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Kontaktfrequenz- Indiz für Interesse/ kein Interesse

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo ihr da im Winterwunderland.


Vor kurzem entstand in einer kleinen Runde die Diskussion darüber, wann man jemanden 'abhaken' sollte.

Ich weiss ja, dass ich beim Thema ziemlich eigen, meinetwegen auch bockig bin. Mich interessieren jetzt mal andere Meinungen dazu.

Ich sage, wer sich für jemanden interessiert, zeigt dies auch. Relativ Zeitnah tauscht man sich über die gebotenen Kontaktmöglichkeiten aus. Klar, Anfangs sicher sogen. small talk, aber (finde ich) auch ernstere Themen, also eine eher intensive Komminukation, die doch signalisiert. ich interessiere mich für dein Leben.

Hier eben PN, dann telefoniert man- auch mehrfach- (vielleicht noch SMS) und trifft sich.
Wenn aber die Anbahnung schon derart komlpiziert wird, dass nur sporadisch PN Verkehr besteht, nach einem Telefonat kein zweites folgt trotz entsprechender Äusserungen, ein Treffen unbedingt gewollt, aber nicht zustandekommt, dann sag ich: da besteht kein Interesse.

Also, mich würde interessieren, wie andere damit umgehen?
Gibt es für euch eine (intuitive?) Kontaktfrequenz, die unbedingt sein muss? Wenn ja, könnt ihr sagen, in welchem Zeitraum so eine Anbahnung für euch stattfinden sollte?

Schön wäre eine Diskussion ohne andere Meinungen in persönlicher Form zu attackieren.



Halkyonia


Tristania_
Geschrieben

Ganz ehrlich: Besteht kein Interesse, kommuniziere ich das auch. Punkt.
Gar nicht mehr melden und den Anderen im Ungewissen lassen, geht gar nicht.

Familiär, jobbedingt und bei manch' Einem der Entfernung geschuldet, mag nicht immer zeitnah ein Treffen möglich sein.
Unter Einbezug dieser Faktoren sind zwei Wochen bis ein Monat bis zum ersten Date normal für mich.
Regelmäßige Telefonate sollten dazwischen schon stattfinden.


Hitzesuchend
Geschrieben (bearbeitet)

Halky, du meldest dich ja auch nicht mehr!

Die Kontaktintensität korreliert ganz gut mit dem Interesse an der Person und dem Wunsch sich eventuell zu treffen.

Das kann aber auch eine Weile auf recht niedriger Flamme köcheln, mal wärmer, mal kälter.

Spätestens nach dem ersten Telefonat ist dann aber ein gewisser Punkt of no Return erreicht.

Man merkt dann schon, ob es passen könnte, oder eher freundschaftlich bleibt.


bearbeitet von Hitzesuchend
RidiReloaded
Geschrieben

Ich würde das aufgliedern in rein sexuelles Interesse und Interesse auch an meinem Gegenüber.
Rein sexuelles Interesse kann sporadisch und spontan sein.
Interesse am Leben des Anderen erfordert mehr in Intensität.
Kommt da nix, besteht auch keines...


Geschrieben

..
Interesse am Leben des Anderen erfordert mehr in Intensität.
Kommt da nix, besteht auch keines...



Das meine ich.

[COLOR="Indigo"]Ganz ehrlich: Besteht kein Interesse, kommuniziere ich das auch. Punkt.
Gar nicht mehr melden und den Anderen im Ungewissen lassen, geht gar nicht.
...
Unter Einbezug dieser Faktoren sind zwei Wochen bis ein Monat bis zum ersten Date normal für mich.
Regelmäßige Telefonate sollten dazwischen schon stattfinden...



Ich sage das auch sehr deutlich, ebenso wenn ich Interesse habe. Mir geht es nicht so um das "im Ungewissen" gelassen sein, sondern um das ...hm..interpretieren.

Klar, so wie du es beschreibst, es kann sogar noch längere Zeit vergehen bis zu einem Treffen, aber wenn da zwischenzeitlich nicht(s) (viel) kommt, dann gibt es nichts zu interpretieren.

Halky, du meldest dich ja auch nicht mehr!

..

Spätestens nach dem ersten Telefonat ist dann aber ein gewisser Punkt of no Return erreicht.
..



Örks. Das ist die Angst vor jungen Männern.

Den zitierten Satz, ja so sehe ich das auch. Allerdings selbst wenn da viel rüberkommt, folgt kein weiteres, dann war es das.

Ich erweitere den Diskussionsansatz mal. Selbst wenn beide sich gegenseitig ihr Interesse versichert haben, es auch vorhanden scheint, so sind Worte das Eine, entsprechende Handlungen das Andere.

