Rob_80 Geschrieben am Dienstag um 11:14 Vor 11 Stunden, schrieb Max84-8821: Wer ist jetzt in hermannsburg und hat Lust mit mir zu ficken Keiner!🤣
Rob_80 Geschrieben am Dienstag um 11:21 Also zur Professionalität gehört folgendes: Intimität ist ein privates Gut, daher ist es wichtig, nicht bei Lidle an der Kasse oder im Bus bei der Sitznachbarin los zu plaudern. Dazu erweisen sich vertrauenswürdige Beziehung in Partnerschaften oder Communities vorteilhaft. Eine andere Frage ist, ob der Empfänger sich überhaupt mit Intimitäten fremder Menschen überhaupt auseinander setzen möchte.
HansDampf77 Geschrieben am Dienstag um 11:30 vor 6 Minuten, schrieb Rob_80: Also zur Professionalität gehört folgendes: Intimität ist ein privates Gut, daher ist es wichtig, nicht bei Lidle an der Kasse oder im Bus bei der Sitznachbarin los zu plaudern. Dazu erweisen sich vertrauenswürdige Beziehung in Partnerschaften oder Communities vorteilhaft. Eine andere Frage ist, ob der Empfänger sich überhaupt mit Intimitäten fremder Menschen überhaupt auseinander setzen möchte. Natürlich sollte man fremde oder Bekannte nicht einfach so auf sexuelle Themen anquatschten. Doch in Gesprächen kann es schon mal in diese Richtung gehen.
Ku**** Geschrieben am Dienstag um 12:29 vor 1 Stunde, schrieb Leise_statt_Laut: Du hast ja so Recht. Früher war alles besser. Fandest Du dann sowas wie das Dr. Sommer Team auch ungünstig, um den Sex selbst zu entdecken? Und waren Schulmädchenreport und andere billige Produktionen (vor gut einem halben Jahrhundert) nicht einfach nur Symptom, über Sex zu sprechen und damit ein gewaltiges gesellschaftliches Druckventil? Inwiefern entdecken die Jugendlichen es eigentlich nicht selber, nur weil vieles nicht mehr tabuisiert ist und man offener darüber spricht als vor 40-50 Jahren? Ist es nicht möglich dass Sprachlosigkeit nicht automatisch zu schöneren Entdeckungen führt, sondern oft nur zu Unsicherheit? Geht es hier nicht um Kommunikationsentwicklung und nicht darum, die körperliche Entdeckung durch endlose Theorie zu ersetzen? Ich glaube nicht, dass es die Spannung des gemeinsamen Erlebens und Entdeckens nimmt. Offene Kommunikation heute bedeutet für mich, dass man lernt, Bedürfnisse zu äußern und auch Nein zu sagen. Das schränkt die Entdeckung nicht ein, sondern macht sie sicherer. Dir tut also die heutige Jugend ein bisschen leid. Mir tun ein wenig die Generationen leid, die mangels Internet und offener Kommunikation mit ihren Ängsten, Tabus und oft sogar schlechten Erfahrungen allein gelassen wurden, weil man eben nicht offen über alles sprechen konnte. Heute schauen sich sich Kinder Hardcore Pornos an und denken das das normal ist; besser?
Le**** Geschrieben am Dienstag um 12:44 vor 7 Minuten, schrieb Kurt2222: Heute schauen sich sich Kinder Hardcore Pornos an und denken das das normal ist; besser? Pornos waren nicht das Thema und Du sagtest was von "Wenn alles ausführlich diskutiert wurde, bleibt dann noch etwas übrig zum selbst entdecken?". Nur dazu habe ich mich geäußert. Dass du jetzt mit Hardcore-Inhalten argumentierst, wirkt fast schon wie ein Ausweichmanöver. Pornos sind Konsum (und da bin ich gerne dabei, wenn sie Thema sind) und Kommunikation ist Austausch. Das sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe. Meine Fragen zu den Dr.Sommer- und Schulmädchenreportzeiten und meine Gedanken zu dem Wert offener Gespräche (damals vs. heute) stehen. Möchtest Du darauf noch inhaltlich eingehen oder belassen wir es dabei, da wir hier anscheinend sehr schnell an einem Punkt angekommen sind, an dem Du lieber das Thema wechselst? Zugegeben, an der richtigen Stelle ein sehr gutes Thema und unter einem anderen Beitrag ganz sicher etwas, wo wir beide Gemeinsamkeiten finden können.
