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Wenn die Freundschaft+ beendet wird.


Empfohlener Beitrag

vor 3 Stunden, schrieb geile72:

Würde mich sehr freuen wenn du mir mal schreibst.

Gruß Walter

Hey Walter , ich würde Dir gerne mehr schreiben bekomme aber leider keine Antwort mer, schade.

 

Gerade eben, schrieb 321dein:

Hey Walter , ich würde Dir gerne mehr schreiben bekomme aber leider keine Antwort mehr, schade.

 

 

Weil der sch.... Ehemann ne Stelle 700km weiter weg angenommen hat, musste die Frau -meine f+- logischerweise mit.

Auch hier kennengelernt damals. Ging 2 Jahre. Alles was ich sexuell jemals wollte, wurde erfüllt. Jede Frau seitdem messe ich an ihr. Aber es kommt bisher keine ran und deswegen wechseln die sexpartnerinnen oft.
Eine gewisse Abhängigkeit entstanden.
Gott sei Dank haben wir viele Filme gemacht.
Eigentlich aber auch ein dank, dass der Ehemann ein Versager in der Kiste war und ich die ihr verlorene befriedigung geben durfte.
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Ihr habt/hattet eine Freundschaft+. Wo das der beste Sex war den ihr je hattet. Alle eure Fantasien konntet ihr ausleben. Ging auch paar Jahre. Das es nicht auf Dauer ist, ist ja jeden bewusst, aber wie geht oder seid ihr damit umgegangen das die Freundschaft+ beendet worden ist von heut auf morgen? 

Normalerweise fällt bei mir das Plus weg und nur noch Freundschaft bleibt bestehen. Idealerweise hat man darüber geredet und gut ist. Man bleibt Freunde ohne gewisse Vorzüge.

Hatte aber tatsächlich mal eine Sexbeziehung die unglaublich war. Nach einem Jahr kam die Mail dass es vorbei sei. War natürlich enttäuscht und traurig, aber es sollte klar sein dass es irgendwann zu Ende sein musste. Sich gegenseitig freundlich verabschiedet und danach eine große Leere gefühlt. War auch kommunikativ ganz stark, eben die perfekte Geliebte.

Wie geht man jetzt damit um? Am Ende auf den kleinsten Nenner gebracht, bleibt nur Akzeptieren. Wo eine Tür sich schließt, geht auch wieder eine neue Tür auf.🙂

  • 5 Wochen später...
Vor 3 Stunden, schrieb Charmante:
Wenn es vorbei ist, dann ist es eben so.
Alles löschen und blockieren.

Man kann aber auch im guten auseinandergehen…

Ich habe mal eine F+ beendet - wegen einer neuen Beziehung - und dann doch öfter darüber nachgedacht, ob es richtig war... Die Beziehung ist inzwischen beendet (worden)

Anonymes-Mitglied-7
Affären kommen, Affären gehen. Hab ich keine Lust mehr, beende ich das.
  • 1 Monat später...

Naja, ich hatte eine und die einvernehmliche Trennung hat mir persönlich 2 jahre lang echt weh getan.
Ist halt so wenn Gefühle dabei sind.🤷

Bei einer Freundschaft+ fühlt meist einer mehr als der andere. Sagt es aber nicht, tut so als wäre nicht mehr. Dafür tut es dann um so mehr weh. Wenn sie oder er nicht mehr will.

Anonymes-Mitglied-8

Ich habe nur das Plus beendet und er daraufhin die Freundschaft. Und das nach 10 jahren.  Plötzlich war alles doof was ich gesagt habe, obwohl wir uns vorher echt gut verstanden haben.

So eine F+ ist schon schön.

Sich kennenlernen, genießen, den Horizont erweitern...

Meine Trennungen waren immer ganz selbstverständlich, ein wenig Melancholie hier oder da und dem Genuß nachspüren. Egal ob nach Monaten oder nach Jahren.

