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Wie entwickelt sich Euer Wunsch nach Sex innerhalb einer Beziehung?


BabetteOliver

Entwicklung der Lust auf Sex in einer Beziehung  

37 Stimmen

  1. 1. Entwicklung der Lust auf Sex in einer Beziehung

    • Mann - die Lust ist gleich geblieben
    • Mann - die Lust hat abgenommen
    • Mann - die Lust hat zugenommen
    • Frau - die Lust ist gleich geblieben
    • Frau - die Lust hat abgenommen
    • Frau - die Lust hat zugenommen


Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Im letzten Stern gibt es einen Artikel zur Entwicklung von Medikamenten zur Lustförderung der Frau (ähnlich Viagra).

Die Pharmaindustrie geht davon aus, dass innerhalb einer Beziehung der Wunsch nach Sex mit dem Partner bei Frauen nach einigen Jahren nachläßt, während er bei Männern stabil bleibt.

Wie sind dazu Eure Erfahrungen?
Es geht nicht um den praktiezierten Sex, sondern um Euren Wunsch nach Sex.



Die Erklärung der Wissenschaft greift auf die Genmischung zurück. Die Frau hat nur einige Jahre Lust auf den Partner, weil diese Zeitspanne ausreicht, den Nachwuchs heranzuziehen. Danach möchte sie einen anderen Partner, damit ihr Nachwuchs möglichst viele verschiedene Gene hat.


bearbeitet von BabetteOliver
Geschrieben (bearbeitet)

Wellenförmig. Es gibt Zeiten, da gehen beide völlig konform (egal ob nun die Lust, oder Unlust), und dann gibt es Zeiten, wo einer mehr will als der andere.

Da es in meinen Beziehungen aber nie eine alleinige Sache der Frau war, den Lustlevel vorzugeben, sondern auch ich Phasen hatte (und habe) wo ich eigentlich nicht so oft ficken will, wage ich diese Sterngeschichte mal zu bezweifeln.

Mir kommt es viel mehr so vor, als ob das Thema "genetische Zwänge" mittlerweile als Begründung für jede Kalamität von irgendwem als Joker aus dem Ärmel gezogen wird, um irgendwas zu erklären, was keiner Erklärung bedarf, oder auch nur, um igendwas zu verkaufen.


He, nachträglich Umfragen einfügen ist blöd!

Aber meine Antwortmöglichkeit gibt sowieso mal wieder nicht


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

hm - was soll ich da antworten? Ich würde mal sagen, meine Lust ist gleichgeblieben - nur kann ich das ja nicht mit meinem Mann ausleben.

In einer Umfrage im Forum einer Frauenzeitschrift hatte mehr als die Hälfte aller Paare nach 15 Jahren fast keinen Sex mehr (miteinander). Fand ich schon erschreckend!


Geschrieben

Im letzten Stern gibt es einen Artikel zur Entwicklung von Medikamenten zur Lustförderung der Frau (ähnlich Viagra).



Afaik ist Viagra nicht Lustfördernd sondern Erektionsfördernd... ansonsten gebe ich Megamod im Prinzip recht.


Geschrieben


Die Erklärung der Wissenschaft greift auf die Genmischung zurück. Die Frau hat nur einige Jahre Lust auf den Partner, weil diese Zeitspanne ausreicht, den Nachwuchs heranzuziehen. Danach möchte sie einen anderen Partner, damit ihr Nachwuchs möglichst viele verschiedene Gene hat.



Diese Herleitung im Namen der Wissenschaft finde ich wieder einmal putzig: es gibt extrem unterschiedliche erfolgreiche Evolutionsmodelle, bei denen die Genstreuung der Einzelindividuen nur eine Option unter vielen ist. Es gibt auch erfolgreiche Arten, die weitgehend monogam leben - und schon ist die "wissenschaftliche Herleitung" eine Mär!

Ansonsten schließe ich mich Megamod an.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich sehe die Entwicklung von Sexualität in einer Beziehung auch als Wellenbewegung - wobei der Faktor des Unbekannten, des Neuen den Sex am Anfang so intensiv macht - wenn das Oxytocin erst mal übernommen hat sieht die Sache ganz anders aus. Dann muss das Unbekannte und Neue aus einer anderen Ecke kommen.

