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DS contra Liebe


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich bin im SM Bereiche nicht wirklich erfahren, doch wie mir Sub‘s und ein (wirklicher) Dom mir hier zum Thema geschrieben haben (wollte die Beweggründe verstehen), ist eine wirkliche Dom/Sub Beziehung, eine sehr innige Beziehung, die auf tiefer Liebe beruht, von beiden Seiten. 

Ich würde mir an deiner Stelle mal wirklich Gedanken darüber machen, warum du Frauen die du nicht liebst, erniedrigen möchtest  und was deine Beweggründe sind! 

Ggf. solltest du dir auch professionelle Hilfe suchen, dieses zu hinterfragen und ggf. Probleme zu bearbeiten! 

Das meine ich ehrlich, soll keine Beleidigung sein! 

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb HansDampf77:

Ich bin im SM Bereiche nicht wirklich erfahren, doch wie mir Sub‘s und ein (wirklicher) Dom mir hier zum Thema geschrieben haben (wollte die Beweggründe verstehen), ist eine wirkliche Dom/Sub Beziehung, eine sehr innige Beziehung, die auf tiefer Liebe beruht, von beiden Seiten. 

Ich würde mir an deiner Stelle mal wirklich Gedanken darüber machen, warum du Frauen die du nicht liebst, erniedrigen möchtest  und was deine Beweggründe sind! 

Ggf. solltest du dir auch professionelle Hilfe suchen, dieses zu hinterfragen und ggf. Probleme zu bearbeiten! 

Das meine ich ehrlich, soll keine Beleidigung sein! 

Im Punkt "innige Beziehung" gebe ich dir absolut recht, aber nicht im Punkt "Liebe". Liebe ist ein großes Wort und ein noch viel größeres Gefühl. Und gerade dieses Gefühl hindert manchmal daran, dem anderen weh zu tun, ihn zu erniedrigen. Das ist nicht bei jedem Paar so, aber hat absolut nichts damit zu tun, ob man den anderen liebt oder nicht. Da muss man keine Probleme haben, die ein Profi beheben muss. 

Ich schreibe aus langjähriger BDSM-Erfahrung: es kann ein Problem sein, wenn man sich sehr liebt und in einer festen Beziehung ist, die den Alltag mit einschließt. Trifft man sich "nur" für Sessions, ist das ganz anders, viel einfacher. Weil der Alltag von vornherein außen vor bleibt. 

Schon der Beginn einer Session ist anders.....

Geschrieben

Für einfach mal Sex brauche ich nicht die große Liebe. 

Um meine Neigung auszuleben ist Liebe für mich unabdingbar. Bisher habe ich meine Neigung ausschließlich in Liebesbeziehungen ausgelebt....alles andere käme für mich nicht in Frage.

Geschrieben
vor 11 Stunden, schrieb Luposen:

Nur ist das für mich ein Reiz und ein Kick mit einer sagen wir Spielgefährtin, einer Affaire, aber nicht mit meiner Frau. Nicht daß sie es nicht auch wirklich lieben würde, aber mir kommt da psychisch wirklich die Liebe dazwischen. Ich will sie nicht quälen, nicht erniedrigen.  Dafür ist sie als Person einfach, wie soll ich es sagen, zu wertvoll (ohne damit in einem Atemzug eine Spielgefährtin als wertlos bezeichnen zu wollen). Jetzt fehlt aber genau das zwischen uns gelegentlich, aber ich für mich selbst komme im Spiel mit Ihr nie über eine recht geringe Schwelle hinaus, die mit anderen nicht existent ist.

Kennt diesen Effekt von Euch auch noch jemand oder bin ich da irgendwie... seltsam? Und wenn das jemand kennt, wie geht Ihr damit um?

 

Aus eigenem Erleben nur so am Rande, aus Gesprächen mit anderen BDSMern z.T. recht intensiv. Interessant in diesem Zusammenhang war für mich, daß der dominante/sadistische Part anscheinend eher Schwierigkeiten hat, der eigenen Partnerin gegenüber die gewünschte "Härte" auszuagieren, als es der submissive/masochistische Part hätte. Ginge mir nicht anders, das hängt wohl damit zusammen, daß der submissive Part Verantwortung quasi delegiert, sich in die Hände des dominanten Partners gibt. 