Bei Fickgemeinschaften ist es temporär. Manche bleiben, manche gehen. Mir wird es dann auch zu langweilig. Deshalb wird sich dann verabschiedet.

  • 1 Monat später...

Ich denke jede F+ geht irgendwann zu Ende … das eine Leere oder ein schaler Geschmack bleibt ist ja verständlich schließlich hat mein ja zwischenmenschlich vieles geteilt … ich denke sobald Gefühle im Spiel sind ist da eh kaum eine Freundschaft mehr möglich und da sollte man immer auch ehrlich zu sich sein … denn zumindest in meinen Augen ist der Vorteil einer F+ das es doch bitte ohne Dramen abläuft.

Hatte auch ab Mitte 20 ca. 10 Jahre lang eine sehr gute Freundschaft+. Sie hat dann ihre große Liebe kennengelernt und mir dies völlig überraschend bei einem unserer üblichen Kneipentouren mitgeteilt. 

Ich wurde sogleich von ihr vor die Wahl gestellt: Freundschaft ohne Plus (was für uns beide wohl schwierig werden würde) oder Beendigung der Freundschaft. 

Für mich war es Ehrensache die Freundschaft (schweren Herzens) zu beenden, da ich ihrer Liebe nicht im Weg stehen wollte und ihr der Spagat sicherlich auch nicht Leicht gefallen wäre. 

Eine halbe Stunde später umarmten wir uns ein letztes Mal vor der Kneipe und küssten uns. Ich wünschte ihr von Herzen alles Gute und wir haben uns seitdem nicht mehr gesehen. Denke auch heute (rund 30 Jahre später) noch gerne an die schönen Zeiten zurück und will keine Minute davon missen. Aber mir ist (und wird) nie in den Sinn kommen, ihr nachzurennen oder in irgendeiner Art und Weise zu belästigen. Sie hat hoffentlich ihr Glück gefunden und das ist auch gut so!

Es gehört für mich ebenso zu einer guten Freundschaft (egal ob mit oder ohne Plus), diese einvernehmlich zu beenden, wenn es gute Gründe dafür gibt. :coffee_happy:  

(bearbeitet)
vor 17 Stunden, schrieb Kavalier1965:

Es gehört für mich ebenso zu einer guten Freundschaft (egal ob mit oder ohne Plus), diese einvernehmlich zu beenden, wenn es gute Gründe dafür gibt.

Es gibt keine "guten Gründe" dafür, eine "gute Freundschaft" zu beenden - es sei denn, mann dachte nur, man hätte eine Freundschaft, obwohl dem nicht so war.

Das gilt grundsätzlich, egal ob mit oder ohne Plus. Da aber die meisten Beziehungen, die als Freundschaft+ bezeichnet werden, eben Beziehungen sind und keine Freundschaften, ist es logisch, dass man eine solche Beziehung beendet, wenn eine (monogame) Beziehung mit jemand anderem angestrebt wird.

bearbeitet von LacusLenitatis

Jede gute Freundschaft hat Höhen und Tiefen. Über die Jahre können sich auch Interessen und Lebensumstände ändern. Deshalb ist es auch gar nicht so selten das selbst gute Freundschaften auseinandergehen. 

Hier nun zu behaupten, dies seien nie richtige Freundschaften gewesen, ist schon vermessen.

Ebenso sind Freundschaft+ und Beziehung normalerweise ganz zwei verschiedene Dinge, was hier auch schon zur Genüge erörtert wurde. 

Aber anscheinend haben hier manche die "Weisheit mit dem Löffel gegessen" und wissen alles besser als die jeweils Beteiligten selbst... :coffee_happy:

 

vor 2 Minuten, schrieb Kavalier1965:

Jede gute Freundschaft hat Höhen und Tiefen. Über die Jahre können sich auch Interessen und Lebensumstände ändern. Deshalb ist es auch gar nicht so selten das selbst gute Freundschaften auseinandergehen. 

