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cuthein

Hüftumfang dividiert durch Körpergröße - BMI ist weg

Empfohlener Beitrag

cuthein
Geschrieben

So, nun ist es wissenschaftlich fundiert: Der BMI ist Blödsinn und sagt nichts über [SIZE=2][COLOR=Black][COLOR=Blue]gesundheitliche Risiken aus.

Die neue Formel lautet:
Hüftumfang durch Körpergröße dividieren.
Das Ergebnis sollte unter 0,5 (für Menschen unter 40 Jahren) bzw. unter 0,6 liegen (für Menschen über 40).

Grundlage ist eine 8-jährige Untersuchung an über 11.000 Menschen.

[SIZE=3]Fazit: Die etwas Molligen sind die eigentlich Gesunden.

Hier einer der neuesten Berichte über dieses Ergebnis:


[/COLOR][/SIZE]"BMI als Maß aller Dinge nicht mehr aussagekräftig[/SIZE]
[/COLOR]

Taillenumfang spielt eine größere Rolle

Fast jeder hat ihn schon mal ausprobiert. Den Body-Mass-Index (BMI). Er entscheidet darüber, ob man unter-, normal- oder übergewichtig ist. Schon lang war der BMI umstritten, da er nicht das Verhältnis von Körper- bzw. Fettmasse und Muskeln berücksichtigt. Jetzt lieferten deutsche Forscher der Universität München (LMU) noch mehr Beweise für die Untauglichkeit des BMI um damit ein größeres Risiko für ein Herzinfarkt, Schlaganfall oder den Tod zu diagnostizieren. Aussagekräftiger sei das Verhältnis zwischen dem Taillenumfang und der Körpergröße (WhtR).

Wenn man beim errechnen seines Gewichts mit der Hilfe vom BMI unter 18 kommt ist man untergewichtig. Kommt man über den Wert von 25, dann leidet man laut dieser Methode an Übergewicht. Daraus wird häufig ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt diagnostiziert. Doch nun stellt sich nach den Ergebnissen der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) heraus, dass die bekannte BMI-Formel „Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat“ in den Fragen des Krankheitsrisikos, wie Schlaganfall, eigentlich gar keine Rolle spielt. Da der BMI einige individuelle Faktoren, wie das Verhältnis von Muskel- und Fettmasse, nicht mit ein bezieht, stand er schon länger unter Kritik von Medizinern.

Für die Studie der LMU wurden insgesamt 11.000 Personen bis zu acht Jahren von den Forschern, aus München, Lübeck, Greifswald und Dresden, überwacht. Dabei stellten sie erstmals fest, dass mit einem steigenden BMI-Wert Krankheitsrisiken nicht zunehmen.Ihre Ergebnisse werden die deutschen Forscher offiziell in der April-Ausgabe des Fachmagazins „Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism“ veröffentlichen. Sie untersuchten jedoch nicht nur den BMI, sondern auch noch andere Messwerte, wie die Aussagekraft des Taillenumfangs (WC) und das Verhältnis zwischen dem Taillen- und Hüftumfang (WHR). Für die Forscher war klar, dass der Taillenumfang eher eine Rolle bei gewissen Krankheitsrisiken spielt, der WHR und der oft angewandte BMI jedoch fast gar keine.

Viel wichtiger ist hierbei der WhtR („waist-to-height-ratio“), der das Verhältnis zwischen dem Taillenumfang und der Körpergröße angibt. Hier gelten, anders wie beim BMI die Maßangaben für Männer und Frauen gleichermaßen, diese können sich allerdings im Alter verändern. Errechnet man seinen Wert, und dieser liegt über 0,5, so würden Mediziner dieses Ergebnis als kritisch einstufen. Bei älteren Menschen, die über 40 sind, liegt die Höchstgrenze bei 0,6. Der Wert lässt sich ganz einfach errechnen. Das Ergebnis ergibt sich aus dem Taillenumfang, geteilt durch die Körpergröße in Zentimetern.