Die Bedürfnisse des Einzelnen können sich auch zwischen den einzelnen Wellen stark verändern - mal hat man ne monogame Vanilla-Phase, mal ist einem mehr nach Orgien und manchmal ist Sex auch gar kein Thema.

Wenn man sich nicht auf eine Form der Sexualität festlegen muss - ist die Bandbreite die man durchleben kann ziemlich groß. Insgesamt finde ich die Bedeutung von Sexualität für funktionierende Paarbeziehungen eher überbewertet - zumindest ist es in meinem Leben so, das der Sex seltener wird, je intimer und vertrauter ich mit einem Partner bin.



Es gibt auch erfolgreiche Arten, die weitgehend monogam leben - und schon ist die "wissenschaftliche Herleitung" eine Mär!



Rein monogame Arten sind sehr selten - die meisten Tiere, wie auch die Menschen sind seriell monogam. Bei Menschen scheint es so zu sein, wie BabetteOliver sagt serielle Monogamie mit der Zeitspannen um die 7 Jahre und female choise. Also wie bei fast allen Säugetieren. Längerfristige Bindungen sind selten 100% monogam.

Pan


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

[sb]**edit by MOD**[/sb]
habs ja schon selbst gesehen..dicker ;-)

die frage beinhaltet doch genau das explosivmaterial, welches viele langjährigen beziehungen belasten kann.
die unterschiedliche entwicklung sexueller lust bei partnern.


ob man es archetypisch festmachen kann und so einer genetischen argumentation folgen mag, sei dahingestellt.


meine meinung ist dazu, daß es immer individuelle entwicklungen sind.
möglicherweise ist der mann in der einen beziehung auch nach jahren noch der triebigere, mit mehr lust auf sex,in einer späteren beziehung dann eher nicht.

ich glaube faktoren für lust auf einander auch nach vielen jahren sind eine gewisse innigkeit, harmonie, menschliche attraktion, oder auch körperliche, sowie die intensität, die von der gemeinsam gelebten sexualität ausgeht und ob sie weitestgehend im konsens verläuft.nicht zuletzt natürlich auch gefühlsmässige faktoren.

von diesen persönlichen ansichten abseits gesehen, beobachte ich häufig bei frauen jenseits der 40 zwei extreme, einerseits die der sehr befreiten, und in sich ruhenden, oder besser ausgedrückt, ihre sexualität und sinnlichkeit lustvoll auslebende und aber auch die frustrierte, sich wegwendende, verbitterte frau.

bei männern sehe ich oftmals aufgrund körperlicher und sinnlicher veränderungen eine wachsende trägheit und gleichgültigkeit , andererseits aber auch diejenigen, die besonders aktiv in der sexualität unterwegs sind. es wirkt aber manchmal eher wie jagd, der jagd wegen.
das bezieht sich alles auf männer jenseits mitte 30.

das modell der welle finde ich sympathisch

ebnso mag ich hirtengott folgen, das menschliche, emotionale intimität manchmal oder vielleicht sogar zunehmend an die stelle sexueller akte tritt


bearbeitet von ispy36
Geschrieben

Bei meiner Frau blieb er stabil auf 0, und ich wollte mal welchen haben


Geschrieben


Rein monogame Arten sind sehr selten - die meisten Tiere, wie auch die Menschen sind seriell monogam. Bei Menschen scheint es so zu sein, wie BabetteOliver sagt serielle Monogamie mit der Zeitspannen um die 7 Jahre und female choise. Also wie bei fast allen Säugetieren. Längerfristige Bindungen sind selten 100% monogam.



Hallo! Es ging um den Anspruch von Wissenschaftlichkeit, für den dann immer häufiger die gute alte Genetik in ihren absurdesten und willkürlichsten Interpretationen herhalten muss (siehe auch diese tolpatschigen Alphatierdiskussionen, die dokumentieren, dass deren Apologeten nicht die geringste Ahnung von Alphatieren im Tierreich haben) Aber im Zusammenhang mit Wissenschaftlichkeit find ich die Aussage "scheint so" klasse!

Einfach mal so als Bonmont hinein geschmissen:
das neue Unterhaltrecht nach Scheidungen hat da doch einen revolutionären genetischen Wandel eingeleitet, da schlagartig die male choice, den seriellen Wandel in der eigenen Monogamie vorzunehmen, rapide zunahm. Eklatanter Fall von jurisprudenter Turbogenetik!


