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Blick in die Zukunft


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Geschrieben

1. Nach mehr als einem Jahr Planung
und einigen Monaten Praxistests mußte Norbert einsehen, daß es keinen Grund mehr gab, seine Erfindung der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Trotz der zuverlässigen Funktionsweise, der stabilen Bauweise und der geringen Produktionskosten des Gerätes fürchtete er sich vor drastischen Reaktionen. Er war vollkommen davon überzeugt, daß es die Welt verändern würde. Wahrscheinlich würde zunächst ein kleiner Kreis davon Gebrauch machen, heimlich und schamhaft. Das allgemeine Verleugnen der stärksten Triebfeder, nämlich des Fickens, für den Zusammenschluss zu einer Gemeinschaft durch eben diese fördert einerseits das Entstehen von geheimen, geheimnisvollen und insgeheim geduldeten privaten Aktivitäten durch Wenige, die auf ihre Triebe nicht verzichten können, drängt diese aber gleichzeitig dazu, nicht erkannt werden zu wollen. Wer dennoch ungehemmt diesen im Untergrund Agierenden Mittel und Wege anbietet, ihre Lust genussvoll zu stillen, war schon immer Anfeindungen ausgesetzt , die von Verfolgung und Ächtung bis hin zur Vernichtung ihrer Lebensgrundlage oder sogar ihres Lebens reichen. Norbert bewunderte den Mut von Pionieren wie Beate Uhse. Er glaubte nicht, daß er selbst stark genug war, sich einer millonenfachen Meute entgegen zu stellen, hoffte aber auf die Unterstützung seiner Freunde.
2. Es begann damit,
daß er in Ermangelung einer Partnerin und des reinen Onanierens überdrüssig Nachbildungen von Vaginas benutzte, in die er seinen Schwanz schieben konnte. Doch auch die geschickt gestalteten Masturbatoren, die durch Form und Material versprachen, seinem Schwanz ein echtes Gegenstück zu bieten, waren nur Verlängerungen seiner Hände. Als er einen Masturbator probierte, der mittels Saugnäpfen an glatten Flächen festgemacht werden konnte und ihm ermöglichte, dessen fleischiges Innere freihändig zu penetrieren, begann eine erste, noch undeutliche Idee in ihm heranzureifen.
3. Die Idee wurde klarer
während einer Schwanzparty. Er hatte schon seit längerer Zeit mit Gleichgesinnten diese so genannten Schwanzparties veranstaltet. Als Motto hatte er den Slogan "Huldige den Klöten" erdacht. Im Mittelpunkt dieser Parties stand, frei von Scham und frei von Prahlerei dem Glied zu schmeicheln. Jeder Gast konnte tun, wonach ihm zumute war, sofern er nicht beabsichtigte, sich nur zu erleichtern. Nach wenigen Treffen hatte sich ein harter Kern gebildet, der neuen, oft unsicheren Gästen ihre Möglichkeiten aufzeigen konnte.
4. Einige Stammgäste schauten Fußballspiele
im TV an, andere bereiteten Mahlzeiten zu. Manche saßen mit einem kalten Getränk im Garten und meistens wurden Videospiele gespielt. Ganz gleich, womit man beschäftigt war, konnte jeder seinen Schwanz aus der Hose holen und wichsen, einen anderen Schwanz lutschen oder dabei zusehen. Es war verpönt, zu schnell zu ejakulieren und wenn es doch jemandem passierte, zeigte er den größten Enthusiasmus, indem er anderen die Zeit versüßte. Nicht selten konnte man in der Küche einen Salat zubereiten, während dessen der Schwanz von einem "Anbläser" gelutscht wurde.
5. Anbläser hatten die Aufgabe
freiwillig übernommen, Schwänze hart zu machen oder hart zu erhalten, ohne sie zum Abspritzen zu bringen. Norbert hatte gehofft, daß auch Frauen den Schwänzen schmeicheln würden, im Gegenzug wäre eine Muschiparty veranstaltet worden, bei der die Vagina der Mittelpunkt gewesen wäre und die Frauen uneingeschränkt hätten bestimmen können. Doch dazu war es nie gekommen.
6. Norbert spielte gerade ein PC-Spiel
gegen einen anderen Gast. Mit dem Gamepad konnte er gut umgehen und war beim virtuellen Fußballspiel schwer zu schlagen. Gerade, als er die Pixelmänner zu einer Flanke in den Strafraum geleitet hatte und per Kopfball das erste Tor schießen wollte, machte ein anderer Gast einen Deep Throat mit seinem Schwanz. Er hatte Norberts Schwanz komplett bis zu den Eiern geschluckt, als dieser zum 1:0 einköpfte. In diesem Moment schoß Norbert ein Gedanke durch den Kopf, der ihn nicht wieder losließ und der an seine erste Idee anknüpfte.


Fortsetzung folgt.


