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Schlechtes Deutsch - ein Ausschlusskriterium?Schlähchtes Deusch - ein Auzschlussssgriedärium?


SonnenblumenKavalier

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Nix gut deutsch, nichs shreibe könne, aba imma geil und oft.

Verspricht nichts, hält es aber trotzdem :D

 

Geschrieben

Langatmige gestelzte unpräzise Texte finde ich persönlich viel schlimmer als Rechtschreibfehler. 

 

Geschrieben
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Schlechtes Deutsch - ein Ausschlusskriterium?

was mich betrifft, ein ganz klares JA!

vor 14 Stunden, schrieb Frieda2018:

Manche sagen und schreiben auch..besonderst oder anderst. Da gibt es mit Sicherheit noch ganz viele Beispiele... 

wöllte oder frägte...da rollen sich bei mir immer die fußnägel auf

Geschrieben

Wöllte ist doch klasse! Können aber nicht wollen = wöllte. 

Geschrieben
Nochmal zu dem Thema, ich bin im Kohlenpott aufgewachsen und mir tun so grammatikalische Ausrutscher wie "unsa Omma ihr sein Auto" oder "komma bei mich bei" schon mächtig weh oder die Schwaben, die DEN Butter auf DAS Teller legen oder MIR arufen wollen, irgendwie zwar ganz niedlich, aber dennoch gewöhnungsbedürftig
Geschrieben (bearbeitet)

Also ich mag das Kohlenpottisch.... Vermutlich auch beziehungsbedingt :joy:

Dat hat wat, irgendwie hat dat wat ... :joy:

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Ich wöllte dä Omma ihr Sproch jo verstonn, äver bem umjewinne fällt mia andoarnd der Butter uff dä Omma ihr Teller. 

Geschrieben
@TE, Was ist Deutsch? Und ja, nur sich auf Deutsch zu begrenzen ist "ein Schlechter Deutsche'r" !!!! Danke für dein beitrag! 🤔😎
Geschrieben
Am 7.11.2018 at 10:19, schrieb SonnenblumenKavalier:

...Wie wichtig ist Euch Rechtschreibung und Grammatik?

Mir gefällt es wenn ich an der Sprache / Schrift erkenne, ob mein Kommunikationspartner (zu) viel vor RTL TV sitzt, sich aus der BILD "Zeitung" bildet" oder selbstständig mitdenken will. Leute, die "anderst" schreiben oder "umso.... umso...." Formulierungen nutzen, machen sich meiner Meinung nach zu wenig Gedanken um unsere Sprache, denn das wird so langsam missverständlich.

Ab gesehen davon sind mir weder Rechtschreibung noch Grammatik besonders wichtig. Es sollte einfach verständlich und passend sein....

Geschrieben (bearbeitet)

Ein schönes vorbildliches Beispiel Sprache zielgerichtet zu nutzen ist das Jobcenter. Verfolgungsbetreuung, Aktivierungsmassmassnahme, fürsorgliche Belagerung, Sanktionen, Fördern und Fordern... 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Hobbydick:

Ein schönes vorbildliches Beispiel Sprache zielgerichtet zu nutzen ist das Jobcenter. Verfolgungsbetreuung, Aktivierungsmassmassnahne, fürsorgliche Belagerung, Sanktionen, fördern und fordern... 

Und textlich und inhaltlich an die überlieferten Vorbilder, deutscher Juristen an Andersgläubige im letzten Jahrhundert, angelehnt. Ich weiss, eigentlich sollte man solchen Sachbearbeitern eine Kanone auf den Tisch legen und sie auffordern, nach alter deutscher Sitte, zu "kündigen" ;)

Hab mal ne Zeitlang als Bevollmächtigte, bei Leuten, die mit solchen Ämtern Ärger hatten, ausgeholfen.

Interessant finde ich nur, dass heutige deutsche Na... den Umgang mit der deutschen Sprache, fast vollständig verlernt haben, als hätten die deutschen Bürokraten, deren Hirne vollständig "assimiliert"...

Geschrieben

So richtig geil fand ich die Berliner "Anmeldeversuchsbescheinigung" ... :joy:

Geschrieben (bearbeitet)

Der BER hatte 12 Jähriges Jubiläum. Müssen nicht alle 10 Jahre die Brandschutzkabel erneuert werden? :sweat_smile:

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Outdated also korrigiert
Geschrieben
vor 20 Stunden, schrieb Bolero2000:

Also, ich sortiere dich nicht aus und finde es klasse, dass du so offen damit umgehst.

