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Warum verlieren Frauen das Interesse an Sex?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich hab gerade mal den Thread vom Gentleman gelesen und mir sind dabei einige Fragen durch den Kopf gegangen.
Ich bin nicht verheiratet, war es nie, aber auch ich kenne das Gefühl, dass man nach einigen Jahren Beziehungen nicht mehr so richtig Lust auf Sex hat. Und ich weiß von anderen Frauen, dass es ihnen genau so geht. Ich habe Männer kennengelernt, Ehemänner, die mir erzählen, dass ihre Frau keine Lust mehr hat, aber keinen wirklichen Grund dafür nennen kann.

Warum ist das bei uns Frauen so? Was passiert da mit uns, dass die sexuelle Lust so stark abnimmt, dass man teilweise über Monate keinen Sex mehr hat und auch nicht wirklich vermisst?

Ich hab mich damals in meiner Beziehung oft gefragt, woran es liegt. Ob es an ihm liegt, ob ich ihn nicht mehr sexy finde, nicht mehr antörnend. Habe mir andere Männer vorgestellt, aber auch das war nicht sooo reizvoll.

Ist Sex für uns vielleicht nur ein Mittel zum Zweck, um einen Partner zu bekommen? Und wenn man ihn dann fest an seiner Seite hat, wirds uninteressant?

Ich kann mich daran erinnern, dass ich die einfachsten Berührungen nicht mehr ertragen konnte, weil ich immer dachte, es läuft dann wieder "darauf" hinaus. Ein normaler Zungenkuss war schon zu viel, war schon zu sexuell. Dabei liebte ich meinen Freund wirklich, das war nicht der Grund. Aber je mehr dieses Thema zum Thema wurde, umso mehr kotzte es mich an. Ich hatte noch nicht mal das Bedürfnis zu mastubieren. Es war mir schlicht und ergreifend egal.

An die Frauen: Kennt ihr das? Habt ihr das auch schon erlebt? Habt ihr Gründe gefunden, warum es so war? Und konntet ihr die Beziehung noch retten oder half nur noch die Trennung?


Geschrieben

oftmals spielen umstände eine grosse rolle auch ich hatte mal eine *lustlose* zeit lag aber daran das mein mann auf montage war und nur am we zu hause .. ergo am wochenende wurde es quasi zur *pflicht* auch wenns nie verlangt wurde irgendwann hatte man da keine lust mehr drauf es fehlte die spontanität die inner ruhe usw usw .. als mein mann dann wieder täglich zu hause war musste man sich auch wieder an einander gewöhnen aber auch da war ich dennoch lustlos obwohl er sich viel mühe gab und einfühlsam war .. eines nachts hatte ich einen traum der letztendlich unser ganzes leben umkrempelte .. ich träumte davon das mein mann und ich partnertausch hatten ..der traum wühlte mich dermassen auf so das ich am nächsten morgen total durchnander war weils nicht passste einerseits hatt ich auf sex null bock andrerseits so ein traum .. ich kannte mich selbst nicht mehr .. nuja abends hielt ichs nicht mehr aus und sprach mit mein mann drüber .. (hatte mit ner riesen szene gerechnet) aber nein er nahm mich in den arm und meinte war doch ein schöner traum lass ihn realität werden .. so sind wir dann ins internet und suchten entsprechende seiten .. haben eine gefunden und chatteten da stellten den usern fragen über fragen war ja völliges neuland für uns .am 9.6.03 ein tag vor mirkos geburtstag hatten wir unser erstes date es war ein mann .. wir redeten lange mit einander die stimmung war übelst angespannt bei uns drein bis mein mann sagte nu küsst euch endlich .. nuja den rest lass ich mal weg grins ... aber es war ein wunderschönes erlebnis und der ausschlaggebende punkt das isses das bringt uns wieder zusammen und so war es bis heute auch .mittlerweile sind wir swinger lernen neue leute kennen und was am wichtigsten ist wir lernen UNS neu kennen ..also leute man muss nicht fremdgehen man muss einfach nur mit dem partner über solche dinge reden können und alles wird gut in diesen sinne fröhliches swingen wünsch :-)


