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Fremdgehen?


frauchen1988

Empfohlener Beitrag

Hallo,
ich bin wieder single aber schon länger hier angemeldet.
In meiner Beziehung war Sex für meinen Partner ein Fremdwort. Außer 3-5 mal Blümchensex im Jahr gab es nix. In den letzten Jahren auch das nicht mehr.
Ich bin nie Fremdgegangen, obwohl ich Angebote hatte. Warum ich das getan habe weiß ich zwar auch nicht, aber Treue und Ehrlichkeit gehören nunmal zu einer Beziehung.

Lg
Troll


So, jetzt möchte ich mich hier auch mal outen.

ich bin schon sehr lange verheiratet und habe nie gedacht, dass ich mal " FREMDGEHEN " würde. Ich habe dieses immer ausgeschlosen.

Aber wie ist es doch so im Leben? Ja, ich habe jemanden getroffen und auch lieben gelernt.

Auch meine neue Liebe hat immer gesagt, nie etwas mit einem verheiratete Mann!

Jezt stehe ich natürlich vor der Situation mit dem Gewissen und was mache ich nun und wie verhalte ich mich nun zu Hause.

Mir ist klar, das ich meine Ehefrau hintergehe und das ist nicht OK ist.

Wir sind jetzt seit einem Monat zusammen und die Beziehung ist unwahrscheinlich schön.

Die Gründe warum das jetzt passiert sind kann ich nicht sagen.

Aber was soll ich jetzt machen? sofort die Zelte zu Hause abbrechen?

Eine schwierige Frage.


Nein, die Zelte nicht abbrechen.
Es gibt einen Unterschied zwischen emotionaler Bindung und sexuellem "sich-hingezogen-fühlen".
Ich betrüge meine Frau und sie weiß nichts davon. Ich betrüge sie körperlich, emotional sind wir eins - körperlich ist es eher mau.
Sie und ich sind emotional voneinander abhängig - ist das ein Grund für mich, den Rest meines Lebens wie ein Mönch zu verbringen ??
Sie würde es nie verstehen, geschweige denn akzeptieren, dass ich ausserehelich sexuell aktiv bin.
Im übrigen kotzt mich diese Scheinheiligkeit als "man muss ehrlich zueinander sein" an, denn nicht immer läuft es so, dass man ehrlich zueinander sein kann.
Ich freue mich für die Single-User hier, wenn sie ihren hehren Moralvorstellungen folgen können, ich freue mich auch über die freizügigen Paare, die von oben auf die betrügenden Männer herabschauen - aber es gibt Situationen im Leben, in denen es eben keine "Friede-Freude-Eierkuchen"-Romantik gibt.
Mein Gott - es ist das poppen.de-Forum und nicht "Blümchenromantik-ich hab dich und dich so lieb-Forum"
Ein bißchen mehr Ehrlichkeit würde dem ein oder anderem Heiligem hier besser zu Gesicht stehen.
Klar kann ich euch virtuell so die Hucke volllügen, dass euch hören und sehen vergeht. Am Ende des Threads wird mir der Heiligenschein ersten Ranges verliehen - ich kann aber auch Ehrlichkeit walten lassen und hoffen, dass es den ein oder anderen User gibt, der situativ der Geschichte folgen kann.

Gruß
GeheimeSeite


@Geilo61
Oh weia - das ist wirklich ein Dilemma, denn du schreibst ja, dass es nicht nur Sex ist, sondern dass ihr euch verliebt habt. Das macht die Sache sehr viel schwieriger, als wenn ihr einfach nur miteinander poppen würdet. Mir selbst ist es auch einmal passiert, dass ich mich unglaublich verknallt habe. Mein Mann meinte nur: "Das musste ja mal passieren" und wartete ab bis es wieder vorbei ging.

