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Treue ? Warum ist sie so Vielen wichtiger, als Liebe ?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

aber jeder KANN in eine bestimmte situation kommen und praktisch auch poly werden.

Nur für mich gesprochen - nein.

Ich kann mehrere Menschen gleichzeitig lieben - was gut ist, da ich mehrere Kinder habe und sie alle liebe.

Die Liebe, die bei mir sexuelles Begehren auslöst, kann ich immer nur für EINEN Mann empfinden und beides ist für untrennbar miteinander verbunden.

Also bin ich vermutlich (laut Deiner These) der einzige non-poly-Mensch auf der ganzen Welt.

vor einer Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

wenn man lust auf sex hat, aber in einer monogamen beziehung hängt.. aber ER/SIE z.b. nicht mehr kann.. MUSS man sich dann trennen (übel) oder ins zölibat gehen.. verzichten (auch übel) ?

Müssen muss man(n) janüscht ...

Können kann man(n) - und frau natürlich ebenso.

Ich hatte eine solche Situation vor mehr als 20 Jahren, als mein damaliger Lebensgefährte an Krebs erkrankte und ich ihn über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahren begleitete, bis er starb.

Es war eine traumatische Erfahrung, so schlimm, dass ich über 10 Jahre brauchte, um mich davon zu erholen. Und das Einzige, was mir in dieser Zeit überhaupt nicht fehlte, weil ich nicht den Nerv dafür hatte, war der Sex.

Anonymes-Mitglied-2
Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb Le_serein:

Nur für mich gesprochen - nein.

Ich kann mehrere Menschen gleichzeitig lieben - was gut ist..

Die Liebe, die bei mir sexuelles Begehren auslöst, kann ich immer nur für EINEN Mann empfinden und beides ist für untrennbar miteinander verbunden.

Also bin ich vermutlich (laut Deiner These) der einzige non-poly-Mensch auf der ganzen Welt.

Müssen muss man(n) janüscht ...

 

 

 👍👍👍

Meld🙋‍♀️

Wir sind schon mindestens 2 "non-poly-Menschen."

😊

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Le_serein:

Nur für mich gesprochen - nein.

Ich kann mehrere Menschen gleichzeitig lieben - was gut ist, da ich mehrere Kinder habe und sie alle liebe.

Die Liebe, die bei mir sexuelles Begehren auslöst, kann ich immer nur für EINEN Mann empfinden und beides ist für untrennbar miteinander verbunden.

Also bin ich vermutlich (laut Deiner These) der einzige non-poly-Mensch auf der ganzen Welt.

Du meinst, es ist.. unmöglich, dass dir das mal "passiert" ? DAS haben vielen andere auch schon gedacht (ich auch z.b.) und waren über sich selbst.. arg verdutzt. Sowas passiert auch sehr selten, zugegeben.. aber.. es kann. Nur, weil einem das noch nicht widerfahren ist, heißt das nicht, dass es nicht passieren kann. Ein Pinguin glaubt auch so lange nicht an Löwen, bis er im ZOO-Gehege neben sich einen sieht ;)

Liebe ist = sexuelles Begehren ? Dann kann man es ja gleich aus so nennen. Zwischen einem starken Trieb und einer starken Emotion, siehst du keinen Unterschied ? Das kann man aber mal nachschlagen. Es gibt mehrere Unterschiede.

 

Was du schreibst ist ein Narrativ, ein Glauben.. eine Vorstellung, wie etwas zu sein hat.. für dich. Aber auch DU kannst überrascht werden und das dann völlig anders sehen. Man muß es.. erlebt.. haben.. um es zu glauben.

Es gibt nicht nur den EINEN Mann, der sexuelels Begehren bei jemandem auslöst. Hattest du schon andere Partner ? Stell dir vor, du hättest diese ganz kurz hintereinander kennengelernt oder zeitgleich. Was wäre wohl passiert .. ? denn BEIDE hättest du wohl, ohne dich dagegen wehren zu können.. begehrt. Du hättest dich dann aber für EINEN entscheiden müssen. Man kann sich das nicht.. aussuchen.. wen man wann begehrt oder liebt.. und wen nicht. Das springt einen an, kommt von alleine.

Geschrieben
vor 44 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Für dich gibt es evtl. keinen Unterschied, weil du es nicht besser gelernt/beigebracht/mitbekommen hast.. und nicht differenzierst ?

Du meinst also, ich wäre besser dran, wenn mir jemand beigebracht hätte, es wäre etwas Gutes, Menschen, die ich mag / liebe nicht mit Anstand, Wertschätzung, Respekt und Loyalität zu begegnen?

