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Wann erzählt ihr von eurer Behinderung?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Das sieht SIE doch beim ersten Treffen, das bei mir ein Kopf fehlt. NEIN, im Ernst, schon vorm ersten Treffen. Aus den Gesprchen vorher kann man ja auch einiges raus hören und evtl. da einsteigen.

Ein freundliches Hallo,
immer offen mit den eigenen, ich nenn es mal Unzulänglichkeiten, umgehen.
Auch wenn der eine oder andere sie ablehnend äußert.
Das ist halt die "Meinungsfreiheit ".
Mein Nick ist nicht umsonst Eineihase, mich hat es nie gestört und wens störte, wußte ich falsche Person.
Lass dich nicht unterkriegen.
Schönen Gruß aus Garbsen

Es ist wie immer. Es kommt darauf an. Wäre Dein Gegenüber für Dich interessant, Du kannst Dir mehr mit ihm vorstellen, dann gerne offen sein. Ist es noch halb und halb, könnest Du es beim ersten Nichtsexdate offenbaren. Anhand der Reaktionen in beiden Fällen merkst Du ob es sich lohnt weiter Kontakt zu halten. Als Behinderung sehe ich persönlich es nicht. Eher als Glücksfall für Dich Deine Brüste noch zu haben. 😉

Vor 2 Stunden, schrieb HerzensheimatBerlin:

Ich kann nicht nach empfinden wie es sich für dich anfühlt. Ich persönlich lege alles womit ich an mir ein Problem habe gleich offen. Es ist nichts gravierendes, mir aber wichtig es zu erwähnen gleich zu Beginn. Ich habe immer lange geschrieben vor einem Date. Keines ist durch meine Beichte, ich nenne es mal so, nicht zustande gekommen. Es scheiterte meist an anderen Dingen. 

Jepp, an einem Spaziergang in den Wald, welcher nicht viel frequentiert wird...... ( Ironie Ende)
Aber zurück zum Thema: Der Körper ist eine Sache, die Person due andere. Ich habe immer offen über alles gesprochen, von Anfang an. Wenn es nicht gepasst hatte, hatte es meist doch mit der Person zu tun, sei es, sie wollte nicht oder hatte sich für eine andere Person entschieden. Im Nachhinein war es oft gut so!

Offenheit ist wichtig.
Dann zeigt sich schnell, wie der öder die gegenüber damit klar kommt.
Ich hätte jedenfalls kein Problem damit.

Ich gehe mit meinen Einschränkungen offen um. Wer eine biegsame, bewegliche Turnerin im Bett haben will, ist bei mir falsch. So sortieren sich die nicht passenden Herren von vorneherein aus. Btw, mir geht's um Sex, nicht um eine Beziehung

Ich würde mit dem Thema offen umgehen und es im Profil kurz(!) thematisieren. Das zeugt von Selbstbewusstsein und das du zu deinem Körper stehst.

vor 19 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

aber sollte man das sogar schon vor dem ersten Treffen schreiben? 

Ich sag's mal so: 

Wenn der Mann dich wegen deiner Behinderung (oder Einschränkung) ablehnt wäre ja er sowieso nicht der richtige für dich und aus meiner persönlichen Sicht wäre es besser genau das früh genug festzustellen ob er der richtige für dich wäre oder nicht.

Von daher macht es meiner Meinung nach schon Sinn das zeitnah anzusprechen oder zu erwähnen (wie auch immer).

