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Was wollen Männer bieten?


Mi****

Empfohlener Beitrag

vor 22 Stunden, schrieb Immersion:

Ganz grundsätzlich die Art von Instinkt, die es erlaubt, sich ganz grundsätzlich auf jemanden auch völlig unbewusst einzustellen, ohne damit überhaupt etwas erreichen zu wollen. Auch schon im Gespräch.

Ich mag Deine Erklärungen. Hier möchte ich aber nochmal einhaken.

Ich glaube schon, dass man immer etwas erreichen will. Das muss nicht egoistisch sein und nicht in Form von bedingungsloser Dankbarkeit.

Meine Mutter mochte nie gerne Zwiebeln schneiden. Als Kind/Jugendliche, habe ich dabei immer geweint (Zwiebelsaft). Mittlerweile habe ich unzählige Kilogramm Zwiebeln geschnitten und ich weine fast gar nicht mehr. Vielleicht bei jeder hundertsten, wenn sie besonders scharf ist, aber eben fast gar nicht. Wenn mein Partner dabei weint, möchte ich ihm das gerne abnehmen. Warum auch nicht, wenn es mir so gar nichts ausmacht? 

Ich bin nicht gezwungen. Er würde das auch für mich/uns machen. 

Vielleicht war das ein blödes Beispiel. 

Mit ging es darum auszudrücken, dass es ja doch irgendwie einen Zweck hat oder ein Ziel verfolgt. 

Ich habe auch schon immer gesagt, dass ich bei jedem irgendwie anders bin. Es ist so eine Energie, die sich gegenseitig bedingt. 

Aber im Prinzip will ich auch immer etwas damit erreichen. Nicht bösartig manipulativ. Aber z.B. dass sich jemand gut fühlt oder wenigstens nicht schlecht. 

Es geht mir nicht darum, auf bestimmte Art sein zu wollen, um etwas für mich zu erreichen. Obwohl ich natürlich auch etwas erreiche, wenn ich freundlich und möglichst wenig verletzend bin.

 

vor 19 Minuten, schrieb Enja781:

Mit ging es darum auszudrücken, dass es ja doch irgendwie einen Zweck hat oder ein Ziel verfolgt 
Ich habe auch schon immer gesagt, dass ich bei jedem irgendwie anders bin. Es ist so eine Energie, die sich gegenseitig bedingt. 


Aber im Prinzip will ich auch immer etwas damit erreichen. Nicht bösartig manipulativ. Aber z.B. dass sich jemand gut fühlt oder wenigstens nicht schlecht. 


Das verstehe ich - und danke 😉

Ich widerspreche auch nicht - aber Bewusstsein macht dabei trotzdem noch einen Unterschied.

Ziel und Zweck können auch bei unbewusstem, instinktivem Handeln unbewusst durchaus eine Rolle spielen, wenn man es wirklich hart zerlegt und analysiert. 

Der situative Unterschied liegt hierin:

“Ich möchte etwas bestimmtes erreichen - und entscheide mich bewusst, deswegen nun dies zu tun, weil es mich diesem Ziel näher bringt.“

Gegenüber:

“Ich genieße, wie es ist und spüre, dass so zu handeln gerade richtig ist - ohne konkret zu wissen und zu hinterfragen, warum sich das gerade richtig anfühlt.“

Beides kann von außen identisch aussehen - oder auch nicht.

Die instinktive Handlung fügt sich kohärent ins Ganze ein. Die bewusste kann das auch - aber sie muss es nicht zwangsläufig. Und an diesem Punkt ist da manchmal dieser falsche Pixel im Bild. Und selbst wenn es kohärent ist, kann es immer noch ein Unterschied sein.

Es ist nichts schlechtes daran, wenn jemand bewusst etwas tut, damit ein Gegenüber sich etwas wohler fühlt - aber es ist trotzdem noch etwas anderes, wenn dieser jemand es tut, ohne sich dieses Zieles wirklich bewusst zu sein. Gut, ok… um DIESEN Unterschied zu spüren, müssen die Antennen schon verdammt empfindlich sein. Oder?
Oder macht es dann beim Gegenüber bei dessen unbewusster Wahrnehmung durchaus öfter einen Unterschied?

Das Unterbewusstsein weiß ziemlich sicher, warum es glaubt, das das jetzt richtig ist und was es sich davon verspricht. Es verarbeitet auch die Eindrücke vom Gegenüber. Ein wenig wie beim Autofahren auf geistigem Autopilot.

Und manchmal sagt das Unterbewusstsein auch einfach: „ach komm, lass…“ und schickt nichts. Ist also auch nicht so, dass man sich dann immer perfekt ans Gegenüber anpasst. 

Es ist vermutlich schwer zu verstehen, wenn jemand das selbst nicht so kennt - aber Selbstanalyse auf Steroiden und Autopilot können sich im selben Menschen gut abwechseln.

Intellekt. Echte Persönlichkeit. Entwicklungsfähigkeit. Für mich die wichtigsten Kriterien.

Wer sich verstellt, darf nichtmal hallo sagen. Denn das merkt man auch im Erstanchreiben.

vor 2 Stunden, schrieb Immersion:


Das verstehe ich - und danke 😉

Ich widerspreche auch nicht - aber Bewusstsein macht dabei trotzdem noch einen Unterschied.

Ziel und Zweck können auch bei unbewusstem, instinktivem Handeln unbewusst durchaus eine Rolle spielen, wenn man es wirklich hart zerlegt und analysiert. 

Der situative Unterschied liegt hierin:

“Ich möchte etwas bestimmtes erreichen - und entscheide mich bewusst, deswegen nun dies zu tun, weil es mich diesem Ziel näher bringt.“

Gegenüber:

“Ich genieße, wie es ist und spüre, dass so zu handeln gerade richtig ist - ohne konkret zu wissen und zu hinterfragen, warum sich das gerade richtig anfühlt.“

Beides kann von außen identisch aussehen - oder auch nicht.

Die instinktive Handlung fügt sich kohärent ins Ganze ein. Die bewusste kann das auch - aber sie muss es nicht zwangsläufig. Und an diesem Punkt ist da manchmal dieser falsche Pixel im Bild. Und selbst wenn es kohärent ist, kann es immer noch ein Unterschied sein.

Es ist nichts schlechtes daran, wenn jemand bewusst etwas tut, damit ein Gegenüber sich etwas wohler fühlt - aber es ist trotzdem noch etwas anderes, wenn dieser jemand es tut, ohne sich dieses Zieles wirklich bewusst zu sein. Gut, ok… um DIESEN Unterschied zu spüren, müssen die Antennen schon verdammt empfindlich sein. Oder?
Oder macht es dann beim Gegenüber bei dessen unbewusster Wahrnehmung durchaus öfter einen Unterschied?

Das Unterbewusstsein weiß ziemlich sicher, warum es glaubt, das das jetzt richtig ist und was es sich davon verspricht. Es verarbeitet auch die Eindrücke vom Gegenüber. Ein wenig wie beim Autofahren auf geistigem Autopilot.

Und manchmal sagt das Unterbewusstsein auch einfach: „ach komm, lass…“ und schickt nichts. Ist also auch nicht so, dass man sich dann immer perfekt ans Gegenüber anpasst. 