Habe ich den von mir zitierten Satz dahingehend richtig verstanden?

Es ist doch für mich kein Verzicht, meinem Beziehungspartner treu zu sein.

Es gibt dann in sexueller Hinsicht keinen anderen für mich.

Das ist keine bewusste Entscheidung. Es ist einfach so. Das ist mein Charakter.

Ich habe in meinem Freundes- / Bekanntenkreis Menschen, die in anderen Beziehungskonzepten leben und glücklich und zufrieden sind. Und die respektieren es, dass ich eben anders lebe.

Die Welt ist so bunt und vielfältig und ein jeder / eine jede / alle anderen mögen nach ihrer Fasson glücklich werden. Ich verstehe es einfach, wieso jemand die anderen nicht auf ihre Art und Weise leben lassen kann.

Sie schaden doch niemandem.

Sie tun keinem anderen weh, ob sie nun in einer monogamen Beziehung leben oder in einer polyamoren leben.

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Le_serein:

Du meinst also, ich wäre besser dran, wenn mir jemand beigebracht hätte, es wäre etwas Gutes, Menschen, die ich mag / liebe nicht mit Anstand, Wertschätzung, Respekt und Loyalität zu begegnen?

Habe ich den von mir zitierten Satz dahingehend richtig verstanden?

Es ist doch für mich kein Verzicht, meinem Beziehungspartner treu zu sein.

Es gibt dann in sexueller Hinsicht keinen anderen für mich.

Das ist keine bewusste Entscheidung. Es ist einfach so. Das ist mein Charakter.

Ich habe in meinem Freundes- / Bekanntenkreis Menschen, die in anderen Beziehungskonzepten leben und glücklich und zufrieden sind. Und die respektieren es, dass ich eben anders lebe.

Die Welt ist so bunt und vielfältig und ein jeder / eine jede / alle anderen mögen nach ihrer Fasson glücklich werden. Ich verstehe es einfach, wieso jemand die anderen nicht auf ihre Art und Weise leben lassen kann.

Sie schaden doch niemandem.

Sie tun keinem anderen weh, ob sie nun in einer monogamen Beziehung leben oder in einer polyamoren leben.

Wo habe ich das denn behauptet, mit dem " liebe nicht mit Anstand, Wertschätzung, Respekt und Loyalität zu begegnen?"

Das legst du mir in den Mund. Keine Rede davon. Es geht um .. Treue. Um nichts anderes.

 

Natürlich ist Treue.. automatisch.. der (freiwillige) Verzicht.. mit anderen Sex zu haben. Was denn sonst ?

 

Nix da. Das ist eine Entscheidung.. die deinem Charakter.. entspringen mag. Es bleibt aber eine bewusste Entscheidung.

Treue ist kein Gefühl. Liebe ist ein Gefühl.

 

Vielleicht habe ich deutlich zu oft gesehen, dass diese "Irrtümer"/idealisierten Vorstellungen, denen auch du scheinbar unterliegst, viele Menschen ziemlich unglücklich gemacht haben.. und das.. immer und immer wieder. Du kannst doch AUCH ein Lied davon singen, oder nicht ? Denk an die letzte Beziehung. Hat ja super geklappt. Vielleicht hast du ja auch ihm weh getan. Er liebte dich evtl. zwar noch.. aber das begehren war weg. Er wollte dich evtl. nicht verlassen, aber hatte keine Wahl, weil du so denkst.

 

Nein, die Leute, die das alles noch so glauben wie du.. machen oft nur SICH SELBST unglücklich.. aber ziehen auch schonmal andere.. mit rein.

 

 

 

 

 

 

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Du meinst, es ist.. unmöglich, dass dir das mal "passiert" ? DAS haben vielen andere auch schon gedacht (ich auch z.b.) und waren über sich selbst.. arg verdutzt. Sowas passiert auch sehr selten, zugegeben.. aber.. es kann. Nur, weil einem das noch nicht widerfahren ist, heißt das nicht, dass es nicht passieren kann. Ein Pinguin glaubt auch so lange nicht an Löwen, bis er im ZOO-Gehege neben sich einen sieht ;)

Liebe ist = sexuelles Begehren ? Dann kann man es ja gleich aus so nennen. Zwischen einem starken Trieb und einer starken Emotion, siehst du keinen Unterschied ? Das kann man aber mal nachschlagen. Es gibt mehrere Unterschiede.

