Li**** Geschrieben vor 20 Stunden Vor 12 Minuten , schrieb KDL69: Nunja und da sprech ich ausdrücklich nur für mich Ich möchte mir nicht anmaßen das zu pauschalisieren. Ich hab über lange Jahre eine völlig falsches Verhältnis zu Sex gehabt. Mir war immer bewusst das ich Dinge suche die dort nicht zu finden sind. Je älter ich wurde desto mehr hab ich das Muster erkannt und gegengelenkt. Und manchmal wenn diese druckphasen da sind dann hab ich Sex und hab danach dieses Schamgefühl ( ich betone niemals wegen meiner Partner) sondern wegen mir selbst Danke für deine Erklärung..♥️
KÖ**** Geschrieben vor 20 Stunden Wenn es so wäre, bestimmt / regelt Deine Erkrankung die Lust, Lust und dieser nachzugehen kann in Verzweiflung oder sehr schöner Befreiung enden. Ich vermute, dass der Umgang damit und der andere Part erheblich Einfluss hat.
ja**** Geschrieben vor 20 Stunden Also zu deinem Lust empfinden. Ich hab keine psychische Erkrankung aber habe auch nicht immer gleich Lust. Es gibt Tage, da muss alles laufen was nicht bei 3 auf dem Baum ist und dann gibt es Tage da könntest du mir die schönste Frau der Welt (für jeden individuell) auf den Bauch binden und ich mag nicht. Das halte ich für normal je nach Stress oder sonstiger Aufgabe im Alltag. Deine psychische Erkrankung kann das sicher verstärken oder anders kanalisieren aber grundlegend würde ich Dir mal raten, das Leben nicht so zu zerdenken. Ich weiß evtl. Teil der Krankheit aber ehrlich gesagt gerade wer psychische Probleme hat sollte in manchen Dingen einfacher denken statt komplizierter. Frag dich einfach ob es ein Problem für Dich ist. Wenn nicht dann ist alles gut. Akzeptier es und kümmere dich und andere Dinge.
Gr**** Geschrieben vor 20 Stunden Sex ein Mittel zur Selbstverletzung? Sicher nicht. Sex kann eine Ersatzaktivität darstellen. Als Mittel zur Kompensation für Stress, Frust, Langeweile oder fehlendes Dopamin.
Wa**** Geschrieben vor 20 Stunden Ich bin kein Psychologe und möchte mir deswegen auch nicht anmaßen Behauptungen aufzustellen über die ich keine Ahnung habe. Ich kann lediglich laienhaft spekulieren und da vertrete ich schon die Meinung, dass es mit Sicherheit Menschen gibt die Sex, bzw. phasenhaft auftretende Lust in gegenteiligen Extremen, als (ich nenne es mal) Kompensation für psychisch bedingte Leiden einsetzen, respektive verspüren.
Se**** Geschrieben vor 20 Stunden Wichtig fände ich, erstmal (mit professioneller Hilfe) psychisch gesund zu werden. Und mich danach erst um Fragen wie Sex zu kümmern. Gesundheit/Körperliche und seelische Unversehrtheit geht vor....
Wulfspirit Geschrieben vor 19 Stunden Um es kurz zu machen.... (nicht nur) als (ex)Partner habe ich das ein oder anderes Mal gerade im BDSM Kontext diesen Aspekt kennengelernt. Im Rahmen (nicht nur) einer festen zwischenmenschlichen Beziehung (Partnerschaft, Freundschaft plus) wurde ich sagen das es auch ohne deinen Hintergrund ein Legitime Möglichkeit darstellt einfach auch mal zu entfliehen... Als Therapieersatz aber meiner Meinung nach ein NoGo... (da auch oft auf Kosten des anderen) Als etwas was dabei AUCH eine the***utische Wirkung haben kann... why not Die Gefahr aber das es zu einer Sucht kommen kann, sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. Je nach Erkrankung sollte das am besten im Rahmen einer Therapie reflektiert werden (gegebenen falls auch mit Einbezug eines vorhandenen Partners)
Si**** Geschrieben vor 19 Stunden Vor 20 Minuten , schrieb daniki: Haben schon über die Jahre mit bekommen das sehr viele hier psychische Probleme haben Depressionen, Selbstfindungsstörungen und ähnliches. Sucht ist auch mit dabei (Sex sucht ) . Da stellt sich doch die Frage warum viele nicht einfach in Behandlung gehen anstatt hier auf der Seite zu meinen das es sie anderen Leuten das Leben schwer machen . Wir hatten es schon sehr oft das wir jemanden ob man oder Frau kennen gelernt haben . Wo erst alles OK war und sich hinter raus gestellt hat das schwere Depressionen der Grund war das derjenige sich wieder zurück gezogen hat sich Wochen lang nicht meldet oder sonst was . Es ist nicht schlimm wenn man krank ist nur man sollte zum Arzt gehen und sich behandeln lassen . Guck dir doch an wie schwer es ist irgendwo Behandlungsplätze zu finden da wundert mich persönlich es überhaupt nicht da viele Versuchen dem ganzen zumindest mal für einen Moment dem ganzen zu entfliehen...