Ich würde an deiner Stelle nichts überstürzen, aber sehr genau schauen, was du an deiner Frau verlierst und was du dafür bekommst. Sind Kinder betroffen? In manche Menschen kann man sich super verlieben, aber das Zusammenleben würde niemals klappen. Aber falls deine Frau hinter die Affäre kommt, sei ehrlich und gestehe dein Dilemma. Denn alle betrogenen Menschen, die ich kenne, sagten, das Schlimmste sei das Gefühl gewesen, so schamlos belogen und hintergangen worden zu sein als sie den Verdacht äußerten und ihr Partner geleugnet hat.

@ Troll: was willst du uns eigentlich sagen? Dass du verzichtet hast, weil sich das nun mal für einen anständigen Bürger so gehört? Da kann man nur hoffen, dass du nicht irgendwann sagst: Wie konnte ich Idiot freiwillig verzichten? Warum habe ich mir so viel Schönes versagt?

@ Geheime Seite: Ähnliche Fälle wie deine kenne ich zur Genüge. Ich kann dein Verhalten absolut verstehen. Leider ist es doch so, dass die meisten Ehen in eine schwere Krise geraten würden oder gar zerstört wären, wenn der betrogene Partner vom Seitensprung erfährt. Natürlich wäre es ehedienlicher, du würdest mit deiner Frau eine Paartherapie machen und ihr würdet eure Sexualität gemeinsam weiterentwickeln, aber ich gehe davon aus, dass du abgeklärt hast, was in der Hinsicht möglich ist. Vermutlich ist es wesentlich beziehungsdienlicher, du hast ab und an guten außerehelichen Sex und kommst zufrieden nach Hause, als wenn du daheim ständig unzufrieden und nörgelig bist.


@Geilo61
Natürlich wäre es ehedienlicher, du würdest mit deiner Frau eine Paartherapie machen und ihr würdet eure Sexualität gemeinsam weiterentwickeln, aber ich gehe davon aus, dass du abgeklärt hast, was in der Hinsicht möglich ist. .



So siehts aus, das Fremdgehen hat sich ja nicht von heute auf morgen entwickelt.

Gruß
GeheimeSeite


Mein Gott - es ist das poppen.de-Forum und nicht "Blümchenromantik-ich hab dich und dich so lieb-Forum"


Nirgends steht, daß gegenseitige Sympathie auf poppen.de verboten sei. Also bitte: ich fänd ein µ mehr Toleranz wirklich super schön.


Denn alle betrogenen Menschen, die ich kenne, sagten, das Schlimmste sei das Gefühl gewesen, so schamlos belogen und hintergangen worden zu sein als sie den Verdacht äußerten und ihr Partner geleugnet hat.


Es geht noch schlimmer: wenn die Affäre ohne äußeren Anlaß eingeräumt wird, verkündet wird, das sei nun vorbei... und dann geht's doch weiter.


@ Troll: was willst du uns eigentlich sagen? Dass du verzichtet hast, weil sich das nun mal für einen anständigen Bürger so gehört? Da kann man nur hoffen, dass du nicht irgendwann sagst: Wie konnte ich Idiot freiwillig verzichten? Warum habe ich mir so viel Schönes versagt?


Ich halte das schon für den falschen Ansatz. Er hat verzichtet, weil ihm das in der Situation als das angemessenste erschien. Und es gibt wenig Anlaß, das später in Frage zu stellen - wenn er etwas schönes genossen hätte, wäre das ja auch vorbei und (im wesentlichen) vergessen. Wichtiger ist: will er jetzt etwas schönes genießen? Vielleicht.

Übrigens kann auch das Bewußtsein sehr angenehm sein, selbst ein wenig weniger rücksichtslos zu sein, als andere. Und ich träume ja immer noch davon, daß Rücksichtnahme ganz selten auch einmal belohnt wird. Hachja...


Nirgends steht, daß gegenseitige Sympathie auf poppen.de verboten sei. Also bitte: ich fänd ein µ mehr Toleranz wirklich super schön.