 

Was du schreibst ist ein Narrativ, ein Glauben.. eine Vorstellung, wie etwas zu sein hat.. für dich. Aber auch DU kannst überrascht werden und das dann völlig anders sehen. Man muß es.. erlebt.. haben.. um es zu glauben.

Es gibt nicht nur den EINEN Mann, der sexuelels Begehren bei jemandem auslöst. Hattest du schon andere Partner ? Stell dir vor, du hättest diese ganz kurz hintereinander kennengelernt oder zeitgleich. Was wäre wohl passiert .. ? denn BEIDE hättest du wohl, ohne dich dagegen wehren zu können.. begehrt. Du hättest dich dann aber für EINEN entscheiden müssen. Man kann sich das nicht.. aussuchen.. wen man wann begehrt oder liebt.. und wen nicht. Das springt einen an, kommt von alleine.

Selbstverständlich hatte ich schon mehrere Partner - aber nie zeitgleich.

Und weiter oben schrieb ich ja, dass sich Gefühle im Laufe einer Beziehung ändern können.

Bei mir war es noch nie so. Meine Gefühle sind immer gleich geblieben, aber bei einigen meiner Partner haben sie sich verändert. Bei ihnen erlosch dann das sexuelle Begehren. Was nicht so schlimm gewesen wäre, wenn sie offen darüber geredet hätten.

Haben sie aber nicht, weil sie genau wussten, dass für mich damit dann die Grundlage unserer Beziehung vorbei war.

Sie hatten kein Interesse mehr an mir als Sexualpartnerin, wohl aber als erstklassige, kostenlose Hauswirtschafterin.

Ich vermute, dass Du ein Mann bist und daher eher die männliche Sichtweise auf das Ganze vertrittst.

Ja, mir ist bewusst, dass es viele Frauen gibt, für die Sex in einer langjährigen Beziehung entbehrlich ist. Andererseits aber von ihren Männern die eheliche Treue verlangen. Das ist in meinen Augen heuchlerisch.

Deshalb habe ich auch in meinen Kommentaren ganz explizit nur aus meiner Sicht und Erfahrung geschrieben.

Und bin verwundert, dass Du mir das absprichst. Es sind MEINE Erfahrungen, MEIN Leben und dazu gibt es keine zwei Meinungen.

vor 1 Minute, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Natürlich ist Treue.. automatisch.. der (freiwillige) Verzicht.. mit anderen Sex zu haben

OK - obwohl, die Hoffnung bei mir ziemlich gering ist, versuche ich es nochmal.

Ich bin treu, weil ich es gerne bin, weil es zu dem Zeitpunkt nur den einen gibt, den ich liebe und begehre. Verzicht wäre es nur, wenn es da noch jemand anderen geben würde, den ich auch begehren würde.

Beispiel (ganz ohne Sex):

Ich gehe in Restaurant und bestelle mir ein Gericht meiner Wahl, weil ich das sehr gerne esse.

Auf der Speisekarte stehen noch diverse andere Gerichte zur Auswahl, die sind aber alle scharf und ich mag kein scharfes Essen.

Habe ich nun auf irgendetwas verzichtet, weil ich mir keines der scharfen Gerichte bestellt habe?

Geschrieben
vor 9 Minuten, schrieb Le_serein:

 

 Ich verstehe es einfach, wieso jemand die anderen nicht auf ihre Art und Weise leben lassen kann.

 

Weil viele denken bzw. sich einbilden, ihre Art zu leben ist das einzig Wahre.

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Nein, die Leute, die das alles noch so glauben wie du.. machen oft nur SICH SELBST unglücklich.. aber ziehen auch schonmal andere.. mit rein.

Es zwingt Dich doch niemand, Dich mit "Leuten wie mir" abzugeben.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Le_serein:

Selbstverständlich hatte ich schon mehrere Partner - aber nie zeitgleich.

Und weiter oben schrieb ich ja, dass sich Gefühle im Laufe einer Beziehung ändern können.

Bei mir war es noch nie so. Meine Gefühle sind immer gleich geblieben, aber bei einigen meiner Partner haben sie sich verändert. Bei ihnen erlosch dann das sexuelle Begehren. Was nicht so schlimm gewesen wäre, wenn sie offen darüber geredet hätten.

Haben sie aber nicht, weil sie genau wussten, dass für mich damit dann die Grundlage unserer Beziehung vorbei war.

Sie hatten kein Interesse mehr an mir als Sexualpartnerin, wohl aber als erstklassige, kostenlose Hauswirtschafterin.