KD**** Geschrieben vor 19 Stunden Autor Vor 3 Minuten , schrieb SirP: Guck dir doch an wie schwer es ist irgendwo Behandlungsplätze zu finden da wundert mich persönlich es überhaupt nicht da viele Versuchen dem ganzen zumindest mal für einen Moment dem ganzen zu entfliehen... Amen 🙏❤️
B-**** Geschrieben vor 19 Stunden vor 14 Minuten, schrieb Dragonheart2410: Es ist ein sehr spezielles Thema und sorry, wenn ich das sagen muss, aber es gehört hier nicht rein. Weil es kaum eine richtige und vernünftige Antwort darauf geben wird. Ich leide, auch schon seit Jahren an einer Psychischen Erkrankung, aber Sex ist wirklich kein Mittel zur Heilung. Und das Thema Selbstverletzung ist echt Heftig. Lieber @KDL69 bitte suche, dir ganz dringend Hilfe! Nicht das es irgendwann zu spät ist. Wünsche dir alles erdenklich Gute, für die Zukunft. Du, überlasse das doch einfach dem Threadersteller, was wo rein gehört. Wenn er der Meinung ist, er möchte hier Meinungen zu seiner Fragestellung hören, warum sollte das dann hier nicht hingehören? Er fragt nach Meinungen bzw. Erfahrungen, nicht nach einer professionellen Therapiesitzung. 🤷♂️ Man redet ja auch nicht nur dann über Themen, wenn es zu diesen eine "richtige und vernünftige Antwort" gibt. Wäre dem so, gäbe es z.B. Philosophie nicht. Zig Themen drehen sich um subjektive Meinungen und Erfahrungen. Man kann sie ohne gar nicht besprechen. Erfahrungen können auch gar nicht richtig oder vernünftig sein. Sie sind Erfahrungen und nicht in solchen Kategorien zu bemessen. Von daher finde ich schon, dass der TE hier ruhig fragen darf, was er will. Man muss ja nicht zwingend davon ausgehen, dass er hier nach Lebensberatung fragt. Das soll ja gar nicht mal immer der Grund für solche Fragen sein, auch wenn man das in diesem Forum gerne so unterstellt. vor einer Stunde, schrieb KDL69: Seit Tagen mache ich mir Gedanken über meine Erkrankung und der zusammenhang meiner an manchen Tag fast schon unangenehmen Lust und an anderen Tagen nicht vorhandenen Lust. Jetzt stelle ich mir die Frage Ist Sex viel zu oft ein Mittel zur selbstverletzung Oder auch einfach oft eine Möglichkeit all dem zu entfliehen Es würde mich freuen eure Erfahrungen zu lesen Also prinzipiell würde ich jetzt sagen, dass das jedem Menschen so geht. An manchen Tagen möchte man am liebsten gar nicht das Bett mit dem Partner verlassen. Und an anderen Tagen ist man einfach nur froh, wenn Licht aus und gute Nacht ist. Hast du das Gefühl, dass das bei dir verstärkt auftritt? Oder wechselt das eher im Minutentakt, anstatt täglich? Wie gesagt, den einen Tag Lust zu haben und den anderen nicht, ist wohl recht normal und nichts, worüber ich mir jetzt Gedanken machen würde. Sex als Mittel der Selbstverletzung? Verstehe ich nicht. Was soll das sein? Kannst du mal ein Beispiel nennen, wann man sich mit Sex selbst verletzt bzw. was du damit meinst? Ist es eine Möglichkeit, "all dem" zu entfliehen? Keine Ahnung. Was ist denn "all dem"? Die Krankheit? Der Alltag? Die Arbeit? Ist natürlich schwer was zu zu sagen, wenn