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Die offene Beziehung - Spielregeln zu Gelingen


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Sie wird oft propagiert. Insbesondere unter sexuell progressiv Menschen wie sie auch hier zu finden sind. Die offene Beziehung. Ob Mann oder Frau damit glücklich wird dürfte sehr stark davon abhängig sein, wie sie gelebt und praktiziert wird. Kurz welche Spielregeln es für beide gibt und was mit diesen Spielregeln konkret bezweckt werden soll.

Lebt ihr in einer offenen Beziehung, hatte ihr mal eine und habt Spielregeln vereinbart? Wie haben sie funktioniert und was waren eure Erfahrungen? 

böses_Mädchen781
Geschrieben

Ich glaube nicht, dss es die Spielregeln sind, sondern eher die Einstellungen und die Menschen. Kann passen oder eben nicht.

Gelöschtes Mitglied
Geschrieben
ich kenne eine menschen die in einer "offenen" beziehung leben. und habe mich viel mit dem thema als person die das von aussen betrachtet auseinander gesetzt. was ich immer wieder mitbekommen habe, das diese menschen genauso die eiversucht plagt. in dem fall häufig die männer. die frau hat extrem leichtes spiel einen sexpartner zu bekommen, und die männer, naja wir wissen wie schwer es sogar singles haben eine frau nur fürs bett zu bekommen. was also immer wieder zu grossen problemen in den mir bekannten offenen beziehungen führte war ein regerechter wettkampf, ok meine frau hat sich gestern von nem anderen ficken lassen, jetzt muss ich aber auch ganz schnell dabei.die ganzen regeln die diese paare aufstellen schrecken die möglichen sexpartner extrem ab, so auch mich, da kommt dann ein katalog von gesetzen die beim sex zu befolgen sind, das ich nur denke ohhh gott aber spass machen darfs schon noch oder? ich pers, denke die beste möglichkeit für ne gute offene beziehung ist es wenn sich diese paare mit anderen offenen paaren treffen so können die absprachen gelebt werden und beide kommen auf ihre kosten..
Geschrieben
Spielregeln? Wahrscheinlich für jeden anders. Drüber reden, immer wieder neu ausloten, was geht und was nicht, weil das sicher auch veränderlich ist mit der Zeit und den Erfahrungen, die man sammelt. Und immer der Grundsatz: das schwächste Glied in der Kette bestimmt die Grenze! So fühlt sich niemand übergangen, überredet, überfahren. Dann kann es funktionieren - wenn alle Beteiligten offen und ehrlich damit umgehen und es wirklich wollen. Sonst: besser die Finger davon lassen, bevor man sie sich gewaltig verbrennt.
böses_Mädchen781
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb chaos_reigns:

ich kenne eine menschen die in einer "offenen" beziehung leben. und habe mich viel mit dem thema als person die das von aussen betrachtet auseinander gesetzt. was ich immer wieder mitbekommen habe, das diese menschen genauso die eiversucht plagt. in dem fall häufig die männer. die frau hat extrem leichtes spiel einen sexpartner zu bekommen, und die männer, naja wir wissen wie schwer es sogar singles haben eine frau nur fürs bett zu bekommen. was also immer wieder zu grossen problemen in den mir bekannten offenen beziehungen führte war ein regerechter wettkampf, ok meine frau hat sich gestern von nem anderen ficken lassen, jetzt muss ich aber auch ganz schnell dabei.die ganzen regeln die diese paare aufstellen schrecken die möglichen sexpartner extrem ab, so auch mich, da kommt dann ein katalog von gesetzen die beim sex zu befolgen sind, das ich nur denke ohhh gott aber spass machen darfs schon noch oder? ich pers, denke die beste möglichkeit für ne gute offene beziehung ist es wenn sich diese paare mit anderen offenen paaren treffen so können die absprachen gelebt werden und beide kommen auf ihre kosten..

hm.

Ich bin sehr wenig eifersüchtig. Ja, ist auch nicht "nett". Aber ich bin es halt nicht. Sorry. Entweder man liebt mich und bleibt oder man liebt mich nicht und geht.

Ich bin da "speziell". "Eigentlich" wäre ich ja gerne treu. Aber dann will ich auch meine Bedüfnisse befriedigt haben. Nein, nein, nicht (nur) sexuell. Wer mich einfach ewig alleine läßt, kann nicht DIE Treue erwarten.