Ich vermute, dass Du ein Mann bist und daher eher die männliche Sichtweise auf das Ganze vertrittst.

Ja, mir ist bewusst, dass es viele Frauen gibt, für die Sex in einer langjährigen Beziehung entbehrlich ist. Andererseits aber von ihren Männern die eheliche Treue verlangen. Das ist in meinen Augen heuchlerisch.

Deshalb habe ich auch in meinen Kommentaren ganz explizit nur aus meiner Sicht und Erfahrung geschrieben.

Und bin verwundert, dass Du mir das absprichst. Es sind MEINE Erfahrungen, MEIN Leben und dazu gibt es keine zwei Meinungen.

Ich spreche dir nur EINS ab : du unterscheidest nicht zwischen.. einem  Trieb und einer Emotion und ich denke, dass du.. deshalb schon.. schlecht informiert bist/wurdest. Dabei bleibe ich, weil man das nachlesen kann. Du kannst das ja sehen (gegen jede Sachlage) wie du willst. Aber, dass du nicht.. differenzierst.. das wirst du dir gefallen lassen müssen. Liebe ist nicht = Begehren.. und Liebe ist nicht = Treue. Du wirfst da 2 Dinge in einen Topf.

 

Ist es denn weniger heuchlerisch, wenn man sagt "ich liebe dich" und.. eigentlich meint.. primär "ich begehre dich" ? und meinst, man könne sich Begehren und Liebe als "erstklassige, kostenlose Hauswirtschafterin" .. "erkaufen" ?

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Le_serein:

Es zwingt Dich doch niemand, Dich mit "Leuten wie mir" abzugeben.

Habe ich dir gesagt, bitte nimm an der Diskussion teil ? Das hast du freiwillig getan.. oder hat dich jemand gezwungen ?

Außerdem habe ich ja gar nichts persönlich gegen dich, weil ich dich gar nicht kenne. Ich kann nur etwas dazu sagen, wie du argumentierst.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Habe ich dir gesagt, bitte nimm an der Diskussion teil ? Das hast du freiwillig getan.. oder hat dich jemand gezwungen ?

Außerdem habe ich ja gar nichts persönlich gegen dich, weil ich dich gar nicht kenne. Ich kann nur etwas dazu sagen, wie du argumentierst.

Bezog sich auf das "andere mit reinziehen".

Ich dachte, Du teilst eine persönliche Erfahrung.

Dass es jemanden gab (von der üblen monogamen Sorte), die Dich in irgendwas reingezogen hätte.

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Le_serein:

Bezog sich auf das "andere mit reinziehen".

Ich dachte, Du teilst eine persönliche Erfahrung.

Dass es jemanden gab (von der üblen monogamen Sorte), die Dich in irgendwas reingezogen hätte.

Vielleicht verstehst DU es ja (würde mich freuen) : ICH habe diese üblen Erfahrungen, wie scheinbar du und andere, kaum machen müssen, WEIL ich mir dahingehend viele Gedanken gemacht habe.. oder eben daraus lernte..  bin also kaum davon betroffen. das wird nur immerweider.. angenommen.. dass ich da angeblich "geschädigt" bin. Ich habe mich nur scheinbar sehr viel mehr mit diesen Themen beschäftigt. Ich bin hellwach beim mitbekommen bei anderen.. und lese auch viel über solche Themen und beschränke mich eben nicht nur auf.. eigene.. Erfahrungen. Man kann echt viel lernen, wenn man auch sein Umfeld beobachtet und sich für Psychologie, etc. interessiert.

Viele andere teilen.. fast NUR.. eigene Erfahrungen. Mich aber interessiert.. die Sache an sich. 

Geschrieben
Vor 19 Stunden, schrieb Beyonce-:

das ist so

disney

mässig

 

 

wer nach dem säuglingsalter 

meint bedingungslos

irgendwas bekommen zu müssen

ist irgendwo hängen geblieben,

naja 

im baby alter

 

 

 

Ewige Jugend… sehr verlockend 😁

Geschrieben
vor 14 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Vielleicht verstehst DU es ja (würde mich freuen) : ICH habe diese üblen Erfahrungen, wie scheinbar du und andere, kaum machen müssen, WEIL ich mir dahingehend viele Gedanken gemacht habe.. oder eben daraus lernte..  bin also kaum davon betroffen. das wird nur immerweider.. angenommen.. dass ich da angeblich "geschädigt" bin. Ich habe mich nur scheinbar sehr viel mehr mit diesen Themen beschäftigt. Ich bin hellwach beim mitbekommen bei anderen.. und lese auch viel über solche Themen und beschränke mich eben nicht nur auf.. eigene.. Erfahrungen. Man kann echt viel lernen, wenn man auch sein Umfeld beobachtet und sich für Psychologie, etc. interessiert.