Geschrieben

Hi,
jetzt musste ich mir doch erst mal dein Profil anschauen um dein Alter zu erfahren

Wechseljahre sollten bei dir ja ausgeschlossen sein, aber ich würde dir raten mal einen Arzt aufzusuchen um deinen Hormonspiegel testen zu lassen.
"Normal" finde ich das auf keinen Fall , du schreibst das du deinen Freund liebst , dich aber der Sex nicht interessiert.
Das würde bei mir nicht zusammen passen, ich liebe meinen Schatz auch aber gerade desshalb möchte ich ihn doch auch "spüren"
Und das obwohl wir über 10 Jahre zusammen sind , Verlangen nach ihm habe ich fast immer.

Ich für meinen Teil habe fast täglich Lust , na ja, es gibt Tage da fühlt man sich nicht gut, dann kann ich auch liebend gerne auf Sex verzichten.

Aber dein Gefühl kenne ich auch , mein Ex ist zum Alkoholiker geworden , er ekelte mich nur noch an, an Sex mit ihm war da auch nicht mehr zu denken, aber diese Situation trifft bei dir ja nicht zu.

Gruß Gaby


BabetteOliver
Geschrieben

liegt es vielleicht daran, daß in einer langjährigen Partnerschaft oft Gleichgültigkeit eingekehrt ist? Viele Paare mehr nebeneinander als miteinander leben? Auch in einer Ehe muss man sich täglich (naja, aber so vom Prinzip her) um den Partner/in bemühen. Man muss mit ihm/ihr wachsen und reifen. Und sich abundzu Augenblicke des gemeinsamen Glücks "herbeizaubern".
Bezieht sich diese Lustlosigkeit nur auf Sex? Werden andere Genüsse wie leckeres Essen, Reisen, Musik etc. derweil gemeinsam lustvoll erlebt? Oder flacht das gesamte Geniessen ab?

Wir können das nur Fragen, denn bei uns ist auch nach 17 Jahren noch sehr große Lust auf den Partner vorhanden. Es mag daran liegen, daß wir uns sehr viel unterhalten, auch über Sex und Liebe. Und wir haben darauf geachtet, daß wir trotz der Kinder eine Zeit nur für uns haben, denn nur glückliche Eltern haben glückliche Kinder.

Grundsätzlich ist die Lust von Frauen stärker von deren jeweiliger seelischer Befindlichkeit abhängig als bei Männern, die deutlich vom Testostoron gebeutelt werden. Wobei solche Phasen auch Männern schon beobachtet wurden .

Babette und Oliver


Geschrieben

Jawoll TE das habe ich auch schon erlebt.
Bei mir selbst und auch bei einigen Freundinnen und Bekannten.
Wir haben uns einfach selbst belogen,denn da war keine Liebe mehr .
Aber Frau kann sich das fantastisch einreden, aus vielerlei Gründen.


Geschrieben

Halt, Stop!

Ich bin in keiner Partnerschaft mehr, das, wovon ich sprach, liegt Jahre zurück. Aber es war eine Erfahrung, die ich in dieser Partnerschaft machte und die damit endete, dass er fremdging und sich letztlich ne andere suchte. Im Nachhinein auch gar nicht sooo schlimm

Ich war zu dem Zeitpunkt Anfang zwanzig, also an den Hormonen lag es nicht. Nun ja, heute würde er mich nicht mehr anmachen, deswegen kann ich mich schlecht in damals hineinversetzen Aber ich weiß noch, dass er mich nicht abstieß oder so, ich hatte nur einfach überhaupt keine Lust. Wir haben auch oft darüber geredet, wobei sein Anteil dabei immer nur Gejammer und Geheule war ("Du findest nicht mich nicht attraktiv" etc.)