Bei den Untersuchungen stellten die Forscher auch fest, das Fett nicht gleich Fett bedeutet. Es gibt für den Menschen gesundes aber auch schädliches Fett. Die Pölsterchen an Hüften, Oberschenkeln und am Gesäß passen für Manche zwar nicht in ihr Schönheitsbild, sind jedoch kein Risiko für die schon genannten Krankheiten. Das Fett in der Bauchregion, also in der Taillenregion, ist dagegen schädlich. Entzündungen und Arterienverkalkung können diese Stoffe verursachen, sie würden ebenso den Stoffwechsel beeinflussen , was zu einem erhöhtem Blutdruck führen kann.

Die Forscher hoffen nun darauf, dass ihre Erkenntnisse auch in der Praxis umgesetzt werden und der BMI ausschließlich für das Messen des Körpergewichts verwendet wird und nicht mehr als Maß aller Dinge angesehen wird. Die Forscher bewiesen also, dass der BMI nicht unbedingt etwas mit einem Herzinfarkt zu tun hat. Und was noch viel wichtiger ist, dass die Fett-Pölsterchen am Hintern ja eigentlich gar nicht so schädlich sind.
"

Also, ich fühle mich in meinen Ansichten bestätigt.

Und Ihr...??


Cunnix
Geschrieben

Könnte etwas mehr sein, aber 0,53 lasse ich mir auch noch gefallen...


cuthein
Geschrieben

Na gut, um ein paar Zehntel wird's wohl nicht gehen...


Geschrieben

Ich hab ja noch nie was vom BMI gehalten eben wegen dem was im Artikel steht...nach dem waren ja die meisten Kraftsportler fettleibig....

Leider hab ich kein Maßband zur Hand um des mal durchzurechnen aber..

Ich hoffe es bewegt sich da endlich mal was, dass nicht mehr immer auf dem BMI rumgeritten wird und ich sehe das ganze sehr positiv.


Cellerpaar
Geschrieben (bearbeitet)

Nur mal so dumm gefragt.

Hier wird geschrieben: Die neue Formel lautet: Hüftumfang durch Körpergröße dividieren.

Ein paar Sätze später dieses : ........ wie die Aussagekraft des Taillenumfangs (WC) und das Verhältnis zwischen dem Taillen- und Hüftumfang (WHR).

Und noch ein paar Sätze später dieses : Der Wert lässt sich ganz einfach errechnen. Das Ergebnis ergibt sich aus dem Taillenumfang, geteilt durch die Körpergröße in Zentimetern

Also was soll denn nun errechnet werden ???

Hüftumfang : Körpergrösse

Taillenumfang : Hüftumfang

Oder

Taillenumfang : Körpergrösse.


Gruss aus Celle

PS: Es eigentlich noch eher vollkommen Idiotischere Ergebnisse als es sie mit dem BMI gab.

Heidi Klum die nun wirklich nicht als Dick zu bezeichnen ist hat ein Ergebniss (Hüftumfang/Körpergrösse) von 0,562.

0,36 bei der Berechnung Taillenumfang/Körpergrösse

0,68 Bei Taillenumfang/Hüftumfang

Also wäre sie nach der neuen Berechnung gefährdet.


bearbeitet von Cellerpaar
Geschrieben

Ich hab noch nie irgendwas bei mir ausgerechnet, was da raus käme...
solange die Klamotten noch passen,
ist alles im grünen Bereich!
____________________________________________

"Spend time with people who make you feel good"


Geschrieben (bearbeitet)

Celler reisst doch nicht schon wieder Teile aus dem Zusammenhang....
Da steht doch nur, dass diverse Messwerte, eben unter anderem auch das Verhältnis Hüfte zu Taille untersucht wurde.

Als am relevantesten und aussagekräftigsten ist nun mal der Messwert

Taillenumfang:Körpergröße

ermittelt worden.

Und das Heidi Klum da nen WErt von mehr als ,0,5 haben soll halte ich schlicht und ergreifend für eine Lüge....

Taille von ca. 60 cm : Größe von ca, 175 cm ergibt bei mir den Wert 0,34


bearbeitet von bienschken
Cellerpaar
Geschrieben

@bienschken

Habe es schon geändert. Hatte den falschen Text aus meinem Word kopiert.

Gruss aus Celle

PS: Wir bringen nichts durcheinander.