Viele andere teilen.. fast NUR.. eigene Erfahrungen. Mich aber interessiert.. die Sache an sich. 

Nein, ich verstehe vieles nicht.

Und ja, ich bevorzuge es, aus meinen eigenen Erfahrungen heraus zu lernen. Selbstverständlich beobachte ich auch meine Umwelt. Aber ich weiß, dass sich die meisten Erfahrungen nicht eins zu eins auf andere übertragen lassen.

Bei Psychologie interessiert mich nur ein sehr kleiner, spezieller Teilbereich. Nämlich die forensische Psychologie.

Ach ja - und ich finde Verhaltensbiologie wahnsinnig spannend.

An der "Sache an sich" bin ich in den seltensten Fällen interessiert. Vielleicht fällt es mir daher so leicht, die verschiedensten Verhaltensweisen zu akzeptieren.

Beispielhaft an dieser Diskussion hier, wäre ich schon interessiert zu erfahren, wieso es für Dich so wichtig ist, dass andere sich Deiner Meinung unterwerfen und warum es Dir so schwerfällt, zu akzeptieren, dass ich mein (sexuelles) Leben so lebe, wie es mich glücklich und zufrieden macht.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Und bei Trennungsgrund, steht.. bei 99% aller Frauenprofile, die ich je sah (und ich las sehr viele), als DER primäre und scheinbar einzigeTrennungsgrund.. Untreue. Ich finde das.. sehr..  kurios.

Was ist kurios an der Tatsache, daß sich ein Mensch trennt, wenn das Vertrauen durch den Partner mißbraucht wurde?!?

vor 11 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Kommunizieren könnte man, bei DER vorgegebenen Einstellung (siehe unten), dann doch nur noch, wann jemand ausziehen muß, oder der Scheidungstermin günstig wäre, oder ?

Wenn ich sage, daß in MEINEM Herzen nur Platz für einen Menschen ist und ich dann keine Gelüste auf fremde Haut habe, dann heißt das nicht, daß das einer ehrlichen Kommunikation im Wege steht!

vor 11 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Die ehrliche Variante führt.. definitiv und unausweichlich, bei DER Haltung, zum Verlust.. von Allem.

Die unehrliche Variante.. bietet zumindest noch einigermaßen die Chance.. nichts zu verlieren.

Die ehrliche Variante führt vorallem dazu, daß ich mich im Spiegel noch anschauen kann!

Variante 2 führt zu massiven Gewissensbissen und wer da so denkt wie du der ist wohl hauptsächlich materiell eingestellt.

vor 8 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Und allein an der Diskussion hier kann man tendenziell AUCH gut erkennen, was das für ein sensibles Thema ist  und Untreue AUCH HIER von sehr vielen massiv verurteilt wird.

Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen warum man monogam eingestellten Menschen immer und immer wieder "eintrichtern" will, daß ihre Einstellung falsch sei/wider der Natur oder was auch sonst immer man für einen Scheiß dazu lesen darf.

Kann man nicht einfach akzeptieren, daß es Menschen gibt, die in einer Partnerschaft körperliche Treue leben... für die Sex und Liebe in Verbindung DAS nonplus ultra ist?

Das es Menschen gibt die den Menschen den sie lieben nicht hintergehen/belügen und betrügen möchten, weil sie wissen, daß damit die Grundsubstanz jeder gesunden Beziehung zerstört ist/wird?

Warum muß man das so zerreden? Warum muß man das ständig hinterfragen?

 

Menschen die fremdgehen, ihren Partner hintergehen/belügen und betrügen, haben im Regelfall ein Problem: den fehlenden Arsch in der Hose Tacheles zu reden!

Und Fakt ist auch, daß solche Threads wie dieser, im Regelfall von Menschen erstellt werden die liiert sind und fremdgehen, aber hier nicht fündig werden! Weil sie feststellen, daß es auch im Netz Menschen gibt, die sowas eben kacke finden.

vor 3 Stunden, schrieb Le_serein:

Ich erwarte keine Treue. Ich erwarte Ehrlichkeit, wenn sich so etwas Grundlegendes wie die sinnstiftenden Gefühle in einer Beziehung ändern.

Genau das! Ehrlichkeit und fertig.

bearbeitet von Engelschen_72
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Le_serein:

Nein, ich verstehe vieles nicht.