Wie damit umzugehen ist: eine kreative Lösung wäre, sich so ähnlich wie im Rollenspiel einen Zweitnamen zu überlegen, den ihr bei gemeinsamen Spielen nutzt - und nur da. Wenn ihr also im Spielmodus seid, heißt deine Frau z.B. nicht Eva, sondern Sandy / Schlampe / zweiter Vorname, wenn vorhanden (soll sie sich selbst aussuchen) und du suchst dir entsprechend ebenfalls einen Nick. Könnte die Sperre im Kopf und deiner Gefühlswelt ein wenig lockern. Ähnliches könnte auch mit sichtbaren Zeichen funktionieren - wenn du deiner Frau im gemeinsamen Leben auf Augenhöhe begegnest, wird sie vermutlich nicht gerade ständig den Ring der O um den Hals tragen. Falls doch: auch hier könnte ein sichtbarer Unterschied wie z.B. im "normalen" Alltag vollkommener Verzicht auf jegliche BDSM-Bezüge wie Ringe und dgl. im Gegensatz zum Spielmodus, wo durch Kleidung, Halsbänder oder andere Frisur erkennbar ist, daß ihr jetzt spielt. 

 

Was die Empörung angeht, daß "Spielsubs" weniger wert wären: das ist Unfug. Wir alle setzen Prioritäten - eine Spielgefährtin hat nicht denselben Status wie eine Ehefrau. Ist sie deshalb weniger Wert? Selbstverständlich NICHT! So wenig, wie eine Liebelei weniger Wert ist, auch wenn die Prioritäten für gewöhnlich beim festen Partner liegen. Niemand kann für einen anderen Menschen ALLE Bereiche in der Bedürfnisebene abdecken, manchmal kann der eigene Lebenspartner z.B. nicht die sexuellen Bedürfnisse abdecken, die eine Affäre dann deckt. Ich würde nicht denken, daß Sexualität deshalb "weniger Wert" ist - eher so, daß man die eigenen Bedürfnisse eben mit unterschiedlichen Menschen auslebt. Wenn ich eine Spielsub hätte, würde das keinesfalls weniger Wertschätzung oder Verantwortungslosigkeit bedeuten, wenn man zusammen interagiert. Aber mich für ihre sonstige Freizeitgestaltung interessieren oder gar verantwortlich fühlen - das würde ich nicht, das wäre dann der Bereich, der meinem Lebenspartner vorbehalten bleibt. 

 

Geschrieben
vor 12 Stunden, schrieb Luposen:

Mag für den ein oder anderen vielleicht seltsam klingen, aber ich versuche es mal:

Ich bin SMler, eher im Bereich DS. Ich liebe es, auch mit Worten und Gesten zu dominieren und auch zu erniedrigen. Und mitunter schlägt auch der Sadist in mir durch.

Nur ist das für mich ein Reiz und ein Kick mit einer sagen wir Spielgefährtin, einer Affaire, aber nicht mit meiner Frau. Nicht daß sie es nicht auch wirklich lieben würde, aber mir kommt da psychisch wirklich die Liebe dazwischen. Ich will sie nicht quälen, nicht erniedrigen.  Dafür ist sie als Person einfach, wie soll ich es sagen, zu wertvoll (ohne damit in einem Atemzug eine Spielgefährtin als wertlos bezeichnen zu wollen). Jetzt fehlt aber genau das zwischen uns gelegentlich, aber ich für mich selbst komme im Spiel mit Ihr nie über eine recht geringe Schwelle hinaus, die mit anderen nicht existent ist.

Kennt diesen Effekt von Euch auch noch jemand oder bin ich da irgendwie... seltsam? Und wenn das jemand kennt, wie geht Ihr damit um?

Ich kann das auch voll nachvollziehen, obwohl ich mich jetzt auch nicht als Sub bezeichnen würde. Ich mag aber manchmal gerne gewisse Spielarten. 