HansDampf77 Geschrieben am Dienstag um 13:27 vor 32 Minuten, schrieb Kurt2222: Heute schauen sich sich Kinder Hardcore Pornos an und denken das das normal ist; besser? Um zu wissen das Vieles was in Pornos gezeigt wird, nicht unbedingt „normal“ ist, bedarf es eine vernünftige Kommunikation über Sexualität. Es bedarf meist nicht Sex von A-Z, um sehr guten Sex zu haben. Doch heutzutage gibt es Einige die sich viel über Vieles was für gute Sexualität nötig ist informieren, sich austauschen und daher immer weiter lernen. Andere meinen man bräuchte nicht viel, über das andere Geschlecht und Sexualität lernen, da man von Geburt ja schon ein „Sexgott“ wäre… Doch führt es dazu das die Gräben zwischen den beiden „Lagern“ immer größer werden. Was nicht selten dazu führt das der Sex mit den selbst ernannten „Sexgötter“, nicht selten als ungenügend empfunden wird. Früher wurde oft hingenommen das z.B. viele Frauen keine oder selten Orgasmen hatten. Heute wird das viel mehr hinterfragt, jedenfalls von Einigen. Wodurch man viel mehr Verständnis für dieses Thema bekommt und dementsprechend besser auf Frauen eingeht.
Le**** Geschrieben am Dienstag um 14:20 vor 50 Minuten, schrieb HansDampf77: Um zu wissen das Vieles was in Pornos gezeigt wird, nicht unbedingt „normal“ ist, bedarf es eine vernünftige Kommunikation über Sexualität. Es bedarf meist nicht Sex von A-Z, um sehr guten Sex zu haben. Doch heutzutage gibt es Einige die sich viel über Vieles was für gute Sexualität nötig ist informieren, sich austauschen und daher immer weiter lernen. Andere meinen man bräuchte nicht viel, über das andere Geschlecht und Sexualität lernen, da man von Geburt ja schon ein „Sexgott“ wäre… Doch führt es dazu das die Gräben zwischen den beiden „Lagern“ immer größer werden. Was nicht selten dazu führt das der Sex mit den selbst ernannten „Sexgötter“, nicht selten als ungenügend empfunden wird. Früher wurde oft hingenommen das z.B. viele Frauen keine oder selten Orgasmen hatten. Heute wird das viel mehr hinterfragt, jedenfalls von Einigen. Wodurch man viel mehr Verständnis für dieses Thema bekommt und dementsprechend besser auf Frauen eingeht. Genau das meinte ich mit dem Wert offener Gespräche. Es schafft Sicherheit und Qualität statt nur stumpfen Konsum und im Idealfall kommen dann alle Beteiligten auch auf ihre Kosten.
Ku**** Geschrieben am Dienstag um 15:07 vor 42 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut: Genau das meinte ich mit dem Wert offener Gespräche. Es schafft Sicherheit und Qualität statt nur stumpfen Konsum und im Idealfall kommen dann alle Beteiligten auch auf ihre Kosten. Da liegen wir doch gar so weit auseinander, offene Gespräche gegen medialen Overkill; Eltern kümmern sich nicht genug um ihre Kinder, Kita ab 2, Nachmittagsbetreuung in der Grundschule und abends dann Computer, Handy und Fernseher.
Le**** Geschrieben am Dienstag um 15:44 vor 23 Minuten, schrieb Kurt2222: Da liegen wir doch gar so weit auseinander, offene Gespräche gegen medialen Overkill; Eltern kümmern sich nicht genug um ihre Kinder, Kita ab 2, Nachmittagsbetreuung in der Grundschule und abends dann Computer, Handy und Fernseher. Nutzt Du gerade das Thema sexuelle Gesundheit und Tabus, um Kita-Zeiten und Eltern zu kritisieren? Hardcore-Pornos, Eltern, Kita-Zeiten und medialer Overkill scheinen mir woanders angesiedelt zu sein und sind definitiv einen eigenen Beitrag im Forum wert. Wir würden da sicher Gemeinsamkeiten zu ein oder zwei Themen finden und ich würde es stark finden, da vielleicht bald was von Dir zu finden/lesen. Redebedarf darüber scheint ja vorhanden zu sein.
