Forum" anstatt bei "Trennungschmerz") und das eben verknüpft mit der Frage, wie ihr vielleicht die Abfahrt nach der Gipfelbesteigung wahrgenommen habt - sofern erlebt :)

Vor 10 Minuten , schrieb :

Ich hab 2015 jemanden kennengelernt, sollte eigentlich nur ein ONS werden, aber sexuell waren wir auf gleicher Ebene. Wir mochten so ziemlich dasselbe, haben viel ausprobiert und es hat einfach gepasst, egal ob beim Küssen oder beim Sex. Da ist es natürlich nicht beim ONS geblieben. Wir waren drei Jahre zusammen, wobei es diese Verliebtheit, wie du sie beschreibst, bei mir allerdings nicht so wirklich gab.
Tatsächlich hab ich seitdem kaum noch Lust, hier jemanden zu treffen, weil es meistens enttäuschend ist.
Letztes Jahr jedoch habe ich dann endlich jemanden gefunden, bei dem der Sex zumindest recht nah kam. Leider war nach zweimal Treffen dann aber nichts mehr.
Einerseits hätte ich zwar gern mal wieder Sex, andererseits aufgrund meiner Erfahrung ist es wirklich verdammt schwer, noch guten Sex zu finden und das nimmt einem irgendwie auch den Spaß.

Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung dazu. Da erkenne ich ja die eine oder andere Parallele... Ohje, das nimmt einem ja glatt den Mut 😬 ich sammele aber erstmal noch ein paar Eindrücke 🙂

Da Du bewußt verschweigst, wie lange diese Beziehung ging, war das alles vermutlich nur eine "heiße Phase". Die Anfangszeit ist ja meist recht aufregend. Ein neuer Mensch, neues Ausprobieren, meist viel Sex. Und weil alles so neu und aufregend ist, bewertet man es auch entsprechend. Und dann wird sich der Alltag eingestellt haben und es wurde langweilig. Wenn etwas zu schnell zu hoch kocht, ist das meistens nie gesund.
Und ein kleines Trennungstief mit einer ernsthaften, psychischen Erkrankung zu vergleichen, ist diesesn Menschen gegenüber nicht fair.
Mein Leben kennt weder Peak, noch shape possible. Die wirklich intensiven Beziehungen hatte ich mit Menschen, wo die Zeit scheinbar stehen blieb. Wenn man sich unterhält, und auf einmal geht die Sonne auf, weil man die ganze Nacht nicht müde wurde und von einem Thema zum nächsten kam. Wenn man Dinge einfach zusammen gemacht hat, ohne groß darüber nachzudenken. Weil das Vertrauen da war und beide Bock darauf hatten.
Und nach einem Sex-Gipfel gibt es auch noch andere Gipfel. In dem Verlust-Moment sieht man das mit seinen Scheuklappen vielleicht nicht, aber meine eigene Realität kennt das sehrwohl.

(bearbeitet)
vor 8 Minuten, schrieb EndlessSky8:

 

Danke erstmal, aber ich möchte kurz einwenden, dass es nicht um Trennungsschmerz nach einem Beziehungsende geht, das habe ich lange überwunden und sehe die Dinge alle genau so, wie du. Mir geht es bei meiner Frage mehr um das Thema Sexualität (darum auch im "Sex-Forum" anstatt bei "Trennungschmerz") und das eben verknüpft mit der Frage, wie ihr vielleicht die Abfahrt nach der Gipfelbesteigung wahrgenommen habt - sofern erlebt :)

Was will man mit einem Menschen, der einen nicht mehr wertschätzt?

🤔Wäre das erfüllend? Sicher nicht.....

🤔Das Leben geht weiter bzw. muss weitergehen.

Die Flinte ins Korn werfen?

Bin ich persönlich nicht der Typ für.

Andere Mütter haben sicher  auch angenehme Töchter....

Vielleicht anders, aber sehr gut.

 

bearbeitet von SensualMarc

Ich sehe das Problem bei sowas vor allen Dingen in dem Mindset, einen "Peak" als neuen Referenzpunkt zu definieren. Dann kann selbstverständlich nur Enttäuschung folgen.

