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Fremdgehen?


frauchen1988

Empfohlener Beitrag



Jetzt sitze ich total in der Sch........



So sehe ich das auch nicht. Du hast jetzt alle chancen für einen Neuanfang, der dich glücklich macht.











Wer offen und neugierig durchs Leben geht, zu sich selber steht und mit sich im Reinen ist

der wird merken, dass es im Leben um viel mehr geht, als es zu verteufeln, mit einem

anderen Menschen Sex gehabt zu haben. Ich denke halt so und so bin ich.

Ich finde, dass Leben ist viel kurz um sich über solche Dinge zu ereifern!





Auch d'accord, aber Unehrlichkeit verletzt den anderen Partner (weiss ich aus Erfahrung) und das Leben ist auch zu kurz für eine unehrliche Beziehung.

Es gibt heute viele menschen, die so denken und über den Tellerrand ihrer ehe / partnerschaft hinaussehen. Dann sollte jeder s lange suchen, bis er einen gleichgesinnten gefunden hat. was ist daran so falsch?

Ich verurteile nicht das sog. "Fremdgehen", sondern das Lügen in einer Partnerschaft.



Ich verurteile nicht das sog. "Fremdgehen", sondern das Lügen in einer Partnerschaft.



Dann ist es kein Fremdgehen mehr, wenn mein Partner davon weiß.
Natürlich kannst du das Lügen in einer Partnerschaft verurteilen- ich wünsche dir auch, dass du das niemals machen musst, sondern immer ehrlich deinem Partner gegenüber sein kannst.
Nur gibt es Situationen im Leben, da muss man vom moralisch richtigen Weg abweichen.

Im übrigen Geilo61:
Meiner Meinung nach war es ein Fehler, die Affäre in diesem frühen Stadium zu gestehen. Deine Frau ist gekränkt und deiner Äffäre gehts zu schnell.
Nun sitzt du im Hotelzimmer.
Es tut mir für dich leid - nicht für deine Frau oder Affäre, sondern nur für dich. Etwas mehr Umsicht und Diplomatie wären angebrachter, bis du genau gewusst hättest, was du willst - ich nehme an, im Hotelzimmer schlafen zählte nicht zu deinen Optionen.

Gruß
GeheimeSeite

Des weiteren ein Gedankengang:
Wenn, wie z. T. behauptet, der Sex in einer Beziehung nicht im Vordergrund stehen sollte, man u.U. auch Verzicht üben sollte, wenn der Partner nicht will, warum ist der aussereheliche Sex dann so entscheidend, dass man ihn nicht praktizieren darf ??
Entweder er ist Teil der Beziehung, dann bitte auch innerhalb praktiziert oder er ist eben nicht so wichtig, dann spielt es auch keine Rolle, ob man ausserehelich sexuell aktiv ist - es ist ja nicht so wichtig.


(bearbeitet)

Die Menge ist recht schockierend, Frauchen... Stimme ich dir voll zu.
Für mich ist das undenkbar und hoffe das meine nächste Partnerin eine identische Einstellung hat. Bisher habe ich mich gegen die Versuchungen erfolgreich wehren können
Wenn in der Beziehung nichts mehr läuft, dann sollte man sich trennen. Und Affairen finde ich noch viel schlimmer als einen ONS (dem Partner gegenüber)


bearbeitet von Henkerseele
(bearbeitet)

Na, was ist denn des Rätsels Lösung - innerhalb deines Erfahrungschatzes ??


Nun, das ist ja nach den aktuellen Entwicklungen nicht mehr wichtig.


Wieauchimmer, ich wehre mich nur dagegen, dass von den bösen Fremdgehern die Rede

ist, und nicht auch an die Frauen gedacht wird, [...]


Wenn ich "der Fremdgänger" sage, meine ich damit natürlich ebenso Frauen - nur ist mir "der Fremdgänger/die Fremdgängerin" erstens zu lange und zweitens glaube ich, daß sich ein derart differenziert geschriebener Text sehr schlecht liest. Also darfst Du in diesen Fragen bei meinen Beiträgen immer die männliche durch die weibliche Form substituieren.


und ich wehre mich dagegen, ständig

undifferenziert als schlechter Mensch zu gelten (nicht dass ich damit ein große Problem

hätte) ...