Mit Liebe sieht das aber wieder anders aus. Da steht mir der Sinn eher nach Blümchensex, der Zärtlichkeit, der Vereinigung. Bestimmte Dinge haben da für mich einfach nichts zu suchen. Ich würde es unpassend finden.

Abgesehen davon kann das auch mal versehentlich nach hinten losgehen, wenn man bestimmte Grenzen überschreitet. Das könnte dann auch einen Bruch in der Beziehung bedeuten und das wäre es mir auch nicht wert.

Deine Aussage mit dem "wertvoll" kann ich auch nachvollziehen. Ich glaube ich weiß was Du meinst.

 

Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Eve-:

Schon der Beginn einer Session ist anders.....

Wie gesagt, im BDSM Bereich bin ich eher unerfahren, obwohl ich oft auch gerne die Führung übernehme und Frauen mich als (positiv) dominant beschreiben. 

Habe auch lange gesagt das ich mit BDSM nichts anfangen kann, bis ich eines Besseren belehrt wurde. Da wurde mir gesagt, dass einige „Elemente“ die ich auch mal einbinde, aus dem BDSM Bereich kommen.

Wirkliche BDSMer, würden mich wohl eher belächeln. 

Ich möchte einfach verstehen, welche Intentionen dahinter stecken, wenn man andere Menschen erniedrigen möchten. 

Zumindest bei Einigen, frage ich mich halt wirklich, ob da persönlich Problem/Defizite dahinterstecken? 

Habe bis jetzt zwei Frauen kennengelernt, die sich in mich verliebt haben, sich von mir SM gewünscht haben und da keine Grenzen kannten. Also sie wollen meine Sklavin sein, richtige Erniedrigung, Schmerzen erleben und bis fast vor der Ohnmacht gewürgt werden. 

Ich kann und will Sowas nicht, habe es auch nicht gemacht und hatte eher das Gefühl ihr zu helfen. Muss dazu aber auch sagen, beide haben sehr extreme Vorgeschichten gehabt, bei denen sie „gebrochen“ wurden!  

Hatte in meinem Profil auch schonmal „männliche Dominanz“ stehen, was aber auch schnell wieder draußen war, nach dem ich gesehen habe, was einige hier(hauptsächlich Männer) unter Dominanz verstehen! 

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb HansDampf77:

Wie gesagt, im BDSM Bereich bin ich eher unerfahren, obwohl ich oft auch gerne die Führung übernehme und Frauen mich als (positiv) dominant beschreiben. 

Habe auch lange gesagt das ich mit BDSM nichts anfangen kann, bis ich eines Besseren belehrt wurde. Da wurde mir gesagt, dass einige „Elemente“ die ich auch mal einbinde, aus dem BDSM Bereich kommen.

Wirkliche BDSMer, würden mich wohl eher belächeln. 

Ich möchte einfach verstehen, welche Intentionen dahinter stecken, wenn man andere Menschen erniedrigen möchten. 

Zumindest bei Einigen, frage ich mich halt wirklich, ob da persönlich Problem/Defizite dahinterstecken? 

Habe bis jetzt zwei Frauen kennengelernt, die sich in mich verliebt haben, sich von mir SM gewünscht haben und da keine Grenzen kannten. Also sie wollen meine Sklavin sein, richtige Erniedrigung, Schmerzen erleben und bis fast vor der Ohnmacht gewürgt werden. 

Ich kann und will Sowas nicht, habe es auch nicht gemacht und hatte eher das Gefühl ihr zu helfen. Muss dazu aber auch sagen, beide haben sehr extreme Vorgeschichten gehabt, bei denen sie „gebrochen“ wurden!  

Hatte in meinem Profil auch schonmal „männliche Dominanz“ stehen, was aber auch schnell wieder draußen war, nach dem ich gesehen habe, was einige hier(hauptsächlich Männer) unter Dominanz verstehen! 

Wer keine Grenzen kennt, ist nicht ganz dicht...und lebt zudem sehr gefährlich. 

