Jump to content

Kopfkino steht BDSM im Weg


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ja, so ist es eben.

Wenn ich hier in den Foren die Suchtexte der Herren lese:

- suche Slampe zum Sklaventraining
- "O" gesucht
- Suche Sklavin die sich willenlos für mich und meine Freunde .x.x.x
- Welche Hure dient mich!

frage ich mich; Ist dies ein Aufgeklärtes Land? Sind wir in 2015?

Wenn ich eine Frau wäre, wüßte ich schon ziemlich bald, dass es nur einen Grund gibt, weshalb die dominanten Männer hier noch mal einen Hit treffen: entweder weil die Frauen wirklich so naiv sind und zwischen Kopfkino und Realität nicht zu unterscheiden vermögen, oder weil sie sich damit abgeben.

Es sieht so aus, dass um ein wenig Spaß zu haben, die Damen sich selbst teilweise aufgeben müssen, Ansprüche nach unten, Stil? was ist das? - keine wirklich gute Alternative. Also Ladies; "nothing beats the Magic Wand or the Sybian".

Herren der Macht, also solche die es drauf haben, die Frau zu dem zu machen, was sie sich wünscht - aber auch fürchtet - kommen hier kaum durch, denn das Imperativ der Kopfkino-Klischee's poppt immer wieder auf. Auch bein den Frauen - denn Männer sind ja schließlich so ...

Es sind die Konzepte worin wir überhaupt über Sex und BDSM denken. Es sind teilweise falsche Konzepte die es uns unmöglich machen, in der Tiefe der BDSM Welt abzusteigen. Und traurigerweise selbst das Vanille-Poppen einen faden Kartonbeigeschmack geben. Aus der Dose halt ...

Und Sklavinnen, subs und bottoms, wenn ihr wirklich wollt was ihr sucht, schreibe selbst. Warte nicht bis die Eroberer zu dir kommen, denn solche die Wissen, werden das Eingestehen deiner Neigung und Bedürfnisse als erster notwendiger Grundlage wiedererkennen. Der Nachteil; du bekommst sehr viele Fakes ab, oder eher alle.

Dies ist leider so. Fakes, Möchtegerns und solche die Augenhöhe und Würde nicht mit Sex oder BDSM unter einem Hut bringen können, bilden die Mehrheit in der Szene.

Kopfkino und Projektionen werden aus dem Schatten auf der weißen Wand des Textboxes geschleudert und gepostet. Und dies gilt bei Frauen ebenso wie bei Männern, denn es besseres Geschlecht oder Gender gibt es nicht, es gibt solche die Verstehen und solche die in der Kopfkinowelt verweilen, weil sie eben nicht Verstehen.

"Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang: eine gute Einsicht für alle, die sie ausüben"

Sir Cameron - Sadist, Feminist und BDSM-Theoretiker
Dominion of Lord Cameron (DLC)


Geschrieben (bearbeitet)

Fragen wir uns doch vorweg einmal was ist denn BDSM? („Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“)

Meiner Meinung nach wird der Beriff heute stark ausgedehnt.

BDSM ist sehr facettenreich und jeder interpretiert seine Vorlieben aus dem Gesamtpaket.

Deshlab ist es bei der Suche nach einem Partner ja auch so schwierig jemanden zu finden, der die selben Vorlieben hat.

BDSM hat sicherlich auch in den letzten Jahren einen extremen Wandel mitgemacht. Früher war meiner Meinung nach BDSM klarer definiert.

Heute ist für viele BDSM wenn er ihr auf den Arsch haut während sie ihm einen bläst.

Ich will gar nicht wissen was in einigen Clubs seit Shades of Grey so los ist - aua das tut ja weh - ;o)

Vielleicht noch eine kurze Anmerkung bevor das jemand falsch versteht. Ich persönlich bin zwar devot, sehe mich jedoch nicht annähernd als BDSMler, denn das ist nicht meine Welt.


bearbeitet von DevotErNRW33
Geschrieben

Meine Sicht ist, was sich für die Leute als BDSM anfühlt, ist BDSM. Somit ist zwar die 'Definition' aufgegeben, aber es fragt sich ob es jemals einen gab.

Allerdings, ist die 50 Shades Geschichte wirklich nur einen Versuch die übliche Rosamunde Pilger und Krankenschwester-Novellen mit etwas Würze zum guten Geld zu machen. Aber wenigstens hatte es seine Momente.