Sagen wir es mal anders. Wenn man einen Job hat, dann muss man von dem Gehalt auch leben können. Wenn nicht, sucht man sich einen zweiten oder einen Anderen. So mache ich das auch. Jetzt kann es aber sein, dass man seinen Job wirklich liebt, aber einfach nicht davon leben kann. Aufgeben? Ne, das will ich auch nicht. Aber wenn ich nicht bekomme, was ich will/brauche, suche ich halt weiter. Da bin ich eigen. Und das soll der Mann bitte auch machen. Irgendwas hält uns ja aneinander, sonst wären wir ja nicht beieinander. Aber es müssen schon beide "befriedigt" sein. (nein, damit meine ich nicht nur Sex!)

Aber ich möchte nur "Beziehungen" in denen ich glücklich bin. Na ja, sagen wir "zufrieden". Wenn ich zu unglücklich bin, dann geht es nicht.  Da kann ich den Anderen noch so sehr lieben oder umgekehet.

Nein, ich möchte nicht Probleme haben, die ich ohne den Mann gar nicht hätte und dadurch "unglücklicher" sein.

Warum muss das alles immer so "erzwungen" sein? Damit hab ich echt ein Problem.

 

Geschrieben
Wir leben in einer Offenen Beziehung und ja wir haben Regeln. Vorrangig ihre Regeln, kein AV kein oral von ihr. Gemeinsame Regel, immer mit Kondom.
Geschrieben
Bei uns wars so, dass beide auswärts durften, aber vorab Bescheid geben mussten wann usw. und am wichtigsten dabei: es durfte die gemeinsame Zeit nicht dafür beschnitten werden! Nachdem wir uns eh nicht täglich gesehen haben, hatte jeder seine "eigene" freie Zeit, da wurden dann diese Treffen ausgelebt. Lief für uns beide wunderbar und die Freiheit wurde nicht allzu oft genutzt, nur als Zuckerl :)
Geschrieben
offene Beziehungen hatte ich schon 3. Es war nicht so, dass jeder jetzt unbedingt Sex mit anderen Partnern gesucht hat, aber wenn es sich ergeben hat, dann wurde das umgesetzt. Es war auch nicht so, dass ich in diesen offenen Beziehungen bis über beide Ohren in eine dieser Frau verliebt war, sonst hätte ich das wohl nicht leben können
Geschrieben
Ich sehe das kritisch. Eine offene Beziehung favorisiert in aller Neutralität die Sexualstrategie von Damen und Männern ohne Optionen. Die Dame bekommt die Sicherheit und Aufmerksamkeit einer stabilen Beziehung und kann sich gleichzeitig einen besseren Lover suchen als ihren Partner. Der Partner bekommt die Zusicherung, dass die Frau bei ihm bleibt und er auch weiterhin mal darf. Klingt erstmal wie softes Cuckolding. Aber der Mann darf sich ja auch außerhalb der Beziehung Partner suchen. Da ist die Frage, hat er die Optionen dazu. Wenn ja, wozu sollte er überhaupt eine feste Beziehung eingehen, wenn Frauen sich ihm an den Hals werfen. (Familienwunsch? Ich hoffe niemand sucht sich als Mutter für seine Kinder eine Dame, die offen andere Partner sucht) Wenn nein, point proven. Offene Beziehungen sind eine Strategie für Männer ohne Optionen, die Partnerin zu halten, und für Frauen, in der Sicherheit einer Beziehung einen besseren Partner zu suchen.
Geschrieben
Ich lebe seit über 14 Jahren in einer offenen Beziehung, wir beide haben jeweils unsere Freundschaft plus gefunden, fahren auch mal getrennt nur mit der F+ in den Urlaub. Da gibt es keine Eifersüchteleien. Im Grunde genommen die idealste Konstellation.
Magic_SexAppeal
Geschrieben
Eine offene Beziehung und sich in ihr frei fühlen zu dürfen, was für mich nicht den Freifahrtschein zum Fremdgehen bedeutet, ist das größte Glück, das einer Partnerschaft widerfahren kann! 💫🧚🏼‍♂️💕✨🍀💝
Geschrieben
Ich hatte noch nie eine offene Beziehung und könnte auch keine führen. Wenn ich einen Partner habe, dann ist nur dieser für mich interessant und andere Männer nehme ich gar nicht mehr so bewusst wahr. Mein Verlangen für einen anderen tendiert dann gen Null.
Geschrieben

Spielregeln sind nach meiner Erfahrung wichtig, aber sie alleine nützen nichts, offene Beziehungen funktionieren nur, wenn die Beteiligten jeweils eifersuchtsfrei und ohne Besitzansprüche sind und auf sexuelle Exclusivitätsrechte verzichten können.

