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Der Hassfick - Sympathie ist vollkommen überbewertet


Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Hate Fuck oder to hatefuck ist im umgangspsrachlichen Englisch - und daher kommt dieser Begriff -  genau das:
(harter) Sex mit einer Perosn, die man persönlich nicht mag, aber trotzdem attraktiv findet. Bei uns nennt man das in der Regel vielleicht besser Rachesex o.ä.. Die wörtliche Übersetzung mit Hass, passt nicht wirklich. Mit "***igung" hat das bitte überhaupt gar nichts zu tun.

Wenn man so will, hatte ich vor vielen Jahren einen echten "hatefuck" mit einer Ex, "relativ zeitnah", nachdem sie mir ihr Fremdgehen gebeichtet hatte. Ich habe sie in dem Moment "gehasst" und war aus unerklärlichen (oder psychologisch erklärbaren) Gründen extrem scharf auf sie. Sie wollte sowieso und dann haben wir es eben getan. Danach habe ich Schluss gemacht. Ich war aber "währenddessen" extrem wütend und erinnere mich noch daran, weil es - rein sexuell - wirklich gut war. So gut, dass sie mich danach trotz ihrer neuen Beziehung mehrfach direkt und offensiv zu einer Wiederholung aufgefordert hat. So war das mit Anfang 20.

Wenn man mal die sprachliche Übertreibung aus dem Eingangspost rausrechnet, dann gibt es meiner Meinung nach gar nicht weinige Männer und auch Frauen, die mit jemandem schlafen, obwohl sie ihn nicht mögen, einfach weil sie grade heiss sind.
Und Sex als eine Form von Macht über einen anderen Menschen ist doch auch kein neues Thema - und auch nicht auf Männer beschränkt.

Ich weiss, dass hier im Forum nur zarte Wesen mit reiner Seele schreiben, aber außerhalb des Forums habe ich durchaus auch schon Frauen erlebt, die einfach nur ficken wollten, obwohl sie den Typen nicht mochten - oder einen fremden Mann "benutzt" haben, um sich an ihrem Partner zu rächen.

Ich kann mit der Art des Vortrags des TE wenig anfangen und ticke selbst auch anders, aber der "hatefuck" ist sicher kein bloße Fantasie des Autors.

bearbeitet von IWasANiceGuy
Geschrieben

... so ganz abwegig ist die These des "Hassfick" sicher nicht - der Ausdruck aber ein wenig grenzwertig. Gerade in dem Alter (Anfang 20) hatte ich manchmal ähnliche Gedanken. Damals hatte ich einige beste Freundinnen, die mit all ihren Beziehungsproblemen zu mir kamen und seelischen Beistand suchten. Sie standen sexuell leider nicht auf den feinfühlig sensiblen Typen, sondern eher auf die harten Kerle. Diese aber hatten mit der Gefühlsduselei ihrer Freundinnen wenig am Hut und suchten meist nur ihre eigene Befriedigung und Bestätigung.

Deshalb hatte ich in diesem Lebensabschnitt auch manchmal einen gewissen "Hass" auf alle Frauen und den Gedanken "Arschloch musst Du sein - gerade beim Sex. Sie wollen es ja nicht anders, die blöden Schlampen!". Ich blieb aber meiner Linie treu und das ist gut so - auch wenn ich dadurch wohl auf das ein oder andere Sexerlebnis verzichten musste.  Aber natürlich lese ich auch heute in einigen Frauenprofilen, dass sie den dominanten Mann suchen, der weiß, was er will und sich auch nimmt, was er will - gerade beim Sex. Muss ja schließlich jede/r selber wissen.

Also gibt es anscheinend auch die passende Zielgruppe an Frauen für Männer, wie den blöden Wichser. Bloß, wie so oft im wahren Leben, treffen die halt meist nicht aufeinander - und dann bleibt eine/r auf der Strecke. Deshalb scheint es tatsächlich so, dass wenn es nur um Sex als reine Triebbefriedigung geht, man nicht zu viel Gefühl investieren sollte...

