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die Firma


Empfohlener Beitrag

Der Text ist hei

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Geschrieben

Ich hatte bisher schon fast 200 Bewerbungen geschrieben und stand kurz davor in Harz IV abzurutschen. Zwei Monate hatte ich noch Zeit, meine Situation machte mir Angst. Jeden Tag durchforstete ich das Internet nach Jobs und jeden Samstag mehrere Zeitungen aus der Umgebung. Ich bin ganz ehrlich, als Verkäuferin auf 400 EUR-Basis wollte ich nicht enden, denn dafür hatte ich in meinem bisherigen Lebenslauf zu lange im Büro gearbeitet. Hatte es geschafft mich bis hoch zur Chefsekretärin zu arbeiten. Leider ging die Firma dann in die Insolvenz und ich in die Arbeitslosigkeit. Mittlerweile war ich soweit das ich mich auch auf diverser Stellenangebote der Sachbearbeiterin bewarb. Ich hatte es ja schon einmal geschafft und trotz meines Alter sollte ich es auch noch einmal schaffen mich hochzuarbeiten. Allerdings war ich damals Ende Zwanzig und jetzt zeigte mein Personalausweis an, dass ich Anfang Vierzig war. Zu jung um nicht zu arbeiten, aber fast zu alt um noch einmal Kariere zu machen.

Auch das Arbeitsamt war mir keine große Hilfe beim Suchen einer Arbeitsstelle. Der nette Sachbearbeiter, der für mich zuständig war, hinter dem Schreibtisch, machte viele Angebote, nur leider keine für mich sinnvollen. Er schlug mir vor es doch mal mit Selbständigkeit zu probieren, man würde ja ein Jahr lange vom Arbeitsamt unterstützt oder mal durch die Fußgängerzone zu laufen in die Geschäfte zu gehen um zu fragen, ob eine Mitarbeiterin gesucht wird. Wie bereits gesagt, kein große Hilfe. Hallo, welchen Teil des Gespräches hatte er denn nicht verstanden, ich wollte nicht als Verkäuferin arbeiten und ich wollte wieder ein etwas sichere Zukunft und nicht weiterhin diese Ungewissheit.

Es war Samstag und ich wälzte mal wieder mal alle Zeitungen durch. Dieser Samstag war auch schon mal bei der Suche erfolgreich es ergab sich, dass ich fünf Bewerbungen schreiben konnte. Also setzte ich mich wie fast jeden Samstag Abend an meinen Computer um die Bewerbungen aufzubereiten statt wie Andere um die Blöcke zu ziehen. Nicht nur das ich keine Arbeit hatte, sondern zu meinem Leid war ich zu dieser Zeit auch noch Single. Viel Spaß hatte ich zu dieser Zeit nicht in meinem Leben, aber dies sollte sich bald aufgrund einer dieser Anzeigen drastisch ändern.

Ich schickte also am kommenden Montag einige Bewerbungen per Post ab, denn einige Arbeitgeber wollten trotz Computerzeitalter immer noch die Bewerbungen in Papierform. Nur drei Tage später lag ein Brief in meinem Briefkasten, er war dünn also schon mal keine Absage, dachte ich bei mir. In meiner Wohnung angekommen ries ich nervös den Umschlag auf und ja es war keine Absage, sondern ein Vorstellungsgespräch sollte ich vereinbaren. Meine Freude hielt sich in Grenzen, denn schon des öfteren war ich an diesem Punkt, aber leider ergab es sich dann immer beim oder nach dem Gespräch, dass ich zu alt war oder zu überqualifiziert oder oder oder.

Aber es war eine weitere Chance in die richtige Richtung. Ich holte meinen Ordner “nicht erledigte Bewerbungen” zur Hand. Da ich gelernt hatte die abgeschickten Bewerbungen alphabetisch nach den Firmennamen abzulegen brauchte ich auch nicht lange um die Anzeige wiederzufinden. Ich dachte bei, man war dieser Ordner schon voll. Aber es lag nicht daran, dass ich noch so viele offene Bewerbungen hatte, sondern daran, dass die Firmen es in der heutigen Zeit noch nicht einmal für Nötig befanden eine Absage zu schicken oder noch schlimmer sich gar nicht zu äußern.

Ich überflog noch einmal die Stellenausschreibung. Ihre Hauptaufgabe ist es unserer Firmenassistentin zu unterstützen. Sie arbeiten in einem kleinen Team in einer ungewöhnlichen Branche mit internationalem Hintergrund. Als Teamplayer besitzen Sie Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent.
Sie möchten mit uns ehrgeizige Ziele verwirklichen und in einem spannenden Wachstumsmarkt eine interessante Herausforderung angehen? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen.

Dann griff ich todesmutig sehr spontan zum Telefonhörer und wählte, die auf dem Schreiben angegebene Telefonnummer. Denn sonst immer lies ich mir Zeit um mir zu überlegen auf was ich wie antworten werden. Und da mich dieses Ritual bisher nicht weitergebracht hatte, was soll es, immer ab und an mal etwas Neues ausprobieren. Wie auf dem Schreiben angegeben war ich direkt mit der Assistentin der Geschäftsleitung Frau Mausekind verbunden. Ich stellte mich ihr vor und teilte ihr mein Anliegen des Telefonats mit. Wir vereinbarten einen Termin direkt am nächsten Tag, ich hatte ja jede Menge Zeit.

Am nächsten Morgen durchforstete ich noch das Internet nach der Firma, aber meine Suche war vergebens, ich konnte nichts über diese Firma finden. Das war natürlich keine guten Voraussetzungen für das mir bevorstehende Vorstellungsgespräch, denn eigentlich sollte man ja schon wissen was sich hinter der Firma so verbirgt. Egal, wie gesagt ich fand leider keine Informationen.

In der Firma wurde von der Rezeption bei der Firma telefonisch angemeldet, denn in dem Gebäude befanden sich 8 Firmen. Die freundliche Dame von der Rezeption forderte mich auf in den vierten Stock zu fahren und am Aufzug zu warten, da würde mich Frau Mausekind abholen. Ich fuhr also in den vierten Stock mit dem Aufzug. Im Aufzug stehend überkam mich ein mulmiges Gefühl, denn irgendwas war hier anders als ich es kannte. Als sich die Türen des Aufzug aufschoben stand dort schon Frau Mausekind. Frau Mausekind war eine atemberaubende Erscheinung, Bestimmt 1,75 cm gross, blonde lange Haare, riesen große grüne Augen, und nicht nur die Augen waren riesig, auch ihre Brüste, die waren bestimmt Körbchengröße mindestens D, würde ich mal schätzen. Und diese hatte sie in eine passende Bluse eingepackt, aber ganz sicher geizte sie nicht mit ihren Reizen, ganz im Gegebenteil. Ich, als Frau, hatte echt Schwierigkeiten das sich meinen Blick bei der Begrüßung nicht in ihrem Dekolletè festsetzte.