Ein Mensch, der einen anderen im Zusammenhang mit BDSM (oder auch anderweitig) bricht, ist übergriffig und gehört angezeigt. Zumindest meiner Meinung nach. Außer, es ist ausdrücklich verabredet, dass Grenzen ausgetestet und überschritten werden sollen...das mag dann für manche ok sein, für mich war es das nie. 

Für mich ist und bleibt das Ganze ein schönes, knisterndes, erotisches Spiel, auch mit Gratwanderungen, aber ein Spiel. Und darf für mich niemals in irgendwelche ernsthaften körperlichen oder seelischen Verletzungen münden. 

Geschrieben

Verstehe ich nicht so ganz,auch wenn du sie liebst kannst du mit ihr ein Spiel beginnen,falls sie natürlich auch devot ist und ihr eure Neigungen ausleben könntet....das tut eurer Liebe keinen Abbruch, denn dann würde sie einfach nur die andere Seite geniessen.....hach immer doof es zu beschreiben. 😬

Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb HansDampf77:

Zumindest bei Einigen, frage ich mich halt wirklich, ob da persönlich Problem/Defizite dahinterstecken? 

 

Kann sein, muß aber nicht. Ich glaube, es gibt inzwischen Studien zum Thema - der Anteil an traumatisierten Personen, die BDSM praktizieren, ist nicht höher (oder sogar geringfügig kleiner) als derjenigen, die im "Vanilla-Bereich" unterwegs sind oder gar keinen Sex leben. 

Was mich betrifft: doch, BDSM bietet u.U. einen Rahmen, der es möglich macht, Sex auch als Bewältigungsstrategie zu nutzen, das habe ich zeitweise auch versucht. Anders als im (normalerweise) unabgesprochenen "Normalsexbereich" werden im BDSM-Bereich persönliche Wünsche, Grenzen und Tabus bereits im Vorfeld abgesprochen, Dinge wie "Safeworte" können ein gewisses Maß an Sicherheiten bieten und so eine Art vertrauensbildende Maßnahme sein. Kann ganz einfache Bereiche bieten wie für mich damals z.B. das Tabu Mund - in einer "normalen" Beziehung kommt wohl kaum jemand auf die Idee, daß der ausgerechnet eine Grenze darstellen könnte, im BDSM-Bereich wird darüber gesprochen und kann so berücksichtigt, dieses Tabu aber möglicherweise auch so nach und nach aufgelöst werden. Ein "Dom" (den Begriff finde ich inzwischen eher lächerlich, die meisten "Doms", mit denen ich zu tun hatte, sind tatsächlich nicht die Spur dominant), der über die Fähigkeit und den Willen verfügt, sanft zu führen, kann in solchen Dingen tatsächlich "heilenden Charakter" haben, vorausgesetzt, er weiß was er tut und verfügt über genügend Empathie und mentale Stärke, diese Rolle dann auch einzunehmen. 

War allerdings ähnlich wie du kaum in der "Szene" unterwegs, manches ergab sich einfach, anderes habe ich dann durch Bekannte aus der BDSM-Szene erst begriffen und mich dann eben damit beschäftigt. ^^

 

Geschrieben
vor 17 Minuten, schrieb unique_Desire:

Verstehe ich nicht so ganz,auch wenn du sie liebst kannst du mit ihr ein Spiel beginnen,falls sie natürlich auch devot ist und ihr eure Neigungen ausleben könntet....das tut eurer Liebe keinen Abbruch, denn dann würde sie einfach nur die andere Seite geniessen.....hach immer doof es zu beschreiben. 😬

Er hat geschrieben, dass er durchaus etwas mit ihr macht, dabei aber engere Grenzen bei sich selbst fühlt als bei Spielen mit fremden Subs. Das hat dann nichts mit wollen oder zulassen zu tun, es ist eine individuelle Hemmschwelle, die sich auftut, wenn es um den eigenen Partner geht. 

Das ist nicht bei allen so, aber man hat dann das Gefühl, dass man dem geliebten Menschen nicht weh tun will, auch wenn es diesem gefällt und gut tut. Wirklich sehr schwer in Worte zu fassen, wie so viele Gefühle.