Wenn es sich nicht gerade um mich selbst direkt betreffende Dinge dreht, versuche ich eigentlich Attributierungen wie "gut" und "böse" zu vermeiden, weil "gut" und "böse" moralische Wertungen sind, und je nach zugrundeliegender Moral verschiedene Bedeutungen haben können. Aber ich habe dennoch ein, zwei unverrückbare moralische grundsätze. Und dazu gehört eben, daß eine Partnerschaft auf Gegenseitigkeit beruhen sollte. Und das kann nur funktionieren, wenn man sich nicht gegenseitig belügt. Und mit Lüge meine ich wichtigere Themen als: "Nein Schatz, Angelina Jolie ist nicht attraktiver als Du!"

Im Übrigen: irgendwer wird Dich immer als bösen Menschen sehen. Das geht ja selbst so super tugendhaften Vorbildern wie mir (*hüstel*) so. ;-)


Im übrigen Geilo61:
Meiner Meinung nach war es ein Fehler [...]


Warum? Weil er jetzt selbst auch einen Anteil des ganz normalen lebensrisikos trägt, anstatt sämtliche Unwägbarkeiten auf andere abzuwälzen?

Jetztkann er seine Energien auf konstruktives konzentrieren kann, anstatt auf Heimlichkeiten. Klar, Geilo ist ein (kalkulierbares!) Risiko eingegangen, und hat dabei einiges verloren. Aber so ist das Leben, die Heimlichtuerei war womöglich sogar das größere Risiko und hätte noch weitaus schlimmere Verluste nach sich gezogen. Man weiß es nicht, und das ist auch ganz okay so.


[...] Es tut mir für dich leid - nicht für deine Frau oder Affäre, sondern nur für dich. Etwas mehr Umsicht und Diplomatie wären angebrachter, bis du genau gewusst hättest, was du willst - ich nehme an, im Hotelzimmer schlafen zählte nicht zu deinen Optionen.


Eine Nebenbuhlerin zählte sicherlich auch nicht zu den Optionen seiner Frau. Das Leben ist eben voller überraschungen.

Geilo: ich glaube ja fest, daß diese Diskussion Dir nur den nötigen Schubser durch ein Türchen gegeben hat, vor dem Du ohnehin schon lange (vielleicht unbewußt) standest. Ich weiß nicht, welche Ansichten dabei für Deine Entscheidung wichtiger waren:

1) die Hoffnung, die Beziehung dadurch zu retten
2) das Bewußtsein um die ungerechte Situation
[Edit] 3) oder der schlichte Wunsch, die alte Partnerschaft zu beenden.

Die Hoffnung aus 1) wurde nun vielleicht enttäuscht. Daß Deine Frau Dich rauswarf, ist verständlich. Das bestätigt zumindest die Annahme, daß die Affäre nicht mit Deiner bisherigen Beziehung harmonierte. Daß Deine "Zweitfrau" Dich nicht in der selben Nacht sofort aufnahm, finde ich nicht gänzlich unverständlich, sie war darauf sicherlich auch nicht vorbereitet. Nimm Dir das nicht zu sehr zu Herzen. Du hast ja nun noch ein paar Tage Zeit, um erstmal wieder irgendwie Fuß zu fassen.

Ich wünsche Dir wirklich, daß sich Deine Zweitbeziehung positiv entwickelt. Vergiß aber dabei Deine Frau nicht ganz - selbst wenn Du vielleicht im Moment nichts für sie tun kannst bzw. solltest.

Eine Sache aus persönlicher Erfahrung noch zu 2): ich hätte mir bei meiner Ex (die eine Affäre gehabt hatte) damals gewünscht, daß sie sich ein wenig mehr auf sich selbst besinnt, statt ständig mir Vorwürfe ob des Scheiterns der Beziehung zu machen. Ich war wirklich bereit - auch nach diesem Vertrauensbruch - einen positiven Umgang mit ihr zu pflegen. Aber es war mir durch ihr Verhalten leider nicht möglich. Ich weiß doch, daß ich nicht perfekt bin - aber ich weigere mich gegen die Behauptung, ich sei alleine für alles verantwortlich. Und ich möchte bei einem zufälligen Treffen auch nicht hören: "Mein Haus, mein Auto, mein Hund, mein Mann, ..." Auf die Frage "wie geht's Dir?" zu antworten empfand ich auch als schwierig. Was sollte ich ihr denn nach ihren Lobpreisungen der eigenen Situation erzählen? "Ich habe kein Haus, kein Auto, keinen Hund und keine Frau..."? Ich hab mich da irgendwie eigenartig gefühlt, denn es ging in dem gespräch die ganze Zeit nur um sie, selbst die Frage, ob mir das Gespräch unangenehm sei hatte wohl eher damit zu tun ihre Unsicherheiten auszuräumen, denn tatsächlich auf meine Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. :-S

Ratschläge sind immer so furchtbar unnützlich, wenn sie von anderen kommen - aber dieser eine Tip ist vielleicht ganz hilfreich: niemand hört gerne Anschuldigungen, das senkt idR. die Kommunikationsbereitschaft. Also versuche im Falle des Falles mehr Deine Befindlichkeiten zu kommunizieren, ohne Deiner Frau Vorwürfe zu machen. Und laß Ihr die Wahl!