Wenn man einen "Peak" allerdings nichts als neuen Maßstab, sondern vielmehr nur als glücklichen Ausreißer nach ganz oben sieht, erhält man sich die Möglichkeit, auch danach noch einiges an Freude zu empfinden.....

Ich zumindest verliere nicht die Freude an gutem Essen, nur weil ich vielleicht Mal ein außergewöhnliches Menu eines exzellenten Sternekochs genossen habe :relaxed:

Vor 14 Minuten , schrieb Lachenbringtmehr:

Ich mag nicht der "ältere, erfahrene Typ" sein, den man dazu hören wollte, aber my two cents:
Wie erfreulich?!
Mal nüchtern betrachtet: einen solchen "Peak" zu erreichen, ist nicht das Ende aller Freuden. Es ist nur eine Spitze, die einem zeigte, was das Leben einem alles (unerwartet) schenken kann. Wofür man besser dankbar ist (denn wie viele erleben dies niemals) und wessen man sich im Nachhinein besser erkenntlich zeigt.
Man weiß nicht einmal mit Gewissheit (außer man ist ein Narr), ob nicht doch noch einmal so etwas wiederkehrt - oder alles übertrifft, "den neuen Peak setzt", sozusagen. Denn wie unterschiedlich sind wir in allen Phasen des Lebens. Und lernen stets dazu, wenn wir das wollen.
Ja, selbst der Gedanke, so etwas wäre nun das Optimum gewesen, lässt einen doch mit Klarheit da: auch dann weiß man stets die Freuden des Lebens zu schätzen. Verlust, Ängste, Sorgen...begleiten uns ein Leben lang. Freude ist eine flüchtige Begegnung, die uns mit Geduld und Ausdauer zu Zufriedenheit führt.
Wer seinen eigenen "Peak" wahrhaftig glaubt erlebt zu haben, schnippst mit den Fingern und sagt sich: nun kann ich wirklich immer entspannt dankbar für jede Freude sein.

Danke, dass du dir die Zeit für diesen Kommentar genommen hast. Ich stimme zu, dass ich natürlich nicht weiß, ob das schon der endgültige Peak gewesen ist, so meinte ich auch das "vermeintliche?" im Text. Es wäre natürlich vermessen, zu glauben, man wüsste was die Zukunft bringt oder dass sie nichts besseres bringen könnte. Da bin ich ganz bei dir. Aber man kriegt halt schon irgendwann ein Gefühl dafür, ob es noch viel weiter nach oben gehen kann oder ob die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass das, was noch kommt, vermutlich darunter anzusiedeln ist.
Was ich schön finde, ist deine Interpretation, dass man schönen Dingen, die verloren sind, nicht hinterher trauern sollte (und das versuche ich auch zu vermeiden), sondern sich dankbar und glücklich schätzen kann, sie erlebt zu haben. Trotzdem ist das irgendwie von einer gewissen Leere begleitet. Wie wenn ein intensiver Drogentrip endet und man weiß, dass der normale Alltag eher schwer diese Erfahrungen erreichen oder toppen kann. Ist natürlich jetzt kein 100%ig passender Vergleich meinerseits, aber trifft irgendwie doch das Gefühl.
Danke für deine Rückmeldung 😊

Ich habe tatsächlich alles gelesen.

Rein von den Lebensjahren bin ich wohl der "ältere Typ". Ich hatte in meinem Leben drei wirklich langjährige Beziehungen. Alle waren für sich und in der jeweiligen Lebensphase der absolute Höhepunkt. Geistig, körperlich, sexuell. Weil wir uns jeweils aneinander und miteinander entwickelt haben und gemeinsam die jeweiligen Höhepunkte erreicht haben. In den Jahren zwischen den Beziehungen gab es hin und wieder kurzfristigere Sachen, die eher sexuell geprägt waren, trotz großer emotionaler und körperlicher Anziehung. Da waren eben auch die sogenannten "Granaten" bei, wo man sich gefragt hat, wie kommt die gerade auf mich. Jeder Lebensabschnitt für sich hatte seine Besonderheiten, wie auch in anderen Bereichen des Lebens. Auch als Angestellter war ich nie in der s.g. Tretmühle, sondern hatte Gestaltungsspielraum. Als Selbständiger sowieso. Das galt für alle Lebensbereiche. Zusammengefasst; Jeder Höhepunkt hat oder hatte den dazu gehörenden Rahmen. Sprich jeder Gipfel hat sein Gebirge.

