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Im ICE durch die Nacht


be****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist hei

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Geschrieben

Dumme Geschichte. Der Wintereinbruch war so heftig, dass kein einziger Flug mehr abgefertigt wurde in München. Die Räumfahrzeuge konnten mit Mühe eine einzige Bahn soweit präparieren, dass wenigstens noch gelandet werden konnte. Aber raus ging keiner mehr. So etwas erfährt man natürlich nicht am Telefon und nicht per sms. Auf der Homepage steht, man solle sich informieren. Toll. An der Info erfahre ich, dass ich mit Glück noch einen ICE nach Berlin erwischen könnte. Gut, ich hab eine Bahncard und während ich mit dieser lahmen s-Bahn nach München reinzuckle, buche ich mit der app einen Sitzplatz. Weil ich denke, dass ich nicht der einzige bin mit diesem Plan.
Um 19.16 soll der Zug starten, ich schaffs eine Minute vorher. Um dann ne Viertelstunde zu sitzen. Die Durchsage beschwichtigt, aber dann geht’s wirklich los. Neben mir liegt ein flyer und der sagt mir, dass ich um 01.28 in Berlin sein werde.
Ich kann mich nicht beschweren. Entgegen aller Horrorgeschichten funktioniert die Klimaanlage im Großraumwagen wunderbar, auch die Toilette ist sauber. Der Schaffner, jedenfalls hies der früher mal so, ist freundlich. Von draußen sieht man quasi nichts. Es ist Januar. Es ist stürmisch und es schneit. In der Scheibe sehe ich mein Spiegelbild.
Jetzt aber zieht ein ekelhafter Geruch in meine Nase. Hinter mir hat sich ein Pärchen nieder gelassen und sie mampfen ihr mitgebrachtes fast-food. Mir drehts fast den Magen um. Ich flüchte erstmal. Auf dem Weg zum Speisewagen komme ich an den Abteilen vorbei. Manche sind verbarrikadiert mit Taschen und Zeugs, kein Licht, ich versteh schon. Aber dann finde ich ein leeres Abteil. Keine Reservierung! Also zurück, meinen Rollkoffer mit und ab in mein neues Quartier.
Hier kann man die Temperatur sogar selber regeln. Ich nutze die Zeit, um meinen Laptop zu säubern. Sammelt sich ja allerhand an, was mal runter muss von der Festplatte.
Es ist halb zehn, der Zug hält eben in Bamberg. Da kann ich ja gleich die Augen schließen. Schlafen kann ich überall – auf Kieseln am Strand, auf ner Bank im Park, im Auto oder unterm Tisch, erst Recht natürlich im Zug. Das monotone Geräusch unterstützt den Plan, als Licht aus und Vorhang zu.
Wach werde ich, als ich jemand reden höre. In meinem Dämmer merke ich, dass ich mich selbst gehört habe, das kann ja mal vorkommen. Trotzdem öffne ich die Augen. Peinlich. Da sitzt jemand. „Verzeihung, habe ich wirres Zeugs geredet im Schlaf?“, frage ich. - „Ich glaube, es ging um einen Termin, wenn ich es richtig verstanden habe“, agt die Stimme. Und die gehört eindeutig einer Frau. Ich rapple mich zusammen und frage mich, wie ich wohl aussehen mag. Bestimmt ganz zerknittert.“Wo sind wir denn?“ frage ich. - „Also ich bin in Lichtenfels eingestiegen, das war ungefähr vor einer Viertelstunde. Es sah so aus, als ob hier ein ruhiges Plätzchen wäre. Das stört sie doch nicht?“ - „ Aber nein doch. Ich kann mich noch an Bamberg erinnern, dann bin ich wohl eingeschlafen.“- „Und jetzt habe ich sie geweckt, das tut mir leid“. - „Nein nein, ich bin froh, dass ich wieder wach bin.“ Sie lächelt mich an und ich sie, dann senkt sich ihr Blick in das Buch, das auf ihrem Schoß liegt.
Ich nehme mir das Bahn-Magazin und lese ebenfalls. So gut ich eben kann. Denn natürlich versuche ich nun möglichst unauffällig die Frau zu betrachten.
Sie sieht so gut aus, dass sie mir auch unter ganz anderen Umständen gefallen würde. Denn natürlich weiß ich, dass die Situation eine Rolle spielt. Es ist mitten in der Nacht und wir sitzen allein in einem Zugabteil, Licht kommt nur von den Lesespots über den Plätzen... Also, ich merke, dass mir die Lage gefällt und die Frau. Vielleicht eine dumme Idee, aber nun nehme ich meinen Laptop und schreibe drauf los. Vielleicht kann ich mit diesen Notizen mal was anfangen, wer weiss das schon.