Nach einer wirklich freundlichen Begrüßgung führt mich Frau Mauskind in einen Konferenzraum, bot mir einen Kaffee an, brachte mir diesen an den Tisch und verschwand dann erst einmal mit den Worten, Herr Schmitt einer der Geschäftsführer wird gleich für sie Zeit haben. Aha, die erste Information, es gab mehr als einen Geschäftsführer, soweit so gut, aber das beantwortete meine Frage immer noch nicht, was ich sagen würde, wenn Herr Schmitt mich fragen sollte, warum haben sie sich bei uns in der Firma beworben. Ich denke, dass ihn die Antwort ich suche mit aller Gewalt einen neuen Job, weil ich sonst bald in Harz IV abrutsche.

Während der Wartezeit schaute ich mich fragen, in der Hoffnung, meine Frage beantwortet zu bekommen, im Raum um. Aber auch dies half mir jetzt nicht viel weiter, weil außer einem sehr großen Tisch mit 10 Stühlen, jede Menge Schränke und einer Bar sowie Kaffeemaschine, konnte ich nicht mehr finden. Die Tür ging auf und der Raum wurde von Herrn Schmitt betreten. Das erste was mir durch den Kopf schoss war, arbeiten hier nur gutaussehende Menschen. Herr Schmitt ein großer dunkler Typ Mann mit strahlend blauen Augen. Er kam zu mir reichte mir seine Hand zur Begrüßung und setzte sich dann ans Kopfende des Tisches, so dass uns nun ein Stuhl trennte. Irgendwie kam ich mir ziemlich albern in diesem Moment vor. Warum hatte ich blöde Kuh vorher diesen Stuhl gewählt, keine Ahnung.

Herr Schmitt fing an mit seiner klaren, deutschen, männlichen Stimme zu erzählen. Sie wissen ja aus unserer Anzeigenschaltung leider nicht mit was wir uns hier in der Firma beschäftigen, aber dies war beabsichtigt und er entschuldigte sich für diese Vorgehensweise bei mir. Was war das denn jetzt. Da ich mir absolut blöde vorkam so weit von meinem Gesprächspartner entfernt, fragte ich Herrn Schmitt ob es ok wäre, wenn ich den Stuhl tausche. Und zu meiner großen Überraschung erfreute ihn meine Reaktion, denn wie ich später erfuhr, handelte es sich hier um einen Test. Frau Mausekind hatte es gesteuert, dass ich diesen Platz wählte. Und bestanden hatte der die kleine Prüfung, der keine Scheu hatte, den Platz im Gespräch zu wechseln.

Wo war ich hier gelandet. Ich fand das jetzt schon schlimm, aber im Gespräch mit Herrn Schmitt erfuhr ich, dass sich die Firma mit Sex beschäftigte. Es gab drei Bereiche. Der erste Bereich beschäftigte sich mit dem Verkauf von Sexartikel, für den Herr Schmitt zuständig war. Es sollte für mich ja noch peinlicher kommen, denn als Herr Schmitt von seinem Bereich erzählte, holte er nebenbei, einen Karton mit Sexspielzeugen aus einer der vielen Schränke. Nun wedelte er bei seinen Erzählung mit Dildos und ähnlichen Artikeln herum. Es wäre mir ja bestimmt nicht so unangenehm gewesen, wenn er nicht so wahnsinnig gut aussehen würde.

Dann kamen wir zum nächsten Bereich, der von Herrn Kaiser geleitet wurde, Webcam-Sex. Darüber erzählte er nur kurz, denn während der Einarbeitung würde ich genaueres darüber erfahren. Ebenso kurz waren die Ausführungen über den Bereich vom dritten Geschäftsführer Herrn Müller. Herr Müller kümmerte sich um Veranstaltungen mit sexuellem Hintergrund. Die einzige Frage, die Herr Schmitt an mich stellte, können sie sich vorstellen, in solch einer Firma zu arbeiten und nicht nur zu arbeiten, sondern sich auch damit zu identifizieren? Klar, sagte ich in diesem Moment, ja, ich könne mir dies vorstellen.


Geschrieben

Ein netter Anfang, aber wie gehts weiter.....???

Liebe Grüsse
Peter


Geschrieben

na... ab jetzt wird es dann richtig interessant?
meine neugier ist auf jeden fall hellwach.


Geschrieben

Wow, das ist ja spannend......

Bitte weitermachen !

pauli


Geschrieben

na ja für den Anfang nicht schlecht, aber wie und wann geht es weiter?


Geschrieben

Ich finde, es geht schon mal sehr gut los.

Dann wollen wir mal auf die Fortsetzung gespannt sein....


  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Mein Mund brodelte hinaus, dass ich mir das Vorstellen könne, aber mein Inneres war völlig geschockt. Was ich wirklich davon halte, darüber würde ich mir zu einem späteren Zeitpunkt Gedanken machen. Frau Mauskind kam hinein, Herr Schmitt verabschiedete sich von uns Beiden mit den Worte: Frau Mauskind wird ihnen jetzt noch einmal etwas die Firma zeigen und sie hören dann in den nächsten Tagen von uns.

Fau Mauskind führte mich durch die Büros. Ich lernte zwar fast den kompletten Innendienst kennen, aber von Sex war in diesen Büros nichts zu bemerkten. Nach dem Rundgang brachte Frau Mauskind mich an die Rezeption und verabschiedete sich mit den gleichen Worten wie Herr Schmitt: sie hören dann in den nächsten Tagen wie wir uns entscheiden.

Erst zu Hause angekommen realistierte ich was mir da gerade wiederfahren war, ich hatte vielleicht einen Job, aber einen Job von dem ich niemanden aus meinen Bekanntenkreis erzählen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass mich dann jeder auslachen würde. Ich verwarf erst einmal die Gedanken, denn ich hatte ja noch keine Zusage und ganz ehrlich dachte ich auch nicht, dass sie so ein Mauerblümchen wie mich einstellen würden.

Denn Herrn Schmitt war bestimmt nicht verborgen geblieben wie nervös es mich gemacht hatte als er mit den Sexspielzeugen bei unserem Gespräch herumgefummelt hatte. Und auch Frau Mauskind musste bemerkt haben, dass ich mehr Fragen stellte über die Organisation der Firma als über das Thema mit dem sich die Firma beschäftigte.

Ich konnte mir auch nicht lange darüber Gedanken machen, denn schon am nächsten Tag klingelte mein Telefon und Frau Mauskind teilte mir mit, dass die Firma mich gerne einstellen würde. So super, jetzt hatte ich einen Job und wußte gar nicht mehr, ob ich das überhaupt machen wollte. Trotz meiner inneren Einwende vereinbarte ich einen weiteren Termin mit Frau Mauskind. Ich dachte mir, ich könne mir den Vertrag ja mal abholen und mir dann zu Hause in Ruhe über meine Einwende weitere Gedanken machen. Irgendeine Ausrede, warum ich den Vertrag nicht sofort unterscheiben wollte, würde mir vor Ort schon einfallen.

Ich meldete mich wie schon einmal an der Rezeption an und wurde diesmal von Frau Mauskind unten abgeholt. Wir fuhren dann gemeinsam mit dem Aufzug hoch und gingen in den Konferenzraum indem auch schon das Vorstellungsgespräch stattgefunden hatte.