Es ist vermutlich schwer zu verstehen, wenn jemand das selbst nicht so kennt - aber Selbstanalyse auf Steroiden und Autopilot können sich im selben Menschen gut abwechseln.

Interessante Sichtweise :)

Ich wollte eigentlich auf einen anderen Punkt hinaus, aber dieser ist auch gut :).

Es ist halt alles nicht so einfach auf gewisse Dinge runterzubrechen. Nicht bei Menschen, nicht bei der Psyche.

Ein "Ex - Bekannter" erzählte mir, dass er bei der Arbeit gerne den Kolleginnen beim Tragen hilft WENN, und nur WENN die Bürotür der Chefin offen war 🤣. Das fand ich ganz furchtbar. Absolut berechnend. Es ist also ein gezieltes Verstellen (hilfsbereit sein) UM etwas zu erreichen (Anerkennung der Chefin). 

Wenn sich da eine Kollegin verlieben würde, weil er ja so oft so nett und hilfsbereit ist, müsste sie sehr schnell feststellen, dass er das eigentlich gar nicht ist, sondern alles nur aus Berechnung macht. ER würde sofort damit aufhören, wenn es IHM keinen Vorteil mehr bringt. 

Das betraf auch andere Dinge. Z.B. beim Umzug zu helfen, weil jemand dann etwas schuldig ist. Oder wenigstens vorzugaukeln zu wollen, aber dann wegen Rückenschmerzen doch nicht zu können.

Komischer Mensch. Deswegen auch EX - Bekannter 🤣.

Ich kann schwer "bösartig" sein. Selbst wenn ich sauer bin, bin ich das noch pädagogisch wertvoll. Ich gehe lieber auf Rückzug, bevor ich "ausrasten" würde. Das ist irgendwie meine Natur. Auch wenn vielleicht jemand mal mächtig Kontra brauchen könnte, könnte ich das schwer bieten.

Es geht also alles nur im Rahmen der Persönlichkeit.

Ich bleibe dabei, dass man immer ein Ziel verfolgt. Egal ob bewusst oder unbewusst und dass dies gar nicht schlimm ist! Es wird immer behauptet, dass es schlecht wäre, aber ist es nicht besser zu wissen, welches Ziel man verfolgt, als einfach drauf hin zu handeln?

 

 

vor 6 Stunden, schrieb Enja781:

Es wird immer behauptet, dass es schlecht wäre, aber ist es nicht besser zu wissen, welches Ziel man verfolgt, als einfach drauf hin zu handeln?

Da bin ich mir situativ gar nicht so sicher.

Und ich meine hier explizit nicht, dass jemand Dinge tut, bei denen er nie (!) weiß, warum.

Bei den Eigenschaften, an die ich konkret denke, ist die Außenwirkung potenziell unterschiedlich, ob sie bewusst oder unbewusst geschehen.

Der kleine Tick, der dann zu der Einschätzung führt: das steckt so tief drin, das ist keine Entscheidung - sondern Persönlichkeit.

Ganz abgesehen davon, dass es manchmal auch zu Situationen führen kann, die schon ziemlich cool sind -  auch wenn man nur die Jeans einer Kollegin vor verschüttetem Rotwein rettet. Bei so einer Situation wird es dann vielleicht aber deutlich genug, worin der Unterschied liegt. Klar wusste ich hinterher, warum ich lieber nicht wollte, dass sie ein halbes Glas Rotwein auf dem Schoß hat - aber in dem Moment war es nur Reflex ohne Wille und Bewusstsein.

Aber ich widerspreche ja gar nicht. Nicht wirklich.

(bearbeitet)
vor 12 Stunden, schrieb Immersion:

Da bin ich mir situativ gar nicht so sicher.

Und ich meine hier explizit nicht, dass jemand Dinge tut, bei denen er nie (!) weiß, warum.

Bei den Eigenschaften, an die ich konkret denke, ist die Außenwirkung potenziell unterschiedlich, ob sie bewusst oder unbewusst geschehen.

Der kleine Tick, der dann zu der Einschätzung führt: das steckt so tief drin, das ist keine Entscheidung - sondern Persönlichkeit.

Ganz abgesehen davon, dass es manchmal auch zu Situationen führen kann, die schon ziemlich cool sind -  auch wenn man nur die Jeans einer Kollegin vor verschüttetem Rotwein rettet. Bei so einer Situation wird es dann vielleicht aber deutlich genug, worin der Unterschied liegt. Klar wusste ich hinterher, warum ich lieber nicht wollte, dass sie ein halbes Glas Rotwein auf dem Schoß hat - aber in dem Moment war es nur Reflex ohne Wille und Bewusstsein.

Aber ich widerspreche ja gar nicht. Nicht wirklich.

Och, widersprich mir ruhig. Ich mag das doch, weil ich nur so mein Wissen und meine Denkweise und Einschätzung erweitern kann. :)

Und damit sind wir schon beim Thema. 

Muss man nicht vielleicht erstmal wissen, welche Konsequenzen es geben könnte, um zu entscheiden, auch unterbewusst, wie man reagieren könnte? Zusätzlich ist es auch nicht schlecht, passende Verhaltensweisen zu kennen und in sekundenbruchteilen abrufen zu können.

Z.B. steht man mit nackten Füßen in der Küche. Messer fällt runter. Man weiß, dass Messer scharf sind. Hat man als Erwachsener wahrscheinlich schon gelernt. Dann kann man grob abschätzen, dass das Messer den Fuß treffen könnte (räumliches Denken) und dass ein Messer im Fuß schmerzhaft sein, oder gar schwerwiegende Verletzungen verursachen könnten. Man weiß auch, dass man nicht versuchen sollte, dass Messer aufzufangen. Also bringt man die Füße außer Reichweite! Das geht aber nur so schnell, WEIL das Wissen bereits vorhanden ist. Da kann es reflexartig geschehen.

Kleine Kinder wissen sowas noch nicht. Für die ist die Welt erstmal völlig neu. 

Man muss in sekundenbruchteilen entscheiden. Normalerweise klemme ich die Beine zusammen, wenn etwas fällt, während ich sitze. Z.B. Löffel. Fällt aber eine Tasse mit heißem Tee, würde ich die Beine weit öffnen, damit die heiße Flüssigkeit nicht meine Beine trifft.

Es ist meiner Meinung nach also eben nicht Persönlichkeit, sondern eine spontane, fast reflexartige Entscheidung, die aufgrund einer schnellen Analyse erfolgt.

Je mehr Wissen, desto besser.

Vor vielen Jahren kam ich auf einer Autobahnausfahrt ins Rutschen. Aquaplaning. Ich sah, dass mein Heck mich überholte. Ich wusste aber, was ich tun muss. Irgendwoher wusste ich das, weil ich das schon gehört hatte. Ich bin dann ganz wunderbar seitlich zwischen die Pfosten gerutscht. Mit Lenken und Gas und Bremse. Keine Ahnung, wie ich das gemacht habe. Auf jeden Fall habe ich scheinbar recht gut reagiert. Ich weiß auch, dass ich nicht zu schnell war, aber seitdem fahre ich noch etwas vorsichtiger ab. Ich habe gelernt.