Geschrieben

@megamod - ich hatte noch überlegt, eine vierte Variante einzufügen, dann aber beschlossen, dass die Wellenentwicklung zu vernachlässigen sei.
Was meinst Du mit "Lustlevel"? Denn Deine Lust kann nicht von der Frau vorgegeben werden. Wohl aber der Sexlevel, nämlich dann, wenn sie weniger häufig will.

@sinnliche - es geht nur um die Lust, nicht um das Ausleben.

@Stahlbrezel - schon klar. Es ist ein erheblicher Unterschied zu Viagra, aber das wollte ich in dem anderen Thread genauer diskutieren. Allerdings enthalten diese geplanten Mittel auch einen Anteil Durchblutungsförderung.

@Ballou - dass es verschiedene Evolutionsmodelle gibt, bedeutet nicht, dass das Stützen auf eines dieser Modelle falsch oder unwissenschaftlich ist. Es ist dann keine zwingende Begründung aber eine mögliche Erklärung - wie @Hirte weiter ausgeführt hat, und bedarf eben weiterer Nachweise.
Ich würde den Schwerpunkt der Diskussion aber lieber auf die Erfahrungen der User legen und nicht auf die wissenschaftliche Erklärung (die aus dem Stern stammt).

@Hirtengott - wenn der Sex durch zunehmende Intimität abnimmt, muss das nicht mit der Lust auf Sex korrespondieren. Wie entwickelt sich die Lust bei Dir, wenn durch zunehmende Intimität der Sex weniger wird?

@ispy - wie ist es denn in Deinen Beziehungen gewesen?



Ich habe es in meinen Beziehungen so erlebt, dass mein Lustlevel immer über dem meiner Partnerinnen lag und liegt.

Wobei nur die jetzige Beziehung lange genug dauert, um den beschriebenen Effekt erleben zu können und inzwischen den benannten Zeitraum deutlich überschritten hat. Den zeitlichen Ablauf können wir persönlich nicht bestätigen, wohl aber den Effekt, dass Babette eher wenig Lust auf Sex hat und die Initiative immer mir überläßt, gleichzeitig aber viel Vergnügen hat, wenn er passiert.


Geschrieben

... kann an der Umfrage nicht teilnehmen.

Aber wenn ich eine Beziehung führe, würde der Sex im Laufe der Zeit wohl besser werden ...


Geschrieben

.



Die Erklärung der Wissenschaft greift auf die Genmischung zurück. Die Frau hat nur einige Jahre Lust auf den Partner, weil diese Zeitspanne ausreicht, den Nachwuchs heranzuziehen. Danach möchte sie einen anderen Partner, damit ihr Nachwuchs möglichst viele verschiedene Gene hat.



..
von diesen persönlichen ansichten abseits gesehen, beobachte ich häufig bei frauen jenseits der 40 zwei extreme, einerseits die der sehr befreiten, und in sich ruhenden, oder besser ausgedrückt, ihre sexualität und sinnlichkeit lustvoll auslebende und aber auch die frustrierte, sich wegwendende, verbitterte frau.
..



Ich sehe es ähnlich wie Ispy. (Auch was die Entwicklung d. Männer betrifft. Ich bin eine Frau und will nur darauf Bezug nehmen)

Die aufgestellte These und die Einschätzug der Frau ab ca 40 teile ich und erweitere diese.

Ich behaupte, die These stimmt. Eine nicht unerhebliche Zahl Frauen, nicht erst ab ca 40, scheinen Sex nicht als wechselseitiges Vergnügen zu sehen, sondern als Fangseil, um Kinder, Beziehung, Absicherung, was auch immer zu erhalten. Ich behaupte, diese Frauen spüren weder mit 20 noch mit 40 ihrer Lust nach, sondern sehen Sexualität als dazugehörend an, um...

Natürlich schläft dann mit ca 40 sämtliches Interesse daran ein, Kinder sind ja da, nicht mehr möglich und nur wenn sich der Beziehungsstand verändert,wird erneut vorgetäuscht, an sexuellem interessiert zu sein. Ich lese hier von Frauen, die offensichtlich eine so niederschmetternde Ansicht von Begegnungen mit Männern haben, dass ich manchmal entsetzt bin.

