Die Begriffe „Freie Liebe“ und „Freie Sexualität“ werden heutzutage zunehmend getrennter betrachtet. Drehte es sich bei Beginn der sexuellen Revolution Ende der 1960er Jahre noch um das freizügige Ausleben des Sexualtriebes in allen Facetten, geht es in der modernen Variante vorrangig um neue Lebensformen, die die freie Sexualität zur Folge haben können. Da Liebe in erster Linie ein natürliches und körperliches Bedürfnis ist, soll sie frei von gesellschaftlichen Zwängen und Normen gelebt werden können. Und zwar ganz so, wie man selbst es möchte, bzw. kann, ob als traditionelle Beziehung, in einer 6er-Kommune oder als Haremsmeister.
Vorreiter für dieses neue Verständnis waren Herbert Marcuse, der für eine freie Ausübung der Sexualität und der Auflösung der Kleinfamilie als Lebensmodell plädierte, und Wilhelm Reich mit seinen Schriften zur sexuellen Revolution. Aber auch die feministische Bewegung ab Mitte des 19. Jahrhunderts kritisierte schon die Ehe als Institution und staatlich kontrollierte einheitliche Lebensform. Die großen Kirchen hingegen kritisieren das Konzept der freien Liebe wie gehabt.
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Polyamorie
FFM steht für "Female, Female, Male" oder “Frau, Frau, Mann” und beschreibt einen
Dreier
, bei dem zwei Frauen und ein Mann beteiligt sind. Dieser Spaß wird auch Flotter Dreier, Menage-á-Trois, Dreier FFM oder Threesome im Englischen genannt.
Eine Konstellation, die für viele Männer ein wahr gewordener Traum ist. Aber auch Frauen finden Gefallen an dieser erotischen Spielart, denn hier gibt es nicht nur eine, sondern gleich zwei Personen, die sich intensiv umeinander kümmern. 😏
Für viele Menschen gelten die Füße als besonders erotisch. 👣 Das geht im extremen Fall sogar bis zum sogenannten
Fußfetisch
. Hierbei handelt es sich um die übersteigerte sexuelle Vorliebe für Füße. Obwohl von der Sexualwissenschaft nicht als Fetisch klassifiziert, ist gerade diese sexuelle Spielart ausgesprochen vielfältig. So können zum einen spezielle Bereiche des Fußes (Fersen, Fesseln, Zehen) das Ziel der Begierde sein. Aber auch die Bekleidung wie Stiefel, der Geruch oder die sexuelle Stimulation der Geschlechtsteile mit den Füßen kann im Vordergrund stehen. 👠👢
Bekannt sind in diesem Zusammenhang vor allem die Praktiken Footjob und Toejob. Wie beim Handjob oder beim Blasen, nur mit Füßen halt. Bei Ersterem werden der Schwanz (vielleicht auch Vagina) des Partners mit dem ganzen Fuß stimuliert. Beim Toejob hingegen werden lediglich die Zehen eingesetzt. 🦶💫
Historisch überliefert ist die Vorliebe für Füße im alten China. Dort galten kleine Füße bei Frauen als besonders erotisch. Um diesem Schönheitsideal Rechnung zu tragen, wurden den Frauen die Füße von Kindesbeinen an eingebunden, um so ein Wachstum zu verhindern und den Fuß möglichst kleinzuhalten. 🌏👧