ich die Krankheit nicht kenne. Ist sie psychischer Natur, könnte ich mir vorstellen, dass Sex durchaus hilfreich sein kann. Er setzt zig Hormone und Co. fürs sich gut fühlen frei. Letztendlich sind aber psychische Erkrankungen eben alle bei jedem individuell. Was dem einen hilft, hilft dem anderen nicht, obwohl sie das gleiche Problem haben. Wenn es was Körperliches ist... Sowas wie ne Schilddrüsenerkrankung... Dann nimmt man i.d.R. Pillchen und es wird wieder normal(er). Kommt halt drauf an, was da bei dir Sache ist. Bist etwas sparsam mit Infos gewesen und auch der gedankliche Sprung zwischen dem Einleitungssatz ( Thema Lust haben oder nicht ) und dem Bogen zur Selbstverletzung und so bekomme ich mangels Infos nur schwer hin. Ich würde mal sagen, tu was dir gut tut?! Falls du einen Rat wolltest. Ansonsten musste mehr Butter zu dem Fisch legen. Ich bin mir nämlich nicht ganz sicher, ob ich dein Anliegen so ganz durchblickt habe.
Wulfspirit Geschrieben vor 19 Stunden vor 26 Minuten, schrieb daniki: Haben schon über die Jahre mit bekommen das sehr viele hier psychische Probleme haben Depressionen, Selbstfindungsstörungen und ähnliches. Sucht ist auch mit dabei (Sex sucht ) . Da stellt sich doch die Frage warum viele nicht einfach in Behandlung gehen anstatt hier auf der Seite zu meinen das es sie anderen Leuten das Leben schwer machen . Wir hatten es schon sehr oft das wir jemanden ob man oder Frau kennen gelernt haben . Wo erst alles OK war und sich hinter raus gestellt hat das schwere Depressionen der Grund war das derjenige sich wieder zurück gezogen hat sich Wochen lang nicht meldet oder sonst was . Es ist nicht schlimm wenn man krank ist nur man sollte zum Arzt gehen und sich behandeln lassen . Ergänzend zur antwort von Sir.... für einen Therapieplatz ist heutzutage schon eine Wartezeit von bis zu einen Jahr oder mehr zu erwarten... selbst Tagesklinik oder dergleichen ist schon schwierig, auch da diese nicht für jede Erkrankung sinnvoll ist, insbesondere wenn eine Langzeitbehandlung nötig ist.
DerLustvolle22 Geschrieben vor 19 Stunden Ich glaube nicht das es ein Mittel zur selbstverletzung ist. All dem entfliehen geht auch ohne Sex also ja EINE Möglichkeit ist es aber nicht DIE Möglichkeit Allerdings muss ich sagen bei mir der immer wieder mit Psychischen Problemen zu kämpfen hat und schon immer hatte....hab ich daneben Gedanken als Sex....das ist da das letzte und kein Heilmittel. Aber jeder ist anders Allerdings kenne ich ausschließlich Leute bei denen das genauso ist wie bei mir....
Dies ist ein beliebter Beitrag. No**** Geschrieben vor 19 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. vor 22 Minuten, schrieb GreyC: Sex ein Mittel zur Selbstverletzung? Sicher nicht. Sex kann eine Ersatzaktivität darstellen. Als Mittel zur Kompensation für Stress, Frust, Langeweile oder fehlendes Dopamin. Das ist bemerkenswert kurzsichtig. Selbstverletzung ist nicht immer physisch, man kann sich auch psychisch "selbst verletzten"......und da ist Sex ein durchaus probates Mittel.
