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Was tun??


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Klingt ein bisserl so, als ob dein Auto die nächste Hauptuntersuchung nicht mehr packen würde und du dich deshalb jetzt schon bei Ralf S. nach guten Gebrauchten informieren möchtest, um einen nahtlosen Übergang schaffen zu wollen. Für mich mehr als befremdlich, aber jeder Jeck ist charakterlich eben anders, auch wenn es immer heißt - und dafür schmeiße ich ein paar Heiermänner ins Phrasenschwein -, "wer loslässt, hat die Hände frei für Neues", "das Leben geht weiter" etc.pp.blabla. Wobei ich mich immer frage: Gehört es nicht auch zum Leben, seiner Frau in der schwierigsten Phase ihres Lebens zur Seite zu stehen? Wäre ich eine Frau, würde ich dich in den Wind schießen. Ganz gleich, ob du es erzählen oder - noch schlimmer verschweigen würdest. Du bist nicht nur noch gebunden, sondern verhältst dich in meinen Augen in einer Situation, in der Hilfe, Nähe und Liebe gefragt sind, egoistisch. Aber wie gesagt, jeder Jeck ... Auf jeden Fall alles Gute für dich und vor allem für deine Frau.

Es ist nicht so sehr die Tatsache, dass deine Frau krank ist, sondern dass du ums verrecken nicht alleine sein kannst und dich ums Wesentliche nicht kümmern kannst. In meinen Augen sehr gruselig. Warum du dann auch noch ein Thema dazu aufmachen musst? Ich versteh es nicht. Mach doch einfach und leb dein Leben.

@joehz98 Wo ist jetzt Dein Problem? Er stellt eine Frage an die Damenwelt, da er unsicher ist und bekommt eine Antwort. Kann so oder so ausgehen, aber jetzt die Dame angehen, nur weil sie moralisch einen eigenen Kompass hat ist das eigentlich verwerfliche. Das geht gar nicht! Jeder hat eine eigene Meinung und darf und soll sie auch haben, auch wenn sie nicht deckungsgleich sind!

Die Demenz spielt ja keine Rolle, eher die Aussage deine Frau, schätze ich ✌

Anonymes-Mitglied-3
vor 2 Minuten, schrieb ElliPyrelli:

Demenz bedeutet nicht automatisch das Ende der Sexualität. 

Demenz im Endstadium dürfte damit einhergehen, dass die Dame kaum noch eigene Entscheidungen treffen kann, im Zweifel vielleicht gar nicht mehr weiß, dass es ihr Mann ist, der da vor ihr steht. Und da soll allen Ernstes Sexualität funktionieren? Würde für mich unter ***igung laufen.

vor 15 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-3:

Demenz im Endstadium dürfte damit einhergehen, dass die Dame kaum noch eigene Entscheidungen treffen kann, im Zweifel vielleicht gar nicht mehr weiß, dass es ihr Mann ist, der da vor ihr steht. Und da soll allen Ernstes Sexualität funktionieren? Würde für mich unter ***igung laufen.

Anscheinend war mein klares Statement für dich ziemlich schwer zu verstehen... 

(bearbeitet)

 

vor 1 Stunde, schrieb joehz98:

Als Erstes muss ich sagen ob es nun gesellschaftlich verwerflich ist oder nicht . Es ist seine Entscheidung . Was mir hier mächtig auf den Keks geht sind Frauen die sich hier auf diesen Seiten rumtreiben aber die große Moralkeule am Start haben . Er stellt eine Frage . Mehr nicht . Ich kann seine Position durchaus verstehen . Weiß wie sowas ist . Aber immer reflektieren wie diese Seite hier heißt und um was es ursprünglich mal ging als die Seite an den Start ging !

Ich sehe das ähnlich wie Du...

Eine solche Frage HIER zu stellen ist immer wieder ein absolutes Wagnis, weil dem "Publikum" hier einfach das Verständnis fehlt, die Situation von BEIDEN Seiten zu betrachten...

Wahrscheinlich wäre dem TE besser geraten, nach einer Selbsthilfegruppe für sich zu suchen, in der eben auch Frauen sind, die solch eine Situation selbst durchleben und somit eher Verständnis dafür aufbringen können...

 

Aber um das Ganze mal aus meiner Sicht "einzuordnen":

Ja, er ist verheiratet und hat ihr bei der Hochzeit das Versprechen gegeben, "...in guten wie auch in schlechten Tagen..."!

Daran kann er sich meiner Meinung nach ja auch dennoch durchaus weiterhin halten, indem er ihr - so wie es ihm möglich ist - zur Seite steht.

