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Alkohol, sex und Unlust


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-4
vor 5 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ich weiß nicht was ich machen soll um meine frau davon zu überzeugen weniger zu trinken..

Das ist äußerst schwierig und es hängt von den Gründen dafür ab und ebenso, wie sie es selbst empfindet...sieht sie ihren Alkoholkonsum als Problem an oder denkt sie, es sei noch alles im Rahmen? 

Denkt sie überhaupt darüber nach und wie reagiert sie, wenn du sie darauf ansprichst?

Anonymes-Mitglied-4
vor 11 Minuten, schrieb Duplo-13:

Sorry, das hier ist der komplett falsche Ort.

Weil?

Alkoholkrankheit ist mitunter eines der schlimmsten Dinge von Abhängigkeit, nicht nur in einer Beziehung.

Wenn du es alleine nicht schaffst solltet ihr euren Hausarzt aufsuchen, der bestimmt weiß wo ihr gute Hilfe bekommen könnt.

Oder wendet euch gleich an hiesige Beratungsstellen.

Vlt ist sie mit der Gesamtsituation nicht zufrieden, oder Gibt es einen anderen Grund weshalb sie trinkt ??

Unternehmt Spaziergänge, sucht euch ein Hobby unter Menschen, fahrt zu einer Kur oder in den Urlaub 

Abwechslung, bzw Luftveränderung bewirkt oft so einiges 

 

Achte liebevoll auf deine Frau und zeig ihr schon vorher, wie sehr du sie begehrst. Überrasche sie mit charmanten Worten, kleinen Aufmerksamkeiten, liebevollen Gesten und zärtlichen Berührungen – so fühlt sie sich schon vor dem ersten Bier rundum verwöhnt und geschätzt.

(bearbeitet)

Das Problem insbesondere bei Alkohol ist, dass es eine Gesellschaftsdroge ist.

Man trinkt, es schmeck, entspannt. Und man kann natürlich jederzeit aufhören, ... wenn man will. - Alles ganz easy. Und jeder, der etwas sagt, soll mal nicht so übertreiben, denn es geht einem ja gut, glaubt man. 

Ich war früher auch sehr "unverklemmt" in Bezug auf Alkohol. Ich habe meinen Konsum nur extrem zurückgefahren, um meinen Body etwas zu stylen. - Alkohol macht außerdem noch fett. - Heute ist mir klar, dass ich auf dem besten Weg zum Alkoholiker war. Hätte mir das damals jemand gesagt, hätte ich ihn abtropfen lassen. Zum Glück bin ich aber auch eitel. 😅

Bei täglichem Alkoholkonsum ist Sex das kleinste Problem. 

 

bearbeitet von GreyC

Ich weiß nicht in welcher Stadt du wohnst, aber gerade im größeren Städten gibt es auch Selbsthilfe Gruppen für Angehörige von alkoholkranken Menschen.
Vielleicht wäre es ein ersten Schritt für dich und eine Möglichkeit, unabhängig vom Verhalten deiner Frau, dich auszutauschen, und von Erfahrungen anderen zu profitieren. Denn eins ist gewiss, du bist mit diesem Problem nicht alleine.

(bearbeitet)

Wozu ernsthafte Themen freigeben frage ich mich, wenn ernsthafte Zusammenhänge nicht erwünscht sind? Probleme innerhalb einer Ehe entstehen niemals nur durch eine Person. Alkoholismus ist auch nicht die Ursache des Problems in der Ehe. Dennoch stellt der TE das so dar. Die größte Hilfe, die man ihm geben kann, ist tatsächlich auf die tiefgründig liegenden Probleme der Ehe hinzuweisen, die natürlich beide Ehepartner zu verantworten haben. Immer tragen beide Personen die gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung der Ehe. Alkoholismus entsteht nicht aus Langeweile. Erst die darunter liegende Probleme lösen wird Klarheit schaffen. Dann verschwindet damit vielleicht sogar der Alkoholismus und damit das Sex Problem. Oder man trennt sich. Auch das kann eine Entwicklung vorantreiben. Symptome bekämpfen hat noch nie ein Problem gelöst. Hier muss man in die Ursachenforschung. Sex außer Haus zu suchen verschlimmert die Probleme. Das ist keine Lösung.

bearbeitet von Dr_Brain

ähm..
deine frau weiss sicher, dass du hier angemeldet bist?!

ach ja, Du schaust ja den frauen nur hinterher...

ihr solltet ernsthaft miteinander reden!