HansDampf77 Geschrieben am Dienstag um 15:59 (bearbeitet) vor 54 Minuten, schrieb Kurt2222: Da liegen wir doch gar so weit auseinander, offene Gespräche gegen medialen Overkill; Eltern kümmern sich nicht genug um ihre Kinder, Kita ab 2, Nachmittagsbetreuung in der Grundschule und abends dann Computer, Handy und Fernseher. Das ist bei einigen Eltern leider so, doch lange nicht bei allen! Wenn früher vielleicht mehr miteinander gesprochen wurde, ist die Frage wie offen man dann über Sexualität gesprochen hat oder ob es im Großen und Ganzen ein Tabuthema war… Zusätzlich ist heute gute Sexualität nicht selten was anderes, als was Einige früher darunter verstanden haben. Heute besteht halt auch mehr Wissen, über die Anatomie, Empfinden, Praktiken, Psyche etc. Natürlich muss sich nicht Jeder tiefgründige mit diesen Themen beschäftigen. Doch sollten Sie sich dann nicht wundern, wenn Andere halt auch völlig andere Erfahrungen mit Sexualität machen und ein wesentlich höheren Standart haben, ab wann für sie guter Sex beginnt… Für meine Großeltern gab es nicht viel über Sex zu sprechen, erst recht nicht mit Anderen. Man machte einfach Sex, ohne viel drüber zu sprechen und um sich über weitere Möglichkeiten Gedanken zu machen. Meine Eltern waren schon etwas weiter, doch waren da wo ich mit 18-19 war… Mit meinem Vater habe ich mich nie wirklich über Sex unterhalten, dafür konnte ich darüber besser mit meiner Mutter und meine Schwestern sprechen. Mit meiner Mutter kann ich bis heute offen über Sexualität sprechen. Vieles findet Meine Mutter (gelinde gesagt) „schräg“, doch sagte sie auch schon, „Wir (Sie und mein Vater) hätten Viel von Dir lernen können. Vielleicht hätten sie es auch, wenn mein Vater nicht relativ früh gestorben wäre und bereit gewesen wäre mir zuzuhören. bearbeitet am Dienstag um 16:02 von HansDampf77
Ra**** Geschrieben am Dienstag um 16:17 vor einer Stunde, schrieb Kurt2222: Eltern kümmern sich nicht genug um ihre Kinder, Kita ab 2, Nachmittagsbetreuung in der Grundschule Wie kommst du von deinem Ausgangspunkt "Die Jugend von heute tut mir leid" zu diesen Argumenten? Ich kenne Kita ab 6 Wochen, es gab Wochenkrippen und die Nachmittags Betreuung hieß auch früher schon Hort.
Luderwicht Geschrieben am Dienstag um 16:38 vor einer Stunde, schrieb Kurt2222: Da liegen wir doch gar so weit auseinander, offene Gespräche gegen medialen Overkill; Eltern kümmern sich nicht genug um ihre Kinder, Kita ab 2, Nachmittagsbetreuung in der Grundschule und abends dann Computer, Handy und Fernseher. Klar, es gibt solche Eltern, leider! Aber der Normalzustand ist das nicht! Die Spielplätze sind hier immer voll, die Vereine sind sehr gut besucht, egal ob Sport, Kinder- und Jugendarbeit, die Pfarrbücherei ist gut angenommen, … Und mal einen Regentag oder bei einer dicken Erkältung die Medien überzustrapazieren finde ich nicht dramatisch. Abgesehen davon kann man am Wochenende schöne Familienabende mit netten Filmen verbringen. Unser Sohn spielt mit meinem Mann, seinen Geschwistern oder Freunden online. Sogar mit Kindern aus allen Teilen der Welt. Dadurch kann er trotz Lernschwierigkeiten super Englisch sprechen! Also bitte nicht verallgemeinern! Das ist IMMER falsch! vor 44 Minuten, schrieb HansDampf77: Das ist bei einigen Eltern leider so, doch lange nicht bei allen! Wenn früher vielleicht mehr miteinander gesprochen wurde, ist die Frage wie offen man dann über Sexualität gesprochen hat oder ob es im Großen und Ganzen ein Tabuthema war… Zusätzlich ist heute gute Sexualität nicht selten was anderes, als was Einige früher darunter verstanden haben. Heute besteht halt auch mehr Wissen, über die Anatomie, Empfinden, Praktiken, Psyche etc. Natürlich muss sich nicht Jeder tiefgründige mit diesen Themen beschäftigen. Doch sollten Sie sich dann nicht wundern, wenn Andere halt auch völlig andere Erfahrungen mit Sexualität machen und ein wesentlich höheren Standart haben, ab wann für sie guter Sex beginnt… Für meine Großeltern gab es nicht viel über Sex zu sprechen, erst recht nicht mit Anderen. Man machte einfach Sex, ohne viel drüber zu sprechen und um sich über weitere Möglichkeiten Gedanken zu machen. Meine Eltern waren schon etwas weiter, doch waren da wo ich mit 18-19 war… Mit meinem Vater habe ich mich nie wirklich über Sex unterhalten, dafür konnte ich darüber besser mit meiner Mutter und meine Schwestern sprechen. Mit meiner Mutter kann ich bis heute offen über Sexualität sprechen. Vieles findet Meine Mutter (gelinde gesagt) „schräg“, doch sagte sie auch schon, „Wir (Sie und mein Vater) hätten Viel von Dir lernen können. Vielleicht hätten sie es auch, wenn mein Vater nicht relativ früh gestorben wäre und bereit gewesen wäre mir zuzuhören. Früher wurde auch nicht mehr miteinander gesprochen! Zumindest nicht beim Essen. Die Väter waren berufstätig, oft auch die Mütter. Beim Essen sprach, wenn überhaupt, der Vater, vielleicht auch die Mutter. Dann wurden die Kinder in ihre Zimmer geschickt. Es gab auch andere Familien, natürlich. Aber nicht in unserem Umfeld. Meine Eltern waren selbstständig, daher waren wir den ganzen Tag zusammen und haben natürlich viel geredet. Aber bei den konservativen Familien habe ich das nicht mitbekommen.
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