Du hattest aber nicht beschrieben, dass sich "über die Jahre" etwas verändert hat. Du beschreibst, dass eine Beziehung neu begonnen wird und nur aus diesem Grund die alte (Beziehung, die du Freundschaft nennst) abrupt und instantan abgebrochen wird. Das ist etwas völlig anderes als eine Freundschaft auslaufen zu lassen, weil sich über die Jahre hinweg Interessen und Lebensumstände verändert haben.

 

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Hier nun zu behaupten, dies seien nie richtige Freundschaften gewesen, ist schon vermessen.

Nein, das habe ich nicht behauptet. Wir sprachen über "gute Freundschaften", und ich schrieb, dass es keine "guten Gründe" gibt, urplötzlich eine "gute Freundschaft" aufzulösen, obwohl man sich weiterhin gut versteht - so wir du es beschrieben hast.

 

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Ebenso sind Freundschaft+ und Beziehung normalerweise ganz zwei verschiedene Dinge, was hier auch schon zur Genüge erörtert wurde.

Es wurde hier in den Foren auch bereits zur Genüge erörtert, dass eine Freundschaft+ lediglich eine Form der Paarbeziehung ist, und zwar eine derjenigen, bei der die Beteiligten behaupten, sie hätten keine Beziehung, aber dennoch die Dinge fühlen und erleben, die auch in guten, erfolgreichen Beziehungen stattfinden. Es gibt also diese beiden Beschreibungen, einmal dass das verschiedene Dinge sind, einmal dass das eine (F+) eine Untergruppe des anderen (Beziehung) ist.

 

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Aber anscheinend haben hier manche die "Weisheit mit dem Löffel gegessen" und wissen alles besser als die jeweils Beteiligten selbst... :coffee_happy:

Ich bennene lediglich das, was andere von sich berichten, so, wie es dargestellt wird. Die vielen angeblichen F+, die wir in diesem Forun zu lesen bekommen, sind tatsächlich einfach Beziehungen und es wird in näheren Erläuterungen, was angeblich anders als in Beziehungen läuft, genau das beschrieben, was in erfolgreichen Beziehungen auch gilt.

Dass ich dazu erkläre, dass Freunde ihre Freundschaft nicht einfach so beenden, obwohl sie sich weiterhin freundschaftlich verbunden fühlen, ist einfach eine allgemeine Wahrheit, die nur wenige Ausnahmen mit "guten Gründen" finden dürfte. Stattdessen: Ihr trennt euch, weil sie eine neue Beziehung eingeht. Das ist ein normales Beziehungsverhalten, kein Freundschaftsverhalten. Du darfst die ganze Sache natürlich anders nennen, als es ist, aber was du beschreibst, stimmt mit deiner Benennung dann eben nicht überein. Das eine beschreiben, aber etwas anderes daraus machen, funktioniert nicht so gut.

vor 12 Stunden, schrieb Kavalier1965:

Jede gute Freundschaft hat Höhen und Tiefen. Über die Jahre können sich auch Interessen und Lebensumstände ändern. Deshalb ist es auch gar nicht so selten das selbst gute Freundschaften auseinandergehen. 

Hier nun zu behaupten, dies seien nie richtige Freundschaften gewesen, ist schon vermessen.

Ebenso sind Freundschaft+ und Beziehung normalerweise ganz zwei verschiedene Dinge, was hier auch schon zur Genüge erörtert wurde. 

Aber anscheinend haben hier manche die "Weisheit mit dem Löffel gegessen" und wissen alles besser als die jeweils Beteiligten selbst... :coffee_happy:

Wer‘s nicht kennt, erkennt da vermeintliche Widersprüche - weil die eigene Vorstellung, welcher Natur so eine Freundschaft tatsächlich ist und was da hineinspielt sich nur auf den eigenen Erfahrungshorizont und Forengeblubber beschränkt.

Ich verstehe es.

Semantik mal außen vor.