Wenn ich keine Zeit habe Kontakt herzustellen (zu halten), wo soll dann Zeit herkommen für die Affaire, Beziehung, was auch immer....

Wo ein Wille, da ein Weg. Ziemliche Plattitude, aber 's trifft es.

Halkyonia


DickeElfeBln
Geschrieben

für mich sind lange schreibereien......grauenvoll. da ich kein problem habe, meine handynummer rauszugeben - erfolgt zeitnahe ein telefonat und ein treffen..... ruft man nicht an, verbummelt meine nummer und ist nicht bereit sich zu treffen - besteht von mir....schon bald kein interesse....
ausnahmen sind inselbewohner......
viel schreiben bedeutet also nicht - viel interesse


Tristania_
Geschrieben


aber wenn da zwischenzeitlich nicht(s) (viel) kommt, dann gibt es nichts zu interpretieren.


Dem stimme ich so zu ...


Den zitierten Satz, ja so sehe ich das auch. Allerdings selbst wenn da viel rüberkommt, folgt kein weiteres, dann war es das.


Wie zeitnah wäre für Dich akzeptabel?
Ich frage nur, weil Du in einem Deiner Postings schriebst


nach einem Telefonat kein zweites folgt trotz entsprechender Äusserungen



...



Wenn ich keine Zeit habe Kontakt herzustellen (zu halten), wo soll dann Zeit herkommen für die Affaire, Beziehung, was auch immer....


Wie Du schon schriebst: Wo ein Wille, da ein Weg.
Ist das Interesse nur groß genug, findet sich immer eine Möglichkeit.
Letztlich bestimmt nicht die Quantität der Zeit, die man miteinander verbringt, die Beziehung (welcher Art auch immer ...), sondern die Qualität.


Brisanz2009
Geschrieben

Hmm....also wenn ich hier Jemanden kennenlerne, wir auch miteinander telefonieren....und sich ein "Gefühl" in mir breit macht "och joah, war nen nettes Gespräch....und vielleicht wenn es mal wieder zeitlich passt, kann man sicherlich wieder mal telefonieren, aber mehr auch nicht"....schreibe ich Demjenigen sichrlich nicht sofort eine PN, oder ruf ihn nochmal an um ihm dies mitzuteilen.

Ich meine, ich gebe keinerlei Zukunftsaussichten ab, da ich die doch gar nicht kenne.
Ein Telefongespräch "kann" mir zeigen, ob ich den anderen jetzt noch interessanter finde, oder eben nicht mehr ganz so spannend....

Es "war" doch nur ein Telefongespräch. Damit bin ich doch keinerlei Verspflichtungen eingegangen mich zu entscheiden in welche Richtung es laufen kann/könnte?! Ebenso, wenn es denn zu einem Treffen kommt...ich weigere mich da irgendwelche Prognosen abzugeben. Wer dennoch diese Fragen an mich richtet..."na was meinste wird denn wohl aus uns?" setzt mich unter Druck....und das kann ich gar nicht ertragen...


Geschrieben (bearbeitet)

..

Ich meine, ich gebe keinerlei Zukunftsaussichten ab, da ich die doch gar nicht kenne.




Darum geht es im Thread auch nicht. Es geht um Kontaktfrequenz.

Die Frage, die du anführst, kenne ich auch. Da ist bei mir gleich alles zappenduster. Das sag ich dann auch.


...Wie zeitnah wäre für Dich akzeptabel?


..

Puh, du stellst Fragen Ich gehöre zu denen, die nicht da sitzen und warten, bis so ein Telefonat stattfindet. Ich werde aktiv. Allerdings auch nicht endlos. Bei mir 'verflüchtigt' sich so auch ein möglicherweise vorher starkes Interesse.

Aber wenn du so fragst, ich mir vorstelle, ich würde warten, dann vielleicht ein, zwei Wochen. Je nachdem, was ich bereits über die Person weiss. Ist er/ sie sehr eingebunden oder ist er/ sie eher frei.

Letztlich bestimmt nicht die Quantität der Zeit, die man miteinander verbringt, die Beziehung (welcher Art auch immer ...), sondern die Qualität.