KD**** Geschrieben vor 19 Stunden Autor Vor 9 Minuten , schrieb B-Jayyy: Also prinzipiell würde ich jetzt sagen, dass das jedem Menschen so geht. An manchen Tagen möchte man am liebsten gar nicht das Bett mit dem Partner verlassen. Und an anderen Tagen ist man einfach nur froh, wenn Licht aus und gute Nacht ist. Hast du das Gefühl, dass das bei dir verstärkt auftritt? Oder wechselt das eher im Minutentakt, anstatt täglich? Wie gesagt, den einen Tag Lust zu haben und den anderen nicht, ist wohl recht normal und nichts, worüber ich mir jetzt Gedanken machen würde. Sex als Mittel der Selbstverletzung? Verstehe ich nicht. Was soll das sein? Kannst du mal ein Beispiel nennen, wann man sich mit Sex selbst verletzt bzw. was du damit meinst? Ist es eine Möglichkeit, "all dem" zu entfliehen? Keine Ahnung. Was ist denn "all dem"? Die Krankheit? Der Alltag? Die Arbeit? Ist natürlich schwer was zu zu sagen, wenn ich die Krankheit nicht kenne. Ist sie psychischer Natur, könnte ich mir vorstellen, dass Sex durchaus hilfreich sein kann. Er setzt zig Hormone und Co. fürs sich gut fühlen frei. Letztendlich sind aber psychische Erkrankungen eben alle bei jedem individuell. Was dem einen hilft, hilft dem anderen nicht, obwohl sie das gleiche Problem haben. Wenn es was Körperliches ist... Sowas wie ne Schilddrüsenerkrankung... Dann nimmt man i.d.R. Pillchen und es wird wieder normal(er). Kommt halt drauf an, was da bei dir Sache ist. Bist etwas sparsam mit Infos gewesen und auch der gedankliche Sprung zwischen dem Einleitungssatz ( Thema Lust haben oder nicht ) und dem Bogen zur Selbstverletzung und so bekomme ich mangels Infos nur schwer hin. Ich würde mal sagen, tu was dir gut tut?! Falls du einen Rat wolltest. Ansonsten musste mehr Butter zu dem Fisch legen. Ich bin mir nämlich nicht ganz sicher, ob ich dein Anliegen so ganz durchblickt habe. Vielen vielen Dank für dein Beitrag 🙏🙏🙏 ich hab jetzt im laufe der Kommentare festgestellt das ich wie du bereits erwähnt hast ziemlich wenig Infos zu meinen Diagnosen gegeben habe. Vorweg aktuell befinde ich mich nicht in einer akuten Phase. Deswegen kann ich das Thema auch so klar und sachlich besprechen bzw mich befassen. Ich hab oft Sex zum Gewinn von anerkennung genommen. Im Laufe der Jahre wurde mir aber bewusst das da nichts heilendes zu holen ist. Also hab ich mich davon distanziert Sex zu haben ohne Gefühle oder zumindest ohne etwas das mich mit meinem Partner verbindet. Und manchmal wenn es dann richtig schlimm wurde habe ich Sex gehabt ohne diese Verbindung zwar kommuniziert und mit offenen Karten aber wie sag ich das jetzt ohne Mehrwert.... Danach hat Dann immer die Scham eingesetzt wieder schwach geworden zu sein...und das hat mich verletzt.... Oft wusste ich ja schon im voraus wie es danach wird
Du**** Geschrieben vor 19 Stunden Was ich glaube spielt hier keine Rolle. Was ich weiß ist, sollten die Probleme, welche Du beschreibst, so sein, dann solltest Du Dir Hilfe suchen. Selbst wenn Du das ,"Glück " hast, eine Person zu finden, welche das gleiche Problem hat und ihren Weg gefunden hat, damit umzugehen, heißt das leider noch lange nicht, dass ihr Weg auch Deiner sein könnte, denn Du weißt ja nicht, was die Person alles getan hat, um diesen Weg erfolgreich zu bestreiten.