(bearbeitet)

Ich vermute einfach mal, dass ihr durchaus miteinander darüber redet, aber auf keinen gemeinsamen Nenner kommt. Deshalb verzichte ich mal auf den banalsten Rat von allen.

Also 5 mal die Woche und die übrigen 2 Tage hat sie nüchtern keine Lust, richtig verstanden?

Wie wäre es, wenn du sie dann verführst? Vielleicht zusammen baden, sie liebevoll abtrocknen und ins Bett bringen. Dann mit einem Öl den Rücken massieren...

Langsam sein und wenn es nur zu einer liebevollen Nähe kommt ist es auch gut. Also nicht, dass sie das Gefühl hat, sie darf das genießen, nur weil sie anschließend Sex machen muss und du verwöhnst sie nur, weil du Sex haben willst.

Berührt ihr euch im Alltag? Mal ein Kompliment, mal die Hand nehmen, dass weckt Lust auf mehr. Loben für (kleine) Dinge die sie gut macht, auch wenn sie sie schon seit zwanzig Jahren gut macht.

Und natürlich, die ganz große Frage: Warum trinkt sie soviel? Welches Ungleichgewicht versucht sie damit zu füllen? Es gibt viele Leute da draußen die einem gerne und kompetent helfen können, wieder zusammen zu finden.

bearbeitet von Windgust
(bearbeitet)
vor 18 Minuten, schrieb geilerbock68300:

Und ich wundere mich über deinen Kommentar , ein Mann der überzeugt treu ist wird kein Profil bei Poppen erstellen um über die Trinkgewohnheiten seiner Frau zu schreiben

Du weißt nichts über deren Beziehung und über sie persönlich. Deshalb fehlt dir jede Grundlage für dein Urteil.

bearbeitet von Windgust

Zuerst einmal würde ich das ruhige Gespräch mit ihr suchen, ohne ihr dann gleich heftige Vorwürfe über den Alkohlkonsum machen. Würde ihr in aller Ruhe dann, sagen es stört mich und ich möchte dir gerne dabei helfen, weniger zu trinken oder sogar komplett weg zu kommen davon. Man kann ihr dann auch anbieten gemeinsam zu einem Suchtberater zu gehen, und dort dann versuchen die Probleme zu erläutern. Keine Sorge die Suchtberater unterliegen der Schweigepflicht. Und vielleicht merkt dann die Frau selbst: Mensch mein Mann möchte mir helfen dabei, und hat eventuell sogar recht damit. Und dann beginnt der nächste Schritt. Die freiwillige Einweisung zur Entgiftung. Aber die Frau muss es selbst wollen und auch einsehen. Und der Weg aus, der Sucht ist sehr lang und schwierig. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. 25 Jahre Trockener Alki.

Leider finde ich es dann  sehr bedenklich, wenn dann die Aussage kommt:

vor 5 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

wir sind beide überzeugt treu, wobei ich mich in letzter Zeit erwische wie ich die nähe zu anderen frauen suche..

Auf, der einen Seite möchte man seiner Frau helfen, und dann sowas? Es dient wirklich nicht als Hilfe. Im Gegenteil das Problem, wird sich nur noch weiter verstärken.