...Frau. Alter geschätzt: Anfang 30. Bestimmt nen guten Job. Größe: sie sitzt! Ich denke 165. Haar: dunkelbraun, mit Gummi zum Pferdeschwanz gebunden. Oberteil: enge weisse Bluse, darüber eine Strickjacke mit V-Ausschnitt. Brüste: sieht aus wie „C“. Schwarze Stoffhose mit tiefem Bund. Im Hosenbein verschwinden die Lederstiefel mit Absatz. Lektüre: T.C Boyle (mag ich auch).
Ich überlege mir, wie diese Frau heißen könnte. Unlösbar. Während sie liest, streicht sie sich manchmal eine Strähne aus dem Gesicht, ab und zu lächelt sie. Schlägt das rechte Bein über das linke, später umgekehrt. Ganz leicht bewegen sich ihre Lippen. Der Mund ist nur ganz leicht geöffnet dabei. Sie strahlt eine große Ruhe aus, aber mich macht das langsam nervös. Ich vertiefe mich in den Anblick ihres Mundes und stelle mir vor, wie warm und weich ein Kuss von ihr sein muss. Jetzt holt sie tief Luft, wobei sich ihr Busen hebt und meine Aufmerksamkeit fesselt. Die Bluse st wirklich eng. Versteckt den Körper nicht, sondern bringt ihn zur Geltung. Der Ausschnitt ist nicht ordinär und zeigt gerade so den oberen Ansatz der Brüste. Nur eben jetzt, beim Luftholen, da wölben sich sich zwei prächtige Formen zum Licht. Und verschwinden wieder im tiefen Schatten.
Hat diese Frau einen Freund? Wahrscheinlich schon. Sie trägt mehrere Ringe, nach Ehe sieht es nicht aus. Denken Frauen eigentlich genauso oft an Sex wie Männer? Und reicht auch ihnen nur ein einziger Blick, um das Kopfkino anzuwerfen? Nein, ich sehe sie nicht nackt in meinen Gedanken. Aber es reicht das Wort „nackt“ und der Blick auf diese unschuldig dasitzende Frau, um mich zu erregen. Keine konkrete Situation. Eher so etwas wie Musik ist das. Eine Stimmung.
Wie ich so nachdenke beim Schreiben steht sie plötzlich auf und sagt, sie gehe mal eben zum Bordbistro.
Jetzt sehe ich: sie ist eindeutig größer, das sind mehr als 170 cm. Sie dreht sich zur Schiebetür und genau auf der Höhe meines Kopfes erscheint ein atemberaubender Hintern. Ach was, ein super Arsch ist das! Perfekt gerundet, sowohl nach hinten als auch der seitliche Schwung. Der kommt von der schmalen Taille, ganz klar. Jetzt ist mir warm geworden. Bestimmt spürt sie, wie sich meine gierigen Augen auf ihre Backen starren.
Ein slip zeichnet sich nirgends ab.
Jetzt verschwindet sie im Flur des ICE. Und ich sitze da mit nem Harten. Das ist nicht gut, denke ich. Aber ich will es auch nicht stoppen, was da grade abläuft. Ein fick im Zug, sagt eine Stimme in mir, davon träumst du doch. Mit einer solchen Frau. Eine Fahrt durch die Nacht im Niemandsland eder Ex-DDR und sie kniet vor dir uns lutscht dir die Eier. Kein Halt und also kein Sxchaffner. Und wenn doch, zwar peinlich, aber auch egal. Ich muss, beschließe ich, unbedingt mit ihr reden, wenn sie zurück kommt. Belangloses Zeug, einfach so, dann komm ich wieder runter, das muss helfen. Und da ist sie ja wieder.
„Es war keiner da. Und zu warten hatte ich keine Lust“, sagt sie achselzuckend. Echt?, na sowas. Was wolltest du denn?“- Weiß ich auch nicht genau, irgendwas zu trinken.“ Ich lächle sie an, stehe auf und sage „ich schau mal, was sich machen lässt“. Und versuche mein Glück. Am Durchgang zum Bistro öffnet sich gerade eine Toilettentüre und heraus kommt eine Frau in der Bahn-Uniform, nur ohne Jacke. Und tatsächlich erscheint sie jetzt hinter dem Tresen und fragt mich nach meinem Wunsch. Ich nehme eine kleine Flasche Rotwein und bekomme auch zwei Gläser dazu. Die bringe ich natürlich zurück, verspreche ich.
Ich geh zurück zum Abteil und öffne mit dem Ellbogen die Tür, drücke meinen Kopf durch den Vorhang und bleibe wie angewurzelt stehen. „Komm ruhig rein“, sagt meine Mitfahrerin. Von dem, was ich sehe, muss ich mich erst erholen. Sie sitzt zwar auf ihrem Platz, aber …

