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Nicht nur Sex, sondern Beziehung zwischen alt und jung

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Man liest hier viel, das junge Männer reife Frauen suchen oder auch umgekehrt..doch immer geht es hierbei ausschliesslich um Sex.

Mich würde nun interessieren, wie groß das Interesse an einer Beziehung zu einer älteren Frau ist bzw. umgekehrt das Interesse einer reifen Frau an der Beziehung zu einem jüngeren Mann..

Also nicht nur Sex, sondern Liebe..

Ich persönlich denke mir, das eine solche Beziehung nur gut gehen kann, wenn entweder ein innerlich sehr reifer junger Mann das Herz einer älteren Dame erobert oder aber die Frau noch so ein jugendliches Wesen und auch dementsprechende Interessen und eine solche Lebensweise hat, das sie mit einem jungen Mann harmonieren kann..

Wie seht ihr das?

Oder ist es in Wahrheit gar nicht so, das jung und alt ausschliesslich nur auf Sex miteinander aus ist, sondern in Wirklichkeit nur die Hemmschwelle den anderen irgendwann nach dem Sex daraufhin anzusprechen viiiel größer ist, als wenn beide in etwa einer Altersklasse entsprechen - weil man sich denkt "Ach, da mache ich mich nur lächerlich, ich bin ihm für eine beziehung gewiss zu Alt!" bzw. "So jung wie ich bin, habe ich sicher sowieso über den Sex hinausgehend keine Chancen bei ihr!" ?

Es geht mir jetzt weniger um die im Zusammenhang mit einer solchen Beziehung stehenden und früher oder später auftretenden Probleme (Häme im Freundeskreis, total konträre Phasen, was die Familienplanung anbelangt usw.), sondern tatsächlich einfach nur darum, ob in dieser Hinsicht auf beiden Seiten überhaupt ein gewisses Grundinteresse vorhanden ist und vielleicht nur nicht angesprochen wird, aus Angst davor abgewiesen zu werden oder ob es alt und jung generell eher nur für Sex zueinander zieht.


Geschrieben

Ich denke so etwas funktioniert nur bei wenigen Menschen. Es müssten bestimmten Persönlichkeitseigenschaften vorhanden sein, die den Einfluss vorhandenen Unterschiede bezüglich Einstellungen und Lebenserfahrungen reduzieren.

Darunter könnte ich mir vorstellen z.B.:
- zwei Menschen, die beide unkonventionelle Vorstellungen bezüglich Leben und Gesellschaft haben oder
- zwei Menschen die beide große Schwierigkeiten haben überhaupt einen Partner zu finden und jetzt glücklich sind endlich jemanden gefunden zu haben


Loaded87
Geschrieben

Also ich persönlich kann berichten das Beziehungen zwischen jung und alt manchmal besser laufen können als unter gleichaltrigen. Denn nur weil man laut Personalausweis im gleichen Jahr geboren wurde, können die Lebenserfahrungen und die geistige Reife oft stark voneinander abweichen.


Naschpaar6777
Geschrieben

Also wir denken warum nicht,wenn wirklich Liebe ins Spiel kommen sollte,beide wissen was sie wollen&brauchen,findet sich alles andere auch,und Kompromisse welcher Art auch immer,gibt es auch in jeder noch so gut passenden Liebesbeziehung mit fast gleichem alter,und ist denken wir,(auch wenn wir uns unseren beiden Vorpostern mit anschließen),keine Frage des alters.!!!


Geschrieben

Schau mal den Film "Harold and Maude"
abgesehen davon, dass es dabei um deine Frage geht, ist es auch noch einer der besten Filme aller Zeiten.


Geschrieben

Also zwischen meiner Schwester und ihrem Freund liegen 14 Jahre Altersunterschied, wobei sie die Jüngere in der Konstellation ist. Sie sind seit knapp 15 Jahren zusammen, heiraten diesen Sommer und bekommen ein Baby. Von daher kann ich sagen das sowas durchaus funktionieren kann.

Vermutlich wird es aber bei noch größeren Altersunterschieden nicht unbedingt wahrscheinlicher das es zwischen zwei Personen dauerhauft klappt.


Geschrieben

Hi,
ich kenne und kannte einige Paare die um 10 oder mehr Jahre auseinander liegen.
Bei 10 Jahren Unterschied spielt es kaum eine Rolle, wenn es aber deutlich mehr sind "himmelt" der oder die jüngere den oder die ältere Partner/in förmlich an.

