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Bordellbesuche


Al****

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-5
vor 11 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:

Mein Kenntnisstand ist, dass die Studienlage dazu extrem komplex ist und weit auseinandergeht.

Erzähl mal!

Vor 12 Minuten , schrieb Leise_statt_Laut:


Und woran erkennst Du, dass die Sexpartnerin nicht ausgenutzt wurde und Spaß hatte?

Ist es nicht per se ein Ausnutzen, wenn Du Geld verwendest, um etwas zu bekommen, dass Dir die Dame sonst nicht aus freien Stücken gegeben hätte?
Wenn Geld fließt, kaufen wir uns dann wirklich eine Dienstleistung oder nicht eher sexuelle Verfügungsgewalt über einen anderen Menschen?

Ich glaube auch das viele Freier das Geld als Freibrief für ihre Perversionen sehen und das ausnutzen, ich sehe aber die Frau im Vordergrund und finde das Sex immer beiden gefallen sollte und die Gefühle des anderen respektieren muss. Ob im Puff oder mit dem Partner, da sehe ich keinen Unterschied

Vor 2 Minuten , schrieb Swillnow:

Ich glaube auch das viele Freier das Geld als Freibrief für ihre Perversionen sehen und das ausnutzen, ich sehe aber die Frau im Vordergrund und finde das Sex immer beiden gefallen sollte und die Gefühle des anderen respektieren muss. Ob im Puff oder mit dem Partner, da sehe ich keinen Unterschied

Das Frauenbild ist extrem schräg.

Vor 2 Stunden, schrieb Swillnow:

Ich finde im Puff kommt man als notgeiler Mann nicht so verletzend rüber wenn man schnell Sex will. Aber für mich war und ist das wichtigste dabei, das sich der sexpartner nicht ausgenutzt vorkommt oder keinen Spaß hat. Dann gehe ich wieder und verlange auch kein Geld zurück

Gekaufte Sexualität ist NIE freiwillig. Schön reden ist auch eine Herausforderung. Frag mal die TG Tanten,die Ende des Monats kein Geld haben? Ja sicher machen die das freiwillig.

(bearbeitet)
vor 11 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-5:

Erzähl mal!


Sorry, aber erst ist das  anonyme Mitglied Nr. 8 dran, das "verschwindend gering" vorgelegt hat.

Für Dich habe ich jedoch bereits einen Anhaltspunkt geliefert. Lies, versteh und schau selber, wenn Du echtes Interesse am Thema hast.

Kannst ja dann aus Deiner Deckung herauskommen und Dich einem echten Diskurs stellen.
 

vor 9 Minuten, schrieb Swillnow:

 

Ich glaube auch das viele Freier das Geld als Freibrief für ihre Perversionen sehen und das ausnutzen, ich sehe aber die Frau im Vordergrund und finde das Sex immer beiden gefallen sollte und die Gefühle des anderen respektieren muss. Ob im Puff oder mit dem Partner, da sehe ich keinen Unterschied


Du weichst meinen Fragen aus.

Woran erkennst Du, dass die Sexpartnerin nicht ausgenutzt wurde und Spaß hatte?
Woran erkennst Du, dass es der bezahlten Frau gefällt?

Ich wiederhole auch nochmal:
Ist es nicht per se ein Ausnutzen, wenn Du Geld verwendest, um etwas zu bekommen, dass Dir die Dame sonst nicht aus freien Stücken gegeben hätte?
Wenn Geld fließt, kaufen wir uns dann wirklich eine Dienstleistung oder nicht eher sexuelle Verfügungsgewalt über einen anderen Menschen?

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
rolleken6

In Bordellen arbeiten die wenigsten Frauen freiwillig. Allein das ist ein Grund für mich, nicht dort hinzugehen.

Luderwicht
vor 33 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:


Sorry, aber erst ist das  anonyme Mitglied Nr. 8 dran, das "verschwindend gering" vorgelegt hat.

Für Dich habe ich jedoch bereits einen Anhaltspunkt geliefert. Lies, versteh und schau selber, wenn Du echtes Interesse am Thema hast.