Sollte mal die Bremse versagen oder man den Fuß nicht vom Gaspedal nehmen können, sollte man das Auto ausschalten, aber NICHT den Schlüssel ziehen!! (Lässt beim Lenken das Lenkradschloss einrasten). Dann kann man sich einfach ausrollen lassen. Am besten noch die Gänge runterschalten (Motorbremse). Und zur Not noch vorsichtig (! )die Handbremse nutzen. 

Bei Feuer immer kriechen. Kohlenstoffmonoxid sammelt sich oben. Je tiefer man ist, desto mehr Sauerstoff hat man da noch. Dann entweder raus, oder irgendwo zum Fenster. Türspalte mit nassem Stoff abdichten. 

Wenn man Streitigkeiten im öffentlichen Raum sieht, ist es gut das Opfer aus der Situation zu holen und den/die Täter zu ignorieren.

Z.B. "Hey Sabine/Rüdiger,  Dich habe ich ja lange nicht gesehen. "Komm mal mit, lass uns plaudern". Nicht die Täter angehen!!! Keinesfalls Wut auf sich ziehen! Lediglich das Opfer aus der Situation holen.

Es ist gut, für mögliche Szenarien Verhaltensmöglichkeiten im Kopf zu haben. Dann kann man das in der entsprechenden Situation anrufen.

Nein, nein, ich bin kein panischer Mensch und sehe auch nicht überall das Böse oder Gefahr :), auch wenn ich solche Tipps habe oder vielleicht WEIL ich solche Tipps habe. Ich gerate nicht in Panik, oder Adrenalinstress, weil ich einige mögliche Verhaltensmöglichkeiten abgespeichert habe.

Zurück zum Thema. Ich glaube, dass Menschen manchmal nur irgendwie reagieren und nicht "durchdacht". Irgendwas hat da vielleicht getriggert und dann kommt der Hormonausstoß (Angriff oder Flucht) und dann wird ggf. irrational reagiert. Z.B. Körperliche Gewalt. Das ist eigentlich völlig bescheuert. Immerhin ist es ja auch strafbar und führt nicht zum Ziel. Ich meine die "normale Gesellschaft", nicht die Mafia o.ä. 

Also meine Aussage ist, dass man eigentlich nur ein gewisses Repertoire an Verhaltensmöglichkeiten braucht, um "angemessen" reagieren zu können und dies dann auch "reflexartig" passieren kann. 

Jetzt wäre die nächste Frage, was man erreichen möchte. Will ich gemocht werden, will ich mich streiten, will ich jemanden fertig machen/mobben, will ich besser dastehen, als ich bin?

Will ich "helfen", will ich "verletzen"?

Ich denke, dass das meiste "reflexartig" passiert und auch, dass das nicht immer gut ist.

Also denke ich, dass es sinnvoll ist, sich darüber bewusst zu sein, was man erreichen will. Ob es klappt, sei mal dahingestellt.

 

 

 

bearbeitet von Enja781
vor 2 Minuten, schrieb Enja781:

Ich denke, dass das meiste "Reflexartig" passiert und auch, dass das nicht immer gut ist.

Jetzt kommst Du in den Bereich, in den ich die ganze Zeit schon zu zerren versuche 😉😆

Nehmen wir ruhig die extremen Situationen, in denen keine Zeit ist, nachzudenken, in denen tatsächlich der Autopilot übernimmt.

Es läuft immer wieder aufs Bewusstsein hinaus.

Ich könnte es auch so formulieren:

In einer konkreten Situation das Wissen, dass man etwas weiß, welche Konsequenzen es hat und wie man am wahrscheinlichsten darauf reagieren sollte.

Also nicht: ich weiß, dass es ziemlich blöd ist, wenn mir das fallende Küchenmesser gleich im Fuß steckt.

Natürlich weiß ich das - aber daran denke ich in dieser Sekunde nicht.

In diesem Sekundenbruchteil weiß ich allerdings nicht, dass ich das weiß: es ist mir nicht bewusst.

Aber im Unterbewusstsein ist das vorhanden - einschließlich der erwarteten Folgen und Handlungsempfehlungen für verschiedene Szenarien. Damit ist dieses Programm Teil meiner Persönlichkeit. Die verändert sich natürlich auch langsam und stetig durch Dinge, die ich lerne (oh, ich habe gerade verstanden, warum das mit steigendem Alter abnimmt 😏)

Soziale Dynamiken sind da nicht anders.

Die eigene Persönlichkeit verstehe ich als die Gesamtheit aller Reaktionsabläufe - kognitiv und emotional. Die kognitiven Abläufe sind insofern etwas komfortabler, als dass man sie, wenn sie instinktiv ablaufen und man nur das Ergebnis präsentiert bekommt, zumindest etwas leichter mit den bewussten Denkprozessen abgleichen kann - was aber auch nicht zum selben Ergebnis führen muss. Bei den emotionalen wird das … etwas komplexer.

Oh ja, es ist absolut sinnvoll, zu begreifen, warum man denkt, fühlt und handelt, wie man es dann tut, wenn man nicht groß darüber nachdenkt. Besonders dann, wenn da etwas herauskommt, wo das Bewusstsein daneben steht und fragt, ob das nun wirklich sein musste und in welcher Realität das bitte einen Sinn ergibt.

Ja, manchmal produzieren die Reflexe und Impulse etwas, was so GAR nicht gut ist. Aber das ist eben der Persönlichkeitszustand, den man in dem Moment hat - hinter der nächsten Ecke wartet übrigens Freud.

Es ist nun nicht unveränderlich - und jetzt sind wir auch beim „verbiegen“. Davon gibt es zwei Versionen:

die situative: ich handle anders, als ich es instinktiv tun würde - weil ich weiß, dass ich etwas, was ich erreichen will, damit nicht erreichen werde. Grundsätzlich ist das ja nicht schlecht, weil es Ausnahmen erlaubt. Als Dauerzustand wäre es hingegen weniger gut.

die evolutionäre: ich erkenne, dass mein Impuls grundsätzlich ungeeignet dafür ist, was gut für mich ist - und sei es, weil ich einfach nicht so sein will. Dann kann ich schrittweise daran arbeiten, anders zu werden und das Sein dem Wollen anzupassen.

. …

pardon.

wir haben gerade einen promovierten Philosophen im Haus und ich fürchte, ich stecke gerade noch im falschen Language pack fest

vor 2 Stunden, schrieb Immersion:

Jetzt kommst Du in den Bereich, in den ich die ganze Zeit schon zu zerren versuche 😉😆

Nehmen wir ruhig die extremen Situationen, in denen keine Zeit ist, nachzudenken, in denen tatsächlich der Autopilot übernimmt.

Es läuft immer wieder aufs Bewusstsein hinaus.

Ich könnte es auch so formulieren:

In einer konkreten Situation das Wissen, dass man etwas weiß, welche Konsequenzen es hat und wie man am wahrscheinlichsten darauf reagieren sollte.

Also nicht: ich weiß, dass es ziemlich blöd ist, wenn mir das fallende Küchenmesser gleich im Fuß steckt.

Natürlich weiß ich das - aber daran denke ich in dieser Sekunde nicht.