Ich bin mir sicher, daß sie - solltest Du Dir das wünschen - eher bereit ist, zu kommunizieren, wenn sie sich dabei tendenziell wohl fühlt und nicht das Gefühl hat, zu etwas gedrängt zu werden.


bearbeitet von as_saitan

Also versuche im Falle des Falles mehr Deine Befindlichkeiten zu kommunizieren, ohne Deiner Frau Vorwürfe zu machen. Und laß Ihr die Wahl!



Ich frage mich gerade, warum er seiner Frau Vorwürfe machen sollte, bzw. welche Wahl sie denn hätte??

Geilo hat doch nicht nur seine Affäre "gebeichtet"(schreckliches Wort), sondern gleichzeitig gesagt, dass er diese Frau liebt!

Bedeutet doch im Umkehrschluss, dass er seine Frau nicht mehr liebt, ich tippe mal, dass 90% der Frauen, dass so sehen würden!
Wie soll sie denn darauf reagieren?"Ach Schatz, macht doch nichts, vielleicht kann sie ja bei uns einziehen!!"???

Ich gehe mal davon aus, dass geilo mit seiner neuen Liebe gesprochen hat, ihr sein Vorhaben sich zu trennen gesagt hat, wenn der Überraschungsmoment vorbei ist, gibt es doch eigentlich keinen Grund, dass er nicht seine schöne neue Beziehung ausleben kann...

Ganz persönlich, ist jetzt also nur meine Meinung, könnte ich durchaus ein sexuelles Abenteuer verzeihen, selbst wenn dies so in der Beziehung nicht abgesprochen war, aber die Aussage meines Partners, dass er eine andere Frau liebt, niemals!!


nettespaarnrw4
(bearbeitet)

Hier einmal ohne Wertung einen Auszug aus der Quelle Short news von mir recherchiert:

Prostitution: Vermutlich 75 Prozent der Männer in Deutschland bezahlen für Sex
Vertraut man den Schätzungen der Prostituierten-Organisation Hydra, gehen drei von vier Männern zu dieser Randgruppe in unserer Gesellschaft. Die Gewerkschaft Verdi spricht von täglich mehr als einer Million männlichen Sex-Kontakten zu diesen Frauen.

Der Prostitutionsforscher Mansson von der Universität Malmö spricht von länderspezifisch unterschiedlichen Zahlen. So sollen in England nur sechs Prozent der Männer für käuflichen Sex bezahlen, in Spanien dagegen fast 40 Prozent.

Hand aufs Herz Männer, ich glaube ich kenne in meinem gesamten Bekanntenkreis nur 8 Männer von denen ich wirklich sagen würde, die sind völlig integer.
Von den anderen kann ich es mir nicht vorstellen, würde aber hier für niemanden eine Hand ins Feuer legen, schon alleine aus dem Grund, weil es Männer sind.


Frauen gehen aus Liebe fremd

Warum beginnt jemand, der in einer festen Beziehung lebt, eine Affäre? Laut einer neuen Umfrage des Datingportals "ElitePartner", an der mehr als 7.000 Singles teilnahmen, gibt es dafür drei hauptsächliche Gründe.

Ein Seitensprung ergibt sich nach der Umfrage "einfach so" (43%), aus Liebe (33%) oder weil man Sex will, da es zuhause zu wenig davon gibt (26%).

Männer und Frauen gehen anscheinend aus unterschiedlichen Gründen fremd: Männer ergreifen zum Großteil einfach die Gelegenheit zum Fremd-Sex (46%), Frauen wagen einen Seitensprung am häufigsten, weil sie verliebt sind (41%). Für Männer spielt Verliebtheit eine kleinere Rolle (25%).


bearbeitet von nettespaarnrw4
(bearbeitet)

Ich habe eure Meinungen mir zu Herzen genommen und es meiner Frau gestern Abend gebeichtet, das da noch jemand ist, zu dem ich mich hingezogen fühle. Auf ihre Nachfragen wie und wie lange habe ich alles erzählt.
Jetzt sitze ich total in der Sch........