(bearbeitet)
Am 2.2.2026 at 08:38, schrieb Immersion:

Wer‘s nicht kennt, erkennt da vermeintliche Widersprüche - weil die eigene Vorstellung, welcher Natur so eine Freundschaft tatsächlich ist und was da hineinspielt sich nur auf den eigenen Erfahrungshorizont und Forengeblubber beschränkt.

Mein Erfahrungshorizont ist weiter gefasst, als du vermutest. Bleidigungen finde ich eh nicht angebracht, aber sei's drum.

Ganz sachlich betrachtet, gibt es auf allen Ebenen des Beziehungslebens ein sehr breites Spektrum an Varianten. Beispielsweise räumlich vom Leben im gemeinsmen Haushalt auf engstem Raum über getrennte Wohnungen bis hin zu Fernbeziehungen, emotional von engster Verbundenheit bis hin zur distanzierten Gewöhnung an das alltägliche Miteinander, körperlich von täglich mehrmals in allen erdenklichen Variationen bis hin zu einmal jährlich oder seltener, in ihrer Bindungsart von strengst monogam mit ausschließlich gemeinsamen Freizeitaktivitäten über offene Lebensformen bis hin zu gemeinsamen Mehrbeziehungskonstrukten jedweder Art, usw.

Keine einzige "Freundschaft+", von der mir hier oder sonstwo berichtet wurde, findet sich außerhalb dieses immensen Spektrums an Paarbeziehungen wieder. Im Gegenteil, es gibt Paarbeziehungen, die weit weniger eng gelebt werden als eine sogenannte Freundschaft+.

Fragt man Menschen, die von sich sagen, eine F+ zu leben, dann erklären sie gerne die Unterschiede ihrer Freundschaft+ zu dem, was sie selbst unter Beziehung verstehen, früher als Beziehung erlebt haben oder im eigenen Umfeld als solche wahrnehmen. Dass sie dabei die positiven Dinge ihrer F+ beschreiben und hervorheben, die auch in positiv empfundenen Paarbeziehungen so gelebt und erlebt werden, sie also trotzdem in das Spektrum der Paarbeziehungen fallen, streiten sie dabei überwiegend ab.

Ich habe selbst schon so gelebt (mehrfach) und wir haben uns zumindest in der ersten Beziehung dieser Art auch zunächst als Freundschaft+ bezeichnet, weil wir uns unter dieser Definition wiedergefunden hatten. Bei genauerem, unvoreingenommenem Blick wurde uns aber klar, dass wir lediglich eine bestimmte Form der Beziehung führen, die sich nicht von bestimmten anderen Beziehungsformen, die auch als solche bezeichnet werden, unterscheiden. Wir haben dann die vermeintliche Abgrenzung zu anderen Beziehungen aufgegeben. Die angeblichen Besonderheiten einer F+ sind im Gesamtspektrum von Beziehungsleben eben gar keine. Es ist völlig wumpe, ob man sich als F+, als LAT oder sonstwas bezeichnet. Es fällt alles unter die vielen Facetten des Beziehungslebens.

Ein wichtiger Aspekt derjenigen, die auf den Begriff der F+ bestehen, ist, dass Freundschaft etwas anderes sei als Liebe. Freundschaft ist aber erstens kein Ausschlusskriterium für eine Beziehung. Zudem ist der Übergang fließend, beides fußt auf den selben emotionalen Prinzipien und es geht ausschließlich um die positive Emotion und die Sympathien, die man jemandem entgegenbringt, und die sind bei einer guten Freundschaft sogar oftmals besser als in manch langjähriger, eingefahrener Ehe, die, obwohl sie weniger harmonisch gelebt wird, als Beziehung gilt.