Dies ist ein beliebter Beitrag. ju**** Geschrieben vor 19 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Hier merkt man deutlich den Unterschied zwischen denen die psychische Problem erlebt haben und denen die das einfach nicht nachvollziehen können, weil sie es nie erlebt haben. Denen mache ich keinen Vorwurf, denn es ist nunmal schwer zu fassen. Da ist so eine Bemerkung wie, lass mir meine Blase und geh zum The***uten, typisch. Ja, aber einem gewissen Punkt kommt man da ohne Hilfe nicht mehr raus. Sich da Hilfe zu holen braucht aber oft viel Kraft, einem da ist schon fehlt. Ich habe das auch erst geschafft, als es kurz vor knapp war. Zum Thema Sex in dieser Situation kann ich dir leider so keinen Tipp geben, da ich deine Situation nicht kenne, aber ich kann dir sagen wie es bei mir war. Für mich war körperliche Nähe irgendwann mal eines der wenigen Dinge, bei denen ich überhaupt noch positive Gefühle wahrnehmen konnte. Ich bin deswegen nicht sexsüchtig geworden, aber umso schlimmer war dann die für mich empfunde Ablehnung, wenn ich es gefühlt am dringendsten gebraucht habe um noch Leben in mir zu fühlen. Aber dazu konnte ich meine Frau ja nicht zwingen. Hat ja ganz normal nicht jeder automatisch gleichzeitig Lust. Aber emotional war das für mich furchtbar, weil ich dann sofort mir Sorgen gemacht habe, es läge an mir und dann dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller. Zu dem kritisierten Punkt, das Thema gehöre nicht hierher, sag ich einfach nur, dass ich diese Meinung akzeptiere, sie kann ja nichts dafür, dass sie falsch ist. Wichtig ist, dass du das Gefühl bekommst, dass du nicht alleine mit diesem Thema bist. Auch wenn sich das bei jedem anders ausdrückt, da jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Vor allem gib dir Zeit. Wir sind mit der Einstellung aufgewachsen, dass wenn man krank ist, geht man zum Arzt, bekommt eine Behandlung und nach einer absehbaren Zeit ist man wieder gesund. Bei psychischen Erkrankungen ist das aber nunmal nicht so, es dauert wie es dauert. Und es gehört dazu, dass es Höhen und Tiefen gibt. Nur weil man sich mal wieder gut fühlt, heißt das nicht, dass es vorbei ist. Nimm dir die Zeit, irgendwann zu verstehen, dass es nunmal so ist und versuche nicht dir ein zeitliches Limit zu setzen. Diejenigen hier, die das Problem einer psychischen Erkrankung kennen, sind sicher bei dir. Also versuch den Kopf oben zu halten, auch wenn der Hals dreckig ist.
KD**** Geschrieben vor 19 Stunden Autor Vor 20 Minuten , schrieb justanormalhusband: Hier merkt man deutlich den Unterschied zwischen denen die psychische Problem erlebt haben und denen die das einfach nicht nachvollziehen können, weil sie es nie erlebt haben. Denen mache ich keinen Vorwurf, denn es ist nunmal schwer zu fassen. Da ist so eine Bemerkung wie, lass mir meine Blase und geh zum The***uten, typisch. Ja, aber einem gewissen Punkt kommt man da ohne Hilfe nicht mehr raus. Sich da Hilfe zu holen braucht aber oft viel Kraft, einem da ist schon fehlt. Ich habe das auch erst geschafft, als es kurz vor knapp war. Zum Thema Sex in dieser Situation kann ich dir leider so keinen Tipp geben, da ich deine Situation nicht kenne, aber ich kann dir sagen wie es bei mir war. Für mich war körperliche Nähe irgendwann mal eines der wenigen Dinge, bei denen ich überhaupt noch positive Gefühle wahrnehmen konnte. Ich bin deswegen nicht sexsüchtig geworden, aber umso schlimmer war dann die für mich empfunde Ablehnung, wenn ich es gefühlt am dringendsten gebraucht habe um noch Leben in mir zu fühlen. Aber dazu konnte ich meine Frau ja nicht zwingen. Hat ja ganz normal nicht jeder automatisch gleichzeitig Lust. Aber emotional war das für mich furchtbar, weil ich dann sofort mir Sorgen gemacht habe, es läge an mir und dann dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller. Zu dem kritisierten Punkt, das Thema gehöre nicht hierher, sag ich einfach nur, dass ich diese Meinung akzeptiere, sie kann ja nichts dafür, dass sie falsch ist. Wichtig ist, dass du das Gefühl bekommst, dass du nicht alleine mit diesem Thema bist. Auch wenn sich das bei jedem anders ausdrückt, da jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Vor allem gib dir Zeit. Wir sind mit der Einstellung aufgewachsen, dass wenn man krank ist, geht man zum Arzt, bekommt eine Behandlung und nach einer absehbaren Zeit ist man wieder gesund. Bei psychischen Erkrankungen ist das aber nunmal nicht so, es dauert wie es dauert. Und es gehört dazu, dass es Höhen und Tiefen gibt. Nur weil man sich mal wieder gut fühlt, heißt das nicht, dass es vorbei ist. Nimm dir die Zeit, irgendwann zu verstehen, dass es nunmal so ist und versuche nicht dir ein zeitliches Limit zu setzen. Diejenigen hier, die das Problem einer psychischen Erkrankung kennen, sind sicher bei dir. Also versuch den Kopf oben zu halten, auch wenn der Hals dreckig ist. Vielen vielen Dank für die Nachricht das hilft mir sehr ❤️❤️❤️ wenn ich mir hier etwas erhofft habe dann genau das ich weiß wie schwer es ist damit umzugehen. Deswegen kann ich da nur meinen Hut vor dir ziehen und mich nochmal bedanken
Sp**** Geschrieben vor 19 Stunden vor 2 Stunden, schrieb KDL69: Seit Tagen mache ich mir Gedanken über meine Erkrankung und der zusammenhang meiner an manchen Tag fast schon unangenehmen Lust und an anderen Tagen nicht vorhandenen Lust. Na bevor das große Rätselraten hier weitergeht, wäre es sinnvoll zu erfahren, was genau Du unter "unangenehmer" Lust und "nicht vorhandener Lust" verstehst? 🤔 Nicht vorhandene Lust basiert sehr häufig auf Hormonmangel und das wiederum ist ein Auslöser für Depressionen - das wäre dann aus meiner Sicht eine denkbare Ursache deiner Erkrankung - letztlich Kennst Du ja den Kern, sonst würdest du nicht von psychischer Erkrankung sprechen 🙄 Wenn's psychisch komplizierter ist, dann nützten dir auch die hiesigen Kommentare nur dann, wenn Du dich damit auch ernsthaft beschäftigst und eventuell dein Verhalten überdenkst und etwas vorteilhafter ausrichtest
Lu**** Geschrieben vor 19 Stunden Extreme Lust oder auch völlige Lustlosigkeit müssen nicht zwangsläufig etwas mit einer psychischen Erkrankung zu tun haben. Zumindest kenne ich solche Phasen auch von mir, ohne dass bei mir eine psychische Erkrankung diagnostiziert wurde. Wichtig finde ich vielmehr, dass man sich bei einer Erkrankung fachkundige Unterstützung und Behandlung sucht und die eigenen Probleme nicht unreflektiert an andere weitergibt. Gerade beim Kennenlernen halte ich Offenheit für wichtig. Wenn es etwas gibt, das den Umgang miteinander oder eine mögliche Beziehung beeinflussen könnte, sollte man damit ehrlich umgehen. So hat die andere Person die Möglichkeit, sich bewusst damit auseinanderzusetzen und selbst zu entscheiden, ob es für sie ein Ausschlusskriterium ist oder nicht.
ju**** Geschrieben vor 19 Stunden Vor 3 Minuten , schrieb Spicy_: Na bevor das große Rätselraten hier weitergeht, wäre es sinnvoll zu erfahren, was genau Du unter "unangenehmer" Lust und "nicht vorhandener Lust" verstehst? 🤔 Nicht vorhandene Lust basiert sehr häufig auf Hormonmangel und das wiederum ist ein Auslöser für Depressionen - das wäre dann aus meiner Sicht eine denkbare Ursache deiner Erkrankung - letztlich Kennst Du ja den Kern, sonst würdest du nicht von psychischer Erkrankung sprechen 🙄 Wenn's psychisch komplizierter ist, dann nützten dir auch die hiesigen Kommentare nur dann, wenn Du dich damit auch ernsthaft beschäftigst und eventuell dein Verhalten überdenkst und etwas vorteilhafter ausrichtest Wie hat es sich denn bei dir bemerkbar gemacht?