Ich schrieb nicht, dass Sympathie unmoralisch wäre auf dieser Seite. Ich wundere mich nur über User, die sich darüber wundern, dass andere User etwas zum Poppen suchen.
Und dabei mit Vorstellungen konfrontiert werden, die nicht ihren eigenen entsprechen und sich dann echauffieren, wie man denn so etwas machen könne.
Bitte...wenn ich eine heile Welt will, dann melde ich mich nicht bei poppen.de an.
Von daher wäre etwas mehr Toleranz von anderer Seite zu erwarten.

Gruß
GeheimeSeite


Leute, fetzt Euch doch nicht hier.

SinnlicheXXL Du schriebst:
Oh weia - das ist wirklich ein Dilemma, denn du schreibst ja, dass es nicht nur Sex ist, sondern dass ihr euch verliebt habt.

Ja, das stimmt. OK der Sex ist auch der WAHNSINN.
Aber ich habe echt das Gefühl das es von Tag zu Tag heftiger wird.

Klar habe ich im Moment noch eine Ehefrau sitzen die auf mich wartet. So einfach und schnell werde ich ie auch nicht verlassen. Erstens haben wir gemeinsam sehr viel aufgebaut und uns auch viele Jahre vertraut.
Zweitens habe ich ja auch noch eine Verantwortung ihr gegenüber.

Ich weiß ja noch garnicht, wie sich das ganze entwickelt.

Aber zu den Kommentaren hier kann ich nur sagen, das ich früher genau so gedacht habe, bis es mir selbst mal passiert ist. Ich glaube, davor ist niemand, egal ob Frau oder Mann sicher.


Hallo!

Fremdgehen geht für mich nicht. Ist mir früher einmal passiert und ich bin nicht stolz darauf.
Meinem Partner möchte ich auf Augenhöhe begegnen können und ihn dabei guten Gewissens ansehen.

Fremdgehen = Ende der Partnerschaft

LG StayHip


warum wird sich so sehr darüber muckiert??? klar, auf der einen seite ist es scheiße zu betrügen aber auf der anderen seite, nichts passiert ohne grund!!! lasst doch uns verheirateten und gebundenen fremdgeher einfach machen! wir sind zum teil bestimmt nicht stolz drauf aber wie ein mönch oder eine nonne leben ist auch nicht das wahre!


lasst doch uns verheirateten und gebundenen fremdgeher einfach machen! wir sind zum teil bestimmt nicht stolz drauf aber wie ein mönch oder eine nonne leben ist auch nicht das wahre!



Willst du mich heiraten....??
:-))

Gruß
GeheimeSeite

Oh, warte - geht ja gar nicht.
Na, dann lass dir gesagt sein, dass ich deine Meinung voll und ganz teile. :-))


(bearbeitet)

**edit by mod - Bitte kein Zitat des Vorpostings - Danke**

danke dank dan da d ...
is doch auch so, oder???


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
**Auf der linken Seite ist der Knopf zum Antworten - bei einer unmittelbaren Antwort auf ein Posting der Knopf der Wahl ;-)**

Ich schrieb nicht, dass Sympathie unmoralisch wäre auf dieser Seite. Ich wundere mich nur über User, die sich darüber wundern, dass andere User etwas zum Poppen suchen.


Mir kam es aber eher so vor, als würden sich hier Nutzer wundern, daß nicht jedes Mitglied von poppen.de völlig tabulos ist, und z.B. manche Fremdgehen (oder altdeutsch: Ehebruch) nicht gutheißen.


Und dabei mit Vorstellungen konfrontiert werden, die nicht ihren eigenen entsprechen und sich dann echauffieren, wie man denn so etwas machen könne.
Bitte...wenn ich eine heile Welt will, dann melde ich mich nicht bei poppen.de an.
Von daher wäre etwas mehr Toleranz von anderer Seite zu erwarten.


