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Neurodiversität - ADHS in der Liebe - Fluch oder Segen?


Fr****

Empfohlener Beitrag

Ich habe seit ein paar Wochen festgestellt, dass ich neurodivers bin, also quasi ein introvertiertes ADHS habe.
Das führt dazu dass ich einen sehr großen Drang nach Abenteuer verspüre, dass ich mich von den unterschiedlichsten Frauentypen und Erotik-Szenarien angezogen fühle.

Besonders wenn man dann auch noch ganz gut aussieht, wird oft verurteilt dass man z.B. auch Interesse an dickeren Frauen, an Älteren o.a. hat.

Gleichzeitig führt Neurodiversität, zumindest bei mir, aber auch zu einem sehr starken Wissensdurst, natürlich auch beim Sex. Ich kann mir vorstellen dass Casanova z.B. auch so "programmiert" war.

Was haltet ihr davon, wie sind eure Erfahrungen?
Ist ADHS (Aktiv/extravertiert oder Passiv/introvertiert) ein Vorteil oder ein Nachteil, sind wir "komische Perverslinge" oder "die wahren Liebhaber"?

Ich freue mich, natürlich :-) , über euren Input.

Anonymes-Mitglied-1

Was für ein Schwachsinn. Wie kann jemand nur mit so einem gelaber seine Mitmenschen nerven.

Ich hatte mal 3 Kekse. Davon habe ich einen gegessen. Dann hatte ich nur noch 2 🤡🤡🤡

Der Casanova-Vergleich hinkt dort, wo es um Beständigkeit geht. Casanova war vermutlich ein Meister des Anfangs, aber vielleicht ein Desaster im Alltag.

Für mich war es zuerst ein Schock zu erfahren, dass ich metrosexuell bin. Aber letzten Endes ließen sich damit meine Erektionen beim U-Bahn fahren erklären.

Ich hoffe es war eine ernst gemeinte Frage.
Die meisten Kommentare sind um es freundlich aus zu drücken nicht hilfreich.
Warum gibt jemand seinen Senf dazu wenn er oder sie nichts zum Thema beitragen will und ich meine was Konstruktives.

Befinde mich in einer Ähnlichen Situation, keine Ahnung ob jetzt ADHS oder Autismus, komme soweit gut klar.
Aber ich versuche auch alles zu hinterfragen, zu zerdenken. Viel Energie geht dabei verloren und das Gefühl der Andersartigkeit keimt auf. Ein Alien auf dieser Welt das versucht aus den Menschen schlau zu werden, speziell auch aus Frauen.
Seies drum.
Vielleicht ist es leichter nicht zuviel zu denken.

Ist mir relativ egal, solange mir so jemand nicht begegnet. Diese "Abenteurer" können mir nicht das geben, was ich möchte.

Mein erster Impuls zur Fragestellung:
Man sollte vielleicht gewisse Symptomatiken oder Eigenschaften nicht als „Ursache“ für individuelle Präferenzen sehen…..
Soll heißen:
nicht jede/r mit ADHS setzt „Drang nach Abenteuern“ mit „unterschiedliche Frauentypen und Erotik-Szenarien“ gleich…. 🥴🙈
Das hat daher aus meiner Sicht auch nichts mit „komische Perverslinge“ oder „wahre Liebhaber“ zu tun…
Meine Erfahrung dazu ist, dass das Gehirn eben anders tickt, als bei einem neurotypischen Gehirn… und gleich tickende Gehirne verstehen sich in vielen Dingen eben schneller, da sie eben in „der selben Wellenlänge funken“… dennoch können die Vorlieben unterschiedliche sein…

Zunächst einmal, Danke für die Kommentare.
(frei nach dem Motto: Jeder Mensch ist entweder dein Freund oder dein Lehrer)

An die 95% Neurooptimalen: Ich beneide euch für eure Stetigkeit und euer Committment!

Mir geht es in erster Linie darum von euren Erfahrungen zu diesem Thema zu lernen und ggf. mich mitzuteilen.
Neurodiversität kann sehr belastend sein, besonders in der Retrospektive meines lebens der letzten 30+ Jahre hat das viel für mich erklärt.

Wer sich für das Thema interessiert, sprecht einfach mal mit ADHS-Menschen, dann erkennt ihr schnell zu welchem Typ ihr mehr gehört. Und mMn sollte man selbst sich und sein leben einschätzen können, ich kann mir nicht vorstellen dass es dazu einen "Arzt" braucht, besonders in der heutigen Zeit (wo Ärzte Auswendiglerner statt zuhörer und -fühler sind). Aber das ist natürlich auch nur meine Meinung, mit der ich mich keineswegs anderen Individuen aufdrängen möchte.