Oh weia.. da hast du aber nicht genau gelesen, denn ich denke, die Mehrheit hier hatte dir geraten, nicht überstürzt zu handeln. Na ja - jetzt musst du die Suppe wohl auslöffeln. Viel Glück jedenfalls!

75% der Männer zahlen für Sex??? Sorry, auch wenn ich immer geschockt bin über die Vielzahl von "Massageangeboten" in der Tageszeitung, das kann ich mir doch nicht vorstellen!

Es gibt so viele Gründe für Lustlosigkeit (angefangen von der falschen Pille, verschiedenen sexuellen Vorstellungen, Nebenwirkung von Medikamenten, Beziehungsproblemen, Stress, etc) aber am erstaunlichsten fand ich die Kommentare von einigen Frauen, in einem Frauenforum. Dort berichteten Frauen, dass sie ihren Mann über alles lieben würden - nur aus unerfindlichen Gründen hatten sie keinerlei Lust mit ihm zu schlafen. Sie waren selbst ratlos und der Mann tat ihnen leid, aber das Begehren war völlig weg (obwohl sie Lust auf andere Männer gehabt hätten).

Übrigens: Wenn man alte Ehepaare befragt, dann berichten die immer auch von sehr, sehr schwierigen gemeinsamen Zeiten. Meint ihr nicht, dass es da auch viele Seitensprünge gab und dennoch hat man sich wieder zusammengerauft?


bearbeitet von SinnlicheXXL
(bearbeitet)


Vertraut man den Schätzungen der Prostituierten-Organisation Hydra, gehen drei von vier Männern zu dieser Randgruppe in unserer Gesellschaft.



Der war gut
400.000 sexworkende Frauen in Deutschland als Randgruppe zu bezeichnen.........na ich weiß nicht. Vielleicht nochmal drüber nachdenken.

Aber zum Thema. Ein Seitensprung ist ein Seitensprung....... ist ein Seitensprung. Warum sollte ich den beichten und damit ein Chaos in der Gefühlswelt meiner langjährigen Partnerin anrichten. Jedenfalls dann, wenn es nur um Sex geht.

Und was spricht eigentlich wirklich dagegen auch mit anderen Frauen/Männern Sex zu haben, wenns beiden Spass macht. Sex ohne Liebe...... ...........ja Wahnsinn, was es alles gibt.

In wieviel Ehen wird eigentlich ohne Lust und Liebe gepoppt.

Ich bin fast 30 jahre verheiratet und für mich ist meine Frau viel mehr als nur ein funktionierendes Sexobjekt.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Dann ist es kein Fremdgehen mehr, wenn mein Partner davon weiß.
Natürlich kannst du das Lügen in einer Partnerschaft verurteilen- ich wünsche dir auch, dass du das niemals machen musst, sondern immer ehrlich deinem Partner gegenüber sein kannst.
Nur gibt es Situationen im Leben, da muss man vom moralisch richtigen Weg abweichen.





Fremdgehen ist ja ein wenig Definitionssache, aber ich meine "den heimlichen Sex mit anderen Partnern ohne Wissen und Absprache mit dem Partner."

Es ist bestimmt nicht so, dass ich niemals lüge. Aber in einer Partnerschaft, die auf Vertrauen basiert und auf Gegenseitigkeit, muss doch offen vereinbart werden, ob man sich treu sein will oder ob man dem anderen sexuelle Freiräume gewährt. Und wenn es kein Vertrauen und keine Liebe gibt dann sollte man sich trennen. Denn sonst degradiert man seine Partnerin zur Haushälterin oder Putzfrau. Und das tut man keinem Menschen an!


Ich frage mich gerade, warum er seiner Frau Vorwürfe machen sollte, bzw. welche Wahl sie denn hätte??


Welche Wahl hatte ich, warum hätte mir meine Ex Vorwürfe machen sollen?


  • 2 Monate später...


Eine Frau, die z.B. ihren querschnittsgelähmten Mann ein Leben lang aufopferungsvoll pflegt, aber gelegentlich zu einer Reise ins Reich der Sinnlichkeit aufbricht, empfinde ich durchaus als außergewöhnlich liebend! Und es gibt bestimmt noch mehr als weitere 1001 Gründe, warum Menschen ihr Leben genauso so leben, wie sie es vorleben.