In diesem Sekundenbruchteil weiß ich allerdings nicht, dass ich das weiß: es ist mir nicht bewusst.

Aber im Unterbewusstsein ist das vorhanden - einschließlich der erwarteten Folgen und Handlungsempfehlungen für verschiedene Szenarien. Damit ist dieses Programm Teil meiner Persönlichkeit. Die verändert sich natürlich auch langsam und stetig durch Dinge, die ich lerne (oh, ich habe gerade verstanden, warum das mit steigendem Alter abnimmt 😏)

Soziale Dynamiken sind da nicht anders.

Die eigene Persönlichkeit verstehe ich als die Gesamtheit aller Reaktionsabläufe - kognitiv und emotional. Die kognitiven Abläufe sind insofern etwas komfortabler, als dass man sie, wenn sie instinktiv ablaufen und man nur das Ergebnis präsentiert bekommt, zumindest etwas leichter mit den bewussten Denkprozessen abgleichen kann - was aber auch nicht zum selben Ergebnis führen muss. Bei den emotionalen wird das … etwas komplexer.

Oh ja, es ist absolut sinnvoll, zu begreifen, warum man denkt, fühlt und handelt, wie man es dann tut, wenn man nicht groß darüber nachdenkt. Besonders dann, wenn da etwas herauskommt, wo das Bewusstsein daneben steht und fragt, ob das nun wirklich sein musste und in welcher Realität das bitte einen Sinn ergibt.

Ja, manchmal produzieren die Reflexe und Impulse etwas, was so GAR nicht gut ist. Aber das ist eben der Persönlichkeitszustand, den man in dem Moment hat - hinter der nächsten Ecke wartet übrigens Freud.

Es ist nun nicht unveränderlich - und jetzt sind wir auch beim „verbiegen“. Davon gibt es zwei Versionen:

die situative: ich handle anders, als ich es instinktiv tun würde - weil ich weiß, dass ich etwas, was ich erreichen will, damit nicht erreichen werde. Grundsätzlich ist das ja nicht schlecht, weil es Ausnahmen erlaubt. Als Dauerzustand wäre es hingegen weniger gut.

die evolutionäre: ich erkenne, dass mein Impuls grundsätzlich ungeeignet dafür ist, was gut für mich ist - und sei es, weil ich einfach nicht so sein will. Dann kann ich schrittweise daran arbeiten, anders zu werden und das Sein dem Wollen anzupassen.

. …

pardon.

wir haben gerade einen promovierten Philosophen im Haus und ich fürchte, ich stecke gerade noch im falschen Language pack fest

Ich bin absolut kein Freund von Freud, oder zumindest von Freudianern. Psychologie ist auch keine korrekte Wissenschaft und Freud hat alles dafür getan immer Recht zu haben. Schlau, natürlich, aber nicht förderlich.

Ich halte es für absolut vermessen jemanden Abwehrmechanismen zu unterstellen. Das bedeutet eben auch, dass man JEDEM irgendeine Krankheit andichten kann und wenn die Person sagt, dass sie das Problem gar nicht hat, ist es ein Abwehrmechanismus und Bestätigung für die "Krankheit".

Das war natürlich sehr schlau. Ich halte das aber nicht für "wissenschaftlich korrekt". Psychologie ist keine Wissenschaft ;)

Und dennoch reden wir darüber. Aber Person A wird bei Erfahrung X völlig anders reagieren, als Person B. Manche reagieren so andere so und Andere ganz anders!

Ich glaube, dass Wissen sehr viel ausmacht und das eben auch "reflexartiges" Verhalten beeinflusst. 

Aber Persönlichkeit hängt doch auch von Werten und Moralvorstellungen ab. 

 

 

vor 40 Minuten, schrieb Enja781:

Ich bin absolut kein Freund von Freud, oder zumindest von Freudianern.

Weil hinter der nächsten Gedanklichen Ecke eines seiner Konzepte wartet. Nur als Anspielung. Ich finde Jung da interessanter. 😉

ich vermute mal, das meiste aus Deinem Kommentar bezieht sich jetzt auf den Rest von Freuds Modellen, insbesondere die Pathologisierung - aber davon bin ich viel zu weit weg.

vor 44 Minuten, schrieb Enja781:

Ich glaube, dass Wissen sehr viel ausmacht und das eben auch "reflexartiges" Verhalten beeinflusst. 

Tut es. Und das bestreite ich auch nicht. Habe ich nie. Nur ich befürchte, die Rolle, die das Bewusstsein da spielt, kann ich Dir aus irgend einem Grund nicht vermitteln, Du kehrst da immer wieder zum Wissen zurück.

vor 46 Minuten, schrieb Enja781:

Aber Persönlichkeit hängt doch auch von Werten und Moralvorstellungen ab. 

Aber natürlich. Die sind allerdings auch nur ein ein Teilbereich der verinnerlichten (zwar relativ stabilen, aber trotzdem veränderbaren), kognitiven und emotionalen Strukturen. Letztlich nichts anderes als Regelwerke, die im Denken und Fühlen abgebildet sind - nur eben in einem speziellen Kontext.

Sorry, wenn ich da mitunter etwas ZU abstrakt formuliere. Das erschien mir einfacher, weil allgemeingültiger - aber noch nicht beliebig. Du denkst da in etwas konkreteren Rahmen.

Über Psychologie können wir gerne auch vertieft reden… aber das hier ist bislang zumindest noch in Sichtweite des Themas. 😁

vor 6 Minuten, schrieb Immersion:

Tut es. Und das bestreite ich auch nicht. Habe ich nie. Nur ich befürchte, die Rolle, die das Bewusstsein da spielt, kann ich Dir aus irgend einem Grund nicht vermitteln, Du kehrst da immer wieder zum Wissen zurück.

Dann erklär mir doch bitte, was Du damit meinst.

Für mich heißt "Bewusstsein" "sich etwas bewusst sein". Ja, ich nannte es "Wissen". Sich etwas bewusst sein!

Ich weiß auch gerade nicht, wie ich es anders formulieren soll. Dessen bin ich mir gerade nicht bewusst 🤣.

Ich behaupte, dass ich in gewissem Sinne das Repertoire brauche. Wie auch immer man das nennen mag. 

CAT-IS-BACK

Schon spannend, wie aus einer eigentlich simplen Frage erst ein halber Roman über das ...instinktive Verstehen wird ,und in den Kommentaren dann direkt das nächste Philosophie-Seminar aufmacht.Zwischen Idealbild vom allwissenden Mann und Diskussionen über Bewusstsein, Persönlichkeit und Freud wirkt das Ganze langsam eher wie eine theoretische Abhandlung als wie echtes Leben.Vielleicht ist es am Ende doch wenigerSuperkraft und mehr einfach Aufmerksamkeit und echtes Interesse.🤣Und die Top Antwort:Hier ist ja alles voll mit KI 🤣🤣🤣Ich schwör, der Kommentar ist wirklich pures Gold.

vor 11 Minuten, schrieb Enja781:

Dann erklär mir doch bitte, was Du damit meinst.
Für mich heißt "Bewusstsein" "sich etwas bewusst sein". Ja, ich nannte es "Wissen". Sich etwas bewusst sein!
Ich weiß auch gerade nicht, wie ich es anders formulieren soll. Dessen bin ich mir gerade nicht bewusst 🤣.
Ich behaupte, dass ich in gewissem Sinne das Repertoire brauche. Wie auch immer man das nennen mag. 