Aber ich habe eben diese Erfahrungen auch von anderen Frauen gehört, denen es genauso ging. Und man hört es ja ganz oft, dass Männer sich beklagen, ihre Frauen hätten keine Lust mehr.
Deswegen frage ich...


Geschrieben

Ich denke auch, dass das mit den Gefühlen zu tun hat. Mein Ex-Mann nannte mich schon "frigide", weil ich gar keine Lust mehr (auf ihn!!!!) hatte. Meinem Lover hatte ich das Gegenteil bewiesen.

Krankheiten nehme ich jetzt mal aus und auch die Zeit nach der Geburt der Kinder. Wenn man seinen Partner liebt, hat man doch auch Lust!


mrmrs_ed
Geschrieben

Eine Exfreundin die aus ihrer Ehe 2 Kinder hat behauptet das sie nach dem ersten Kind keinen Sex mehr wollte. Bis zum zweiten Kind, da sei alles wieder NORMAL gewesen. Was ich auch bestätigen kann.

Denke das hat viel mit dem Mensch selbst zu tun.

Die einen haben die Interessen die anderen eben andere.


Geschrieben


Wir haben uns einfach selbst belogen,denn da war keine Liebe mehr .
Aber Frau kann sich das fantastisch einreden, aus vielerlei Gründen.



So war es bei mir auch. Ich denke, bei mir zeigt sich zuerst im Sexleben, dass in der Beziehung irgendwas nicht mehr stimmt. Liebe ich meinen Partner, dann begehre ich ihn auch. Dann sind mir Berührungen nicht unangenehm - im Gegenteil. Ich möchte ihm so nahe wie nur möglich sein (näher als beim Sex gehts ja nicht mehr).

Bei meiner letzten langen Beziehung hat sich dieses Keine-Lust-haben langsam eingeschlichen. Es war nachher so schlimm, dass ich es überhaupt nicht mehr ertragen habe, wenn er mir zu nahe kam.
Warum? Weil ich ihn schon da nicht mehr so geliebt habe, wie ich einen Partner lieben sollte. Nur eingestehen konnte ich mir das erst viel, viel später.


Geschrieben

Entspann dich, solche Phasen haben viele Frauen. Theorien dazu gibt's viele: er hat mal eine blöde Bemerkung gemacht die mit Sex oder deinem Körper zu tun hat, man selbst verändert sich und achtet vielleicht nicht mehr so auf sich, Gewichtszunahmen stören die Libido (auch eine hormonelle Ursache), man hat heimliche Wünsche unterdrückt weil der Partner das nicht wollte und nun geht gar nichts mehr, der Partner bemüht sich nicht mehr so um dich, die Luft ist raus weil man sich schon in- und auswendig kennt, Evolutionstheorie (früher buhlten viele Männchen um ein Weibchen, das sich den vielverpsrechendsten aussuchte und der musste sich anstrengen das auch zu bleiben), etc.....

Wie sieht deine Partnerschaft denn sonst so aus ? Ist die Luft auch im normalen Alltag raus ? Nervt er dich nur wenns ums Thema Sex geht ? Es gibt viele Wege aus der Krise - alleine oder zum Partnerschaftsthearpeuten, getrennter Urlaub, versuch was umzusetzen, was dir erotisch interessant erscheint - wenn dir an der Partnerschaft wasliegt natürlich mit dienem Partner ....

Allgemein kann man sagen: für eine rundum funktionierende Partnerschaft müssen beide was tun - das kann auch mal richtige Arbeit bedeuten. Von alleine kommt und bleibt da nix. Und manchmal ist sie einfach vorbei. Wenn du magst schreib gerne eine PN.

Alles Gute !


