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Wie sah ein "Sexsymbol“ vor 500 Jahren aus?


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Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

Sexiness hângt in erste Linie nicht vom konkreten Aussehen, sondern vom Feeling zueinander ab
Vibt man schon angezogen miteinander, dann auch ausgezogen.
Klar muss mir die Frau auch optisch gefallen.
Habe aber eine riesige Range. ( z.B. keine bestimmte Haarfarbe oder Brustgröße usw.) Macht man die Augen zu macht und man fühlt sich wohl mit dem anderen, assoziiert positive Gefühle mit diesen, ist das sexy.
Was immer (auch in Jahrhunderten) optisch sexy bleiben wird, sind die Brüste einer Frau und deren weiblichen Beckenbereich.

Die typischen anatomischen Merkmale einer Frau.

bearbeitet von SensualMarc
(bearbeitet)

Da gibt es Ansätze, das Werte und Prägungen fast nie von einem Selbst stammen, sondern erlernt und übernommen werden. Da gehe ich mit.

Also wird es sich auch damals darum gedreht haben  - was die Masse denkt und findet. 😁

Reflektion ist hier sicher schwierig zu bestimmen....

bearbeitet von maximus-mma-spirit

Vor 500 Jahren? Interessantes Thema.
Mit hoher wahrscheinlichkeit würde jedes damalige Sexsymbol im heute völlig aus dem Ratser fallen.

Wenn man darüber spricht, wie ein Sexsymbol vor 500 Jahren ausgesehen haben könnte, sollte man, meiner Meinung nach, einen Punkt nicht vergessen: Hygiene.
Wir betrachten historische Darstellungen heute mit den Augen des 21. Jahrhunderts. Wir blenden dabei aber den kompletten Lebensalltag dahinter aus.

Vor 500 Jahren gab es zwar Wasser und auch Formen der Körperpflege und des Waschens.
Aber eben keine Dusche, kein fließendes warmes Wasser, keine Waschmaschine, keine moderne Sanitärversorgung und keine heutigen Möglichkeiten zur Reinigung von Körper, Kleidung und Wohnraum.
Gerade bei wohlhabenden Schichten kamen aufwendige Kleidung mit mehreren Schichten, schwere Stoffe und teilweise komplizierte Kopfbedeckungen hinzu.
Körper und Kleidungsgerüche wurden unter anderem durch Parfüm und Duftstoffe überdeckt, Parfüm hatte damals eben teilweise eine andere Funktion hatte als die dezente Duftnote heute.

Die Lebensbedingungen der einfachen Bevölkerung waren entsprechend anders. Kleidung wurde anders gereinigt als heute, Bettzeug mit Strohfüllungen konnten Gerüche und Ungeziefer begünstigen, Wohnräume waren schwerer sauber zu halten.

Dabei sollte man allerdings nicht in das Klischee verfallen, dass jeder Mensch damals zwangsläufig ungepflegt oder permanent verdreckt war.
Menschen haben sich auch damals gewaschen, gekämmt, ihre Kleidung gepflegt und großen Wert auf ihr Erscheinungsbild gelegt.
Nur die Möglichkeiten und vor allem unser heutiger hygienischer Standard waren völlig andere.

Ob wir ein historisches "Sexsymbol“ tatsächlich heute so attraktiv wahrnehmen würden, bezweifel ich etwas.
Die Kleidung wäre dieselbe. Das Gesicht wäre dasselbe. Die Frisur wäre dieselbe.
Aber plötzlich kämen Gerüche, ungewohnte Körperpflege, schwere Kleidung der damalige Alltagswelt hinzu.

Ich vermute, dass so mancher vermeintlich zeitlos attraktive Mensch aus der Vergangenheit unter diesen realen Bedingungen auf uns heute deutlich weniger attraktiv wirken würde.
Nicht weil die Menschen damals grundsätzlich schmutziger oder weniger gepflegt waren, sondern weil unsere Vorstellung von Attraktivität untrennbar mit unserem heutigen hygienischen und sozialen Umfeld verbunden ist.
Das historische Sexsymbol existierte also durchaus aber wir betrachten es heute durch eine sehr gründlich gereinigte Brille.

Peace

(bearbeitet)

Zwar nicht vor 500 Jahren, aber Cleopatra muss so eine sexuelle Strahkraft gehabt haben, der sich kaum ein/kein Mann entziehen konnte...
Genau wie in einer anderen Epoche den Sirenen.....