Alles Gute und viel Glück.:four_leaf_clover:

Sie trinkt deutlich zu viel Alkohol/ hat ein Alkoholproblem, was sich auf ihre Gesundheit auswirken kann.
Das beste ist zumindest Verbannung von Alkohol in eueren Haushalt und Abstinenz.
Lasst euch zusätzlich von eueren Hausarzt oder speziellen Hilfseinrichtungen beraten im von ihrer Alkoholabhängigkeit wegzukommen.

Anonymes-Mitglied-4
vor 9 Minuten, schrieb Dr_Brain:

Wozu ernsthafte Themen freigeben Frage ich mich, wenn ernsthafte Zusammenhänge nicht erwünscht sind? Probleme innerhalb einer Ehe entstehen niemals nur durch eine Person. Alkoholismus ist auch nicht die Ursache des Problems in der Ehe. Dennoch stellt der TE das so dar. Die größte Hilfe, die man ihm geben kann, ist tatsächlich auf die tiefgründig liegenden Probleme der Ehe hinzuweisen, die natürlich beide Ehepartner zu verantworten haben. Immer tragen beide Personen die gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung der Ehe. Alkoholismus entsteht nicht aus Langeweile. Erst die darunter liegende Problem lösen wird Klarheit schaffen. Dann verschwindet damit vielleicht sogar der Alkoholismus und damit das Sex Problem. Oder man trennt sich. Auch das kann eine Entwicklung vorantreiben. Symptome bekämpfen hat noch nie ein Problem gelöst. Hier muss man in die Ursachenforschung. Sex außer Haus zu suchen verschlimmert die Probleme. Das ist keine Lösung.

Für den Alkohol gibt es sicherlich Auslöser, aber woher weisst du, dass er daran beteiligt ist? Wären nicht auch andere Probleme wie Krankheit in ihrer Familie, eigene Krankheit (von der er nicht einmal zwingend wissen muss) oder Probleme im Berufsleben möglich? Könnte sie nicht auch Probleme aus der Kindheit mit sich herumschleppen? 

Gerade eben, schrieb Anonymes-Mitglied-4:

Für den Alkohol gibt es sicherlich Auslöser, aber woher weisst du, dass er daran beteiligt ist? Wären nicht auch andere Probleme wie Krankheit in ihrer Familie, eigene Krankheit (von der er nicht einmal zwingend wissen muss) oder Probleme im Berufsleben möglich? Könnte sie nicht auch Probleme aus der Kindheit mit sich herumschleppen? 

Es ist immer der Mann schuld. 

Wenn Männer trinken, dann weil sie primitiv sind und sich einfach nicht im Griff haben. - Also selbst schuld. 

Wenn Frauen trinken, sind die Männer auch schuld. 

 

Vor 31 Minuten , schrieb :

Das ist äußerst schwierig und es hängt von den Gründen dafür ab und ebenso, wie sie es selbst empfindet...sieht sie ihren Alkoholkonsum als Problem an oder denkt sie, es sei noch alles im Rahmen? 

Denkt sie überhaupt darüber nach und wie reagiert sie, wenn du sie darauf ansprichst?

Sie ist für dieses Problem nicht allein verantwortlich. Deine Ratschläge versäumen leider zu betrachten, dass das echte Problem das Miteinander in der Ehe ist - über 20 Jahre - und nicht der Alkohol. Dieser ist lediglich das aktuelle Symptom. Sex woanders suchen löst das Eheproblem nicht, sondern verschlimmert die Situation für beide Ehepartner. Ehe bedeutet GEMEINSAM Probleme lösen. Nicht seinen Partner öffentlich anprangern, meiner Ansicht nach. Ich frage mich ernsthaft, wieso ist ihr Problem irrelevant. Wieso recherchiert man nicht, wieso der Alkohol konsumiert wird? Wieso nur die Sex Forderung, statt Lösungsweg? Das wirkt nach erheblich falschem Ansatz auf mich.