Geschrieben

Ich find das ja echt lieb, dass ihr euch Sorgen um mich macht

Aber nochmal, das ist eine Geschichte aus der VERGANGENHEIT! Ich bin Single und mein Sexleben ist völlig in Ordnung Ich hab auch Lust und bin da rundum zufrieden.

Also... ich habe KEINE PARTNERSCHAFTSPROBLEME... nicht mehr

Danke trotzdem


Geschrieben

*schmunzel* sorry ;-)


Geschrieben

das thema interessiert mich als mann ebenso.
ich war 28 jahre mit meiner exfrau zusammen. wir hatten von anfang an ein sehr sexuelles verhältnis. offen und hemmungslos. wir haben über alles geredet und unsere wünsche und träume einander mitgeteilt. es waren 20 tolle jahre.
dann kam eine kriese nach der anderen. alle hatten den totalen sexausfall meiner frau zur ursache. fand ich. eine andere erklärung bekam ich auch nicht. partnerberatungen. und bewuste distanz zueinander waren angesagt. zuletzt hatten wir über fünf jahre leinen sex mehr, weil ich ihr versprechen musste zu warten bis sie den neubeginn macht und ich sie nicht dränge.
dann hielt ich es nicht mehr aus. ich brauchte liebe UND sex. eine geliebte war die folge. trennung im beiderseitigen einvernehmen. meine geliebte ist seit 6 jahren meine frau. wir lieben uns und haben eine wunderbare sexualität.

leider weiß ich bis heute nicht warum meine exfrau einfach aufhörte sex zu haben. sie konnte (wollte?) es nicht sagen


Pumakaetzchen
Geschrieben

Bei mir ist es genau andersrum. Da verlor mein Mann das Interesse am Sex. Ich hab ne Menge versucht, es wieder aufleben zu lassen. Der Kommentar war nur, er sei doch keine 14 mehr. Oder auf meinen Versuch, ihn in sexy Wäsche zu verführen, meinte er: mach dich doch nicht lächerlich. Toll.

Wir haben nun seit über 20 Jahren keinen Sex mehr. Und auch sonst ist Körperkontakt nicht drin. Kein Küssen, kein Streicheln, kein Kuscheln und eben kein Sex. Das normale Leben geht einigermaßen, von etlichen Ausrastern seinerseits abgesehen. Aber die weiß ich mittlerweile zu handeln.

Irgendwann hieß es, dass man sich Treue schwört, bis dass der Tod uns scheidet. Daran habe ich mich satte 12 sexlose Jahre gehalten. 12 Jahre nur Sex mit mir selber. Die Hölle. Und dann war ich kurz davor, an dem Zustand kaputt zu gehen. Das war der Moment, wo ich mir außerhalb meiner Ehe gesucht habe, was mein Mann mir nicht gibt.

Und nun genieße ich den Sex und die Zärtlichkeit mit einem anderen. Ich nehme meinem Mann nichts. Gut ist, dass er sich nicht vorstellen kann, dass mich jemand begehrt. Und ich lasse ihn in dem Glauben.

Trennung ist nicht drin, er würde Amok laufen. Von ihm trennt man sich nicht. So mache ich das Beste aus meiner Situation. Ohne schlechtes Gewissen. Die Doppelmoralisten hier sind mir egal.


Geschrieben

hm, so ähnlich kenn ich das auch. Habe auch schon so einiges veranstaltet, aber in meine bessere Hälfte ist auch nur noch schwer Leben reinzubringen. Und das nach "nur" 5 Jahren.

Ich habe es nämlich genau andersrum - ein lustoles Adamsmodell!!