Frau Mauskind legte eine schwarze Mappe vor sich auf den Tisch und fing sofort an von der Einarbeitungszeit zu sprechen. Die wie folgt aussehen würde. Insgesamt würde sich die Einarbeitungszeit über sechs Monate ziehen. Für jeden Bereich der Firma wurden zwei Monate eingeplant. Danach würde sich dann auch erst herausstellen für welchen Bereich ich als Assistentin der Assistenz eingestellt werde. Frau Mauskind informierte mich darüber, dass dies aus dem Grund noch nicht im Vertrag festgehalten war. Sie stellte mir die Frage, ob ich ein Problem damit hätte. Ich verneinte ihre Frage.

Mit den Worten, den Einstellungstermin hatte sie ebenfalls noch nicht notiert im Vertrag, schob sie mir die schwarze Mappe rüber. Denn wir möchten gerne schnellstmöglich mit der Einarbeitung beginnen, sagte Frau Mauskind zu mir. Einstellungstermine waren für den ersten oder den fünfzehnten eines Monats möglich. Frau Mauskind gab mir nun Zeit um den Vertrag in Ruhe durchlesen zu können. Sie verabschiedete sich von mir mit den Worten, dass sie noch ein Telefonat führen müsse und dann wieder kommt.

Nachdem Frau Mauskind den Raum verlassen hatte, legte ich erst einmal meine Hände auf die schwarze Mappe und atmete sehr tief durch bevor ich die Mappe öffnete. Auf den ersten beiden Seiten stand das übliche Blablabla. Dann ging es aber schon zum Gehalt und den sozialen Leistungen des Unternehmens über.

Ich mußte drei mal hinschauen als ich das Gehalt sah, da ich nicht wirklich glauben konnte, was da stand. Immer und immer wieder sagte ich in Gedanken zu mir, dass was da stand war ein drittel mehr als ich als Chefsekretärin verdient hatte. Bei diesem Gehalt interessierte jetzt nicht mehr, dass was auf mich zukam oder was andere Menschen über meinen Job denken würden. In diesem Moment gab es keine Zweifel mehr, aber das sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt noch viele Male ändern.

Es dauerte noch eine ganze Weile nachdem ich den Vertrag gelesen hatte bis Frau Mauskind zurück kam. Sie fragte mich, ob ich noch Fragen hätte. Nein, die hatte ich ganz sicher nicht bei dem Gehalt, was ich mir natürlich nicht anmerken lies, denn proforma stelle ich eine allgmeine belanglose Frage.

Aber irgendwie war sie mir immer einen Schritt voraus oder konnte sie Gedanken lesen? Sie sprudelte heraus, dass sie weiss, dass es bei diesem Gehalt eigentlich unmöglich wäre die Stelle nicht anzunehmen, besonders, wenn man aus der Arbeitslosigkeit kommt.

Wir einigten uns auf den Einstellungstermin, der am fünfzehnten von uns Beiden bestätigt wurde und schwups nahm sie mit den Worten, ich trage den Termin dann noch nach, die schwarze Mappe an sich. Woher wusste sie denn, dass ich die beiden Verträge schon unterschrieben hatte. Verwirrt schaute ich mich in dem Raum nach Kameras um, aber vergeblich, denn ich konnte keine finden.

So, nun war es endlich soweit. Morgen sollte der Ernst des Lebens für mich beginnen. Am Abend legte ich mir schon einmal meine Kleidung zurecht, die ich für den ersten Arbeitstag für richtig empfand. Aus meiner Zeit als Chefsekretärin hatte ich ja noch genügend davon, die in den letzten Wochen ja nicht wirklich zum Einsatz kommen durften. Aufgrund meiner Erfahrung mit Frau Mauskind wählte ich eine weiße Bluse, darunter würde ich einer meiner weißen BH`s tragen. Am besten den mit der vielen Spitze, da die Bluse etwas durchsichtig war. Dazu meinen eleganten knielangen schwarzen Rock. Wie gerne hatte ich zu diesem Outfit weiße hochhakige Pumps angezogen, aber leider gab mein Schuhschrank dies nicht her. Ich wählte also meine schwarzen mehr bequem als sexy Pumps.

Am Morgen dann wurde ich aufgrund der Aufregung schon vor dem Weckerklingeln wach. Ich hatte also genügend Zeit um mich in aller Ruhe fertig zu machen und fuhr dann in die Firma. Begrüsst wurde ich nicht von Frau Mauskind, sondern von Herrn Kaiser. Er teilt mir mit, dass wir, ja er sagte wir, leider zwei Probleme hätten. Das erste Problem empfand ich nicht so als schlimm, denn er teilte mir mit, dass Frau Mauskind leider wegen Krankheit die ganze Woche ausfallen würde. Das zweite war ein weit größeres Problem für mich, denn er teilte mir mit, dass sich nur Frau Mauskind zur Zeit mit diesem Bereich auskannte und die Firma aus diesem Grund keine Einarbeiterin für mich hatte, aber leider der Einarbeitungsplan nicht umgestellt werden konnte.

Herr Kaiser war ein etwa 170 cm grosser Mann, mit Halbglatze und rundem Gesicht. Er führt mich zu einem Schreibtisch, der im Vorzimmer zu seinem Büro stand. Mit einem zweideutigen breiten Grinsen in seinem runden Gesicht und den Blick auf meine Brüste gerichtet eröffnete er mir, dass dies mein Arbeitspaltz für die nächsten zwei Monate wäre und ich mir bitte meine Tätigkeiten selbst aneignen müsse. Dann verschand er mit den Worten, dass ich ja in meinem Lebenslauf Chefsekretärin angegeben hatte und dass schon schaffen würde, in seinem Büro.

Die ersten beiden Tage lies er mich völlig in Ruhe. Ich durchstöberte nach und nach alles was ich in dem Computer an meinem neuen Arbeitsplatz fand. Durchforstete alle Unterlagen, Kalender sowie Schränke im Büro um mir einen Überblick zu verschaffen. Saugte alle Information auf, die ich durch Unterlagen fand oder von Mitarbeitern, die ich auf dem Flur traf, bekam. Ab und an lief auch mal Herr Kaiser an mir vorbei und fragte, ob ich klar komme. Ich gab mir natürlich nicht die blöse und bejate diese Frage immer wieder. Ganz ehrlich, hätte ich mir gewünscht, dass er mir mal den Hinweis gibt, wenn ich Fragen hätte, ich jeder Zeit zu ihm kommen könne. Aber dem war nicht so.

Da der 15. direkt auf einem Montag gefallen war, schrieb der Kalender heute Mittwoch, den 17.05.2007. Um 10:42 Uhr klingelt das erste Mal das Telefon an meinem Schreibtisch. Ich zuckte zusammen und stand erst einmal unter Schock. Was zum Glück fing ich mich innerhalb der ersten drei Klingelzeichen und ging ran. Es war Herr Kaiser, der mich in sein Büro bat. Sehr, sehr nervös griff ich nach meinem Notizblock und dem Kugelschreiber, denn ich mir bereits auf dem Schreibtisch plaziert hatte. Mir rutschte mein Herz in den Slip, aber es half nichts, ich mußte nun zum Chef ins Büro.