Mal sehen… Ich habe es schon einige Male versucht, allmählich gehen mir alternative Formulierungen aus… 🤔

„Wissen“ ist etwas anderes als „Bewusstsein“. Sie haben miteinander zu tun - aber es gibt einen wichtigen Unterschied.

Die mentale Präsenz des Gedankens. Das ist der Unterschied zwischen einer bewussten und einer unbewussten, reflexhaften, instinktiven Handlung. Nicht hinterher, sondern währenddessen.

Verinnerlichst Du Denkprozesse und Handlungen tief genug, musst Du über die einzelnen Schritte nicht mehr nachdenken, um sie auszuführen. Dorthin zu kommen setzt natürlich einen Lernprozess voraus (und der muss nicht bewusst sein… später noch etwas dazu). Da ist ein bewusst wahrgenommener Impuls von außen, auf den Du aktiv und bewusst reagierst. Du lernst, welche Aktion Deinerseits zu einem bestimmten Resultat führt. Das ist möglicherweise ein bewusster Lernprozess und führt zu Wissen. Allerdings auch im erweiterten Sinne - auch zum Beispiel zu optimierten Bewegungsabläufen. „Muskelgedächtnis“. Das können auch durchaus komplexe Überlegungen sein, die am Ende zu einer bestimmten, bewussten Aktion Deinerseits führen. Du weißt, was der Auslöser ist - bist Dir dessen bewusst. Bist Dir in dieser Situation bewusst, wie Du darauf reagierst und warum Du es so und nicht anders tust und welcher Ablauf zu welchen möglichen Ergebnissen führen könnte.

Dabei hast Du das Wissen und das Bewusstsein.

Wenn Du es aber völlig verinnerlicht hast, ist das Wissen natürlich da.

Aber Du kannst diesen kompletten Ablauf dann, wenn der auslösende Impuls kommt, automatisch ablaufen lassen. Halt, falsch. Nicht „Du kannst“, sondern „wenn der Impuls kommt, läuft es automatisch ab“. Ohne dass Du darüber nachdenkst, was Du warum in welcher Reihenfolge tummeln musst. Dein Unterbewusstsein übernimmt das. Der Impuls kommt, das Unterbewusstsein ergänzt durch das Erlernte ein erwünschtes Ergebnis (dessen Du Dir ebenfalls nicht bewusst sein musst) und kürzt ab. Die Überlegung läuft komplett unbewusst ab und die passende Abfolge von Aktionen landet direkt in Deiner Motorik, ohne dass Du in diesem Moment weißt, warum. Unbewusst.

Wenn Du darüber nachdenkst, ist es wahrscheinlich komplett nachvollziehbar. Die Abläufe basieren ja auf etwas, was Du schon mal bewusst gelernt hast. Und das Wissen ist natürlich da. Nur in dem Moment, in dem Du handelst, brauchst Du das Wissen nicht bewusst abzurufen. 

Die angekündigte Variante ist dann noch das unbewusste, heuristische Lernen, bei dem Handlungs- und Denkmuster entstehen, bei denen man NICHT weiß, wie die eigentlich zustande gekommen sind und warum sie zu einem bestimmten Ergebnis führen. Womit man dann das Feld der Psychotherapie betritt, um das zu analysieren und ggf. nachzujustieren.

besser verständlich?

Lieber noch Konkreter?

vor einer Stunde, schrieb CAT-IS-BACK:

Schon spannend, wie aus einer eigentlich simplen Frage erst ein halber Roman über das ...instinktive Verstehen wird ,und in den Kommentaren dann direkt das nächste Philosophie-Seminar aufmacht.Zwischen Idealbild vom allwissenden Mann und Diskussionen über Bewusstsein, Persönlichkeit und Freud wirkt das Ganze langsam eher wie eine theoretische Abhandlung als wie echtes Leben.Vielleicht ist es am Ende doch wenigerSuperkraft und mehr einfach Aufmerksamkeit und echtes Interesse.🤣Und die Top Antwort:Hier ist ja alles voll mit KI 🤣🤣🤣Ich schwör, der Kommentar ist wirklich pures Gold.

Ich betrachte das einfach mal wieder als unfreiwilliges Kompliment.

Tvjenny66287
vor 6 Minuten, schrieb Sexmaschine62:

Einen 🔨 hätte ich zu bieten🫠

Ich hätte das Gegenstück von dem Hammer zu bieten ?! Dort wo der Hammer will eindringen mit dem großen Nagel 🤣😭😜

Anonymes-Mitglied-2
Am 18.3.2026 at 12:41, schrieb Mick79MA:

Was möchtest Du als Mann einer Frau bieten, was sie nicht von jedem Anderen bekommen kann, ohne Dich verbiegen oder zu verstellen müssen?

Grundsätzlich 'biete' ich meiner Frau meine Basis, um ein gutes, unabhängiges Leben zu führen. Sie hat die Möglichkeit, etwas mit mir zusammen weiter zu entwickeln und das Leben zu genießen. 

Es hat etwas gedauert aber ich habe dann tatsächlich eine Frau gefunden, die gerne sorgenfrei lebt aber auch fähig ist, Entscheidung alleine zu treffen, was sie verdammt gut und erfolgreich macht. 

 

Was als muss wer bieten können?

vor 1 Stunde, schrieb Immersion:

Die angekündigte Variante ist dann noch das unbewusste, heuristische Lernen, bei dem Handlungs- und Denkmuster entstehen, bei denen man NICHT weiß, wie die eigentlich zustande gekommen sind und warum sie zu einem bestimmten Ergebnis führen. Womit man dann das Feld der Psychotherapie betritt, um das zu analysieren und ggf. nachzujustieren.

besser verständlich?

Lieber noch Konkreter?

Ja, auf jeden Fall noch konkreter :)

Ich versuche mir auf jeden Fall immer Dinge bewusst zu machen (wieso, weshalb, warum, woher) und natürlich auch, ob ich gewisse "unbewusste" Verhaltensweisen behalten will. Bzw. Ob ich mich SO fühlen will und was ich ändern möchte.

In einem anderen Thread wurde ich von anonymer Seite sehr stark dafür kritisiert, dass ich sagte, das Gefühle auch eine Entscheidung sind.

Das Erleben ist das Gleiche. Was man daraus macht und wie man sich damit fühlt variiert. Meinst Du das damit?

Es kann kein einheitliches Erleben geben. Selbst bei den guten Dingen nicht. Was einer als liebevoll und  fürsorglich ansieht, sieht ein anderer ggf. als übergriffig. 

Die Psyche ist da zu komplex um das umfassend zu analysieren.Jeder einzelne für sich, vielleicht, aber nicht jemand für alle. Es gibt ganz sicher Tendenzen, auch nachgewiesene, aber es ist viel zu komplex!