Er legt eigendlich ein Klischeeverhalten an den Tage, was man sonst immer nur Frauen zusagt. Mal hat er Kopfweh, dann tut der Rücken weh oder er ist zu müde.
Wenn das nicht zieht, habe ich seiner Meinung nach eben mal wieder zuviel Kilos, die ich aber derzeit runtertrainiere. Nicht wegen ihm, sondern weil ich mollig selbst unattraktiv finde.
Ich habe jetzt zig Tricks durchprobiert, 90% davon endeten mit Trick 17 (Selbstverarschung)

Nee, jetzt habe ich die Schnautze echt voll. Wenn mir jetzt mal der Richtige übern Weg läuft, dann kanns ihm passieren, dass ich mal in anderen Kochtöpfen rühre... Isser dann halt selber schuld. Diese olle Mitnanderrederei brachte auch nie was, er jammerte dann nur rum, dass er sich überfordert fühlt und er dann solche Sachen wie Sex nicht kann. Ähem ja...

Dass Frauen mit der Zeit (vor Allem nach Kindern) sexunlustiger werden, habe ich in meinem Bekanntenkreis auch schon öfter vernommen. Bei den meisten Paaren schläfts mit der Zeit eben einfach ein. Meistens weiß keiner genau zu sagen, warum dem so ist.

In meinem Falle liegts, wie gesagt, mehr an meinem Mann. Der ist einfach total laaaaangweilig. Verführen- war am Anfang wichtig-jetzt nicht mehr nötig, die Olle ist ja mit einem verheiratet.
Mal was anderes ausprobieren- warum, die altbewährte Missi klappt doch wunderbar
Dirty-Talk - ihbah, dass ist billig und gehört sich nicht!
Sexy Wäsche - kostet bloß nur teuer Geld und tut nicht Not.

Tja, bei diesen Argumentationen habe ich dann auch nicht mehr wirklich Lust, da noch große Bemühungen an den Tage zu legen, traurig aber wahr.
Blöd, wenn aus Lust dann Frust wird...


Geschrieben

ich steh da auf der anderen Seite. ICH möchte aber ER nicht. Im Laufe der Zeit staut sich da so ein LMaA Gefühl an das mir de facto 'die Lust auf ihn' vergangen ist - jedoch nicht die Lust darauf generell!


asx0
Geschrieben

Das finde ich ja wirklich erstaunlich, daß sich hier mehrere Damen melden denen es so geht. Noch dazu relativ junge!

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie im Eingangsposting beschrieben.
Seit dem einzigen Kind ist nix mehr los. Genannter Grund: wir sind schon so lange zusammen, da fehlt die Spannung.

asx0


SexyAusMarzipan
Geschrieben

ich kenne das gefühl,
genau so das ich es teilweise nicht mehr ertragen konnte das er mich anfasst
aus 2 beziehungen. beide waren total gegensätzlich.
die erste dauerte mit pause 5 jahre, aber es gab ziemlich zum anfang ein erlebnis
und zwar das er mich unvermittelt anpinkelte, nicht beim sex, sondern danach,
weil ich mich erdreistete nach dem sex vor ihm aufs klo zu gehen.
das machte alles kaputt. ich ekelte mich teilweise sogar, aber dachte ich kann das verzeihen und vergessen, wir wollten sogar heiraten.
6 wochen vorher war ich weg, weil er mir zu alledem noch nen dedektiv hinterher geschickt hat.
danach haben wir es nochmal versucht aber unsere wäsche teilte sich dann irgendwann nur noch die waschmaschine.


dann nochmal bei einem der war 10 jahre jünger (23) und sah es irgendwie anders mit meinen mitarbeiterinnen als ich.
ich leitete damals ein callcenter, er trieb es mit einer auf meinem schreibtisch und ausgerechnet an dem tag hatte ich mein handy im schreibtisch vergessen.
ich sah das ganze schon durchs fenster als ich auf den hof fuhr,
auch das hat sich nie wieder wirklich eingerenkt.
zumal er swingerclubs als schweinkram ablehnte......