Anonymes-Mitglied-4
vor 1 Minute, schrieb Dr_Brain:

 

Sie ist für dieses Problem nicht allein verantwortlich. Deine Ratschläge versäumen leider zu betrachten, dass das echte Problem das Miteinander in der Ehe ist - über 20 Jahre - und nicht der Alkohol. Dieser ist lediglich das aktuelle Symptom. Sex woanders suchen löst das Eheproblem nicht, sondern verschlimmert die Situation für beide Ehepartner. Ehe bedeutet GEMEINSAM Probleme lösen. Nicht seinen Partner öffentlich anprangern, meiner Ansicht nach. Ich frage mich ernsthaft, wieso ist ihr Problem irrelevant. Wieso recherchiert man nicht, wieso der Alkohol konsumiert wird? Wieso nur die Sex Forderung, statt Lösungsweg? Das wirkt nach erheblich falschem Ansatz auf mich.

 

vor 9 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-4:

Für den Alkohol gibt es sicherlich Auslöser, aber woher weisst du, dass er daran beteiligt ist? Wären nicht auch andere Probleme wie Krankheit in ihrer Familie, eigene Krankheit (von der er nicht einmal zwingend wissen muss) oder Probleme im Berufsleben möglich? Könnte sie nicht auch Probleme aus der Kindheit mit sich herumschleppen? 

 

Klingt für mich nach einem kleinen Alkoholproblem gepaart mit Unsicherheit und Minderfertigkeitskomplexen. Wenn Sie ausschließlich aus sich herauskommt kommt und Intimität sucht wenn sie angetrunken oder gar betrunken ist, dann liegt es auf der Hand dass sie mit sich selbst unzufrieden und sehr unsicher ist.

Vor 26 Minuten , schrieb Dr_Brain:

Sie ist für dieses Problem nicht allein verantwortlich. Deine Ratschläge versäumen leider zu betrachten, dass das echte Problem das Miteinander in der Ehe ist - über 20 Jahre - und nicht der Alkohol. Dieser ist lediglich das aktuelle Symptom. Sex woanders suchen löst das Eheproblem nicht, sondern verschlimmert die Situation für beide Ehepartner. Ehe bedeutet GEMEINSAM Probleme lösen. Nicht seinen Partner öffentlich anprangern, meiner Ansicht nach. Ich frage mich ernsthaft, wieso ist ihr Problem irrelevant. Wieso recherchiert man nicht, wieso der Alkohol konsumiert wird? Wieso nur die Sex Forderung, statt Lösungsweg? Das wirkt nach erheblich falschem Ansatz auf mich.

Der TE hat seine Frau nicht öffentlich angeprangert. Er ist anonym. Er hat nur um Rat gefragt, das ist für mich ein erheblicher Unterschied. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob er Sex woanders sucht. Eine Anmeldung auf dieser Seite hat nicht zwangsläufig damit zu tun, daß er hier Sex suchen würde. Vielleicht sucht er eben gerade auch hier nach der Lösung für sein Beziehungsproblem? Ich finde es schon sehr reflektiert, wenn man sich eingesteht, deshalb die Nähe zu anderen Frauen zu suchen. Er möchte das ja eigentlich nicht.

  • Moderator
vor 57 Minuten, schrieb geilerbock68300:

ein Mann der überzeugt treu ist wird kein Profil bei Poppen erstellen um über die Trinkgewohnheiten seiner Frau zu schreiben

Wo steht denn, dass er sein Profil ausschließlich deshalb erstellt hat, um über die Trinkgewohnheiten seiner Frau zu schreiben?
Ich finde es problematisch, ihm allein aufgrund seiner Anmeldung auf dieser Plattform seine Treue abzusprechen. Das ist eine Unterstellung, für die es bislang keine Grundlage gibt.

Ich frage mich außerdem, ob die Reaktionen genauso ausfallen würden, wenn eine Frau über die Alkoholprobleme ihres Partners berichten und um Rat bitten würde.
Vielleicht sollten wir uns weniger mit Mutmaßungen über den TE beschäftigen und stattdessen auf sein eigentliches Anliegen eingehen.

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