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Haben es homosexuelle Menschen schwerer?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 15 Minuten, schrieb moonfairy65:

Danke.  Es betrifft allerdings nicht mich,  da ich hetero bin. 😉

und du bist nicht in irgendeiner "hetero" Szene unterwegs? :crazy:

Geschrieben (bearbeitet)

Ich danke erstmal jedem Einzelnen von euch,  für die Antworten. Es geht hier natürlich nicht um mich.  Deswegen hatte ich auch mittelbar geschrieben. Da es sich um meinen Sohn handelt,  betrifft es mich ja in gewisser Weise schon irgendwo.  Welche Mutter möchte denn nicht,  dass ihr Kind glücklich ist. Sicherlich findet irgendwann JEDER seinen passenden Deckel.  Aber ich habe halt den Eindruck das es schon schwieriger ist. Gut,  mag sein das er vielleicht noch "zu jung" ist,  aber er wünscht sich schon was festes.  Natürlich kann man das nicht mit "aller Macht" herauf beschwören,  aber bisher war es eben immer so,  sobald es intimer wurde,  war es dann wenig später zu Ende.  

Das mit den "Hörnern abstoßen" mag auch richtig sein, obwohl ich der Meinung bin,  gerade die Männer die etwas älter sind,  müssten doch genug "Erfahrung" gesammelt haben um vielleicht "sesshaft" zu werden. (er steht nicht auf Männer in seinem Alter,  sie dürfen gut 10 Jahre älter sein. )

Meine ganz eigene Theorie ist ja,  die Männer nutzen dieses verknallt sein aus um ihn "rum zu kriegen". 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb inbetweens:

Grundsätzlich sind wir alle mit den gleichen Werten in der gleichen Gesellschaft aufgewachsen. Von klein auf wurden uns die wichtigsten Ereignisse im Leben eines Menschen eingeimpft: Geburt, Hochzeit, Geburt der nächsten Generation, Tod... Der homosexuelle Mensch muss allerdings eines Tages feststellen, dass das, woran er/sie seit der Kindheit fest glaubt, für ihn/sie nicht zutrifft. Heteros haben das Privileg, unkritisch einen vorgegebenen, gesellschaftlich nicht nur akzeptierten, sondern stark reglementierten und erwünschten, Weg gehen zu können. Homosexuelle haben das nicht. Das führt teils zu Orientierungslosigkeit, teils zu Kampfgeist, teils zu schweren psychischen Problemen und Suizidalität, teils einfach zu nichts. Ich glaube, wenn wir gesellschaftlich akzeptieren könnten, dass auch homosexuelle Menschen Geburt, Ehe und Tod gemeinsam erleben wollen, dann hätten diese von klein auf ebenso selbstverständliche Vorbilder wie heterosexuelle Menschen und dadurch viel weniger Probleme. Coming out, Ehe, Adoption wären dann Selbszverständlichkeiten und es würden sich weniger psychische Entwicklungsprobleme einstellen, die z.B. zu einer Beziehungsunfähigkeit werden können. Daher: Ehe und Adoption für alle! :)

Ich danke dir für deine wahren Worte. 

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb DrGreenthum143:

und du bist nicht in irgendeiner "hetero" Szene unterwegs? :crazy:

Das war darauf bezogen,  ich solle nicht aufgeben. 

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Engelschen_72:

Interessante Frage...

 

Ich habe im direkten Freundeskreis 2 homosexuelle Paare, das Frauenpärchen ist seit 2 Jahren verheiratet.

Von dem schwulen Paar habe ich schon öfters gehört, daß es wohl grade in der Schwulenszene häufig so ist, daß nur der schnelle Sex gesucht wird, grade wenn die Protagonisten noch jung/jünger sind.

Ich glaube aber, daß das auch viel auf die betreffenden Menschen ankommt, sprich ob der Wunsch nach einer festen Partnerschaft einfach in ihnen "verankert" ist.

Da magst du recht haben. (jüngere.... schneller Sex) Allerdings ist ja der Wunsch nach einer festen Partnerschaft vorhanden,  will aber irgendwie nicht klappen. 