Wir können nur bei unsere Erfahrung anfangen. Wenn in den Clubs wo ich manchmal spiele die Räume voller Spiele sind, wo der Samtflogger zu den Hardcore Tools gehört, fühle ich mich oft fehl am Platz.

Ich stelle meine Subs hin und die eine wird am Andreas-Kreuz - Oh, ist es dafür gedacht - und die andere auf dem Spanking-Bock und die Dritte liegt gefesselt herum. Wir machen was wir wollen - SM. Die meisten sind schnell weg, weiß im Gesicht, schockiert. "Warum machen die Frauen das?" wird geflüstert.

Beim Rohrstock, kommt dann der Inhaber mal schauen, ob er wirklich die Polizei rufen sollte. Er grinst mich an, daumen hoch - alles klar.

Am Ende sind die Wichser da. Sie warten, während sie sich die Pimmel hart halten ob ich die Schlampe nun anal benutze oder nicht. Eher nicht. so gerne wurde ich die Bullenpeitsche mal auf deren Sack landen lassen - aber ich darf nicht. BDSM'ler spielen mir Regeln, einvernehmen ist da GOTTES WORT gleich.

Wenn die Energie es angibt, hören wir langsam auf. Die Diener räumen die Sachen weg. Ich liege in den öffentlichen Räume und erhole mich. Eine sub links, die andere rechts, den rest auf den Knien vor mir. Und ich sehe die Leute an der Bar.

Die Dame: "Mich bekommt er nicht, ich bin .... (stark, besser, brauch einen Trauschein, warte auf Herr Richtig". Der Herr: "was hat er dann, was ich nicht habe? (Geld, großen Schwanz, dumme Gören?)"

Was ist, wird davon definiert, was wir geben. Es ist ein Tauschgeschäft. Lust und Schmerz, für Befriedigung. Vertrauen für Akzeptanz, Macht für Geborgenheit.

Wenige suchen dies, BDMS ist meiner Meinung nach für Wenige und kein Sex+, aber wer nur in Konzepte von Sex+ denken kann, wird auch immer nur dies sehen können.

BDMS ist also pro Sprache ein anderes Spiel. Was ich schon sagte, es gibt solche die Wissen und solche die nicht viel verstehen.

Sir Cameron


Geschrieben

Was ich mich bei diesem Wortgeschwurbel frage,
Warum wird nicht einfach privat und ohne Zuschauer "gespielt"?
Das Ego als gar förrrchterlich harter Naturdom, es will gestreichelt werden?


Geschrieben (bearbeitet)


Sir Cameron - Sadist, Feminist und BDSM-Theoretiker
Dominion of Lord Cameron (DLC)


und wie heißt du wirklich ? olaf schmidt ? meier? müller?

schließe mich meinem vorposter an.

allerdings gähne ich eher bei sowas.

hat alles nichts mit echter dominanz zu tun.

kindergarten BDSM. zu viel gothicfilmchen geguckt ?


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

vielleicht....zuviel Kopfkino und zuviele Erwartungen

vielleicht auch......keine Ahnung


Geschrieben

"Sir Cameron " ich würds cool finden, wenn du nicht versuchst, mich per pn zu beeinflussen oder einzuschuechtern. ich habe mit dir privat nichts zu bereden, sondern äußere hier lediglich meine meinung in einem offenen forum.

wie und ob dein kopfkino dir im weg steht oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

jeder mann, der sich selbst " sir " nennt, hat meiner ansicht nach ein ei am wandern. hochgradig. außer, er ist tatsächlich mitglied des hochadels in great britain.


Geschrieben (bearbeitet)

"Sir Cameron " ich würds cool finden, wenn du nicht versuchst, mich per pn zu beeinflussen oder einzuschuechtern.

jeder mann, der sich selbst " sir " nennt, hat meiner ansicht nach ein ei am wandern. hochgradig.



Meine Reaktion, hat nichts mit dem oben stehenden Post zu tun, deshalb ein PM. Dies ist weder ein Versuch zur Beeinflüssung, noch zum Einschüchtern - eh, wirklich? - nur einen Weg der Kommunikation.

Ich nenne mich Sir, weil ich hier als Sir Cameron auf der Suche bin, nach solche die einen Sir suchen. Und wir sind hier ja immerhin in einem BDSM-Diskussionsforum und ich nehme an, das die in der Szene geläufige Begriffe, wie Zofe, Herrin, Lecksklave oder eben halt 'Sir', auch als solche aufgefasst und nicht irrtümlich als Namen im Ausweiss verstanden werden.