Ich könnte nicht sagen das diese Beziehungen weniger beständig sind.
Was vielen aber Schwierigkeiten bereitet ist nicht die Beziehung selber, es ist oft der Freundeskreis.

Gruß Gaby


Geschrieben

Es müssten bestimmten Persönlichkeitseigenschaften vorhanden sein

Darunter könnte ich mir vorstellen z.B.:
- zwei Menschen, die beide unkonventionelle Vorstellungen bezüglich Leben und Gesellschaft haben oder
- zwei Menschen die beide große Schwierigkeiten haben überhaupt einen Partner zu finden und jetzt glücklich sind endlich jemanden gefunden zu haben




Okay, aber meinst Du nicht das es sowieso IMMER so ist das von Haus aus nur zwei Menschen, die entweder BEIDE unkonventionell oder beide eher konservativ sind, langfristig betrachtet in einer Beziehung harmonieren können?
Ich glaube, wenn beispielsweise ein sehr konservativ eingestellter Mann mit einer total unkonventionellen Frau wie mir zusammenleben müsste, würde er verzweifeln ;-)

Zum zweiten Punkt..nun..das klingt nach einer Beziehung ,in der beide nur zusammengefunden haben, weil "Naja, ich find ja eh keinen, dann nehm ich halt Dich!"
Nach Liebe..klingt das irgendwie nicht gerade..mehr nach Zweckmässigkeit..


cuddly_witch
Geschrieben

Wenn der Altersunterschied nicht zuuuu groß ist, kann das wunderbar funktionieren (sehe ich ja jeden Tag bei meinen Freunden, die haben alle jüngere Partner).

Sachen, wie 40 zu 20 oder 30 zu 18 oder 40 zu 60 fänd ich schon ziemlich krass :O

In meinem Bekanntenkreis bewegt sich das zwischen 36 und 45 und wenn ich mich mit 45 noch fühle wie in meinen mid-dreissigern, dann ist das absolut ok


SmartInfo
Geschrieben

... Wie seht ihr das? ...


Aus meiner Sicht spielt das Lebensalter keine Rolle, sondern die Einstellung zum Leben und zur Liebe.

Es gibt viele Gründe, die dagegen sprechen. Es gibt nur einen, der dafür spricht und wenn Beide sich darüber einig sind, genau aus diesem Grund zusammen sein zu wollen, ist die Lebenspanne, die sie unterscheidet unerheblich und nebensächlich. Sie wird in der Beziehung anfänglich zwar wahrgenommen, verblasst aber mit der Zeit.

Appelliert wird an den Verstand. Man möge 10 Jahre weiter denken! Betrachtet man die durchschnittliche "Lebensdauer" einer Beziehung unter Gleichaltrigen, so wird dieser Apell ad absurdum gefüht, denn welche feste Beziehung hält heute noch unter "normalen" Umständen länger als fünf geschweige denn zehn Jahre?

Dann, so meine Meinung, sollten Beide die wenigen Jahre, die sie sehr wahrscheinlich miteinander haben werden, genießen und sie ausleben, wie in jeder "normalen" Beziehung auch. Bedauerlich, dass die Umwelt so negativ darauf reagiert und gerade diese Beziehungen zerstört sehen möchte, was für Beide nicht beziehungsfördernd, sondern beziehungserschwerend einhergeht mit dem Umstand, dass Nichts für Ewig und Alles im steten Wandel inbegriffen ist. Persönliche Entwicklung des jüngeren und der schleichende Alterungsproezss des älteren Parts dieser Beziehung, welche unausweichlich in der Trennung münden wird. Wann diese sein wird, kann keiner vorhersagen. In keiner Beziehung.

Lieber ein paar schöne Jahre in der Konstellation, als eine Ewigkeit von Langeweile in der, die allgemein erwartet wird.


Geschrieben

Das sehe ich ebenso, SmartInfo..obwohls mich noch nie bei einem wesentlich jüngeren Mann "erwischt" hat.

Vorausgesetzt die Liebe ist da und beide sind mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet, würde ich meinen, das sich Hetzreden bzw. "gutgemeinte Ratschläge" aus dem näheren Freundes und Bekanntenkreis einigermaßen problemlos abschütteln.