Die Ehrlichkeit war bei uns jeweils die goldene Regel, früher in offenen Freundschaften+, brauchten wir sonst keine Regeln.

Später in meiner offenen Ehe war das etwas anders, Alleingänge waren zwar erlaubt aber nicht mehr interessant für uns, wir wollten lieber gemeinsam erleben. Wir trennten unsere Liebe und Sex mit dem/der Mitspieler/in, Küssen, Kuscheln, Schmusen gehörten meinem Mann und mir, diese Absprache kam unseren jeweils dritten Parts gerade recht. Sie hatte sich zuvor von einem Liebeskasperle losgeeist und wollte nur den Spaß, unser männlicher Mitspieler tickte wie Männer nicht selten ticken, Lust auf Sex braucht nur das passende Kopfkino.

Das Safer Sex mit den Mitspielern bzw vorwiegend Praktiken die sowieso safe sind, in offenen Beziehungen Pflicht sein sollten, sollte man eigentlich nicht erwähnen müssen.

Unsere Erfahrungen waren jeweils längerfristig sehr gut. 

Geschrieben

Was nutzem einem Spielregeln anderer, man sollte sich mit dem jeweiligen Partner Gedanken über solche Dinge machen. Wichtig ist doch eigentlich, dass man mit dem anderen über derartige Ansichten spricht, nur dann kann man nämlich auch sagen, damit habe ich kein Problem oder es geht nicht. Regeln entstehen sozusagen durch die Personen und ihre Vorstellungen.

Geschrieben
wenn zwei menschen , ohne sich gegenseitig und/oder anderen zu schaden eine schöne gemeinsame zeit zussamen haben , ob nicht sexuel oder sexuel .. schniecke sache . wie genau diese aussehen soll .. das besprechen diejenigen menschen auf augenhöhe (im sinne von gleichwertig versteht sich) miteinander
Geschrieben
Ich lebe seid 15 Jahren in einer offenen Beziehung. Und bin der Meinung das jedes Paar ihre Regeln finden muss. Die sich erfahrungsgemäß auch immer wieder neu angepasst werden müssen. Ich lese es nur oft , das viele es als "Beziehungsretter" sehen. Da bin ich der Meinung, das dies nicht funktioniert.
Geschrieben
Überwiegend interessante Meldungen bisher. Ich führe seit etwa 10 Monaten eine offene Beziehung. Meine Partnerin hat es angestoßen u genutzt. Ich dann auch erstmal zaghaft, jetzt gezielt hier. Es gab Zeiten da ging es uns Beiden sehr gut in der Konstellation. Aktuell fröstelt es etwas. Vom Prinzip denke ich kann eine Öffnung eine Beziehung auch retten, wenigstens beflügeln u im besten Fall bereichern. Wenn man sich vertraut übersteht eine Beziehung so eine Öffnung zeitweise oder auch dauerhaft.
Geschrieben

Es ist sehr schwer sich nicht beim vögeln zu verlieben. Diese Regeln werden oft gebrochen. Zuhause ist meist der Alltag und auch Ärger vorhanden.

Beim Hobbypartner/in ist immer alles bester Launa. Schnell kommt dann die Meinung es könnte immer so sein. I.d.R. ist das aber dann nicht so.

Aus der Not heraus diese Konstellation zu vereinbaren (lange Ehe) kann ich nachvollziehen, aber von vorne herein sowas vorab zu vereinbaren unnöig.

Geschrieben
It's not for everyone. Mit meiner letzten Frau war ich immer kinky unterwegs. Das volle Programm, Sex ist Sex und Liebe ist Liebe. Irgendwann haben wir unsere Beziehung auch geöffnet. Das war dann der Anfang vom Ende. Warum? Das ist ein Komplex von vielen Gründen und die offene Beziehung war nur einer davon. Aber in der Nachschau sage ich, daß wir es zu diesem Zeitpunkt nicht hätten tun sollen. Andere Paare wiederum leben glücklich und zufrieden über Jahrzehnte in einer offenen Beziehung. Vielleicht würden diese Paare ja sogar zerbrechen, wenn sie in die Monogamie gehen würden. Und die Regeln? Offene Kommunikation, besonders über die emotionalen Aspekte. Gegenseitiges Vertrauen. Klare Absprachen. Zuverlässiges Einhalten der Absprachen! Und als notwendige Grundlage eine stabile Beziehung zueinander.
Geschrieben

Wir leben von Anfang an eine offene Beziehung.
Das wichtigste ist dabei das die eigene Beziehung wirklich gut läuft und man sehr viel redet.
Wie viele und welche Absprachen gemacht werden ist halt sehr individuell.
Bei uns ist es aktuell so das wir zwar sexuell sehr aktiv auch mit anderen sind, aber keiner von uns alleine unterwegs ist.
Bei uns sind Gefühle auch erlaubt und gewünscht, genauso wie kuscheln usw.
VERlieben ist ja nicht das selbe wie lieben.
Und das Kribbeln der Verliebtheit genießen wir beide sehr gerne, auch mit anderen.
Die wirkliche Liebe empfinden wir aber nur füreinander.