Kannst ja dann aus Deiner Deckung herauskommen und Dich einem echten Diskurs stellen.
 


Du weichst meinen Fragen aus.

Woran erkennst Du, dass die Sexpartnerin nicht ausgenutzt wurde und Spaß hatte?
Woran erkennst Du, dass es der bezahlten Frau gefällt?

Ich wiederhole auch nochmal:
Ist es nicht per se ein Ausnutzen, wenn Du Geld verwendest, um etwas zu bekommen, dass Dir die Dame sonst nicht aus freien Stücken gegeben hätte?
Wenn Geld fließt, kaufen wir uns dann wirklich eine Dienstleistung oder nicht eher sexuelle Verfügungsgewalt über einen anderen Menschen?

Eine Erklärung wird nicht besser „kapiert“, wenn man den Wortlaut wiederholt 😉

 

(bearbeitet)
vor 17 Minuten, schrieb Luderwicht:

Eine Erklärung wird nicht besser „kapiert“, wenn man den Wortlaut wiederholt 😉


Stimmt, aber manche lesen ja erstmal emotional aus einer Art Betroffenheit, z.b. weil sie selber Täter sind, die Frauen ausnutzen.
Manchmal habe ich dann die Hoffnung, dass sie nach einer ersten Antwort, die mehr Reflex als Überlegung war, einmal durchatmen, nachdenken und sich vielleicht nochmal äußern.

Nächstes Mal versuche ich es wie Christoph von der Maus zu erklären. ;-) 

Das würde dann vielleicht so klingen:
Das hier ist Schorch.
Und Schirch fragt sich heute:
Was bedeutet es eigentlich, wenn jemand für Geld etwas mit dem Körper eines anderen Menschen machen darf?
Manche Leute sagen dazu "Dienstleistung“. So wie beim Friseur. Da bezahlt man Geld, und der Friseur schneidet einem die Haare. Der Friseur macht das freiwillig, das ist sein Beruf, und am Ende gehen beide zufrieden nach Hause.
Aber bei Frauen, die ihren Körper für Geld anbieten, man nennt sie auch Prostituierte, ist das oft ganz anders. Das ist meistens überhaupt nicht wie beim Friseur.
Bei Frauen im Bordell ist das oft ganz anders. Das ist meistens überhaupt nicht wie beim Friseur. Beim Friseur kauft man nämlich nicht die Macht über den Menschen, sondern nur sein handwerkliches Geschick. Im Bordell bezahlt man aber dafür, dass ein anderer Mensch Dinge mit sich machen lassen muss, die er ohne das Geld niemals wollen würde.
Klingt komisch, ist aber so.

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Dino_Haraldino
Am 2.6.2026 at 10:42, schrieb Kikki85:

Ernsthaft? Du weißt schon das in den meisten Fällen die Frauen es nicht freiwillig machen?! Und da sollte man sich als Mann doch mal überlegen wie man sowas unterstützen kann.

Es gibt spezielle Prostituierte die für sowas ausgebildet sind. Außerdem warum sollte ein Mensch mit Handicap nicht auf normalen wege an Sex kommen? 🤔

 Außerdem warum sollte ein Mensch mit Handicap nicht auf normalen Wege an Sex kommen? 🤔Das ist aus meiner Sicht das  das wichtigste . Bei Menschen die keinen Sex haben scheint eine psychische Störung vorhanden zu sein.:sparkling_heart:

Luderwicht
vor 9 Minuten, schrieb Dino_Haraldino:

 Außerdem warum sollte ein Mensch mit Handicap nicht auf normalen Wege an Sex kommen? 🤔Das ist aus meiner Sicht das  das wichtigste . Bei Menschen die keinen Sex haben scheint eine psychische Störung vorhanden zu sein.:sparkling_heart:

Henne - Ei?

vor 15 Minuten, schrieb Dino_Haraldino:

 Bei Menschen die keinen Sex haben scheint eine psychische Störung vorhanden zu sein.:sparkling_heart:


Wie kommst Du darauf, dass eine psychische Störung vorliegt?
Wenn z.B. ein Mann oder eine Frau mit 35 noch Jungfrau sind, welche psychische Störung liegt Deiner Meinung nach vor?
Oder meinst Du Asexuelle? Wäre das eine Störung oder nur auch Teil der menschlichen Natur?
 

vor einer Stunde, schrieb rolleken6:

In Bordellen arbeiten die wenigsten Frauen freiwillig. Allein das ist ein Grund für mich, nicht dort hinzugehen.