Fortsetzung folgt...


Geschrieben

bisher eine sehr nette Story, wann kann man die Fortsetzung erwarten?


Geschrieben

...sehr schön geschrieben...wir warten gespannt auf die Fortsetzung... ;-)


Geschrieben

vielen Dank für die Reaktionen!
hier gehts also weiter:

...............

...aber statt des Buches liegt da nun: mein Laptop.
Auf dem Tischchen unterm Fenster stelle ich Wein und Gläser ab. Doch bevor ich was sagen kann sagt sie mit einem entwaffnenden Lächeln: Entschuldige, ich war neugierig, was du die ganze Zeit so schreibst. Und ich wollte nicht fragen, um dich nicht zu stören.“ „Aha“, ist alles, was ich sagen kann. „Hier bitte“, sie reicht mir den Rechner rüber und ich klappe ihn zu.
„ich hab Wein besorgt. Magst du?“ ja gerne, das ist eine gute Idee“.
Ich schenke ein, wie prosten uns zu, mir ist alles Recht, um die Fassung wieder zu erhalten.
„Also, zu deinen Fragen“, sagt sie und schaut mir leicht amüsiert ins Gesicht.
Bettina. Und ich bin 38, also vielen Dank. Größe 173, ohne Absatz.“ In die kleine Pause hinein sage ich „und ich bin Manfred, hallo Bettina“. - „ Hallo Manfred“, kommt es zurück. „Worüber hast du noch spekuliert?“ fragt sie nun. Ohne Ironie. Etwas herausfordernd. „Ich überlege grade, ob mir das peinlich ist“, versuch ich nen Anfang. „peinlich? Oh nein. Wenn du wüsstest..“ - „was Frauen so denken, ja. Das frag ich mich wirklich ab und zu“. „- Du würdest dich wundern..“- „Die Wahrheit ist, mich interessiert es nicht, was Frauen so denken. Mich interessiert, was DU denkst“. Na also, meine Souveränität war zurück. Jetzt klang ich wieder wie ich, nicht wie ein dummer Schuljunge. Und sieh an, ihr Gesicht wurde ein kleines bisschen rot. Ganz zart.
„ich habe vorhin dauernd überlegt, ob ich einen Knopf mehr an meiner Bluse öffnen soll. Aber dann dachte ich, das könnte echt zu billig sein“, sagt sie. „Hättest du mal“, sag ich. „Obwohl, dann hätte ich mich vielleicht vertippt. Aber billig? Bestimmt nicht“. - „das beruhigt mich“, sagt sie, schaut mir in die Augen, während ihre rechte Hand ganz langsam diesen Knopf öffnet. „Sieht gut aus, sage ich trocken, noch besser als zuvor“. Sie neigt ihren Kopf um ihr eigens Dekolletee zu betrachten und ist zufrieden. „ja, das geht noch.“ - „da geht noch mehr, wenn du meine Meinung wissen willst“, sage ich. - „das hättest du wohl gern, kommt die Antwort, die ich befürchtet habe. „ja, das stimmt. Leugnen ist wohl zwecklos. Wir lächeln uns an, trinken.
Mach weiter!, sagt eine Stimme in mir. Doch ich schaue Bettina nur an. Mein Blick wandert über sie, von oben nach unten. „Übrigens, darauf lege ich Wert: ich trage sehr wohl Unterwäsche!“ - „So ganz genau konnte ich ja nicht hinschauen“. - „Du hättest trotzdem nichts erkannt“. - „Ich gratuliere“, nicke ich anerkennend. Die kleine Flasche ist leer. „Ich hol uns noch was, einverstanden?“, frage ich, als ich schon stehe. - „Ja gerne, der schmeckt auch wirklich nicht übel.“ Find ich auch, und schon bin ich weg. Unterwegs zum Bistro überlege ich, was da gerade passiert. Und denke, egal, wie das endet, es ist jetzt schon klasse. Danke an den Schneesturm. So einen Flirt hatte ich im Flugzeug noch nie. Und noch liegen bestimmt eineinhalb Stunden vor uns.
Genau in diesem Moment beginnt der Zug unvermittelt zu bremsen und ich muss mich festhalten. Jetzt steht der Zug, es knistert im Lautsprecher und eine Stimme verkündet die Botschaft, dass aufgrund einer vereisten Weiche die Fahrt nun leider unterbrochen sei. Mir schwant nichts Gutes. Also kaufe ich im Bistro lieber zwei Flaschen Wein und ein belegtes Baguette. Eine Packung Nüsse. Und ne Flasche Wasser gleich dazu. Wer weiß, denke ich, wie das endet. Und hoffentlich bricht die Heizung nicht noch zusammen. Ich bin also einigermaßen ernüchtert auf meinem Rückweg, aber doch gespannt, wie es weitergeht.
Ich habe mir keine Worte zurecht gelegt, keine „Strategie“. Denn inzwischen war die Lage im Abteil zwar immer prickelnder geworden, aber es gab keinen Druck. Das war ein Spiel, kein Wettbewerb. Ich kam mir vor, wie ein Teil einer Geschichte, die mir gerade erzählt wurde. Mit einem Lächeln also trat ich ins Abteil.
Und wieder blieb ich stehen und bestimmt klappte meine Kinnlade nach unten. Damit hatte ich nicht gerechnet....