Geschrieben (bearbeitet)

Überarbeitet:
In Teil 1 Namen geändert. Die Fortsetzung beginnt weiter unten.

Teil 1

Nach mehr als einem Jahr Planung und einigen Monaten Praxistests mußte Claude Maria Vanderboldt einsehen, daß es keinen Grund mehr gab, seine Erfindung der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Trotz der zuverlässigen Funktionsweise, der stabilen Bauweise und der geringen Produktionskosten des Gerätes fürchtete er sich vor drastischen Reaktionen. Er war vollkommen davon überzeugt, daß es die Welt verändern würde. Wahrscheinlich würde zunächst ein kleiner Kreis davon Gebrauch machen, heimlich und schamhaft, bevor sich seine Erfindung etablieren könnte.

Es begann damit, daß Vanderboldt in Ermangelung einer Partnerin und des reinen Onanierens überdrüssig Nachbildungen von Vaginas benutzte, in die er seinen Schwanz schieben konnte. Doch auch die geschickt gestalteten Masturbatoren, die durch Form und Material versprachen, seinem Schwanz ein echtes Gegenstück zu bieten, waren nur Verlängerungen seiner Hände. Als er einen Masturbator probierte, der mittels Saugnäpfen an glatten Flächen festgemacht werden konnte und ihm ermöglichte, dessen fleischiges Innere freihändig zu penetrieren, begann ein Gedanke in ihm heran zu reifen.
Er hatte schon seit längerer Zeit mit Gleichgesinnten sogenannte Schwanzparties veranstaltet. Als Motto hatte er den Slogan "Huldige den Klöten" erdacht. Im Mittelpunkt dieser Parties stand, frei von Scham und frei von Prahlerei dem Glied zu schmeicheln. Jeder Gast konnte tun, wonach ihm zumute war, sofern er nicht beabsichtigte, sich nur zu erleichtern. Nach wenigen Treffen hatte sich ein harter Kern gebildet, der neuen Gästen ihre Möglichkeiten aufzeigen konnte. Einige Stammgäste schauten sich Fußballspiele im TV an, andere bereiteten Mahlzeiten zu. Manche saßen mit einem kalten Getränk im Garten und meistens wurden Videospiele gespielt.
Ganz gleich, womit man beschäftigt war, konnte jeder seinen Schwanz aus der Hose holen und wichsen, einen anderen Schwanz lutschen oder dabei zusehen. Es war verpönt, zu schnell zu ejakulieren und wenn es doch jemandem passierte, zeigte er Enthusiasmus, indem er anderen die Zeit versüßte. Nicht selten konnte man in der Küche einen Salat zubereiten, während dessen der Schwanz von einem "Anbläser" gelutscht wurde. Anbläser hatten die Aufgabe freiwillig übernommen, Schwänze hart zu machen oder hart zu erhalten, ohne sie zum Abspritzen zu bringen.

Vanderboldt hatte gehofft, daß auch Frauen den Schwänzen schmeicheln würden, im Gegenzug wäre eine Muschiparty veranstaltet worden, bei der die Vagina der Mittelpunkt ist und die Frauen uneingeschränkt bestimmen können. Doch dazu war es nie gekommen. Vanderboldt spielte gerade ein PC-Spiel gegen einen anderen Gast. Mit dem Gamepad konnte er gut umgehen und beim virtuellen Fußballspiel war er nur schwer zu schlagen. Gerade, als er die Pixelmänner zu einer Flanke in den Strafraum geleitet hatte und per Kopfball das erste Tor schießen wollte, machte ein anderer Gast einen Deep Throat mit seinem Schwanz. Er hatte Vanderboldts Schwanz komplett bis zu den Eiern geschluckt, als dieser zum 1:0 einköpfen ließ. In diesem Moment schoß ihm ein Gedanke durch den Kopf, der ihn nicht wieder loslassen sollte.

Fortsetzung

Claude Maria Vanderboldt spielte unkonzentriert zu Ende und verlor das Spiel mit 1:4, nachdem er sein Sperma ungeduldig in den Rachen des Anbläsers gepumpt hatte. Die danach mit einem grünen Filzschreiber eilig angefertigten ersten groben Skizzen seines Gerätes, die heute im Museum für analoge Sexualität zu besichtigen sind, gaben zu manch scherzhaftem Kommentar Anlaß und sind der Grund für die einst scherzhaft gemeinte Bezeichnung "Fickfrosch", ihrem inzwischen offiziellen Namen. Sie überzeugten seinerzeit jedoch zwei Freunde, ihm bei der Konstruktion eines Prototyps zu helfen.