Wie kommst du zu deiner Vermutung? Und arbeiten deiner Meinung nach Frauen im Gastro-Gewerbe oder in der Pflege "freiwillig"? Jeder muss sehen wie er sein Leben fristen kann.

Meine KI meint, dass von Zwangsprostitution bis ca. 5% betroffen sein könnten, nach Schätzungen.

Gewaltkriminalität zu bekämpfen ist wichtig. Deshalb alles verbieten zu wollen ist für mich lebensfremd.

Vor 3 Stunden, schrieb Swillnow:

Ich finde im Puff kommt man als notgeiler Mann nicht so verletzend rüber wenn man schnell Sex will. Aber für mich war und ist das wichtigste dabei, das sich der sexpartner nicht ausgenutzt vorkommt oder keinen Spaß hat. Dann gehe ich wieder und verlange auch kein Geld zurück

Du gehst davon aus dass dein Sexpartner oder deine Sexpartnerin - im Puff - Spaß hat? Und du glaubst zu bemerken dass er/sie nicht ausgenutzt wird? Besonders wenn du *notgeil' bist??? Ich habe jetzt mal geschaut, du bist 50+,ich hätte von deinem Beitrag her vermutet du wärst gerade 18 geworden. Eine Statistik von vor etwa 10 Jahren besagte damals schon dass 65%der Prostituierten dazu gezwungen werden (Zuhälter), und 30% es als Beruf ausüben (freiwillig, aber nicht weil es so geil ist sondern die Frauen das Geld nicht anders verdienen können oder wollen, was absolut nichts damit zu tun hat dass es ihnen Spaß macht), und maximal 5 % als Hobbyhuren oder aus diversen anderen Gründen ( zu. Bsp. erhöhte Libido, bestimmte Praktiken) Sex gegen Geld anbieten. Mittlerweile, wo eheliche bzw partnerschaftliche Treue verpönt sind, das ganze Leben sexualisiert ist oder wird, diese Dienstleistung als 'normaler Job' deklariert wird vermuten Sozialexperten dass die Dunkelziffer bei Zwangsprostitution noch um 15-20 % höher liegen. und Du triffst also nur Sexpartner im Puff die Spaß daran haben sich zu verkaufen und sich nicht ausgenutzt fühlen? Ich denke, viele der aus Ihrer Sicht 'korrekten' Puffgänger würden gerne wissen wo sich diese außerordentlich seltenen Damen oder meinetwegen auch Herren finden lassen. Ausgenutzt werden übrigens auch Suchtkranke die sich für Drogen prostituieren....Also dein Beitrag hier hinterlässt bei mir nur Kopfschütteln, so naiv kann doch kein Mann/Mensch sein 😳

Die meisten Männer wissen ganz genau wie es in einem Bordell abläuft und wie die ein oder andere Frau darunter leidet

ihren Körper anbieten zu müssen 

Aber ihnen ist es einfach egal

Sie reden es sich selber auch noch schön und glauben mit ihrem Geld was Gutes zu tun

vor 4 Minuten, schrieb Windgust:

Meine KI meint, dass von Zwangsprostitution bis ca. 5% betroffen sein könnten, nach Schätzungen.

Das glaube ich nicht.

Ich bin zwar keine KI, aber eine KI kann nur vorhandene Daten auswerten, nicht spekulieren.

Natürlich ist Prostitution ein sehr altes Gewerbe. Das waren meist Frauen, die anders nicht an Geld kommen konnten und eine Notlösung.

Später durften Frauen nicht studieren oder wählen oder einen Job haben, wenn der Ehemann nicht zustimmt. Trennungen waren unmöglich, weil die Frau abhängig war, ***igung in der Ehe "erlaubt" usw.