Geschrieben

...
Bettina nämlich stand gerade vor ihrem Köfferchen und kramte eine leichte Fleecedecke heraus. Nackt, bis auf ihr hauchdünnes breites Höschen und die hohen Stiefel. „Olala“, ist das einzige, was mir einfällt. Ich stelle alles ab, was ich mitgebracht habe und trete auf sie zu. Schon umarmen wir uns, sie drückt ihren nackten Körper an mich. Ihre Lippen sind so, wie ich es mir vorgestellt hatte, warm und weich. Wir bewegen uns wie in Zeitlupe. Und sie nestelt an meinen Klamotten. Ich weiche etwas zurück und ziehe meinen Gürtel aus den Schleifen. Damit verriegle ich nun die Türe. Das eine Ende um den Griff und dann wird das Leder gespannt zu einem Haken neben dem Sitz. „Oh, sehr praktisch ist der Mann“, lobt sie mich. „Wäre doch zu dumm, wenn jetzt jemand kommen würde“, erkläre ich. - „Es wird bestimmt nicht nur EINER kommen“, sagt die schlagfertige Lady, „ aber keiner von da draußen..“ - „Und wie kommst du so?“, frage ich. - „Mal so, mal so, kommt ganz drauf an“. - „Na, dann komm mal her“, so lächle ich sie an und gehe ihr aber selbst den einen Schritt entgegen. „Ich hab noch die Heizung höher gedreht“, flüstert sie mir ins Ohr. Und dann wandert ihr Mund meinen Hals abwärts. Zur Schulter. Dabei knöpfen ihre Hände geschickt mein Hemd auf. Jetzt spüre ich ihr Haar auf meiner Haut, ein angenehmes Kribbeln. Mit dem Rücken zur Türe stehend sehe ich im Fenster unser Spiegelbild vor dem nächtlichen Schwarz. Meine Hände erforschen ihren Rücken, ihre weiche glatte Haut. Sie folgen dem S ihrer Wirbelsäule und dann entdecke ich zwei reizende Grübchen über ihrem Beckenknochen, da, wo die Rundung ihres Hinterns sich abzuheben beginnt. Mit leichtem Druck der Finger massiere ich diese Stellen, was Bettina ein leises Seufzen entlockt. Und schon liegen meine Hände auf ihren Backen. Die Handballen spüren die nackte Haut, und die Finger liegen auf dem dünnen Stoff. Unwillkürlich schiebe ich jetzt erst die rechte Hand unter den Stoff, dann die andere. Ihr Becken bewegt sich leicht zur Seite und das sagt mir, dass es ihr gefällt. Dass ich weitermachen soll. Bis zum Knie streife ich das Höschen nach unten, da hebt sie schon das linke Bein, um es abzustreifen. Aber der Fetzen bleibt am Stiefel hängen. Schnell und ungeduldig bückt sie sich, um nun endlich nackt, FAST nackt, vor mir zu stehen. Aber irgendetwas stimmt nicht. Genau, das Licht. Diese Spots im Zug sind zu kalt. Darum löse ich mich von Bettina und knippse die Dinger aus. Jetzt leuchtet nur noch das warme Notlicht über dem Türglas. Mit einem festen Griff ziehe ich die Schöne an mich. „Komm her“. Ungeduldig greifen ihre Hände nach mir. Ohne Umweg, direkt in den Schritt. Sie reibt meinen Harten durch den festen Stoff meiner Jeans. „Der arme Kerl. So eingesperrt“, sagt sie mit gespieltem Bedauern.“Ja wirklich, hol ihn raus“, fordere ich sie auf. Sie nimmt den ersten Knopf und macht sich an den zweiten. „Nicht knöpfen“, belehre ich sie, „einfach reißen“. Offenbar kennt sie diese Methode nicht, aber es ist einfach die beste. Jetzt packt sie also die oberen Enden der Hose und reißt sie nach unten auseinander. Blobb, blobb, blobb...so öffnet sich ein Knopf nach dem anderen wie von Zauberhand. Und Bettina will nun keine Zeit verlieren. Schon packt sie meine enge Boxershort und streift sie mitsamt der Jeans hinab. Das ist, finde ich, immer der allerdümmste Moment. Man sieht nur blöde aus dabei. Also setze ich mich schnell auf den Sitz, ziehe die Schnürsenkel auf und die Schuhe aus. Weg mit den letzten Klamotten. Nur die Socken lass ich an. Sieht zwar auch nicht wirklich klasse aus, aber besser ist es trotzdem. Als ich mich gerade wieder erheben will,....


Geschrieben

jemand hier, der weiterlesen will?
.........


...drückt Bettinas Hand meine Schulter nach unten und sagt „nein, nein, bleib mal schön da sitzen“. Dann nimmt sie ihre Decke, faltet sie einmal in der Mitte und legt das Stück auf den Boden des Abteils, genau vor meinen Füßen. Und kniet sich nieder. „Das war wirklich höchste Zeit, dass der rauskommt“, sagt sie, die Augen freudig auf meinen Schwanz gerichtet, der ihr hart entgegen ragt. Sie senkt ihren Kopf, aber dabei schaut sie mir jetzt direkt in die Augen. Präzise landet ihr offener Mund auf meiner Eichel, eine Hand fest um mein Rohr gelegt. Ihre Lippen stülpen sich über meine pralle und glühende Eichel. Der Mund bewegt sich kein Stück, aber ihre Zunge kreist zart über meinen Kolben. Zu zart. Eine wahre Folter ist das. Und um mich noch mehr zu quälen entlässt sie meinen Schwanz aus ihrer feuchten Mundhöhle. Eine Hand schiebt meine Vorhaut ganz nach hinten, die Hand gleitet weiter bis zur Wurzel und dort bleibt sie mit kräftigem Druck. Ich sehe nach unten und erkenne, wie mein Schwanz aus ihrer Faust herausragt. Und sie drückt nur, aber bewegt sich kein Stück. Ich spüre ihren Atem über meine Eichel streichen, aber keine Lippen, keine Zunge. Stattdessen lockert sie ihren Griff, nur um dann wieder rhythmisch den Kolben zu pressen. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Diese lustvolle Qual war kaum zu ertragen, mein Schwanz begann zu zucken. „was haben wir denn da?“, schmunzelt Bettina, weil sich ein Tropfen herausgedrückt hat. Und endlich leckt ihre Zunge wieder über die Eichel. Erst nur oben, wo der Tropfen glänzt, dann umkreist sie ganz die stumpfe Spitze. Und endlich schiebt sie sich mein Rohr in den Mund. Immer tiefer. So tief, dass sie ihren Faustgriff lösen muss, aber nur, um mit dieser Hand nun meine Eier zu packen. Zum Glück nicht ebenso fest. Jetzt wippt ihr Kopf hoch und und runter, ihr Pferdeschwanz schwingt mit im Takt.
Jetzt erst bemerke ich den Spiegel über den Sitzen. Und der zeigt mir einen betörenden Anblick. Die kniende Bettina streckt ihren Arsch heraus, den Oberkörper auf und nieder, ganz sachte. Und wenn ich wieder nach unten blicke, sehe ich das Bild von vorne. Ein Mund, aus dessen Winkeln ein kleines Rinnsal vom Speichel läuft, ihre Brüste schwer zum Boden schaukelnd. Da merke ich, wie das Ziehen in meinem Schwanz immer stärker wird. Mach weiter, denke ich. Und sage „hör auf“. Aufs Wort gehorcht sie mir, schaut zu mir hoch und lächelt. „Komm, steh auf“, sage ich und langsam richtet sich ihr herrlicher Körper vor mir auf. Ich bleibe sitzen. Meine Hände umfassen ihren Hintern, so drücke ich sie zu mir her. Näher. Jetzt spürt sie meinen Atem auf ihren Schenkeln. Und sie will das, was ich will. Unverkennbar. Breitbeinig steht sie nun gestiefelt vor mir. Mit den Händen greift sie das Metall der Gepäckablage über meinem Sitz. Schade, dass ich keinen Gürtel mehr habe, denke ich. Es wäre geil, diese Frau genau so zu fesseln, wie sie da nun steht. Doch aus ihrer Mitte strömt ein verführerischer Duft in meine Nase. Erdig und süßlich zugleich. Meine Zunge wandert über ihre geschlossenen Lippen. Wie weich die sind, geschmeidig. Leicht finde ich den mittigen Weg, wo sich die Falten öffnen und mir zeigen, wie erregt Bettina ist. Fast fließt mir ihr Saft entgegen. Meine Hände ziehen die Lippen leicht auseinander und nun sehe ich wie das Rosa dunkler wird und ganz glatt. Und wieder hinein getaucht. Das quittiert sie mit einem Stöhnen. Und ihr ungeduldiges Becken drückt sich meinem Mund entgegen. Tief dringt meine Zunge in die Höhle ein. Leckt kreisend die Innenwände und fährt dann über ihre feste Perle.
„Oh jaa“, höre ich von oben herab. Und abwechselnd entspanne ich meine Zunge, um sie dann wieder als harten Muskel auf Expedition zu schicken....