Im Eröffnungstext steht nun einmal : Die neue Formel lautet: Hüftumfang durch Körpergröße dividieren.

Und in dem kopierten Text steht das mit dem Taillenumfang.

Also bringt doch wohl eher der TE etwas durcheinander


Dropje
Geschrieben (bearbeitet)

In einem längeren Text kann es vorkommen, dass verschiedene Thesen oder Punkte präsentiert werden. Wenn es aber heißt:

Viel wichtiger ist hierbei der WhtR („waist-to-height-ratio“), der das Verhältnis zwischen dem Taillenumfang und der Körpergröße angibt. Hier gelten, anders wie beim BMI die Maßangaben für Männer und Frauen gleichermaßen, diese können sich allerdings im Alter verändern. Errechnet man seinen Wert, und dieser liegt über 0,5, so würden Mediziner dieses Ergebnis als kritisch einstufen. Bei älteren Menschen, die über 40 sind, liegt die Höchstgrenze bei 0,6. Der Wert lässt sich ganz einfach errechnen. Das Ergebnis ergibt sich aus dem Taillenumfang, geteilt durch die Körpergröße in Zentimetern.


... müsste ja ziemlich klar sein, was gemessen wurde. Oder etwa nicht?

Edith meint: Auch wenn der TE eine irreführende Überschrift erstellt hat, müsste der Artikel eigentlich die Klarheit darüber geben, was genau gemeint ist...


bearbeitet von FrolleinSucht
Nachtrag...
cuthein
Geschrieben

Asche auf mein Haupt... dies schreibend hatte ich noch die Radiomeldung vom nämlichen Tage im Kopf... ausschlaggebend ist natürlich der Text des Artikels...


Geschrieben

Also ich habe mich auch nicht an der Überschrift orientiert sondern am Text...und da ist ja ganz klar von Taille zu Körpergröße die Rede.

Bin auch davon ausgegangen, dass man des liest bevor da Kommentare kommen...


Cellerpaar
Geschrieben

Da wir den Text gelesen haben. Haben wir ja die Fragen gestellt.

Gruss aus Celle

PS: Und uns würde auch die Quelle des Textes interessieren.


cuthein
Geschrieben

Offenbar wird der Text aufmerksam studiert.

Das ist sehr positiv!

Nur mit Quellenangaben und Links darf ich hier ja nicht dienen.
Die Wissenden aber wisen sie sich zu verschaffen...


Cellerpaar
Geschrieben



Nur mit Quellenangaben und Links darf ich hier ja nicht dienen.



Quellenangaben sind nicht nur erwünscht sondern werden auch verlangt.

Nur Links darf man nicht setzen.

Gruss aus Celle


onkelhelmut
Geschrieben

Der BMI war eine schöne Spielwiese, wenn nun der Taillen-Index kommt, bitte schön, auch der stimmt nicht.

Es gibt Leute, die haben eine Wespentaille und einen Ar... wie ein Brauereigaul, andere haben ein Bäuchlein und fallen dann beim Taillen-Index durch.

Beide Maßeinheiten berücksichtigen das Lebendgeweicht nicht, und das sagt aus meiner Sicht einiges aus.

Man muss das "Gesamtwerk" sehen, auf so einfache Formeln wie BMI zu reduzieren, damit kann vielleicht 40% - 50% der Bevölkerung bewerten.

Ein Bluthochdruck (vielleicht geerbt) kann wesentlich mehr über eine Gefahr von Schlaganfall oder Herzinfarkt sagen als das Körperformat.


cuthein
Geschrieben

Nun ja, die Anhänger des BMI führen ja ins Feld, wer die BMI-Grenzen einhilete, lebe automatisch gesünder.

Daß dies Blödsinn ist, wissen wir jetzt fundiert.

Die neue Methode ist flexibler. Sie sagt: Fett an Po ist gut, Fett am Bauch nicht.
Außerdem berücksichtigt die neue Methode das Alter.

Denn ab 40 darf es etwas mehr Fett sein.


Cellerpaar
Geschrieben

Trotzdem fehlt immer noch die Quelle.

Denn andere Quellen sprechen von einem Wert für Männer der unter 0,45 liegen soll und für Frauen unter 0,42. Was nun also schon ein erheblicher Unterschied im Taillenumfang ist.