Nun, das mag ja durchaus eine plausible Erklärung für einen Seitensprung sein; egal jetzt ob es sich hierbei um Männlein oder Weiblein handelt. Allerdings setzt diese sporadische Sinnesreise doch voraus, daß der "Reisegefährte" auch mit den Regeln dieser Reise einverstanden ist, oder??!! Er/Sie muss sich also im Klaren darüber sein, daß es zwar sinnliche Momente, intimste Erlebnisse und vielleicht auch warme Gefühle geben wird, diese aber zeitlich begrenzt sind. Der/Die Seitenspringer/in geht anschließend in das gewohnte und vertraute Umfeld und hinterläßt - vielleicht - einen Scherbenhaufen beim Mitreisenden.

Ich glaube auch, wenn man/n oder frau wahrhaft liebt, Erotik nicht im üblichen Sinne genossen werden kann, findet man Mittel und Wege sich gegenseitig zufrieden zu stellen, zu befriedigen oder einfach glücklich zu machen.

Mein Respekt vor Bestehendem ist einfach viel zu groß, um da in irgendeiner Form einzubrechen. Und... ich möchte niemals ein Trennungsgrund sein, denn diese Verantwortung würde ich nicht tragen wollen.

Also, liebe unbefriedigten Liierten; versucht Euer Liebes- und Sexualleben mit den Partnern in Schwung zu bringen. Sollte das bei allen Bemühungen nicht klappen, dann solltet Ihr überlegen, was Euch wichtiger ist. Der gesicherte Status einer langjährigen, aber lieblosen Beziehung..oder eben der klare Trennungsstrich mit dem Blick auf einen Neuanfang.

Alles, was dazwischen liegt, ist nonsens und verletzt auf die ein oder andere Weise einen oder auch mehrere Menschen.


(bearbeitet)

Zuerst mal angemerkt gehen mindestens genauso viele Frauen fremd wie Männer. Letzte Woche Samstag erst hatte ich ein definitives Angebot auf einer Party von einem Mädel wo der Mann keine 3 Sessel weiter gesessen hat und geschaut hat wie ein trauriger Hund, obwohl der Inhalt des Gespräches nicht hörbar war für ihn.


Fremdgehen, definiere das doch einer mal bitte.

Für den einen fängt Fremdgehen an wenn sich der Partner zu angeregt unterhät in beisein seines Partners.
Den anderen stört es nicht wenn der Partner sich austobt weil keine Verlußtängste/Minderwertigkeitsgefühle vorhanden sind.

Der Mensch ist ein Tier was von Natur aus nicht Monogram ist, erst durch Gesellschaftliche Zwänge und Ordnung dazu geworden ist.

Bist du so Maschinell das du jede Person die dich anregt einfach ignorieren kannst ?

Allerdings muß ich dir auch zustimmen das mir Singels lieber sind, alles andere ist meist zu kompliziert ^^, andersrum wenn ich eine Partnerschaft hatte, nie sich bisher die Frage stellte für mich nach Fremdgehen.

Was das Bezahlen der Männer für Sex angeht, das wird für mich wohl die unerklärlichste Sache der Welt bleiben. Das Argument wenn ich ausgehe und ein Mädel einlade würde ich auch Geld ausgeben ist mal völlig an den Haaren herbeigezogen. Das Gefühl begehrt zu werden von einer Frau ist nicht käuflich.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer



Mein Respekt vor Bestehendem ist einfach viel zu groß, um da in irgendeiner Form einzubrechen. Und... ich möchte niemals ein Trennungsgrund sein





Der Trennungsgrund bist du dann nicht - höchstens der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, weil m.E. schon vorher ertwas nicht stimmte in der Beziehung.

In eine wirklich glückliche Beziehung drängelt sich niemand einfach so rein

Frau lucky


Was fuer ein Thema.

Ich glaube Fremdgehen und der definition von fremdgehen, hat was mit dem eigenen definitionsgefuehl zu tun.

Es ist doch bei den meisten so das sie einen anderen bezitzen wollen.
Ich kenne andere Männer da dreht die Frau schon voll durch wenn der Typ sich nen Porno anschaut und/oder einen runterholt.

Ich glaube das solche Personen, Männlein wie Weiblein schon einen Schlagschaden haben.

Da wird auf sexuelle Treue wert gelegt aber gleichzeitig werden Konten vor dem Partner versteckt.
Das ist schon Krank.

Das ist doch eine Sache des Paares und unterliegt nur ihren Masstäben.

Wir handhaben das recht frei und sind damit schon seit 15 Jahren gut gefahren.