Geschrieben

mhmhm...ließt sich wirklich sehr gut...da wird es auch in meiner Hose ganz eng....schreib schnell weiter...bitteeeeeee !!!


Geschrieben

............
...Ihr Becken hebt und senkt sich. Fast habe ich den Eindruck, dass ihre Möse meine Zunge fickt, so fordernd werden die Bewegungen. Meine Hände packen derweil ihren Arsch, der ist weich und fest zugleich. Als ich die Backen auseinanderziehe, wird ihr Stöhnen noch lauter. Da hebt sie plötzlich das rechte Bein. Und legt es über meine Schulter. Dann das andere Bein. Oben mit den Händen hält sie sich weiter an der stabilen Ablage, ihre Pussy will sie mir ins Gesicht drücken. Ich drehe meine Schultern etwas aus der Umklammerung, um mich überhaupt bewegen zu können. Und Bettina versteht. Lässt sich leicht nach hinten fallen, jetzt hab ich sie wieder richtig. So hockt sie auf mir, ihr Saft vermischt mit meinem Speichel tropft auf meinen Bauch. Immer wilder ihr Stöhnen. Na dann, denk ich, dann weiter mit dem ungewöhnlichen Ritt. Als sie meinen Finger auf der Arschrosette spürt, ist es um sie geschehen. Denn reflexartig zieht sie den Muskel zusammen und das gibt ihr mit meiner massierenden Zunge den Rest. Während sie laut stöhnend kommt, pressen ihre Schenkel meinen Kopf wie in einem Schraubstock. Ich lecke so lange weiter, bis sie die Qual nicht mehr erträgt und schwer nach hinten fällt. Sie rutscht langsam von meinen Schultern abwärts, meine Hände stützen sie, ihre Arme werden länger. Bis sie auf meinem Schoß landet.
Schwer atmend ruht Bettinas Kopf an meiner Brust.
Jetzt richtet sie sich auf. Ich spüre, wie sie ihre Büste an mich drückt. Und unten pocht mein Schwanz, der von ihr niedergedrückt wird. Ein leichtes Zittern ihrer Oberschenkel verrät, dass der Ritt anstrengend war. „Du brauchst eine bequemere Lage“, sage ich. „ja, meine Schenkel brennen, das hab ich vorhin überhaupt nicht gemerkt, so geil war das.“ Mit den Händen dirigiere ich sie von mir runter. „Leg dich über den Sitz“, sage ich. „Nein, nicht so. Nur der Oberkörper“. Jetzt versteht sie und lächelt mich an. Geht langsam runter und kniet nun vor der Bank. Schon bin ich hinter ihr. Knie ebenfalls. Mit einer hand drücke ich ihren Nacken in den Sitz. Und wie sich ihr Oberkörper nach unten biegt, so kommt mir ihr runder Arsch entgegen. Kleine Schweißperlen glänzen auf dem Rücken. Zwischen ihren Knie ist noch zu wenig Platz, darum drück ich die Beine etwas auseinander. „Oh ja, gib ihn mir“, ermutigt sie mich. ...


Geschrieben

...der Tausendste click bekommt:
nen Kaffee (Frau)
ein Bier (Mann).........:-)
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Geschrieben