Lassen wir es bei künstlerische Freiheit ...

Dein Sir Cameron


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Moin Moin,

für mich haben solche Anzeigen nichts mit einem Kopfkino bezüglich des BDSM´s zu tun, sondern schlicht und einfach mit dem Verständis was BDSM ist und wie BDSM erfolgreich ausgelebt werden kann.

Und diese von Dir beschriebenden Anzeigen schalten nicht nur Männer, sondern Frauen durch aus auch, da liest man untern anderem auch, dass der Sklave wissen sollte was die Dame wert ist.

Und nicht zu vergessen, jene "aubmessive" vorwiegend Männer, vereinzelnd Frauen, welche sich als vöölig Tabulos anpreisen.

Für mich hat dass nur etwas mit Menschenverachtend zu tun, oder sollte SUb die tabulose Variante wählen, für völlig am Leben vorbei.
Sicherlich gibt es passive BDSM´ler die sehr weit gehen, aber meist sind diese sehr starke Persönlichkeiten, zu dem beherzigen sie, dass jeder der BDSM betreibt die Verantwortung für sich selbsr trägt.

@devoterERNRW33

Ahh du bist zwar devot, siehst Dich mit deiner Neigung aber dem BDSM nicht zugehörig, obgleich Du das "S" ganz richtig mit Submission übersetzt hast...
dann würde ich doch gerne wissen.. wo ist da der Untersschied für Dich Devot / Submission?


Es befremdet mich zu dem, dass Du Dir sorgen um die SM-Clubs machstn ach den jüngsten SM-klischee-Filmchen und Du weist das schlagen und gleichzeit blasen kein BDSM ist... Ich für meinen Teil wüßte nicht, dass vor 17 Jahren BDSM anders beschrieben war als jetzt ich weis nur, dass auch vor 17 Jahren man BDSM in seinen Anfängen und in seinem ende nicht definieren konnte weil niemnad es wusste... Wer hat den jetzt eine klare Definition festgelegt.

@Sir_Cameron

... wo der Samtflogger zu den Hardcore Tools gehört......



Bei der von Dir im eingangsposting beschriebende Gruppe von Suchenden ist leider schon der besagte Smartfolgger.. aber ich gehe noch weiter.. der Löffel, nicht Holz, sondern Kaffeelöffel
bereits eine ernthabfte Gefahr, auch mit bleibenden Schäden, für den SUB der die tragweitet "eines Dienstantrittes" bei o.g. Personen sich nicht bewußt ist.
Vielfach sind die Menschen die solche Anzeigen schalten, Personen, welche ansonsten den Damen hinterher sehen, weil ihnen jegeliche Möglichkeit fehlt bei selbigen zu Landen.



Was ist, wird davon definiert, was wir geben. Es ist ein Tauschgeschäft. Lust und Schmerz, für Befriedigung. Vertrauen für Akzeptanz, Macht für Geborgenheit.

Wenige suchen dies, BDMS ist meiner Meinung nach für Wenige und kein Sex+, aber wer nur in Konzepte von Sex+ denken kann, wird auch immer nur dies sehen können.





woooowwww
Ja es ist ein Tauschgeschäft.. Befriedigung gegen Befriedigung, wo bei die Beteiligten (aktiver un passiver Part) im Vorfelde schauen mussen, die die Topfgröße und die Topfmarke richtig, so dass der Deckel auf auf den Topf passt.
Erst wenn sich die Beteiligten gegenseitig sicher sind, dass es passt.. kann auch der Part Lust/Schmerz -Bereiten/Empfangen praktisziert werden.
Allerdings muss das Vertrauen genauso von beiden Seiten vorhanden sein, wie der Respekt.. Akzeptanz reicht als Mittel nur für eine kurzfristig session /Verleihung aus aber nicht für etwas, was auf Dauer bestand haben sollte.
Aber auch die Macht / Geborgenheit ist ein gegenseitiges Tauschgeschäft.. Der passive ermöglicht es mit seiner Macht, dass er sich der Macht des Anderen unterwirft, daraus ergibt sich eine Gegenseitig geborgenheit, auch wenn das aufgefangen und gestreichelt werden für den passiven Wichtiger ist.