Mal ganz ehrlich, was kann es genialeres geben als wenn du jemanden siehst und du hast voll bock auf denjenigen und bist sowieso alleine unterwegs.
Niemand wird jemals zu 100 % den Vorstellungen des Partners entsprechen und daher halte ich es får legetim wenn mann nicht monogam ist.

Und Leute die sowas von sich geben wie "ich könnte nur einen Lieben" da brech ich doch glatt vor Lachen zusammen.
Sie sagen damit doch eher "ich möchte das der andere nur mich liebt" da wird es schon kritisch wenn der andere ein Hobby hat.
All diesen Leuten kann ich nur folgendes sagen:
Wenn du eine Beziehung mit 3 Frauen hattest und alle kennen sich und verstehen sich sogar noch, dann wirst du erkennen wie albern diese aussage "ich könnte nur einen lieben" eigentlich ist.
Und wenn du als Frau einen yweiten Mann kennen und lieben lernst warum solltest du dann nicht mit deinem Partner daråber sprechen das da noch jemand anders ist.
Entweder er akzeptiert es oder nicht.
Vielleicht wollen sie dich ja auch mal zusammen poppen.

Ich könnte auf jeden Fall den ganzen Tag nur rumpoppen.
Schönen Tag noch.
Micky


Micky, das ist deine persönliche Sichtweise! Wenn deinen Partnerinnen allen klar ist, dass die Beziehung sexuell offen ist, wunderbar!

Aber diese Lebensform als Norm einzufordern ist genau so intolerant, wie pauschales Verurteilen von Seitensprüngen! Jedes Paar muss für sich selbst abmachen, wie es leben möchte!


  • 3 Wochen später...
(bearbeitet)

Wow, ich habe mich jetzt durch diesen Thread komplett durchgewühlt und finde hier viele interessante, kontroverse Aspekte gelistet. Mich würde mal Eure Meinung zu meiner Zusammenstellung interessieren. Ich habe da noch ein paar Aspekte eingeflochten:


Zunächst mal die Arten des Fremdgehens:

Ich definiere das mal wie folgt:

1. ONS / Seitensprung
Mal kurz Druck ablassen, eher körperlich. Privat oder gekauft. (Egal mit wem, öfter mal wer anders)

2. Affäre
Sexuelle Intimität und auch andere Sachen miteinander erleben (geht schon in Richtung Zweitbeziehung mit einem oder einer begrenzten Zahl an Fremdgehpartnern)


Vertrauen:

Das scheint eines der Grundprobleme zu sein. Keiner möchte sich in der Situation wiederfinden das ihm ein Kumpel oder eine Freundin sagt "Dein Mann / Deine Frau geht fremd". Was ist aber mit dem Fremdgehen im Kopf, dem sich hingezogen fühlen zu einer Arbeitskollegin, oder einem gemeinsamen Bekannten, das gedankliche Ausmalen "wie wäre es wohl mit Ihm / Ihr?". Ist das auch schon Fremdgehen oder noch "Fremddenken". Es nimmt vielleicht viel "Denkzeit" in Anspruch, geht sogar vielleicht in Richtung von "Verliebtheit". Weniger schlimm als poppen oder vielleicht sogar schlimmer? Hintergeht man den Partner nicht da schon und missbraucht sein/ihr Vertrauen?

Andererseits ist fehlendes Vertrauen in verschiedenen Bereichen doch was alltägliches. Man kommt ein paar Mal zu spät aus der Kneipe obwohl man früher zuhause sein wollte. Schon ist das Vertrauen futsch wenn man sagt "Heute komme ich pünktlich". Wer hat grenzenloses Vertrauen zum Fahrer, wenn man auf der Beifahrerseite sitzt?


Treue (auch religiöse):

Beim Stichwort Treue sehe ich in erster Linie ein Problem bei der Umgehung des Treueschwures, den man sich bei der kirchlichen Trauung gibt. Das Fremdgehen eines religiösen Menschen der weiterhin in Richtung einer der Todsünden unterwegs ist "Du sollst nicht begehren Deines nächsten Weib" ist dann sicherlich moralisch problematisch. Was aber wenn das "Weib" niemandem gehört? (Sorry die Damen ist halt die Bibel) Ist es dann immer noch verwerflich?
Weiterhin soll man seinen Partner "lieben und ehren bis dass der Tod usw......". Das kann man ja auch wenn man fremdgeht, also ggf. Auslegungssache.