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Eve-:

Wirklich sehr schwer in Worte zu fassen, wie so viele Gefühle.

Mitunter Bedarf es für Spiele die an die Würde gehen, und das tut Erniedrigung, eine gewisse emotionale Distanz und keine Nähe. 

Geschrieben
vor 26 Minuten, schrieb glaubensfrage:

Mitunter Bedarf es für Spiele die an die Würde gehen, und das tut Erniedrigung, eine gewisse emotionale Distanz und keine Nähe. 

Ja, das glaub ich auch.

Geschrieben
vor 7 Stunden, schrieb Mumu:

Ja
Auch ich als Sub kenne es
Hätte das große Glück mit einem Dom verheiratet zu sein der mit geliebt und dominiert hat, mit unendlich vielen Zärtlichkeiten und Kuscheleinheiten
Die Partner danach waren entweder gebunden oder nur zu Gast in meinem Leben um sich zu befriedigen und mich zu benutzen, wirkliche Nähe und Geborgenheit ist da nicht entstanden, dadurch auch kein wirkliches D/s Verhältnis
Ich kann auch nur zustimmen wenn Sub sich da wertlos fühlt, ist sie in den Augen des Doms ja auch, darum fällt es im leicht sie zu erniedrigen und zu quälen.
In einem anderen Portal aus dem BDSM Bereich hatte ich viel Kontakt zu solch benutzten Subis, alle waren traurig, fühlten sich allein gelassen und machten wenn ihr "Herr" gekommen ist die gute Mine zu dem perfiden Spiel, weil halt Sub, da fordert man nicht, da ist etwas in die was dich niederknien lässt.
Zu einem verheirateten Spielpartner habe ich Mal gesagt
Du nimmst jedesmal ein kleines Stückchen meiner Seele mit, irgendwann bin ich nur noch eine leere Hülle.

klingt traurig aber ganz sicher ein kleines bisschen wahr..... oder ein großes bisschen...

hat aber vielleicht weniger damit zu tun, dass es um D/s geschichten geht, als mehr damit, dass auch andere "affairen" mit gebundenen menschen so vorprogrammiert sind... ????

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb wrinkled-1963:

War allerdings ähnlich wie du kaum in der "Szene" unterwegs, manches ergab sich einfach, anderes habe ich dann durch Bekannte aus der BDSM-Szene erst begriffen und mich dann eben damit beschäftigt. ^^

Man entwickelte sich halt und einige Grenzen sind dehnbar. Mache heute auch Sachen, die konnte ich mir mit 20 nicht vorstellen. 

Bei den „BDSM Elemente“ die ich nutze (vorausgesetzt die Frau möchte es auch), empfinden ich es es nicht als Erniedrigung, was nicht meine Absicht ist. Dabei ist es auch egal ob ich eine Frau liebe oder nicht! 

Z.B. fixiere ich auch mal die Hände, bequem für sie, neben ihr. Was bei mir den Zwecke hat dass sie mir mit ihren Händen nicht dazwischenfunkt (wenn sie zum „Ende des Tunnels“ rennen will), wenn ich so viel „erotische Energie“ aufbauen möchte wie möglich und mir dabei viel Zeit nehme. Z.T habe ich ihr dabei auch die Augen verbunden, doch „nur“ weil ich weiß, die Sinne haben ein gewisses „Kontingent“. Nimmt man einen Sinn weg, sind für die anderen Sinne mehr Kapazitäten da. 

Auch wenn einige Frauen dabei das Gefühl von ausgeliefert sein genossen haben, wussten Sie sicher, ein Wort von ihr, alles wird gestoppt und ich mache sie sofort los, ohne Diskussion! 

Ich Führe ja auch gerne, doch ist mein Empfinden dabei nicht sie zu beherrschen. Ich genieße es halt sehr, wenn sich eine Frau Vertrauensvoll hingibt, sich absolut fallenlassen und loslassen kann. 

Ok, wenn ich weis/merke das sie es mag, kann es auch schonmal ein „Klaps“ auf den Hintern geben, greife ich auch mal fester zu oder greife ihr an den Hals, drücke dabei aber NICHT die Luft ab. 