Ja BDSM wird von ein Vorspielvariante zum Sex bis hin zu einer "Dauerhaften Versklavung" praktiziert... Aber die Person, die sich dieser "Dauerhafte Versklavung" bewußt unterwirft, wird diese Person ohne Ihren "DOM" an der Seite als sehr, sehr starke und Dominate Person wahr nehmen und garaniert nie auf die Idee kommen, welche Rolle diese Person in der BDSM Beziehung spielt.



BDMS ist also pro Sprache ein anderes Spiel. Was ich schon sagte, es gibt solche die Wissen und solche die nicht viel verstehen.



JA BDSM ist eine Kommuniklation die in unterschiedlichen Sprachen funktioniert, um bei dieser Ausdrucksweise zu bleiben.. allerdings ist BDSM immer sehr viel Kommunikation und sowohl Sklave wie auch Dom sollten vor dem Spiel / der Beziehung klären, ob die Selbesprache, evtl sogar der selbe Dialtekt gesprochen wird.




kindergarten BDSM. zu viel gothicfilmchen geguckt ?



können wir den Kindergarten daraus lassen BITTE....

BDSM´ler sind es Leid, dass Sie immer wieder erklären müssen, dass Sie nichts mit Kindern machen....
Dank für dein Verstätnis auch wenn ich mir sicher bin, dass Du dass auch nicht aussagen wolltest....

Gruss
Chris


Geschrieben

@Sankt_Chris

Danke für deinen Beitrag, wie du sagst, ist Kommunikation das A&O bei BDSM und ggf. bei jeder Beziehung. Es geht darum, dass jeder Happy ist und bleibt.

Zur Ergänzung: Es sollte klar sein, dass BDSM uns auch ändert; wir lernen und wachsen. Je nach Phase wird dies oder jenes dementsprechend auch anders wahrgenommen und ggf. bewertet. Dies sind auch die Stufen wo einem klar wird, wo Kopfkino aufhört und ausgelebte Phantasie anfängt.


Geschrieben

können wir den Kindergarten daraus lassen BITTE....

BDSM´ler sind es Leid, dass Sie immer wieder erklären müssen, dass Sie nichts mit Kindern machen....

So einen ... Kommentar liest man wirklich selten (wenn ich statt der Punkte das Adjektiv einfüge, riskiere ich wieder eine Schreibsperre. Das geht hier sehr fix )


Geschrieben

Auch nach mehrmaligem Lesen, komme ich einfach nicht dahinter, was der Text nun genau vermitteln soll? Dabei halte ich mich für eine intelligente Frau, habe eine sehr gute Schulbildung genossen und...nun gut, vielleicht schlägt mir lediglich das heiße Wetter auf's Hirn.

Erfahren habe ich, dass Frauen hier entweder naiv und dumm sind oder sich selbst aufgegeben haben, wenn sie sich einem dominanten Mann unterwerfen.
Je schneller, härter man zuschlägt, desto ein besserer BDSMler ist man.
Dass ein gewisses Grundbenehmen/ Mass an Rücksichtnahme fehlt, wenn man in einer "öffentlichen" Location spielt.
Eine Herabwertung anderer BDSMler gegenüber, nur weil sie ihre Leidenschaft in anderen Fassetten ausleben.

Wie dem auch sei, ich bevorzuge ja die BDSM-Praktiker, denn Theorie zaubert mir keine Striemen auf den Arsch


Geschrieben

BDSM ist das, was die einzelne Person für sich persönlich daraus macht.
So einfach ist das und doch so schwierig.
Ich bin diese ewigen Diskussionen satt. Warum muss man seinen BDSM erklären anstatt ihn zu leben und auszuleben?
Richtig, die unwahrscheinlich große Vielfallt kann es schwer machen, eine passende Person zu finden, und zu 100 % wird es nie paßen.
Hier heißt es, sich zu finden, mit gegenseitigen Einvernehmen.


Geschrieben

@Filzpantoffel

BDSM ist das, was die einzelne Person für sich persönlich daraus macht.

Warum muss man seinen BDSM erklären anstatt ihn zu leben und auszuleben?

Hier heißt es, sich zu finden, mit gegenseitigen Einvernehmen.



ich habe das was ich sofort unterschreiben würde einmal aus deinem Posting zussamengefasst...
Super Einstellung... die ich teile!!!

@Mme Docile


Je schneller, härter man zuschlägt, desto ein besserer BDSMler ist man.