Das einzige Argument dagegen das ich sehe wäre die Tatsache, das man vom jüngeren Partner..so er denn wesentlich jünger ist als man selbst..nicht voraussetzen darf, das dieser sich nicht auch Familie wünscht, die der ältere Partner..so es eine Frau ist, ja nun nicht mehr schenken kann.
Somit fordert unausgesprochen zumindest..der wesentlich ältere Part die Verdammnis zur Kinderlosigkeit ein und die meisten Menschen wünschen sich ja doch früher oder später ein Kind.

Damit hätte wohl ich persönlich ein Problem, jemandem zu versagen, was doch zu den meisten Menschenleben einfach dazugehört..


Geschrieben

Okay..also das Fazit ist..Sex mit wesentlich Älteren bzw. Jüngeren..ja..eine Beziehung mit ihnen ist den meisten jedoch kaum vorstellbar.. :-)

Verstehen kann ichs..meist treffen da ja doch sozusagen "zwei Welten" aufeinander..was für viele beim Sex scheinbar reizvoll sein kann, doch in Sachen Beziehung eher inkompatibel wirkt..


Geschrieben (bearbeitet)

Schau mal den Film "Harold and Maude"
abgesehen davon, dass es dabei um deine Frage geht, ist es auch noch einer der besten Filme aller Zeiten.



Hollywood lässt grüßen ... Die ganzen FI´s sind wahrscheinlich auch nur hier, weil sie zu viel Pretty Woman geschaut haben ...

Beziehungen zwischen alt und jung können sicherlich funktionieren, aber beide sollten sich über den Ausgang (im besten Fall) bewusst sein. Wenn der ältere Part stirbt, ist der jüngere vielleicht gerade mal so alt, wie es der ältere beim Kennenlernen war.

Für mich ist bei einer Beziehung immer die Frage wichtig: Kann ich mir vorstellen, mit dieser Frau alt zu werden? Ob es dann so kommt oder nicht, spielt dabei erstmal keine Rolle.
Aber wenn der Mensch tot ist bevor ich überhaupt dieses Alter erreicht habe, braucht man/frau sich diese Frage gar nicht zu stellen


Dann, so meine Meinung, sollten Beide die wenigen Jahre, die sie sehr wahrscheinlich miteinander haben werden, genießen und sie ausleben, wie in jeder Beziehung auch.



Auch wenn Dir Statistik und eigene Erfahrung recht geben, ist das doch eine sehr pessimistische Sichtweise, die eine auf unbestimmte Dauer angelegte Beziehung eher unmöglich macht. Das (vorzeitige Ende) ist also schon vorprogrammiert - da es erwartet wird.


bearbeitet von digit86
Geschrieben

Ich weiß aus meinem Umfeld, dass Liebesbeziehungen auch mit großem Altersunterschied (mehr als 10 Jahre) dauerhaft funktionieren können. Wobei ichmit dauerhaft mehr als 10 Jahre meine.

Sicherlich braucht es dazu besondere Persönlichkeiten, was aber wiederum den Vorteil hat, dass sich die Beteiligten wahrescheinlich sehr viel bewusster füreinander entscheiden als der "Durchschnitt". Ich denke auch, dass die Partner nicht so viel als selbstverständlich im Umgang miteinander voraussetzen, sprich auch viel miteinander über ihr "Miteinander" sprechen. Das soll ja angeblich auch beziehungsfördernd sein.

Auch denke ich, dass solche Beziehungen sehr auf Geborgenheit im Sinne von geistiger und emotionaler Heimat des Einen beim Anderen ausgerichtet sind, weil sie bei ihrem älteren/jüngeren Partner genau das finden, was sie bisher noch nicht so bei anderen Partnern gefunden haben.

Ich glaube, dass die Frage ob Kinder "ja oder nein" bei solchen Partnerschaften schon sehr früh und einvernehmlich geklärt sind, da die Partner viel miteinandern sprechen (siehe oben).

Und letztlich ist Liebe keine Frage des Alters. Wer also meint, den / die Richtige(n) gefunden zu haben, sollte handeln, unabhängig vom Alter.


SmartInfo
Geschrieben

... eine sehr pessimistische Sichtweise ...


Alle Beziehungen münden irgendwann im Ende. Die einen im gemeinsamen Nebeneinanderher, die anderen im ständigen Finden neuer "Lebensabschnittspartner". Es ist ein ständiges "Kommen" und "Gehen". Der Blick auf "glückliche" Paare im Sommer, die Hand in Hand ihre Liebe leben, ist nur eine Momentaufnahme und keine statische Ewigkeit.