Ob ADHS  oder nicht , ich halte mich  grundsätzlich von Männern fern die ständig  einen neuen Kick brauchen. 

Als diagnostizierter ADHS‘ler und als jemand der mit jungen ADHS‘lern arbeitet: Das sind deine peesönlichen Präferenzen und nicht ursprünglich in der Dopaminateuerung begründet.
Im Übrigen ist Neurodiversität nicht einfach gleich ADHS.

Auweia, hört sich irgendwie nach einer Eigendiagnose mittels Internet an, Dein erklärender Text. Ich glaub, dafür gibt's heutzutage auch einen (medizinischen) Fachausdruck...

(bearbeitet)

Ich bin malkurz so frei:

"Neurodiversität beschreibt die natürliche Vielfalt menschlicher Gehirne und Wahrnehmungen. Sie betrachtet Unterschiede – wie Autismus, ADHS, Legasthenie oder Hochbegabung – nicht als Defizite, sondern als normale, individuelle neurologische Variationen. Das Konzept betont, dass kein Gehirn dem anderen gleicht und Förderung statt Pathologisierung im Vordergrund steht." ( Google )

Man kann nicht neurodivers sein! Der Begriff der Neurodiversität ist eine "psychologische/medizinische Weltanschauung" aus der linken Ecke, der wie oben gezeigt besagt, man solle z.B. ADHS nicht als Krankheit ansehen, sondern als wundervolle Vielfalt menschlicher Entwicklung. Es ist ungefähr so wie zu behaupten, eine angeborene Behinderung sei keine Behinderung, sondern ein Ausdruck der Vielfalt der Evolution. Der Begriff will bewusst Normen ignorieren und umlabeln. Es ist mehr eine Philosophie. Es ist keine Krankheit, die "man haben" kann.

Also, sei froh, du hast vllt. Rücken, aber du hast nicht Neurodiversität. Das ist keine Diagnose. ADHS ist eine Diagnose. Die haste dir aber selber gestellt, oder? Ein vernünftiger Arzt hätte den Begriff der Neurodiversität vermieden, weil der Arzt keine gesellschaftliche Bewertung vornimmt, sondern eine Medizinische... Du warst nicht beim Arzt, oder?

Dass du z.B. dickere Frauen ggf. präferierst hat auch nichts mit einer Krankheit zutun. Das ist schlichtweg persönlicher Geschmack. Und dein Wissensdurst heißt auch nicht Neurodiversität, sondern Neugierde. 
Du könntest das ganze auch kommunizieren, ohne dir dazu Diagnosen auszudenken, die dann auch noch darlegen, dass du dich damit kaum mehr damit beschäftigt hast, als das du den Begriff der Neurodiversität aufgeschnappt und unreflektiert nachgeplappert hast. 
Ob irgendeine deiner persönlichen Beobachtung über dich selbst auf Menschen mit ADHS im Generellen zutrifft... Keine Ahnung, dafür kenne ich mich zu wenig mit ADHS aus. Aber deine Aussagen sind schon etwas komisch. Die ersten beiden Sätze ergeben in Kombination schon so eine Aussage wie: "Weil ich ADHS habe, finde ich jede Form von Sex und jede Art von Frau toll." <---Dass das wirklich an einer selbst diagnostizierten, neurologischen Entwicklungsstörung liegt glaube ich ja nicht. Oder die halbe Männerwelt hat ADHS...

Mich wundert auch, dass diese sog. "Neurodiversität" von manch einem als Trophäe vor sich hergeschleppt wird. Das nimmt fast Züge an, wie mit Veganern, die einem im ersten Satz voller stolz mitteilen müssen, dass sie vegan leben. Der nächste Trend scheint jetzt zu sein, sich vorzustellen und zu sagen: "Hi! Ich bin FreierMannCE und ich bin neurodivers." Ich glaube ja nicht, dass das als Werbung taugt... 

Nun ja, dein Interesse an dicken Frauen, verschiedensten Sexpraktiken und deinen Wissensdurst hättest du definitiv auch ohne irgendwelche Krankheiten kommunizieren können. Wäre vllt. sogar sinnvoller gewesen. 

bearbeitet von B-Jayyy

Ich bin schwer von Begriff und versuche mich mal als Herzblatt-Susi, ob ich dich richtig verstanden habe: Nach eigenen Aussagen bist du ein supergut aussehender Bruder im Geiste des einzig wahren Liebhabers Casanova, der kürzlich bei sich introvertiertes ADHS selbst diagnostiziert und aufgrund eben dieser vermuteten Neurodiversität nun abenteuerlustig geil extremes (Fortbildungs)interesse an allen Frauen entwickelt hat, die nicht schnell genug weglaufen können? Ist so eine neurologische Entwicklungsstörung tatsächlich ursächlich für so ein Verhalten? Verrückt. Dann haben ca. 99% aller hier angemeldeten Männer introvertiertes ADHS. Und keiner weiß davon.