Das nicht.. eher die andere Variante.. je mehr Striemen um so ein schlechterer SM´ler ist man :-)

Ich habe die Fragestellung von Sir Cameron so verstanden, dass er anprangert, dass es Männer gibt, die BDSM für sich so auslegen, dass BDSM Macht ist und Macht hat man nur dann wenn der pssive Part (meist Frau) völlig willenlos und entrechtet ist. Und dann vorwiegend als "Sexpuppe" dienen soll/wird. Und der liebe Sir hinterfragt zu recht, für wie naive diese suchenden User die Damen halten" Und um das mit der Überschrift in Verbindung zu bringen! Das dieses unrealsitsiches Kopfkino doch einem wirklichen BDSM im Wege stehen würde.

In dem weiteren Posting moniert der "Sir" noch, dass der aktiv Spielende, welche unter anderem einen Flogger besitzt von anderen BDSM´lern (nein kein Urteil über richtiges oder falsches BDSM was Jene betrieben) und damit auch weis wie die Haut zu röten ist, schnell als HARDCORE player dargestellt wird und dass BDSM halt doch "keinerlei spuren - Rötungen" auf der haut erzeugen darf und kann, halt anglehnt an jene BDSM-Filme, welche in letzter Zeit die Kinosgefüllt haben.

Oder um es in deine Gedanken zu fassen Mme, Sir sagt, es könne nicht sein, dass die Theoretiker am Ende den aktiv Spielenden aufzeigen dürfen, wo BDSM, nach Auffassung der Theoretiker, den einvernehmlichen Rahmen verläßt. Und mit dem Verlassen dieses Rahmes wird auch der BDSM Rahm verlassen und es wird nur noch blanke Gewalt ausgeübt.

Ergo er hat zwei Thematiken zusammen gefasst einmal ein "untopisches Kopfkino" zum anderen dass User halt ihr "BDSM, welches zart gespielt wird, als Rahmenbedinugng für BDSM ansehen.

Folglich würdeste Du, Mme Docile, ein von zarter Seite gesehen "richtiges BDSM" betrieben, wenn Du dir in deinem Kopfkino es ausmalst, wie es wäre, wenn Du zuschlagen würdest und es würde sich dann ein Striemen abzeichen. Perfekt wäre wahrscheinlich den BDSM dann,

wenn Du öffentlich spielen würdest, mit dem Flogger aus holst, aber rechtzeitig abbremst, so dass nur ein leichtes Streicheln des Floggers den "Arsch" des Pasiven trifft, Du diesem dann wiederum erklärst wie irre rot und teils gestriemt der Arsch aussehen würde, der Passive dir darauf erklärt wie sehr Du zugeschlagen hättest und dass er jetzt mindestens 3 Tage nicht richtig sitzen können weil es so zieht.

Während dieser Zeit kommt einer der angesprochenden User mit dem Utopischen Kopfkino vorbei, hat selbstverständlich keine BDSM utensiel dabei, sondern schrubbt mit der Hand sein bestes Stück und stellt fest, dass Du garnicht richtig zugeschlagen hast, da der Arschnoch im zarten rosa funkelt und ob Du überhaupt etwas von BDSM verstehen würdest, um Dich im nächsten Satz zu Fragen ob das eine Sklavin ist, und wenn Du es bestätigst folgt ein Fein, dann kann ich die je f.....


lachender Gruss
Chris


Geschrieben (bearbeitet)

Liebe Leser, das Thema war: „Kopfkino steht BDSM im Weg“

Damit wird gemeint, dass unrealistische Vorstellungen (Kopfkino) - die a) entweder nicht auf Erfahrung beruhen oder b) eine Spielpraxis betreffen die unmoralisch ist – eine Form von BDSM im Wege stehen, welche eine gute Praxis entspricht. (Mit gut ist nicht ‚hart‘ oder ‚soft‘ gemeint, sondern sicher, einvernehmlich, respektvoll, usw.).

Kopfkino ist nett und schön, denn im Bereich b) ist vieles erlaubt, schließlich in dein Kopf haben ja alle einvernehmen gegeben. Ein gutes Beispiel dafür sind die ***igungsphantasien die etwa 50% der Frauen (mal) haben. Oder die Lolita-Phantasie der Männer; bis zu 66% der Männer träumt davon eine junge Frau (Frau, kein Kind!) zu verführen.

Phantasie gehört zu Menschen; es zeigt uns was uns anmacht und wie wir uns selbst in unsere Träume wahrnehmen, bzw. täuschen. Und es spricht für sich, das sowohl Frauen als Männer als auch Tops und Bottoms ganz unterschiedliche Träume und Phantasien haben. Ich denke, Kopfkino ist also voll in Ordnung und geil, nett und schön – es sei denn, die Phantasien sind dermaßen, dass unseren Alltag dadurch entgleist und wir eigentlich zum Psychiater gehen sollten.