Siehe oben. Du kannst ficken, wen und was Du willst und wie Du willst, solange aller beteiligten Rechte angemessen berücksichtigt werden. Aber ich nehme für mich in Anspruch, keine Beziehung mit einer Frau führen zu wollen, die nebenher mit anderen Männern schläft (was neben der emotionalen Komponente durchaus auch hygienischen Hintergrund haben kann). Und ich nehme auch für mich in Anspruch an meine potentielle Partnerin die Forderung zu richten, mich diesbezüglich nicht zu hintergehen. Egal, ob sie selbst das für schlimm hielte, oder nicht.


Ich weiß ja noch garnicht, wie sich das ganze entwickelt.


Ja, da bist Du natürlich auf der sicheren Seite. Deine Frau hat u.U. nicht die Chance, sich nun neu zu orientieren, um nicht alleine zu sein, wenn Du Dich irgendwann gegen sie entscheidest.


Aber zu den Kommentaren hier kann ich nur sagen, das ich früher genau so gedacht habe, bis es mir selbst mal passiert ist. Ich glaube, davor ist niemand, egal ob Frau oder Mann sicher.


Nun, ich behaupte nicht, daß man vor sowas sicher sei. Ich behaupte nur, daß der heimlichtuer sich den leichten Weg wählt und dem anderen Part der Beziehung die Probleme überläßt. Und ich kenne mehrere Beispiele in meinem Umfeld, wo durch solches Verhalten Menschen kaputt gemacht worden sind. Und mit "kaputt" meine ich nicht zwei Wochen erhöhten Taschentuchverbrauchs!


lasst doch uns verheirateten und gebundenen fremdgeher einfach machen! wir sind zum teil bestimmt nicht stolz drauf [...]


Nee, das war meine Ex auch nicht. Aber Schuld war natürlich jemand anderes, denn es konnte ja nicht angehen, daß sie sich aus freiem Willen für andere Männer entschieden hatte. Die hat sich richtig übel was zusammen gelogen über mich, und das auch noch ihren Freunden gegenüber erzählt, nur um sich selbst und anderen nicht einzugestehen, daß Sie diejenige war, die da durch ihre eigenen selbstbestimmten Handlungen Grenzen überschritten hatte.
Und genau das meine ich auch hier immer wieder durchschimmern zu sehen: die Haltung, man hätte selbst ein Anrecht auf kompromißlose Befriedigung aller Bedürfnisse, ohne auf die Bedürfnisse anderer (z.B. das bedürfnis nach Monogamie) Rücksicht nehmen zu müssen.

Gut, Du willst nicht "wie ein Mönch" leben und gewichtest dieses Bedürfnis höher, als das eventuelle Bedürfnis Deines Partners nach Monogamie. Vielleicht (und das ist zunächst nur eine völlig unbegründete Phantasie meinerseits) betrachtest Du Deinen Partner ja aber auch unterbewußt als Inventar, das zu jeder Zeit zur Stelle und zu Willen sein habe... Und das ist er natürlich nicht. Ist auch der andere nicht, aber der will vielleicht während einer Affäre zufällig immer genau dann, wenn Ihr Euch trefft - wie Du eben auch.


@ As-Saitan: Ah, des Rätsels Lösung! Du wurdest belogen und betrogen und leidest noch immer unter dem herben Vertrauensbruch. Stimmt, ich kenne auch ein paar Menschen, die über das Doppelleben ihres Partners sehr lange Zeit nicht hinwegkamen.

Tja, leider gibt es in der Tat sehr egoistische Menschen, die vor allem ihren eigenen Vorteil suchen und die mit Lug und Betrug kein Problem haben. Aber das ist noch nicht die normale Situation. Meist gibt es gute Gründe, warum ein Mensch fremdgeht und er will damit zunächst einmal keinesfalls seine Beziehung gefährden.