Istvan Faros war ein begnadeter Handwerker mit enorm effizienter Improvisationskunst und Ruben Heringuez verstand sich gleichermaßen auf Elektonik und Software-Programmierung. In dem Gewölbekeller, der sich unter dem Hof von Vanderboldts Haus befand, wurde eine Werkstatt eingerichtet. Die ersten Modelle bestanden aus Teilen von Gamekontrollern, PC-Lenkrädern und Joysticks, die mit Dildos, Masturbatoren und zerschnittener Motorradfahrer-Kleidung mit Hilfe von Unmengen Klebeband kombiniert wurden. Die wichtigste Komponente war der Mechanismus, der das jeweilige Eingabegerät in Schwingungen versetzte, vibrieren ließ oder mit großer Kraft Bewegungen ausführen ließ. Diese Motoren mußten sinnvoll angesteuert werden, um bestimmte Effekte zu erzielen. Die Vibration eines Konsolen-Gamepads verursachte je nach Intensität ganz unterschiedliche Effekte.

Für die erste Testreihe war eine Kunstmuschi mit solchen Motoren ausgestattet worden, die abwechselnd von den drei Pionieren benutzt wurde. Istvan Faros hatte als erster sein erigiertes Glied in den Fickfrosch eingeführt, Ruben Heringuez steuerte die Elektronik und Claude Maria Vanderboldt dokumentierte die Empfindungen, die Heringuez beschrieb. Sie wechselten die Rollen und die Kombinationen der Effekte und fanden eine Abfolge von Stimulationen, die einen Schwanz unweigerlich zum Orgasmus brachten, ganz gleich, ob sein Träger das wollte oder dagegen ankämpfte.

Ermutigt von diesen ersten Eindrücken verbauten sie daraufhin Motoren eines PC-Lenkrades. Es waren sehr kräftige Motoren, die ursprünglich dazu konstruiert waren, für Rennspiele das Gegenlenken bei einer Kurvenfahrt zu simulieren. Diese Kraft nutzten sie, um eine Bewegung zu erzeugen, die dem Auf und Ab eines Kopfes beim Blasen oder gar dem eines den Schwanz reitenden Körpers möglichst nahe kommen sollte. Von den mechanischen Nebengeräuschen und dem monströsen Aussehen des Apparates abgesehen war ihnen das zu ihrem eigenen Erstaunen ausgezeichnet gelungen, wie jeder von ihnen atemlos berichten konnte. Die nächste Testreihe war dem Erzeugen von lustvollem Schmerz gewidmet und auch diese Versuche waren erfolgreich.

Nachdem sie verschiedene Varianten konstruiert und getestet hatten, konnten sie auf eine vielfältige Produktpalette blicken. Es gab Geräte zum Penetrieren, wie Dildos und Stöpsel, solche, in die eingedrungen wurde und solche, die angelegt wurden wie Armbänder und Fesseln. Die Steuerung erfolgte entweder lokal oder über ein Netzwerk.
Sie konnten die Geräte nach einigen Designänderungen soweit modifizieren, daß von dem ersten Eindruck der Bedrohlichkeit nichts mehr übrig geblieben war und Vanderboldts Aufgabe sollte nun sein, einen Hersteller zu finden, der bereit war für eine Massenproduktion in Verbindung mit der Etablierung eines weltweiten Netzwerkes. Die Gestaltung der Endgeräte sollte durch eine Modellvielfalt ergänzt werden, die mit originalgetreuen Nachbildungen von Penissen, Vaginas und sogar komletten Körpern von Prominenten aufwarten konnte. Die Erfindung des 3D-Druckers eröffnete außerdem die Möglichkeit, das eigene Genital über das Netzwerk zugänglich zu machen.

Noch ahnte Vanderboldt nicht, daß sein Name einzig und allein mit dem Fickfrosch verknüpft werden sollte. Die Lizenzen seiner weitaus raffinierteren Erfindungen hatte er verkaufen müssen, um die zahlreichen Prozesse finanzieren zu können, die gegen ihn geführt wurden und um Istvan Faros und Ruben Heringuez auszuzahlen.

Nahezu unbekannt ist, daß das Animattoo, die animierte Tätowierung
(Wiki: "Animattoo: Das dritte Auge" und "Animattoo: Blutende Wunden - Scherzartikel oder Falle") ebenfalls eine Idee Vanderboldts war. Auch das Daumenkino (Wiki: "Eine auf einen Daumennagel aufgetragene lackähnliche mikroelektronische Masse, die über kleinste Sensoren Signale empfängt und als Display sichtbar macht") hatte er erfunden und veräußern müssen.

Claude Maria Vanderboldt bereute seine Entscheidung, den Fickfrosch produzieren zu lassen vor allem wegen der verheerenden Folgen für gesellschaftliche Strukturen, die in ihren Auswirkungen gleich nach einer Eiszeit eingeordnet wurden
(Wiki: "Vanderboldt Dilemma" und "Die Fickfroschplage - Moderne Heuschrecken"). Vanderboldt tröstete sich damit, daß trotz allem Schwanzparties nach Vanderboldtschem Vorbild heute nicht mehr wegzudenken und feste Bestandteile moderner Freizeitkultur geworden sind.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
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