Wir kommen alleine. Wir gehen alleine. Und zwischendurch, wenn wir ganz viel Glück haben, gibt es ein "Wir", das jedoch schon zu Beginn erneut im "Ich" und "Du" münden wird. Wie die Geburt die Einleitung des Sterbens, so das Zusammenfinden der Start in die Trennung. Unausweichlich. Dazwischen die Zeit der großen Emotionen.

Gemeinsam alt werden! Was für ein Wunsch! Was für ein Anspruch! Was für eine Erwartung!


Delphin18
Geschrieben

Alle Beziehungen münden irgendwann im Ende. Die einen im gemeinsamen Nebeneinanderher, die anderen im ständigen Finden neuer "Lebensabschnittspartner". Es ist ein ständiges "Kommen" und "Gehen". Der Blick auf "glückliche" Paare im Sommer, die Hand in Hand ihre Liebe leben, ist nur eine Momentaufnahme und keine statische Ewigkeit.

(...)

Gemeinsam alt werden! Was für ein Wunsch! Was für ein Anspruch! Was für eine Erwartung!

Und?

Wir haben vor zwei Wochen den 34. Hochzeitstag gefeiert und noch nicht vor, uns neue Lebensabschnittspartner zu suchen.

Warum soll es etwas nicht geben, was Du nicht lebst?


Marie-Anne
Geschrieben

So einfach, ist das natürlich alles nicht.....

Es gibt im Leben eben nicht nur schwarz und weiß...sondern jede Menge Grautöne!!

Ich brauche z B keine bessere Hälfte, um mich wohlzufühlen.. sondern ich bin alleine, vollkommen komplett.


SmartInfo
Geschrieben

Warum soll es etwas nicht geben, was Du nicht lebst?


Weil die "Idealvorstellung" von "Liebe und Beziehung" lediglich eine Illusion ist.

Deine Ehe besteht 34 Jahre. Schön. Sie wird aber nicht so sein, wie vor 34 oder 17 Jahren, da sie im ständigen Wandel inbegriffen ist. Sie ist nicht das, was sie mal ursprünglich war, denn es gibt keinen Stillstand im Leben sondern immer nur Fortschritt. In die eine oder andere Richtung. Gemeinsam einsam? So was soll es geben.


karambesi
Geschrieben

Im Anfang ist es sicher eine reine Sex Beziehung.

Wie man hier im Norden sagt:

Aber mit die Zeit und mit die Jahre.

Entwickeln sich Verbindungen in mancherlei Richtung.


catcat53
Geschrieben

Es wird toleriert dass der mann älter ist….. aber umgekehrt ??? da ist es leider nicht der fall… wenn es "nur" 5 jahre mehr bei der frau sind wird es noch akzeptiert. aber mehr?


Geschrieben

Mich würde nun interessieren, wie groß das Interesse an einer Beziehung zu einer älteren Frau ist bzw. umgekehrt das Interesse einer reifen Frau an der Beziehung zu einem jüngeren Mann..

Also nicht nur Sex, sondern Liebe..



Schau mal auf unser Profil ..... seit 7 1/2 Jahren zusammen und seit fast 3 Jahren GLÜCKLICH verheiratet


Geschrieben

Es wird toleriert dass der mann älter ist….. aber umgekehrt ??? da ist es leider nicht der fall… wenn es "nur" 5 jahre mehr bei der frau sind wird es noch akzeptiert. aber mehr?



Davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Schließlich sucht jeder sein eigenes Glück und nicht das Glück der anderen.

Ich sehe natürlich, dass es sehr anstrengend sein kann, wenn man sich mit solchen Vorurteilen auseinandersetzen muss. Es ist allerdings fraglich, ob man das muss. Ignorieren kann man vieles und viele. Und wer einen nicht so nehmen will, wie man ist, soll es doch einfach lassen.

Das Glück ist etwas sehr Persönliches. Wer es für sich selbst gefunden hat, sollte es nicht los lassen, nur weil die Umwelt negativ darauf reagiert.


Delphin18
Geschrieben

Deine Ehe besteht 34 Jahre. Schön. Sie wird aber nicht so sein, wie vor 34 oder 17 Jahren, da sie im ständigen Wandel inbegriffen ist. Sie ist nicht das, was sie mal ursprünglich war, denn es gibt keinen Stillstand im Leben sondern immer nur Fortschritt.

Wir sind ganz sicher nicht gemeinsam einsam.

Es gab auch nicht immer nur Fortschritt. Im Gegenteil, es gab viele Aufs und Abs, also Fortschritte und Rückschritte.