Wem sagst du das


...
viel schreiben bedeutet also nicht - viel interesse



Nein, nicht schreiben, sondern Kontakt herstellen. Je nachdem, wie man diese Kontaktaufnahme bevorzugt. Du eben per Telefon


Halkyonia

Ach, nur mal so: es geht nicht um mich. Nach 325 Profilbesuchen müsste so mancher meinen Text singen können


bearbeitet von Halkyonia
Du4mich
Geschrieben

Eine Kontaktfrequenz als Voraussetzung halte ich nicht für erforderlich. Sei es eine sexuelle Absicht oder ehr, ein sich einfaches Treffen wollen. Entscheidend ist wie die Chemie ist. Viel ehr sehe ich, alle zu Verfügung stehenden Instrumente zu nutzen um sich einschätzen zu können. Z.B. denke ich, dass Mails alleine nicht reichen um genau genug abschätzen zu können ob man mit der Person kann oder nicht. Ein Telefonat und oder Webcam ergänzt schon ehr den Eindruck. Und ja, trifft man sich dann ist es oft nochaml wieder anders....Kurzum...eine Mindesfrequenz an Kontakten hilft (mir) nicht Inhalten zu finden. Mal gehts ganz schnell und mal auch gar nicht.


Geschrieben

Hi ,
wenn ein Treffen bei mit zeitnah nicht in Frage kommt dann schreibe ich dies aber auch gleich.
Das man bei Interesse in Kontakt bleibt ist aber normal , man schreibt sich dann 1-2 mal in der Woche .

Ich habe aber auch schon einige Wochen hin und her geschrieben bevor man sich getroffen hat , finde ich nicht ungewöhnlich.

Gruß Gaby


Tristania_
Geschrieben


Wenn ich keine Zeit habe Kontakt herzustellen (zu halten), wo soll dann Zeit herkommen für die Affaire, Beziehung, was auch immer....


Was, wenn es Demjenigen krankheitsbedingt nicht möglich ist, Kontakte aufrecht zu erhalten, obwohl Interesse da ist? ... Du also "gezwungen" bist, immer dem Kontakt neue Impulse zu geben, dass er nicht einschläft?
Ich rede jetzt nicht von körperlichen Gebrechen, sondern leichten psychischen Dingen.
Mit derlei Dingen rückt man kaum im ersten Telefonat heraus ...


geniesserin56
Geschrieben

Ich sage, wer sich für jemanden interessiert, zeigt dies auch.


Das hast Du für mein Empfinden ausgezeichnet auf den Punkt gebracht.

Gibt es für euch eine (intuitive?) Kontaktfrequenz, die unbedingt sein muss? Wenn ja, könnt ihr sagen, in welchem Zeitraum so eine Anbahnung für euch stattfinden sollte?


Die Kontaktfrequenz würde ich dann tatsächlich intuitiv beurteilen. Manchmal scheinen mir die Inhalte der Kommunikation da beinahe zu überwiegen. Wenn diese gehaltvoll genug sind, warte ich auch schon gerne mal etwas länger auf eine Antwort (auf welchem Medium auch immer). Viele kurze Mitteilungen finde ich häufig viel zu oberflächlich.
Auf alle Fälle sollte aber für mich doch eine deutliche "Vehemenz" in der Kontaktpflege erkennbar sein.


Geschrieben

... Viel ehr sehe ich, alle zu Verfügung stehenden Instrumente zu nutzen um sich einschätzen zu können. ...



g e n a u!


..
Auf alle Fälle sollte aber für mich doch eine deutliche "Vehemenz" in der Kontaktpflege erkennbar sein.



Das von mir hervorgehobene Wort möchte ich bitte kaufen. Das ist exakt, was ich meine mit Kontaktfrequenz. Kein bestimmtes Mass (eszett), sondern die Art ist es. Hach. Danke Geniesserin

...
Ich rede jetzt nicht von körperlichen Gebrechen, sondern leichten psychischen Dingen.
Mit derlei Dingen rückt man kaum im ersten Telefonat heraus ...
..



Pöse Barbie. Du argumentierst echt klasse, chapeau!

Als ich das las, war ich in Versuchung zu schreiben, dass derjenige das "gefälligst" sagen soll. Daswürde mir erleichtern, mein eigenes denken& handeln bei dem Thema zu modifizieren. Etwas nachgedacht aber, ist klar, dass nicht jeder so offen mit sich und seinen Malaisen umgehen kann (oder will).

Seufz, es fällt mir dennoch schwer, von meinem eigenen Anspruch abzuweichen und dann den Tipp zu geben, dran zu bleiben.

Ich sag es mal so: wenn mir jemand wichtig zu sein scheint, haue ich meine Malaisen raus, schon damit der Andere weiss, dass da was ist. Wenn der Andere damit nicht umgehen kann (oder will) ist er/ sie sowieso falsch für mich. Oder?!