Geschrieben

und mir Rückmeldungen geben, denn von Rückmeldungen und Anregungen lebt die Geschichte, die Schreiberin bekommt die Inspiration weiter zu schreiben oder die Geschichte zu beenden.

@PeterHH48, vielen Dank für deine Rückmeldung. ...

@LucifusXX, auch Dir vielen Dank und hoffentlich bleibt deine Neugier auch hellwach bei den nächsten Teilen. ...

@Pauli1910, vielen Dank und na klar mache ich weiter ....

@Heri21, Danke. Da ich die Geschichte zwar schon im Kopf habe, aber sie erst aufschreiben muss, kann es immer etwas dauern bis der nächste Teil folgt. Sorry, geht aber leider nicht anders, denn es gibt ja auch noch mehr im Leben als Geschichten schreiben ....

@alaiba; dann hoffe ich mal, dass Du auch jetzt weiterhin auf die Fortsetzungen gespannt bleibst. ...


Geschrieben

Schöne Story, wie aus dem wirklichen Leben.
Ich würde mich freuen, wenn es weitere Fortsetzungen gibt.
Gruß
Roland


Geschrieben

@RolandLeo, Danke Dir. Der nächste Teil ist gerade schon in Arbeit.... Ich denke, darauf mußt Du jetzt nicht so lange warten.


Geschrieben

@RolandLeo, Danke Dir. Der nächste Teil ist gerade schon in Arbeit.... Ich denke, darauf mußt Du jetzt nicht so lange warten.



Das freut sicherlich auch andere !

In Erwartung/Erregung

pauli1910


Geschrieben

tolle geschichte sind sehr neugierig auf die fortsetzung


Geschrieben

Nur weiter so, eine interessante Story, sehr gut geschrieben, du hättest Romane schreiben sollen.......:-)

Liebe Grüsse
Peter


Geschrieben

Hi Schützenpaar, eine wirklich gute Geschichte. Weiß selber aus erfahrung, dass man immer erst einmal den Anfang schaffen muss, dann kommt der rest von ganz alleine. Noch ist ja eigentlich nichts passiert, aber gerade das macht die Spannung aus, was nun noch alles kommt. Also trau dich ruhug und schreib weiter, wir sind alle gespannt darauf.


Geschrieben

Als erstes wurde ich von Herrn Kaiser massgeregelt für die Art wie ich mich kleide. Puh, dass war ein Schlag ins Gesicht. Wie drückte er sich aus, zu steif, unpassend die Firma zu repräsentieren. So, dachte ich, und nun spricht er gleich auch noch die zwei Termine an, an die ich ihn nicht erinnert hatte. Gedacht und schon passiert. Das mit der Terminerinnerung muss natürlich auch besser werden, denn ich habe zuviele wichtigen Dinge im Kopf, dass ich nicht an alle Termine denken kann, sagte er mit tiefer bestimmender Stimme. Aus diesem Grund gibt es ja Asisstentinen. Er verpackte es in eine Bitte, also denken sie bitte daran mich morgen sowie eine Stunde vor einem Termin zu erinnern. Wie ein verschüchterndes Entlein, versicherte ich Herrn Kaiser, dass es nicht wieder vorkommen wird.

Zu meiner Verwunderung bedankte sich Herr Kaiser dann bei mir für die letzen beiden Tage und sprach ein Lob aus, dass ich es wenigstens versucht haben alleine zurecht zu kommen. Bis auf die verpatzten zwei Termine wäre alles soweit zu seiner Zufriedenheit gewesen. Wir besprachen dann noch ein paar Punkte, die mir von der Organisation her nicht schlüssig waren. Es waren zwar nicht viele Punkte, denn durch meinen früheren Job hatte ich gelernt sehr selbständig zu arbeiten. Und alles war organisatorische Punkte anging macht mir so schnell keiner etwas vor. Das wurde auch schon von Herr Kaiser bemerkt und er sprach ein erneutes Lob aus. Aus der verschüchternden Ente wurde langsam aufgrund der Lobeshymne ein Schwan. Das Duckmäuschen wurde im oder besser auf dem Stuhl langsam gradrückiger. Dadurch wurde das Gespräch zwischen Chef und Angestellter lockerer und das tat gut.

Nachdem das einleitende Gespräch zu Ende war, gingen wir von der Gegenwart in die Zukunft. Herr Kaiser teilt mir mit, wie er sich die nächsten Wochen vorstellte. Montag Vormittag immer eine kurze Wochenbesprechung und wie schon zu Beginn erwähnt, eine Stunde vor Termin eine Erinnerung. Für Aufgabe die er mir übertragen wird, habe ich immer von Montag bis Montag Zeit es sei denn er legte einen anderen Termin fest, aber das würde ich explizit immer dazu sagen. Und dann passierte etwas mit was ich überhaupt nicht gerechnet hatte, er fragte mich, ob ich Vorgabe für unsere Zusammenarbeit hatte. Noch nie hatte ein Chef auf meine Belange Rücksicht genommen und so viel mir auch in diesem Moment auch kein einziger Punkt ein. Sie können sich ja gerne bis Montag Gedanken machen und es mir dann mitteilen, sagte Herr Kaiser mit einer sehr netten und ruhigen Stimme.

Danach ging er an einen Schrank und holte drei Kisten heraus, die er vor mir auf dem Schreibtisch stellte. Wie sie ja sicherlich schon bemerkt haben sind wir für den Bereich Webcam-Sex im Unternehmen tätig. Wir benötigen dafür noch ein Paar, einen Mann und zwei Damen, da uns leider zum Ende des Monats zwei Frauen verlassen werden. Und das Paar und den Mann müssen erstmals besetzt werden. Hier in den Kisten sind schon einmal die vorsortierten Bewerbungen. Vorsortiert d.h. in diesem Fall nicht, dass sie die Zusagen und Absagen schreiben sollen, sondern aus den Kisten für uns qualifizierte Mitarbeiter auswählen. In diesen Kisten befinden sich z.B. die Bewerbungen der Paare. Sie müssen auch noch nicht heute damit anfangen, denn wir werden morgen erst noch einmal einen Termin außerhalb haben. Ich möchte sie bitten für diesen Termin etwas auf ihre Kleidung zu achten.

Mit einem Fragezeichen im Gesicht, was das denn morgen für ein Termin wäre, ging ich mit den drei Kisten zurück an meinen Schreibetisch. Es wäre so einfach gewesen Herrn Kaiser zu fragen was das für ein Termin sei, aber warum habe ich es nicht getan? Meine Neugier trieb mich an mal schnell durch die Kisten zu stöbern. An manchen Bewerbungsunterlagen hin bereits ein gelber Post-it, nur die Bedeutung wurde mir nicht klar. Waren es die Bewerbungen die Herr Kaiser gut fand oder waren es diese Personen aufgrund der Unterlagen ungeeignet. Ich fing an die eine oder andere Bewerbung zu lesen. Puh, das war harter Tobak. Statt wie in meinem Lebenslauf angeben mein beruflicher Werdegang aufgeführt war, waren hier in den Bewerbungen Vorlieben und Abneigungen aufgezählt.