Sp**** Geschrieben vor 18 Stunden (bearbeitet) vor 8 Minuten, schrieb justanormalhusband: Wie hat es sich denn bei dir bemerkbar gemacht? Ich bin nicht betroffen und habe keine Lustprobleme. Ich kenne aber einige Leute und ihre Probleme - oft selbst produziertes Leid bis hin zur totalen Psychose. Weil schuld daran haben immer die Anderen und nie sucht man die Ursachen bei sich selbst - weil Selbstreflexikon ein Fremdwort ist ✅ bearbeitet vor 18 Stunden von Spicy_
B-**** Geschrieben vor 18 Stunden vor 3 Minuten, schrieb KDL69: Vielen vielen Dank für dein Beitrag 🙏🙏🙏 ich hab jetzt im laufe der Kommentare festgestellt das ich wie du bereits erwähnt hast ziemlich wenig Infos zu meinen Diagnosen gegeben habe. Vorweg aktuell befinde ich mich nicht in einer akuten Phase. Deswegen kann ich das Thema auch so klar und sachlich besprechen bzw mich befassen. Ich hab oft Sex zum Gewinn von anerkennung genommen. Im Laufe der Jahre wurde mir aber bewusst das da nichts heilendes zu holen ist. Also hab ich mich davon distanziert Sex zu haben ohne Gefühle oder zumindest ohne etwas das mich mit meinem Partner verbindet. Und manchmal wenn es dann richtig schlimm wurde habe ich Sex gehabt ohne diese Verbindung zwar kommuniziert und mit offenen Karten aber wie sag ich das jetzt ohne Mehrwert.... Danach hat Dann immer die Scham eingesetzt wieder schwach geworden zu sein...und das hat mich verletzt.... Oft wusste ich ja schon im voraus wie es danach wird Okay, also erst mal ist das natürlich komplett verständlich, wenn du da auch nicht so viele Infos raushaust. Es ist ja durchaus ein privates Thema. Kleiner Tipp fürs nächste mal: Erstelle den Beitrag anonym. Dann kannst du ganz frei erzählen, ohne dir irgendeinen Kopf machen zu müssen. 👍 Was du nun genau hast, weiß ich also immer noch nicht. ^^ Muss ich aber auch nicht. Es reicht ja zu wissen, dass da irgendeine Formeiner psychischen Erkrankung vorliegt. Lassen wir die doch dann einfach außen vor. Du sagst aber weiter, dass du oft Sex hattest, um ein Gefühl der Anerkennung zu erfahren. Das selber würde ich eben jetzt noch nicht als psychische Erkrankung einordnen. Ich glaube, das machen schon einige Menschen so. Die sind aber nicht krank, sondern leiden meiner Meinung nach an zu wenig Selbstbewusstsein. Sie benötigen stark Bestätigung von außen ( anderen Menschen ). Sex ist natürlich eine solche. Bis zu einem gewissen Grat ist das sicherlich auch normale menschliche Psyche. Wir alle streben nach Anerkennung. Lies dich doch mal durchs Forum, durch Facebook und Co. Du wirst ganz viele Beiträge finden, die einfach das wiedergeben, wovon der Verfasser meint, dass es möglichst viele Likes generiert. Bloß nicht anecken. Bloß das nachlabern, was eben gerade gesellschaftlich als "gut und richtig" definiert wurde. Auch wenn das nicht so wirklich der eigenen Sicht entspricht. Die Likes dafür sorgen dann doch bei nicht wenigen für genug Bauchpinselei, dass sie daraus ihre Bestätigung von außen ziehen. Auch das ist sicherlich ein recht normaler, wenn auch nerviger Teil, der menschlichen Psyche. Von daher finde ich dein früheres Verhalten jetzt gar nicht so problematisch. Problematisch ist das eher, wenn es das Einzige ist, woraus du eben Selbstwert ziehen konntest. Wenn du dich rein darüber definierst. Ich sage dann immer: Mach mal Sport. Gewinne mal ne Medaille in irgendwas. Bastel' Kram und siehe zu, wie die Leute es dir auf Etsy aus den Händen reißen. Wenn du deinen Beruf liebst mach ne Zusatzqualifikation und komme beruflich weiter. Vögeln ist schön und gibt natürlich Selbstwert. Es darf aber eben nicht die einzige Quelle sein. Dann reguliert sich dieser Trieb auch ganz von selbst runter. Dann haste festgestellt, dass dich Sex ohne Gefühle nicht glücklich macht. Bro, auch das geht Millionen so. ^^ Auch hier nix falsch mit dir. Und auch mit den Leuten, bei denen sich das anders verhält, ist nix falsch. Es gibt eben solche und solche. Wenn dich mittlerweile Sex nur in einer Beziehung und einem emotionalem Setting anspricht, dann ist das doch fein. Früher war es anders. Heute ist es so. 