Geschrieben
vor 19 Stunden, schrieb chaos_reigns:

ich kenne eine menschen die in einer "offenen" beziehung leben. und habe mich viel mit dem thema als person die das von aussen betrachtet auseinander gesetzt. was ich immer wieder mitbekommen habe, das diese menschen genauso die eiversucht plagt. in dem fall häufig die männer. die frau hat extrem leichtes spiel einen sexpartner zu bekommen, und die männer, naja wir wissen wie schwer es sogar singles haben eine frau nur fürs bett zu bekommen. was also immer wieder zu grossen problemen in den mir bekannten offenen beziehungen führte war ein regerechter wettkampf, ok meine frau hat sich gestern von nem anderen ficken lassen, jetzt muss ich aber auch ganz schnell dabei.die ganzen regeln die diese paare aufstellen schrecken die möglichen sexpartner extrem ab, so auch mich, da kommt dann ein katalog von gesetzen die beim sex zu befolgen sind, das ich nur denke ohhh gott aber spass machen darfs schon noch oder? ich pers, denke die beste möglichkeit für ne gute offene beziehung ist es wenn sich diese paare mit anderen offenen paaren treffen so können die absprachen gelebt werden und beide kommen auf ihre kosten..

Vielen lieben für die vielen Beiträgen, die sehr kontrovers das Thema beleuchten. Was mich selbst zum Beginn sehr beschäftigt hat und es noch tut, sind die Aspekte Besitzdenken und Eifersucht, was wohl sehr offensichtliche Hinderungsgründe sind. Aber auch der Wettbewerb, wie im obigen Artikel angesprochen ist eine interessante Ausprägung von Eifersucht. Nach dem Motto: jetzt zeig ich es ihr bzw ihm. 

Im Hinblick auf die Regeln die man aufstellt war mein Gedanke, neben natürlich Sicherheit und Gesundheit, der, dass man in einer offenen Beziehung den Partner insbesondere nicht verletzen will in dem man bspw in seiner Gegenwart mit dem andern Partner Dinge tut oder bespricht, von denen der Partner dann aber ausgeschlossen ist. 

Geschrieben
vor 23 Stunden, schrieb böses_Mädchen781:

Ich glaube nicht, dss es die Spielregeln sind, sondern eher die Einstellungen und die Menschen.

Beides muss stimmen.

Die Einstellung an scih sowieso. Beide müssen wben tatsächlich dafür "bereit" sein, dass der andere eben auch seinen Spaß ausserhalb der beziehung hat. Dafür muss man schon recht "eifersuchtsarm" sein.

"Spielregeln" gehören unbedingt dazu, die auch abgesprochen, ggf. hinterfragt werden sollten, damit nicht deswegen Streit aufkommt. Dazu gehören ganz banale Dinge, was dann mit der/dem anderen gemacht werden kann/darf, was nicht, was der jeweils andere Partner davon wissen soll, bzw. möchte, je nachdem sollte man sich auch überlegen, ob udn wie man sich gegeseiteig "absichert", falls einer mal an den "Falschen" gerät....

Und... eben ne gehörige Portion Vertrauen, in den Partner an sich, aber eben auch in die Einhaltung der Spielregeln.

Um in eine nicht mehr besonders intakte Beziehung neuen Schwung reinzubekommen, ist das eher keine besonders gute Lösung...

  • 3 Monate später...
GeileSauMalZwei
Geschrieben
Am 21.1.2020 at 11:55, schrieb BeliVuk:

Ich hatte noch nie eine offene Beziehung und könnte auch keine führen. Wenn ich einen Partner habe, dann ist nur dieser für mich interessant und andere Männer nehme ich gar nicht mehr so bewusst wahr. Mein Verlangen für einen anderen tendiert dann gen Null.

Sehe ich zu 100% genauso!

Mir können noch so viel Typen schreiben, es interessiert mich nicht, da ich meinen Traummann gefunden habe. Mit ihm will ich alt werden und sex haben. 💘

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