Auch die Tatsache, daß eine Pflegeperson mit im Haus lebt, oder er sie in's Heim geben möchte, muß für mich noch nicht bedeuten, daß er seine Frau dadurch komplett "im Stich" lässt.

Nein - denn er sorgt ja zumindest dafür, daß sie gut versorgt/in den richtigen Händen ist - sei es die Pflegekraft daheim, oder eben im Heim.

 

Einen Menschen mit solch einer Erkrankung zu pflegen ist eine sehr große Hausnummer, die auch durchaus gut überlegt sein möchte!

Das kann sicherlich auch nicht jeder und möglicherweise stellt man das vielleicht leider auch erst dann für sich selbst fest, wenn die Situation da ist...

Und wenn man eben für sich sieht, daß man das eben nicht kann oder vielleicht auch fühlt, daß man das nicht möchte, sollte das niemand Außenstehendes pauschal verurteilen - schon garnicht, wenn man - wie hier - die betroffenen Personen und deren komplette Situation überhaupt gar nicht wirklich persönlich kennt!!!

 

Die Situation ist letztendlich ja so, daß sie an Demenz im Endstadium erkrankt ist.

Mit ihr darüber reden, wird insofern sicherlich garnicht mehr möglich sein und wenn, zu keinem Ergebnis führen!

Er als gesunder Partner hat deshalb ja dennoch auch weiterhin seine Bedürfnisse -☝️auch sich einfach jemandem in und mit dieser Situation anvertrauen und drüber reden zu können ist ein Bedürfnis, das in keinster(!!!) Weise verwerflich wäre!!

Hier zu beurteilen, inwieweit die beiden schon früher diese Situation hätten bereden und klären können, liegt mir absolut fern.

 

Und dennoch ist es für mich unter'm Strich eben wiedermal eine Situation, die ich gut verstehen und mir in etwa vorstellen kann, wie es dem TE dabei und damit geht...

 

Letztendlich hat er ja auch nicht konkret geschrieben, wofür genau er eine Frau kennenlernen möchte...

Daher finde ich es auch einfach nicht richtig, ihn anzugehen oder gar zu verurteilen!

 

 

bearbeitet von Schnuckelchen74
vor 19 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Bin mal gespannt auf Antworten 

Erhoffst du dir einen Mitleidsfick?

 

Ich denke solche Dinge sind sehr privat und gehören nur unter den Betroffenen geregelt.

Eine Flucht vor dieser Situation wird aber auch nicht weiter helfen - gerade auch hier nicht.

 

Eigentlich ist es doch ganz einfach: Trenn dich von ihr, wenn du in deinem Sexualleben unzufrieden bist.
Das Frauen nur Singles bevorzugen ist ein Ausdruck deren Willensbekundung. Das ist so ein hohes Gut, wofür zu dessen Erfüllung jeglicher Kollateralschaden angemessen ist.
Wie du schon gemerkt hast, ist ein Mitleidsfick nicht drin. Wir führen ja ein bedürfnisorientiertes Leben, und kein wertebasiertes Leben. Wenn wir ein Wertebasiertes Leben führen würden, müssten wir ja anerkennen das du ein Sonderfalldarstellst und du aufgrund deiner Werte (Beistand bei deiner Frau) ein wunderbares Beispiel für ein Wertebasiertes Leben bist. Und deshalb als Sexualpartner akzeptiert werden kannst.
Zum Glück ist es nicht so. Wir führen ein Bedürfnisorientiertes Leben. Heißt: "Ich will nur Single" muss geachtet werden. Whatever it Takes. Also, sorg für eine klare Linie in deinem Leben.
Sag deiner Frau deine Bedürfnisse, wenn sie darauf nicht reagiert (völlig egal warum, da kennt die Gesellschaft keine Ausnahmen) ist dir mit dieser Frau kein Bedürfnisorientiertes Leben möglich, also kannst du dich trennen.

Dafür werden wir alle Verständnis haben. Oder zumindestens die Fresse halten. Weil wir sonst offen zugeben müssen, das unser Schema sehr ungerecht ist. Und Ungerecht will ja keiner sein. Eher wird bis aufs Blut gestritten, warum es aus unsere Sicht gerechtfertigt war, was wir angesichts deiner Situation nicht hinbekommen. Also werden wir aus Scham schön die Fresse halten wenn du dich von ihr trennst.
Wenn du danach noch Werte brauchst, nimm Transparenz und Klarheit. Die werden dann noch passen und schaffen dir den nötigen Freiraum zum Handeln.
Und diese Werte kann man noch hochhalten, selbst wenn man längst der Brutalität anheimgefallen ist.
Solange es Klarheit und Geradlinigkeit ist, ist Brutalität gegenüber Anderen kein Problem. Das sehen wir in der Gesellschaft nicht so eng......