... aber bei mir klappt diese Trennung von Sex und Gefühl (leider oder zum Glück) eher nicht - auch wenn ich mir dadurch manchmal selbst im Wege stehe.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb lookandlove:

Das zwischenmenschlich schönste Gespiel von allen, was wiederum Hassfickbefürworter wahrscheinlich noch nie erlebt haben.

es soll Menschen geben, die auf mehr als eine Art Sex haben...

 

Reibung erzeugt Wärme...

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb invisible40:

es soll Menschen geben, die auf mehr als eine Art Sex haben...

 

Reibung erzeugt Wärme...

Jupp! Schwund gibt's immer&überall.

Ganz wie schon geschrieben....:ALLES eine Frage der "Verschaltung".

 

 

 

Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb lookandlove:

Jupp! Schwund gibt's immer&überall

Vor allem hier in Bezug auf Toleranz. :coffee_happy:

Geschrieben
vor 15 Minuten, schrieb JohnDoe:

Vor allem hier in Bezug auf Toleranz. :coffee_happy:

Aber Toleranz sollte für beide Seiten gelten.

Ich habe nur einfach Probleme mit einigen Formulierungen. Das gilt für mich, ich spreche nicht von anderen. Von mir aus kann jeder mit jedem ficken, wie er will. Nicht mein Ding. 

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Saillady:

Aber Toleranz sollte für beide Seiten gelten.

Ich habe nur einfach Probleme mit einigen Formulierungen. Das gilt für mich, ich spreche nicht von anderen. Von mir aus kann jeder mit jedem ficken, wie er will. Nicht mein Ding. 

Sehe ich auch so...mein Kommentar bezog sich ja nicht auf dich. :kissing_heart:

Geschrieben
Gerade eben, schrieb JohnDoe:

Sehe ich auch so...mein Kommentar bezog sich ja nicht auf dich. :kissing_heart:

Hab ma och nicht angesprochen jefühlt. 

Geschrieben

@JohnDoe

Toleranz urteilt nicht, sondern sieht.
 

vor 2 Minuten, schrieb Saillady:

Aber Toleranz sollte für beide Seiten gelten.

Ich habe nur einfach Probleme mit einigen Formulierungen. Das gilt für mich, ich spreche nicht von anderen. Von mir aus kann jeder mit jedem ficken, wie er will. Nicht mein Ding. 

Ich weiss, wie Du tickst und schreibe trotzdem "Nein"!
Toleranz ist eine geistige Haltung, die nur das Individuum leisten kann. Da kannst es sein oder Du bist es nicht. Wie ein anderer darüber denkt ist in diesem Zusammenhang völlig egal.

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb IWasANiceGuy:

@JohnDoe

Toleranz urteilt nicht, sondern sieht.
 

Ich weiss, wie Du tickst und schreibe trotzdem "Nein"!
Toleranz ist eine geistige Haltung, die nur das Individuum leisten kann. Da kannst es sein oder Du bist es nicht. Wie ein anderer darüber denkt ist in diesem Zusammenhang völlig egal.

Wie ticke ich denn?

Geschrieben

Das war positiv gemeint - obwohl ich wegen des Toleranzbegriffs widersprochen habe.
Persönliche Unterhaltung außerhalb des Freds - gerne.

Geschrieben

Blöderwichser, kannst du dich noch an deine letzte Freundin erinnern? Die jenigen die nicht in Psychologische Behandlung sind. Oder magst du keine Frauen?

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb invisible40:

es soll Menschen geben, die auf mehr als eine Art Sex haben...

 

Reibung erzeugt Wärme...

Wem dieser anonyme, mechanische Vorgang reicht....bitte...

Meins ist das nicht, aber ich bin diesbezüglich sehr verwöhnt.

Geschrieben

Zumindest reicht es allen Clubgängern, die dort mit völlig Fremden Sex haben. Und davon gibt es ja jede Menge hier. Und ich denke, auch die haben nicht immer nur diese Art von Sex.

Geschrieben

Für mich stellen Begriffsdeppen schon ein ganz erhebliches Problem dar ( allgemein nicht auf den Te bezogen ) .

Keine Symphatie ist noch lange kein Haß .

Somit beginnt der nonsens schon in der Überschrift . 