Halkyonia


Tristania_
Geschrieben (bearbeitet)


Ich sag es mal so: wenn mir jemand wichtig zu sein scheint, haue ich meine Malaisen raus, schon damit der Andere weiss, dass da was ist. Wenn der Andere damit nicht umgehen kann (oder will) ist er/ sie sowieso falsch für mich. Oder?!


Das unterschreib' ich so. Allerdings muß dafür eine gewisse Vertrauensbasis schon gegeben sein, diesen Schritt zu wagen.


.


bearbeitet von Gothic_Barbie
geniesserin56
Geschrieben

Ich sag es mal so: wenn mir jemand wichtig zu sein scheint, haue ich meine Malaisen raus, schon damit der Andere weiss, dass da was ist. Wenn der Andere damit nicht umgehen kann (oder will) ist er/ sie sowieso falsch für mich. Oder?!


Auch wieder sehr zutreffend- finde ich. Es sei denn, man möchte sowieso jeden realen Kontakt vermeiden..

Ansonsten: bitte sehr- gern geschehen.


Geschrieben (bearbeitet)

Öh, jetzt ist es weg Gothic_Barbie

Deshalb mal allgemein: wie bildet sich Vertrauen? Ich schrieb es vor kurzem irgendwo. Für mich ist Vertrauen etwas, was jeder quasi im Voraus bekommt. Daraus folgert (für mich), wer mit der Info über mich hausieren geht, der katapultiert sich dann sowieso ins aus. Was also könnte schlimmstenfalls passieren, wenn man jemandem, für den man sich interessiert, so etwas sagt?

Aus meiner Sicht: wenn ich das jemandem sage, zeigt das mein deutliches Interesse. Umgekehrt, wenn mir jemand etwas über seine Schwäche oder Malaisen sagt, signalisiert das mir, dass er/ sie Interesse hat.


bearbeitet von Halkyonia
Geschrieben (bearbeitet)

Gibt es für euch eine (intuitive?) Kontaktfrequenz, die unbedingt sein muss? Wenn ja, könnt ihr sagen, in welchem Zeitraum so eine Anbahnung für euch stattfinden sollte?



Na klar habe ich subjektive Kriterien, um sowas wie Interesse zu verifizieren oder selbst erst mal herauszufinden, ob man selbst denn tatsächlich Interesse hat, was ja auch nicht immer sofort klar ist. Aber diese Kriterien sind von Kontakt zu Kontakt unterschiedlich und hängen immer vom erkennbaren Gesamtpaket ab.

Wenn z.B. immer ich derjenige bin, der für Kontaktaufnahmen sorgen muss und von der anderen Seite gar nichts kommt, dann gehe ich recht schnell davon aus, dass auf der anderen Seite kein echtes Interesse vorhanden ist.

Zeithorizonte zur "Anbahnung": Kann schon mal eine Weile dauern, wenn die Rahmenbedingungen suboptimal sind (weit weg, gerade einen vollen Terminkalender, Dach undicht, usw.). Kann aber auch ganz schnell gehen ... da passe ich nicht in irgendwelche Schablonen.

Stichwort Vertrauen: Sehe ich anders als Du. Es hat nicht jeder Kontakt sofort mein Vertrauen, sondern Vertrauen muss man sich erarbeiten. Da wäre ich auch schlecht beraten allzu gutgläubig an die Sache hera zu gehen. Sympathie, Liebe, etc. wird aber verschenkt...


bearbeitet von Stranger0001
Tristania_
Geschrieben

Öh, jetzt ist es weg Gothic_Barbie


Du hast es gelesen, das reicht ...

Deshalb mal allgemein: wie bildet sich Vertrauen? Ich schrieb es vor kurzem irgendwo. Für mich ist Vertrauen etwas, was jeder quasi im Voraus bekommt. Daraus folgert (für mich), wer mit der Info über mich hausieren geht, der katapultiert sich dann sowieso ins aus. Was also könnte schlimmstenfalls passieren, wenn man jemandem, für den man sich interessiert, so etwas sagt?


Nicht Jeder geht mit einer solchen Info taktvoll um.
Mit unbedachten Worten kann großer Schaden angerichtet werden - ich weiß das aus Gesprächen mit Betroffenen.
Und ich stimme Dir zu: Vertrauen wird im Voraus gewährt. Nur dieses manchmal aufzubringen, ist sehr schwer.


Aus meiner Sicht: wenn ich das jemandem sage, zeigt das mein deutliches Interesse. Umgekehrt, wenn mir jemand etwas über seine Schwäche oder Malaisen sagt, signalisiert das mir, dass er/ sie Interesse hat.