Natürlich ist JETZT nicht mehr FRÜHER, das heißt aber nicht, dass "Prostituierte" auf einmal der Traumjob aller Mädchen ist. Vielleicht mag es wirklich Frauen geben, die das wirklich gerne machen, aber 95% glaube ich nicht! Da muss schon mehr dahinterstecken. Viel mehr Not und Druck!

Ich kannte mal eine, die im Pornokino gearbeitet hat. (Am Empfang. Mit den Aufgaben zu kassieren und zu putzen. Natürlich für Mindestlohn).

Die erzählte, dass die da auch 2 Prostituierte haben. Was verboten ist. Deswegen war die Auflage bei einer Kontrolle zu sagen, dass es eine Freundin ist, die sie bei der Arbeit besucht. Die haben jeden angesprochen und für 20 Euro einen geblasen. Eine wurde auch von einem  Zuhälter verfolgt. Selbst wenn man selbstständig arbeiten möchte, möchten gerne Andere am Gewinn teilhaben. Dann wird es zum Zwang! 

Es gibt auch Männer, die die große Liebe vorspielen und dann die Frau zur Prostitution zwingen. Ich glaube nicht, dass es so wahnsinnig viele wirklich freiwillig und gerne machen. Und das wird dann ausgenutzt. 

 

 

Gestern um 00:48 Uhr, schrieb Luderwicht:

So einfach ist die Welt nicht, auch nicht Beziehungen (Ehen und so)!

Wie meistens bei Problemen zwischen Menschen, hapert es an der Kommunikation 🤷🏼‍♀️ Sieht man auch hier! Jemand sagt/schreibt einen Satz, der andere interpretiert, … Zupp! Eigentlich hat man direkt mehrere Themen eröffnet, ohne auch wirklich nur über eines zu diskutieren!

Ich bin zum zweiten Mal verheiratet, ich weiß, wovon ich spreche!

Erst einmal ganz plattitüdenhaft:

Frauen haben Sex, weil die Beziehung gut läuft, für Männer läuft die Beziehung gut, wenn man Sex hat!

Ein alter Spruch mit viel Wahrheit, auch wenn es natürlich nicht für 100% zutrifft, bevor die „Ja! Aber …“- Fraktion auf den Plan tritt 😎

Sich sofort bei Problemen zu trennen ist möglich, muss man aber nicht! 
Wenn der Mann unzufrieden mit dem sexuellen Zustand seiner Beziehung ist, darf auch er sich hinterfragen! Er kann zusätzlich auch seine Partnerin fragen! Noch besser: Er fragt grundsätzlich zwischendurch liebevoll nach ihrem Befinden! Im Idealfall ist er ein achtsamer Mensch und macht auch seiner Frau vielleicht mal ein Kompliment, welches eine Frau auch wirklich verdient hat! Also Nix mit Haushalt (Toll gekocht! Schön, dass der Fleck aus der Jacke rausgegangen ist! …). Eher sowas wie „Bei dir kann ich zur Ruhe kommen! Ich bin gerne an deiner Seite! Gut, dass du immer für mich da bist! Ich bewundere deinen Einsatz für dein Ehrenamt! Deine Meinung ist mir sehr wichtig! …“ Einfach mal zuhören und dann mal kleine Wünsche erfüllen (Schublade reparieren, Lieblingsgetränk mitbringen, also Lieblingsgetränk der Frau, und zwar das richtige, und nicht das, von dem Männer denkt, dass Frauen das ja alle mögen, …). Mal mitschimpfen, wenn ihre Kollegin , Schwester, Chefin, … mal wieder doof war! Seine Frau besser behandeln als sein Auto! Männer ahnen gar nicht, wie sehr Frauen Achtsamkeit durch ihren Partner genießen und dadurch viel zugänglicher werden - und damit meine ich keinen Sex! 
Genauso wie Männer gesehen werden wollen und müssen! Frauen müssen auch nicht über jeden Scheiß die Augen verdrehen! 🙄 Dann wird das Auto eben noch einmal poliert! Dann schaut der Mann halt Fußball, auch mit Kumpels und Bier. Möchten Frauen nicht mitschauen, schauen sie eben mit ihren Mädels oder freuen sich über den freien Abend!