Ich habe auch schon mehrrädrige Nervenräder verwendet, aber sehr vorsichtig. Ich will Frauen halt keine Schmerzen zufügen! 

Bei allen was ich bis jetzt beschrieben habe, sind alle meine „Antennen“ auf sie ausgerichtet, habe auch die Kontrolle über mich und kann mich selber dabei nicht fallen lassen. Absolut fallenlassen, kann ich mich nur, wenn ich ihr die „Führung“ überlasse, eher passiv bin, Kopf ausstelle und nur noch genieße. 

Ich sag ja, über mich würden BDSMler wohl nur müde lächeln, selbst wenn ich ggf. meine Grenzen“ noch leicht denen könnte. 

Ich könnte auch auf vieles verzichten, mal abgesehen davon das sich eine Frau mir vertrauensvoll hingibt und den Kopf ausmacht. 

Nur auf Zärtlichkeiten und etwas Abwechslung kann und will ich nicht verzichten. 

 

bearbeitet von HansDampf77
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb try_me1:

klingt traurig aber ganz sicher ein kleines bisschen wahr..... oder ein großes bisschen...

hat aber vielleicht weniger damit zu tun, dass es um D/s geschichten geht, als mehr damit, dass auch andere "affairen" mit gebundenen menschen so vorprogrammiert sind... ????

Wahrscheinlich ja

Kann ich wenig beurteilen

Traurig ist es eigentlich immer wenn auf das sexuelle reduziert wird, am besten noch von Menschen die Prostitution ablehnen und ihren Sexpartner dann auch nur benutzen, ob D/s oder Vanilla ist da dann bestimmt nicht relevant

Was mir aufgefallen ist, in dem Bereich trennen sehr viele ihre Gefühle von dem sexuellem Verlangen.

 

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Mumu:

Wahrscheinlich ja

Kann ich wenig beurteilen

Traurig ist es eigentlich immer wenn auf das sexuelle reduziert wird, am besten noch von Menschen die Prostitution ablehnen und ihren Sexpartner dann auch nur benutzen, ob D/s oder Vanilla ist da dann bestimmt nicht relevant

Was mir aufgefallen ist, in dem Bereich trennen sehr viele ihre Gefühle von dem sexuellem Verlangen.

 

wenn das mit dem trennen mal so einfach wär ;)

oder gut, dass es nicht so einfach ist.

mir ist es ja lieb, wenn gefühle im spiel sind, auch wenn das die sache als gebundener extrem schwierig macht.....

aber einfach kann ja schliesslich jeder.

fakt ist, wenn da gefühle im spiel sind, dann leiden am ende meist mehrere menschen.........

denke ich

aber ich hab auch nicht mehr ahnung als andere ;)

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Mumu:

Wahrscheinlich ja

Kann ich wenig beurteilen

Traurig ist es eigentlich immer wenn auf das sexuelle reduziert wird, am besten noch von Menschen die Prostitution ablehnen und ihren Sexpartner dann auch nur benutzen, ob D/s oder Vanilla ist da dann bestimmt nicht relevant

Was mir aufgefallen ist, in dem Bereich trennen sehr viele ihre Gefühle von dem sexuellem Verlangen.

 

Puh... was du hier und in deinen anderen Beitrag schreibst, finde ich echt Hart! 

Ich denke du solltest auch lernen klar deine Bedürfnisse zu benennen und Männer die sich nicht daran halten, garnicht an dich ranlassen! 

Eine Sub hier, hat mir D/S etwas erklärt. Doch bei ihr hörte es sich ganz anders an, da sie meint, eine Sub sucht sich den Dom aus, legt Regeln und Wünsche fest! Dom‘s, nach ihrer Aussage Dumdoms, die das nicht erfüllen, nicht extrem achtsam sind, bekommen direkt den Laufpass! 

Geschrieben
vor 22 Minuten, schrieb HansDampf77:

Puh... was du hier und in deinen anderen Beitrag schreibst, finde ich echt Hart! 