Jetzt könnte man darüber diskutieren, was zuerst da war. Die Unlust oder die Unwissenheit über den Stellenwert vom Trie b Sexualität. Man könnte unterstellen, dass diese Frauen nie erfüllende Sexualität gelebt haben, weil..
Es gibt (für mich) nur ein weil und dieses liegt nicht im aussen, am Mann, sondern an der inneren Einstellung der Frau. Es ist (für mich) völlig unerheblich, was Prägung ist, als erwachsene Person ist Frau für ihre Unlust verantwortlich.

Diese ist ja per se nix Schlechtes, sie wird es erst, wenn Sexualität benutzt wird, vorgetäuscht, weil sie etwas völlig Anderes damit bezweckt als Sex sein sollte.

Dem zweiten Teil der Aussage, dass der Nachwuchs möglichst verschieden Gene haben soll, widerspreche ich. Die Nachkommenschaft aus einem Pool ist bis heute für viele DAS nonplusultra.



Halkyonia


Geschrieben


@ispy - wie ist es denn in Deinen Beziehungen gewesen?


ich dachte, ich hätte diese frage aus persönlicher sicht beantwortet, aber dann noch mal etwas deutlicher.
ich habe es durchaus unterschiedlich erlebt.

mal war ich der scheinbar lustvollere initiator, ähnlich wie bei dir.
es gab aber auch beziehungen, da entwickelte es sich umgekehrt.
und auch nahezu auf gleichem level bestehnde gier nach einander gab es.


Geschrieben

Hi ,
das ist ein auf und ab mit Tendenz zu mehr , besonnders im Sommer
Je weniger Kleidung ich anhabe umso öfter überkommt mich die Lust, ganz unabhängig von der Dauer meiner Beziehung.
Das mögen die meisten vielleicht nicht verstehen, ist bei mir aber so.

Gruß Gaby


Geschrieben

[Unlust] ist ja per se nix Schlechtes, sie wird es erst, wenn Sexualität benutzt wird, vorgetäuscht, weil sie etwas völlig Anderes damit bezweckt als Sex sein sollte.



Und wer entscheidet, was Sexualität sein darf, soll, muss? ...

Vorgetäuschte Lust ist wie andere unechte Gefühle: schwer dauerhaft durchzuhalten und bedroht die Beziehung, die sie kurzfristig erhalten soll, in längerfristiger Sicht.

Hat mit der Frage der TE insofern nur begrenzt zu tun, als es bei Frauen - selten womöglich auch Männern -, die ihre eigene Sexualität nie entdeckt haben, ja keine Entwicklung der eigenen Lust gibt, sondern nur der Menge an Sex, die sie trotzdem zulassen.


Also zurück zum Kern des OT ...

Die Frage nach einem Lustlevel, der sich über die Zeit entwickelt, beinhaltet zunächst eine Glättung, eine gleitende Mittelung, da sich der tages- oder stundenaktuelle Wunsch nach Sex of kurzfristig und sprunghaft ändert.

So wie es Tage der Unlust in lustvollen Phasen gibt, kann es auch in Zeiten geringen sexuellen Interesses Momente geben, in denen der Wunsch nach Sex heftig Bahn bricht.

Auch die gerade erwähnten saisonalen Schwankungen oder andere klar mit äußeren Faktoren korrelierte Phasen, sagen ja nichts über eine innere Veränderung der eigenen Lust auf den Partner aus.

Zu den längerfristigen inneren Entwicklungen hat Megamod in der ersten Antwort das Wesentliche schon gesagt: es gibt ein Auf und Ab der Lust über die Zeit, nach meiner Erfahrung in der Regel bei beiden Beteiligten.

Diese Entwicklungen sind aber nicht &lthöheres Wesen eigener Wahl&gt-gegeben, sondern durchaus beeinflussbar. Durch den einzelnen und im Wechselspiel der Partner. Systematisch wird das von Paar- oder Sexualtherapeuten umgesetzt. (Natürlich gibt es auch Grenzen, zum Beispiel bei medizinisch bedingten Faktoren.)

Durch solche Mechanismen können dann auch die oben von mir ausgeschlossenen äußeren Faktoren zu tiefergehenden Veränderungen führen.

Fazit:

meine Antwortmöglichkeit gibt sowieso mal wieder nicht



Gilt für mich genauso. Spätestens wenn man über 'ein paar Jahre' hinausgeht.