 Ich weiß! Das sind Klischees! Sieh es als stilistisches Mittel! 
Es geht darum, sich gegenseitig zu unterstützen und nicht in die Genervtheitsfalle zu geraten! 
Kommunikation! Eigentlich gar nicht so schwierig! Im Zweifelsfall holt man sich Umterstützung!

Menschen verändern sich! Im Idealfall zum Besseren 😜  Sätze wie „Du warst doch Früher nicht so!“, sprich, man sollte für immer so bleiben wie man sich kennengelernt hat … 😩 Ich glaube, dann hätte ich spätestens alle sieben Jahre einen neuen Mann! Langweilig!

Wenn man gar keine Chance mehr miteinander hat, klar, dann sollte man sich trennen und sein Glück in einer neuen Lebensphase suchen! Selbstachtung ist wichtig! Aber wenn Sex so einen immens großen Stellenwert im Leben hat, dass man in den Puff geht, statt an der Beziehung zu arbeiten, demjenigen ist nicht zu helfen 🤷🏼‍♀️

Funfact: Meine Eltern sind seit 66 Jahren miteinander verheiratet! Natürlich nicht immer glücklich, aber passt schon! Mein Vater führt das spaßeshalber darauf zurück, dass sie zwei Fernsehgeräte haben!  Ich denke allerdings, dass er damit nicht ganz falsch liegt. Meine Mutter schaut gerne Gerichtspseudodokus und romantisches Gedöns, mein Vater schaut Dokus, egal zu welchem wissenschaftlichen Thema, Nachrichten und Politiktalk. Tagsüber sind beide unterwegs mit ihren jeweiligen Sachen. Aber sie haben ihre festen gemeinsamen Rituale! Ich finde, die Beiden machen das ganz gut!

Ich vermute als Hauptgrund eher dass Frau in den allermeisten Fällen gar nicht weiß was der Partner so treibt, sei es nun Puff, Parkplatz, SC oder sonstwas in der Richtung. In der Mittagszeit ist Hauptstoßzeit in Bordellen, wo arme druckgeplagte Jungs sich erleichtern, nach dem Feierabend aber heim zu Mutti fahren und auf heile Welt vorspielen..... Stimmt, so einfach pauschal ist die Welt nicht. Dass Männer das machen weil sie alle zuhause darben müssen. Und stimmt, wirklich ehrlich reden könnte so manches Problem ausräumen. Passiert aber nicht. Und stimmt leider auch dass viele Frauen die es von ihren Partnern wissen oder ahnen es selbst totschweigen um ihre HeileWeltFassade aufrecht zu erhalten. Es stimmt aber vor allem, dass Männer und Frauen das Thema ziemlich unterschiedlich bewerten. Nicht umsonst ist der typische Männerspruch 'ich bin auch nur ein Mann', weil diese Herren sich darüber im Klaren sind dass sie sich nicht beherrschen können oder wollen. Weil sie ihre Bedürfnisse als wichtiger, relevanter und bedeutsamer ansehen als die von Frauen. Dadurch habe ich (also ich!!!) mittlerweile fast allen Respekt an Männern verloren. 🤷🏼

(bearbeitet)
vor 31 Minuten, schrieb Windgust:

Wie kommst du zu deiner Vermutung? Und arbeiten deiner Meinung nach Frauen im Gastro-Gewerbe oder in der Pflege "freiwillig"? Jeder muss sehen wie er sein Leben fristen kann.

Meine KI meint, dass von Zwangsprostitution bis ca. 5% betroffen sein könnten, nach Schätzungen.

Gewaltkriminalität zu bekämpfen ist wichtig. Deshalb alles verbieten zu wollen ist für mich lebensfremd.


Meine KI meint...“ ist eine sehr mutige Quellenangabe für so ein ernstes und vielschichtiges Thema.
Jede seriöse kriminologische Studie zum Thema und auch das BKA betonen seit Jahren, dass  wir im Bereich der Zwangsprostitution auf ein riesiges Dunkelfeld blicken und offizielle Zahlen nur die Spitze des Eisbergs sind. Schrieb ich gestern schon irgendwo im Thread.
Wie verlässlich kann da eine pauschale 5%-Schätzung aus einem Algorithmus überhaupt sein? Sollte die KI nicht besserdie Angaben des BKA widerlegen, um hier als glaubwürdige Quelle aufzutreten?