Ich denke du solltest auch lernen klar deine Bedürfnisse zu benennen und Männer die sich nicht daran halten, garnicht an dich ranlassen! 

Eine Sub hier, hat mir D/S etwas erklärt. Doch bei ihr hörte es sich ganz anders an, da sie meint, eine Sub sucht sich den Dom aus, legt Regeln und Wünsche fest! Dom‘s, nach ihrer Aussage Dumdoms, die das nicht erfüllen, nicht extrem achtsam sind, bekommen direkt den Laufpass! 

Ja, natürlich sucht die Sub auch einigermaßen gezielt

Manchmal ist es dann doch ganz anders als es am Anfang schien...ja auch Doms lügen hinsichtlich ihres Beziehungsstatus ;-)

Den Richtigen finden ist gar nicht leicht und wenn man halt so innerlich devot ist und sich hingibt ist eine Trennung dann nicht immer so einfach

Aber auch ich habe gelernt den Tritt in den Allerwertesten zu vollziehen wenn ich mich nicht geachtet fühle

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Mumu:

Ja, natürlich sucht die Sub auch einigermaßen gezielt

Manchmal ist es dann doch ganz anders als es am Anfang schien...ja auch Doms lügen hinsichtlich ihres Beziehungsstatus ;-)

Den Richtigen finden ist gar nicht leicht und wenn man halt so innerlich devot ist und sich hingibt ist eine Trennung dann nicht immer so einfach

Aber auch ich habe gelernt den Tritt in den Allerwertesten zu vollziehen wenn ich mich nicht geachtet fühle

Mag sein das ich das Thema auch nicht verstehe, doch wo Respekt und Achtsamkeit fehlt, läuft für mich was derbe falsch! 

Für mich sind das dann keine Dom‘s sondern egoistisch Arschlöcher!!! 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden, schrieb Eve-:

Im Punkt "innige Beziehung" gebe ich dir absolut recht, aber nicht im Punkt "Liebe". Liebe ist ein großes Wort und ein noch viel größeres Gefühl. Und gerade dieses Gefühl hindert manchmal daran, dem anderen weh zu tun, ihn zu erniedrigen. Das ist nicht bei jedem Paar so, aber hat absolut nichts damit zu tun, ob man den anderen liebt oder nicht. Da muss man keine Probleme haben, die ein Profi beheben muss. 

Ich schreibe aus langjähriger BDSM-Erfahrung: es kann ein Problem sein, wenn man sich sehr liebt und in einer festen Beziehung ist, die den Alltag mit einschließt. Trifft man sich "nur" für Sessions, ist das ganz anders, viel einfacher. Weil der Alltag von vornherein außen vor bleibt. 

Schon der Beginn einer Session ist anders.....

Für mich ist es optimal wenn in einer Beziehung oder einer Affäre die nicht nur sexuell ist der Reiz da ist ...man spielt...mit den Augen...mit den Sinnen...und sich dann hingibt

Nur treffen und eine Session haben mhhh

wohl weniger submissiv mehr masochistisch

Und wo bleibt Nähe...kuscheln .. Zärtlichkeit, wirklich kein Verlangen danach?

Gemeinsam zu lachen, etwas unternehmen, sich austauschen....ebenso wichtig wie das Sexuelle

vor 1 Minute, schrieb HansDampf77:

Mag sein das ich das Thema auch nicht verstehe, doch wo Respekt und Achtsamkeit fehlt, läuft für mich was derbe falsch! 

Für mich sind das dann keine Dom‘s sondern egoistisch Arschlöcher!!! 

Jupp

Dabei zu Hause beim Eheweib oft der Waschlappen der unterm Pantoffel steht und kuscht

Da braucht es dann eine Spielpartnerin der man zeigt wo es lang geht

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
Gerade eben, schrieb Mumu:

Für mich ist es optimal wenn in einer Beziehung oder einer Affäre die nicht nur sexuell ist der Reiz da ist ...man spielt...mit den Augen...mit den Sinnen...und sich dann hingibt

Nur treffen und eine Session haben mhhh

wohl weniger submissiv mehr masochistisch

Und wo bleibt Nähe...kuscheln .. Zärtlichkeit, wirklich kein Verlangen danach?