Teil 6
.......
..In diesem Moment fährt der Zug wieder an. Keine Ahnung, wie lange wir gehalten waren mitten im Nirgendwo. Und genauso so langsam, wie die Lok anfährt, schiebe ich meinen Harten da hin, wo er hin soll. Ich will sie. Haben. Nehmen. Ficken. Ihr Ritt auf mir hat mich so geil gemacht, jede Verzögerung wäre echt zu viel verlangt.“ja, gib mir deinen großen Schwanz“, hör ich es von vorne. Was für ein Gefühl. Endlich, nach der Wärme ihres Mundes nun endlich ihre enge Möse. Weiter. Tiefer. Mein Schwanz wird massiert, jetzt nicht von ihrer krallenden Faust, sondern von ihrer saugenden Höhle. Und rumms. Ich weiß, dass das vielleicht nicht gerade zartfühlend ist, aber das will ich auch nicht sein. Und wieder. Kann sein, dass in ihrem Wimmern ein ganz leichter Schmerz mitschwingt. „Zu hart?“, frag ich knapp. „Nein, gut so. Mach weiter, komm fick mich“. Und ich fick sie. Alle Männer ficken gern von hinten? Und wenn schon. Mein Schwanz ist ungeduldig.ich weiss, dass ich das nicht lange aushalten werde. Ich will es nicht. Es soll ein einziger Schwung sein, vom ersten Stoß bis zur Explosion. Keine Unterbrechung. Also weiter. Ich sehe wie mein harter Prügel glänzt von ihrem Saft. Und schon fährt er wieder ein. Ich pack mir die Schöne jetzt richtig. Halte ihr Becken fest. Ihr herrlicher weißer Arsch. Und klatsch. Die flache Hand zaubert ihr einen roten Abdruck, es ging nicht anders. „ich fick dich, du geile Sau“, sag ich mehr zu mir selbst. „“ich spür dich so tief, komm ...“. Und ich werde schneller. Schon zuckt mein Schwanz. Jetzt wäre der letzte Moment, um abzubrechen. Aber nein. Nicht jetzt, nicht hier. Ihr Stöhnen feuert mich an, die will mich melken und sie wird mich melken. Mit einem lauten Schrei komme ich in ihr, mein Schwanz spukt seine Ladung aus. Drei, vier Schübe. Wahnsinnig machende Kontraktionen, mir gehen kurz die Lichter aus und ich bin nicht mehr ich, sondern nur noch ein Schwanz.“Wie geil“ hör ich Bettina, sie klingt ganz fern. Ich sage gar nichts, atme schwer. Aber Recht hat sie. Und wie.
…...........................................


Geschrieben

Frage an die lesende Gemeinde:
wollen wir die Beiden im Abteil nun schlafen (RICHTIG schlafen!) lassen? Vorschläge willkommen...:-)


Geschrieben

(und der tausendste Besucher war auch schon da. Leider nicht zu sehen, wer das war... Aber danke an ALLE..)


Geschrieben

Nein, nicht schlafen lassen. Es können noch so viele schöne Dinge passieren.

Eine super Geschichte, schreib weiter.
LG


Geschrieben

siebte Lieferung...