Ich mag es, wenn man SICH selbst gut genug versteht und das ist sicher auch lückenhaft. Ich würde mir nicht anmaßen auch andere "vollumfänglich" zu verstehen. Ich kann spekulieren, hinterfragen, aber verstehen werde ich nie, weil ich nicht dieser andere Mensch BIN. Weil ich mir nur nur vorstellen kann Erfahrung X gemacht zu haben. Empathie hin oder her, ich HABE diese Erfahrung nicht gemacht. Selbst wenn es eine ähnliche oder fast identische Erfahrung war, habe ich mit dieser Erfahrung etwas ganz individuelles gemacht. Z.B. kann die Aussage "Du kannst das eh nicht" bewirken, dass jemand sich besonders anstrengt, um zu zeigen, dass er/die es kann. Eine andere Person gibt vielleicht direkt auf und glaubt daran, dass er/sie es nicht kann.

Ich denke nicht, dass man wirklich alles verstehen kann. Man kann es versuchen, vielleicht annähernd schaffen, aber nie WIRKLICH! 

Und wenn dann noch Arroganz dazu kommt, wie "ich weiß "besser" wie Du Dich fühlst", sind wir fast bei der Psychologie bzw. den Psychologen 🤣.

Muss man denn wirklich Leute verändern? Ja, natürlich, manchmal schon 🤣. Aber wie und warum?

Ich versuche durchaus meinen Partner zu verändern! Natürlich, das macht jeder. Bewusst oder unbewusst! Jeder reagiert auf Verhalten. Verbal oder nonverbal. Wir manipulieren alle. Tag für Tag! Es ist aber gut sich dessen bewusst zu sein.

Mein Partner ist manchmal genervt von mir. Ich kann es ihm nicht verübeln 🤣. Ich möchte ihn dahingehend "ändern" dass er mir das rechtzeitig pädagogisch wertvoll sagt. 😁

Ändern ist vielleicht auch übertrieben ausgedrückt. Nennen wir es "Alternative Verhaltensweisen anbieten, die eher zum Erfolg führen, ohne eine Krise auszulösen" 🤣.

vor 29 Minuten, schrieb Enja781:

Ja, auf jeden Fall noch konkreter :)

Konkreter bedeutet natürlich zwangsläufig weniger allgemeingültig und erfordert mehr Transferleistung auf völlig andere Fälle.

Was wäre denn systematisch ausreichend komplex und Dir trotzdem vertraut genug…?

Spaziergang mit Kita-Kindern an einer Straße (links von Dir) entlang. Du bekommst nur aus den Augenwinkeln mit, wie rechts hinter Dir ein Kind in Richtung Straße geschubst wird. Motorengeräusch hinter Dir - das nimmst Du schon gar nicht bewusst wahr. Du drehst Dich 120° gegen den Uhrzeigersinn, Ausfallschritt, packst das Kind und reißt es zurück.

Nicht überlegt, nur gemacht.

Kein Gedanke daran, dass das Kind überfahren werden würde. Das war dem Unterbewusstsein völlig klar. Und welche Folgen es hätte, hat auch keine Rolle gespielt.
Die Kinder neben und vor Dir? Ruhig und diszipliniert - keine Gefahr.
Es hätte mehrere mögliche Bewegungsabläufe gegeben, aber das war der schnellste. Das Unterbewusstsein hat Dir einfach nur gesagt, dass es DAS ist, was Du jetzt machst.
Die Berechnung/Abschätzung, wie lange die Bewegung braucht und wo das Kind, dass Du nicht mehr sehen konntest, dann sein muss? Unterbewusstsein.
Der Bewegungsablauf? Tanzen/Kampfsport (😏) - und dabei bloß nicht auch noch stürzen.

Insgesamt 1,8 Sekunden.

Und irgendwann in grauer Vorzeit hattest Du dasselbe vielleicht als Übungsaufgaben mit ganz viel Zeit, begleitet von einer langen Erklärung über Verantwortung etc.

Wenn Du hinterher nachdenkst, überlegst Du jeden Schritt und kannst mit etwas Überlegen genau begründen, warum Du da was gemacht hast.

 

vor 45 Minuten, schrieb Enja781:

Ich versuche mir auf jeden Fall immer Dinge bewusst zu machen (wieso, weshalb, warum, woher) und natürlich auch, ob ich gewisse "unbewusste" Verhaltensweisen behalten will.

Das ist dann mein letzter Absatz im letzten Kommentar gewesen 😉

vor 46 Minuten, schrieb Enja781:

Bzw. Ob ich mich SO fühlen will und was ich ändern möchte.

In einem anderen Thread wurde ich von anonymer Seite sehr stark dafür kritisiert, dass ich sagte, das Gefühle auch eine Entscheidung sind.

Oha, jetzt steigern wir den Schwierigkeitsgrad aber erheblich.

Situativ ist das für die meisten Menschen unmöglich. Mach Dir da bitte bewusst, dass das eine Fähigkeit ist, die nur 2% der Menschen haben (und den Prozentwert kenne ich noch nicht besonders lange). Und auch das als Prozess mit Einflussmöglichkeit zu begreifen ist schon selten. Extern - therap€utisch - begleitet oder eigenständig. 
 

vor 52 Minuten, schrieb Enja781:

Was man daraus macht und wie man sich damit fühlt variiert. Meinst Du das damit?

Nein, das meinte ich nicht. Bislang meinte ich nur beschleunigte Entscheidungen im Unterbewusstsein. Das ist NOCH mal etwas anderes. Oh je, die armen Mitleser, die nur Bahnhof und Rauschen verstehen 😈
Sorry fürs Überspringen - das besprechen wir ein andermal. Woanders. Da sind wir auch wieder bei Jungs Spezialgebiet 😉

vor 57 Minuten, schrieb Enja781:

Muss man denn wirklich Leute verändern? Ja, natürlich, manchmal schon 🤣. Aber wie und warum?

Ich habe mich nur auf einen selbst bezogen - das, was Du am Anfang oben schon geschrieben hast.

“Ich denke und fühle auf eine bestimmte Art und erkenne, dass daran etwas nicht stimmt oder ich einfach etwas daran ändern will.“. Externer, therap€utischer Einfluss kommt da dann daher, weil man selbst danach gefragt hat - und nicht, weil es einem aufgedrängt wird.

Können wir die Erziehung erwachsener Lebensgefährten bitte ausklammern? Ich rieche schon wieder eine brennende Lunte…

Am 21.3.2026 at 16:56, schrieb Immersion:

Konkreter bedeutet natürlich zwangsläufig weniger allgemeingültig und erfordert mehr Transferleistung auf völlig andere Fälle.

Was wäre denn systematisch ausreichend komplex und Dir trotzdem vertraut genug…?

Spaziergang mit Kita-Kindern an einer Straße (links von Dir) entlang. Du bekommst nur aus den Augenwinkeln mit, wie rechts hinter Dir ein Kind in Richtung Straße geschubst wird. Motorengeräusch hinter Dir - das nimmst Du schon gar nicht bewusst wahr. Du drehst Dich 120° gegen den Uhrzeigersinn, Ausfallschritt, packst das Kind und reißt es zurück.

Nicht überlegt, nur gemacht.