Und wenn beide Partner nur Standesamtlich geheiratet haben oder garnicht und/oder Atheisten sind, vielleicht somit eine gesellschaftliche, nichtgläubige Zweckehe eingegangen sind, ist Treue dann überhaupt ein Argument? Der Standesbeamte fragt nur ob man den Partner "zum Mann oder zur Frau will". Hier bezieht sich - zumindest aus gesellschaftlicher Sicht - die Treue maßgeblich auf die Versorgung bzw. die Zweckaspekte sofern man sich innerhalb der Partnerschaft nicht gegenseitige sexuelle Treue versichert hat.


Umsetzen seiner/ihrer Wünsche und Vorstellungen

Dies ist ein interessanter Punkt. Wenn man am Ende seines Lebens zurückblickt und feststellt, dass man gerne diese und jenes getan hätte, es aber versäumt hat, ist man dann froh, weil man widerstanden hat? Oder ärgert man sich einen Wolf weil man es nicht getan hat als man die Chance dazu hatte? Egoist demnach?
Hier finde ich, gibts wieder 'nen Link zur Religion. Der eine arbeitet auf sein nächstes Leben hin, der andere sagt sich "ich lebe nur einmal". Ich schätze mal das das durchaus die Entscheidung pro oder contra fremdgehen beeinflußen kann.


Kommunikation in der Partnerschaft/Ehe:

Viele Argumente gingen in die Richtung: "Das ist in der Partnerschaft auf jeden Fall anzusprechen. Ein Verheimlichen geht garnicht".
Ich bin mir nicht sicher ob das totale "offenlegen" seiner Person in der Partnerschaft richtig ist (just my 2 Cents). Braucht nicht jeder auch was eigenes? In vielen Beziehungen hat man getrennte Konten damit jeder das kaufen kann was er will. Andere haben ein Konto und bezahlen alles davon. In der ersten Variante wird man vielleicht auch nicht alles erzählen was man sich gekauft hat. Vielleicht sagt man es dem Partner, vielleicht aber auch nicht. Warum soll es beim Sex anders sein?


Sexualität in der Partnerschaft:

Was kann und möchte man seinem Partner zumuten? Gerade wenn es um extreme(re) Ausprägungen von Sexualität geht stellt sich die Frage, ob der Partner die gleichen Vorstellungen hat. Wenn beispielsweise der Mann auf AV steht, die Frau das aber hasst, dann ist die Frage wie der Mann damit umgeht. (gilt auch für Frauen natürlich)

1. Er verzichtet und ist vielleicht unglücklich.
2. Er geht fremd und erzählts der Partnerin - riskiert damit vielleicht seine Beziehung die ansonsten zu 99% harmonisch ist.
3. Er geht fremd und belastet die Beziehung nicht mit seinem "Hobby".

Ich glaube es ist wichtig hier, dass man die Grenzen auf jeden Fall mal "angekratzt" haben sollte. Vielleicht läßt es sich ja in der Beziehung klären.


Spannung und Abwechslung in der Partnerschaft:

Die grundsätzliche Frage ist doch: Ist die Erwartungshaltung die, das der Partner alles mitmachen muss. Ich finde persönlich das das nicht funktionieren kann. Das wird den Partner auch überfordern. Ich schaue ja die Formel eins oder Fussball nicht mit meiner Partnerin sondern mit den Kumpels. Und beim Kaffeekränzchen des Damenclubs bin ich eher nicht der angesagte Teilnehmer. So gibt es für die unterschiedlichen Aspekte verschiedene Beteiligte. Beim Sex ist die Argumentation vielleicht von daher etwas schwierig, da ich mit meinen Kumpels nicht das Bett teile Aber es geht ja ums Prinzip.

Möchte ich mein Leben lang nur mit einem Partner Sex haben? Die Swinger sagen "Ha, geht in den Pärchclub, dann hat sich die Frage erledigt.". Das ist aber für den einen oder anderen schon zuviel des guten. Ist verantwortungsvolles Fremdgehen da nicht besser?


Verantwortungsvolles Fremdgehen:

Hier geht es m.E.: um verschiedene heikle Punkte:

1. den Partner nicht verletzen (z.B. durch Prahlerei im Freundeskreis, jeder weiss es nur der Partner nicht)
2. die gesundheit schützen (Gummi, Lecktuch, Ganzkörperkondom - nee, dat war die nachte Kanone...)
3. die gesellschaftliche Stellung von Partner und Kindern schützen.
4. nicht mit dem Nachbarn oder dem besten Freund / der besten Freundin poppen

Gleiches gilt auch für den Fremdgehpartner. Natürlich besteht immer die Gefahr, dass es trotz aller Vorsicht und Diskretion rauskommt.