Eine weitere Frage sollte sich meiner Ansicht nach nicht darauf konzentrieren, was BDSM ist, sondern wie Kopfkino und Realität sich treffen können. Anders gefragt: wie lassen sich unsere Phantasien und Träumen auf eine ethisch gute Art realisieren, damit wir Spaß, Lust und Befriedigung finden?

Jeder sollte sich ggf. mit dieser Frage selbst beschäftigen, aber ich möchte dazu noch folgende Anregungen geben:

- Unterschiedliche Gender haben unterschiedliche Rollen
- Unterschiedliche Geschlechter haben andere Hormone
- Jede BDSM-Neigung hat andere „Sexual-Lovemaps“ (John William Money)
- Jeder Mensch hat eine andere Wahrnehmung der Erfahrung
- Kopfkino und auch Rollenspielen haben mit der Suche nach unserem Schatten, sowie mit unserem Animus-Anima-Komplexus zu tun (C.G. Jung)

Sir Cameron


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben


@devoterERNRW33

Ahh du bist zwar devot, siehst Dich mit deiner Neigung aber dem BDSM nicht zugehörig, obgleich Du das "S" ganz richtig mit Submission übersetzt hast...
dann würde ich doch gerne wissen.. wo ist da der Untersschied für Dich Devot / Submission?

Es befremdet mich zu dem, dass Du Dir sorgen um die SM-Clubs machstn ach den jüngsten SM-klischee-Filmchen und Du weist das schlagen und gleichzeit blasen kein BDSM ist... Ich für meinen Teil wüßte nicht, dass vor 17 Jahren BDSM anders beschrieben war als jetzt ich weis nur, dass auch vor 17 Jahren man BDSM in seinen Anfängen und in seinem ende nicht definieren konnte weil niemnad es wusste... Wer hat den jetzt eine klare Definition festgelegt.



Hallo Chris,

wie hier schon richtig geschrieben wurde ist BDSM nicht definiert. Ich habe devote Neigungen die ich in Rollenspielen auslebe, was sicherlich auch ein Aspekt von BDSM ist. Bisher habe ich für mich BDSM jedoch immer als eine Ecke härter verstanden. Einen klaps auf den Po und gleichzeitig einen geblasen bekommen sehe ich für mich halt nicht als BDSM.

Da ich Leute kenne, die in der BDSM Szene unterwegs sind, weiß ich dass zur Zeit viele neue Leute in die Szene kommen mit einer sehr romantischen Vorstellung. Darüber mache ich mir bestimmt keine Sorgen, aber meine Bekannten finden es nur noch nervig.

Grundsätzlich ist es mir auch egal, denn jeder kann von mir aus das machen was seinen Mitspielern und Ihm gefällt unabhängig davon wie man das ganze nun nennt. (Natürlich im gesetzlichen Rahmen)


Geschrieben (bearbeitet)

Was ich mich bei diesem Wortgeschwurbel frage,
Warum wird nicht einfach privat und ohne Zuschauer "gespielt"?
Das Ego als gar förrrchterlich harter Naturdom, es will gestreichelt werden?



Du hast dich verschrieben, setze Naturdarm statt Naturdom
Ist doch alles show: Ich kenne nen Typen aus nem anderen Forum, der den Dom mimt, mir gegenüber aber zugegeben hat, daß er überhaupt nicht so veranlagt ist, aber damit prima an Frauen rankommt...

**edit by mod**


bearbeitet von linguafabulosa
**Reaktion auf gelöschtes Posting entfernt**
Geschrieben (bearbeitet)

**edit by mod - Reaktion auf gelöschtes Posting entfernt**

Mein Anliegen mit dem Post, war es um einen Sensibilität zu bewirken, dafür wie Männer in BDMS-Kontext mit Frauen umgehen. Welche Diskrepanzen es da gibt, und auch welche Hürden wir da noch zu nehmen haben.