Gutes Thema aber ebenso schwer zu beantworten.
"Geht man offen damit um muss ich womöglich mit mehr Ablehnung umgehen. Verschweige ich es, kommt die Ablehnung, aufgrund Unehrlichkeit, erst später. "
Vor allem, und das stört mich persönlich am meisten, ist die Kategorie in Profilangaben "Behinderung" viel zu kurz gegriffen. Fast schon selbst diskriminierend, weil, kreuz "ja" an und du bist bei 99% raus aus der Suche.
Einfach nur ein ja oder nein. Ja was, sitzt man im Rollstuhl, ist man psychisch nicht so auf der geraden? Und ein einfaches "ja" setzt eben Klischees beim Leser frei. Sexualität, alles mögliche kann man angeben. Vorlieben, noch mehr Auswahlmöglichkeiten.
Es suggeriert ja regelrecht, das alle kerngesund sein müssen.
Und trotzdem, auch generell ist dieses Thema, auch bei Offenlegung, eine Grenze die fast keiner überschreiten mag.
Und vor allem Krebs ist ein weitverbreitete Thema. Brustkrebs, Prostatakrebs, Gebärmutterhalskrebs usw. Diese sind absolut keine Seltenheit und bleiben trotzdem im Verborgenen.
Ich habe meine eigene Ansicht damit umzugehen, kann aber auch nachvollziehen wie du dich fühlst. Leider kann und will ich dir keinen lapidaren Ratschlag geben, trotzdem ist es vielleicht gut gleich mit offenen Karten zu spielen, auch wenn sich realistisch gesehenen Chancen minimieren. Und das begründe ich folgendermaßen. Es ist besser beim ersten Wort zum Abschied zu grüßen, als beim "Wenn's drauf ankommt" oder wenn Gefühle ins Spiel kommen, eine grümpfte Nase zu sehen.
Schweres Thema, und diesem sollte sich der Seitenbetreiber mal annehmen und die Kategorie "Behinderungen" mal vollständig überarbeiten.
Denn, es gibt einige Menschen, die es dann besser kommunizieren können und wollen.

Peace

Ich habe auch 2 Behinderungen die man, allerdings nicht sieht. Aber ich spreche erst dann darüber wenn ich mir sicher bin und auch vertrauen kann. Gut es sind nun keine Behinderungen für ich mich schämen muss aber etwas  Bedenken habe ich dann schon.

Ich selbst habe keine Behinderung. Auch was Du beschreibst, sehe ich nicht als eine Behinderung. Es ist vielleicht ein optischer Makel für jemanden. Wem das nicht passt, mit dem musst Du keinen Sex haben und er hat es auch nicht verdient mit Dir Sex zu bekommen.

Ich erzähle von meine Makeln (sofern mir bekannt) während dem hin und her Schreiben bevor ein Treffen geplant wird. Wenn jemand nicht damit klar kommt, dann können wir es uns sparen ein Treffen zu planen. Ich möchte jemanden, der mich so will wie ich bin.

Genauso erwarte ich das von meinem Gegenüber. 3 Jahre später zu erfahren, dass jemand an schweren Depressionen leidet...ist halt nicht so prikelnd.

Narben zeugen von Stärke, Kampf, Schmerzen und wieder aufstehen. Kein Grund sie zu verheimlichen. Wer sich davon abgestoßen fühlt, ist ein sehr oberflächlicher Mensch.  Für einige Menschen, wie für mich, sind Narben sogar sexy. 

vor 2 Stunden, schrieb Only_:

ich habe keine, aber wenn würde es in meinem Profil stehen

Gehen die Hinz und Kunz was an

vor 5 Minuten, schrieb Ladiablaelfo:

Gehen die Hinz und Kunz was an

wenn man nicht Hinz und Kunz daten will, sollte man mit offenen Karten spielen 

Anonymes-Mitglied-2
Vor 1 Stunde, schrieb lieber_Kater:

Narben zeugen von Stärke, Kampf, Schmerzen und wieder aufstehen. Kein Grund sie zu verheimlichen. Wer sich davon abgestoßen fühlt, ist ein sehr oberflächlicher Mensch.  Für einige Menschen, wie für mich, sind Narben sogar sexy. 

So sehe ich das auch. Es wird kaum einen Menschen geben, der komplett unbeschadet durchs Leben geht. Gerade das wieder aufstehen macht stärker und reifer.

