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Fremdgehen Erfahrung


K2703

Empfohlener Beitrag

vor 5 Minuten, schrieb Malschauenhier666:

Wo liegt jetzt das Problem bei Dir ….

Sie kennt anscheinend nicht den Unterschied. ;)

Vor 55 Minuten , schrieb Malschauenhier666:

Ich habe keine Behauptung aufgestellt , sondern seine Frage beantwortet , oder meine Meinung mitgeteilt , warum es so sein könnte .

Wo liegt jetzt das Problem bei Dir ….

Warum sollte ich ein Problem haben?

"Wird wohl seinen Grund haben, dass Du immer betrogen wurdest" ... hat er so gar nicht nach gefragt. Und eine Meinung ist das auch nicht wirklich, eher eine Behauptung. Und ich frage eben nach, was in einem öffentlichen Diskurs durchaus üblich ist. 🤷‍♀️
Was wäre denn Deiner Meinung nach ein Grund?

Ich bin in meinem Leben einmal fremdgegangen und zwar aus Rache.
War ne total beschissene Erfahrung für mich, nicht weil der Sex schlecht war, es hat mir einfach im Nachhinein die Achtung vor mir selber genommen und ich habe mir damit nur selber weh getan. War danach nie mehr ne Option für mich und ist über 25 Jahre her. Ich möchte so nicht mit Menschen umgehen, auch wenn sie mich „betrügen“ …

Anonymes-Mitglied-5

Fremdgehen ist eine Entscheidung. Ausreden gibt es da nicht. Alle Menschen gehen fremd, wenn sie können und wenig Intelligenz besitzen. Es sei denn, der monetäre Nachteil wäre zu groß bei Entdeckung. Dann könnte es sein, dass sie es lassen, weil die Angst vor Verlusten zu groß ist. Ist dem nicht so, machen sie was sie wollen. Wie gesagt, dumm fickt gut 😁

Ich würde nie mit jemand bumsen nur weil sich das so ergibt. Ich suche mir meine entsprechende Partnerin aus, kommuniziere vorher offen, dass ich nicht treu bin und bei Gelegenheit auch mit einer anderen was tun würde. Aber auch diese Andere würde ich mir selbst suchen und nicht nur, weil sie gerade da ist...

Fremdgehen zählt für mich zum menschlichen Scheitern. Sollte nicht sein, kommt aber immer wieder mal vor.
Ja, es war vermutlich monogam abgesprochen. Ja, es ist für den anderen nicht schön. Ja, die Kommunikation hätte vorher stattfinden müssen.

Ich sehe es nur anders. Denn ich frage: Ist es dir lieber der zukünftige Fremdgänger trennt sich vorher von dir?
Ist es nicht etwas naiv zu glauben, das die Entscheidung des Fremdgängers zwischen fremdgehen oder zusammenbleiben war?
Ist die Wahl vor die ein zukünftiger Fremdgänger gestellt wird nicht oft Trennung oder Trennung? Nur wer wann die Trennung ausspricht hätte er/sie noch gestalten können.

Hätte Kommunikation etwas gebracht, wäre sie bereits passiert. Hätten die Bedürfnisse monogam gelöst werden können, wären sie monogam gelöst worden. Wäre der zugrunde liegende Konflikt mit Treue lösbar gewesen, wäre man treu geblieben.
In aller Regel waren die Beziehung dem Tod geweiht, weil Konflikte nicht mehr innerhalb der Absprachen lösbar waren- warum auch immer.

Wenn das Scheitern der Treue keine Lösung ist, ist nur ein Szenario denkbar: Falls du befürchtest, das dein Partner fremdgeht - keine Sorge, er wird sich vorher von dir trennen weil es mit dir halt nicht geht. Und das wird er rational machen, weil alle anderen Wege ihm verbaut sind.

Oder: Bevor man das menschliche Scheitern verdammt, sollte man sich gewahr sein, das die Alternative nicht schöner ist.

Es ist nicht so, das ich den Wunsch nach Treue nicht nachvollziehen kann. Idealerweise klappt es auch treu zu sein. Nur, wann ist schon mal was ideal?
Menschen können scheitern. Auch an ihren Idealen. Das ist nicht toll, aber menschlich.