Der Vergleich mit Pflege und Gastronomie hinterlässt bei mir Fragezeichn.
Wenn ein Gast das Restaurant oder ein Patient das Krankenhaus verlässt, hatte er dann zuvor sexuelle Verfügungsgewalt über die Kellnerin Sindy oder über Oberschwester Hildegart?
Besteht nicht ein krasser Unterschied zwischen dem Verkauf der reinen Arbeitskraft und dem ZurVerfügungStellen des eigenen Intimbereichs und Nutzung auf jedwedeweise, die Mann sich erkauft?

Es liegt auch nicht immer Zwangsprostitution im strafrechtlichen Sinne vor.
Bedeutet das, dass die Mehrheit der Sexarbeiterinnen dies aus freiem, positivem Willen machen? 95 %, wenn man Deine KI-Angabe umdreht.
Wie freiwillig ist es in einer wirtschaftlichen oder persönlichen Notlage?
(Und ja, das auch andere manchmal aus einer Notlage heraus unter Wert in der Küche arbeiten oder Taxi fahren, um ihr Leben zu fristen, ist als Argumentation an dieser Stelle bereits absehbar, aber verliert man dabei seine intimsten Grenzen?)
Sicher bereitet es psychisch und physisch einen völlig anderen inneren Widerstand, die intimsten Grenzen für jemanden zu öffnen, als jemandem im Bistro Kaffee und Kuchen zu servieren.

Warum werden so ungleiche Dinge miteinander verglichen, wenn die psychischen Folgen für die Betroffenen überhaupt nicht vergleichbar sind?
Nen schwitzender Onkel zwischen den Beinen ist doch irgendwie was andere, als nem schwitzenden Onkel nen Kaffee zu bringen.

Zwangsprostitution ist ein Spezialbereich der Unfreiwilligkeit und gehört als eigenständiges Thema ausdisktiert.

 



 

vor 21 Minuten, schrieb Wifesharing-Forever:

Sie reden es sich selber auch noch schön und glauben mit ihrem Geld was Gutes zu tun


Genauso. Kaum einer wird vorab die Biografie der Frau ausdiskutieren, um zu klären, dass es freiwillig ist und sie voll Spaß an der Sache hat.
Hobby zum Beruf sozusagen. ja nee, is klar. 
Für mich sind es Täter und Unterstützer gleichermaßen, ohne die insbesondere die strafrechtlich relevanten Modelle der Sexarbeit nicht existieren würden.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Vor 22 Stunden, schrieb supermasseurHH:

Für einen Mann ist Sex wichtiger als für eine Frau ... das liegt schon in den Genen. Der Mann soll für die Evolution seinen Samen so oft wie möglich verbreiten (auch wenn er es nicht mehr kann, so ist der Trieb dennoch immer noch da, was von vielen, meist Frauen, aber auch einzelnen Männern oft lächerlich gemacht wird. Die Frau sucht von Natur aus Sex um Nachkommen zu zeugen - hat sie dann ein, zwei Kinder ist der Sex für sie nicht mehr wichtig. Sie hat für die Aufzucht zu sorgen und braucht daher Schutz und Geborgenheit. So ist das Prinzip der Evolution. Wenn also ein Paar zwei Fernsehgeräte braucht (scherzeshalber mal gesagt) um sie und ihn mit verschiedenen Programmen zu belustigen, genau so braucht es auch Gemeinschaften für sie (ihre Freundinnen, Shopping, Thema Schuhe oder Klamotten kaufen) und der Mann halt eben Fußball oder mit Freunden abhängen. Sich woanders mal Sex zu holen gehört für mich in diesselbe Kategorie. Ist auch nur ein Vergnügen wie Tv gucken - kein Machtinstrument (wozu es Frauen oft machen... Bekomme ich keinen Nerz von Dir gibt es keinen Sex ... überspitzt gesagt). Aber mal von der "Ich liebe Dich/Du liebst mich" - Schiene wegzukommen und auch mal Bedürfnisse des Partners, aber auch seine eigenen zu hinterfragen - dazu sind viele nicht mal im Ansatz bereit.