Ich bin noch nicht lange auf Poppen.de, weil ich eher in BDSM-Kreisen unterwegs bin. Der Grund dafür ist sehr einfach. Wenn BDSM'ler wie ich, mit nicht-Perversen zu tun haben, fühlen wir uns oft gezwungen zu leugnen wie wir sind, oder wir müssen uns rechtfertigen für eine Spaß, sich Sir zu nennen. Jedoch seine Identität verstecken zu müssen und nicht kommunizieren zu können was uns Kinky Folks wichtig ist, fühlt sich nicht richtig an, denn wenn wir nicht die Wahrheit über uns schreiben können, wie schaffen wir es dann, und gut zu fühlen und mit einer kulturgeprägte Kink-Negative Haltung zurecht zu kommen?

**edit by mod - die Forenregeln sind an der Stelle eindeutig - wenn Du Entscheidungen eines Mod diskutieren oder kommentieren möchtest, dann gerne per Ticket mit dem Support**


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

.....Ich hoffe nicht, die Foren sind so, dass Formalitäten wichtiger sind als Inhalte.


Apropos Inhalt. Liest du dir eigentlich selber durch, was für einen "Mist" du hier von dir gibst?

Als Submissive, die BDSM real auslebt (und das nicht seit gestern) schäme ich mich in Grund und Boden, wenn ich so ein Zeug lesen muss.
Es braucht kein "Sir, Master ,Heinblöd" im Namen, um Dominanz auszustrahlen. Entweder hat man es oder man hat es nicht! Und man muss auch nicht ständig betonen und dem Umfeld aufzwängen, was für ein toller BDSMler man ist und was für knallharte Sachen man macht. Das ist in meinen Augen lächerlich, unglaubwürdig und führt nur dazu, dass Vorurteile und Co entstehen.

Und jetzt setze ich mich flott auf meine Finger, bevor ich Dinge schreibe, die zwangsläufig zum Löschen meines Beitrages führen werden


Geschrieben (bearbeitet)



Ich bin noch nicht lange auf Poppen.de, weil ich eher in BDSM-Kreisen unterwegs bin. Der Grund dafür ist sehr einfach. Wenn BDSM'ler wie ich, mit nicht-Perversen zu tun haben, fühlen wir uns oft gezwungen zu leugnen wie wir sind, oder wir müssen uns rechtfertigen für eine Spaß, sich Sir zu nennen. Jedoch seine Identität verstecken zu müssen und nicht kommunizieren zu können was uns Kinky Folks wichtig ist, fühlt sich nicht richtig an, denn wenn wir nicht die Wahrheit über uns schreiben können, wie schaffen wir es dann, und gut zu fühlen und mit einer kulturgeprägte Kink-Negative Haltung zurecht zu kommen?


Na, wenn das deine einzigen Probleme sind, ist dein Leben doch prima.
Und bitte: Sprich nur für dich, nicht für andere. Uns ist es so überhaupt nicht wichtig, unsere Sexualität zu kommunizieren, wir bezeichnen uns nicht als Kinky Folks, und wenn es für dich wichtig ist deine Haltung zur Sexualität der Welt mitteilen zu müssen um dich gut zu fühlen, dann hast eher du ein Problem, als die Welt.

Uns gehen die Verkünder aus der BDSM-"Szene" mittlerweile genauso auf den Keks wie die "das ist doch alles Krank"-Abteilung.


**edit by mod**


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
**Reaktion auf gelöschten Teil eines Postings**
Geschrieben

weil dich jemand so nennt fühlst du dich beleidigt ?
deshalb doch nicht, doch nicht als selbstbewusster mann.



Großartige, weshalb deine Frage? Als Reiz?

Muss ich als Sadist über konkrete Beleidigungen stehen? Bin ich nicht Sachlich auf Argumente eingegangen?


Geschrieben

Um mal meinen Senf dazubeizutragen, ohne auf die vorhergehende Diskussion eingehen zu wollen,

Ja, das Kopfkino steht vielen im Weg. Nicht nur Frauen sondern auch Männern.
Das große Problem ist dabei meines Erachtens, dass es eine Sache ist, Bücher oder Pornos zu konsumieren - und eine ganz andere, reale körperliche Erfahrungen zu machen.

Ein Vorposter hat bereits sehr treffend geschrieben, dass BDSM immer das ist,
was die betreffenden Personen als solches ansehen. Ganz unabhängig davon,
ob das nu Mutti & Vati nach dem "Genuß" von Shades of Shit mal Plüschhandschellen verwenden und sich beim Poppen nen Klatsch auf den Arsch geben
- oder ob das die erfahrene Person ist, die das Ganze auf einem anderen Level seit Jahren praktiziert.
BDSM ist kein geschützter Begriff.

