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Emotionale Reife


Al****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 9 Minuten, schrieb neverdown1980:

Reife zeichnet sich im übrigen auch aus, den Post richtig zu lesen. Nur mal so für die Männer die hier ihren Senf abgeben! Bin gespannt wer es merkt.

Der ist gut 👍😅

Einen schönen guten Morgen sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bedanke mich im Voraus schonmal für die vielen korrekten Antworten von Euch und bin weiterhin auf Rezension gespannt!

Ich kann mich dem nur anschließen! 👍

vor 3 Stunden, schrieb Appollodors:

Ein geflügeltes Wort. Mahatma Mahatma nicht. 😁

😅

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb UnDERcutROman:

Das der Verstand über die Gefühle herrscht.. Ich habe mich früher in fast jede Frau verliebt die interesse an mir gezeigt hat und gefühle entwickelt obwohl ich gar nicht wusste ob sie wirklich zu mir passt oder ich sie real gesehen habe.. Ich habe schon Zukunftspläne gemacht und mir über bestimmte Sachen Gedanken gemacht obwohl man sich noch gar nicht kannte.. Ich habe mich meistens dadurch unter Druck gesetzt und es ging alles kaputt. Dadurch war es nicht möglich einfach nur mit einer Frau befreundet zu sein oder eine sex Beziehung zu haben.. Mittlerweile habe ich meine Gefühle im Griff. Ich fühle zwar was für die Frauen mit denen ich mich unterhalte aber verliebe mich nicht gleich aber dafür kann ich mehr darüber reden was ich denke und fühle....

Da muss ich aus eigener Erfahrung mitgehen. Aber ich habe die Frauen immer real getroffen. Und ich weiß auch, dass Diese sich auch in mich verliebt hatten. Dieses Jahr durfte ich auch das erstmal die Erfahrung machen, mit der "Androhung" von Liebes-bzw. Sexentzug, was mich persönlich sehr irritiert hat, weil ich sowas bis Dato nicht kannte. Konnte ich im ersten Moment nicht mit umgehen. Aus heutiger Sicht sehe ich es etwas anders und entspannter. Als Spiel von Ihr. Zumal wir immer Sex hatten, auch nach dieser Aussage von Ihr. Meine Frage ist, ob Diese extreme Verliebtheit gegenüber einer Frau nicht vielmehr einer obzessiven Liebe bzw. Begierde durch dementsprechenden Hormonhaushalt beim Mann entspricht. Erhöhte Hormonwerte ect. ... Die dann in gewisser Abhängigkeit zu ihr stehen und auch sie Diese unbewusst oder bewusst steuern kann, auch in Bezug auf Ihre emotionale Reife.

Z.B. weniger Hormonausschüttung bzw. Minderung beiderseitiger Libido durch Enttäuschung. ...

vor 3 Stunden, schrieb Paddy1982:

Reife entwickelt sich hier außerhalb. Und wenn überhaupt im Leben. Reales Leben, nicht hier... dazu Smartphone weglegen und am Leben teilhaben. Man hört nie auf sich zu entwickeln.

Da hast du absolut Recht.

Aber es ist richtig gut, dass es hier die Möglichkeit gibt, Themen zu eröffnen und in Interaktion mit Menschen zu treten, die nicht um die Ecke wohnen 😉

Geschrieben
naja wenn er z.b. keine dickpics verschickt oder nich mit hey ficken daherkommt :-)
Geschrieben
Da spricht man ja von Gefühlen, bei Emotionaler Reife an sich. Zu sich selbst zu stehen und somit zu seinen Gefühlen, keinen etwas vormachen, vor allem nicht sich selbst.
Geschrieben
Emotionale Reife? Wenn ER bei ner Schnulze mit mir um die Wette flennt. 🙈
Geschrieben
Empathie, Ehrlichkeit. Zu seinem Wort zu stehen, Respekt, gegenüber anderen, egal welchen Alters...Fehler eingestehen zu können... Aber auch das Wissen, was er braucht, um zB glücklich zu sein, zu wissen, wer ER ist... Und: Keine Angst hat, seine Gefühle zu zeigen
Geschrieben
Ich interpretiere es so Gefühle zu zulassenauch mal zu weinen. Zu seinen Gefühlen zu stehen. Und bereit für was ernstes ist mut allen positiBen und negativen Seiten.
Geschrieben
Hier nicht nach der schnellen Rein-Raus-Nummer zu suchen bzw. zu schreien, sondern die Frau als Frau zu sehen, auf ihre Wünsche einzugehen, ihr zuhören zu können, gute Gespräche mit der Dame oder dem Paar führen zu können usw.
Geschrieben
Emotionale Unreife und zu verführen wissen schließen sich für mich aus, bzw. ist ersteres für mich zwingend notwendig, dass zweiteres gelingt. Die Kriterien der Reife haben für mich u.a. mit Selbstsicherheit und Souveränität, vor allem aber mit Empathie und der Fähigkeit zum Perspektivenwechsel zu tun.
Geschrieben