Tja, leider gibt es in der Tat sehr egoistische Menschen, die vor allem ihren eigenen Vorteil suchen und die mit Lug und Betrug kein Problem haben. Aber das ist noch nicht die normale Situation. Meist gibt es gute Gründe, warum ein Mensch fremdgeht und er will damit zunächst einmal keinesfalls seine Beziehung gefährden.


Also, eigentlich geht es doch dabei immer um Egoismen. Darum, daß der "Fremdgänger" aus irgendeinem Grund meint, ein Bedürfnis außerhalb der Partneschaft befriedigen zu müssen. Verstehe das bitte nicht als moralische Wertung ala gut/böse! Aber man geht doch idR. nicht des Partners wegen fremd, sondern der Partnerschaft zum Trotz. Soll heißen: wenn man es geheim hält, um die Ehe nicht zu gefährden, dann liegt die eigentliche Gefährdung doch darin, es zu tun. Oder übersehe ich da etwas? :}


Oder übersehe ich da etwas? :}



Ja, tust du.
Der Egoimus liegt sowohl bei mir als derjenige, der fremdgeht und es geheim hält, so wie bei ihr, die sexuelle Abstinenz verlangt.
Wer die Bedürfnisse seines Partners nicht erfüllen kann oder mag, darf nicht gleichzeitig Treue erwarten.
Erfüllung hin oder her, mir wäre es natürlich auch lieber, sie würde den Status Fremdgehen anders bewerten. Geht aber nicht. Und so isses nunmal.

Und gerade Sex gehört wie Essen, Trinken und Atmen in die Riege der Grundbedürfnisse.

Gruß
GeheimeSeite


(bearbeitet)

Aber man geht doch idR. nicht des Partners wegen fremd, sondern der Partnerschaft zum Trotz. Soll heißen: wenn man es geheim hält, um die Ehe nicht zu gefährden, dann liegt die eigentliche Gefährdung doch darin, es zu tun.}



Nein, man geht fremd, weil elementare Bedürfnisse in der Beziehung nicht befriedigt werden. Das ist leider bei manchen Menschen der Wunsch nach Abwechslung, bei anderen, weil sie besondere sexuelle Neigungen haben, die sie mit dem Partner gemeinsam nicht erfüllen können, aber die vermutlich meisten, weil sie einfach zu wenig oder zu schlechten Sex bekommen.

Wenn ein Partner selten oder sehr eintönigen Sex will, verurteilt den keiner - aber wenn der andere Partner diese Einschränkung seiner Lebensqualität nicht mehr erträgt und seine Bedürfnisse außerhalb der Beziehung stillt, wird dieser verurteilt. Da stehen sich einfach zwei Bedürfnisse gegenüber. Wenn der Eine sagt: Ich will zwar kaum Sex, aber von dir erwarte ich dennoch Treue, was soll man dann tun? Der eine Partner darf seine Asexualität ausleben, der andere seine Libido jedoch nicht?


bearbeitet von SinnlicheXXL
(bearbeitet)

Und gerade Sex gehört wie Essen, Trinken und Atmen in die Riege der Grundbedürfnisse.


Wem sagst Du das? Da bekommst Du von mir vollste Zustimmung. Ich kann Dir aber versichern, daß Menschen nur einige Tage ohne Flüssigkeit überleben, bis zu wenigen Wochen ohne Nahrung, aber durchaus Jahrzehnte ohne Sex.


Der Egoimus liegt sowohl bei mir als derjenige, der fremdgeht und es geheim hält, so wie bei ihr, die sexuelle Abstinenz verlangt.


Nun wäre die erste Frage, ob sie wirklich explizit sexuelle Abstinenz verlangt, oder...


Wer die Bedürfnisse seines Partners nicht erfüllen kann oder mag, darf nicht gleichzeitig Treue erwarten.