Da es schon recht spät war, befolgte ich die Anweisung von Herr Kaiser, schloss die drei Kisten in den Schrank, erledigte meine Arbeit des heutigen Tages und ging nach Hause. Am Abend kreisten meine Gedanken immer nur darum war ich morgen anziehen sollte. Ich ging zu meinem Kleiderschrank legte etwas auf Bett, manches zog ich auch an und betrachtete mich im Spiegel. Dies wiederholte ich bis zu sieben Mal bis ich dann endlich etwas für mich passendes gefunden hatte.

Am nächsten Morgen betrat ich das Büro irgendwie mit einem etwas unguten Gefühl, allerdings konnte ich nicht zuordnen woher es kam. Eine Stunde nach mir betrat auch Herr Kaiser das Büro, ging mit einem freundlichen „Guten Morgen“ an mir vorbei. Etwa ein dreiviertel Stunde danach kam er wieder aus seinem Büro und forderte mich auf jetzt unseren Termin wahrzunehmen. Im Aufzug drückte er statt E für Erdgeschoss, das U für das Untergeschoss. Was hatte er vor? Was befand sich dort im Keller? Unser Weg führte uns durch einen Flur und der vorletzte Raum war unser erstes Ziel für den heutigen Tag. Ganz anders als in anderen Kellern war der Keller in diesem Gebäude wie in einer Souterrain-Wohnung. Die Räume hatten recht große Fenster, durch das tageslich welches in den Raum schien, war es angenehm hell. Allerdings was nicht wirklich angenehm war, war die Tatsache, dass Passanten direkt am Fenster vorbei liefen.

Herr Kaiser stellte mir Frau Klein vor, Frau Klein arbeitete in der dekorativen Abteilung, im Falle dieses Unternehmens hat dekorativ mit Kleidung zu tun. Der ganze Raum war mit Kleiderständern versehen, die voll mit wunderschönen Kleidern hingen, ein Traum jeder Frau. Aber für mich sollte es mehr ein Alptraum werden, denn Herr Kaiser musste mich mal wieder darauf aufmerksam machen, dass mein Outfit nicht passend für die Repräsentierung des Unternehmens war. Er forderte mich auf, mir aus dem Vorhandenen vier neue Styling mit Hilfe von Frau Klein auszusuchen. An diesem Punkt hatte ich es dann auch endlich verstanden, Chefsekritärin kam hier im Unternehmen Null an.

Frau Klein mustere mich von oben nach unten und ging los, ich stand da wie blöd. War aber zu geschockt um mich zu bewegen. Es dauerte nicht lange und Frau Klein kam mit mehreren Kleidungstücken zurück. Moment, sagte Frau Klein, ich habe die Unterwäsche vergessen. Mit diesen Worten nahm sie die Bekleidung von ihrem Arm und dürckte sie mir in die Hand. Puh, war das ein erniedrigendes Gefühl, von einer anderen Frau eingekleidet zu werden. Frau Klein kam mit schwarzer Spitzenunterwäsche zurück und drückte sie mir ebenfalls in die Hand. Aber dies war noch nicht der schlimmste Moment an diesem Tag, es sollte noch viel schlimmer für mich werden.

Ich schaute mich fragen um nach einer Umkleidekabine, aber ich konnte so lange schauen wie ich wollte nichts von einer Kabine zu sehen. Leider haben wir hier keine Umkleidekabine, sagte Frau Klein mit netter Stimme, sie müssen sich bitte zwischen den Kleiderständern umschauen. Na super, nun hatte ich die Wahl, nackt vor einer fremden Frau, nackt vor meinem Chef oder nackt vor fremden Passanten. Ich entschied mich für das für mich kleineste Übel und zog mich zwischen den Kleiderständern so aus, dass mich nur Frau Klein sehen konnte. Es dauerte eine ganze Weile bis ich den Mut fasste mich hier in dieser Situation nackt zu machen und als ich dann so nackt zwischen den Kleiderständern stand kam Herr Kaiser um die Ecke. Unglaublich unangenehme Situation für mich, Herr Kaiser im Anzug vor mir stehend und ich spliternackt ihm gegenüber. Ohne Scheu schaute er ein paar mal an mir rauf und runter, für mich waren seine Blicke in diesem Moment total lüstern. Am liebesten wäre ich weggelaufen, aber ich konnte mich nicht bewegen.


Geschrieben

Mit einer Ruhe forderte Herr Kaiser mich auf mich etwas zu beeilen. Aufgrund seiner Worte sowie der Situation in der er mich befand schlüpfte ich in den String und schnallte mir den Spitzen-BH um. Danach kam ein Ganzkörpercatsuit in schwarz aus Nylon. Und bis auf einen hellbraunen recht kurzen Cordminirock war nicht mehr vorhanden. Ich stieg in den Rock, zog ihn bis zu meiner Taile und schob ihn dann auch wieder ein Stück nach unten. So würde es gehen, der Rock verdeckte so wenigstens die hälfte meiner Oberschenkel. Frau Klein, sie haben die Cordjacke vergessen und wenn sie sie bringen, bringen sie auch bitte noch halbhohe schwarze Stretchstiefel mit, danke. Frau Klein unterbrach ihr tun mir weitere Outfits zusammenzustellen und brachte die geforderten Sachen. Herr Kaiser und ich verliesen den Designerraum. Hatte er nicht von 4 Outfits gesprochen? Etwas zögerlich stellte ich die Frage an Herrn Kaiser. Kein Problem, die Sachen werden nachher in ihrem Büro stehen, dann können sie sie mit nach Hause nehmen.

Wir gingen wieder durch ein paar Räume und kamen in der Tiefgarage an. Warum hatte mir niemand davon erzählt, warum musste ich zusehen wo ich ausserhalb des Gebäude einen Parkplatz fand. Als können auch Herr Kaiser Gedanken lesen, sie bekommen einen Parkplatz zugeteilt, wenn Sie die Problezeit bestanden haben. Direkt am Eingang waren die linken Parkplätze für die Geschäftsführung reserviert. Wir stiegen in einen richtig fetten schwarzen Mercedes, dieses Auto gab schon etwas her. Leider rutschte mein Rock beim einsteigen zu weit nach oben und so konnte Herr Kaiser mir direkt in den Schritt schauen und das macht er auch. Durch die Ledersitze, die der Mercedes hatte, war es sehr schwierig für mich den Rock so weit runter zu bekommen, dass es für mich eine angenehme Situation wurde. Die Fahrt dauerte nicht lange, aber Herr Kaiser nutzte jede Gelegenheit, ob rote Ampel oder Zebrastreifen, mir in den Schritt zu schauen. Irgendwie wiederte mich dieser Mann nun an. Durch seine größe und durch sein Aussehen kamen mir seine Blicke lüstern vor. Meine Gedanken befassten sich damit, dass Herr Kaiser bestimmt keine feste Beziehung hatte, so wie er aussah und jede Gelegenheit nutzte mit einer Frau etwas anzufangen.