...Ich gebe es zu: ich bin erledigt. Fürs erste. Kann sein, dass andere Männer jetzt sofort weitervögeln, als ob nichts gewesen wäre. Ich genieße das, wie man runterkommt. Eben noch voller Energie, jetzt platt. Es ist ganz still im Abteil, man hört nur unser Atmen.“ich danke dir“, sagt Bettina in diesem Moment. „ICH danke dir!“, protestiere ich. "Nein, ich bin gekommen, ohne dass ich meine Hand dran hatte. Das ist wirklich ungewöhnlich. Aber ich wundere mich nicht wirklich“, grinst sie mich an, als sie sich umdreht. „Was für ein wunderbarer Schwanz“. Das ist mir fast peinlich. Aber nur fast. „ich konnte nicht mehr länger“, erkläre ich ihr, es war zu viel. „Der geilste Arsch der Welt, dein Stöhnen...irre.“ - „Mein Gesicht gefällt dir etwa nicht?“ protestiert sie scheinheilig. -“Oh doch. Und ich bin froh, dass ich es nicht gesehen habe. Sonst wäre ich noch schneller gekommen“. - „So ist es Recht, mein Lieber. Haben wir noch was zu trinken, mein Herr?“ - "Aber sehr gerne, die Dame. Heute offerieren wir einen wunderbaren Rotwein. Der passt vorzüglich zur Färbung ihrer rechten Arschbacke..“ - „Ich gestehe, ich habs genossen“. -“Die Fahrt ist noch lange. A propos, wo sind wir eigentlich?“- „Keine Ahnung. Aber ich glaube, wir fahren wieder“. In diesem Augenblick ertönt eine Frauenstimme aus dem Lautsprecher. „Liebe Fahrgäste, aufgrund eines Kabelschadens müssen wir leider den hinteren Zugteil räumen. Alle Reisenden in den Wagen 27 und 28 werden gebeten, sich einen Platz im vorderen Teil des Zuges zu suchen. Der nächste Halt ist Leipzig. Dort haben wir einen Aufenthalt von 20 Minuten.“
Wenn ich mich nicht täusche, hat es uns erwischt. Ich ziehe mich an und gehe nach draußen. Tatsächlich, wir sind im Wagen 27. was für ein Pech. Schon kommen die ersten mürrischen Gesichter den Flur entlang, schnell zurück zu Bettina. „Schade um die Lasterhöhle“, sag ich, „aber wir müssen einpacken“. -“Ausgerechnet“, sagt Bettina, aber auch sie weiß, dass wir uns fügen müssen. Noch einmal will ich diesen wunderbaren nackten Körper spüren und drücke sie stehend an mich. Schon ist der Kleine wieder hart. Wir hören von draußen Getrippel und Geschiebe, Bettina schlüpft in ihre Klamotten und ordnet sich vor dem Spiegel das Haar. „mannomann, wie ich aussehe“, schüttelt sie den Kopf. „Fantastisch siehst du aus!“, sag ich. -“Ja klar, und gefickt..“- „Aber nein“ - „Aber doch. Zumindest eine Frau erkennt das sofort“. - „Oha. Da muss ich künftig mal drauf achten“. - „Und dann? Wenn du eine erkennst?“- „Dann denk ich an Dich“. Die Weinflasche dürfen wir nicht vergessen, eine haben wir ja noch.
Und schon bremst der Zug, wir fahren ein in den Kopfbahnhof von Leipzig. Eine willkommene Zigarettenpause! Wir bringen also das unser leichtes Gepäck erst mal in den Speisewagen. Aber der ist voll besetzt. Das kann ja heiter werden. Also zur Ablage zwischen den Abteilen und raus in die Kälte. Dort treffen sich die anderen Gestrandeten der Nacht. Bettina will auch ne Zigarette. „Schmeckt gut. Tut gut“, sagt sie und bläst den Rauch in die Kälte. Wir stehen am Ende der Halle und sehen, dass ein nasser Schnee vom Himmel fällt. Ein Schaffner steht in der Nähe und überwacht das Abschleppmanöver unseres Waggons. Bald darauf kommt eine Lok eingefahren und kuppelt an. Eine Durchsage bittet uns einzusteigen.
„Bleib du mal hier, ich such nen Platz“, sage ich. „Ach nö, ich komm gleich mit“, entscheidet Bettina. So machen wir uns auf den Weg durch den Zug. Überall stehen Menschen mit dicken Jacken und wuchten Koffer nach oben, wir kommen nur langsam voran.
Bei Wagen 21 ist Ende. Kein Abteil für uns, natürlich nicht. Aber auch nicht zwei Plätze im Großraumwagen. Nichts. Wir wieder zurück. Irgendwo ist ein einzelner Platz frei. Da liegt zwar eine Jacke, aber das kenne ich. „Dieser Platz ist doch noch frei?“ frage ich den mürrischen Kerl, der sich da breit macht. Ohne zu antworten nimmt er die Jacke vom Platz und ich sage Bettina, sie solle sich hier setzen. Ich selbst würde nochmals im Bistro nachschauen.
Dort angekommen ist der Rolladen runtergelassen. Die Plätze im Speisewagen sind alle besetzt. So steh ich da. Enttäuscht und ratlos. Der Ärger kriecht hoch in mir. Da sehe ich eine Schaffnerin auf mich zukommen. Schaut die mich sonderbar an oder bilde ich mir das ein? Hat mir der aufregende fick die Sinne vernebelt? Doch wirklich wahr. Sie grinst mich an, als sie vor mir stehenbleibt und sagt “Tja, das tut mir wirklich leid, dass wir ihr Abteil abhängen mussten“. Ich muss wohl etwas verdattert aus der Wäsche schauen, aber bevor es peinlich wird, sagt sie keck:“Wenn Sie wollen, bekommen Sie bei mir Asyl“. Ich denke, besser als Stehen ist das allemal. Und die Frau macht einen angenehmen Eindruck, wie sie da so steht in ihrer blauen Uniform mit dem roten Halstuch, das sie an der Seite geknotet hat.“Ja gerne, das wäre toll“.-“Ihre Begleitung haben Sie hoffentlich untergebracht?“, fragt sie noch. -“Ja, EIN Platz war noch frei, irgendwo.“ „Prima, dann kommen Sie mal mit“. Sie geht vor. Klein ist sie, kaum mehr als 160 schätze ich. So um die 40 könnte sie sein. Das Bahnjacket ist nicht für sie gemacht und hängt etwas unförmig über ihren Schultern. Zu groß. Soll nicht meine Sorge sein. „Hier sind wir“, sagt sie freudestrahlend, nachdem sie mit einem Schlüssel das Abteil entriegelt hat. „Klein, aber mein“. Ich sehe ihren Dienstkoffer. Und ein Bordtelefon. „Setzen Sie sich, wo sie wollen. Nur hier bitte nicht..“ - eine Hand deutet auf den Sitz neben der Sprechanlage. Kaum hab ich mich hingesetzt, nimmt sie das Mikrofon und begrüßt die Fahrgäste im ICE 1500. So erfahre ich, warum der Zug so voll ist. Ein ICE vor uns konnte nicht weiterfahren. Winter; Kälte, Eis, die Technik...
„Müssen Sie jetzt die Tickets kontrollieren“, frage ich mehr aus Höflichkeit. -“Eigentlich schon, aber das fällt heute aus. Die wollen eh alle nur schimpfen auf die Bahn, das brauche ich heute nicht.“ - „Das glaube ich ihnen“, erwidere ich. „Trinken Sie nen Schluck mit mir?, fragt sie und zieht die Jacke aus. Was sie augenblicklich verwandelt. Da steht nun unverkennbar eine Frau, kein Schaffner-Neutrum. Sie kramt in einem Wandschränkchen nach einer Flache und zwei Gläsern. „So mögen Sie das doch?“ zwinkert sie mich an, als sie alles auf das Tischchen stellt. „Wie meinen Sie das..?mache ich auf nichtsahnend. Während sie die Gläser füllt lächelt sie und sagt “ Naja, vor ner Weile wollte ich die Fahrscheine kontrollieren..“ Pause. „Und da hab ich Sie gesehen“.- „Wie gesehen?“ frage ich weiter? „Als die Tür nicht aufgehen wollte, habe ich durch einen Schlitz im Vorhang gespäht...“ - „Oh, ich verstehe“, stammle ich und ich fürchte, ich werde sogar ein wenig rot dabei. „Das muss Ihnen nicht peinlich sein“, beruhigt sie mich und zwinkert mich an. „Ich bin ja auch ein Mensch..“ - „Eine Frau, um genau zu sein“, sage ich. Und ich merke, dass mir nicht nur ihre Art gefällt.
…...


Geschrieben

Das wird ja immer heißer.....kann es kaum erwarten was als nächstes kommt.