Theoretisch ginge auch der angeführte Sex , wenn sich 2 auf der gleichen Wellenlänge finden , was ich für extrem unwahrscheinlich halte .

Insofern ist die Thematik wohl eher schräges Kopfkino .

Der Nachteil für mich dabei ist ganz simple :

Leute die ich nicht leiden kann versuche ich möglichst nur lang zu ertragen müssen wie´s nicht anders geht ,

also wäre da der Sex ein von gewählte Verlängerung dieser Zeit , in meinen Augen vollkommen bescheuert . 

Der Mensch den ich hasse ( ein zum Glück rein theoretisches Konstrukt ) würde das Treffen wahrscheinlich nicht überleben . 

Geschrieben
vor 18 Stunden, schrieb Makromaus:

Hassfick geht nur in einer festen Beziehung. Ich bin sauer auf meinen Partner der mich geärgert hat, kann ich trotzdem Sex haben das aber auch nur weil grundsätzlich eine Anziehung da ist. 

Ist das dann wirklich ein "Haßfick" ? Oder ist es, nicht doch einfach nur ein "Wutfick" ? ;)

Haß ist ein sehr gewaltiges Wort und beschreibt ein dauerhaftes Gefühl, der tiefsten Ablehnung und Verachtung, einem anderen Menschen gegenüber.

Und wenn man in einer Beziehung, nach einem Streit, miteinander Sex hat, dann ist man vielleicht sauer aufeinander, aber man verachtet sich doch dann nicht...

 

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Befana:

Ist das dann wirklich ein "Haßfick" ? Oder ist es, nicht doch einfach nur ein "Wutfick" ? ;)

Haß ist ein sehr gewaltiges Wort und beschreibt ein dauerhaftes Gefühl, der tiefsten Ablehnung und Verachtung, einem anderen Menschen gegenüber.

Und wenn man in einer Beziehung, nach einem Streit, miteinander Sex hat, dann ist man vielleicht sauer aufeinander, aber man verachtet sich doch dann nicht...

 

Oh doch das ganze kam einen Hassfick schon sehr sehr nahe. Die Beziehung ist ja jetzt beendet.

Geschrieben
Am 13.10.2017 at 08:29, schrieb oh_umberto:

wenn sex für dich nur reine triebbefriedigung ist, dann scheinst du ein ein emotional gestörter mensch zu sein. du solltest das nicht hier, sondern besser beim psychiater klären...dir kann evt. geholfen werden ;)

Für viele ist Sex reine Triebbefriedigung, für einen Fall für einen Psychiater halte ich das nicht.

Es gibt Menschen die sind ihrem Trieb mehr ausgeliefert als andere. Die nennen das dann sexuelle Freiheit.

Für mich ist sexuelle Freiheit allerdings, wenn ich entscheiden kann wann, mit wem und wie ich Sex haben möchte und nicht mein Trieb 

deinkleinesgeheimnis
Geschrieben

Dass man sich nicht kennen muss, um sexuelle Hohenflüge zu haben, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Aber wenn man jemanden so richtig hasst, muss das ja auch Gründe haben...

Wenn ich für jemanden Hass und Verachtung empfinden sollte (hab ich persönlich zum Glück noch nie erleben dürfen), ginge auch körperlich absolut NICHTS!

Es sind zwei verschiedene Dinge, jemanden zu hassen oder einfach nicht wirklich zu kennen. Letzteres hat seinen besonderen Reiz und beweist, dass man charakterlich überhaupt nicht zusammen passen muss, um Spaß zu haben. Aber zumindest körperliche Sympathie ist dann vorhanden, die Chemie muss stimmen, dann kann der Charakter auch mal nebensächlich sein.

Aber, wie der TE schreibt, bei starker Antipathie und Hass... 

...wenn körperliche Anziehung trotz Hass und Antipathie da ist, why not?

Für mich persönlich wäre es nix, aber jedem, wie er mag...

Geschrieben

Sollte zum Thema passen .