Ich finde es schade, dass viele andere es nicht schaffen und sich von Ignoranten Leuten, ausgrenzen lassen. 

Ebend😊

Warum versuchen es zu verbergen kommt eh raus. Ja ich steh dazu gehört halt zu mir.  Obwohl die meisten Frauen hier damit ganz gut umgehen. 

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb DerLustvolle22:

Warum versuchen es zu verbergen kommt eh raus. Ja ich steh dazu gehört halt zu mir.  Obwohl die meisten Frauen hier damit ganz gut umgehen. 

Deine Stärke haben viele leider nicht und gehen unter. Dir alles Gute

Geschrieben
vor 20 Stunden, schrieb Hobbydick:

Ganz genau! Wenn man die Rechtschreibung zu hoch hängt verbaut man sich selbst etwas.

Es könnte einem vieleicht was entgehen ein netter Mensch guter Kontakt oder mehr. Für mich ist sowas eine Kleinigkeit unf deswegen einen Menschen auszuschließen ist für mich gemein. Aber jeder hat so seine ganz anderen Vorstellungen und Sachen die einem wichtig sind.

vor 2 Minuten, schrieb Bolero2000:

Deine Stärke haben viele leider nicht und gehen unter. Dir alles Gute

Ja das ist sehr schade. Danke dir auch.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich gestehe, daß ich zur Rechtschreibung nicht auf allerbestem Fuße stehe, alldieweil ich Leck-ass-***ie habe und viel zu faul bin, um jedesmal ein Korrekturprogramm über mein Gesülze drüberlaufen zu lassen. Dementsprechend tolerant bin ich gegenüber ähnlich Beplagten. 

Und auf der Blödelebene möchte ich als Rechtsassessor noch auf meine beiden allerliebsten Stilblüten des Juristengedeutsches aufmerksam machen, nämlich den

"Fortsetzungsfeststellungswiderspruchsentscheid" aus dem Dschungel der Verwaltungsgerichtsordnung 

sowie die

"Beischlafersatzhandlung" aus dem Sexualstrafrecht.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb Thorben-Hendrik:

Also ich mag das Kohlenpottisch.... Vermutlich auch beziehungsbedingt :joy:

Dat hat wat, irgendwie hat dat wat ... :joy:

Gegen gepflegt, lokale Mundart ist nichts einzuwenden.

Hat viel mit Spaß an der Sprache, mit Wortwitz und Humor zu tun.

Aber man sollte eben Beides beherrschen, verstehen und wissen, was wann und wo am Besten kommt.

Vernünftiges und weitestgehend einwandfreies Hochdeutsch kommt im Geschäftsbrief besser.

Oder im Bewerbungsschreiben (bei PPE)

Geschrieben

Ich habe nichts gegen vertippsler, das passiert jedem mal. Das lesen tut aber mittlerweile sehr oft weh...

Geschrieben
Am ‎07‎.‎11‎.‎2018 at 17:35, schrieb asslover_dd:

"am optimalsten" - auch son Knaller.

"dasselbe ./. das Gleiche"

 

Und mir persoenlich brauch da auch niemand mit "Mundart..Dialekt" kommen: Ich habe schon Menschen in allen möglichen Dialekten - ja, auch die angebl. Literatursprache sprechenden Hannoveraner*innen - "wie und als" verwechseln hören. 

 

 

Und das empfindest du ernsthaft als "schlimm"? Du "beurteilst" Menschen anhand solcher Banalitäten? Reichlich oberflächlich in meinen Augen.

Geschrieben
vor 12 Stunden, schrieb BlueVelvet:

Und das empfindest du ernsthaft als "schlimm"? Du "beurteilst" Menschen anhand solcher Banalitäten? Reichlich oberflächlich in meinen Augen.

Wo schrieb ich doch gleich etwas von "schlimm"?

Oder wie genau habe ich 'Menschen beurteilt'?

Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es manche Menschen gibt, denen die Fähigkeit zum schriftsprachlichen Ausdruck sehr weitgehend fehlt - obschon sie mindestens durchschnittlich intelligent und gebildet sind, manchmal sogar sehr kluge Menschen. Aber sie haben zum Schreiben niemals im Leben eine Beziehung aufbauen können. Was durch Schule und Ausbildung irgendwann mal aufgebaut wurde, hat sich im Laufe des Lebens verloren. Diese Menschen haben auch regelmässig Berufe ausgeübt, in denen sie nur sehr wenig schreiben mußten. Dazu gehören nicht nur die handwerklichen Berufe, sondern auch sehr hohe Berufe.