Vor 12 Minuten , schrieb FreierMannCE:

Zunächst einmal, Danke für die Kommentare.
(frei nach dem Motto: Jeder Mensch ist entweder dein Freund oder dein Lehrer)

An die 95% Neurooptimalen: Ich beneide euch für eure Stetigkeit und euer Committment!

Mir geht es in erster Linie darum von euren Erfahrungen zu diesem Thema zu lernen und ggf. mich mitzuteilen.
Neurodiversität kann sehr belastend sein, besonders in der Retrospektive meines lebens der letzten 30+ Jahre hat das viel für mich erklärt.

Wer sich für das Thema interessiert, sprecht einfach mal mit ADHS-Menschen, dann erkennt ihr schnell zu welchem Typ ihr mehr gehört. Und mMn sollte man selbst sich und sein leben einschätzen können, ich kann mir nicht vorstellen dass es dazu einen "Arzt" braucht, besonders in der heutigen Zeit (wo Ärzte Auswendiglerner statt zuhörer und -fühler sind). Aber das ist natürlich auch nur meine Meinung, mit der ich mich keineswegs anderen Individuen aufdrängen möchte.

🙋‍♀️ diagnostizierte ADHS mit 40+ inklusive anderer Neurodivergenzen.
Ehrlich gesagt, finde ich es von dir ganz schön anmaßend, dich selbst als solches zu „identifizieren“, dann darüber zu pauschalisieren und dann mit der „Keule“ zu schwingen.
Genau SO entstehen Vorurteile und tragen zur Stigmatisierung der Gesellschaft zum Thema bei. 🙄🙄🙄😒
Du erwartest Akzeptanz, weißt aber effektiv nicht, wovon du sprichst, bzw. selbst genau betroffen bist. 🤷‍♀️
Neurodivergenzen bewegen sich im Spektrum. Es gibt nicht DEN ADHSler…
Daher, bevor Du so eine Aktion bringst, um dich selbst vermutlich positiv zu positionieren, mach vielleicht erst mal deine Hausaufgaben dazu, bevor du davon tatsächlich betroffene Menschen in eine nicht vorhandene Schublade stecken willst… 

Ach Kerle, wenns passt, passts. Mit allen Macken, Ecken, Kanten und vorallem Liebennswürdigkeiten.

🤔 Geiler, gut aussehender Typ sucht Kontakt?
Alter, Geschlecht, Aussehen und sexuelle Neigungen egal?

vor 19 Stunden, schrieb FreierMannCE:

Ich habe seit ein paar Wochen festgestellt, dass ich neurodivers bin, also quasi ein introvertiertes ADHS habe.
Das führt dazu dass ich einen sehr großen Drang nach Abenteuer verspüre, dass ich mich von den unterschiedlichsten Frauentypen und Erotik-Szenarien angezogen fühle.

Besonders wenn man dann auch noch ganz gut aussieht, wird oft verurteilt dass man z.B. auch Interesse an dickeren Frauen, an Älteren o.a. hat.

Gleichzeitig führt Neurodiversität, zumindest bei mir, aber auch zu einem sehr starken Wissensdurst, natürlich auch beim Sex. Ich kann mir vorstellen dass Casanova z.B. auch so "programmiert" war.

Was haltet ihr davon, wie sind eure Erfahrungen?
Ist ADHS (Aktiv/extravertiert oder Passiv/introvertiert) ein Vorteil oder ein Nachteil, sind wir "komische Perverslinge" oder "die wahren Liebhaber"?

Ich freue mich, natürlich :-) , über euren Input.

Verurteilt kann nur werden, wer sein Privat- oder Sexleben  vor Fremden an die große Glocke hängt.

Wichtig ist, dass wenn jemand (sei es durch Krankheit oder inneren Zwang/Willen) Sex mit unterschiedlichen Menschen haben muss, ehrlich zu seinen Sexpartnern/innen ist.

Den Partner/Partnerin zu informieren, das sie/er nicht der Einzige gebietet sich.

🤔Wie äußert sich das mit deinem Wissensdurst beim/während des Sexes?

🤔Liest du den Großen  Brockhaus währendessen/ lernst du Sprachen in der Sprach-App während des Sexes?

 

 

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