Meine Gedanken wurden unterbrochen, denn wir fuhren vor ein Hotel und Herr Kaiser suchte einen Parkplatz. Aufgrund der größe des Hotels war keine Tiefgarage vorhanden, sondern nur in etwas 10 Parkplätze vor dem Hotel. Wir stiegen aus und gingen ins Hotel. Nun wußte ich Beischeid, Herr Kaiser wollte sich mit mir ein paar Stunden in diesem Hotel vergnügen. Und ganz klar wurde es als ich bemerkte, dass es sich um ein Stundenhotel handelte. Herr Kaiser, ich glaube, sie haben da irgendwas missverstanden, stotterte ich mit zittriger Stimme. Kleinen Moment bitte, mit diesen Worten drehte sich Herr Kaiser von mir weg und fragte den Mann an der Rezeption, ob das Zimmer soweit hergerichtet wäre. Der Mann antwortete,ja, wie immer Herr Kaiser. Ohne sich zu mir umzudrehen ging Herr Kaiser los in Richtung Aufzug. Ich stand da wie angwuzelt. Wie wenig Respekt hatte dieser Mann vor mir, was bildete er sich denn ein. Dachte er wirklich ich lasse mich von ihm für seine Wünsche einkleiden und dann haben wir ein Schäferstündchen im Hotel. Nein, ganz sicher nicht. Hallo, kommen sie bitte, wir haben heute nicht den ganzen Tag Zeit. Wir haben noch sehr viel zu erledigen. Mit diesen Worten forderterte Herr Kaiser mich auf ihm zu folgen.

Als eine Unverschämtheit empfand ich das Treiben von Herrn Kaiser. Nun lag es an mir entweder würde ich mit ihm aufs Zimmer gehen oder das Hotel verlassen um dann wieder arbeitslos zu sein. Meine Gedanken überschlugen sich.


Geschrieben

Bitte ganz schnell W E I T E R M A C H E N !

Das ist ja spannender als mancher "Tatort" !

In neugieriger Erwartung
pauli1910


Geschrieben

jetzt bin ich aber neugierig zu welcher entscheidung du gekommen bist...


Geschrieben

Erst einmal möchte ich mich für die lange Pause bei Euch entschuligen, aber das gute Wetter hat mir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Hoffe und bedanke mich aber mal an dieser Stelle für die Geduld, die Ihr aufbringt.

@ outdoorpaar465; vielen Dank für das Feedback. Hoffe, die Neugier wird jetzt erst einmal befriedigt und es kommt bei Euch neue Neugier auf weitere Teile der Geschichte auf.

@ PeterHH48; und Dir ebenfalls ein Danke. Schön zu wissen, dass ich bereits einen kleinen Fanclub habe.

@ vogelfrei; der Anfang ist ja gemacht und ich hoffe, dass die Spannung auch bei Dir bei den weiteren Teilen bleibt. Du schreibst auch Geschichten?

@ pauli1910; Dir ein besonderes Entschudigung für die lange Wartezeit. Kann mir gut vorstellen, wie lang so eine Woche sein kann, aber nachfolgend wie gewünscht von Dir, die Fortsetzung.

@ LucifusXX; zu welcher Entscheidung ich gekommen bin kannst Du nachfolgend lesen und ich hoffe auch bei diesem Teil stellt sich Dir die Frage auf die Fortsetzung.


Geschrieben

Ich entschied mich für die Arbeitslosigkeit. Nam meinen ganzen Mut zusammen und schrie Herrn Kaiser entgegen, nicht auf diese Art und Weise und ganz ganz sicher nicht mit mir. Statt mir nun etwas Respekt entgegen zu bringen, fing Herr Kaiser lauthals zu lachen an. Das machte mich noch viel wütender, am liebsten wäre ich auf ihn los gegangen, aber das verbietete mir meine gute Kinderstube. Dieser ekelhafte kleine Wüstling, was bildet der sich eigenltich ein.

Lachend kam Herr Kaiser auf mich zu und schlug vor in der Bar mit mir einen Kaffee trinken zu gehen um die Angelegenheit aufzuklären. Was gibt es denn da aufzuklären, dachte ich. Der kleine hässliche Mann nutze die abhänigkeit von Frauen aus um seinen wahrscheinlich perversen Vorlieben nachzugehen. Ich blickte an mir herunter, zu einer schlecht gekleideten Gespielin hatte er mich ja schon gemacht. Was dann kam war das schrecklicheste am ganzen Tag, am liebsten wäre ich im Erdboden versunken, aber leider geht das ja nicht. Herr Kaiser mußte an meinen abwertetenden hasserfüllten Blicke erkannt haben wie wüntend und angewiedert ich von ihm war.

Sein Gesicht zog sich von freundlich grinsend auf sehr ernst zusammen. So, nun sprechen wir mal klartext, was haben sie denn gedacht, dass ich Sex mit ihnen haben möchte, Nein, ganz sicher nicht. Herr Kaiser teilte mir mit, dass er glücklich verheirat ist und er keine Gründe hatte eine ihm unterstellt Person sexuell zu belästigen. Und diese Ausage bestätigte sich auch noch als ich in den nächsten Wochen anhand Bürogeflüster sowie ein paar Treffen mit Frau Kaiser einiges über Sie erfuhr. Sie war die perfekte Hausfrau, eine der besten Gesellschafterinnen die ich je getroffen hatte und laut Bürogerüchten eine richtige Hure im Bett. Und nicht nur das, sie sah dazu auch noch blendend aus. Braune lange gelockte Haare umrahmten ihre feinen Gesichtszüge. Immer nur etwas leicht geschmickt traf man sie an, meist hebte die Schminke ihre stechend grünen Augen hervor sowie den wohlgeformten Mund. Jeder konnte ihr ansehen, dass sie sehr auf ihre Figur achtete, obwohl ich manchmal dachte, sie wir doch nicht das Glück haben, von natur aus eine solche schanke Figur mit den großen Brüsten geschenkt bekommen haben. Das war und blieb ein Geheihmnis. Alles in Allem ein Traum von Frau für jeden Mann und nicht nur für Mann. Da kommt wieder das Bürogefülster ins Spiel.

Herr Kaiser entschuldigte sich für sein Verhalten, na klar, sagte er, er hätte mir schon im Büro Informationen zur Vorgehenweise erzählen müssen. Er entschuldigte sich dafür, dass die ganze Angelegenheit durch seine Schweigsamkeit für mich ein ganz anderes Bild abgeben haben musste. Mit einem etwas gequälten Lächeln gestand er mir, dass er ein sehr introvertierter Charakter ist, was meist von Vorteil, aber wie in unserem Fall leider fast in die Hose gegangen wäre.