Lobgesang, (in moderner, ehrlicher, ernst gemeinter  Form)  wirkt auch noch heute und lässt mich dahinschmelzen (gibt mir das gute Gefühl der passenden Mensch zu sein) ....muss ich zugeben...

bearbeitet von SensualMarc
(bearbeitet)
vor 44 Minuten, schrieb Deepwater75:

Wie die Statuen aus der Antike? 🤔

Das ist schon länger als fünfhundert Jahre vorbei 😜

Andererseits war die Renaissance das Wiederaufleben der Antike 🤔

Ich hab’s! Barock 😃

Vor dreihundertfünfzig Jahren waren üppige Körper „in“, in Adelskreisen musste alles möglichst opulent sein, auch die Musik, die Mode, die Architektur, … Daran konnten die wenigsten Menschen teilhaben, allerdings waren Menschen, die Angst vor Hunger, Kälte, Krieg und Seuchen haben mussten, wahrscheinlich nicht sonderlich interessiert an Modeerscheinungen! 🥴

bearbeitet von Luderwicht

ich glaube es gab auch damals genauso verschiedene persönliche präferenzen, genau wie heute - ganz abseits von irgendwelchen idealvorstellung, die gesellschaftlich vorgegeben wurden. so stell ich es mir auf jeden fall vor. bei einer sache bin ich mir jedoch recht sicher: zeitlos attraktiv und sexy ist auf jeden fall das verhalten, und die art, wie eine person sich gibt. aussehen ist m.M. ja nur die halbe miete. was mir auf jeden fall auffällt: kleidungstechnisch hat sich v.a. die letzten ca 50 jahre einiges getan v.a. in unserer sogenannten westlichen, fortschrittlichen welt (v.a.mitteleuropa, usa). viel weniger "frauliche" kleidung, in russland, bulgarien, balkan, südamerika z.bsp. wird sich irgendwie noch viel weiblicher und aufreizender gekleidet. das ist jetzt zwar ne pauschale aussage, aber tatsächlich empfinde ich es so.

Das ist mir sowas von egal und komplett unwichtig für mein Leben… ich persönlich habe bzw. folge keinen aktuellen Schönheitsideal mehr, weder was mich betrifft, noch einem Typ Mann

Wie bei so viele Sachen, ist der Zeitgeist entscheidend. Begebe ich mich mit meinen Gednken in die Vergangenheit, sehe ich ein gebärfähiges "Weib" dass nach meínen Genen schaut (ohne es zu wissen) und kopulationsfähig scheint. Heute sieht das alles viel komplizierter aus. Gesellschaftlicher Status, usw. usw. usw. . Aber am Ende des Tages, ist es die Partnerperson, die ich in dem Moment haben will, egal, ob dick oder dünm oder so.

Lebe im Hier und Jetzt :) .

Man kann doch nachlesen, was damals als galt. Üppiger Körperbau, helle Haut und blondes Haar.
Wobei man sagen muss, dass es auch heute keine klaren Vorstellungen gibt, was attraktiv ist. Das ist noch immer sehr individuell.
Und bei Deinen Gedanken fokussierst Du Dich aussschließlich auf die Optik. Attraktivität beschreibt jedoch noch viel mehr, dabei geht es auch um Auftreten, Charakter und Charisma.
Was bringt mir irgendein Schönheitsideal, wenn das Hirn nur aus Gulasch besteht?
Zeitlos attraktiv?? Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Empathie.

Heute haben wir eben keine Vorstellung von
Attraktivität und Schönheit! Die Menschen sind durch den Einfluss der Medien in dieser Hinsicht sehr manipuliert!

Es hing am Holz und Jedermann und Jedefrau konnte es bestaunen. Überall.

Vor 1 Stunde, schrieb Sir_Rob:

Heute haben wir eben keine Vorstellung von
Attraktivität und Schönheit! Die Menschen sind durch den Einfluss der Medien in dieser Hinsicht sehr manipuliert!

auf jeden ein extrem ungesundes störfeuer, wenn man es zulässt.

Die meisten Schönheits ideale heutzutage sind beeinflusst durch die Industrie. Damals ging es um Fortpflanzung und Gesundheit.

Ein „Sexsymbol“ entsteht durch weitgehenden Konsens - und das setzt vor allem Bekanntheit voraus.

Massenmedien gab es damals noch nicht - aber was als Schönheitsideal galt, lässt sich auf den idealisierten Gemälden dieser Zeit erahnen. Nur leider ist ein Bild von Michelangelo nur bedingt aussagekräftig, wenn es um den Geschmack in Lübeck geht - da muss man dann schon mit etwas breiterer, geografischer Abdeckung an die Sache gehen.