Und es ist eins der Dinge die ich an den Menschen nicht mehr verstehe, das sie mit dem menschlichen Scheitern nicht mehr umgehen können.
Manche zeigen ihr wahres Gesicht erst, wenn der Partner fremdgegangen ist.

Vor 2 Stunden, schrieb Constans:

Fremdgehen zählt für mich zum menschlichen Scheitern. Sollte nicht sein, kommt aber immer wieder mal vor.
Ja, es war vermutlich monogam abgesprochen. Ja, es ist für den anderen nicht schön. Ja, die Kommunikation hätte vorher stattfinden müssen.

Ich sehe es nur anders. Denn ich frage: Ist es dir lieber der zukünftige Fremdgänger trennt sich vorher von dir?
Ist es nicht etwas naiv zu glauben, das die Entscheidung des Fremdgängers zwischen fremdgehen oder zusammenbleiben war?
Ist die Wahl vor die ein zukünftiger Fremdgänger gestellt wird nicht oft Trennung oder Trennung? Nur wer wann die Trennung ausspricht hätte er/sie noch gestalten können.

Hätte Kommunikation etwas gebracht, wäre sie bereits passiert. Hätten die Bedürfnisse monogam gelöst werden können, wären sie monogam gelöst worden. Wäre der zugrunde liegende Konflikt mit Treue lösbar gewesen, wäre man treu geblieben.
In aller Regel waren die Beziehung dem Tod geweiht, weil Konflikte nicht mehr innerhalb der Absprachen lösbar waren- warum auch immer.

Wenn das Scheitern der Treue keine Lösung ist, ist nur ein Szenario denkbar: Falls du befürchtest, das dein Partner fremdgeht - keine Sorge, er wird sich vorher von dir trennen weil es mit dir halt nicht geht. Und das wird er rational machen, weil alle anderen Wege ihm verbaut sind.

Oder: Bevor man das menschliche Scheitern verdammt, sollte man sich gewahr sein, das die Alternative nicht schöner ist.

Es ist nicht so, das ich den Wunsch nach Treue nicht nachvollziehen kann. Idealerweise klappt es auch treu zu sein. Nur, wann ist schon mal was ideal?
Menschen können scheitern. Auch an ihren Idealen. Das ist nicht toll, aber menschlich.

Und es ist eins der Dinge die ich an den Menschen nicht mehr verstehe, das sie mit dem menschlichen Scheitern nicht mehr umgehen können.
Manche zeigen ihr wahres Gesicht erst, wenn der Partner fremdgegangen ist.

Menschen Zeiten ihre verletzten Gefühle wenn der Partner fremdgegangen ist. Das ist völlig legitim. Meist ist es nicht das Fremdgegen an sich was den Bruch der Partnerschaft einläutet,es ist der Vertrauensbruch. Meiner Meinung nach ist es absolut okay dann die verletzte,nachtragende und trennende Seite zu zeigen. Wenn manche Fremdgänger ihr Tun über lange Zeit zelebrieren,aber auch wenn Jemand 'schwach ' wird aus einer Situation heraus und damit die Beziehung quasi gescheitert ist haben ja wohl die Wenigsten auch nur minimal den Arsch in der Hose sich zu trennen,und erst recht nicht BEVOR es dazu kommt. Menschen neigen nicht nur zum Scheitern,Menschen sind einfach feige, zumindest die Meisten.

vor 10 Stunden, schrieb SuppenkOma:

Ich gestehe ihr das natürlich zu, übrigens habe ich ihr schon einmal wegen eines Seitensprungs verziehen, ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich bin ihr deshalb nie  böse gewesen, das weiß sie auch und damals sagte sie mir wortwörtlich: wenn ich ihr verzeihe, habe ich auch einen gut. Wenn sich also alle Beteiligten einig sind, ist doch alles gut. 

Niemand verbietet Dir Dein Leben zu genießen, das sollte jeder mit und in seinem Leben tun. Aber eine Beziehung zu führen bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen innerhalb dieser Beziehung. Wenn Du Dein Leben auf die Art genießt, gestehst Du das auch Deiner Partnerin zu?
Was ist, wenn es sie verletzt? Kommst Du damit klar?
Würde es Dich umgekehrt verletzen?

