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Affäre/Seitensprünge so verwerflich?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Du sagst dir doch in der Frage schon, dass es OK ist. Also warum fragst du? Ich sehe das andere. Es ist und bleibt ein mega Vertrauensbruch. Und wenn man seinem Partner nicht vertrauen kann, kann man im Grunde die Beziehung beenden. So sehe ich das.

vor 5 Stunden, schrieb Enja781:

Ein Pornokino ist eher eine Männerdomäne. Da würde ich als Frau nie alleine hingehen.

Da würde ich als heterosexueller Mann gar nicht hingehen. Weder alleine, da mich Männer nicht antörnen, erst recht nicht mit einer Partnerin. Man gibt doch als Mann seine Partnerin nicht für andere her. 

Wow,126 Kommentare und der Eröffner hat nochmal die Eier auf irgendwas zu antworten. Solche Würstchen lieb ich ja.Alles haben wollen. Das Heimchen am Herd zu Hause.Und den Gaudi draußen
Ekelhaft

Absolut nicht legitim, wenn man sich zuvor gegenseitig loyale aufrichtige Treue verspricht.
Unehrlichkeit in dieser Frage ist für mich ein NoGo!

Phantasien sind legitim, reale Taten erst einmal nicht. Dazu bedarf es der offenen Kommunikation und dann Beziehungsöffnung und, das ist bekannt, es bleibt nicht bei dem einen Mal!
Wer eine monogame Beziehung eingegangen ist, weiß, worauf er sich eingelassen hat und wenn es innerhalb der Beziehung nicht funktioniert (meist beidseitig), dann ist die ehrliche und nicht verwerfliche Lösung eine Trennung, weil dann Liebe und Begehren nicht das sind, was eine echte Beziehung ausmacht.

Ist völlig ok, wenn es mit dem Partner VORHER besprochen wird mit allen Konsequenzen. Andernfalls NICHT.

Montag um 22:20, schrieb Supernova_69:

Finde ich nicht! Es gibt Situationen, da sind sie völlig verständlich, zumindest für mich und ich bin absolut keine Fremdgängerin!!! Nie gewesen! 

Natürlich gibt es Umstände, in denen man ein Fremdgehen nachvollziehen kann. Aber doch um Himmels Willen nicht bei dem oben beschriebenen Szenario.

Ist ja schön, dass Du dich davon abgrenzt, aber man muss eben auch klar zwischen den verschiedenen Beweggründen trennen. Sonst klingt das wie eine halbe Legitimation.

Vor 20 Stunden, schrieb DoofieBerlin:

Wenns auffliegt, kann man immer noch sagen: bei poppen waren 75% der Meinung, das wäre schon okay. 

Mit dem kleinen Makel, dass aktuell etwa 90% gegen ihn stimmen, statt 75% für ihn. Aber da war der Tag ja noch jung 😉.

Wenn du es offen mit deinem Partner kommunizierst... andernfalls musst du mit dem "Drumrum" und möglichen Folgen zurechtkommen.

Finde ich nicht verwerflich. Jeder von uns lebt nur einmal, lieben kann man mehrmals.
Bevor das eigene Leben öde wird kann man Entscheidungen treffen.

Peace

Ich selbst bin noch nie fremdgegangen, habe aber mehrere vergebene Frauen näher kennengelernt und konnte ihre Motive nachvollziehen und respektieren.

#1 war ein vermeintliches "Heimchen" am Herd mit drei Kindern unterschiedlichen Alters, von denen nur das jüngste durchgehend bei ihr lebte. Zudem war sie mit Mitte 40 schon Oma.

Von Montag bis Donnerstag war der Mann beruflich am anderen Ende der Republik. Und wenn er nach Hause kam, hat er sie nicht mal mit dem 🍑 angeschaut.

Ihr hat die körperliche Nähe, Zuneigung und Zärtlichkeit wahnsinnig gefehlt. Es war eine Sache, dass das aufgrund der Geburt des Kindes ein bisschen eingeschlafen ist und sie vielleicht nicht mehr ganz so viel Wert auf ein sexy Aussehen gelegt hat. Sie hatte einfach zu funktionieren und es war eher eine WG, als eine echte Partnerschaft.

Sie hat Ewigkeiten mit ihm darüber geredet etwas zu ändern und war vor der Beziehung kein Kind von Traurigkeit. Er wusste dass sie starke sexuelle Bedürfnisse hatte und die auch ausgelebt hatte. Aber er hat sie weiterhin links liegen lassen.

Dann hat sie sich hier zur gleichen Zeit wie ich hier angemeldet und wir kamen schnell in Kontakt und haben uns einfach gut getan.

Sie hat deutlich an Selbstbewusstsein gewonnen, war sich sowohl auch ihrer Bedürfnisse aber auch längst verloren geglaubter Stärke bewusst und ist ein halbes Jahr später ausgezogen.

Sie hat sich ein eigenes, unabhängiges Leben aufgebaut, massiv abgenommen, ernährt sich und lebt bewusster und ist seit mehreren Jahren in einer glücklichen Beziehung, in der sie endlich wertgeschätzt wird.

#2 war ebenfalls Hausfrau, konnte keine eigenen Kinder bekommen, aber hatte ein Pflegekind.

Ihr Mann hat sie links liegen gelassen, hat nichts mit ihr unternommen und es war eigentlich nur eine Zweck- oder Wohngemeinschaft.

Sie hat über einen längeren Zeitraum immer wieder versucht mit ihm zu reden und etwas nachhaltig zu ändern, aber es blieb bei kurzen Strohfeuern.

Wir haben uns für eine sehr kurze Zeit extrem gut getan, aber ihr kamen Gewissensbisse, so dass sie den Kontakt abgebrochen hat.

Ein paar Monate später hat sie sich gemeldet und deshalb bei mir entschuldigt. Sie hatte festgestellt, was ihr alles im Leben gefehlt hatte und brauchte ein bisschen Zeit um das zu verarbeiten.

Sie hat daraufhin hier einen anderen Mann kennengelernt und es hat beide auf Anhieb erwischt. Drei Monate nach dem Kennenlernen sind sie zusammengezogen, haben das Sorgerecht für das Pflegekind bekommen und kein Jahr später geheiratet.

Ohne diesen Seitensprünge und die damit verbundene Zuneigung und Aufmerksamkeit hätte sie nie gemerkt, dass das Leben wesentlich mehr zu bieten und sie wesentlich mehr verdient hat.

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