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Meine eigene Geschichte


Ca****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

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Unter dem Mond von Rügen 

Der Mond hing wie eine silberne Frucht über dem Meer, als Ich die warmen Steine der Küste berührte. Die Nacht war weich, voll von Meeresduft und geheimnisvollen Klängen der Möwen. Rügen leuchtete – als würde die Insel selbst atmen.

Zwischen Dünen und schimmernden Sand sah er die fremde Frau.

Sie stand im flachen Wasser, barfuß, das Kleid leicht vom Wind bewegt. In ihren Augen spiegelte sich der Sternenhimmel. Als sie mich sah, lächelte sie – und dieses Lächeln war gefährlicher als jeder Zauber.

„Du hast mich gefunden“, flüsterte sie.

„Oder du hast mich gerufen“, antwortete Ich.

Sie gingen nebeneinander am Strand entlang. Ihre Hände berührten sich, erst zufällig… dann absichtlich. Das Meer rauschte wie ein altes Liebeslied, das nur für sie beide gesungen wurde.

SIE erzählte von der Insel, die nur denen erscheint, deren Herzen offen sind.

Von Liebenden, die sich hier wiederfinden – selbst über Welten hinweg.

„Und was suchst du?“ fragte sie leise.

Ich sah sie an. So nah, dass er ihren Atem spüren konnte.

„Dich.“

Ein kurzer Moment der Stille – dann legte sie ihre Stirn an seine.

Warm. Sanft. Unendlich nah.

Im Licht des Mondes küssten sie sich. Kein hastiger Kuss, sondern einer, der Zeit vergaß. Die Luft vibrierte, als würde die ganze Insel diesen Augenblick schützen wollen.

Das Meer rauschte.

Blüten fielen wie leiser Regen.

Und irgendwo klangen Glocken 

„Vielleicht endet alles morgen“, flüsterte die unbekannte Frau 

„Aber heute gehört uns.“

Ich hielt sie fest, als wäre sie mein Zuhause.

Und in dieser erotischen Nacht unter dem Mond von Rügen wusste ich :

Manche Lieben sind wie Inseln – selten, verborgen… und wunderschön.

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