in nachhinein kann ich sagen das es 2 andere männer gab, die ich mehr geliebt habe,
diese beiden hier beschriebenen, aus heutiger sicht nur bis zu jenem zeitpunkt eben
und auch das, aus dem jetzt betrachtet nicht soooo intensiv.
ich glaube das ist der grund, denn mir ist es sonst nicht mehr passiert,
aber auch die einstellung und mein bedürfnis sind ab 30. enorm gewachsen.
habe auch schon von anderen frauen gehört das sie ab 30 und noch mehr ab 40
ihre lust und ihren sex intensiver und mehr genießen als vorher.
ich denke auch nach einiger zeit schläft vieles ein.
auch die bemühungen gegenseitig attraktiv zu sein,
denn was macht mann und frau in der flirt und ersten verliebtheitsphase, halbe kopfstände...

solarium,
friseur,
zähne bleichen,
neue klamotten,
fitness,
bewusst die wäsche für drunter auswählen,
rasieren,
frisieren,
parfum,
blumen,
frische bettwäsche,
kleine snacks,
sekt,
picknik im grünen,
kino für verliebte,
eis essen gehen
...
...
...
von tausenden sms mal ganz abgesehen,
und bussi schatz ich liebe dich am telefon das die kollegen schon grinsen.

aber wenn alles eingetütet ist...????




die sexy


Geschrieben

Ich denke, die Palette, wie jede/r einzelne gestrickt ist, was er/sie braucht, in welchen Abständen und wie heftig oder auch nicht, reicht von bis. Es gibt Menschen, die von ihrer Art, ihrer Erziehung, ihrem emotionalem Erleben her eine engere Bindung zu ihrem Partner brauchen. Dann wiederum gibt es solche, die aufgrund der gleichen Vorzeichen genau das Gegenteil brauchen.

Ich liebe meine Eltern,meine Freunde und meinen Partner, und doch möchte ich keinem ständig nah sein.

Ich habe Lust auf Sex, aber wann und wie oft, kann ich nicht vorhersagen.

Wenn ich meinem Partner nah sein möchte, heißt das aber noch lange nicht, dass ich diese Nähe noch sexuell steigern muss.

Während der Verliebtheitsphase ist es nicht schwer, ständig an den anderen zu denken, es ohne ihn/sie kaum auszuhalten, poppen zu wollen ohne Ende, den anderen in sich aufsaugen zu wollen, ihn/ sie zum Lebensmittelpunkt zu machen. Dafür sorgt der Chemie-Cocktail in unserem Körper. Es ist eine wunderbare unbeschwerte Zeit, man geht auf Wolken, alle Probleme des Alltags geraten in den Hintergrund bzw. können mit einer Leichtigkeit und Gelassenheit gehandhabt werden. Das hat die Natur schon pfiffig eingerichtet, denn wie viele Kinder kämen tatsächlich zur Welt, würde eine Empfängnis erst z. B. nach 4 Jahren des Zusammenseins möglich sein?

Es ist aber bei weitem schwieriger, wenn man sich aus der Verliebtheit löst, den Übergang zu einem tieferen Liebesgefühl mit Verantwortlichkeit und Pflichtbewusstsein für den anderen zu entwickeln. Das ist die erste entscheidene Phase. Leider wird auch viel zu schnell mit den Worten "Ich liebe dich" um sich geschmissen. Viele verwechseln das mit "ich bin verliebt in dich".
M. E. ein himmelweiter Unterschied.

Und erschwerend kommt sicherlich hinzu, dass unsere Umwelt so stark sexualisiert ist (Werbung, Filme, freier Zugang via Internet etc.), dass es durchaus möglich ist, dass der eine oder die andere sich unter Druck gesetzt fühlt. So nach dem Motto: "Ich müsste doch eigentlich auch so funktionieren." Oder es wird von dem genauso beinflussten Partner unbewusst eingefordert.

Und dann denke ich, hat es sich ein Stück weit in die Richtung entwickelt, dass zuerst die Kopfgeilheit kommt, und dann erst sich das körperliche Bedürfnis dranhängt. Bin ich kopfmäßig frei von Sorgen, Alltagszeugs etc. ist das bei mir ähnlich. Bin ich es nicht, verspüre ich zuerst körperliche Signale, und dann kommt die Kopfgeilheit ins Spiel. Also je nach Lebenslage und Stimmung.