Warum nun das eine eine Beziehung ist, das andere aber nicht, da versagt die Argumentation der Freundschaft-Plus-Lebenden. Alles, was sie in ihren vermeintlich andersartigen Lebensweise beschreiben, existiert so auch in bestimmten anderen Lebensformen, die als Beziehungen bezeichnet werden. Sie scheinen lediglich den neutralen, sachlichen Blick dafür verloren zu haben, was Beziehung ist, und sie geben sich einen anderen Namen, weil sie entweder für sich selbst eine Abgrenzung von der breiten Masse suchen oder weil sie ihr Miteinander nicht als unverbindliche Affäre bezeichnen möchten (manche sogenannte F+ erfüllt eher dieses Kriterium).

Was natürlich völlig in Ordnung ist. Man darf sich und seinen Umgang mit anderen natürlich nennen, wie man möchte.

bearbeitet von LacusLenitatis
vor 8 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Bleidigungen finde ich eh nicht angebracht, aber sei's drum.

Wenn Du darin eine Beleidigung siehst, steht es Dir frei, es zu melden. Wenn nicht, ist das eine absolut überflüssige Anmerkung.

Ich stelle jedenfalls fest, dass Du eine Meinung darüber hast, wie andere Leute Dinge erleben und das als Tatsache darstellst.

Mal GANZ deutlich: Du schreibst über Dinge, die Dir erzählt wurden und bei denen Du interpretierst - und die Du selbst aus eigener Erfahrung nicht selbst kennst. Da drückst Du Dich unmissverständlich aus.

Und ich frage Dich nun: Woher nimmst Du die Gewissheit, dass Dir so das gesamte Spektrum erklärt wurde oder dass Du dabei auch nur alles von dem, was man Dir erzählt hat, wirklich erfasst hast?

Ich setze Deinen Pauschalaussagen - so wie der im exemplarischen Zitat unten - nun einfach das ultimative Totschlagargument entgegen:

Nein, das empfinde ich anders und ich persönlich habe es anders erlebt.

Außerdem, weil ich die entsprechenden Threads auch lese: Selbst das, was Du da aus zweiter und dritter Hand widergibst, ist selektiv. Du pickst Dir da einzelne Aussagen heraus, die Deine Position stützen und leitest daraus etwas allgemeingültiges ab. Das, was nicht dazu passt, landet irgendwie unter dem Tisch.

vor 42 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Ein wichtiger Aspekt derjenigen, die auf den Begriff der F+ bestehen, ist, dass Freundschaft etwas anderes sei als Liebe.

 

(bearbeitet)
vor 20 Minuten, schrieb Immersion:

Mal GANZ deutlich: Du schreibst über Dinge, die Dir erzählt wurden und bei denen Du interpretierst - und die Du selbst aus eigener Erfahrung nicht selbst kennst. Da drückst Du Dich unmissverständlich aus.

Doch, hab ich erlebt. Wie ich bereits schrieb.

 

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Und ich frage Dich nun: Woher nimmst Du die Gewissheit, dass Dir so das gesamte Spektrum erklärt wurde oder dass Du dabei auch nur alles von dem, was man Dir erzählt hat, wirklich erfasst hast?

Durch Rückfragen, durch Diskussion, durch eine Konversation miteinander.
Im persönlichen Gespräch ist das alles (wie vieles andere auch) deutlich einfacher als online. Ich habe meine eigenen Erfahrungen, die du hier nun zum zweiten Mal ignorierst. Dazu lasse ich mir dir Erfahrungen anderer erklären und gehe auf sie ein. Bei Gegenbeispielen aus dem Reich der Beziehungen, von dem sie sich eigentlich abgrenzen wollen, erkennen sie üblicherweise, wie wenig Unterschied da tatsächlich besteht. Es ist deren Horizont, der sich dann erweitert hatte, nicht meiner. Meiner ist bereits sehr weit, weil ich beide Seiten in unterschiedlichen Ausprägungen selbst erfahren habe, das, was unter F+ fällt, und das, was unter Beziehung fällt. Die Erkenntnis, dass F+ einfach eine von vielen Beziehungsformen ist, ergibt sich dabei zwangsläufig.