Wäre jetzt die Frage- will er Daten oder Sex? Er sagte ja dass er für seine Frau da ist, das ist völlig ehrenhaft. Wenn er ein bisschen Sex braucht - ist das wirklich so verwerflich?

Anonymes-Mitglied-4
vor 22 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

weil ich das nicht zuhause möchte

Das klingt herzlos. :-( Würdest du das ok finden, wenn es dich selber im umgekehrten Fall betreffen würde?

vor 22 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

wollt ihr ihn dann trotzdem kennenlernen

Geht es nur um Sex, dann wird das wohl möglich sein; ansonsten wird es evtl. doch zu "unmenschlich" wirken, denke ich.

Anonymes-Mitglied-4
vor 3 Stunden, schrieb joehz98:

Was mir hier mächtig auf den Keks geht sind Frauen die sich hier auf diesen Seiten rumtreiben aber die große Moralkeule am Start haben .

Moral darf man beibehalten, auch wenn man gerne poppt !! Du vergleichst Birnen mit Äpfeln meiner Meinung nach. Nicht jeder sexuell aufgeschlossener Mensch muss alles an Anstand, Moral usw.usf. über Bord werfen !

Vor 2 Stunden, schrieb Wifesharing-Forever:

Erhoffst du dir einen Mitleidsfick?

Frei nach Hause geliefert
Ui ui ui 😳

vor 5 Stunden, schrieb joehz98:

 

Als Erstes muss ich sagen ob es nun gesellschaftlich verwerflich ist oder nicht . Es ist seine Entscheidung . Was mir hier mächtig auf den Keks geht sind Frauen die sich hier auf diesen Seiten rumtreiben aber die große Moralkeule am Start haben . Er stellt eine Frage . Mehr nicht . Ich kann seine Position durchaus verstehen . Weiß wie sowas ist . Aber immer reflektieren wie diese Seite hier heißt und um was es ursprünglich mal ging als die Seite an den Start ging !

Ich bin schon sehr lange hier angemeldet und ich kann mich nicht erinnern, dass ich hier mit jedem Hinz und Kunz poppen muss, nur weil der den Sinn der Seite als kostenlosen Onlineshop fickbereiter Frauen betrachtet. 
Ich habe etliche Kontakte abgelehnt, aus den verschiedensten Gründen. Und ich darf hier noch immer bleiben. 
Eine Ablehnung hat übrigens nicht zwangsläufig etwas Moral zu tun. Ich lehnte auch Singles ab. 
 

Ich habe eine Bekannte, die einen demenzkranken Ehemann zuhause gepflegt bzw. hat pflegen lassen und sie hat sich durchaus Auszeiten genommen, auch mit Dates. Ihr ging es nicht nur, aber auch um Sex, vor allem aber um menschliche Nähe, Zärtlichkeit usw. In ihrem Umfeld fanden wir das nachvollziehbar und nicht verwerflich. Sie war sich ihrer eigenen Bedürfnisse bewusst und mit Mitte 50 wollte sie nun auch nicht ggf. Jahre auf die Erfüllung ihrer Bedürfnisse verzichten. Ihr Mann hat sie nicht einmal mehr erkannt, wem hätte da die hier von vielen geforderte Moral geholfen? 

Es geht mir in der Beantwortung der Frage nicht um Moral. Jeder ist sich selbst und seinem Partner gegenüber zu Respekt verpflichtet. Wie ich darüber denke, ist irrelevant. 
Er fragte, ob ich einen Mann in seiner Situation kennenlernen würde und ich habe das verneint. 
Mir aufgrund meiner Ablehnung moralische Scheuklappen vorzuwerfen empfinde ich als anmaßend. 

Demenz im Endstadium... d.h. 24/7 nonstop füttern, Schnabeltasse reichen, 6x Windeln wechseln und säubern, waschen, Zähneputzen Absturzsicherung an der Heia, Rollstuhl schieben, Schulter klopfen, Gespräche führen mit jemanden, der dich einmal gut kannte und nun den Weg mit Zombie teilt
Diese Betreuung schafft niemand alleine und ein Pflegeheim wird unumgänglich
Ich kenne einen solchen Fall und eine Frau, die ihren Mann 5 Jahre lang pflegte, bis ihre Kräfte schwanden. Sie besucht ihn täglich mehrere Stunden und redet viel mit ihm, obwohl er sie nicht einmal mehr sehen kann
Ob sie mit Mitte 50 noch Sex wünscht, dieses Thema kam nie auf. Mein Tipp an Dich: nutze deine Zeit und folge deinen Wünschen so lange du noch kannst. Du bist nur dir selbst die Frage schuldig, ob du es auch kannst. Was andere darüber denken ist völlig unbedeutend

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