Das ist das übliche Geschwätz von Männern die a) ihre Bedürfnisse über die von Frauen stellen, b) sich mit veralteten Studien die damals von Männern gemacht wurden herausreden und c) Frauen nur als Anhängsel betrachten. Denn geschichtlich betrachtet, nicht (!!!) evolutionär, haben Männer kontinuierlich Frauen in die Situation gebracht mehr oder weniger abhängig zu sein um diesen dann vorzuwerfen dass sie das versuchen auszugleichen. Nein, pauschal brauchen Männer nicht 'mehr' Sex als Frauen, und die selbstbewusste Entwicklung vieler Frauen die über das Gebäralter hinaus gerade später ihre Lust ausleben widerspricht diesem typischen Männermärchen. Die sehr pauschale Ausreden, Männer sind halt so wegen ihrer Biologie, trifft auf Tiere zu - aber Menschen haben ein Bewusstsein, sie können im Gegensatz zu denen entscheiden, sie können steuern und wählen. Und leider wählen Männer gerne den vermeintlich einfachen Weg, stellen sich nach wie vor über die Frauen und wundern sich dann dass diese, als Produkt dieser männlichen Art der Benutzung, entsprechend reagieren. Wenn mich eins an alten Männern und Machokulturen nervt ist es dass sie von Frauen keine Ahnung haben - und auch nicht haben wollen - weil sie sich für wichtiger halten. Und an Frauen nervt mich dass sie es sind die Jungs so erzogen haben (und teilweise noch immer erziehen) dass solche Unterschiede als männertypische Ausreden herhalten können.... Für einen Mann ist Sex wichtiger? Blödsinn. Für einen Mann wie du ihn siehst ist unbedeutender Sex wichtiger und die meisten sind weit davon entfernt ihr Sperma zur Arterhaltung möglichst weit zu streuen, sonst gäbe es nicht so verdammt viele alleinerziehende Mütter. Vielleicht sollten Männer evolutionär mal in Verantwortung aufholen und nicht nur ihren Trieben folgen.

Lebenundlachen

Der Unterschied ist, dass die Frau im Bordell nur Kohle verdienen will, davon habe ich nichts. 

vor 12 Minuten, schrieb Lebenundlachen:

Der Unterschied ist, dass die Frau im Bordell nur Kohle verdienen will, davon habe ich nichts. 

Was heisst hier nur? Die Nachfrage regelt das Angebot. Ob das etwas für dich ist oder nicht ist da deine ganz eigene Entscheidung.

 

Das ist die typische "Doppelmoral" bei solchen Frauen, die selber nichts "anbrennen" lassen...

Allerdings kann Mann im Bordell sich den Typ Frau aussuchen, den er mag und hier nicht findet, wenn er auf Puffbesuche steht.:scream:

 

vor 3 Stunden, schrieb Windgust:

Wie kommst du zu deiner Vermutung? Und arbeiten deiner Meinung nach Frauen im Gastro-Gewerbe oder in der Pflege "freiwillig"? Jeder muss sehen wie er sein Leben fristen kann.

Meine KI meint, dass von Zwangsprostitution bis ca. 5% betroffen sein könnten, nach Schätzungen.

Gewaltkriminalität zu bekämpfen ist wichtig. Deshalb alles verbieten zu wollen ist für mich lebensfremd.

Dann ist deine KI aber dumm. Wenn ich das nachgucke ist es bei 90-95%. Und wie bitte kann man Gastro oder Pflege mit Prostitution vergleichen? 

Wenn man den Unterschied nicht kennt sollte man vielleicht lieber beides lassen 🤷🏼‍♀️

Für mich ist es ein Teil der sexuellen Selbstbestimmung, als Sexarbeiter/in arbeiten zu dürfen, wenn ich es will.

Eine Errungenschaft der modernen Gesellschaft, das nicht mehr zu kriminalisieren und dem nicht mehr mit Abwertung und Intoleranz zu begegnen.

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