Für die einen ist Sex ein unverzichtbares Mittel, um sich innerhalb einer Partnerschaft wohlzufühlen bzw. vollständig zu fühlen, für andere wiederum bedeutet Sex lediglich das Ausleben immer wieder mal auftretender Gelüste. Die Libido eines jeden Menschen ist eben völlig unterschiedlich.

Ich habe auch schon die Situation erlebt, dass ich von einem Partner nicht mal mehr (harmlos) angefasst werden wollte, aber diese Beziehung war sowieso schon kurz vor dem Ende. Und wenn ich heute mal nicht so viel Nähe und Sex möchte, bin ich dann gefühlsmäßg gleich auf dem absteigenden Ast?

Und was ist mit den Menschen, die sich selbst als asexuell einstufen? Sind die nicht in der Lage, einen Partner an ihrer Seite zu haben, den sie aufrichtig und innig lieben?

Wenn ich mich so in der Tierwelt umschaue, dann beneide ich sie ein Stück weit um ihre festgelegten Regeln. Da gibt es kein Hinterfragen, warum nicht, keine Diskussionen, dass ein Männchen sich für den Moment abgelehnt fühlt. Sie leben ihren sexuellen Rhythmus, unbeeinflusst von ihrer Umwelt, in jeder Hinsicht.


Geschrieben

ich denke auch nach einiger zeit schläft vieles ein.
auch die bemühungen gegenseitig attraktiv zu sein,
denn was macht mann und frau in der flirt und ersten verliebtheitsphase, halbe kopfstände...

solarium,
friseur,
zähne bleichen,
neue klamotten,
fitness,
bewusst die wäsche für drunter auswählen,
rasieren,
frisieren,
parfum,
blumen,
frische bettwäsche,
kleine snacks,
sekt,
picknik im grünen,
kino für verliebte,
eis essen gehen
...
...
...
von tausenden sms mal ganz abgesehen,
und bussi schatz ich liebe dich am telefon das die kollegen schon grinsen.




so ist das seit 8 jahren bei uns wir geben uns einfach mühe.
ich bring ihr blumen mit sie mir ein t-shirt einfach so
bring ihr schuhe oder BH´s mit sie mir ein neuenDVD film
ich halte mitten auf einer hauptstraße warnblinker an und hole ihr vom grünstreifen in der mitte blumen.
ich fi.. einen typen sie find´s geil
also bei bei uns ist richtig schön wenn ich an sie sie denke hab ich flugzeuge in meinem bauch und sie auch.
wir reden auch viel miteinander und sagen uns auch die meinung.was wir uns immer gesagt haben ist
wenn einer merkt das keine liebe mehr da ist dann soll´s gesagt werden und schauen ob noch was zu retten ist wenn nicht schluß aus ende.
aber das wird aus unser sicht nie passieren


Geschrieben

Schön dass es noch paare gibt die sich mühe geben*grins*
Aber sag niemals nie es kann euch auch erwischen.
Also schön weiter machen mit dem aufmerksam sein dem partner/in gegenüber.

lg jean-paul


Geschrieben

Hallo zusammen ,
schön das mein Thread doch interressant ist , "schön " das es nicht nur mir als Mann so ergeht , das es auch Frauen gibt die das selbe " Problem " haben .
Ich musste mir hier schon anhören das ich hier nicht richtig sei . Egal.