Richtig. Nur, wie oben schon geschrieben, ruft das unterschiedliche -nicht immer positive- Reaktionen hervor.
Ich gehe mit dieser -meiner kleinen Macke- offen um, daher weiß ich, wovon ich rede.


Geschrieben

für mich ganz klar, ja es ist ein indiz für interesse....

wer tut sich denn schon sowas an, viel kontakt zu halten aber kein interesse zu haben?


Geschrieben

...

wer tut sich denn schon sowas an, viel kontakt zu halten aber kein interesse zu haben?



Jemand, der Langeweile hat?

Im Ernst: gilt das auch umgekehrt? Das ist eher die Intention des Threads


..Nicht Jeder geht mit einer solchen Info taktvoll um.
Mit unbedachten Worten kann großer Schaden angerichtet werden - ich weiß das aus Gesprächen mit Betroffenen.
Und ich stimme Dir zu: Vertrauen wird im Voraus gewährt. Nur dieses manchmal aufzubringen, ist sehr schwer.
...



Da sagst du etwas wirklich wahres! Ich habe wohl das heftigste erlebt, was man erleben kann, wenn man jemandem vertraut, etwas von sich preis gibt. Stalking inklusive Morddrohung, Todeswünschen, Beleidigungen, preisgeben und weiterverbreiten von Infos etc.

Dennoch, mir fällt es nicht schwer, zu vertrauen wenn ich Interesse habe. Ich frag mal, was fällt (dir) daran schwer? Die Frage geht auch an dich Stranger, wenn du sie beantworten magst.

Halkyonia


Tristania_
Geschrieben


Da sagst du etwas wirklich wahres! Ich habe wohl das heftigste erlebt, was man erleben kann, wenn man jemandem vertraut, etwas von sich preis gibt.


Ich kann mich daran erinnern. Ich denke, Du weißt, was ich meine.

Dennoch, mir fällt es nicht schwer, zu vertrauen wenn ich Interesse habe. Ich frag mal, was fällt (dir) daran schwer?


9 Jahre Beziehung haben geprägt - belügen ... betrügen.
Seit dem fällt mir Vertrauen im Allgemeinen schwer.
Und auch ich habe mich geöffnet - und im Streit meine offenbarten Dinge tief unter die Gürtellinie zurückbekommen.

Vetrauen kann ich seitdem nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ertappe ich ein einziges Mal bei einer Lüge (in wichtigen Dingen) , ist das gesamte Vertrauensverhältnis (in einer Partnerschaft) für immer zerstört.
Bei Freundschaften kann ich noch gut verzeihen, bei meinem Partner nicht.
Ich würde mich immer wieder fragen, bei was er mich noch angelogen hat und das ist dann das Ende vom Lied.


Geschrieben

Dennoch, mir fällt es nicht schwer, zu vertrauen wenn ich Interesse habe. Ich frag mal, was fällt (dir) daran schwer? Die Frage geht auch an dich Stranger, wenn du sie beantworten magst.



Ich habe kein grundsätzliches Mißtrauen. Es ist mehr eine Risikominimierung, weil mir durchaus Schaden entstehen kann, wenn ich hier Vertrauen ungerechtfertig verteile und dann etwas schief geht.

Das fängt bei mir beim Vornamen an und endet beim Gesichtsbild. Insofern baue ich ein paar subtile Checks ein, bevor ich das rausrücke. Bei mir gehts also um etwas anderes, als psychische Gimmiks.


RidiReloaded
Geschrieben



Im Ernst: gilt das auch umgekehrt? Das ist eher die Intention des Threads



Kann ich mir nur sehr schwer vorstellen!
Das müßte dann jemand sein, der keine Ahnung von Kommunikation hat oder so wenig Selbstbewußtsein, dass derjenige davon ausgeht, sein Interesse sei nicht erwünscht.


Geschrieben

....
...Insofern baue ich ein paar subtile Checks ein, bevor ich das rausrücke. Bei mir gehts also um etwas anderes, als psychische Gimmiks.



Auch hier denke ich, dass es dem, was ich mit Vertrauen als Vorschuss meine, gar nicht so unähnlich ist. Natürlich, wie erwähnt, vertraut man, ich nicht jedem in allem.

[COLOR="Indigo"]Ich kann mich daran erinnern. Ich denke, Du weißt, was ich meine. .



Ja




Vetrauen kann ich seitdem nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ertappe ich ein einziges Mal bei einer Lüge (in wichtigen Dingen) , ist das gesamte Vertrauensverhältnis (in einer Partnerschaft) für immer zerstört.
...



Absolute Zustimmung.


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