Die größten schriftsprachlichen Krüppel, die ich kenne, sind die Ärzte. Das "Weisswelsch" ist dazu ausgelegt, schnell Notizen machen und diese auch schnell lesen zu können und wenn es mehr zu schreiben gibt, haben Ärzte oftmals "ihre Leute", nicht selten den (Ehe-)Partner. Wenn sie dann mal selbst in die Verlegenheit kommen, dann stakern sie sich durch ein Kasernenhof-Deutsch à la Friedrich Wilhelm III, daß es einem nur so graust.

Bei mir selbst ist es auch so, daß ich aufgrund gewisser, meiner psychosomatischen Hautkrankheit geschuldeten Umstände seit 2012 über mehrere Jahre fast völlig isoliert leben mußte und in dieser Zeit meine mündliche Sprachkompetenz enorm gelitten hat. Als ich dann wieder die ersten längeren Gespräche führte, war jedes 3. Wort ein "Äh" gewesen, wofür ich mich arg schämen mußte …

 

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben (bearbeitet)

Niki, ja, etwas das ich auch zu beobachten glaube. Die Lese- und Schreibkompetenz (und zwar einschließlich des Leseverständnisses) scheint durch alle Schichten abzunehmen, bei unteren Schichten mitunter bis nahezu auf null.

Sozialer Sprengstoff kommt hinzu, wenn zudem noch nicht einmal die schulischen Voraussetzungen gegeben sind. Diese Menschen sind schlichweg nicht in der Lage schriftlich anders als im Smartphone-Stil zu kommunizieren. Das führt dazu, dass sie nicht in der Lage sind, mit Behörden schriftlich zu kommunizieren und versuchen Dinge, die zu regeln sind, durch Anrufe dort zu regeln. Was natürlich mitunter ganz böse schief geht, beispielsweise wenn Fristen für (an die Schriftform gebundene!!!) Rechtsmittel versäumt werden.

So wird dann beispielsweise aus einmal Schwarzfahren ein Gerichtsvollzieher, der mit einem Haftbefehl (Erzwingungshaft bezüglich Vermögensauskunft) und Polizei vor der Tür steht und einen einkassiert. Nur weil man/frau bezüglich dieses "Schreibkrams" den Kopf in den Sand gesteckt hat.

Da werden dann mitunter genau diejenigen auch noch zusätzlich gefickt, denen es wirtschaftlich ohnehin alles Andere als prickelnd geht ....

Auf der anderen Seite muß aber auch gesagt werden, dass die allermeisten Menschen, wären sie diesbezüglich nicht zu träge, sich solche Kompetenzen aneignen könnten. Wenn sie denn wollten.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Und dann gibt es noch so einen in Internet-Foren verbreiteten Typus: den verhinderten Oberfeldwebel, für den die Orthographie zum Ersatzkasernenhof geworden ist, auf dem er seine "gefühlten" Rotärsche schleifen will, bis ihnen das Arschwasser kocht. Sie lesen grundsätzlich schußbereit, mit entsichertem Rotstift, der leider oftmals auch von ganz alleine losgeht und dann auch mal nach hinten: denn ihre materielle Sprachkompetenz, ihr Wortschatz ist sehr gering, und alles, was der Feldwebel nicht kennt, ist natürlich ein willkommener Anlass zum Anschnauzen ...

Und da gibt es diejenigen, die sich auch in ihrem Sprachgebrauch viel zu dick mit der beliebten Niveaukreme einschmieren und ein geziertes, manieriertes Deutsch auf Stelzen absondern, das einerseits irgendwie altväterlich wirkt, andererseits von den Idiosynkrasien der Szene durchtränkt ist - mein Lieblingsbeispiel aus dem Swingerwelsch ist "unser Er" bzw. "Eure Sie". Da hilft dann auch keine Familienpackung Niveaukreme mehr, wenn einem solche sozialüblich gewordenen Klöpse im Hals steckenbleiben. Und weil diese Leute auf ihren sprachlichen Stelzen nur sehr ungeschickt vorankommen, fallen sie öfters mal herunter, die Niveauregulierung versagt und dann pöbeln sie auf einmal wieder los, wie sie es aus ihrer Flaschenbierhandlung gewohnt sind: proll as proll can ...

Ich glaube, da lassen sich noch etliche solcher Typen pflücken ...

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