Geschrieben (bearbeitet)


@Ballou Ich würde den Schwerpunkt der Diskussion aber lieber auf die Erfahrungen der User legen und nicht auf die wissenschaftliche Erklärung (die aus dem Stern stammt).



Das lässt sich ganz einfach realisieren: die Erklärung gar nicht erst bringen und nicht für wissenschaftlich erklären - zumal sie aus dem Stern stammt!


** edit by mod - Textteile entfernt/Reaktion auf gelöschtes Posting. **


bearbeitet von MOD-Brisanz
Geschrieben

@Hirtengott - wenn der Sex durch zunehmende Intimität abnimmt, muss das nicht mit der Lust auf Sex korrespondieren. Wie entwickelt sich die Lust bei Dir, wenn durch zunehmende Intimität der Sex weniger wird?



Da ich nicht mehr in einem monogamen System lebe - wird meine Antwort auf die Frage nicht unbedingt zielführend sein.

Sex, Lust und Beziehungen sind in meinem Leben - drei Dinge die sich unabhängig von einander entwickeln.

Aktuell ist es so das meine intimste Beziehung nach 9 Jahren quasi sexfrei ist (aktuell sexuell nicht kompatibel) - und in einer relativ frischen Beziehung (1 Jahr), die aber weniger verbindlich ist, Sex ein große Bedeutung hat - ich habe aber keine Ahnung wie das in ein paar Monaten aussieht.

Ich habe Erfahrungen mit einer über 20 Jahre langen monogamen Beziehung und da war die unterschiedliche sexuelle Entwicklung ein Problem. Damals lag meine Wahrnehmung noch auf der persönlichen Verantwortung des Einzelnen für die positive Entwicklung von Sexualität in der Partnerschaft - diese Verwortung würde ich heute zum großen Teil leugnen, da sich die Lust- und Bedürfsnissentwicklung der Kontrolle des Einzelnen entzieht und ich außerdem niemand anderen die Verantwortung für meine Befriedigung zuweisen möchte.

Pan


Geschrieben

In meiner 9-jährigen Beziehung war es ein Auf und Ab.
Da wir Kinder haben, irgendwo auch verständlich.

Dieser Umstand scheint mir in dieser Befragung nicht berücksichtigt.


Der andere Umstand ist der der hormonellen Verhütung.
Nahm ich die Pille, sank meine Lust streckenweise gen Null - über Monate.


single_willy40
Geschrieben

Der Wunsch ist öfters da, wenn man keine Partnerin hat.

War zwar nicht deine Frage, aber ein Punkt.

Ich sehe ab einem bestimmten Punkt keine Weiterentwicklung.

Zum Vergleich nehme ich ein altes weißes Hemd. Auch wenn ich es blau färbe, so ist die Freude daran im vergleich zu einem neue gleich NULL.

Es wäre nur ein Behelf.


Geschrieben

Und wer entscheidet, was Sexualität sein darf, soll, muss? ...

Vorgetäuschte Lust ist wie andere unechte Gefühle: schwer dauerhaft durchzuhalten und bedroht die Beziehung, die sie kurzfristig erhalten soll, in längerfristiger Sicht.
.




Ich bin sicher, du weisst, wie das in dem Kontext gemeint ist.

Es geht um Vortäuschung von Lust auf den Partner (oder den, der es werden soll) um andere Zwecke damit zu verfolgen. Und natürlich bedroht es Beziehung.

Halkyonia


Banggangster001
Geschrieben

...ficken geht immer.... in einer Beziehung , ausserhalb und mittendrin


Geschrieben

Nein - eben nicht! In vielen langjährigen Beziehungen findet kaum noch Sex statt. Findet er aber außerhalb dieser Beziehung statt, bedeutet das nicht selten das Ende der Beziehung.


@sinnliche - es geht nur um die Lust, nicht um das Ausleben.

Auch das kann ich schlecht beurteilen. Mein Mann verlor schon deutlich vor diesen 7 Jahren sein Interesse an Sex und wenn ich nicht gefordert werde, kann ich mich schlecht verweigern. Ich habe aber durchaus wechselnde Sexualpartner, von daher komme ich auch nicht auf diese 7 monogamen Jahre.