Für mich komme ich zu dem Fazit, das Fremdgehen etwas sehr individuelles ist. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Kein grundsätzliches "Bääääh" und auch kein grundsätzliches "in Ordnung". Wenn man fremdgeht, dann zumindest Verantwortungsvoll. Ideal wenn der Partner es weiß, in Ordnung wenn er es nicht wissen will, am ehesten verwerflich wenn religiöse Aspekte im Spiel sind.

Puuhh, jetzt ist mein Kopf leer und ich bin verdammt neugierig auf Eure Kommentare.

Nedde Grüße
Eurer Intellecktoday


bearbeitet von Gelöschter Benutzer

puuhhhhe, ei ei ei ei...

wer fremdgehen differenziert sucht eine ausrede und dann die lösung.

kommunikation ist das reine behilfsmittel. alles andere folgt ..


Netter Versuch Fremdgehen auf einer logisch, durchaus nachvollziehbaren Basis zu rechtfertigen!!

Leider funktionniert es so nicht unbedingt! Die Reaktion auf das Fremdgehen des Partners ist vor allem emotional, egal, wie sehr vielleicht die Gründe dafür sogar berechtigt sein können.

Wer fremdgeht muss sich über die Risiken im klaren sein, mit Risiken meine ich nicht nur an die Luft gesetzt zu werden, sondern eben auch den Anderen sehr zu verletzen, wenns denn rauskommt...und eine Affäre kommt über kurz oder lang immer raus!(meine Meinung)Außer sie/er will es gar nicht wissen, weil es ihr/ihm nicht wichtig ist!


Ich schätze mal, dass Fremdgehen vermutlich genau so viele Ehen rettet wie sie zerstört!


@ telefongeliebte

Wie meinst du das?Das Fremdgehen eine Ehe aufrechterhält, trotz sexueller Probleme...ja...kann ich nachvollziehen, aber "retten"?


Retten ist letztendlich das Gleiche wie aufrechterhalten.

Sexuelle Triebe können verdammt intensiv sein. Wenn ein Partner nun in seiner Ehe sexuell total vernachlässigt wird oder in keinster Weise seine Neigungen ausleben kann, wird ihm das sicher nicht gut tun. Was bleibt? Fremdgehen oder permanente Selbstkasteiung! Letzteres kann die Ehe genauso ruinieren wie Seitensprünge.


Sehe ich ein bisschen anders. "Retten" bedeutet für mich eben mehr, als nur eine Zweckgemeinschaft/Freundschaft aufrechtzuerhalten, wobei ich dies durchaus positiv sehe.

"Retten" wäre das letztendliche Besinnen auf die Wichtigkeit der Partnerschaft, also die Erkenntniss, dass der Partner mehr Bedeutung hat, als sexuellen Neigungen.
Ich, persönlich, glaube eher nicht an eine solche Entwicklung, deshalb würde ich mich hüten zu behaupten, dass mein Fremdgehen meine Beziehung rettet, tut sie nicht...


Hmm, heißt das, mit der Entscheidung zum Fremdgehen ist das Ende der bestehenden sexuellen Beziehung dann eingeleitet oder besiegelt? Sprich die bestehende Beziehung wird automatisch auf eine Zweckgemeinschaft reduziert?

Oder kann Fremdgehen auch wieder für neuen Schwung in der bestehenden sexuellen Beziehung sorgen?


Klar - auch das ist möglich. Eben erst erzählte mir ein Mann, wenn er gut gelaunt und beschwingt heimkommt, weil er morgens wunderbaren Sex mit dem Seitensprung hatte, belebt das die Beziehung und möglicherweise hat er dann gleich noch Sex mit seiner Frau.

Ich glaube, in der Hinsicht gibt es alles - vom Paar, für das ein intensivere Flirt schon eine Katastrophe darstellen würde, bis zu Partnern, die es stillschweigend hinnehmen, so lange sie nur nicht behelligt werden oder Menschen, die sich regelrecht an den Seitensprüngen ihres Partners aufgeilen.

Gefährlich für eine Beziehung wird es aber dann, wenn beim Fremdgehen nicht nur Sex gesucht wird, sondern auch Freundschaft oder Gefühl. Mit Parallelbeziehungen können wohl die wenigsten Menschen dauerhaft leben.


d.h. der ONS oder die rein auf sexueller Basis existierende Affäre ist am ehesten Beziehungsunschädlich? (sofern man unschädlich überhaupt sagen kann..)


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