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Empfohlener Beitrag
Ge****
Wenn etwas zerbrochen ist, ob an Kleinigkeiten oder einer großen Sache, dann ist es nicht mehr flickbar. Wer sich trennt, hat meist längst mit dem Verarbeitungsprozess weitgehend abgeschlossen, die Emotionen sind weg und der klare Blick nach vorne kommt deutlich schneller als bei jenen, die verlassen wurden.
Sich aktiv Trennende sind schneller in neuen Beziehungen als passiv Verlassene.
Und das ist simple Logik.
Va****
Hatte ich auch mal. Meine erste Freundin hat sich eindreiviertel Jahre vor Beziehungsende im Netz angemeldet um nach einem neuen Geldautomaten zu suchen. Über den Browserverlauf habe ich später erst herausgefunden, daß es sowas wie Onlinedating und Singlebörsen gibt. Ist schon ein Vierteljahrhundert her, da war das alles noch in den Kinderschuhen. Aber sie wollte unbedingt mit mir befreundet bleiben, das ist ja etwas worüber abgelegte Männer sich freuen sollen, habe ich gehört.. War ja auch schön für sie. Mein Nachfolger wohnte weiter weg, und irgendwen braucht Frau schließlich, der Kinokarten, Konzertkarten, das Essen oder den Wellnessbesuch bezahlt oder auch mal Geld zusteckt, weil man ja noch im Studium steckt. Mann ist ja schließlich für seine Freunde da. Ich habe Jahre später sogar ihren Umzug zum Nachfolger organisiert und gefahren. Kein Lebewesen ist naiver als Männer, die ihren Frauen oder Ex-Frauen glauben und vertrauen.
La****
Ist auch so wichtig nicht.
Insbesondere weil der Begriff zurzeit von wenigen lediglich als neues Modewort etabliert werden soll. Das Wort taucht für Beschreibungen des Partnerwechsels so gut wie nicht auf (nur sehr sporadisch und ohne große Substanz oder neuen Erkenntnisgewinn)
Der Begriff und seine Bedeutung haben nicht wirklich mit der ursprünglichen Fage zu tun und sollte vermutlich nur der Seht-her-ich-kenne-ganz-tolle-Begriffe-Information dienen, weil der "Astschwung" eine gezielte Wechselabsicht beschreibt, während man noch in Beziehung ist, und nicht das Neuorientieren, nachdem eine Beziehung beendet wurde (Threadthema).
Letztlich geht es bei dieser Art des Partnerwechsels nur darum, dass man sich von der neuen Situation ein besseres Vor-/Nachteil-Verhältnis erhofft als man es in der bisherigen erlebt. Worauf jemand dann den Fokus legt, sei es aufs Finanzielle, sei es auf die Sexualität, sei es auf charakterliche Eigenschaften usw., legt jeder Mensch selbst fest. Die meisten Menschen, die in einer Beziehung glücklich sind, suchen aber nicht nach einem solchen Wechsel - ganz unabhängig davon, ob andere potenzielle Partner attraktiver, finanziell besser aufgestellt oder sonstwas sind. Das heißt nicht, dass es diese Fälle nicht gibt. Das heißt nur, dass es in glücklich gelebten Beziehungen mit sozialverträglich agierenden Beteiligten sehr selten vorkommt. Da wird das "affige von Ast zu Ast Schwingen" höchstens mal zum "vor und zurück Schwingen" eines Seitensprungs - wenn überhaupt. Beziehungen, in denen der "Astwschwung" vorbereitet wird, werden also schon grundsätzlich nicht als glückliche Beziehung angesehen, weil ganz offensichtlich bestimmte Kriterien nicht passen.
In dieser Form also nicht wirklich das Thema dieses Threads.
bearbeitet von LacusLenitatisEl****
Danke fuer die ausfuehrliche Erklaerung,schoenen Abend noch!
Audiophiler
Geldautomat - die Bezeichnung finde ich klasse und oft zutreffend Herr Kollege!