... ob Du vielleicht einfach nur ihre Bedürfnisse nicht erfüllen kannst - ihr also sozusagen keine Lust bereitest? ;o)


Wenn ein Partner selten oder sehr eintönigen Sex will, verurteilt den keiner - aber wenn der andere Partner diese Einschränkung seiner Lebensqualität nicht mehr erträgt und seine Bedürfnisse außerhalb der Beziehung stillt, wird dieser verurteilt.


Ahem... also... zunächst verurteile ich niemanden dafür, wie viel oder wie wenig Sex er oder sie möchte. Nur ist die frage der sexuellen Treue (sprich: Monogamie) in unserer Kultur eine recht wichtige, die auch entsprechend schwere emotionale Verletzungen nach sich ziehen kann. Niemand hat gesagt, daß Gesellschaft leicht sei. Gesellschaft (und damit auch Paarbeziehung) ist immer auch die Einschränkung individueller Freiheit. Wer diese Einschränkungen nicht akzeptiert, läuft Gefahr, aus der Gesellschaft (also im konkreten Fall der paarbeziehung) heraus zu fallen. Ich weiß nicht, ob das gut, schlecht, irgendwas ist. Aber ich mag es nicht, hintergangen zu werden.


Da stehen sich einfach zwei Bedürfnisse gegenüber. Wenn der Eine sagt: Ich will zwar kaum Sex, aber von dir erwarte ich dennoch Treue, was soll man dann tun? Der eine Partner darf seine Asexualität ausleben, der andere seine Libido jedoch nicht?


Warum geht man eine solche Beziehung mit jemandem ein, mit dem man offensichtlich so wenig harmoniert? Es geht hier ja schließlich nicht um offene Zahnpastatuben.


bearbeitet von as_saitan

Sicherlich ist das fraglich, aber lass dir gesagt sein, wenn wir es gefühlte zweimal im Jahr machen, dann hat sie ihren Spass - daran sollte es nicht liegen und meiner Meinung nach sollte sie es dann sein, die fremdgehen müsste, wenn es an meinem sexuellen Können und Gegebenheiten liegen sollte.

Und sicherlich kann man Jahrzehnte ohne Sex auskommen - ich möchte aber nicht als alternder Mann auf dem Sterbebett meine Tränen damit begründen, dass ich dem nie stattefundenem Sex hinterher trauere.

Gruß
GeheimeSeite


Und sicherlich kann man Jahrzehnte ohne Sex auskommen - ich möchte aber nicht als alternder Mann auf dem Sterbebett meine Tränen damit begründen, dass ich dem nie stattefundenem Sex hinterher trauere.


Nunja, wenn Dir das so wichtig ist, wie oft Du gefickt hast.
Es ist am Ende alles eine Frage der Einstellung - Du nimmst ganz selbstverständlich an, daß Dein Vertrauensbruch nicht so schlimm sei - fürchtest Dich aber gleichzeitig davor, am Lebensende zu wenig Sex gehabt zu haben? Was sollen denn da die Menschen sagen, die zeitlebens keine Gelegenheit bekommen, ihre Sexualität auszuleben, auch wenn sie das wünschen?


(bearbeitet)

Warum geht man eine solche Beziehung mit jemandem ein, mit dem man offensichtlich so wenig harmoniert? Es geht hier ja schließlich nicht um offene Zahnpastatuben.



Da hast du absolut recht - ich rate heute auch jedem Menschen von Familiengründung ab, wenn ich höre, der Sex passt nicht! Allerdings habe ich schon von sehr vielen Männern erfahren, dass sie tollen Sex hatten - bis die Kinder kamen. Plötzlich mutierte die Geliebte zur ausschließlichen Mutter.

Übrigens habe ich mich bei meinem Mann so lange über den völlig fehlenden Sex beklagt, bis er meinte: Dann such dir doch Liebhaber! Ich hintergehe ihn also nicht.