Das sich ein Paar gegenseitig Mühe geben sollte , nicht nur ab und zu sondern IMMER , sehe ich auch so .
Bei mir war es nur damals ( vor ca. 2 Jahren ) so , das ich es mal durch die viele Arbeit nicht gemacht habe , dann eins zum anderen kam und nun alles toll ist aber kein Sex mehr stattfindet .
Ja , natürlich stehe ich auf meine Frau , ich finde die immernoch klasse , bei uns klappt auch sonst eigendlich alles .
Wo ich es aber grad bei euch lese...... das mit dem Küssen ist auch nicht mehr so wie damals , eine für mich sehr wichtige Sache .
Einige von euch , ob Frauen oder Männer haben sich für den Sex einen anderen Partner gesucht , ich habe auch sehr lange darüber nachgedacht und mich auch für diese Variante entschieden . Und das obwohl ich nicht ganz aufgebe für meine Frau interressant zu bleiben .
Aber ich brauche auch mal Sex !

Ich bedanke mich mal für die hier geposteten interressanten Beiträge , auf der einen Seite gut das es nicht nur mir allein so geht .

Lieben Gruss G.


Geschrieben



Wir haben nun seit über 20 Jahren keinen Sex mehr. Und auch sonst ist Körperkontakt nicht drin. Kein Küssen, kein Streicheln, kein Kuscheln und eben kein Sex. Das normale Leben geht einigermaßen, von etlichen Ausrastern seinerseits abgesehen. Aber die weiß ich mittlerweile zu handeln.


Und nun genieße ich den Sex und die Zärtlichkeit mit einem anderen. Ich nehme meinem Mann nichts. Gut ist, dass er sich nicht vorstellen kann, dass mich jemand begehrt. Und ich lasse ihn in dem Glauben.

Trennung ist nicht drin, er würde Amok laufen. Von ihm trennt man sich nicht. .



ist das ein leben? für mich wäre das nichts. ich brauche auf dauer klare linien. keine sachen die der partner nicht wissen darf.
aber so sind halt die menschen verschieden


Steffenpop34
Geschrieben

Hi, auch mal was sagen,
Es ist meiner Meinung nach schon richtig, das es am besten ist, wenn beides gut zusammenpasst. Eben die geistige Ebene und die Sexuelle. Und das möglichst lange.
Aber das bleibt für viele ein Wunschtraum. Wenn eins von beiden nachlässt, aber das andere noch stark genug ist, warum sollte man nicht zusammenbleiben?
Und das Andere holt oder nimmt man sich eben, so wie es kommt. Wenn beide (bewusst oder unbewust) damit leben können ist es für meine Begriffe ganz in Ordnung.

Beim Sex sind sich hier viele einig, das es nicht sein sollte. Aber wenn man seine Fau/ seinen Mann liebt, sich viel aufgebaut hat und schöne Stunden verlebt, mit den Kindern zusammen rundum glücklich ist, gibts doch keinen Grund, sich zu trennen. Alles nur wegen dem Ficken aufgeben? Oder sich in ein Leben ohne Ficken einzulassen? Finde ich nicht richtig.

Oder andersherum: Beim Sex geht die Fuhre richtig ab, aber man hat sich sonst nichts zu sagen? Jeder geht seinen Weg (Vereinsarbeit, Fitnessstudios, Skatclub, Häckelclub, Kegelclub, Chor usw.) Also nur Sex und sonst nichts.
Wo ist da jetzt der Unterschied? Eins ist moralisch geächtet und das andere wird hochgelobt.

Weiß nicht, war das jetzt am Thema vorbei?

Liebe Grüße


Geschrieben

Bei mir ist es auch so. Auch wenn ich in den Wechseljahren bin, finde ich, hat das damit nichts zu tun. Denn das bin ich schon seit 1 1/2 Jahren. Mal ist die Lust da, dann eben mal wieder da. Auch in jungen JAhren ging es mir so. Ich denke, das ist ganz normal. Denn man hat ja auch mal andere Dinge als Sex im Kopf und dann spielen auch andere Faktoren eine große Rolle, sei es in der PArtnerschaft oder auch im Berufsleben. Das können auch Lustkiller sein. Mach Dir keinen Kopf da drum, das kommt auch wieder mal.


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