Nachdem das jetzt alles klar war, fing er an mich aufzuklären. Das Unternehmen hatte noch nicht viel Erfahrung gesammelt mit dem Bereicht Webcam-Sex und so wurden die Leitungen sowie die Cams nicht in den Privatwohnungen instaliert, sondern es standen ausgestattete Hotelzimmer in diesem Hotel den Mitarbeitern zu Verfügung. So hatten die Angestellten zwar feste Arbeitszeiten, aber auch ein Festgehalt, was sich für die Firma bezahlt machte. Es kam jeden Monat eine gute Summe dabei rum.

Da wir einige Mitarbeiter einstellen müssen, die Bewerbungen liegen ihnen ja bereits vor, wollte oder möchte ich sie natürlich erst einmal damit vertraut machen worum es eigentlich geht. Es ist nicht einfach für diesen Bereich qualitfizierte Mitarbeiter zu finden, glauben sie mir.

Reicht ihnen die kurze Einführung, so dass wir jetzt die Zimmer oder besser eines der Zimmer begutachten können ohne das sie mir etwas illegales vorwerfen. Musste Herr Kaiser dies auch noch erwähnen. Ich hatte genug Schaff damit meine aufbrausende Art ihm gegenüber zu verarbeiten. Mir schoss die Hitze in den Kopf als ich über die abwertenden Blicke, die ich Herrn Kaiser zugeworfen hatte, nachdachte. Was zum Glück hatte ich nicht laut ausgesprochen, was ich gedacht hatte, sonst wäre ich wahrscheinlich meinen Job nun los.

Bevor wir nun los gingen entschuldigte ich mich von meiner Seite aus bei Herrn Kaiser, das ich so unprofisionell gewesen war. In dieser Nacht holte mich das Geschehene noch einmal ein, ich träumte davon wie Herr Kaiser vor mir mit erhobenen Zeigefinger stand und mich anbrülte, wer so eingeschnappt und so unprofisionett war hat keine 2 Chance verdient! Er hat es doch drauf angelegt! Schweisgebadet schreckte ich auf und war froh, als ich feststellte, dass es nur ein Alptraum gewesen war.

Wir kamen im Zimmer an und Herr Kaiser erklärte mir ganz genau wie was funktionierte und was die Aufgabe der Mitarbeiter war. Die Aufgabe hörte sich für mich nicht wirklich leicht an obwohl es aus dem Mund von Herr Kaiser klang als wäre es überhaupt kein Problem… der Mann, die Frau oder das Paar versucht den Kunden so lange wie möglich auf der Cam zu halten, denn umso länger umso mehr verdienst die Firma. Es gab eine Staffelung, die ersten 3 Minuten waren für den Kunden fast umsonst, aber dann ging es los und sollte der Kunde es nicht schaffen sich von der Cam loszureissen, dann wurde die Sache richtig teuer für ihn, denn nach 10 Minuten liefen die Preise schneller als die Zeit.

Ratlos und dieses Ratlos wurde von Herr Kaiser nicht übersehen stand ich in dem Hotelzimmer. Ich überlegte mir echt, wie ich anhand von Papieren auswählen sollte welche Person geeignet wären. Etwas zögerlich kam die Frage von Herr Kaiser, ob ich mir den Schlüssel ausleihen wollte um es vielleicht am Wochenende mal selbst zu probieren, dass hätte Nicole auch sehr geholfen fügte er schnell dazu. Ich glaube, auch er hatte seinen Schaff damit das geschehene einfach so wegzustecken. Nicole war die Asisstentin, die mich eingestellt hatte, die Asisstentin der Geschäftsführung. Ich war ja nur die Asisstentin der Asisstenin. Er erklärte mir, dass es eine Überwachungskamera geben würde, die allerdings am Wochenende immer ausgeschaltet war solange keiner sich zur Arbeit angemeldet hatte. Ich wäre also allein mit der Cam oder besser gesagt mit dem Kunden und könnte ausprobieren.

Ich weiss nicht was, aber irgendwas reizte mich an der Geschichte und schliesslich würde es mir auch arbeitstechnisch weiterhelfen. Und auch Herr Kaiser sagte ja schon, dass es Nicole geholfen hatte. Drei Punkte die für das Ganze sprachen und wenige sprachen dagegen, denn der Einzige der mich sehen würde war der Kunde. Ich habe aber keine Erfahrung darin Herr Kaiser und könnte das nicht geschäftschädigend sein. Sie sind ein neues Gesicht auf unserer Seite und wenn sie die Kunden nicht gerade beschimpfen wird nichts negatives passieren und mache Kunden mögen es ja sogar etwas beschimpft zu werden. Ich gebe ihnen ohne Sorge die Erlaubnis es auszuprobieren, aber dies ist und soll freiwillig geschehen. Nur wenn sie das möchten. Darf ich es mir überlegen, fragte ich etwas zögernt. Natürlich dürfen sie das, entgegenete mir Herr Kaiser und wir fuhren ins Büro zurück.


Geschrieben

Auf meinem Schreibtisch fand ich drei Pakete vor, die geöffnet dort standen. Frau Klein hatte mir noch weitere Outfits zusammengestellt. Irgendwie pakten hier alle oder besser trennten alle Alles in Kisten oder Kartons. Ich musste schmunzeln und als ich am Abend mit meiner Outfitkiste zu Hause angekommen war legte ich die Outfits auf mein Bett um genau zu studieren, denn ich wollte schon wissen, was Herr Kaiser so langweilig an meiner Art zu kleiden fand. Ich holte mir einen Kaffee aus der Küche und ging mit diesem zurück in Schlafzimmer und starrte auf die einzelnen Outfits. Erst konnte ich nicht erkennen, was für Herrn Kaiser wichtig war. Als der Kaffee dann fast ausgetrunken war fand ich die Lösung. Es ging gar nicht darum erotisch auszusehen, sondern es gab immer einen Blickfang. Bei dem einen Outfit war es die durchsichtige schwarze Spitzenbluse, beim zweiten die Nylon mit Naht und Fesseln und beim dritten und letzen Outfit auf meinem Bett war es der sehr kurze Faltenminirock. Allerdings konnte man bei allen Outfits nicht wirklich was sehen. Nachdem ich das erkannt hatte, mußte ich jetzt nur noch herausfinden, was ich wann zu tragen hätte.


Am Freitag erfuhren wir dann auch noch, dass Nicole erst einmal noch die nächsten drei Wochen krankgeschrieben war, sie mußte sich schon etwas ernsteres eingefangen haben. Herr Kaiser ging ein paar Mal an meinem Schreibtisch vorbei und in seinem Gesicht konnte ich echte Besorgnis erkennen. Puh, dass würde für mich jetzt heissen weiterhin auf mich allein gestellt, der Gedanke gefiehl mir nicht. Mir schossen sie Bewerbungen in den Kopf, die ich bereits mehrfach durchforstet hatte und immer noch keine Erkenntnis hatte, welches die richtigen Personen waren, die man zu einem Vorstellungsgespräch einladen sollte.