Geschrieben (bearbeitet)

Teil acht
...
„Eine Frau bin ich, das stimmt. Aber ich sage Ihnen was: hier im Zug, da sind Sie entweder der Blitzableiter für frustrierte Fahrgäste, die Beschwerdestelle für kaputte Klimaanlagen, oder Platzanweiser, oder..“ -“Aber es gibt doch bestimmt auch angenehme Gäste, oder nicht?“, versuche ich es positiv. “Na klar, die gibt es auch, das stimmt schon.Und man sollte die Idioten einfach vergessen, das geht aber nicht immer.“ - „So schlimm?“, frage ich. „Sie glauben es gar nicht. Da gibt es Kerle, die tätscheln einem wirklich den Hintern, wenn man an ihnen vorbeigeht“. - "Oh. Und wie reagiert man da?“ - „Einfach ignorieren, ist das beste. Obwohl, manchmal stelle ich den Kerl zur Rede. Das mache ich dann laut und deutlich, das wirkt.“ - „Und wie reagieren die dann?“, will ich wissen. „Sie sagen, es war ein Versehen, was denn sonst..“ - "Würden Sie mal bitte kurz aufstehen?", bitte ich nun ganz unvermittelt Miss Bundesbahn. Sie schaut mich fragend an, macht es aber. „Und jetzt bitte umdrehen“, hört sie mich. Dazu mache ich mit dem Zeigefinger eine kreisende Bewegung. Nun dreht sie mir den Rücken zu, aber sie behält mich im Auge.Und sieht, wie ich ihren Hintern mustere. Mit Wohlgefallen. „Ich muss zugeben, ich habe gewisses Verständnis für die bösen Männer“, so lächle ich sie an. Darauf will sie etwas sagen, aber außer einem „pahh“ fällt ihr nichts ein. Nach einer kleinen Pause sagt sie dann „Aber SIE würden das nicht machen, das weiß ich“. -“Das stimmt. Ich habs noch nie gemacht. Nicht in der Bahn, nicht in der Kneipe, nirgends.“ - „Gut so. Wenn einem etwas gefällt, kann man das auch anders zum Ausdruck bringen“. Jetzt muss ich laut lachen. „Wie stellen Sie sich das vor? Also, angenommen ICH bin einer dieser Fahrgäste. Bin ich ja auch. Also, sie drücken sich an meinem Sitz vorbei, ich sitze am Flur, nicht am Fenster. Genau auf Kopfhöhe erscheint ihr wirklich aufregender Hintern. Spontan will ich meine Hand drauf legen, mache es aber nicht. Wie bringe ich das nun „zum Ausdruck“? Soll ich aufstehen und Ihnen ins Ohr flüstern: entschuldigen Sie bitte, aber Ihr Arsch ist wirklich hinreißend“. So etwa? Sie würden mir eine Ohrfeige verpassen!“ - „Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Ist so noch nie vorgekommen“. Liegt da ein gewisses Bedauern in ihrer Stimme? Über irgendetwas scheint sie nachzudenken. „Gefällt der Ihnen wirklich?, fragt sie mich nun. Ihr Gesicht ist dabei ganz ernst. „Oh ja, sage ich, „man sieht, dass Sie Sport treiben. Der kommt nicht von ungefähr.“ - „Ja, ohne Sport kann ich nicht leben. Braucht man auch als Ausgleich zu der Arbeit im Zug.“ Und nun nimmt sie die Flasche. Es handelt sich unverkennbar um Wodka. Als ob sie meine Gedanken lesen kann, erklärt sie mir „manchmal habe ich den Zug nach Poznan. Über Frankfurt/Oder. Das ist zwar ein alter Eurocity, aber dafür gibt’s billigen Wodka...“ -“Gute Sache“, finde ich. „Wie lange dauert so eine Fahrt?“ - „Drei Stunden hin. Und drei zurück. Dazwischen eine Stunde Aufenthalt. Und das reicht für ein paar Besorgungen.“ -“Was bringen Sie noch mit, außer Wodka?“ -“Zigaretten. Manchmal auch ein paar gute Würste“. „Und der Zoll?“, will ich wissen. „Kontrolliert wird schon lange nicht mehr. Manchmal gehen Zöllner durch den Zug. Aber von uns wollen die nie was. Außerdem, erlaubt sind 800 Zigaretten. Und zehn Liter Sprit“. „Da trinken wir doch auf die EU“, sage ich und hebe mein Glas. „Auf die EU", prostet Sie mir zu. "Und den Bahn-Verkehr". Beim letzten Wort, das sie mit einer vielsagenden Silbentrennung ausspricht, zwinkert sie mich wieder so an, wie vorhin im verwaisten Bistro.
In diese angenehme Spannung hinein blinkt da plötzlich ein rotes Lämpchen und es ertönt ein rhythmischer Summton. „Lutherstadt Wittenberg“, sagt sie. Auf einem Display informiert sie sich und macht dann ihre Durchsage. Als sie ihren Text auf englisch spricht, muss ich ein wenig schmunzeln, versuche aber, das vor ihr zu verbergen. „Sie brauchen gar nicht so grinsen“, tut sie entrüstet, denn es war ihr nicht entgangen. „Entschuldigen Sie bitte. Ihr Englisch ist, ähäm, ganz gut“, schwindle ich. „ Ist es nicht, sagt sie, „ und ich weiß das. Französisch kann ich aber besser...“


bearbeitet von benedictum
Geschrieben

mhmhm...bis hierhin sehr sehr aufregend und ich bin schon tierisch gespannt auf die Fortsetzung !!!


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