Hansi-Stralsund
Geschrieben

siehste engelschen..72 , könnte einiges erzählen , was ich durchgemacht habe , letztlich habe ich mich in den 70. Jahre der Gesellschaft angepasst , war verheiratet daraus entstanden 2 Kinder worüber ich glücklich bin , aber fühlte mich in der rolle als Ehemann nicht glücklich  , schließlich  trennte sich meine Frau von mir, Kinder blieben bei mir ,  es sind Jahre meines Lebens was ich immer wollte an mir vorbei gegangen, erst 2009  konnte ich mich öffnen , aber auch nur durch die den Missbrauchsfälle der katholischen Kirche  wo von ich betroffen war.  9 Wochen war ich in der Klinik zur Aufarbeitung meiner Vergangenheit , ich wußte immer das ich anders bin , aber mir es nie anmerken lassen , heute bin ich glücklich und meine Kinder stehen zu mir und akzeptieren heute mein leben  ich sag dir Danke   Hans

Geschrieben (bearbeitet)

einer meiner guten bekannten ist schwul und wir hatten das thema auch schon. lt seiner aussage gibt es genug die nur schnellen sex wollen, aber auch welche für beziehungen. er sagt aber, die meisten wollen nur schnellen sex. er ist ein typ der seit seiner jugend dazu steht und nie ein geheimnis daraus gemacht hat. zzt hat er einen festen partner.

es hat mich natürlich auch interessiert ob er ausgegrenzt wird. das kommt bei ihm nicht vor, was aber häufig der fall ist dass er von heteros " angemacht " wird wie zb mit " na willst du mir mal einen blasen "... also er wird eher manchmal verarscht oder noch besser gesagt, er wird öfters mal gefoppt da steht er aber drüber und kann dann auch mal antworten " wo gehen wir hin ? " dann ist das eis eigentlich schnell gebrochen. muss dazu sagen dass er aber so ne richtige " tunte " ist. kenne keinen der ihn nicht mag.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Hansi-Stralsund
Geschrieben

moonfairy65 versuche nicht gegen die Gefühle die dein Sohn hat ihm auszureden , er wird noch einige Steine wegräumen müssen, es gibt immer ein auf und ab , soll sich nicht gleich mit dem erstbesten binden ,er soll sich heran tasten ,heraus finden welche Interessen sie gemeinsam haben , ausreden kann man es jungen Leute sowieso nicht aber sollten ihn unterstützen in seinem tun und Handel , er soll spüren das jemand da ist der ihm zu Seite steht ( er braucht dich ).

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Engelschen_72:

 

vor 1 Stunde, schrieb HansiGiovanni:
vor 22 Minuten, schrieb HansiGiovanni:

moonfairy65 versuche nicht gegen die Gefühle die dein Sohn hat ihm auszureden , er wird noch einige Steine wegräumen müssen, es gibt immer ein auf und ab , soll sich nicht gleich mit dem erstbesten binden ,er soll sich heran tasten ,heraus finden welche Interessen sie gemeinsam haben , ausreden kann man es jungen Leute sowieso nicht aber sollten ihn unterstützen in seinem tun und Handel , er soll spüren das jemand da ist der ihm zu Seite steht ( er braucht dich ).

Sorry,  bekomm das oben wiedermal nicht weg.  😳

Um Gottes Willen,  ich versuche meinem Sohn doch nichts auszureden. 

Im Gegenteil,  wir unterstützen ihn wo wir nur können.  Wir als Eltern,  sowie seine Geschwister,  stehen voll und ganz hinter ihm. Und......ich liebe mein Kind GENAUSO wie es ist und bin stolz auf ihn. 

Und genau deswegen macht es mich eben als Mutter traurig,  wenn ich sehe,  dass er bisher sein Glück noch nicht finden konnte. 

Geschrieben (bearbeitet)

Null Problem!!!!! Ich war  11 Jahren mit einen Mann und kenne viel Paare ( Schwul/ Lesbisch) die zusammen Glücklich und lange leben

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

da kennst du wirklich merkwürdige leute. habe7 und 4,5 Jahre Beziehung hinter mir und im Freundeskreis langjährig verpartnerte Paare, einige sogar verheiratet. Kein geheimniss das auch ne Homo Beziehung kaputt gehen kann und das auch dort der Alltag einkehrt den man meistern muss. Aber wie bei den Hetros heisst das geheimniss Kommunikation. Und P.s. alle diese Paare haben innerhalb der Beziehung dreier oder gehen sexuell auch mal getrennt aus abenteuer Suche. Vertrauen ist also auch ein Stichwort

Geschrieben

Ich bin zwar weder Bi noch Homo, jedoch habe ich aus zeitlichen/beruflichen Grüden auch Schwierigkeiten eine lange Beziehung zu finden. Im Gegenzug kenne ich ein Homo Paar, dass seit 8 Jahren verheiratet ist bzw. in einer eingetragene Lebenspartnerschaft lebt. und seit ca. 15 Jahren glücklich zusammen ist davon 14 zusammen lebt.