Jemand, der schon einige emotionale Höhen und Tiefen durchlebt hat - daraus gelernt hat und daran gewachsen ist.

Aber wie bei so vielen individuellen Eigenschaften - auf jeden wirkt es anders.

Geschrieben

Nun - ich gehöre zwar nicht zu den primär Angesprochenen, aber ich kann's mir nicht verkneifen, meinen hobbypsychoanalytischen Senf dazu abzudrücken, u.a. deswegen, weil ich mich selbst als ausgesprochen "emotional unreif" beschreiben würde.

Ein zentraler Punkt in der psychoanalytischen Sicht auf den Menschen ist die "Libidoökonomie", die bei jedem Menschen anders ist und sich im Laufe des Lebens auch verändert. Libido - das ist die ursprünglich "schier" sexuelle Lust, die sich aber größtenteils "sublimiert", auf höhere kulturelle Stufen hebt. Salopp formuliert: alles, was wir mit Leidenschaft tun, tun wir mit der Energie der ursprünglich sexuellen Libido. Auch Briefmarkensammeln kann so eine Sublimation sein - ein "Objekt", genauso wie ein anderer Mensch, ein Sexualpartner, Kinder, Eltern … ein Beruf, jedwedes Hobby, ein Tier, ein Haus, eine Wohnungseinrichtung bis hin zu Abstrakta wie einer politischen oder religiösen Überzeugung: "die gute Sache". In einer von Freuds genialen Methaphern vergleicht er die Libido mit der Amöbe, jenem Einzeller, der keine feste Körperform hat, sondern ihre "Pseudopodien" (Scheinfüsschen) in jede Richtung ausstrecken und auch wieder einziehen kann, mit der Folge, daß die Substanz, die in einem dieser Pseudopodien gesteckt hatte, anderen Teilen der Amöbe zufließt. Und genauso verhält es sich mit der Libido: sie streckt sich unterschiedlichen Objekten entgegen und "haftet dort an" - es kommt zur "Objektbesetzung".

Und jetzt bin ich am springenden Punkt: ein Kennzeichen des erwachsenen Menschen ist seine "Objektkonstanz", dh daß sich seine Libido nur recht zögerlich auf ein potentielles Objekt hinbewegt, aber wenn es einmal zur Objektbesetzung gekommen ist, dort auch über lange Zeit verbleibt, idealerweise für den Rest des Lebens, auch dann, wenn diese Objektbesetzung über "Durststrecken" hinwegkommen muß - so wie ein "richtiger" Fußballfan seinem Verein auch dann die Treue hält, wenn er "absteigt" und voller Zuversicht und Leidenschaft das seinige tut, damit wieder bessere Zeiten kommen können.

Und genau dieser psychoanalytische Begriff der  "Objektkonstanz" scheint mir doch recht weitgehend dem zu entsprechen, was im Startpost mit "emotionale Reife" gemeint gewesen sein könnte ?

 

Geschrieben

Können, wollen oder dürfen statt müssen.

Geschrieben

Emotionale Reife bedeutet, dass man gelernt hat, seine Emotionen zu kontrollieren, so dass  man selbst und andere nicht unter ihnen leiden müssen. Reif ist aber auch jemand, der Verantwortung für sein Handeln übernehmen kann und zur Selbstreflexion fähig ist. Aber entscheidend sind Empathie, Verlässlichkeit und Authentizität. Jedoch sind gerade hier nicht viele Menschen authentisch, eben weil die Anonymität des Internets es leicht macht, in irgendwelche Rollen zu schlüpfen, um andere Menschen zu imponieren. 

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