 

 

Else Frenkel-Brunswik hat anlässlich des Nationalsozialismus früh das Phänomen des „flottierenden Hasses“ erörtert. Alice Miller und Arno Gruenbeschreiben den latenten, verschiebbaren Hass als schwer aufzulösen und gefährlich, weil er sich nicht auf die Person richtet, die ihn verursacht hat, sondern auf Ersatzpersonen, die jeweils als Sündenböcke gebraucht werden.

Geschrieben

Ich bin mit meiner ex nicht sonderlich gut auseinander gegangen und würde eher sagen, wir mögen uns nicht sonderlich. 

Ich hatte noch paar Sachen bei ihr im Keller, die seit Jahren bei hier untergebracht waren.  Die Sachen hatte ich an einem Sonntag abgeholt. Zwischenzeit war sie über ein Jahr verheiratet!! 

Im keller küsste sie mich. Wir hatten richtig geilen Sex gehabt. Es gibt Momente, da sind Hass oder charakterlich Aspekte zweitrangig. Wir waren so geil, dass ich sie ohne Gummi fickte. Wir hatten uns danach noch mehrmals verabredet und hatten ein wenig Spaß. 

Geschrieben

Da ist der Nick des TE wohl Programm.... 

Ohne Symphatie geht nix. Zumindest ich persönlich kann mir das nicht vorstellen. Auch hier nicht. Erotikplattform hin oder her.

Geschrieben

Hallo zusammen,

ich muss sagen, diese ganze Diskussion erstaunt mich. Hier scheint ein reines Schwarz-Weiß-Denken zu herrschen, als gäbe es zwischen den beiden Extremen nichts mehr dazwischen.

Am 13.10.2017 at 02:10, schrieb BlöderWichser:

Servus, wie oft habt ihr in einem Profil schon lesen müssen, dass die Sympathie stimmen muss, damit es überhaupt körperlich werden kann, blablabla.  [...] Wer von euch hatte schon einmal den Gedanken oder plant es, jemanden zu ficken, den man absolut nicht mag beziehungsweise sogar verachtet, wenn die Optik stimmt? [...] Man(n) muss nicht heucheln, dass einen das Gelaber des anderen interessiert. Es ist auch vollkommen egal, was die andere Person denkt, fühlt oder sexuell mag. Es juckt einen einfach nicht. [...] Diese lästigen Fragen, ob man das machen darf oder nicht, bleiben einem auch erspart. [...]

Auf der einen Seite haben wir also Sympathie und gemeinsame Gesprächsinteressen, auf der anderen Seite direkt Verachtung, was der andere fühlt ist auch egal und man braucht auch nicht zu fragen, was der andere mag. Wenn  also das Erstere nicht zutrifft, muss es gleich das Letztere sein. Wow, da hat aber jemand die Logik muss Löffeln gegessen.

Auch gibt es etliche Kommentare in diese Richtung:

Am 13.10.2017 at 08:05, schrieb RosalieT:

Ich würde bei den Gedanken einfach zu einer Escort Lady gehen. Mein Geld bezahlen und Tschüß.... Alles andere finde ich Menschenverachtend und auch der Respekt an die Person geht da doch verloren. Guten Morgen 😇

Bei einer Escort Lady ist es dann also OK, diese "Hassficks" auszuleben?! Bei einer Escort, ist es also egal, was sie mag oder nicht, bei anderen wäre es aber menschenverachtend. Wieso ist es dann nicht auch Escort-verachtend?

Vorallem hat doch auch Sympathie nicht 1:1 etwas mit Charakter zu tun. Ich habe den Eindruck, hier werden so viele Begriffe miteinander vermischt. Ich kann doch eine Person auch dann sympatisch finden, wenn ich sie charakterlich nicht so gut finde. Beispielsweise könnte dieser Person (Charakter-)Einstellungen vertreten, die ich nicht teile, trotzdem muss ich sie deswegen aber nicht gleich hassen und kann trotzdem nette Begegnungen mit ihr haben. Und letzteres ist nochmals völlig unabhängig davon, ob man guten/schlechten Sex hat.

Geschrieben

Ich hatte bisher nur Sex mit Leuten die mir auch sympathisch sind, egal wie lang die Durststrecke ist, aber ich steck meinen Schwanz nicht wahllos irgendwo rein...

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