Also wo sind jetzt die Fundierten Ergebnisse ???

Gruss aus Celle


Geschrieben

Mein Taillenumfang, Hüftumfang im Zusammenhang mit meiner Größe, liegen bei mir im regulären Bereich solange ICH mich wohl fühle!
Das der BMI schwachsinn war, sollte jedem Normaldenkenden klar sein.
Mein BMI hieß und heißt weiterhin:
Schlank schmeckt gut...Griffig schmeckt BESSER!

Da können sie noch so viele Menschen vermessen und erforschen...mir alles egal, da ich mich Maßtechnisch in keine Schublade stecken lasse.


Geschrieben

Hm, also ich weiß auch ohne nachzurechnen das meine hüften zu breit sind und mein hintern zu groß ist! Und nu?! Solange ich damit gut leben kann und sich auf der strasse noch nicht alle entsetzt wegdrehen kann es soooo schlimm noch nicht sein.

In meinen augen ist jemand schön weil er oder sie irgendwas hat, und damit meine ich nun nicht einen von der gesellschaft vorgeschriebenen bmi oder sonstige berechnungstabelle!!


Gefahrvolle


cuthein
Geschrieben

Interessant: Nächste Woche kommt in einsPLus eine Sendung der Reihe "Nachtcafee" über den "Abscheid vom Schlankheitswahn".

Das merk ich mir mal vor!


xxxmasseur69
Geschrieben

Ha, hab gleich mal die neue Methode angewandt und siehe da...

...bin voll im Soll

Beim BMI bekam ich immer gleich die Meldung ich sei zu fett und das nur wegen meiner breiten Schultern und meinen Mucki's

Jetzt kann ich gar nicht so viel (fr)essen wie ich müsste um über 0,6 zu kommen


cuthein
Geschrieben

Genau. Wo das Gewicht ist, sagt der BMI nämlich überhaupt nicht.
Oder wo es sein darf.

Wie schön, daß die neue Methode da jemand glücklich gemacht hat...


BADGIRL65
Geschrieben (bearbeitet)

Also, meine Meinung zu dem Thema: Der BMI ist nicht besonders aussagekräftig und super schwer einzuhalten. Jeder Mensch ist anders gestrickt, nimmt leichter oder schwerer ab, egal, wieviel Mühe er da rein steckt. Und das ist auch von persönlichen Lebensumständen abhängig. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

Früher hab ich schnell mein "Idealgewicht" wieder geschafft. Nach Schwangerschaft oder Medis.
Mit zunehmenden Alter und persönlichen Tiefpunkten, die eher eine "Nahrungsverweigerung" nach sich zogen (nicht freiwillig), und am Rande einer Ernährungsstörung liegen, bin ich nicht mehr gewillt, auf Nahrung zu verzichten, sofern ich sie aufnehmen kann, und deswegen nehme ich nicht mehr so gut ab, wobei ich nicht denke, so sehr zu viel auf den Rippen zu haben. Besser hilft da regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung. Und ich verzichte keineswegs auf Sachen, die ich gern esse.

Außerdem sind die meisten Männer gar nicht an "Models" interessiert, sondern mögen die Kurven einer Frau.

Insofern passe ich sogar noch in das Raster u40 für diese Messmethode. Also kein Grund zur Sorge und ich fühle mich wohl und kann mich gern ansehen. Das sollte wohl sowieso der wichtigste Gradmesser sein, gemäß meiner Signatur .


bearbeitet von BADGIRL65
Geschrieben

Hi Ihr Rechner,
Die stimmigste Formel is imma noch :
reich & glücklich = gesund
arm & unglücklich = krank

°s°


BADGIRL65
Geschrieben


reich & glücklich = gesund
arm & unglücklich = krank




Was´n das für´n Quatsch? Geld allein macht nicht glücklich und gesund und wer nichts hat ist deswegen nicht gleich unglücklich oder krank.
Das ist ja wohl ´ne reichlich oberflächliche Aussage, da gehört schon einiges mehr dazu.

Aber das hat auch nichts mit dem Thema hier zu tun!


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