Kein Gedanke daran, dass das Kind überfahren werden würde. Das war dem Unterbewusstsein völlig klar. Und welche Folgen es hätte, hat auch keine Rolle gespielt.
Die Kinder neben und vor Dir? Ruhig und diszipliniert - keine Gefahr.
Es hätte mehrere mögliche Bewegungsabläufe gegeben, aber das war der schnellste. Das Unterbewusstsein hat Dir einfach nur gesagt, dass es DAS ist, was Du jetzt machst.
Die Berechnung/Abschätzung, wie lange die Bewegung braucht und wo das Kind, dass Du nicht mehr sehen konntest, dann sein muss? Unterbewusstsein.
Der Bewegungsablauf? Tanzen/Kampfsport (😏) - und dabei bloß nicht auch noch stürzen.

Insgesamt 1,8 Sekunden.

Und irgendwann in grauer Vorzeit hattest Du dasselbe vielleicht als Übungsaufgaben mit ganz viel Zeit, begleitet von einer langen Erklärung über Verantwortung etc.

Wenn Du hinterher nachdenkst, überlegst Du jeden Schritt und kannst mit etwas Überlegen genau begründen, warum Du da was gemacht hast.

Ich weiß gar nicht mehr, wie das Thema begonnen hat 🤣.

Ich glaube, wir meinen gar nicht so unterschiedliche Dinge. Ich glaube auch, dass man intuitiv/unterbewusst "richtig" Handeln kann. Ich glaube aber dennoch, dass man dazu schon eine Erfahrung oder Wissen oder Ängste gesammelt hat. Das Unterbewusstsein speichert alles, irgendwie, und daraus entstehen zum Teil auch irrationale Reaktionen. Z.B. eine Phobie vor Hundewelpen. Da sah ich mal ne Reportage. Ein großer, starker Mann, der bei Hundewelpen in Panik geriet und zu weinen begann. Absolut irrational. Große, gefährlich aussenden Hunde, die in Angriffstellung sind, könnten möglicherweise wirklich gefährlich sein. Aber Baby Hunde?!?

Spinnenphobie ist auch recht irrational. In Australien natürlich gerechtfertigt, bei uns in Deutschland eher weniger. Obwohl die Menschen, die in Gegenden mit wirklich gefährlichen/giftigen Tieren oft sehr viel rationaler damit umgehen.

Da sah ich auch eine Reportage zu der "ostaustralischen Braunnatter". Die haben einfach früh gelernt, sich "richtig" zu verhalten. Andere Kinder lernen in der Grundschule, wie sie sich verhalten müssen, wenn sie einem Eisbär begegnen. 

Ich glaube viele Leute würden falsch reagieren, wenn sie Raubtieren begegnen würden. Das ist bei uns aber nicht nötig, weil es nicht alltäglich ist. Da kann man auch nicht unbewusst "richtig" reagieren, wenn unklar ist, wie man reagieren muss. Wegrennen ist meist keine gute Lösung. Mal hilft "tot stellen",mal "Sich groß machen", mal "Lärm machen", mal "langsam rückwärts gehen". Ich habe nicht alles für jedes Tier im Kopf, weil die Wahrscheinlichkeit so gering ist, dass mir beim spazierengehen ein Eisbär über den Weg läuft :)

Unbewusst würde ich vielleicht wegrennen. Bewusst weiß ich, dass das Mist ist!

Ich habe auch schonmal einen Fettbrand verursacht. Im ersten Moment wollte ich Wasser drauf kippen. Lernt man ja :). Wasser gegen Feuer. Dann war klar, dass das auch Mist ist und ich habe den Topf von der heißen Herdplatte gezogen, den Deckel für den Topf aus der Schublade geholt und drauf gelegt.

Das war natürlich "spontan", "intuitiv", einfach eine Reaktion in Sekunden. Aber "richtig" konnte ich nur reagieren, weil das Bewusstsein vorhanden war. Es wurde irgendwann mal gelernt. 

Es sterben auch immer noch Leute an Kohlenmonoxidvergiftung, weil die in der Garage grillen. Unbewusst, ist es da schön warm, es regnet nicht. Bewusst müsste klar sein, dass das Mist ist :)

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, muss ich wissen, was ein Auto ist. Vielleicht muss ich wissen, dass der Bremsweg etwas länger ist, mir muss klar sein, dass das Kind in Gefahr ist sich zu verletzen bzw. verletzt zu werden.

Ich behaupte also, dass angemessenes "unbewusstes" Verhalten, ein "Bewusstsein" voraussetzt. 

 

 

 

(bearbeitet)
vor 29 Minuten, schrieb Enja781:

Ich behaupte also, dass angemessenes "unbewusstes" Verhalten, ein "Bewusstsein" voraussetzt. 

Das ist der wirklich einzige Punkt, in dem wir nicht beieinander sind.

Und zur Erinnerung, wie es hierzu kam - und immer noch aktuell ist:

Macht es einen Unterschied, ob man etwas bewusst mit einer klaren Absicht, über die man sich ebenfalls bewusst ist - oder ob man dasselbe intuitiv tut. Meine Behauptung ist, dass letzteres direkter Ausdruck der Persönlichkeit ist. Ersteres nur möglicherweise.

Nun zu Deiner Behauptung: 

Jetzt kommt es darauf an, was Du unter „angemessen“ verstehst. Ich sage: Nein. Im Beispiel mit dem Auto muss die Information, dass da ein Auto von hinten kommt und was es für konkrete Folgen hat, auf Bewusstseinsebene überhaupt keine Rolle spielen. Das kann vollständig ohne jedes Bewusstsein ablaufen. Bis hin zu dem Punkt, an dem man das Kind am Kragen gepackt wieder sicher auf dem Bürgersteig hat und überhaupt nicht weiß, was warum da gerade passiert ist und man das erst mal geistig rekonstruieren muss.

Situativ ist es dann nur: Alarm - Reaktion. Ohne unbedingt bewusst zu wissen, was gerade eigentlich los ist und warum diese Reaktion jetzt überhaupt irgend einen Sinn ergibt - weil sich dessen bewusst zu werden Zeit kostet und das bedeuten kann, dass es bereits zu spät ist. 

Es gibt bei „Sherlock“ eine Szene, in der ein solcher Ablauf absolut großartig visualisiert wird (Staffel 4, Folge 2 – „The Lying Detective“)  - als Eurus Sherlock verkleidet in seiner Wohnung besucht.  Da geht es zwar nicht um Persönlichkeit - aber die Trennung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Ich mag besonders diese Szene, weil dort jemand, der das kennt auch Zuschauern, denen so etwas völlig fremd ist, zumindest den Unterschied im alltäglichen Ablauf des Denkens vermitteln kann, auch wenn es vielleicht nicht jeder wirklich versteht und für reine Fiktion und Effekt hält.

Schau Dir Deine eigene konkrete Formulierung mal an - darin steckt der fundamentale Widerspruch: Unbewusstes Handeln setzt Bewusstsein voraus - das ist paradox. 

Es setzt vorheriges und verinnerlichtes Wissen voraus - aber nicht, dass man es auch präsent hat. Sich dessen bewusst ist.

hey. Ich mag das 😉😁

bearbeitet von Immersion
Typo
Anonymes-Mitglied-3
Am 18.3.2026 at 12:41, schrieb Mick79MA:


Lange Rede, kurzer Frage:

Was möchtest Du als Mann einer Frau bieten, was sie nicht von jedem Anderen bekommen kann, ohne Dich verbiegen oder zu verstellen müssen?