🤷♂️ Menschen entwickeln sich ja durchaus und verändern sich. Und joa, manchmal werden Menschen halt auch schwach. Wobei du dir da jetzt auch nicht so Regeln auferlegen musst, als führtest du einen Entzug durch. Habe ich ja vorhin schon geschrieben: "Tu', was dir gut tut.". Scham hast du doch nur empfunden, weil du dir anscheinend im Vorfeld selber verboten hattest, mit jemandem ins Bett zu gehen, wenn keine Gefühle im Spiel sind. Oder? Warum machste das denn? Du musst doch keinem Extrem folgen. Erst alles vögeln, was geht und danach nix mehr, es sei denn es sind Gefühle im Spiel. Wenn du für dich erkannt hast, dass du Sex mit Gefühlen bevorzugst aber eben auch irgendwo einen Sexualtrieb hast, der die Gefühle eher nicht braucht, dann erlaube doch einfach beiden zu existieren. Dein Trieb möchte genau so gefüttert werden, wie dein Herz. Nothing wrong about that! Das Problem scheinst mir eher du zu sein, der denkt, es dürfe nur das Eine ODER das Andere in deinem Leben geben. Dosiere doch einfach beides, wie du es brauchst. Wenn du wirklich nach Sex mit Herz strebst, sollte dein Trophäenjäger des Selbstbewusstseins in deinem Kopf doch eh schon stiller geworden sein. Weil das einfach nicht mehr dein Interesse ist. Du suchst jetzt was anderes. Das heißt aber für mich mal überhaupt nicht, dass du dir jede andere Form von Sexualität verbieten musst und dann Scham empfinden, wenn du zum Rulebreaker wirst. Überdenke mallieber diese Regeln und Verbote, die du dir anscheinend setzt. Die Sex mit Herz Geschichte lässt sich eh schwerer finden als die Andere. Was spricht denn dagegen, wenn du da zwischendurch einfach mal mit einer Frau schläfst, weil dir das dann eben auch ein Bedürfnis ist? Ich glaube, du machst dir zu viel Kopf. Sei mal etwas mehr wie der Joker. Lass' die Dinge einfach passieren. Und schalte das schlechte Gewissen ab, nur weil du Sex ohne Gefühle hast. Du tust das ja nicht mehr um deinen Selbstwert zu pushen. Deine Prioritäten haben sich doch eh geändert. Der Grund, warum du jetzt hin und wieder "schwach" wirst, ist doch eher ein normales, menschliches Bedürfnis nach Nähe. So wie Menschen auch einfach hin und wieder gerne mal in den Arm genommen werden möchten. Fazit: Du hast von mir offiziell die Erlaubnis, Sex mit Frauen zu haben, die du nicht liebst und trotzdem den Wunsch nach einer echten, emotionalen Beziehung in dir zu tragen. Falls du die brauchtest... 😂 Und Selbstwert holste dir beim Sport oder so. 👍
ju**** Geschrieben vor 18 Stunden Vor 25 Minuten , schrieb KDL69: Vielen vielen Dank für die Nachricht das hilft mir sehr ❤️❤️❤️ wenn ich mir hier etwas erhofft habe dann genau das ich weiß wie schwer es ist damit umzugehen. Deswegen kann ich da nur meinen Hut vor dir ziehen und mich nochmal bedanken Kein Ding. Gib dir einfach nur Zeit. Und vielleicht ist es, je nachdem was der Hintergrund ist, nicht unbedingt heilbar wie ein Knochenbruch. Ich mach mir z.B. keine Illusion darüber, dass ich es hinter mir habe, aber ich habe gelernt und lerne immer wieder damit umzugehen und mein Leben wieder zu genießen. Natürlich ist professionelle Hilfe je nach Schwere unverzichtbar, aber nachdem du schon selbst das Wort Diagnosen verwendest, scheinst du da ja schon dran zu sein.
ju**** Geschrieben vor 18 Stunden Vor 18 Minuten , schrieb Spicy_: Ich bin nicht betroffen und habe keine Lustprobleme. Ich kenne aber einige Leute und ihre Probleme - oft selbst produziertes Leid bis hin zur totalen Psychose. Weil schuld daran haben immer die Anderen und nie sucht man die Ursachen bei sich selbst - weil Selbstreflexikon ein Fremdwort ist ✅ Danke für die Antwort. Die hatte ich mir schon ungefähr so vorgestellt. 🤣🤣
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