Und ja, ich bevorzuge es, aus meinen eigenen Erfahrungen heraus zu lernen. Selbstverständlich beobachte ich auch meine Umwelt. Aber ich weiß, dass sich die meisten Erfahrungen nicht eins zu eins auf andere übertragen lassen.

Bei Psychologie interessiert mich nur ein sehr kleiner, spezieller Teilbereich. Nämlich die forensische Psychologie.

Ach ja - und ich finde Verhaltensbiologie wahnsinnig spannend.

An der "Sache an sich" bin ich in den seltensten Fällen interessiert. Vielleicht fällt es mir daher so leicht, die verschiedensten Verhaltensweisen zu akzeptieren.

Beispielhaft an dieser Diskussion hier, wäre ich schon interessiert zu erfahren, wieso es für Dich so wichtig ist, dass andere sich Deiner Meinung unterwerfen und warum es Dir so schwerfällt, zu akzeptieren, dass ich mein (sexuelles) Leben so lebe, wie es mich glücklich und zufrieden macht.

Nur aus eigenen Erfahrungen, finde ich etwas dürftig.

Ich denke, man kann schon vieles auf andere Menschen übertragen. SO unterschiedlich und inividuelll, wie es viele sehen möchte, sind wir im Kern gar nicht. Viele beten, wie zusammen auswendig gelernt,  nur das gleiche runter, wie im Chor. Das sind oft blind übernommene Narrative und das ist kein Zufall. Wennn man diese hinterfragt.. kaum eine plausible Antwort, die über "Ich will das eben so !" hinausgeht. Kaum mal Argumente.

Wenn ich das lese, für was du dich interessierst, frage ich mich dann aber doch, warum du den Unterschied zwischen einem Trieb und einer Emotion nicht kennst. Schon komisch. Dabei sind solche Themen doch für viele so wichtig, sollte man meinen., Aber auf sowas bekomme ich selten eine plausible Antwort.

Akzeptieren kann und vor allem muß ich andere Verhaltensweisen natürlich auch, aber darf sie trotzdem hinterfragen.. und aufzwingen kann ich niemandem atwas, klar.

Interessant wäre, für mich vor allem, warum mir Worte oder Motivationen.. unterstellt werden, wie "unterwerfen". Ich schreibe diese Worte nicht, ich meine sie nicht, aber  mir fliegen haufenweise solche Interpretationen und Behauptungen um die Ohren. Mindestens die halbe Zeit muß ich mich mit.. sowas.. auseinandersetzen, gegen Falschbehauptungen,  Ablenkungs- und Störmanövern.

Mir fällt es etwas schwer zu akzeptieren, dass Menschen kaum eine Ahnung haben, von den Dingen, über die sie sprechen.. und nicht differenzieren können, wie du.

 

 

 

 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Engelschen_72:

Und Fakt ist auch, daß solche Threads wie dieser, im Regelfall von Menschen erstellt werden die liiert sind und fremdgehen, aber hier nicht fündig werden! Weil sie feststellen, daß es auch im Netz Menschen gibt, die sowas eben kacke finden.

Das sehe ich genauso. Dann gibt es absurde Argumentationslinien, obwohl letztlich doch nur eine Aussage zu verstehen ist. Treue ist für viele Menschen vielleicht kein Synonym, aber die logische Konsequenz aus Liebe. Das kann man für sich verneinen, wird aber wohl akzeptieren müssen, dass die erste Gruppe eben mit der zweiten nicht "lernen" will, Sex und Liebe zu trennen. Denn für diese Personen ist es unerheblich, ob die fehlende Treue dem Trieb, den Emotionen oder der Großwetterlage geschuldet ist. Und eine philosophische Frage muss man daraus auch nicht machen. 

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Engelschen_72:
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Was ist kurios an der Tatsache, daß sich ein Mensch trennt, wenn das Vertrauen durch den Partner mißbraucht wurde?!?

Wen du richtig gelesen hättest, wüsstest du es. Weil es zig andere Gründe gibt, wie man Vertrauen zerstören kann.. nicht NUR Untreue.

 

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Wenn ich sage, daß in MEINEM Herzen nur Platz für einen Menschen ist und ich dann keine Gelüste auf fremde Haut habe, dann heißt das nicht, daß das einer ehrlichen Kommunikation im Wege steht!

Ehrliche Kommuniktion hieße dann aber für viele ehrliche Fremdgeher oder Fremdgeh-Wünscher praktisch der Beziehungs-Suizid. Sehr verführerisch, da ehrlich zu sein.