 

Vor 1 Stunde, schrieb Lilly_only:

Menschen Zeiten ihre verletzten Gefühle wenn der Partner fremdgegangen ist. Das ist völlig legitim. Meist ist es nicht das Fremdgegen an sich was den Bruch der Partnerschaft einläutet,es ist der Vertrauensbruch. Meiner Meinung nach ist es absolut okay dann die verletzte,nachtragende und trennende Seite zu zeigen. Wenn manche Fremdgänger ihr Tun über lange Zeit zelebrieren,aber auch wenn Jemand 'schwach ' wird aus einer Situation heraus und damit die Beziehung quasi gescheitert ist haben ja wohl die Wenigsten auch nur minimal den Arsch in der Hose sich zu trennen,und erst recht nicht BEVOR es dazu kommt. Menschen neigen nicht nur zum Scheitern,Menschen sind einfach feige, zumindest die Meisten.

Ich wäre nicht masochistisch genug um in einer Welt zu leben in der die Menschen nicht 'feige' sind.
Du magst eine Welt anstreben, in der die Menschen 'den Arsch in der Hose haben' und nicht 'feige' sind. Aber letztenendes würde es in einer brutalen Welt der Skrupellosigkeit enden. Es wäre eine Welt in der alle das richtige Tun, egal was für Kollateralschäden es mit sich bringt. Und niemand würde etwas falsches tun, damit es gut wird.

Wir entkommen dem Leid nicht. Auch nicht dann, wenn alle richtig handeln würden.

Ich finde es sehr hot, wenn Typen mit mir fremdgehen. Hat so etwas verbotenes, was mich mega anmacht. Ist natürlich trotzdem moralisch fragwürdig, aber das blende ich einfach aus.

Stimmt...war immer treu wie gold in der beziehung und wurde auch nur verarscht.gab nur Trennung. Hat was mit Ehrlichkeit zu tun.trau auch keinem mehr

vor 27 Minuten, schrieb Ellamaus:

Stimmt...war immer treu wie gold in der beziehung 

Treue allein reicht in einer Beziehung nicht aus! Eine Lektion die noch viele Frauen zu lernen haben.

vor 2 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-5:

Stimmt Junus. Genau solche wie dich einfach meiden.

Das sehen mindestens 5 Frauen anders. :clapping:

vor 21 Stunden, schrieb SuppenkOma:

 

Ich möchte hier mal nachhaken. Warum warst Du "nur theoretisch" in einer Beziehung?
Okay, es war oder ist eine Fernbeziehung, auf die sich zwei Menschen freiwillig eingelassen haben, mit allen Vor- und Nachteilen. Aber was ist daran theoretisch?

Da wir so etwas wie eine On-Off-Beziehung.  Es war eine Zeit des  häufigen trennens und wieder zusammen findens. Nenne ich es theoretisch da man nie genau wusste ob wir zusammen sind oder eigene Wege gehen. Naja ist ja jetzt auch egal, mittlerweile sind wir 16 Jahre verheiratet, leben zusammen und haben 2 wunderbare Töchter. 

Fremdgehen, wann fängt es denn an, wenn ich mich auf einer Party mit jemanden angeregt unterhalte, sich vielleicht auch noch berührt? Wenn ich meiner Freundin im Hotelzimmer die Bluse ausziehe? Oder ist fremdgehen der geschlechtliche Verkehr? Wenn es dann passiert, wird man dann noch als "nicht mehr normal" bezeichnet......also zum Fremdgehen gehören mindestens DREI, einmal der Betrogene, der sich mit seiner Art sicher auch eine Mitschuld am Partner trägt, die Person die fremd geht und allen Motiven, die sie dazu führt, die dritte Person, die es vermutlich wohlwollend mitmacht.......also, ja, fremdgehen ist sch.....e - doch wer ist der Richter?

Vor 3 Stunden, schrieb Djsxxx:

Da wir so etwas wie eine On-Off-Beziehung.  Es war eine Zeit des  häufigen trennens und wieder zusammen findens. Nenne ich es theoretisch da man nie genau wusste ob wir zusammen sind oder eigene Wege gehen. Naja ist ja jetzt auch egal, mittlerweile sind wir 16 Jahre verheiratet, leben zusammen und haben 2 wunderbare Töchter. 