@As saitan: Hast du schon mal erwogen, dass du betrogen wurdest, weil dir Sex zu unwichtig ist?


bearbeitet von SinnlicheXXL
(bearbeitet)

Du schweifst vom Thema ab.
Genauso wie du davon ausgehst, dass der Vertrauensbruch für mich nicht so schlimm sei.
Natürlich ist das schlimm - keine Frage.
Und auch die Häufigkeit meiner sexuellen Kontakte steht nicht zur Disposition, sondern einfach die Tatsache, dass ich nicht asexuell leben möchte und will.
Ob ich dabei bis an mein Lebensende jeden Tag, jede Woche oder jeden Monat einmal Sex habe, spielt eine untergeordnete Rolle.

Im übrigen mache ich mir keine Gedanken über Menschen, die zeitlebens keinen Sex haben können. Wo soll das Hinführen ?
Dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich laufen kann ??

Gruß
GeheimeSeite


bearbeitet von GeheimeSeite
(bearbeitet)

Da hast du absolut recht - ich rate heute auch jedem Menschen von Familiengründung ab, wenn ich höre, der Sex passt nicht! Allerdings habe ich schon von sehr vielen Männern erfahren, dass sie tollen Sex hatten - bis die Kinder kamen. Plötzlich mutierte die Geliebte zur ausschließlichen Mutter.


Was sicherlich auch seine Ursachen und Gründe hat: mehr Streß z.B. Viele Männer neigen ja nicht eben dazu, die Familie übermäßig zu betuddeln.


Übrigens habe ich mich bei meinem Mann so lange über den völlig fehlenden Sex beklagt, bis er meinte: Dann such dir doch Liebhaber! Ich hintergehe ihn also nicht.


Dann ist doch auch alles in bester Ordnung. Gut, vielleicht nicht in bester, aber doch in scheinbar stabilen Verhältnissen.


Du schweifst vom Thema ab.
Genauso wie du davon ausgehst, dass der Vertrauensbruch für mich nicht so schlimm sei.
Natürlich ist das schlimm - keine Frage.


Ich weiß ja nicht, wie schlimm er für Dein holdes Weib wäre. Aber eins weiß ich: für Dich ist er nicht schlimm genug, solange Du ihn begehst.


Im übrigen mache ich mir keine Gedanken Menschen, die zeitlebens keinen Sex haben können. Wo soll das Hinführen ?
Dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich laufen kann ??


Ich sage ja: Egoismen. Es geht nicht um das Retten einer Beziehung,oder ähnliche thesen, die hier zu lesen waren. Es geht um: "Ich will es, ich nehms mir". Und das meine ich immer noch frei jeglicher moralischer Bewertung.


bearbeitet von as_saitan
(bearbeitet)

Allerdings habe ich schon von sehr vielen Männern erfahren, dass sie tollen Sex hatten - bis die Kinder kamen. Plötzlich mutierte die Geliebte zur ausschließlichen Mutter.



So ist es - wir hatten ebenfalls bis zur Geburt der Kinder besten Sex. Heute dominiert Erschöpfung und Müdigkeit das Abendprogramm.

Gruß
GeheimeSeite



Ich sage ja: Egoismen. Es geht nicht um das Retten einer Beziehung,oder ähnliche thesen, die hier zu lesen waren. Es geht um: Ich will es, ich nehms mir. Und das meine ich immer noch frei jeglicher moralischer Bewertung.



Du willst mir also sagen, dass die, die laufen können, egoistisch sind, weil sie nicht aus Solidarität mit den Nicht-Läufern aufs Laufen verzichten ?
Interessant.

Gruß
GeheimeSeite


bearbeitet von GeheimeSeite

Du willst mir also sagen, dass die, die laufen können, egoistisch sind, weil sie nicht aus Solidarität mit den Nicht-Läufern aufs Laufen verzichten ?
Interessant.


Interessante Analogie, das mit dem Laufen... Laufen kann man alleine. *hint*


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