Gemeinsam alt werden setzt voraus, dass man auch in Krisenzeiten immer reflektiert, wo die persönlichen Prioritäten liegen, oder genauer:
Was den Partnern wichtiger ist, die Beziehung aufrecht zu halten oder die Konflikte als vermeindlicher "Sieger" zu beenden.
Ohne Kompromisse wird man eine Beziehung nie aufrecht erhalten können.
Wer Kompromisse mit "Verbiegen" gleichsetzt, hat allerdings schlechte Karten in dem Spiel.

Wir haben im Moment eine sehr viel intensivere Beziehung als vor ca. 20 Jahren, in der Intensität fast vergleichbar mit unseren Anfangsjahren.

Und was dazu kommt: wir haben beide an Lebenserfahrung gewonnen und sehen das Leben mit sehr viel mehr Gelassenheit und sparen uns die jugendlichen Aufgeregtheiten.


Geschrieben

Ich denke, eine Symbiose zwischen alt und jung bietet verschiedene Learnings. Sehr gerne, würde ich länger Zeit mit einer älteren Frau verbringen, die in ihrem Wesen nicht nur durch reife, sondern auch durch eine weit entwickelte Persönlichkeit glänzt.

Es ist gut möglich, von einem lebensälteren Menschen mehr über Menschlichkeit, Liebe, Zuneigung, Vertrauen, Wertschätzung, Verführung und Persönlichkeitsentwicklung zu lernen.

Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass es auch zu Herausforderungen führen kann. Aber Herausforderungen geben uns immerhin die Möglichkeit unsere Kreativität zu trainieren.

Vermutlich bin ich weitaus mehr unter Druck, als eine Dame, die ihren Platz im Leben erreicht hat, die weiss wo Sie steht - die angekommen ist. Klar kann ich mir vorstellen, dass das auch zu Missverständnissen führen kann. Denn immerhin möchten wir jüngen Menschen uns noch finden, noch unseren Platz in der Gesellschaft entdecken, noch weitere Maßnahmen entwickeln, um die Welt nach unseren Vorstellungen zu optimieren.


Aspasia67
Geschrieben (bearbeitet)

Wenn der seelische Wellenschlag stimmt, ist der Altersunterschied ganz nebensächlich. Ich kenne Paare mit großem Altersunterschied (20 Jahre und drüber), bei denen es sehr gut läuft und auch lange (ich kann da noch nicht mitreden, wir sind erst bei 1 1/2 Jahren angelangt bei einem Altersunterschied von 23 Jahren); es gibt aber auch dieselben Sollbruchstellen wie bei gleichalten Paaren. Ein Paar aus meinem Bekanntenkreis (er Mitte 50, sie Mitte 30) ist aber kurz vorm Aus. Warum? Das Übliche (kein Sex mehr).

Ich persönlich fand diese großen Kontraste schon immer reizvoll - eben weil es so unterschiedliche Zeitebenen sind und weil eben das via Austausch und Kommunikation manchmal zu wertvollen Erkenntnissen führen kann.


Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass es auch zu Herausforderungen führen kann. Aber Herausforderungen geben uns immerhin die Möglichkeit unsere Kreativität zu trainieren.



Genau das finde ich auch interessant!

Denn immerhin möchten wir jüngen Menschen uns noch finden, noch unseren Platz in der Gesellschaft entdecken, noch weitere Maßnahmen entwickeln, um die Welt nach unseren Vorstellungen zu optimieren.



Ach, das kommt aber auch im höheren Alter auch alles noch vor - da gibts keine festgelegte Grenze, ab der jemand "erwachsen" ist in dem Sinne, seinen Platz wirklich gefunden zu haben. Ich für meinen Teil kann das auch nur bedingt von mir behaupten. Ich merke nur, daß die Platzwahl sich mit den Umständen und Gegebenheiten und je nach momentaner Aufgabe gewaltig verändern kann.

Jedenfalls kann ich - je älter ich werde - keinen wirklichen Unterschied entdecken zwischen jung, mittel und alt... einige von den "Jungen" sind schon derart früh alt (sowohl "reif" als auch "abgefuckt") und einige von den "Alten" noch so kindlich-kreativ, daß ich mir mittlerweile jede Einteilung abgeschminkt habe. Altersgerechtes Verhalten? Ich weiß gar nicht, was das ist. Daher kann auch jeder nur für sich selbst definieren, was ihm/ihr in puncto Beziehung gut tut.


bearbeitet von Aspasia67
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