Wander weiter durch die Gebirge des Lebens und du wirst neue Gipfel erfahren.

Vor 7 Minuten , schrieb SensualMarc:

Was will man mit einem Menschen, der einen nicht mehr wertschätzt?

🤔Wäre das erfüllend? Sicher nicht.....

🤔Das Leben geht weiter bzw. muss weitergehen.

Die Flinte ins Korn werfen?

Bin ich persönlich nicht der Typ für.

Andere Mütter haben sicher  auch angenehme Töchter....

Vielleicht anders, aber sehr gut.

 

Hey, ich glaube wir reden komplett aneinander vorbei^^ ich will sie nicht zurück, das Kapitel ist beendet 😅

Du schreibst, als wäre Sex der Sinn des Lebens für dich.

Viel erfüllender ist es doch einen Partner zu finden, mit dem man ein gemeinsames Leben aufbauen kann. In tiefer Verbundenheit und Liebe. Wenn das vorhanden ist, dann möchte man auch Sex mit genau dem Partner. Da geht es nicht um Höchstleistungen vergangener Zeiten.

Und die erste Verliebtheitsphase von, sagen wir 6 Monaten, ist doch immer etwas besonderes. Aber dann entwickelt sich die Beziehung weiter und Schwerpunkte verschieben sich. Wie gesagt:

"Sex ist nicht der Sinn des Lebens"

(Windgust)

Wie immer nur meine persönliche Meinung, ohne Gewähr.

Jede Beziehung ist anders und einzigartig. Ich sehe keinen Grund und nutzen da eine besser/schlechter Relation zwischen zu sehen.

(bearbeitet)
vor 19 Minuten, schrieb EndlessSky8:

 

Hey, ich glaube wir reden komplett aneinander vorbei^^ ich will sie nicht zurück, das Kapitel ist beendet 😅

🤔Warum? 

Es kommt nach den Peak doch was nach.

Sicher nicht das Identische, aber auch etwas sehr wertvolles.

bearbeitet von SensualMarc
Vor 16 Minuten , schrieb MeerVerrueckt:

Da Du bewußt verschweigst, wie lange diese Beziehung ging, war das alles vermutlich nur eine "heiße Phase". Die Anfangszeit ist ja meist recht aufregend. Ein neuer Mensch, neues Ausprobieren, meist viel Sex. Und weil alles so neu und aufregend ist, bewertet man es auch entsprechend. Und dann wird sich der Alltag eingestellt haben und es wurde langweilig. Wenn etwas zu schnell zu hoch kocht, ist das meistens nie gesund.
Und ein kleines Trennungstief mit einer ernsthaften, psychischen Erkrankung zu vergleichen, ist diesesn Menschen gegenüber nicht fair.
Mein Leben kennt weder Peak, noch shape possible. Die wirklich intensiven Beziehungen hatte ich mit Menschen, wo die Zeit scheinbar stehen blieb. Wenn man sich unterhält, und auf einmal geht die Sonne auf, weil man die ganze Nacht nicht müde wurde und von einem Thema zum nächsten kam. Wenn man Dinge einfach zusammen gemacht hat, ohne groß darüber nachzudenken. Weil das Vertrauen da war und beide Bock darauf hatten.
Und nach einem Sex-Gipfel gibt es auch noch andere Gipfel. In dem Verlust-Moment sieht man das mit seinen Scheuklappen vielleicht nicht, aber meine eigene Realität kennt das sehrwohl.

Tut mir Leid, aber das ist leider eine falsche Einschätzung der Situation und ich habe auch nichts "bewusst verschwiegen". Es war einfach nicht relevant. Es ging um eine mehrjährige Beziehung und da wurde auf sexueller Ebene nichts langweilig (im Gegenteil) und wir haben uns auch nicht aus derartigen Gründen getrennt.
Die Trennung ist auch schon länger her, die ist überwunden, ich rede hier überhaupt nicht von Trennungsschmerz. Und dementsprechend geht es auch absolut nicht um die Trennung, sondern um das erlebte. Danke trotzdem für dein Feedback!

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