Na, dann konntet ihr das ja letztlich noch klären, freut mich für Euch. Alles Gute dafür 🍀

vor 3 Stunden, schrieb Summermaus:

Fremdgehen, wann fängt es denn an, wenn ich mich auf einer Party mit jemanden angeregt unterhalte, sich vielleicht auch noch berührt? Wenn ich meiner Freundin im Hotelzimmer die Bluse ausziehe? Oder ist fremdgehen der geschlechtliche Verkehr?

Zum Fremdgehen gehört für gewöhnlich eine sexuelle Interaktion.
Ob Menschen in individuellen Beziehungen auch andere Dinge des Partners untersagen wollen und als unangemessen empfinden, mag zwar in einem ähnlichen Gefühl wie beim Fremdgehen begründet sein, ist es aber meist nicht. Unterhaltung? Ausgehen mit anderen? Nö.

 

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Wenn es dann passiert, wird man dann noch als "nicht mehr normal" bezeichnet

Verstehe ich nicht. Was genau meinst du damit?
Für manche ist Fremdgehen vielleicht nicht normal, andere sehen darin ein Verhalten, das flächendeckend unsere gesamte Gesellschaft durchzieht. Jeder kennt jemanden, der schon mal fremdgegangen ist, wir wissen meistens nur nicht, wer es getan hat. Mit den üblichen Größenordnungen aus Umfragen und Studien erscheint ein Fremdgehen wie eine "normale" bzw. eine übliche Verhaltensweise. Sie ist üblicher als wir es uns eingestehen wollen, weil sie öfter vorkommt und es viel mehr Menschen tun oder schon getan haben, als wir es uns wünschen würden. (Anonymisierte Befragungen und Studien sind die verlässlichsten Quellen dafür.)

 

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......also zum Fremdgehen gehören mindestens DREI, einmal der Betrogene, der sich mit seiner Art sicher auch eine Mitschuld am Partner trägt,

Nein,. Wer in einer Situation, die zwei Menschen aktiv und eigeninitiativ miteinander erleben, weder anwesend noch sonstwie beteiligt ist, der trägt auch keine Verantwortung dafür, dass diese beiden Menschen tun, was sie tun. Es funktioniert nicht, ein Fremdgehen damit zu rechtfertigen, dass die Person(en) daheim ebenfalls dafür verantwortlich wäre(n).

 

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also, ja, fremdgehen ist sch.....e - doch wer ist der Richter?

Niemand, wenn es so läuft, wie es üblich ist, und niemand, der nicht dabei war, etwas davon erfährt.
Das Fremdgehen wird ja genau deshalb heimlich gemacht und nicht offen thematisiert.

Fremdgehen Erfahrung... Ich bin der Meinung davon kann und sollte sich niemand Freisprechen..

Ich hab das gleiche erlebt in meiner Vergangenheit und bin auch nie fremdgegangen. Die Tatsache das du dir darüber Gedanken machst,zeigt doch eigentlich das du nicht so Charakterlos bist um fremd zugehen.

Garagenfest - geiles Ding - im eigenen Schlafzimmer? Ach, wie kommen denn die in Deine Wohnung? 

Zum Thema: Wenn mein Partner fremdgeht, würde ich ihn nicht verlassen, sofern er keine auf Dauer und Tiefe angelegte Affäre hat. Ich würde klären wollen, was ihm fehlt und warum er das nicht früher thematisiert hat. Ansonsten wäre mir eher wichtig, dass wir die Parameter vereinbaren, die Rahmenbedingungen klären, unter denen Sex mit anderen eine Option ist. Fremdgehen hat in meinen Augen immer einen Grund, den es zu klären gilt. Das Gejammer "bin ja so verletzt, weil er fremdging" ist mE für eine Beziehung nicht hilfreich. Mein Bestreben ist, die Beziehung zu erhalten und nicht heulend wegzulaufen. Und dafür muss ich eben auch mal hören, was dem Partner fehlt. 

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