 

Nichts, denn a) kann eine Frau mir ebenfalls nichts besonderes bieten und b) ist mir das Mindset eines Simps zuwider.

vor 51 Minuten, schrieb Immersion:

Das ist der wirklich einzige Punkt, in dem wir nicht beieinander sind.

Und zur Erinnerung, wie es hierzu kam - und immer noch aktuell ist:

Macht es einen Unterschied, ob man etwas bewusst mit einer klaren Absicht, über die man sich ebenfalls bewusst ist - oder ob man dasselbe intuitiv tut. Meine Behauptung ist, dass letzteres direkter Ausdruck der Persönlichkeit ist. Ersteres nur möglicherweise.

Nun zu Deiner Behauptung: 

Jetzt kommt es darauf an, was Du unter „angemessen“ verstehst. Ich sage: Nein. Im Beispiel mit dem Auto muss die Information, dass da ein Auto von hinten kommt und was es für konkrete Folgen hat, auf Bewusstseinsebene überhaupt keine Rolle spielen. Das kann vollständig ohne jedes Bewusstsein ablaufen. Bis hin zu dem Punkt, an dem man das Kind am Kragen gepackt wieder sicher auf dem Bürgersteig hat und überhaupt nicht weiß, was warum da gerade passiert ist und man das erst mal geistig rekonstruieren muss.

Situativ ist es dann nur: Alarm - Reaktion. Ohne unbedingt bewusst zu wissen, was gerade eigentlich los ist und warum diese Reaktion jetzt überhaupt irgend einen Sinn ergibt - weil sich dessen bewusst zu werden Zeit kostet und das bedeuten kann, dass es bereits zu spät ist. 

Es gibt bei „Sherlock“ eine Szene, in der ein solcher Ablauf absolut großartig visualisiert wird (Staffel 4, Folge 2 – „The Lying Detective“)  - als Eurus Sherlock verkleidet in seiner Wohnung besucht.  Da geht es zwar nicht um Persönlichkeit - aber die Trennung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Ich mag besonders diese Szene, weil dort jemand, der das kennt auch Zuschauern, denen so etwas völlig fremd ist, zumindest den Unterschied im alltäglichen Ablauf des Denkens vermitteln kann, auch wenn es vielleicht nicht jeder wirklich versteht und für reine Fiktion und Effekt hält.

Schau Dir Deine eigene konkrete Formulierung mal an - darin steckt der fundamentale Widerspruch: Unbewusstes Handeln setzt Bewusstsein voraus - das ist paradox. 

Es setzt vorheriges und verinnerlichtes Wissen voraus - aber nicht, dass man es auch präsent hat. Sich dessen bewusst ist.

hey. Ich mag das 😉😁

Ich mag die Diskussion gerade sehr und würde gerne mit Dir auf einen Nenner kommen :).

Nehmen wir Autofahren.

Als Fahranfänger ist alles viel. Lenken, Kuppeln, Schalten, Gas geben, Verkehrszeichen, Verkehrsregeln. Alles noch getrennt voneinander. Je mehr man übt, desto automatisierter wird es. Man "denkt" nicht mehr. Man hört, wann man schalten muss. Man erkennt die Verkehrszeichen aus dem Augenwinkel oder einfach, weil man Verkehrsregeln kennt und weiß, dass das Schild dort einen Sinn macht. Bzw..die Vekehrsregel.

Ich komme aus NRW. Da gibt es, etwas übertrieben alle 3 Meter ein Schild 🤣, aber es ist wirklich so ähnlich.  Hier in Niedersachsen gibt es, im Vergleich, nahezu keine Schilder 🤣.

Da reicht ein Ortseingangsschild, damit klar ist, dass da 50 ist. Darauf bin ich nicht "trainiert". Hier sieht alles aus wie Landstraße in NRW 🤣.

Dieses unbewusste Autofahren, aus dem Augenwinkel, habe ich hier nicht drauf! Hier ist alles neu. Hier müssen andere Schilder beachtet werden. 

Das muss ich alles erst neu  automatisieren 🤣. Wenn ein Ortsausgangsschild kommt und dann nicht noch Geschwindigkeitsbegrenzung 70 ist 100. Sowas gab es bei mir nicht 🤣. Da war immer ein Schild! Gefühlt alle 3 Metee. Jetzt muss man echt mitdenken und sich Regeln bewusst machen 🤣

Ich übersehe Dinge, weil sie nicht automatisiert sind!

Ich gehe nochmal auf diesen Teil ein:

"Schau Dir Deine eigene konkrete Formulierung mal an - darin steckt der fundamentale Widerspruch: Unbewusstes Handeln setzt Bewusstsein voraus - das ist paradox."

Genau das sehe ich anders. Okay, ich gehe auch, von möglichst "richtigem" Habdeln aus. Handeln kann auch völlig falsch sein ;). Ich denke, dass ich die Regeln, die Gefahren, die Möglichkeiten kennen muss oder sollte, um in sekundenbruchteilen unbewusst "richtig" zu entscheiden. Ohne Information kann ich doch gar nicht "richtig" reagieren. Also nicht immer. Irgendwoher muss das Wissen schonmal gekommen sein. Vielleicht muss es nicht völlig bewusst sein, um ins Unterbewusstsein integriert worden zu sein, aber es muss schon erlebt, gesehen, gehört, erklärt  worden sein.

Ohne zu wissen, dass die Herdplatte heiß ich, tatscht man vielleicht drauf. Danach ist es abgespeichert. 

Ich glaube auch, dass wir in sekundenbruchteilen die Möglichkeitem abwägen "können". Wenn das Repertoire da ist.

Das Muskelgedächtnis ist für mich was vollig anderes und dennoch gleich :).

Ich muss wissen wie etwas geht. Wie man sich bewegen muss. Z.B. Radschlag. Es dauert, um das zu lernen. Und irgendwann ist es automatisiert, also unbewusst. Ich kann aber keinen Radschlag lernen, wenn ich gar nicht weiß, wue das aussehen muss, wie der Bewegungsablauf sein sollte usw. Ich brauche "Regeln" um einen Radschlag ausführen zu können.

Rein unbewusst, ohne vorheriges Wissen, ist das, meiner Meinung nach unmöglich. Dann kommt vielleicht ganz viel tolles dabei raus, aber nicht das, was als "Radschlag" bezeichnet wird.

Sobald ich aber weiß wie das geht und wie das aussehen soll, kann ich das mit einiger Übung reproduzieren..

Automatisiert, was aber Übung und "Bewusstsein" voraussetzt..

 

.

 

 

 

 

Anonymes-Mitglied-3
Am 20.3.2026 at 10:59, schrieb Dr_Brain:


Wer sich verstellt, darf nichtmal hallo sagen. Denn das merkt man auch im Erstanchreiben.

Wenn man Hellseher ist vielleicht, ansonsten halte ich es eher für Wunschdenken.

Vor 1 Stunde, schrieb :

Wenn man Hellseher ist vielleicht, ansonsten halte ich es eher für Wunschdenken.

Du hast offenbar nicht die feinen Antennen einer Frau, daher kannst Du es nicht verstehen.

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