Von daher ist es normal, dass jeder andere Vorstellungen von dem hat,
was er als BDSM in allen seinen Facetten bezeichnet.
Das auch die Grundlage und Ursache der Problematik ein passendes Gegenüber zu finden.

Was uns diese Feststellung bringt:
es ist schwer , passende Partner zu finden, die eine deckungsgleiche Vorstellung von BDSM haben.


Ach ja: um mal die Frage zu beantworten, warum man in Clubs spielt:
da gibt es in der Regel hilfreiches Mobiliar, das man daheim eher nicht hat - und die Umgebung ist meist nicht so schallempfindlich



well as usual, just my 2 cent


Geschrieben (bearbeitet)



Wenn BDSM'ler wie ich, mit nicht-Perversen zu tun haben, fühlen wir uns oft gezwungen zu leugnen wie wir sind, oder wir müssen uns rechtfertigen für eine Spaß, sich Sir zu nennen.


Hä? Gehts noch?

Du willst doch nicht im Ernst alle BDSMler als PERVERSE bezeichnen!!

Zudem frage ich mich schon, ob man jetzt als dominanter BDSMler ein Namensschild öffentlich tragen muss, auf dem Sir, Master oder Plumpaquatsch steht, damit mich die NICHT-Perversen fragen können "Was das sein soll" und ich mich der "masochistischen" Neigung hingeben kann, dies zu rechtfertigen.

Mich wundert es nicht mehr, dass bei solch einem Auftritt (und da bist Du beileibe nicht der Einzige hier) sich keine Frau mehr findet, die sich auf Dich einlässt.

Aber Danke für diesen Spassthread, selten so gelacht.

der Bär


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
**Mod-Farbe entfernt **
Geschrieben (bearbeitet)

Moin
**edit by mod**

So und nun möchte ich auch noch mal meinen Senf dazu geben.

@DevotErNRW33

Auch der Devote ist im BDSM eigentlich mit inbegriffen. bdSm S= Für sado / und Submessiv !! Einen devoten Person definiere ich immer so, dass diese Lust an der Erfüllung und Befriedigung des anderen Parts hat. Um dieses Auszuleben braucht man aber weder ein INdrument um Schmerzen zu erzeugen, noch die SCHLAGENDE Hand. Das heißt man kann DS (Dominant/Submessive) Spielchen auch ohne Physischen Schmerz gestalten!!! Aller Dings kann man einen Submessiven auch an eine Psychologische Schmerzgrenze durch das ausreizen seiner Devotion bringen.. (nette Spielchen :-) )

Der einzige Punkt wo ich das Devote immer ein wenig "Infrage Stelle" ist, wenn es sich nur um die Sexuellen Belange geht. Ergo der Devote definiert sich rein als Sexsklave aber nur nach dem was für Ihn OK ist. Wenn das nur Lecken und Stechen auf Anordnung ist.. mhhhh dann ist die Grenze zum nicht BDSM Spiel schon fast erreicht.... Bitte nicht böses sein....

@Lustundhiebe1...

ich finde BDSM´ler sind entweder genauso stark oder genauso wenig "Pervers, wie alle anderen User die sich auf solchen Seiten wie z.bsp. Poppen bewegen. Pervers eine rein persönliche Aussage über einen Sex-Spielart.



Um Admete´s Aussage zum dem Gang in den Club noch einmal etwas weiter aufzuführen.. Ja das Mobiliar ist ein entscheidener Grund dafür. Ja so eine Aussatattung kann man sich auch für zu Hause kaufen, dass Rund um sorglos Paket gibt es ab ca. 1T€ - 2T€ zu erwerben.. das andere Problem.. Ein Käfig, eine Streckbank, das andreaskreuz oder gar den Thron lassen sich nicht so einfach in einer Wohnung verstecken.. und kann schnell zu blöden diskussionen mit "normalen Freunden, Verwandten oder gar den Eltern führen... und was dem Kind sagen..? nicht das der los rennt und sagt, Papi hat Mama an die Garderobe gebunden und ausgepeitsch... da ist man in der Schule schnell bei häuslicher Gewalt!!
Zu dem sieht man in Clubs auch Andere spielen und kann sich über Praktiken und Techniken austauschen und nicht zu Unterschätzen ist auch, dass der Passive sich austauschen kann.. auch um Ängste die man vor einerPraktik hat abzubauen...


bearbeitet von linguafabulosa
**Off Topic-Teil entfernt**
×
×
  • Neu erstellen...