Geschrieben

Ich könnte jetzt hier einen ewig langen Text schreiben wie ich die heutige Gesellschaft hinsichtlich Freundschaft Beziehung, Ehe usw.... sehe !!! Von vielen würde ich sicherlich Lob, aber auch genauso viel Kritik bekommen... all das mache ich nicht denn das würde den Rahmen ganz deutlich sprengen !! Egal ob Freundschaft, Beziehung oder Ehe. Die BASIS ist Kommunikation und Vertrauen und nach 4,5 Jahren Ehe ist dies aufgrund der Kommunikaton gescheitert Anfangs ist alles super schön und toll doch nach einer gewissen Zeit oder auch Jahren tritt der Alltagstrott ein und viele schöne gemeinsame Dinge schlafen sozusagen ein. Es gibt kein Patentrezept für die Ewigkeit, jeder Partner sollte sich darum bemühen.

Geschrieben

Finde das zu viele lieber weg laufen als sich den Aufgaben und Herausforderungen zu stellen. Auch kaum offen in der Beziehung über alles reden oder mal mehr ehrlich sich Dinge sagen was man fühlt welche wünsche man hat und sie auch gemeinsam auslebt. Das sind Dinge die eine Beziehung stabilisieren zumindest bei uns so funktioniert sehr gut so seit 28 Jahren nicht ganz einfach aber wenn es sich lohnt kämpft man dafür und gibt nicht bei Kleinigkeiten schon auf egal welche Art von Beziehung es gehören immer alle beteiligten dazu das es sich gut ausgleicht dann passt es auch. LG

Hansi-Stralsund
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb moonfairy65:

 

Moonfairy65 euer Sohn wird das schon überstehen , was einen festen Freund anbetrifft wird er schon finden , ich selbst bin schwul und weiß wie das ist , er soll sich nicht selbst unter druck setzten , er soll erst mal sein leben leben und alles andere wird sich schon mit der Zeit ergeben . Ich wünsche Euch den Eltern und Geschwistern vor allem eurem Sohn alles gute und seinen Traumprinz wird er schon finden.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Stunden, schrieb inbetweens:

Grundsätzlich sind wir alle mit den gleichen Werten in der gleichen Gesellschaft aufgewachsen. Von klein auf wurden uns die wichtigsten Ereignisse im Leben eines Menschen eingeimpft: Geburt, Hochzeit, Geburt der nächsten Generation, Tod... Der homosexuelle Mensch muss allerdings eines Tages feststellen, dass das, woran er/sie seit der Kindheit fest glaubt, für ihn/sie nicht zutrifft. Heteros haben das Privileg, unkritisch einen vorgegebenen, gesellschaftlich nicht nur akzeptierten, sondern stark reglementierten und erwünschten, Weg gehen zu können. Homosexuelle haben das nicht. Das führt teils zu Orientierungslosigkeit, teils zu Kampfgeist, teils zu schweren psychischen Problemen und Suizidalität, teils einfach zu nichts. Ich glaube, wenn wir gesellschaftlich akzeptieren könnten, dass auch homosexuelle Menschen Geburt, Ehe und Tod gemeinsam erleben wollen, dann hätten diese von klein auf ebenso selbstverständliche Vorbilder wie heterosexuelle Menschen und dadurch viel weniger Probleme. Coming out, Ehe, Adoption wären dann Selbszverständlichkeiten und es würden sich weniger psychische Entwicklungsprobleme einstellen, die z.B. zu einer Beziehungsunfähigkeit werden können. Daher: Ehe und Adoption für alle! :)

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Leider nicht die korrekte Antwort zitiert und ausgewählz
Geschrieben
Am 2.8.2016 at 22:33, schrieb moonfairy65:

Und genau deswegen macht es mich eben als Mutter traurig,  wenn ich sehe,  dass er bisher sein Glück noch nicht finden konnte. 


Darf ich fragen wie alt dein Sohn ist?

 

 

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb Engelschen_72:


Darf ich fragen wie alt dein Sohn ist?

 

   Darfst du.  Grad 20. 

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