 

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dass Dir so das gesamte Spektrum erklärt wurde

Die Menschen erklären genau die Dinge, von denen sie meinen, dass sie das von einer Beziehung unterscheidet. Es ist deren Verantwortung, mir das für sie relevante "Spektrum" mitzuteilen. Das taten sie. Sollten sie etwas Wichtiges zurückgehalten haben, das mich davon hätte überzeugen können, sie hätten keine Beziehung, wäre das schon sehr dumm von ihnen gewesen. Das gilt insbesondere auch in Webcommunitys, in denen ich solche Diskussionen immer wieder beobachtet und teils auch mit geführt habe.

Wenn du ein Interesse daran hast, kannst du mir die wesentlichen Aspekte deines Spektrums detailliert erläutern. meine bisherige Erfahrung ist, dass sich jede Erklärung als Beziehung beschreiben ließ, aber ich bin offen für Neues. Möglich, dass ich hier und jetzt ein Aha-Erlebnis haben werde und einen relevanten Unterschied sehe.

 

vor 20 Minuten, schrieb Immersion:

das ultimative Totschlagargument entgegen:
Nein, das empfinde ich anders und ich persönlich habe es anders erlebt.

Das ist kein Totschlagargument. Es ist eine völlig legitime Info zu deiner eigenen Wahrnehmung. Die habe ich übrigens in keinster Weise ändern wollen. Wie ich schrieb: Jeder darf seinen Umgang mit anderen nennen (und empfinden), wie er mag.

 

bearbeitet von LacusLenitatis
vor 21 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

meine bisherige Erfahrung ist, dass sich jede Erklärung als Beziehung beschreiben ließ, aber ich bin offen für Neues. Möglich, dass ich hier und jetzt ein Aha-Erlebnis haben werde und einen relevanten Unterschied sehe.

Da hast Du Deinen Knackpunkt: die Definition von "Beziehung".

Setze ich die allgemeine Definition von "Beziehung" an, fällt selbst eine Freundschaft ohne Plus darunter. Sogar ein Kollege oder Nachbarschaft. Oder Verwandschaft.

Ich hatte eine, die zu Deinem Verständnis passt. Freundschaft, körperliche Anziehung - aber keine Liebe.

Eine andere ist aus dem entstanden, was Du unter "Beziehung" verstehst und ist selbst über ihr Ende hinaus noch durch Liebe geprägt. Die Beziehung (in der allgemeinen Definition) hat nach dem Ende der Partnerschaft immer wieder zwischen "F+", "Affäre" und "Freundschaft" gewechselt - und das immer nur durch die äußeren Bedingungen. Wenn Du nun darauf bestehst, unbedingt Recht haben zu wollen, kannst Du nun natürlich den Standpunkt einnehmen, dass es dann ja nie eine F+ war. Dann musst Du aber auch mit einem lückenlosen Geflecht von Definitionen für alle anderen Formen aufwarten - bei dem Dir auch niemand in die Parade fährt. Änderst Du eine Definition oder lässt die unscharf, tun sich Lücken oder Überschneidungen auf, die das ganze Konstrukt zum Wanken bringen.

So wie ich es betrachte, ist Liebe eine zusätzliche Dimension zu allen diesen Beziehungsformen. Und welche Form es jeweils ist, wird längst nicht immer durch die persönliche Beziehung (und hier haben wir eine weitere Bedeutungsnuance) bestimmt. Lass sie unverändert, ändere die Rahmenbedingungen - und das Etikett ändert sich. Lass die Rahmenbedingungen gleich und ändere die Beziehung - und das Etikett ändert sich.

@Immersion 
Danke für die ausführliche Erklärung. Ich hatte zwar kein Aha-Erlebnis, aber ich finde deine Erläuterung gut, und ich finde, die darf gerne als Schlusspunkt dieses "Diskussionsausflugs" hier so stehen bleiben.
:thumbsup:
 

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