Nächster Haken: mit Ausnahme sakraler Kunst waren Gemälde nicht öffentlich zugänglich - konnten also den Geschmack einerseits nicht in der Masse prägen und orientierten sich andererseits wieder an der gesellschaftlichen Schicht.

Renaissance oder Rokoko? Auch noch ein erheblicher Unterschied durch die Mode und dass sie bei letzterem praktisch alles überdeckt hat. Die heutige Aufbereitung ist ganz gut bekannt - nur ist das nicht das, was die Masse kannte. Die sind gar nicht nahe genug herangekommen, um z.B. den stereotypen Schönheitsfleck erkennen zu können.

Bleibt also das, was man auf den Bildern sehen kann und auch noch aus 10-20m erkennbar ist. 
Witzigerweise bestimmt da dann wirklich die Mode körperliche Merkmale - und das war bei Männern und Frauen umgekehrt. Bei Männern Taille abwärts - bei Frauen hingegen aufwärts.

Vor 1 Stunde, schrieb Sir_Rob:

Heute haben wir eben keine Vorstellung von
Attraktivität und Schönheit! Die Menschen sind durch den Einfluss der Medien in dieser Hinsicht sehr manipuliert!

Die Medien, die Medien … die setzen sich in den Keller und beschließen was „sexy/attraktiv“ ist? Und der Beschluss ist dann für alle gültig, bis zum nächsten Beschluss?
„Die Medien“, zumindest die meisten, die in diesem Bereich arbeiten, sind überhaupt nicht zu einer Meinung fähig, geschweige 10 Sätze hintereinander fehlerfrei zu schreiben.

Schönheit war in dieser Zeit Adel und gehobenen Bürgertum vorbehalten. Für das Volk herrschte Inqistition und unhygienische Zustände. Ich denke, das der Fokus eher auf einem vollen Magen lag 🤷‍♂️

Du kannst dir die Sexsymbole der jeweiligen Zeiten in historischen Dokus oder Serien anschauen. In erster Linie ging es um Reichtum und Vermögen und dieses zur Schau zur Stellen.
Schönheitsideale haben sich im Laufe der Zeit geändert. Da braucht man nicht ein halbes Jahrtausend zurückreisen um das festzustellen. Beginnt schon mit Frisuren und Kleidungsstilen. Schau Dir mal 10 oder 20 Jahre alte Fotos der Menschen an, und stell Dir die Frage, ob du die heute auch noch genauso attraktiv finden würdest - oder diese zeitanpassende Veränderungen benötigen würden

(bearbeitet)

 

Im Film als die Frauen noch Schwaenze hatten sieht man es

😁 😂 😲 😂 😁

bearbeitet von MASSEUR4YOU6
irgendwannwieder

Mode von vor 20, 30, 40 ..... Jahren, da kommt sporadisch einiges wieder. Ich finde noch heute die bunte Hippie-Mode sehr ansprechend.

Zur Zeit von dem bekannten Maler Rubens waren füllige kurvenreiche Frauen gefragt und wurden als gesund und attraktiv angesehen. Heutzutage werden sie noch von vielen als attraktiv empfunden, man weiss jedoch, dass es oft mit gesundheitlichen Problemen verbunden sein kann.
(Bin eine Rubens-Frau, welche jahrzehntelang mit ihrem Übergewicht auf Kriegsfuss steht und versucht dagegen anzukämpfen, mal mehr, mal weniger erfolgreich - meistens weniger) ich behalte jedoch weiterhin meinen Humor, Optimismus und Stärke ! Und abnehmen will ich nach wie vor vor allem wegen meiner Gesundheit (Gelenke, usw.) und nicht um einem Schönheitsideal zu entsprechen.

Anonymes-Mitglied-1

Vor 500 Jahren, um in der Zeitleiste zu bleiben....

Im 16. Jahrhundert orientierte sich das Schönheitsideal stark an der wiederentdeckten Antike und an christlich-moralischen Vorstellungen. In Kunst und Literatur wurden Nacktheit und Erotik oft über mythologische oder biblische Figuren dargestellt; etwa Venus, Eva, Salome oder Delila. Diese Figuren verkörperten sowohl Anziehung als auch moralische Warnung und waren damit die „Sexsymbole“ ihrer Zeit im weiteren Sinne.

Der Begriff Sexsymbol wurde erst 1911 geprägt.

 

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