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Die ehrliche Variante führt vorallem dazu, daß ich mich im Spiegel noch anschauen kann!

Wenn man denn dann noch eine Wohnung hat, in der ein Spiegel.. hängt.

 

 

 

Zitieren

Menschen die fremdgehen, ihren Partner hintergehen/belügen und betrügen, haben im Regelfall ein Problem: den fehlenden Arsch in der Hose Tacheles zu reden!

Wenn sie die Wahl zwischen der Selbstverleugnung und der Lüge haben, was werden viele wohl wählen ? Das kleinere Übel, oder ?

1. Fremdgehen = Riskant aber Chance nicht erwischt zu werden.

2. Ehrlich sein und zum Fremdgehen oder dem Wunsch danach stehen = ZONK in Gold.

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Und Fakt ist auch, daß solche Threads wie dieser, im Regelfall von Menschen erstellt werden die liiert sind und fremdgehen, aber hier nicht fündig werden! Weil sie feststellen, daß es auch im Netz Menschen gibt, die sowas eben kacke finden.

Die meisten werden das im Net wohl kaum, wenn sie klug sind, kund tun. Davon abgesehen weiß eigentlich jeder, dass das im Net auch nicht anders gesehen wird. Warum sollte es hier  auch anders gesehen werden ? Absolution gibts HIER wohl kaum.

 

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Wenn ich das lese, für was du dich interessierst, frage ich mich dann aber doch, warum du den Unterschied zwischen einem Trieb und einer Emotion nicht kennst

Selbstverständlich kenne ich den Unterschied zwischen Trieb und Emotion.

Beispiel:

Ich gehe in den Supermarkt, weil ich Hunger habe (ein Trieb).

An der Fleischtheke gibt es keine Schnitzel mehr (unwahrscheinlich, aber wir tun ja nur so als ob ...).

Ich ärgere mich (eine Emotion).

Und trotzdem werde ich der alten Omi vor mir (die, die letzten 4 Schnitzel gekauft hat), die Schnitzel nicht aus dem Korb klauen, weil weder mein Trieb (Hunger), noch meine Emotion (Ärger) mein Handeln bestimmt, sondern mein Verstand. Das ist es, was mich vom Tier unterscheidet.

Und die Liebe, die ich für einige mir nahestehenden Menschen empfinde.

Und bei dem einen besonderen Menschen ist diese Liebe mit sexuellem Begehren verbunden, welches ich nur für ihn empfinde. Und ich bin glücklich und zufrieden damit und werde das solange mit ihm, mit ihm alleine, teilen, wie er das möchte.

 

 

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Lisbetha:

Das sehe ich genauso. Dann gibt es absurde Argumentationslinien, obwohl letztlich doch nur eine Aussage zu verstehen ist. Treue ist für viele Menschen vielleicht kein Synonym, aber die logische Konsequenz aus Liebe. Das kann man für sich verneinen, wird aber wohl akzeptieren müssen, dass die erste Gruppe eben mit der zweiten nicht "lernen" will, Sex und Liebe zu trennen. Denn für diese Personen ist es unerheblich, ob die fehlende Treue dem Trieb, den Emotionen oder der Großwetterlage geschuldet ist. Und eine philosophische Frage muss man daraus auch nicht machen. 

Und wer macht es zu einer philosophischen.. oder auch beliebt.. moralischen Frage ? Die, die nicht.. lernen.. "wollen". Solche Leute waren mir schon immer sehr sympathisch. Nicht lernen, wenig wissen.. aber lehrmeisterhaft und unantastbar.. moralische Grundsätze verteten.

Großes Kino.

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Le_serein:

Selbstverständlich kenne ich den Unterschied zwischen Trieb und Emotion.

Beispiel:

Ich gehe in den Supermarkt, weil ich Hunger habe (ein Trieb).

An der Fleischtheke gibt es keine Schnitzel mehr (unwahrscheinlich, aber wir tun ja nur so als ob ...).

Ich ärgere mich (eine Emotion).

Und trotzdem werde ich der alten Omi vor mir (die, die letzten 4 Schnitzel gekauft hat), die Schnitzel nicht aus dem Korb klauen, weil weder mein Trieb (Hunger), noch meine Emotion (Ärger) mein Handeln bestimmt, sondern mein Verstand. Das ist es, was mich vom Tier unterscheidet.

Und die Liebe, die ich für einige mir nahestehenden Menschen empfinde.