Ich habe mich vor kurzem erst über Datingportale anpreisen müssen. Im Profil lobt man sich ja oft auch über den Klee 😉
Bevor es aber zu einem Treffen live gekommen ist, habe ich sämtliche körperlichen Defizite angesprochen. Es bringt mir nix, wenn nur Oberflächlichkeiten die Gründe für ein Treffen sind. Komischerweise kamen dann auch oft vom Gegenüber Probleme zu Tage, die offensichtlich nicht im Profil standen, bzw. bedankte man sich entweder für meine Ehrlichkeit oder/und die Fronten waren sofort geklärt.
Fakt ist: Ich bin, wie ich bin! Meine kleinen Einschränkungen haben mich im Laufe des Lebens stark und zu dem gemacht, der ich heute bin.
Sei offen von Anfang an und die Spreu trennt sich ganz allein vom Weizen. Du sparst dir zudem Zeit und Leid im Nachgang.

vor 3 Stunden, schrieb Only_:

wenn man nicht Hinz und Kunz daten will, sollte man mit offenen Karten spielen 

Man spielt, wenn man nicht Hinz und Kunz  daten will, mit Mr. Right, immer mit offenen Karten. Andere Typen geht es nen feuchten Schiss an.

vor 4 Stunden, schrieb Ladiablaelfo:

Man spielt, wenn man nicht Hinz und Kunz  daten will, mit Mr. Right, immer mit offenen Karten. Andere Typen geht es nen feuchten Schiss an.

gib dir keine Mühe. du wirst mich nicht überzeugen. wenn du dich mit 200 Leuten unterhalten willst, die am Ende zu dir sagen dass sie mit dir nichts anfangen können, tu das. mir ist meine Zeit dafür zu schade.

Du hast ja anonym geschrieben. Hier ein anderer Tipp. Lass dir von professionellen Leuten Brustwarzen tätowieren. Ich hab das öfters gesehen. Sieht sehr gut aus. Ist ähnlich wie bei permanent Make Up oder Augenbrauen tätowieren lassen.

Den meisten Männer, ok, vielleicht sehr vielen ist es vollkommen egal wie eine Frau ausschaut oder wie alt sie ist

Drauf und drüber ;)

So ziemlich jeder Mann wird dir sagen es macht ihm nichts aus, schließlich will er dich vögeln

Viel Erfolg bei der Suche, ich hoffe du findest den richtigen

(bearbeitet)

Zunächst finde ich es großartig, dass du deine Erkrankung und die damit verbundenen Folgen thematisierst. Zudem freut es mich, dass du diese hoffentlich gut überstanden und den Krebs besiegt hast. Gleichzeitig möchte ich aus meiner Sicht sagen, dass ich die Folgen deiner Krebserkrankung keineswegs als Behinderung sehe. Sie sind wohl als sichtbare Zeichen geblieben, gehören aber zu dir und deinem Leben und Körper dazu. Auch wenn es vielleicht schwerfallen mag - bitte steh dazu. Man liest ja aus deinem Text, dass du mit dem Umgang damit schwer tust. Ich finde jedoch, dass ein offener Umgang und die dazugehörige Kommunikation dazu beiträgt, evtl. auftretende Hemmungen und mögliches Befremden abzubauen und zu überwinden. Wir haben in unserer Einrichtung immer wieder Patienten mit ähnlichen Problemstellungen. Deshalb mein Rat: Akzeptiere dich und deinen Körper, nimm ihn an und kommuniziere offen. Du wirst dadurch stärker und sicherer und deine Bedenken kleiner werden. Ein Gegenüber, welches dies als Makel o.ä. sieht, ist deiner nicht wert. Alles Gute 🍀

bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Ich finde das ist Ermessens Sache. 
Ich stottere zB. Manchmal sage ich es vor dem ersten Treffen und manchmal merkt mein gegenüber es erst beim ersten Treffen. Kommt auf mein bauchgefphl an. 
eigentlich spürt man es. 

vor 3 Stunden, schrieb Only_:

gib dir keine Mühe. du wirst mich nicht überzeugen. wenn du dich mit 200 Leuten unterhalten willst, die am Ende zu dir sagen dass sie mit dir nichts anfangen können, tu das. mir ist meine Zeit dafür zu schade.

Du musst ja deine Zeit  auch nicht für meine Partnersuche verschwenden, aber da du nicht behindert bist, hast du auch du nur ein "was wäre wenn" und kannst somit garnicht mitreden, wie wir Behinderten uns zu verhalten haben.

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