Gemeinsam zu lachen, etwas unternehmen, sich austauschen....ebenso wichtig wie das Sexuelle

Sehe ich auch so, nur manche haben emotionale Probleme damit, dem eigenen Partner "weh zu tun". Ist zwar nicht unbedingt schön, aber wenn es um sehr tiefe, intensive Spiele geht, durchaus verständlich. Ich agiere auch mit Subs, die nicht mein Ehesub sind und selbstverständlich gibt es auch dort emotionale Nähe, Auffangen, kuscheln...ich mag "meine" Subs, sonst würde ich mit ihnen gar nichts machen. 

Aber es ist nun mal für manche ein Unterschied auf der Gefühlsebene. Und zwar durchaus auch mal zum Nachteil des festen Partners. Manchmal aber auch zum Vorteil, nur ist das hier nicht das Thema

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Mumu:

Jupp

Dabei zu Hause beim Eheweib oft der Waschlappen der unterm Pantoffel steht und kuscht

Da braucht es dann eine Spielpartnerin der man zeigt wo es lang geht

Ja, wahrscheinlich sind es die Waschlappen mit zu wenig Selbstvertrauen, die sonst nichts geregelt bekommen und sich darüber profilieren. 

Ein Bekannter von mir hatte ein SM Studio. Er meinte mal zu mir,“ die meisten Kunden sind Chefs von Unternemen, z.T. wohl auch da recht strenge, die sich hier den „Arsch versohlen“ lassen. Da war es umgekehrt...

Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb Eve-:

Sehe ich auch so, nur manche haben emotionale Probleme damit, dem eigenen Partner "weh zu tun". Ist zwar nicht unbedingt schön, aber wenn es um sehr tiefe, intensive Spiele geht, durchaus verständlich. Ich agiere auch mit Subs, die nicht mein Ehesub sind und selbstverständlich gibt es auch dort emotionale Nähe, Auffangen, kuscheln...ich mag "meine" Subs, sonst würde ich mit ihnen gar nichts machen. 

Aber es ist nun mal für manche ein Unterschied auf der Gefühlsebene. Und zwar durchaus auch mal zum Nachteil des festen Partners. Manchmal aber auch zum Vorteil, nur ist das hier nicht das Thema

Ich kann nur von mir und meinen Erfahrungen sprechen

Um mich wirklich ganz hinzugeben gehört für mich viel Nähe und Zeit dazu

Nicht unbedingt ein ganz gemeinsames Leben, aber viel Gemeinsamkeit

Ich kenne männliche Subs, sehr sehr gut befreundet, die anders ticken als ich, die haben ihre Herrin, rein sexuell.

Weibliche Subs die ich kenne sehen es fast alle wie ich, oder sind mehr Masoslut als Sub

Wir haben oft darüber diskutiert auch in gemeinsamer Runde, erklärt hat es sich trotzdem nicht

 

Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb Mumu:

Ich kann nur von mir und meinen Erfahrungen sprechen

Um mich wirklich ganz hinzugeben gehört für mich viel Nähe und Zeit dazu

Nicht unbedingt ein ganz gemeinsames Leben, aber viel Gemeinsamkeit

Ich kenne männliche Subs, sehr sehr gut befreundet, die anders ticken als ich, die haben ihre Herrin, rein sexuell.

Weibliche Subs die ich kenne sehen es fast alle wie ich, oder sind mehr Masoslut als Sub

Wir haben oft darüber diskutiert auch in gemeinsamer Runde, erklärt hat es sich trotzdem nicht

 

Frauen ticken da echt anders als Männer, glaub ich. Aber bei diesem Spiel ganz besonders müssen beide ähnlich ticken, damit es gut gelingt. 

Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Eve-:

Frauen ticken da echt anders als Männer, glaub ich. Aber bei diesem Spiel ganz besonders müssen beide ähnlich ticken, damit es gut gelingt. 

Lach 

Stimmt

Stehe aber nunmal auf dominante Männer

Vielleicht der Grund warum mein Gegenüber selten so tickt wie ich

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