Und bei dem einen besonderen Menschen ist diese Liebe mit sexuellem Begehren verbunden, welches ich nur für ihn empfinde. Und ich bin glücklich und zufrieden damit und werde das solange mit ihm, mit ihm alleine, teilen, wie er das möchte.

 

 

Für mich sagte deine Argumentation eher aus, dass du eine Art von sexueller Abhängigkeit beschreibst, weil du ja NUR, mit jemandem, den du liebst, Sex haben kannst und willst. Stimmt der Sex nicht mehr, muß der/die "liebe" gehen. Das ist das Fazit.

Wie.. romantisch.

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Und wer macht es zu einer philosophischen.. oder auch beliebt.. moralischen Frage ? Die, die nicht.. lernen.. "wollen". Solche Leute waren mir schon immer sehr sympathisch. Nicht lernen, wenig wissen.. aber lehrmeisterhaft und unantastbar.. moralische Grundsätze verteten.

Großes Kino.

Wenn mir oder anderen bestimmte Dinge im Privatleben und in Beziehungen wichtig sind, ist es egal, ob Wildfremde das in einem sympathisch finden. Die dürfen sich gern mit ihnen sympathischeren Menschen beschäftigen. 

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Lisbetha:

Wenn mir oder anderen bestimmte Dinge im Privatleben und in Beziehungen wichtig sind, ist es egal, ob Wildfremde das in einem sympathisch finden. Die dürfen sich gern mit ihnen sympathischeren Menschen beschäftigen. 

Bestimmte Dinge ihnen SO wichtig sind, dass sie trotzdem SO wenig  Ahnung davon haben ? Z.B.  Treue und Liebe.. beides.. für Emotionen halten und kaum mal etwas differenziert sehen können oder wollen ? Naja... :confused:

Geschrieben
vor 20 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Interessant wäre, für mich vor allem, warum mir Worte oder Motivationen.. unterstellt werden, wie "unterwerfen". Ich schreibe diese Worte nicht, ich meine sie nicht, aber  mir fliegen haufenweise solche Interpretationen und Behauptungen um die Ohren. Mindestens die halbe Zeit muß ich mich mit.. sowas.. auseinandersetzen, gegen Falschbehauptungen,  Ablenkungs- und Störmanövern.

Du sagst zwar, dass Du die Meinungen anderer akzeptierst, aber Du verhältst Dich nicht so, als wäre das wirklich so.

Du hast auf jede Äußerung, die Deiner Meinung entgegensteht, immer weitere Argumente ... immer weiter ... ohne Ende.

Und das impliziert für mich, dass Du eben keine andere Meinung akzeptieren möchtest, sondern solange weiterdiskutieren wirst, bis sich der- / diejenige entweder Deiner Meinung anschließt (sich ihr unterwirft) oder entnervt aufgibt.

Es gibt kein "ich akzeptiere Deinen Standpunkt, aber ...".

Du kannst entweder den Standpunkt / die Meinung eines anderen akzeptieren - oder auch nicht.

Aber es wäre schön, wenn Du das dann auch klar formulieren würdest.

Ich z.B. wüsste dann, dass die Fangfrage in Deinem Eingangspost auch als solche gemeint ist, um einfach Deiner Meinung entsprechende Kommentare zu generieren und alle anderen mit immer neuen Argumenten (seien sie nun stichhaltig oder nicht) in Grund und Boden zu diskutieren.

vor 8 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Für mich sagte deine Argumentation eher aus, dass du eine Art von sexueller Abhängigkeit beschreibst, weil du ja NUR, mit jemandem, den du liebst, Sex haben kannst und willst. Stimmt der Sex nicht mehr, muß der/die "liebe" gehen. Das ist das Fazit.

Wie.. romantisch.

Nein, das hast Du wohl falsch verstanden (vielleicht falsch verstehen wollen?).

 

Geschrieben
vor 9 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Bestimmte Dinge ihnen SO wichtig sind, dass sie trotzdem SO wenig  Ahnung davon haben ? Z.B.  Treue und Liebe.. beides.. für Emotionen halten und kaum mal etwas differenziert sehen können oder wollen ? Naja... :confused:

Ich habe hier nicht gelesen, dass jemand Treue für eine Emotion gehalten hat. Aber selbst wenn es so wäre, kann Dir das doch wurscht sein. Letztlich ist nur entscheidend, dass es Menschen gibt, die Liebe mit Treue verbinden und andere diese Auffassung nicht teilen. Welche Rolle spielt es, ob Du ihre Einschätzungen für differenziert hältst? Sie müssen sich Dir und anderen gegenüber nicht rechtfertigen. 

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