Am späten Nachmittag fasste ich dann meinen ganzen Mut zusammen und ging in das Büro meines Chefs um den Schluessel für das Hotelzimmer zu holen. Seit ich erfuhr, dass Nicole mich nicht unterstützen konnte, mußte ich einen Weg finden, diese Aufgabe zu bewältigen. Da es meine erst aufgetrage Aufgabe war wollte ich diese auch perfekt erledigen.

Nun war es Samstag 10 Uhr als ich mit Kopfbrummen mein Bett verlies. Dummerweise hatte ich mir gestern zur Unterstützung zwei Glas Rotwein genehmigt, aber auch diese Unterstützung hilf mir leider nicht herauszufinden, zu welcher Gelegenheit ich welches Outfit trangen sollte. Ich ging in die Küche um mein Kopfbrummen mit einer Tablette zu bekämpfen und nahm mir erneut einen Kaffee mit ins Schlafzimmer. Ich setzte mich diesemal neben die Outfits auf das Bett, da ich es gestern nicht mehr geschafft hatte, diese am Schrank oder im Schrank aufzuhängen. Den Kaffee in der einen Hand durchwühlte ich die Kleidungsstücke mit der anderen Hand. Immer und immer wieder die Frage, wann ziehe ich welches Outfit an. Es war wie eine Blockade in meinem Kopf, wie sehr ich mich auch anstrengte, meine Frage fand keine Antwort. Ich mußte mit System an die Sache herangehen und das tat ich dann jetzt auch.

Ok, was steht als nächstes an? Direkt fing sich mein Magen an zu drehen, denn heute wollte ich mich ja an der Webcam im Hotel zu schaffen machen. Es war ein Gefühl aus Angst etwas falsch zu machen und aber auch Neugier, was passieren würde. Mir schossen die Worte von Herr Kaiser wieder in Kopf, ab 10 Minuten verdient die Firma, d.h. mein Ziel war es einen Kunden mehr als 10 Minuten an der Cam zu halten. Und genau bei diesem Gedanken schoss wieder die Angst in mir hoch, 10 Minuten waren lang, würde ich das denn überhaupt schaffen können?

Das Ziel stand fest und nun galt es das Outfit zusammen zustellen anhand der auf dem Bett liegenden Kleidungsstücken. Ups, das war ja jetzt einfacher als gedacht. Ich griff mir den Minifaltenrock, die Spitzenbluse und die Nylon mit der Naht. Ich notierte in meinem Kopf, dass ich das in Zukunft immer so entscheiden würde, denn erst einmal braucht man die Gelegenheit und dann kann man sich recht einfach ein Outfit erstellen. Mit einem zufriedenen Gefühl ging ich unter die Dusche, Frühstückte recht gut, verbrachte den weiteren Tag vor dem Fernseher, denn das Wetter war windig und kalt als nichts für Outdoor-Aktivitäten.

Gegen 18 Uhr packte ich dann Schmicke, die ausgewählten Kleidungsstücke in eine Tasche und machte mich auf in Richtung Hotel. Je näher ich an das Hotel kam umso mehr stieg pure Angst in mir hoch. Ein Engelchen und ein Teufelchen sassen auf meinen Schultern. Der Engel sagte, tue es nicht, fahr nach Hause. Der Teufel fiehl dem Engelchen immer wieder ins Worte. Man, bisher hattest du so wenig Spass im Leben, heute Abend kannst du ihn endlich haben. Das Engelchen antwortet, nein, dein Leben war bisher immer voller Spannung, ausgefüllt und zufrieden. Das Teufelchen schrie laut, nimm dir die Männerwelt, mache sie verrückt und komme deinem Ziel, eine der besten Mitarbeiterinnen im Unternehmen zu werden, näher. Ich bog sofort in die Ludwigstrasse ein in Richtung nach Hause als sich das Engelchen zurücklehnte und mit einer bestimmenden Art zu sagen, und was ist mit deinen Bekannten und Freunden, wenn sie erfahren, dass du dich in einem Hotelzimmer auf dem Bett nackt rekelst für fremde Männer. Dann kam wieder das Teufelchen und ich bog in die Neumünsterstrasse in Richtung Hotel, und wie willst du am Montag im Büro eine Auswahl treffen, wenn du nicht weisst, um was es geht. Engel und Teufel, ich glaube, ich fuhr wegen den Beiden drei Mal um den Block immer wieder in Richtung Hotel und dann in Richtung meiner Wohnung.

An einer Bushaltestelle hielt ich dann an und schrie die Beiden ganz laut an. Nein, stopp, ihr nervt, aufhören. Ich möchte meinen Job gut machen, meine Bekannten werden davon nichts erfahren und verdammt noch einmal, ich werde das jetzt durchziehen. Bevor die Beiden verschwanden sah ich noch einmal kurz das Teufelchen, dass sich mit einem zufriedenen Gewinnerblick in einem grossen Sessel zurücklehnte.

Am Hotel angekommen suchte ich mir einen Parkplatz, ging an der Rezeption vorbei die nicht besetzt war, fuhr mit dem Aufzug in den dritten Stock, schloss mit zitternder Hand das Hotelzimmer auf und ging rein. Ich legte meine Tasche auf den Stuhl, zog den Reißverschluss auf um die Schminke und die Kleidungsstücke herauszuholen und ging mit allem ins Badezimmer. Als ich mich danach dann im Spiegel am Schrank betrachtete mußte ich feststellen, dass es wirklich gut und erotisch aussah, was ich da im Spiegel zu sehen bekam.

Wie mir das Herr Kaiser erklärt hatte schaltete ich den Computer sowie die Cam an. Was er nicht erklärt hatte, dass ich mir ein Profil anlegen mußte. Als ich durch die einzelnen Fragen ging wußte ich auch warum, es waren echt pikante Fragen, die gesetellt wurden. Hätte ich das gewußt hätte ich ganz sicherlich einen Rückzieher gemacht, aber aufgrund meines derzeitigen Aussehen und meines mir gesetzen Ziels wurde ich angetrieben. Zum Schluss verlange das System noch ein Bild von mir. Na super, dachte ich, wie oder woher sollte ich denn jetzt ein Bild bekommen. Aufgrund, dass das Ganze selbsterklärend war wurde ich aufgefordert ein Bild mit der Webcam zu erstellen. Gefordert und getan, ich planzierte mich mit Hilfe des Spiegels erotisch auf dem Bett und schoss ein Foto nach dem Anderen. Ich schoss so viele Fotos von mir, dass ich den Überblick verlor. Ein Klingeln war zu hören und nun wurde ich aufgefordert eines der Bilder für das Profil auzuwählen.

Das Profil war erstellt, ich schaltete mich die Anlage ein und wartete so auf den ersten Kunden, meinen ersten Kunden.


Geschrieben

bitte bitte weiter Du schreibst so spannend


Geschrieben

Das war jetzt aber gemein, an der Stelle aufzuhören.....*grins

Wirklich eine supergeile Geschichte, weiter so .....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Liebe Grüsse
Peter


Geschrieben

Sehr interessant geschrieben.
Ich hoffe, wir bekommen bald noch mehr davon zu lesen.
Grüsse aus dem wilden Süden

Roland


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