Aber stimmt das denn generell? Mir wurde eher berichtet, dass die Frau ihre Libido verlor, als sie die gewünschte Kinderanzahl hatte. Klar, kleine Kinder sind stressig, man ist selten lange ungestört und außerdem scheinen sich viele Frauen mit ihrem schwangerschaftsveränderten Körper nicht mehr wohl zu fühlen. Allen Ernstes - in einer Umfrage, de ich auf einer Frauenseite durchgeführt hatte, äußerten einige Frauen Bedenken, dass ihr Mann sich vor ihrer Dammschnittnaht ekeln würde und fühlten sich vaginal verstümmelt. Leider kommunzierten sie das selten ehrlich, sondern gaben sich lustlos.

Ich fürchte, es ist wirklich schwierig, sich als Paar aus dieser Abwärtsspirale zu befreien! Man richtet sich irgendwie ein! Keine Ahnung, was passieren würde, wenn mein Mann plötzlich wieder eine "normale" Ehe führen wollte. Nach all den Jahren der Zurückweisung und all meinen teilweise unglaublich guten Erfahrungen mit anderen Männern, hätte ich definitiv ein Problem mit Samstag- vor-dem-Einschlafen-Sex!

Oliver - da du es selbst thematisiert hast - mal eine neugierige Frage: Wie gehst du damit um? Frustriert es dich, dass deine Frau nie die Initiative ergreift oder ist es ganz praktisch - da sie ja zumindest gerne mitmacht, wenn du Sex möchtest! Mir berichteten nämlich zahlreiche Männer, wie sehr es sie frustrieren würde, sich nie begehrt zu fühlen. Manche haben gar den Eindruck, die Frau könnte problemlos ganz verzichten....

Tja - was allerdings etwas im Gegensatz zu dem steht, was mir Männer mit verheirateten Geliebten erzählen. Da mutiert dann die lustlose Ehefrau zum männermordenden Vamp....

Je länger ich mich mit dem Thema befasse, desto mehr habe ich den Eindruck, das gesellschaftliche Ideal der monogamen Beziehung entspringt Grimms Märchen!


Geschrieben (bearbeitet)


und außerdem scheinen sich viele Frauen mit ihrem schwangerschaftsveränderten Körper nicht mehr wohl zu fühlen.


Ich meine, dass die Anzahl derer eher gering ist.
Sollst Du deswegen immer von Dir auf Andere schließen?


Allen Ernstes - in einer Umfrage, de ich auf einer Frauenseite durchgeführt hatte, äußerten einige Frauen Bedenken, dass ihr Mann sich vor ihrer Dammschnittnaht ekeln würde und fühlten sich vaginal verstümmelt.


Meine persönliche Erfahrung:
Die Dammschnitt-Naht war eine kurze Zeit absoluter Lustkiller. Aber nicht, wie von Dir vermutet, weil ich dachte, er könnte sich ekeln, sondern weil es einfach nur schmerzte - noch Monate danach.
Bei meinem nachfolgenden Nachwuchs habe ich diesen Schnitt verboten und danach keinerlei Probleme gehabt.
Das als OT nur nebenbei.



Keine Ahnung, was passieren würde, wenn mein Mann plötzlich wieder eine "normale" Ehe führen wollte. Nach all den Jahren der Zurückweisung und all meinen teilweise unglaublich guten Erfahrungen mit anderen Männern, hätte ich definitiv ein Problem


Könntest Du ihm dasselbe gönnen?
Was wäre, wöllte er doch wieder Sex - nur nicht mit Dir?


.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

..

Aber stimmt das denn generell? Mir wurde eher berichtet, dass die Frau ihre Libido verlor, als sie die gewünschte Kinderanzahl hatte. ..



Von wem? Von den Frauen?



Halkyonia


Geschrieben

Wenn ich meine beiden längsten Beziehungen anschaue, dann würde ich sagen, dass in der einen Beziehung der Sex irgendwann weniger wurde, danach ganz einschlief und ein paar Monate darauf dann die Trennung da war. Das war also weniger einsetzende Lustlosigkeit, als vielmehr ein emotionaler Abnabelungsprozess. In der anderen Beziehung gabs den nicht - das war bis ein paar Wochen nach der Trennung richtig geil. Wir haben auch im Nachhinein den Sex beide auf der Positivseite verbucht ...


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